Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - Februar, 2010

Endlich Gleichberechtigung: Burschentag im WUK

Den internationalen “Girl’s Day” gibt es nun ja schon seit geraumer Zeit. Am 22. April 2010 wird endlich auch auf diesem Terrain ein Sieg der Gleichberechtigung zu vermelden sein, dann nämlich findet im Wiener WUK erstmals ein Burschentag statt.

Dieses Angebot richtet sich an Burschen und junge Männer von 14 bis 24 Jahren mit mehr oder weniger Unterstützungsbedarf. Es wird die Möglichkeit geben im pflegerischen, sozialen und pädagogischen Bereich Erfahrungen zu sammeln und eigene Fähigkeiten zu entdecken. Genaue Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es ab Anfang März 2010. Das detaillierte Programm ist ab 4. März 2010 auf www.wuk.at zu finden.

Dominanz und Unterwerfung: “I put a record on” im Wiener WUK

31. März 2010
20:00bis22:00

“I put a record on” ist die Adaption einer Produktion, die unter dem Titel “Venus im Pelz” im Vorjahr am Linzer Landestheater Premiere hatte. Andrà© Turnheim arbeitet am 1869 erschienenen Roman “Venus im Pelz” von Leopold Sacher-Masoch das Spiel von Dominanz und Unterwerfung heraus, durch welches gesellschaftlich konstruierte Geschlechterrollen und deren Auflösung demaskiert werden.

Ein Tisch, zwei Stühle, Mikrophone, ein Plattenspieler, zwei Anzüge und kühl konstruierte Neon-Popmusik aus den 80ern - das sind die Requisiten einer Spielanordnung, die Geschlechteridentität hinterfragt, zerlegt und verschärft. Die Inszenierung deutet den Begriff “Masochismus” nicht als Antipode zum Sadismus, sondern als Diskurs von männlichen und weiblichen Rollenbildern.

Turnheim verlässt die Wege der klassischen Dramaturgie und beschreitet eine moderne, performative Herangehensweise, die auf Entwicklung verzichtet, soziopsychologische Bilder herausarbeitet und die Musik zum Handlungsträger macht. Artaud und Cixous-Texte ergänzen das Assoziationsfeld für den Zuschauer, der durch den Wechsel von Identifikation und Distanzierung aktiv gehalten wird.

Besetzung
Sie: Anna Mendelssohn
Er: Peter G. Pertusini

Leading Team
Inszenierung/Fassung: Andrà© Turnheim
Konzept: Aigner/Turnheim/Schreck
Kostüme: Barbara Aigner
Musik: Stefan Schreck
Dramaturgie: Elke Ranzinger
Regieassistenz: Christiane Eizenberger
In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Linz

Termine
31.03.2010 bis 02.04.2010, 20:00, WUK Saal

Nähere Infos & Tickets –> hier und auf der Website zum Stück: lust-spiellust-spiel

Die neuen Musicalblogs zum Reinlesen

Wer Musicalnews & -berichte, abseits vom Mainstream, sucht, speziell im deutschsprachigen Raum, hat es nicht gar so leicht. Nicht, dass es nicht genügend Seiten gäbe (wobei, eigentlich gibt es gar nicht so viele), allerdings ist der Content auf eben jenen Sites oft sehr dürftig. Unzählige Blogs werden gestartet und liegen nicht selten nach zwei oder drei Beiträgen brach. Das macht natürlich keinen Sinn. Blogs leben davon, dass sie täglich oder zumindest wöchentlich “befüllt” werden. Dass sich da Websites mit einer Heerschar an freiwilligen Zulieferern leichter tun, ist klar, in Relation aber zu den 1-Mann/Frau-”Unternehmen” wäre die Bewertung dann doch wieder eine andere.

Musicalblogs, die als 1-Mann/Frau-Unternehmen geführt werden, haben einen Vorteil: Sie können sich leichter auf Nischen spezialisieren, eine ganz spezielle Themenauswahl treffen und dann je nach zur Verfügung stehender Zeit etwas ausführlicher oder überblicksmäßig mal häufig und mal sporadisch interessanten, durchaus auch subjektiv formulierten Content bieten. Wenig interessant sind Sites, die nichts anderes machen als Pressetexte zu kopieren, auch das gibt es, und wenig interessant sind die Fankiddie-Sites, die vor allem in der Schublade “Schwärmerei” gut aufgehoben sind.

In meine Bookmarkliste hab ich mir in letzter Zeit die folgenden drei Blogs eingetragen:

- Musical Awakening
- Musicalinfo.at

Wer weitere Tips hat, einfach einen Kommentar posten.

Konzerthaus: John McLaughlin and The 4th Dimension

22. Mai 2010
19:30bis21:30

Konzerthaus: John McLaughlin and The 4th Dimension
Samstag, 22. Mai 2010, 19:30 Uhr
Großer Saal

Spätestens seit seinem im Trio mit Paco de Lucà­a und Al Di Meola aufgenommenen Album «Friday Night in San Francisco», von dem über zwei Millionen Stück über den Ladentisch gingen, ist John McLaughlin einer der erfolgreichsten Gitarristen der Welt. In den 1970er Jahren in den Bands von Tony Williams und Miles Davis an den Anfängen des Jazz-Rock beteiligt, prägte er in weiterer Folge mit seinem Mahavishnu Orchestra den Fusion-Jazz.

Interpreten
John McLaughlin, Gitarre
Etienne Mbappà©, E-Bass
Gary Husband, Keyboards, Schlagzeug
Mark Mondà©sir, Schlagzeug

Nähere Infos & Tickets —> hier

Konzerthaus: John Scofield Group

3. Mai 2010
19:30bis21:30

Konzerthaus: John Scofield Group
Montag, 3. Mai 2010, 19:30 Uhr
Großer Saal

Seinen internationalen Durchbruch schaffte John Scofield in der Billy Cobham/George Duke Band in den späten 1970er-Jahren, um dann als Nachfolger von Pat Metheny im legendären Gary Burton Quartet den Gitarrenpart zu übernehmen. 1982 erlangte er schließlich an der Seite von Miles Davis die höchsten Weihen des Jazz. Mit seinem jüngsten Programm «Street Parade», einer Hommage an New Orleans, gelang ihm zum wiederholten Mal ein Blockbuster, der sowohl im internationalen Konzertleben als auch auf Tonträger für Furore sorgte. Nach insgesamt vier Konzerten seit 1996 gastiert John Scofield nun mit neuer Formation und neuem Programm abermals im Wiener Konzerthaus.

Interpreten
John Scofield, Gitarre
Michael Eckroth, Klavier, Keyboards
Ben Street, Bass
Bill Stewart, Schlagzeug

Nähere Infos & Tickets –> hier

Musikverein: Tom Sawyer und Huckleberry Finn - das helle und das dunkle Amerika (Michael Köhlmeier & Hans Theessink)

18. Mai 2010
20:00bis22:00

Musikverein: Tom Sawyer und Huckleberry Finn - das helle und das dunkle Amerika
Dienstag, 18. Mai 2010
20:00 - Gläserner Saal/Magna Auditorium

Interpreten:

Michael Köhlmeier, Erzähler
Hans Theessink, Gitarre

Programm:
Tom Sawyer und Huckleberry Finn - das helle und das dunkle Amerika

Nähere Infos & Tickets –> hier

Musical Sommer Amstetten: “The Full Monty” mit Jacqueline Braun, Carin Filipcic, Otto Jaus und Rory Six

21. Juli 2010
19:30bis22:30

Jerry Lukowski (Otto Jaus), arbeitsloser Stahlarbeiter, braucht dringend Geld, sonst kann er keine Alimente mehr bezahlen und verliert das Besuchsrecht für seinen Sohn.

Als die Chippendales - deren Tänzer sich bis auf einen knappen Stringtanga entblättern - im Pub des Orts auftreten und die Damen in helle Begeisterungsstürme ausbrechen, hat er die Idee: Warum nicht eine männliche Striptease-Truppe gründen? »Hot Metal«, bestehend aus Jerry, seinem Freund Dave (Frank Winkels) und vier weiteren Ex-Kollegen (Julian Looman, Rory Six, Claus Dam, Eddie Jordan), ist geboren.

Doch um die Chippendales zu schlagen, müssen sie sich etwas Besonderes einfallen lassen, denn wo die einen durchtrainierte Körper anbieten, regiert bei den anderen ein hart erarbeiteter Bierbauch. Jerry verspricht den Damen, dass sie weiter gehen werden als die Chippendales. Sie werden den »full monty« machen, wollen sich in der Show ihrer vollen Montur entledigen.

Alles wird gezeigt! - Wirklich alles?

The Full Monty - Ganz oder gar nicht
Musical von Terrence McNally und David Yazbek
Dialoge und Songs in deutscher Sprache
Regie und Choreographie: Kim Duddy
Musikalische Leitung: Martin Gellner & Werner Stranka / Beat4Feet
Bühne: Diego Pitarck / Hans Kudlich
Kostüme: Robert Schwaighofer
Lichtdesign: Andrew Voller
Tondesign: Andreas Frei

Premiere: Mittwoch, 21. Juli 2010
Vorstellungen: 23. / 24. / 29. / 30. / 31. Juli, 5. / 6. / 7. / 11. / 12. / 13. / 14. August jew. 19.30 Uhr
Ort: Johann Pölz-Halle Amstetten, Stadionstraße 12

Kartenvorverkauf: Kultur- & Tourismusbüro, Rathaushof Amstetten, Tel. 07472/601-454. Online: www.musicalsommeramstetten.at Raiffeisenbanken NÖ und Wien. Ö-Ticket 01/96096 www.oeticket.com. Ticketcorner 01/205 15 65 www.ticketcorner.com. Ticket Online 01/88088 www.ticketonline.at

Shakespeare auf der Rosenburg: Romeo und Julia

2. Juli 2010
20:00bis23:00

Romeo und Julia
Tragödie von William Shakespeare
PREMIERE: Freitag, 2. Juli 2010, 20 Uhr (Vorstellungen bis 8. August)

“Romeo und Julia” sind das berühmteste Liebespaar der Literaturgeschichte. Das liegt wohl daran, dass sie für ihre erste Liebe sterben müssen. Oder daran, dass es gerade ihre Eltern sind, die in einem sinnlosen Streit diese Liebe verhindern. Aber ihre Liebe ist stärker als ein bürgerkriegsähnlicher Zustand, und ihr Tod beendet ihn. Die Sturheit dieser Liebe über Schranken hinweg und die friedensbildende Kraft ihres Opfertodes sind die Wurzeln der jahrhundertealten Faszination des “Romeo und Julia”-Stoffes.

Die heurige Inszenierung auf der Rosenburg beweist die zeitlose Kraft eines historischen Themas wie schon Ein Sommernachtstraum 2009, mit dem knapp 15.000 Menschen erreicht wurden.

Erich Schleyer wird heuer dreimal durch “Romeo und Julia” für Kinder von vier bis vierzehn führen.

PREMIERE: Freitag, 2. Juli 2010, 20 Uhr
VORSTELLUNGEN jeweils Fr & Sa, 20 Uhr; So, 18.30 Uhr (Sa, 10. 7. – keine Abendvorstellung)

Shakespeare für Kinder mit Erich Schleyer (moderierte, gekürzte Fassung): Sa, 10., 24., 31. 7., 15 Uhr

Besetzung
Charly Vozenilek, Ivana Rauchmann, Erich Schleyer, Suse Lichtenberger, Bernhard Majcen, Tania Golden, Christian Erdt, Uwe Dreysel, Daniel Feik, Florian Schuhmann u. a.

Bühne: Gudrun Lenk-Wane
Kostüme: Angelika Klose
Musik: Imre Lichtenberger Bozoki

SPIELORT: Shakespeare-Zelt auf der Rosenburg
KARTENPREISE € 25 bis 50
KINDERVORSTELLUNG € 12 bis 25
Frühbucherbonus 10 % bis 31. März
KARTEN & INFO T +43 (0) 664 163 05 43
william@shakespeare-festspiele.at
www.shakespeare-festspiele.at

Die Sehnsucht nach dem nächsten Winter

wintersehnsucht1.jpg

Für orf.on mag es eine Tatsache sein, dass “das kalte Wetter (…) subjektiv (…) immer mehr Österreichern schon viel zu lange” dauert. Wir hier oben im Elfenbeinturm der musicalischen Abstrusitäten sehen indes so etwas wie die Reflexion eines stimmungsmäßigen Sommerlochs in dieser Meldung des ORF “durchfäulen”. Kann DAS wirklich eine Headline eines Nachrichtenportals sein? “Die Sehnsucht nach dem Frühling”? Liebe Leute vom ORF, ich sehne mich schon jetzt nach dem nächsten Winter, und ich finde es verstörend, dass Leute sich so etwas Grausliches wie den Sommer auch nur im Ansatz herbeiwünschen. Stinkender Hundekot, flirrende Hitze. All das tauschen für die absolute Reinheit des Winters? Da muss man schon Masochist sein, oder?

Porgy & Bess: George Duke Band

9. Mai 2010
20:30bis22:30

Porgy & Bess: George Duke Band
9. Mai 2010, 20:30 Uhr

George Duke: piano, keyboards
Jef Lee Johnson: guitar
Alex Al: bass

George Duke wurde am 12. Januar 1942 im kalifornischen San Rafael geboren. Er ist einer der wenigen Jazzmusiker, die auch im Pop-Business Erfolg hatten. Seine Karriere begann als Klavierbegleitung auf einer Tour von Jean-Luc Ponty, bevor er 1970 mit Frank Zappa zusammenspielte. Fünf Jahre später tummelte er sich wieder in der Jazzszene, Seite an Seite mit Stanley Clarke und Sonny Rollins. Danach kannte man ihn vor allem als Sessionmusiker, der unter anderem auch mit Michael Jackson oder Al Jarreau spielte. 2002 erschien Dukes »Face The Music«. (Pressetext)

Als großartiger Musikproduzent ist er seit den 1970er Jahren aktiv. Unter anderem verantwortlich für viele Hits von Al Jarreau. Auch seiner Cousine Dianne Reeves greift er immer wieder gerne unter die Arme. Selbst griff er bereits als Keyboarder bei Frank Zappa in die Tasten und war Mitglied der Mothers Of Invention. Funk für das 21. Jahrhundert lautet die Antwort George Dukes, wenn es um die Beschreibung seines Debüt auf dem renommierten Heads Up-Label geht. Und so schart die Legende eine hochkarätige Ansammlung von internationalen Stars wie Sheila E, Christian McBride, Jill Scott, Teena Marie, Vinnie Colaiuta, Wah Wah Watson und viele andere um sich. Funk ist also das Schlagwort auf »Dukey Treats«, und das Album kann gut als Hommage angesehen werden: in elf Songs streift Duke durch die Geschichte dieses Musikgenres und spielt eindrucksvoll mit Sounds und Stimmungen. Ein spannendes Album voller innovativer Breaks und Gags. Zeitgemäß im Rhythmus und in der Instrumentierung. George Duke auf Modern Path. (Rainer Molz)
In Wien scheint sich der Tastenstar wohlzufühlen: Nach seinem P&B-Debut vor exakt einem Jahr und einem Auftritt mit Chaka Kahn in der Staatsoper, fragte sein Management an, ob wir nicht wieder Interesse an einem Konzert hätten. Nach dem Erlebnis im Mai 2009 war die Antwort natürlich ein klares JA! Welcome again! CH

Eintritt: 28.- €

Tickets –> hier

Reblog this post [with Zemanta]

« zurueck · vor »