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Archiv - Februar, 2010

“Der Herr Karl” - “Puppentheater” mit Shootingstar & Newcomer Nikolaus Habjan

In Wien begegnet man dem »Herrn Karl« in vielen Personen, an unzähligen Orten. Helmut Qualtingers zum Klassiker avancierter Charakter ist allgegenwärtig. Das Schubert Theater Wien zeigt ab Ende Februar Qualtingers Text als Puppentheater. Nikolaus Habjan schlüpft darin mit Hilfe seiner Puppen in die verschiedensten Rollen, die alle zusammen »Der Herr Karl« sind.

»Man wird über den Herrn Karl lachen und weinen, man wird ihn verdammen und bemitleiden, man wird ihn zitieren, man wird ihm – als höchste Bestätigung seiner Gültigkeit – auf Schritt und Tritt begegnen. Sein scheinbar zufälliges Gerede enthält in konzentrierter Form die Substanz eines Zeitromans oder eines Zeitstücks, ist zugleich Zeugnis einer Epoche, Enthüllung einer Haltung und Ergebnis souveräner literarischer Gestaltung, mit einem Wort: ein Stück Welt.« (Hans Weigel)

Puppenspiel: Nikolaus Habjan
Regie: Simon Meusburger

Termine: 26. und 27. Februar, 2. und 3. März, 4., 5., 7. und 8. Juni 2010

Simon Meusburger, 1974 in Bregenz geboren, arbeitet neben seiner Tätigkeit als Komponist und Regisseur als freier Regieassistent. Zuletzt seit mehreren Jahren bei den Bregenzer Festspielen, für Produktionen wie “West Side Story”, “Der Troubadour” und “Tosca” tätig, hat er mit Regisseuren wie Francesca Zambello und Philipp Himmelmann gearbeitet.
Nach zahlreichen Filmproduktionen und zwei Musicalkompositionen gab er mit »Krach im Hause Gott« (September 2006) sein Debüt als Sprechtheater-Regisseur am Schubert Theater Wien. Es folgten zahlreiche Inszenierungen, u. a.: “Die Glasmenagerie”, “My Way”, “Geschlossene Gesellschaft” oder das Puppentheater für Erwachsene “Schlag sie tot”.
Seit dem Sommer 2007 ist er als Direktor für das Schubert-Theater tätig, wo er auch in Zukunft als Hausregisseur für zahlreiche Eigenproduktionen verantwortlich sein wird.

Nikolaus Habjan aus Graz studiert seit 2006 Musiktheaterregie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Durch zahlreiche Hospitanzen und Assistenzen (u. a.”Fidelio” oder “Hoffmanns Erzählungen” an der Grazer Oper, “Rinaldo” in St. Pölten, “La Finta Giardinera”, “La Colombe” am Schlosstheater Schönbrunn) konnte er Erfahrung sammeln und setzte diese bei seinem Regiedebüt mit Gian-Carlo Menottis »The Telephone« um. Es folgten weitere Inszenierungen an der Universität, und die Madrigalkomödie »Il festino …« von Adriano Banchieri in Graz. Mit 15 Jahren kam Habjan zum ersten Mal in Kontakt mit dem Puppentheater. Durch Neville Tranter perfektionierte er seine Puppenspieltechnik, es folgte unter anderen eine Zusammenarbeit mit dem Kabinetttheater («King of the Birds-Queen of the Blood” im Semperdepot). Für das Opernfestival «Sirene” entwarf und baute er die Puppen für die Kammeroper «Das Gespräch der Hunde” von C. Dienz. Im Schubert Theater realisierte Nikolaus Habjan die Puppentheaterproduktion «Schlag sie tot” und ist seit der Saison 2008/09 neben seiner Funktion als Puppenspieler und Regisseur (”Elling”) als Co-Direktor tätig.

Links
schuberttheater.wordpress.com/
simonmeusburger.wordpress.com/
nikolaushabjan.wordpress.com/

Kabarett Simpl: Melodie des Lachens - Karlheinz Hackl & Heinz Marecek

12. März 2010
20:00bis22:00

Kabarett Simpl: Melodie des Lachens - Karlheinz Hackl & Heinz Marecek
Ein Jahrhundert lässt Revue passieren.
Premiere: 12. März 2010, 20 Uhr

100 Jahre Cabaret in Liedern und Texten. Karlheinz Hackl und Heinz Marecek erzählen vom »Mann mit dem Überzieher«, den »Pollaks, mit denen man nicht verkehren soll«, was mit den »Novaks aus Prag« passiert ist, vom»Gewissenhaften Maurer«, wie schön es nach dem Krieg an der »Schönen roten Donau« wirklich war, vom »Mann mit dem schwarzen Bart«, verraten Ihnen das Geheimnis, »Wovon die Leute wirklich leben«, erzählen aber auch vom»G’schupften Ferdl«, von dem »Mädchen mit den drei blauen Augen«, vom»Zirkus, der in Flammen stand«….usw.

Der Bogen spannt sich von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, geht über die 20er und frühen 30er Jahre, in denen das Cabaret eine nie wieder erlebte Hochblüte in dieser Stadt verzeichnen konnte, bis zum Jahr 38, in dem alles schlagartig zu Ende war. Und weiter, als nach dem Krieg die ersten Versuche unternommen wurden – die Zeit hatte eine unfassbare Schneise in die Landschaft der Autoren und Interpreten geschlagen – in dieser Stadt wieder Cabaret zu machen. Alle Großmeister des Genres kommen zu Wort: Armin Berg, Fritz Grünbaum, Franz Engel, Karl Farkas, Hermann Leopoldi, Fritz Löhner-Beda, Peter Hammerschlag, Gerhard Bronner, Carl Merz, Georg Kreisler und viele andere.

Am Klavier: Florian Schäfer

Theater Akzent: ballett/modern/tanzt # 5

20. März 2010
19:30bis21:30

Theater Akzent: ballett/modern/tanzt # 5
Eine Produktion der Abteilung Ballett der Konservatorium Wien Privatuniversität

Premiere: Samstag, 20. März 2010, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Sonntag, 21. und Dienstag, 23. März 2010
Theater Akzent, Theresianumgasse 18, 1040 Wien

ballett/modern/tanzt # 5 bietet dem Publikum die Gelegenheit, TänzerInnen von morgen — Studierende der beiden Studienzweige Ballett und Moderner Tanz sowie SchülerInnen der Vorbereitungsklassen — in einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm zu sehen. Dieses umfasst Choreografien aus den Bereichen Ballett, Modern Dance sowie Zeitgenössischer Tanz und steht für die stilistische Vielfalt der Tanzausbildung an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Lehrende der Abteilung und GastchoreografInnen bereiten mit Einstudierungen aus dem Repertoire und Uraufführungen die jungen TänzerInnen intensiv auf die gegenwärtige Berufswelt vor. Als Gäste der Abteilung erarbeiten Saskia Hölbling, Georg Blaschke und Giorgio Madia neue Stücke mit den Studierenden. Außerdem präsentiert Douglas Becker das Ergebnis eines mehrwöchigen Seminars unter dem Titel: variations and improvisations based on william forsythe’s ‘the vile parody of address’.

Kartenpreise: € 25,— /21,— /17,— /12,—
Karten beim Theater Akzent erhältlich: Telefon: 01/501 65-3306, www.akzent.at

In Wirklichkeit ist der finanziell größte Brocken bei den Vereinigten Bühnen Wien das Theater an der Wien

Wien live: Stichwort Vereinigte Bühnen Wien. Die Auslastungen waren in letzter Zeit nicht die besten – braucht man das Musical in dieser Form überhaupt noch?
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny: In Wirklichkeit ist der finanziell größte Brocken bei den Vereinigten Bühnen Wien das Theater an der Wien – das vergisst man ja immer. Und das Theater an der Wien hat sich innerhalb von nur wenigen Jahren als eine der besten Opernbühnen im deutschsprachigen Raum etabliert. Wir haben hier ein neues Konzept ausprobiert: Anstatt noch ein drittes Repertoiretheater zu etablieren, haben wir das Theater an der Wien als sogenanntes Stagione-Theater konzipiert, das heißt: Jeden Monat eine Premiere. Dadurch ist auch das Medienecho bei den Produktionen größer und konzentrierter – nicht nur in Wien, sondern auch international. Und »Tanz der Vampire« im Ronacher ist hervorragend ausgelastet.[Wien live Stadtgespräche, wienlive.at]

Noch viel schöner ist die folgende Passage aus dem Interview von “Wien live” mit Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny:

Ein persönliches Beispiel: Ich habe einmal die Busfahrt einer Volksschulklasse aus der Brigittenau ins Dschungel Kindertheater im MuseumsQuartier quasi als Reiseleiter begleitet. Recht schnell hat sich herausgestellt, dass die meisten Kinder nicht wussten, was genau ein Theater ist. Es war eine Herausforderung, innerhalb von 10 Minuten, die so eine Busfahrt vom 20. Bezirk zum Museumsquartier dauert, zu erklären, was eigentlich Theater ist. Aber genau darum geht es: Den Menschen überhaupt einmal die Wahlmöglichkeit zu eröffnen, Kulturangebote zu nutzen. Wir haben zum Beispiel das Projekt Kulturlotsinnen. Das sind zwei engagierte Frauen, die in Betriebe gehen und dort einen Überblick über die Wiener Kulturangebote geben und die Menschen quasi an der Hand nehmen und zur Kultur führen, oder dabei helfen, wie man ein Kulturprogramm richtig liest. Ob ich die Staatsoper besuche oder nicht, ist keine reine Geldfrage.

Genau deswegen, weil Theater einmal finanziell “elitär” war, hat unter anderem das Wiener Burgtheater unter Claus Peymann leistbare Preise z. B. für Studenten eingeführt. Und ins Burgtheater zu gehen, das kann sich auch heute noch jeder leisten. Auch die Eintrittspreise in die Wiener Volksoper sind leistbar. Warum eigentlich lässt die Stadt Wien zu, dass ausgerechnet dasjenige Genre, von dem man meinen sollte, es wäre am ehesten für breite Publikumsschichten geeignet, das Musical, die Eintrittspreise in Höhen schraubt und die Preiskategorien in Strukturen packt, die man kategorisch ablehnen sollte, weil sie ans Unanständige grenzen.

Wieso ist es möglich, dass das Wiener Burgtheater mit Preiskategorien wie 1,50 Euro, 3 Euro, 4 Euro, 7 Euro, 10 Euro, 17 Euro, 25 Euro, 32 Euro, 40 Euro und 48 Euro agiert und die VBW mit 10 Euro, 39 Euro, 65 Euro, 89 Euro, 99 Euro und 109 Euro? Dschungel Wien, natürlich zeigt man den Kindern Theater da, und nicht in einem 109 Euro-Tempel. Wobei mittlerweile, das muss man auch sagen, im Dschungel sicher die interessanteren Stücke gespielt werden, für Kinder allemal.

Musical in Wien sollte man derzeit am besten off-VBW genießen, dem Geldbeutel tut es gut, und man kommt auch da in den Genuss von tollen Shows.

Frank Wildhorns “Mitsuko” 2.0 - Live in Japan mit Lukas Perman & Mà¡tà© Kamarà¡s

Wir schrieben den 9. Dezember 2005, als die Uraufführung von Frank Wildhorns Musical “Mitsuko” in halbkonzertanter Form im Wiener Museumsquartier über die Bühne ging. 2010 erlebt die Show ein Revival - diesmal in Japan, unter anderem mit den japanischen Publikumslieblingen Lukas Perman und Mà¡tà© Kamarà¡s (nähere Infos –> hier)

Die Termine:
11. bis 14. März 2010: Bunkamura Orchard Hall, Tokio
18. bis 21. März 2010: Umeda Arts Theater, Osaka

Strukturiert ist die Veranstaltungsserie als Doppelpack-Performance: “Mitsuko” ist als 1. Akt zu sehen, das Konzertprogramm “Wildhorn & Friends” gibt es als 2. Akt. Kei Aran und Mà¡tà© Kamarà¡s werden “Mitsuko” und “Heinrich” singen, “Richard” wird von Yoshio Inoue in Tokio und von Lukas Perman (am 20. März) sowie Mario Tashiro (an den anderen Terminen) in Osaka interpretiert.

Beim 2. Akt dabei: Frank Wildhorn am Klavier, Marcia, Takeshi Kaga (am 11. und 12. März sowie bei den Abendvorstellungen am 20. und 21. März) und Rena Sasamoto (am 13. März). Regie führt Shuichiro Koike.

Ein paar Informationen zu Mitsuko (geschrieben anlässlich der Uraufführung 2005) gibt es –> hier

Link
- Frank Wildhorn: Official Site

Drama oder nicht Drama - Was braucht das Musical? Ist Schlager das Allheilmittel?

Lustige Musicals gehen nicht, das ist der Tenor einer Aussage eines nicht näher bezeichneten Musical-Experten, die das deutsche Online-Magazin “DerWesten.de” in einem Artikel unter dem Titel “Großes Bedauern nach dem Musical-Aus für Essen” zitiert:

»Das war doch abzusehen. Schon vor sechs Monaten kursierten Gerüchte, hieß es: Nach Buddy ist Schluss. « Der Musical-Experte, der dies sagt, kennt die Szene, möchte seinen Namen aber nicht gedruckt sehen; doch los werden will er Einiges.

Falsche Entscheidungen wirft er dem Unterhaltungskonzern vor. Gefragt seien dramatische Stücke, Musicals wie »Elisabeth« und »Das Phantom der Oper«: »Und hier lief eine Unterhaltungs-Pop-Geschichte nach der anderen. In einem solchen Unternehmen muss doch irgendjemand merken, dass Musicals ohne große Handlung nicht funktionieren.« Auch höre heute niemand mehr Neue Deutsche Welle, die Zeiten seien vorbei: »Wer kommt denn auf die Idee, aus dieser Musik ein Musical wie `Ich will Spaß´ zu machen? Warum nicht Schlager? Das hätte vielleicht funktioniert.« In der Tat: »Ich will Spaß!« wurde nach Essen nirgendwo in Deutschland mehr gespielt.

Ist Schlagerschmafu die Alternative, quasi die Kulmination von Musikantenstadl und Carmen Nebel, eine Musikinstallation aus Schlagern mit Versatzstücken aus dem Musicalgenre? Was braucht man außer “Musik”, irgendeiner Musik, noch bei einem Musical? Ein bisserl Tanz, egal was. Ein bisschen halt die typischen Moves von Kim Duddy, das wirkt immer. Eine Handlung eventuell, nicht zu viel, könnte verwirren. Ins Musical gehen doch eh nur Volldillos. Bedienen wir das Klischee, machen wir eine Show für Vollkoffer, sind doch selbst schuld, die deppaten Wiener. “Rudolf” wollen sie nicht, zu fad, “The Producers” fällt durch, zu lustig, “Spring Awakening” kennt niemand, war das überhaupt in Wien? Stopfen wir ein bisschen Sahne zu Balladen, aus denen Pseudobetroffenheit wie warmes Schmalz läuft, umrühren, fertig. Und bitte nicht mehr als sagen wir 90 bis 100 Minuten, das kann ja nur ein Hit werden. Nehmen wir noch ein paar Kinder in die Show und schon haben wir wirklich einen Hit. Mag sein, dass das funktioniert. Hat Frau Intendantin Zechner “Ich war noch niemals in New York” eigentlich schon jemals öffentlich als “Musical” bezeichnet? Nur so eine Frage.

In Essen sitzt der Schock tief. Im Wiener Ronacher noch nicht, da verlangt man an einem Samstag für ein Ticket in der letzten Reihe, am 2. Rang in Reihe 6, also in der allerletzten Reihe des Theaters, ja, wirklich, ganz hinten, wo man alles nur mehr erahnen kann, 63 Euro, kein Scherz! Man spielt “Tanz der Vampire”, ein Selbstläufer. Aber was kommt danach? 63 Euro für die letzte Reihe. Vor ein paar Jahren konnte man über die Aussage “deutsche Verhältnisse in Wien” noch lachen, das ist nun vorbei. Niemandem kann man mehr empfehlen, diese Preise zu bezahlen. Alternativen gibt es genug. Es muss nicht Musical sein. Nicht um jeden Preis, nicht um diesen Preis.

Link
DerWesten.de: Großes Bedauern nach dem Musical-Aus für Essen

- Matthias Bollwerk @YouTube
- www.matthiasbollwerk.de.vu
- myspace.com/matthiasbollwerk

Salon 5: Stephen Kings “Carrie”

13. Oktober 2010
19:30bis21:30

“Carrie”, Stephen Kings erster Roman aus dem Jahr 1974, brachte seinem Autor auf Anhieb Ruhm und Erfolg. Als “Projekt” von Jà©rà´me Junod, ist Kings Meisterwerk in einer Produktion des “Salon 5″ vom 13. bis 16. Oktober 2010 in einer Bühnenfasssung in Wien zu erleben.

Carrie White hat es nicht leicht. Zwischen den Hänseleien und Demütigungen ihrer Mitschülerinnen und der gnadenlosen Unterdrückung ihrer religionsfanatischen Mutter versucht sie den langen Weg bis zum High-School-Abschluss zu gehen. Ihre erste Menstruation mit 17 wird zur öffentlichen Erniedrigung. Zwar versuchen einige wohlmeinende Menschen ihr zu helfen, doch eines wissen sie nicht: Carrie besitzt telekinetische Kräfte. Und wenn diese einmal wirklich ausbrechen sind die Auswirkungen katastrophal …

Mit: Petra Staduan
Bühne: Lydia Hofmann
Regie und Fassung: Jà©rà´me Junod

Nach dem Roman »Carrie« von Stephen King
Deutsch von Wolfgang Neuhaus, erschienen bei Bastei Lübbe Taschenbücher

Empfohlen ab 16 Jahren
Kartenpreise: EUR 20 / EUR 10 (ermäßigt)
Weitere Infos –> hier

Link
Die Presse: “Carrie”im Theater: Jerome Junods “Blutgruppen”

Secession: Fritzpunkt schlägt die Zeit tot - Eine Beschäftigungsmaßnahme

19. Februar 2010
10:00bis18:00

Secession: Fritzpunkt schlägt die Zeit tot - Eine Beschäftigungsmaßnahme

Das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen begibt sich auf Montage:

Fritzpunkt schlägt die Zeit tot
Eine Beschäftigungsmaßnahme

In Kollaboration mit dem bildenden Künstler Christoph Büchel und seiner Ausstellung in der Wiener Secession macht sich der Fritzpunkt auf den hindernisreichen Weg zum Ort der permanenten Anwesenheitspflicht, um dort möglichst effizient die Zeit totzuschlagen. Mithilfe unangekündigter Sofortmaßnahmen betreiben wir vom 19. Februar bis zum 18. April 2010 eine die Veröffentlichungsroutinen unterlaufende Reihe von Auftritten, von deren Ergebnis Sie mit Sicherheit hören werden. Der Kunst ihre Kunst, der Freiheit ihre Zeit.

“Hinzu kommen aber die Sonderinteressen, die besonderen Interessen, die dem Vorsprung gehorchen müssen, den einer haben muß, damit er seine besonderen Interessen effizient gestalten kann: Vorteile an sich ziehen, Nachteile delegieren.”
Marianne Fritz, Heißt du etwa Rumpelstilzchen

Konzept, Recherche, Camouflage, Aktion:
Fred Büchel, Susanne Hahnl, Anne Mertin und viele andere mehr

Nähere Informationen und ausweichende Auskünfte unter
www.fritzpunkt.at
buero@fritzpunkt.at
+43 (0)699 11685616

Fritzpunkt
Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
Ein Konzept des Stadt Theater Wien
Fritzpunkt schlägt die Zeit tot
Eine Beschäftigungsmaßnahme
Die Festung - Teil 5

Link zur Ausstellung von Christoph Büchel: www.secession.at

Gernot Kranner für Kinder: “Das kleine Vampir-ABC”

kranner2010.jpg
Vom 11. bis 17. März 2010 findet in Wien im Palais Auersperg die Veranstaltungsreihe “Literatur für junge LeserInnen” statt. Im Rahmen dieses Literaturfestivals präsentiert Gernot Kranner sein neues Programm für Kinder “Das kleine Vampir-ABC”.

Die Show geht im Großen Saal über die Bühne und ist für Kinder von fünf bis zehn Jahren konzipiert. Worum gehts? Da hilft der Veranstaltungsfolder (bedingt) weiter:

Die neue Kinder-Show von Gernot Kranner: Das kleine Vampir-ABC
Ein anregender Blutsaugerspaß mit Geschichten, Liedern und Szenen. Gernot Kranner ist der Vampirjäger Prof. Abronsius aus dem Musical »Tanz der Vampire«. Am Klavier: Walter Lochmann

Ticketinfos unter der Telefonnummer 505 03 59 oder online: www.jugendliteratur.net

Update:
Auch im Wiener Ronacher ist Gernot Kranners Show zu sehen, und zwar an vier Sonntagen im April und Mai 2010. Gespielt wird auf der Probebühne des Ronacher, am 11. und 25. April sowie 9. und 30. Mai um jeweils 15 Uhr.
Ein kleines Update auch zum Inhalt der Show:

»Vampirspezialist« Gernot Kranner und sein »Klavier-Assistent« Walter Lochmann laden die kleinsten Zuschauer im Alter von etwa 4 – 10 Jahren – selbstverständlich gemeinsam mit deren Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten – zu einer Reise in die geheimnisvolle Welt der Blutsauger ein. In einer spannenden, lustigen und die Phantasie anregenden Stunde erfahren die Zuschauer anhand von Geschichten, Liedern und Szenen mehr über das Leben und die Vorlieben von Vampiren und Geistern. Zum Mitsingen, Mitmachen und Mitlachen - und ein erster Schritt in die wunderbare Welt des Theaters.

Tickets: zu € 7,50 (für Kinder) und € 12,- (für Erwachsene)
Erhältlich an allen Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien, www.musicalvienna.at sowie bei Wien Ticket, www.wien-ticket.at, 01/588 85

Update:
Am Samstag, dem 23. Oktober 2010, ist das Vampir-ABC ab 15 Uhr im Karikaturmusuem Krems zu sehen. Tickets –> hier

Lambach/Kinski: Musical meets Kinski

27. Februar 2010
22:00bis23:00

Werner Mai und Manuela Strütt präsentieren einen Querschnitt durch berühmte Musicalmelodien. Die Show startet um 22.00 Uhr, bei freiem Eintritt.

Lambach/Kinski: Musical meets Kinski
Kinski: Restaurant & BAR, 4650 Lambach (Tel.: 07245-31261)
Samstag, 27. Februar 2010, 22.00 Uhr

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