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Archiv - Wien

Uwe Krögers erste DVD - “absolut” FSK ab 0 Jahren

absiuwi.jpgAm 19. März 2010 ist es soweit, das Warten hat ein Ende, eine neue Ära beginnt, Uwe Kröger veröffentlicht seine erste DVD, mit Namen “Absolut Uwe”, aufgenommen im Betonbunker der Wiener Stadthalle, gefilmt, gemischt und geschnitten von MG Sound, sie wird erhältlich sein, wo immer der wohlsortierte Fachhandel sich dazu entschließt, sie ins Programm aufzunehmen.

Mit dabei natürlich auch die Auftritte von Pia Douwes bei diesem absoluten Schmankerl. Die Herwig Gratzer Band, seit fast schon mehreren Jahrzehnten immer wieder als musikalische Begleiter Krögers engagiert, zwölf Tänzer und die Hits aus “Elisabeth”, “Starlight Express“, “The Rocky Horror Show”, “Das Phantom der Oper” - 110 Minuten absolut Uwe, was kann das Fanherz noch mehr wollen. Kaufen darf sie jeder und jede FanIn ab 0 Jahren, mehr geht nicht.

DVD: Absolut Uwe
VÖ: 19.3.2010
Label: HitSquad Records
Laufzeit: ca. 110 Min.

Tracklist

01. Chicago Ouvertüre (Chicago)
02. Bin nur für die Liebe da (Chicago)
03. Born free (Born free – Frei geboren)
04. California Dreamin’ – The Mamas and The Papas
05. Is it okay if I call you mine (Fame)
06. Hair Medley (Hair)
07. Starlight Express (Starlight Express)
08. Stern (Les Misà©rables)
09. Fame Medley (Fame)
10. Time of my life (Dirty Dancing)
11. Erinnerung (Cats)
12. Wenn ich tanzen will (Elisabeth)
13. Ich gehör nur mir (Elisabeth)
14. Der letzte Tanz (Elisabeth)
15. Goldfinger (James Bond)
16. Diamonds are forever (James Bond)
17. Unchained Melody (Ghost – Nachricht von Sam)
18. All I want
19. Vater und Sohn – Udo Jürgens
20. All that Jazz (Chicago)
21. Die Musik der Nacht (Das Phantom der Oper)
22. Das Phantom der Oper (Das Phantom der Oper)
23. Life is just a bowl of cherries (Fosse)
24. Dancing Fool (Copacabana)
25. The wind beneath my wings (Beaches – Freundinnnen)
26. Sweet Transvestite (The Rocky Horror Show)

27. Meine Herzwunschliste – My grown up Christmas List
28. Uwe Krögers privates Fotoalbum

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Metropol: Premiere für “Go West” - das neue Country-Comedy-Musical

Sitting Bull and Buffalo Bill Cody, Montreal, ...Image via Wikipedia

Am 7. April 2010 findet die Premiere des neuen Metropol-Musicals “Go West” statt. Diesmal hat man sich als Thema Country Music ausgewählt, und so gibts nach den italienischen Schnulzen des Musicals aus dem Vorjahr (”Ti amo”) heuer “ein Comedy Musical rund um die Glorie der Wild West Heroes”. Ort der Handlung ist der Wiener Prater, wo Buffalo Bill, der Vater der Western-Shows, in den Jahren 1890 und 1906 (damals noch gemeinsam mit dem legendären Indianerhäuptling Stitting Bull) gastierte.

Die Handlung der Show:

Austro-Rocker Gogo (Andy Lee Lang) ist nahe dem Burnout und sucht Hilfe in einer psychologischen Praxis, wo er im Wartezimmer auf einen Patienten trifft- den Steirer Hannes Kraxmayr (Alexander Wartha), der von sich glaubt, der letzte Lakota- Indianer zu sein. Auf seiner zu Therapiezwecken eingeleiteten Seelenrückführung kommt Gogo zu der Überzeugung, im früheren Leben ein heldenhafter Cowboy gewesen zu sein.
Gemeinsam mit seinem neuen Freund, dem steirischen »Indianer«, versucht er, das krisengeschüttelte Prater-Lokal »Goldmine« mit einer neuen Western- Revue auf die Beine zu bringen. Dazu muss er Abenteuer bestehen, die eines Western-Helden würdig sind. Denn der Verpächter des Lokals ist ein Schurke, wie aus dem Bilderbuch: Henning Schulze, genannt »der Gesetzlose« (Thomas Stolzeti), der nichts von einem »Wildwestmuseum« hält, sondern dort lieber ein Themenlokal auf der Höhe des Zeitgeists errichten möchte: «Twighlight« - für junge Vampirfans.
Wird die »Goldmine« dennoch überleben? Das bleibt ungewiss. Doch bis zum (überraschenden) Schluss arbeiten die Personen der Handlung fieberhaft daran, dass die Story doch noch »happy« endet:

Dolly, die rührige »Goldmine«- Betreiberin (Caroline Frank)
Kenny Rocek, ihr Chefkellner (Christian Deix)
Maria, die Servier-Kraft mit Vorliebe für skrupellose Brutalos (Carin Filipcic)
Johnny Horak, der stets durstige- Schmalspur Manager (Hubert Wolf)
Lilian, genannt »Lilly of the West”- der neue Star im »Goldmine«- Saloon (Sonja Schatz)
Lilians ehemaliger Förderer ist der »Goldmine«-Gegner Schulze.

Als sie aus Liebe zum »Indianer« Hannes die Seiten wechselt, liegt plötzlich Blei in der Luft. Und der irrwitzigste Showdown seit jener Zeit, als noch die Marx Brothers den Wilden Westen besucht hatten. Der Turm in dieser Schlacht ist der Austro-Rocker Gogo. Denn der ist von einem zutiefst überzeugt: »In mir lebt Buffolo Bill«.

Cast
Andy Lee Lang, Alexander Wartha, Caroline Frank, Hubert Wolf, Carin Filipcic, Sonja Schatz, Christian Deix, Thomas Stolzeti, Barbara Endl, Bernhard Viktorin und Szabi Becker

Leading Team
Die Autoren: Peter Hofbauer & Markus Gull
Regie: Thomas Enzinger
Bühne & Kostüm: Amra Bergman-Buchbinder
Licht: Sabine Wiesenbauer
Choreographie: Sabine Bartosch
Musik: Max Hagler & Tato Gomez

Die Termine:
Premiere: 7. April 2010
8.-10. 4., 13.-17. 4., 20.-24. 4., 27. 4. - 1. 5., 4.-8. 5., 11. & 12. 5., 18.-20. 5.

Tickets
Die Preise:
Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang (ABO in dieser Kategorie nicht gültig)
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett
Tel.: 407 77 407 / tickets@wiener-metropol.at / www.wiener-metropol.at

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MiA 2010 - die Verleihung mit Maya Hakvoort, Sandra Pires & Sylvester Levay

Am “Internationalen Tag der Frau”, dem 8. März 2010, wird bereits zum dritten Mal die “MiA” - eine Auszeichnung für besondere Leistungen von Frauen mit internationalem Hintergrund in und für Österreich - verliehen. Die Auszeichnung wird diesmal direkt am internationalen Frauentag von einer Fachjury verliehen und in den Kategorien “Wissenschaft und Forschung”, “Wirtschaft”, “Humanitäres und gesellschaftliches Engagement”, “Kunst und Kultur” sowie “Sport” im Rahmen eines feierlichen Gala-Abends im Studio 44 der Österreichischen Lotterien vergeben.

Heuer gibt es bereits zum zweiten Mal einen Sonderpreis “Journalismus”, der an eine/n Journalisten/in verliehen wird, die/der sich in besonderer Art und Weise dem Thema Integration/Migration widmet. Als “Paten” für die jeweiligen Kategorien fungieren die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Wirtschaftskammer Österreich/Frau in der Wirtschaft, die Caritas, die Bundes-Sportorganisation sowie der ORF. Für jede Kategorie wurden drei Nominierungen vorgenommen.

Moderiert wird die Gala von Arabella Kiesbauer. Als Special Guest wird Sylvester Levay erwartet. Das Rahmenprogramm gestalten in diesem Jahr Maya Hakvoort, Sandra Pires und das Projekt “Fatima”. Höhepunkt ist die Uraufführung des vom Erfolgsduo Sylvester Levay und Michael Kunze eigens für die MiA komponierten Songs “Nicht dort nicht hier” und des eigens von Michael Kunze für die MiA umgetexteten Songs “Ich gehör nur mir” aus dem Musical “Elisabeth”. [ots.at ]

Musicals in und rund um Wien herum: “AIDA” und “THE COLOR PURPLE”

The Color Purple (film)Image via Wikipedia

Musicals, es gibt sie noch, und in den nächsten Monaten feiern ein paar recht bekannte Exemplare dieses Genres in Wien und rund um Wien herum ihre Premieren.

Den Beginn macht das Theater im Neukloster im Mai 2010 mit Elton Johns “AIDA”. Genau genommen liegt das Theater in Wiener Neustadt und ist mittlerweile berühmt dafür, kleine Produktionen von großen Hits und von Geheimtipps auf die Bühne zu stellen. In den letzten Jahren zu sehen: “High School Musical”, “Into the Woods”, “Footloose”, “Beth und ihre Schwestern”, “Children of Eden” und viele andere. Nähere Details gibt es demnächst auf der Website des Theaters — > hier

Ein kleines großes Geheimnis ist derzeit eine Theatergruppe oder ein Theaterunternehmen namens “Bohemniacs”. Kein Mensch weiß, wer hinter diesem Namen steckt, wer die Unternehmungen finanziert, eines ist aber sicher: Das erste Projekt der Gruppe ist “The Color Purple”, die Broadway-Show aus der Feder von Brenda Russell, Alee Willis und Stephen Bray (alle drei für die Musik verantwortlich) und Masha Norman (Libretto), basierend auf dem gleichnamigen Roman der Pulitzer-Preisträgerin Alice Walker und der Verfilmung ebendieses Romans durch Stephen Spielberg. Für Oktober 2010 ist die Premiere in der Wiener Stadthalle geplant. Nähere Details vermutlich demnächst. Eine erste Ankündigung gibt es –> hier

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“Musical Rocks” - auch 2010

musicalrocks.jpg

Es war ein zäher Beginn mit “Musical Rocks”. Jede Menge an Missverständnissen gabs! Man wusste nicht, wer singen würde, man konnte sich unter dem Marketinggeschwafel, in das die Vorankündigungen gegossen waren, nichts vorstellen. Und doch scheint “Musical Rocks” nun auf Schiene zu sein. Nach einem quasi Try-out letztes Jahr wird es 2010 weitere Vorstellungen des Showkonzepts geben. Was kann man sich erwarten?

Nun “Musical Rocks” ist in ihren besten Momenten eine die Sinne betörende Show. Altbekannte Musicalmelodien gehen mit coolen Elektrogrooves eine neuartige Symbiose ein, pulsierende Videoequenzen mit unglaublichen 3D-Effekten auf einer 72 Quadratmeter großen Leinwand, fantastische Sänger und Tänzer steuern auf ein Ziel hin: Musicalekstase. Das ist das Ziel, und das zu erreichen, daran wird hart gearbeitet.

Die nächsten Termine:
17.09.und 18.09.2010, ab 19.30 Uhr im Museumsquartier, Halle E (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Die Tickets sind erhältlich über www.ticketorder.at

In Wirklichkeit ist der finanziell größte Brocken bei den Vereinigten Bühnen Wien das Theater an der Wien

Wien live: Stichwort Vereinigte Bühnen Wien. Die Auslastungen waren in letzter Zeit nicht die besten – braucht man das Musical in dieser Form überhaupt noch?
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny: In Wirklichkeit ist der finanziell größte Brocken bei den Vereinigten Bühnen Wien das Theater an der Wien – das vergisst man ja immer. Und das Theater an der Wien hat sich innerhalb von nur wenigen Jahren als eine der besten Opernbühnen im deutschsprachigen Raum etabliert. Wir haben hier ein neues Konzept ausprobiert: Anstatt noch ein drittes Repertoiretheater zu etablieren, haben wir das Theater an der Wien als sogenanntes Stagione-Theater konzipiert, das heißt: Jeden Monat eine Premiere. Dadurch ist auch das Medienecho bei den Produktionen größer und konzentrierter – nicht nur in Wien, sondern auch international. Und »Tanz der Vampire« im Ronacher ist hervorragend ausgelastet.[Wien live Stadtgespräche, wienlive.at]

Noch viel schöner ist die folgende Passage aus dem Interview von “Wien live” mit Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny:

Ein persönliches Beispiel: Ich habe einmal die Busfahrt einer Volksschulklasse aus der Brigittenau ins Dschungel Kindertheater im MuseumsQuartier quasi als Reiseleiter begleitet. Recht schnell hat sich herausgestellt, dass die meisten Kinder nicht wussten, was genau ein Theater ist. Es war eine Herausforderung, innerhalb von 10 Minuten, die so eine Busfahrt vom 20. Bezirk zum Museumsquartier dauert, zu erklären, was eigentlich Theater ist. Aber genau darum geht es: Den Menschen überhaupt einmal die Wahlmöglichkeit zu eröffnen, Kulturangebote zu nutzen. Wir haben zum Beispiel das Projekt Kulturlotsinnen. Das sind zwei engagierte Frauen, die in Betriebe gehen und dort einen Überblick über die Wiener Kulturangebote geben und die Menschen quasi an der Hand nehmen und zur Kultur führen, oder dabei helfen, wie man ein Kulturprogramm richtig liest. Ob ich die Staatsoper besuche oder nicht, ist keine reine Geldfrage.

Genau deswegen, weil Theater einmal finanziell “elitär” war, hat unter anderem das Wiener Burgtheater unter Claus Peymann leistbare Preise z. B. für Studenten eingeführt. Und ins Burgtheater zu gehen, das kann sich auch heute noch jeder leisten. Auch die Eintrittspreise in die Wiener Volksoper sind leistbar. Warum eigentlich lässt die Stadt Wien zu, dass ausgerechnet dasjenige Genre, von dem man meinen sollte, es wäre am ehesten für breite Publikumsschichten geeignet, das Musical, die Eintrittspreise in Höhen schraubt und die Preiskategorien in Strukturen packt, die man kategorisch ablehnen sollte, weil sie ans Unanständige grenzen.

Wieso ist es möglich, dass das Wiener Burgtheater mit Preiskategorien wie 1,50 Euro, 3 Euro, 4 Euro, 7 Euro, 10 Euro, 17 Euro, 25 Euro, 32 Euro, 40 Euro und 48 Euro agiert und die VBW mit 10 Euro, 39 Euro, 65 Euro, 89 Euro, 99 Euro und 109 Euro? Dschungel Wien, natürlich zeigt man den Kindern Theater da, und nicht in einem 109 Euro-Tempel. Wobei mittlerweile, das muss man auch sagen, im Dschungel sicher die interessanteren Stücke gespielt werden, für Kinder allemal.

Musical in Wien sollte man derzeit am besten off-VBW genießen, dem Geldbeutel tut es gut, und man kommt auch da in den Genuss von tollen Shows.

Gernot Kranner für Kinder: “Das kleine Vampir-ABC”

kranner2010.jpg
Vom 11. bis 17. März 2010 findet in Wien im Palais Auersperg die Veranstaltungsreihe “Literatur für junge LeserInnen” statt. Im Rahmen dieses Literaturfestivals präsentiert Gernot Kranner sein neues Programm für Kinder “Das kleine Vampir-ABC”.

Die Show geht im Großen Saal über die Bühne und ist für Kinder von fünf bis zehn Jahren konzipiert. Worum gehts? Da hilft der Veranstaltungsfolder (bedingt) weiter:

Die neue Kinder-Show von Gernot Kranner: Das kleine Vampir-ABC
Ein anregender Blutsaugerspaß mit Geschichten, Liedern und Szenen. Gernot Kranner ist der Vampirjäger Prof. Abronsius aus dem Musical »Tanz der Vampire«. Am Klavier: Walter Lochmann

Ticketinfos unter der Telefonnummer 505 03 59 oder online: www.jugendliteratur.net

Update:
Auch im Wiener Ronacher ist Gernot Kranners Show zu sehen, und zwar an vier Sonntagen im April und Mai 2010. Gespielt wird auf der Probebühne des Ronacher, am 11. und 25. April sowie 9. und 30. Mai um jeweils 15 Uhr.
Ein kleines Update auch zum Inhalt der Show:

»Vampirspezialist« Gernot Kranner und sein »Klavier-Assistent« Walter Lochmann laden die kleinsten Zuschauer im Alter von etwa 4 – 10 Jahren – selbstverständlich gemeinsam mit deren Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten – zu einer Reise in die geheimnisvolle Welt der Blutsauger ein. In einer spannenden, lustigen und die Phantasie anregenden Stunde erfahren die Zuschauer anhand von Geschichten, Liedern und Szenen mehr über das Leben und die Vorlieben von Vampiren und Geistern. Zum Mitsingen, Mitmachen und Mitlachen - und ein erster Schritt in die wunderbare Welt des Theaters.

Tickets: zu € 7,50 (für Kinder) und € 12,- (für Erwachsene)
Erhältlich an allen Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien, www.musicalvienna.at sowie bei Wien Ticket, www.wien-ticket.at, 01/588 85

Update:
Am Samstag, dem 23. Oktober 2010, ist das Vampir-ABC ab 15 Uhr im Karikaturmusuem Krems zu sehen. Tickets –> hier

Ronacher: “Gemeinsam für Haiti” mit Lukas Perman und Marjan Shaki

haiti.jpgBenefizkonzerte mit Beteiligung von Musicaldarstellern haben in Wien Tradition. Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es mehrmals pro Jahr, allein im Wiener Metropol, Benefizveranstaltungen für die verschiedensten Organisationen. Diese ewig wogende Welle der Hilfsbereitschaft scheint von Seiten der Veranstalter mit den Jahren immer weniger in Anspruch genommen worden zu sein. Die Benefizveranstaltungen jedenfalls sind mittlerweile rar geworden.

Die jüngsten Geschehnisse in Haiti haben zwei prominente Musicaldarsteller, Marjan Shaki und Lukas Perman, nun aber zum Anlass genommen, ihre Popularität einzusetzen, um gemeinsam mit den VBW und Freunden für die Erdbebenopfer Geld zu sammeln.

Ein Abend im Wiener Ronacher unter dem Titel “Gemeinsam für Haiti” findet am 3. März um 19.30 Uhr statt. Die verschiedensten Künstler aus Musik, TV und Theater wie Rainhard Fendrich, Ina Wagler, Wolfgang Ambros, Alexander Goebel, Uwe Kröger, Thomas Borchert, Maya Hakvoort, Simone, Sigrid Hauser, Vera Böhnisch, Katharina Straßer, Nicole Beutler, Ramesh Nair, Else Ludwig, Norman Stehr, Die Echten, Martin Grubinger and the Percussive Planet Ensemble, Ferhan & Ferzan Önder, Drew Sarich and the Dead Poet Quartet sowie das Ensemble von “Tanz der Vampire” haben sich spontan bereit erklärt, an diesem Konzert teilzunehmen und ihren ganz persönlichen Beitrag für die Menschen in Haiti zu spenden.

Der Gala-Abend soll den Zuschauern einen Einblick in die Kultur, das Leben, die Geschichte und die Tradition Haitis geben – eingebettet in künstlerische Darbietungen. Grenzüberschreitend werden sich Musicaldarsteller mit Pop-Musikern und Kollegen aus der Klassik, Schauspieler mit Tänzern und Künstlern aus den verschiedensten Länder mischen, um zu zeigen, dass sie alle Menschen sind, die Menschen helfen wollen.

Der Erlös dieses Benefiz-Gala-Abends, der von den Vereinigten Bühnen Wien unterstützt wird, kommt der Organisation NACHBAR IN NOT zu Gute. Karten zu € 20,-, € 40,- und € 60,- sind an allen Kassen der Vereinigten Bühnen Wien, unter der Telefonnummer 01/588 85 und online auf www.musicalvienna.at und www.wienticket.at erhältlich.

Alt, aber gut: Drew Sarich im Interview [2009]

Drew SarichImage via Wikipedia

Als Glöckner von Notre Dame wurde er im deutschsprachigen Raum bekannt. Zehn Jahre später mit Broadway- und Westend-Erfahrung im Interview auf der Bayern 1-Showbühne: Drew Sarich.

Bayern 1-Showbühne: Interview mit Drew Sarich vom 29. August 2009 –> Zum Podcast

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Die Wiener Volksoper - “in” wie nie

Es gab Zeiten, da führte die Wiener Volksoper in der Musiktheaterlandschaft der Bundeshauptstadt so etwas wie ein Schattendasein. Einziges Thema waren der entsetzlich schlechte Kartenverkauf und der hohe Anteil an Freikarten.

Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein, seitdem Robert Meyer am Ruder des Währinger Flagschiffs steht. Und ganz ehrlich, wer hätte ihm vor Antritt seines Postens zugetraut, (künstlerische) Führungsqualitäten in allen Bereichen, die das Haus abdeckt, also in Ballett, Oper, Operette und Musical, zu zeigen?

Ein Erfolgsgeheimnis mag der Umstand sein, dass Robert Meyer kein Schreibtischhengst ist, kein Beamter, kein Manager. Meyer ist ein begnadeter Schauspieler und abgesehen davon ein Allroundtalent, einsetzbar in so gut wie jedem der Bereiche des Hauses, grad halt nicht im “Schwanensee”. Die Manager an der Spitze von Theatern, sie sind ein Fluch der Gegenwart. Oft fehlt es einfach am Gespür fürs Theater, etwas, was Robert Meyer allerdings mehr als genug zu bieten hat. Und auch in seiner Funktion als Manager macht er alles wunderbar.

Der Zufall will es, dass heute eine neue Ausgabe des Kundenmagazins der Wiener Volksoper in der Post war. 24 informative Seiten über die Produktionen des Hauses, über Pressereaktionen auf Erfolge wie das “Ballett: Carmen” oder “Antonia und der Reißteufel”, ein Ausblick auf die kommenden Premieren wie Paul Abrahams “Die Blume von Hawaii“. Eine Produktion, in der Eva Maria Marold zu sehen sein wird, an ihrer Seite Gaines Hall. Regie führt Helmut Baumann, Choreographie: Kim Duddy. Ja, wir sprechen nach wie vor von der Wiener Volksoper, auch wenn uns einige der Namen eventuell von den Häusern der Vereinigten Bühnen Wien bekannt vorkommen. Wie angenehm sich die Beiträge in diesem Magazin lesen. Es hat so gar nichts “fanartiges” an sich.

Mit einem solchen Magazin beweist das Haus, dass es sich selbst und auch das Publikum ernstnimmt. Man möchte ansprechend informieren und nicht Seitenblicke auf die flüchtigen Stars bieten. Hintergrundinformationen bereitet Chefdramaturg Christoph Wagner-Trenkwitz auf und er macht das auch in Form von Veranstaltungen auf der Bühne des Hauses, ganz in der Tradition von Marcel Prawy.

Nun ist es ja nicht so, dass es nicht auch bei den Vereinigten Bühnen Wien eine Phase gab, in der man das Musicalgenre mit gebührendem Ernst pflegen wollte. Vor ein paar Jahren fand eine “Bernstein”-Konzertserie statt, und es war ein Einführungsabend dazu geplant. Der Unterschied zur Volksoper? Diesen Einführungsabend in das musicalische Werk von Bernstein hat es letztlich doch nicht gegeben - angeblich wegen akutem Publikumsdesinteresse. Und vielleicht war gerade das der berühmte Turning Point, der Moment, von dem aus mittelfristig aus dem Musicalunternehmen VBW, das eigenständige, interessante MUSICAL-Premieren erarbeitete, ein reiner Zukäufer von Produktionen aller Art wurde. “We Will Rock You”, “Ich war noch niemals in New York”, Revuen wie “Josephine Baker”, die dreitrillionsten Reprisen von “Elisabeth”, “Tanz der Vampire”, “Mozart”, die galoppierende Einfallslosigkeit, die Wiederaufnahmen, die schon stattgefunden haben und noch bevorstehen … “Mozart” mal als Musical, mal konzertant, “Elisabeth” als Musical, konzertant, wieder als Musical, wieder konzertant? Ach, das kommt sicher auch wieder mal, und klar, dann kommt noch mal “Elisabeth” als Musical. Der Unterschied zu Stage Entertainment? Die schicken ihre Shows wenigstens von Stadt zu Stadt, die VBW lassen nur ein paar Jährchen vergehen, bis die nächsten Generation an Bütüs die Kreischreife erreicht hat.

Vielleicht ist die Volksoper für am Musiktheater Interessierte in Wien derzeit einfach die interessantere Wahl - warum nicht!

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