Archiv - Wien
Martin Bruny am Sonntag, den
26. Juli 2009 um 16:08 · gespeichert in Wien
Das einzig derzeit erfolgreiche Wiener Musical geht in eine weitere Verlängerung. “Krawutzi Kaputzi”, mit Buch, Liedtexten und Musik von Johannes Glück, ist vom 16. Mai bis 27. Juni 2010 wieder am Programm des PALAIS NOWAK. Mit dabei die erfolgreiche Premierenbesetzung: Susanne Altschul, Claudia Rohnefeld, Sigrid Spörk, Roman Frankl, Otto Jaus, Ronald Seboth und Roman Straka.
Im Kabarett Simpl gibt man sich titelmäßig 2010 optimistisch: “Nach der Krise” heißt das Revueprogramm, das Michael Niavarani und Albert Schmidleitner schreiben werden und das am 7. September 2010 seine Uraufführung erleben wird. Zuvor aber “Ich bin viele”, die Revue, die am 8. September 2009 an den Start geht.
Link
- Kabarett Simpl
- Palais Nowak
Martin Bruny am Dienstag, den
21. Juli 2009 um 10:49 · gespeichert in Musical, Wien

Zwölf Jahre nach der Uraufführung (4. Oktober 1997) bringen die Vereinigten Bühnen Wien im Herbst 2009 Roman Polanskis Musical “Tanz der Vampire” wieder nach Wien, diesmal nicht ins Raimund Theater, sondern ins Ronacher.
Am 16. September 2009 geht’s los, die steht die Premiere der Wiener Fassung 2009 in der Regie von Cornelius Baltus am Programm.
Am 20. Juli 2009 begannen die musikalischen Proben zur Show. Intendantin Kathrin Zechner begrüßte das Ensemble, das allerdings noch nicht ganz vollzählig war, und freute sich, den Startschuss für die Proben zu geben: mit dabei unter anderem Marjan Shaki (”Sarah”), Lukas Perman (”Alfred”) und Gernot Krannner (”Professor Abronsius”). Anfang August, wenn die szenischen Proben beginnnen, stoßen dann auch “Graf Krolock” Thomas Borchert und der Rest der tanzenden Vampire dazu.

TANZ DER VAMPIRE
Täglich außer Mittwoch um 19:30 Uhr und Sonntag um 18:00 Uhr im RONACHER, Seilerstätte 9, 1010 Wien
Infos und Tickets unter www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at
WT Wien Ticket +43 (1) 588 85
Martin Bruny am Donnerstag, den
9. Juli 2009 um 21:14 · gespeichert in Wien
Personalumbau bei den VBW: Ende des Jahres wird Michael Pinkerton, seines Zeichens Artistic Director Musical, die Vereinigten Bühnen Wien verlassen. Musikdirektor Caspar Richter wird am 1. September 2010 in den Ruhestand gehen.
Die Nachfolger sind gefunden.
Koen Schoots tritt die Stelle als Musicaldirektor und Leiter des VBW-Orchesters am 1. Spetember 2010 an und wird bereits ab 1. Januar 2010 mit seiner Einarbeitungszeit beginnen.
Als Künstlerische Betriebsdirektorin der Musicalintendanz folgt Brigitta Thelen Michael Pinkerton. Ihre Einarbeitungszeit beginnt am 1. August 2009.
Links
- Die Presse: Neuer Musikdirektor für die Vereinigten Bühnen Wien
- Der Standard: Vereinigte Bühnen Wien: Koen Schoots wird Musikdirektor
- ORF: VBW: Koen Schoots neuer Musikdirektor
Martin Bruny am Mittwoch, den
8. Juli 2009 um 22:09 · gespeichert in Wien
Kammerzelt tourte schon mit Musicals durch Deutschland, Schweiz, Österreich und Japan. Er spielte die Hauptrollen in vielen kleinen Produktionen und Nebenrollen am Volkstheater und Raimundtheater. Bei den Vereinigten Bühnen Wien ist er angestellt. Im Sommer ist er ab 6. Juli bei den Stockerauer Festspielen in “La Cage aux Folles” zu sehen.
Die meisten Österreicher kennen nur seine Stimme. Als Sprecher habe Kammerzelt schon so viele Werbungen gesprochen, dass er schon längst den Überblick verloren habe, wie viele das waren. Durch seine Arbeit als Sprecher war Kammerzelt immer ein halbwegs geregeltes Einkommen. Aber auch auf der Bühne war er nie arbeitslos. “Ich habe das Glück gehabt, immer ein Engagement zu haben”, sagt er. –> zum Artikel
Martin Bruny am Dienstag, den
7. Juli 2009 um 11:12 · gespeichert in Wien
Ab 11. September 2009 ist die von MG-SOUND und MWB produzierte DVD der Wiener Fassung von Frank Wildhorns Musical »Rudolf«, aufgenommen mit sechs Kameras live im Raimund Theater, im Handel erhältlich. Es handelt sich dabei nicht um die Premierenfassung, sondern um eine leicht gekürzte und überarbeitete Version. Die Details zur DVD-Veröffentlichung vorab:
facts
titel: rudolf – live aus dem raimundtheater
ean: 9120006683067
catalogue: 668306
PC: MG 300
packaging: DVD
Ton: Stereo und 5.1.
Ländercode: 0
Laufzeit: ca. 145 Minuten
Live und ungeschnitten!
release: 11.09.2009
Martin Bruny am Sonntag, den
5. Juli 2009 um 22:49 · gespeichert in Wien
Wir sammeln nur Hinweise, wir interpretieren nicht. Zweckdienliche Hinweise usw. und überhaupt: Updates folgen.
- Universität für Musik und darstellende Kunst/Institut für Gesang und Musiktheater/Lehrgang Musical: Mit Mai 2009 wurde der Lehrgang Musical aus dem Studienprogramm gekippt, aus Spargründen.
- Zwar wurde im April 2009 von der Wiener Stadthalle und den Vereinigten Bühnen Wien die Gründung einer Gesellschaft zur Entwicklung, Produktion und zum Vertrieb neuer Stoffe für Musicals, Shows und zeitgemäßer Entertainment-Programme inklusive einer Ausbildungsstätte inklusive Probebühne für Tanz, Gesang und Schauspiel (Musiktheater) angekündigt. Seitdem herrscht aber Funkstille.
- Die Kammeroper Wien, die jahrelang Musicals auf dem Programm hatte (zuletzt “The Last Five Years” von Jason Robert Brown), streicht diese Schiene. Das neue Programm der Kammeroper –> hier
- Die Revue “Josephine” im Ronacher wird von den Medien als “Musical” rezipiert.
- Im Ronacher mordet derzeit Jack Unterweger. Man könnte doch die Frage stellen, ob nicht auch Sweeney Todd ein geeigneter Mörderkandidat für Wiens Musicalunternehmen Numero Uno hätte sein können.
- Die Vielfalt als Programm zu deklarieren, ist Nonsens, denn die Vielfalt ist gegeben. Aus der Vielfalt sich ein Programm zu erarbeiten, das wäre die Aufgabe (gewesen).
t.b.c.
Martin Bruny am Montag, den
29. Juni 2009 um 21:37 · gespeichert in Wien
Wer wissen möchte, wie es so war –> musicalawakening.blogspot.com (auch ein paar Bildchen gibt es da)
Martin Bruny am Freitag, den
26. Juni 2009 um 20:52 · gespeichert in Wien
Der Vorverkauf für die Wiederaufnahme des Frank-Wildhorn-Musicals “Rudolf” im Wiener Raimund Theater nach der Sommerpause im Herbst hat begonnen. Wer sich allerdings auf der Website der VBW in den September vorklickt, wird etwas bemerken, was es in der Geschichte der VBW noch nicht gegeben hat: Im Raimund Theater sind laut Vorverkaufsplan ab September nur noch 5 Vorstellungen pro Woche, von Mittwoch bis Sonntag, angesetzt, Montag und Dienstag sind, so wie es momentan aussieht, spielfrei.
Zur Vorverkaufssite geht es –> hier
Martin Bruny am Donnerstag, den
18. Juni 2009 um 11:47 · gespeichert in Wien
In einem Artikel der “Badischen Zeitung” erzählt Marc Liebisch, aber Herbst 2009 im Wiener Ronacher in der Neuinszenierung von “Tanz der Vampire” als schwuler Vampir Herbert zu sehen, wie es zu seinem Engagement in Österreich kam. Auch gibt er darüber Auskunft, wie lange das Polanski-Musical für ein volles Ronacher sorgen soll: nämlich bis Ende 2010!
BZ: Ist das Engagement in Wien eine weitere Stufe auf Ihrer Karriereleiter oder mehr als das?
Liebisch: Es ist etwas ganz Besonderes. Wien war schon immer die wichtigste Stadt für das deutschsprachige Musical. Seit jeher ist dieses Genre hier ohne Einschränkung als Kunstform akzeptiert. Das Wiener Publikum zeigt sich sehr offen für Musicals. Dort zu spielen, empfinde ich als einen künstlerischen Ritterschlag.
BZ: Wie kam es zu dem Engagement?
Liebisch: Es lief ganz normal. Ich habe mich um die Rolle beworben, wurde zum Vorsingen eingeladen und schließlich engagiert, worüber ich mich riesig gefreut habe.
BZ: Welche Rolle werden Sie im Musical “Tanz der Vampire” übernehmen?
Liebisch: Ich spiele den Herbert. Als 17-Jähriger sah ich zum ersten Mal “Tanz der Vampire” in Wien in der Inszenierung von Roman Polanski. Damals hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich ein Dutzend Jahre später in diesem Musical, in dieser Stadt auf der Bühne stehen würde.
BZ: Wie lange wird Ihr Engagement in Wien dauern?
Liebisch: 14 Monate. “Tanz der Vampire” wird bis Ende 2010 laufen. Meine längsten Engagements hatten bisher eine Dauer von 6 Monaten, also auch in dieser Beziehung kommt in Wien etwas Neues auf mich zu.
Link
- Badische Zeitung: “Das ist der künstlerische Ritterschlag”
Martin Bruny am Samstag, den
13. Juni 2009 um 21:27 · gespeichert in Wien
Die Performing Youth Company hat zum Ziel, junge Talente im Alter von 10 bis 18 Jahren in Tanz, Gesang und Schauspiel zu fördern. Innerhalb eines Jahres bekommen die jungen Darsteller jedes Wochenende nicht nur einen künstlerischen Basisunterricht, sondern studieren auch parallel dazu eine große Abschluss-Show ein, die extra für sie geschrieben wurde.
Für einige der jungen Darsteller ist dies die erste Berührung mit dem Genre Musical. Viele der Company-Mitglieder stehen das erste Mal auf einer großen, professionellen Bühne und erleben so mit, was Lampenfieber wirklich bedeutet. Sie merken, dass sie Teil einer Theaterproduktion sind, die ohne sie nicht machbar wäre. auch wenn vielleicht manchmal kleine »Hoppalas« passieren sollten, die in dieser Altersstufe durchaus legitim sind.
Bemerkenswert ist die Story der diesjährigen Abschlussshow “Pirates of Musical”, die am 1. Juli im Theater Akzent Premiere feiert, steht da doch zu lesen:
Die 7 Meere des Show Business werden von ein paar mächtigen Lobbyisten, habgierigen Produzenten, geldgierigen Intendanten und Medienbossen beherrscht. Alles dreht sich um das Geld und niemanden kümmert die Kunst.
Nur was vermarktbar ist, wird von den Produzenten auf die Bühnen gebracht. Sie erwerben frühzeitig Rechte von Musicals, die dann nach ihrer Manipulation das Showlicht der Bühnen erblicken, oder auf ewige Zeit im Tresor landen, damit sie aus taktischem Kalkül nicht den Weg zu ihrem Publikum finden. Sie agieren wie mächtige Showboats, die durch die Weltmeere cruisen und die Menschen mit ihren irrwitzigen, inhaltlosen und geldverschlingenden Megaproduktionen die Gehirnwindungen zudröhnen.
Nur eine kleine Gruppe rund um den jungen Robin Rock – genannt die Piraten des Musicals - lehnt sich gegen das mächtige Showimperium auf. Sie segeln auf ihrem Schiff, der »Killer Queen«, durch die Weltmeere des Musicals. Dabei entern sie immer wieder die Showboats der Mächtigen und holen sich die Rechte der Musicals, die nie gespielt wurden, oder nur in zensurierter Fassung den Weg auf die Bühnen fanden, zurück.
So befreien Robin Rock und seine Mannschaft immer öfters neue Musicals und bringen sie als Shows illegal unter das Volk. Und die Anhängerschaft des wahren Musicals wächst und wächst. Und somit auch der Hass und Unmut der Produzenten auf die Freibeuter.
Das ist ja fast wie aus dem Leben gegriffen. Großartig.
Theater Akzent: Pirates of Musical
Jugendmusical der Performing Youth Company
1. und 2. Juli 2009, 19.30 Uhr, Theater Akzent
Kartenpreise: € 28,- / 24,- / 19,- / 14,-
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