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Archiv - Wien

“The Power of a Woman in Love” - Gloria Gaynor mit “Rebecca” auf Chartskurs

Rebecca (Logo: VBW)
So wie bereits bei “Romeo & Julia” wird es auch für das Musical Rebecca vorab eine englischsprachige radiotaugliche Single geben, mit der die Vereinigten Bühnen Wien die neue Sylvester Levay/Michael Kunze-Show in die Charts pushen wollen. Interpretiert wird die Vorab-Single von der “Queen of Disco” Gloria Gaynor, die mit Hymnen wie “I will survive” oder “I am what I am” in die Musikgeschichte eingegangen ist.
Gloria Gaynor wird Ende August in einem New Yorker Studio “The Power of a Woman in Love”, die englische Version von “Die Stärke einer liebenden Frau”, aufnehmen.

Maya Hakvoort goes solo

Maya Hakvoort (Foto: Martin Bruny)
Wenn Musicalstars Solokonzerte geben, kann man nie wissen. Einige meinen außerhalb ihres gewohnten künstlerischen Wirkungsfelds beweisen zu müssen, wie mies doch eigentlich Musicals sind, wie schlecht die letzte Show war, in der sie gespielt haben und wie viel lieber sie doch weiß der Geier was singen, sei es Jazz, Rock, Soul, Blues, Samba oder selbstgestrickte Liederware von der Stange, egal, nur bitte keine Musicals. Dann ruft ihr Agent an, und husch husch sieht man sie wieder in der jüngst erst verschmähten Rolle. Man mag sich fragen, wie sehr muss der/die Ärmste doch leiden, aber so ist das eben. Nun, über Musicals zieht Maya Hakvoort in ihrer Soloshow “Maya goes solo”, mit der sie derzeit durch Österreich und Deutschland tourt, keineswegs her, doch dann gibt es da diesen einen Moment - aber dazu später.
Die Musicals, in denen Maya Hakvoort in den letzten Jahren zu sehen war, sind die schlechtesten nicht: “Elisabeth”, “Jekyll & Hyde”, “Les Misà©rables”, “Die drei Musketiere”, “Chicago”, “Blutsbrüder”, “Aspects of love”, “There’s no Business like Showbusiness”, “Gaudi”, “Catherine” und “Evita”.
Am Silvestertag des Jahres 2004 startete die Künstlerin im Theater an der Wien ihre Solo-Karriere - eine Schiene, die sie seit der Derniere von “Elisabeth” Ende 2005 forciert. Mitte 2005 ist ein Livemitschnitt des Silvesterkonzerts im Theater an der Wien unter dem Titel “Maya goes solo” als CD erschienen.
Zoomen wir uns ins Wiener Theater Metropol, wir schreiben den 29. April 2006. Der Saal ist praktisch ausverkauft. Das Konzert beginnt mit einer Lautsprecherdurchsage: “Meine Damen und Herren, Ladies and Gentlemen, Mesdames et Messieurs, bitte begrüßen Sie mit mir Aaron Wonesch am Klavier und die wunnnderbaaare Maya Hakvoort.” Es ist die Stimme von Dennis Kozeluh, als “Konserve” - bei aller Liebe, wer lässt sich per Konserve als “wunderbar” ankündigen? Das ist ein stimmungsmäßiges No-no. Ich kann mir viele Intros vorstellen, aber per lobhudelnder Konserve?
“Maya goes solo” ist eine Art von Biographical. Die Künstlerin plaudert über einige Stationen in ihrem Leben, über ihre Familie, ihre Leidenschaften, dazwischen eingestreut interpretiert sie thematisch passende Lieder, beispielsweise widmet sie “Papa can you hear me” (”Yentl”; Michel Legrand/Alan & Marilyn Bergman) ihrem Vater. Maya Hakvoorts Stärke sind die Wohlfühlballaden, nicht die “Bigger than Life-Ballads” mit Mörderfinish, sondern Lieder, die zum Träumen einladen, Songs, die keiner extremen Vokalakrobatik bedürfen, die durch eine perfekte Symbiose von metaphernreichem Text, verträumter Musik, wohltuender Stimme und Piano (musikalischer Showbegleiter: der famose Aaron Wonesch am Klavier) strahlen, Songs wie beispielsweise Claire Hamills “You take me breath away”, eines der Highlights des Abends, oder “Sweet life/It’s a long way up” - Kompositionen von Barry Manilow, die er anlässlich seiner legendären Showserie “Barry Manilow Live On Broadway” als Medley aufgenommen hat - Lieder, die auf Mayas CD nicht zu hören sind, die man sich live dann doch nicht entgehen lassen sollte. Maya Hakvoorts Songauswahl an sich ist zum Teil tatsächlich wunderbar. Lieder von Jason Robert Brown (”Stars and the moon”) verzaubern immer, mit Burt Bacharach (”Wives and Lovers”) kann nicht viel schiefgehen, auch Jonathan Larsons “Seasons of love” oder Stephen Sondheims “Our time” sind perfekt für das Hakvoortsche Verzauberungspotential. Sehr schön ihr “Gold von den Sternen” (Levay/Kunze), weniger geglückt dann Versuche, mit brasilianischem Flair (Bossa-Nova-Medley) Schwung in die Bude zu bringen sowie Mördershowstopper wie “Don’t rain on my parade” oder “Defying Gravity” in das Haakvoortsche Interpretationspotential einzutunen. Aber die Künstlerin hat für diese Songs und auch beispielsweise für jazzige Titel eine Leidenschaft, und so ist es letztendlich durchaus interessant, ihre Versionen dieser Songs mal zu hören.
Es gibt einen Moment, ganz spät in der Show, schon im Zugabenteil, da singt der Musicalstar doch noch jenes Lied, das, ob sie es will oder nicht, ihr Lebenslied ist: “Ich gehör nur mir”. Es ist ein Zauber, der von der Kombination Lied/Interpretin ausgeht. Wenn “die Hakvoort” “Ich gehör nur mir” singt, dann klickt es. Ihre Fans geraten außer Rand und Band, sind kaum mehr zu bändigen. Fast hat man jedoch den Eindruck, Hakvoort ist nur mehr eine Kaiserin wider Willen. Im Mittelteil des Songs persifliert sie die schauspielerische Leistung, mit der sie dem Instrumentalteil vor dem Finish so viel an Intensität verliehen hat. Denn seien wir uns ehrlich, Maya Hakvoort punktete nie mit einem grandiosen Schlusston, wie etwa Pia Douwes, bei ihr war es die Gesamtperformance von “Ich gehör nur mir”, die immer stimmig, intensiv und berührend war. In ihrer Soloshow nun macht sie sich darüber lustig: “Da lieg ich dann am Boden, und weine. Und alle denken: wie dramatisch, wie dramatisch. Das brauch ich alles nicht mehr machen, weil ich gar keine Flügel mehr hab” - zwei, drei Lacher, kippt die Stimmung? Nein, auf die Fans ist Verlass, ein gutes Finish und der Saal tobt wieder. Ein Lied wie “Ich gehör nur mir”, das Publikum und Künstler aufs Engste aneinander bindet, per Persiflage abzumurksen, das hat auch Tradition unter Musicalstars, ich erinnere an Bruno Grassini und Thomas Borchert. Es ist aber ein Zeichen großer Entertainer, dem Publikum das zu geben, was es mit den “Hits” verbindet, vielleicht wird auch Maya Hakvoort das einmal noch stärker berücksichtigen. Mit “Ich gehör nur mir” hat sie einen Song an der Hand, den man so leicht als Trademark verwenden könnte. Instrumental beispielsweise als Auftritts- und Abgangslied, ohne auf peinliche Konserven zurückgreifen zu müssen, während der Show als unvergessliches Highlight. Es hilft nichts, dieses Lied nicht zu singen oder stimmungsmäßig zu meucheln, genausowenig wie ein Barry Manilow “I write the songs” seinem Publikum vorenthalten würde, egal, ob er es nun zum 100.000. Mal oder 200.000. Mal singt.
“Maya goes solo” ist, bei aller Kritik, eine unterhaltsame Show des sympathischen “Elisabeth”-Stars, mit vielen Highlights. Und wer weiß, vielleicht wird sie ihre Schatten los und schafft es demnächst wieder “Ich gehör nur mir” so zu singen, dass man den Song auch tatsächlich genießen kann.

“Musicalmania” - Andrew Lloyd Webber sucht den Musical-Superstar

Ganz eigene Ansichten hat “Cats”-Pappi Sir Andrew Lloyd Webber in Bezug auf Darstellerschmieden. Er meint an der Performance jedes Absolventen (fast) erkennen zu können, an welcher Schule dieser seine Ausbildung abgeschlossen hat. Im Originalwortlaut:

Stage schools tend to turn out performers with a certain patina. There is a certain sameness. You can almost tell which school they have come from.

Lloyd Webber geht daher einen ganz eigenen Weg beim Casting für die Hauptrolle in der Londoner Neuproduktion von The Sound of Music. Mit der Sendung How Do You Solve A Problem Like Maria? will der Komponist im Rahmen einer Castingshow seine ideale Erstbesetzung finden. 4 Millionen Pfund kostet der Spaß, der ab dem 29. Juli 2006 über die Bühne gehen und von BBC1 ausgestrahlt wird. Der Gewinnerin der Show winkt ein Vertrag für sechs Monate, für 6 Shows pro Woche.

Lloyd Webber betreibt für seine Londoner Produktion von “The Sound of Music” Promotion der etwas anderen Art. Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn er im Rahmen einer Castingshow neue Talente entdecken will. Schließlich ist das nichts Neues. Josh Strickland, derzeit als “Tarzan” in der blutleeren Broadway-Produktion des Disney-Musicals zu sehen, wurde im Rahmen der US-Castingshow “American Idol” entdeckt, Jennifer Hudson, ebenfalls “American Idol”-Teilnehmerin, wurde für die Verfilmung des Kultmusicals “Dreamgirls” gecastet, Lukas Perman hat einen Gutteil seiner Publicity ebenfalls einer Castingshow (”Starmania”) zu verdanken, wenngleich er eine fundierte Musicalausbildung hat, und das sind nur einige Beispiele.
Die Art und Weise, wie Llyod Webber generell die Musicalausbildung in seinem Heimatland England diskreditiert, hat viele der Verantwortlichen auf die sprichwörtlichen Barrikaden getrieben. Allein die Vorstellung, dass jemand ohne Ausbildung 6 Shows pro Woche durchsteht, ist völlig illusorisch. Wer wird sich also bewerben? Kommt die große Überraschung erst im Ernstfall, wenn die Auserwählte nach zwei Wochen dann nicht mehr kann. Sie wäre kein Einzelfall. Vor ein paar Jahren erst erlebte Martine McCutcheon in einer Londoner Produktion von “My Fair Lady” ihr ganz persönliches Waterloo, brachte es aufgrund ihrer angeschlagenen Stimme auf weniger Vorstellungen als ihre Understudies und musste ihre Verpflichtung vorzeitig beenden. Promotion also für ein “neues” Sendungsformat, okay, aber nicht auf Kosten jener Studenten, die jahrelang hart trainieren und oft am Existenzminimum leben, nur um dann bei einem Casting mitgeteilt zu bekommen, dass sie zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn oder sonstwie nicht geeignet sind. So kontert denn auch Gerry Tebbutt, seines Zeichens “Head of Musical Theatre and Performance” am GSA Conservatoire von Guildford:

What is his point of reference? He should come here and see for himself, we seek out the individual and we look out for what is unique. We may not know what that is when they arrive, but we do when they leave.

Rebecca - erster Probenbericht online

Im Herbst erst feiert Rebecca, das neue Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, seine Premiere im Wiener Raimund Theater. In den Wiener Rosenhügel Studios haben dieser Tage die Proben begonnen. Erste Eindrücke davon bietet die TV-Sendung “Wien Heute”. Der Videostream ist online.

8. Juli 2006: Romeo & Julia - Bilder einer Dernià¨re

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Romeo & Julia, 8. Juli 2006 (Foto: © Martin Bruny)

Weitere Fotos

Die Vereinigten Bühnen Wien am Donauinselfest, eine Rückschau

Am 25. Juni 2006 wurde im Rahmen des Donauinselfests um 20:15 Uhr auf der Wien Energy/Radio Wien-Bühne ein Musicalkonzert der Vereinigten Bühnen Wien gegeben. Mit dabei einige der Stars der VBW wie Carin Filipcic, Lukas Perman, Marjan Shaki, Mà¡tà© Kamarà¡s, Maya Hakvoort, Mark Seibert, Sean Gerard, Peter Lesiak u. a.
Das Programm war ein Parcours durch erfolgreiche Produktionen der letzten Jahre mit einem deutlichen “Romeo & Julia”-Schwerpunkt. Die Highlights des Abends: Carin Filipcic etwa mit “Gold von den Sternen”, Lukas Perman mit “Ohne sie”, teilweise in österreichischer Mundart gesungen. Die in Dialekt übertragenen Lyrics verleihen diesem Lied eine völlig neue Gefühlsebene. Es wäre keine schlechte Idee, eine vollständige Mundart-Version des Songs als Single herauszubringen.
Der Abend war eine Chance, einige der Interpreten mal mit Liedern zu hören, die nicht zu ihrem Repertoire gehören, die sie vermutlich auch maximal in Konzerten singen werden. Umso spannender war das in dem einen oder anderen Fall.

Die Setlist:
- West Side Story (Instr.; Orchester der VBW)
- Summer nights (Grease) Mark Seibert/Marjan Shaki
- Sandy (Grease) Mark Seibert
- Hopelessly devoted to you (Grease) (Marjan Shaki)
- You’re the one that I want (Grease) (Marjan Shaki/ Mà¡tà© Kamarà¡s)
- Elisabeth (Instr.; Orchester der VBW)
- Ich gehör nur mir (Elisabeth) (Maya Hakvoort)
- Der letzte Tanz (Elisabeth) (Mà¡tà© Kamarà¡s)
- Die Schatten werden länger (Elisabeth) ( Mà¡tà© Kamarà¡s/Lukas Perman)
- Wenn ich tanzen will (Elisabeth) (Maya Hakvoort/ Mà¡tà© Kamarà¡s)
- Draußen ist Freiheit (Tanz der Vampire) (Lukas Perman/Marjan Shaki)
- All that Jazz (Chicago) (Maya Hakvoort)
- Mozart! (Instr.; Orchester der VBW)
- Irgendwo wird immer getanzt (Mozart!) (Marjan Shaki)
- Gold von den Sternen (Mozart!) (Carin Filipcic)
- Wie wird man seinen Schatten los (Mozart!) (Mark Seibert)
- Freudiana (Instr.; Orchester der VBW)
- Du bist allein (Freudiana) (Carin Filipcic)
- Jesus Christ Superstar (Jesus Christ Superstar) (Lukas Perman/Mark Seibert)
- Romeo & Julia (Instr.; Orchester der VBW)
- Liebe (Romeo & Julia) (Lukas Perman/Marjan Shaki)
- Wir sind aus Fleisch und Blut (Carin Filipcic; Ensemble)
- Ohne sie (Romeo & Julia) (Lukas Perman/Marjan Shaki)
- Et voilà  qu’elle aime (Romeo & Julia) (Carin Filipcic)
- Herrscher der Welt (Lukas Perman, Sean Gerard; Peter Lesiak)
- Time Warp (Rocky Horror Show) (Alexander Goebel, Alle)

So schön das Programm war, so gut die Stimmung war und die Performances der Darsteller, die bei unmenschlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad aufgetreten sind, so unverständlich ist das Verhalten mancher sogenannter “Musicalfans”, die es sich nicht nehmen ließen, beim ersten Erscheinen des einen oder anderen Darstellers Buhrufe abzulassen. Nein, es ging ihnen nicht darum, etwa eine schlechte Leistung mit “Buhs” zu quittieren, immerhin hatten die Betroffenen noch nicht mal einen Ton von sich gegeben, es ging ihnen einzig und allein darum, Darstellern zu demonstrieren, wie unsympathisch sie sie finden. Das ist auf eine so dümmliche Weise dreist, dass man auf der einen Seite vielleicht nicht mal ein Wort darüber verlieren sollte, auf der anderen aber, warum nicht?
Es hat sich vor den Bühnentürln dieser Stadt eine Clique etabliert, die durch ihre Penetranz, durch ihre Unverfrorenheit und Frechheit schon so manchen Darsteller zur Weißglut getrieben hat. Nichts spricht dagegen, wenn Musicalfans sich nach einer Vorstellung mal ein Autogramm holen oder sich mit einem Darsteller ablichten lassen, das machen die Darsteller gerne, manch einer weniger gerne, aber auch das ist zu respektieren.
Wenn sich aber Darsteller geradezu fürchten müssen, wie bei den Murmeltier-Filmen jeden Tag derselben geifernden Mischpoche ausgesetzt zu sein, die sich auf sie stürzt, ihnen in die Ohren plärrt, sie mit Blitzlichtern halbtot schießt, ihnen bis zur Wohnungstür nachsteigt, sie mit Kuchen, sebstgestickten Tüchleins, Blümchen und anderem Schnickschnack überhäuft und dann auch noch frech wird, wenn man mal seine Ruhe will, dann hat das Merkmale dessen, was man eigentlich als Stalking oder präpubertären Jungmädchen-Irrsinn bezeichnen könnte. Und wie manch irrer enttäuschter Liebhaber seine Liebste lieber tot sehen möchte als mit einem anderen, so agiert auch manch einer jener “Fans” hart an der Grenze zu psychotischen Verhaltensweisen, wenn er einmal, auch nur ein einziges Mal abgewiesen wird. Die Strafe folgt sofort: Manch einer verunstaltet Gästebücher auf der Website “seines” Darstellers, andere organisieren Verleumdungstiraden in Foren, im vorigen Jahr bastelten ein paar Wilde Schilder, auf denen Darsteller verunglimpft wurden, heuer nerven sie mit “Buhrufen”, was kommt nächstes Jahr?
Wenn man Fans manchmal beobachtet, wie sie in Vorstellungen laut mitsingen, geradezu in hysterische Schreikrämpfe ausbrechen, wenn ein Tänzer seine Sixpacks herzeigt, während vorne ein Hauptdarsteller gerade sein Solo gibt, sich dann aber wieder unverfroren laut unterhalten, weil ihnen grade eine Szene nicht wichtig genug erscheint, völlig ohne Rücksicht auf jene Zuschauer, die gerne ungestört eine Vorstellung erleben würden, dann fragt man sich, ob die Preispolitik in anderen Ländern nicht doch die sinnvollere ist. Keine Stehplatzkarten mehr, ein unterstes Kartenpreislevel von 30 Euro, und zumindest im Theater wäre es mit den Störenfrieden vorbei.
So weit wird es nicht kommen, wirkliche Fans, die mit ihrer Begeisterung anstecken, Stimmung im Theater und auch bei Events wie dem Donauinselfest schaffen, dafür ist Wien auch bekannt. Schade nur, dass ein paar Rabauken, die keine Manieren haben, viel an Stimmung kippen.
Wie sagte Alexander Goebel am Ende des Konzerts: “Bleiben Sie uns treu, dann bleiben wir Ihnen treu.”

VEREINIGTE BÜHNEN WIEN: Resümee Saison 2005/2006

VEREINIGTE
Am 19. Juni 2006 lud Kathrin Zechner, die Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, zu einer Pressekonferenz mit dem Titel “Resümee 2005/06″. In Anwesenheit etlicher Mitglieder der erfolgreichen Produktionen der vergangenen Saison ließ Zechner die Eckdaten der letzten Saison Revue passieren:

Der Vergleich der Jahre 2005 zu 2004 weist eine Steigerung der Gesamtbesucherzahl von 15,48 % und einen Anstieg der Kartenerlöse von 23,16 % auf. Bei den Auslandsproduktionen konnte 2005 eine 81-prozentige, beim Merchandising eine 85-prozentige Gewinnsteigerung erzielt werden. Die Produktionen der Saison 2005/06 im Überblick:

ELISABETH
Insgesamt haben über 514.610 Besucher die Jubiläumsfassung (21. September 2003 - 4. Dezember 2005) des Musicals von Sylvester Levay und Michael Kunze im Theater an der Wien besucht. Weltweit zählt die Show bisher an die sieben Millionen Besucher, davon 1.785.131 im Theater an der Wien. Der Dernierenabend war auch die endgültig letzte Musicalvorstellung einer fast 40-jährigen höchst erfolgreichen Ära in diesem Theater, das seit 2006 als Opernhaus geführt wird. Die DVD zur Show ist seit Dezember 2005 am Markt, erreichte innerhalb kürzester Zeit VIERFACH-PLATIN und war für den diesjährigen “Amadeus” in der Kategorie “Musik-DVD des Jahres” nominiert.

ROMEO & JULIA
Gesamtauslastung: 94,5 %.
Seit der Premiere der Deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals von Gà©rard Presgurvic am 24. Februar 2005 besuchten an die 450.000 Zuschauer die
Show. Die Cast-CD (HitSquad Records 2005) ist seit 17. Mai 2005 am Markt und könnte noch vor Ende der Spielzeit GOLD erreichen, was die erste Single-Auskoppelung “These are my rivers” ? sie startete gleich auf Platz 6 der Ö3-Album-Charts - in kürzester Zeit erreichte. Sie war in der Kategorie “Single des Jahres national” für den diesjährigen “Amadeus” nominiert.
Insgesamt haben die VBW in den letzten 5 Jahren rund 20 Tonträger und DVDs zu eigenen Musicalproduktionen produziert.

REBECCA
Das DramaMusical von Michael Kunze und Sylvester Levay basiert auf dem berühmten Roman “Rebecca” von Dame Daphne du Maurier und wird als Musical von der weltweit anerkannten Opern- und Musiktheaterregisseurin Francesca Zambello mit Wietske van Tongeren, Susan Rigvava-Dumas und Uwe Kröger in Szene gesetzt. Die Proben beginnen im Juli 2006, die Uraufführung ist am 28. September 2006 im Raimund Theater.

Insgesamt erlebten bisher bereits über 10,6 Mio. Besucher eine Show der VBW im Ausland. Die Entwicklung neuer Stoffe und deren Verwirklichung haben die VBW zu einem der wichtigsten Content-Player Europas gemacht. Der Export von Eigenproduktionen bleibt eine wichtige Säule des Unternehmens.

VEREINIGTE

Internationale Spielstätten von Musicals der Vereinigten Bühnen Wien:

Elisabeth
- Ungarn: Operettenhaus Budapest seit 1. Jänner 2003
- Deutschland: Apollo Theater Stuttgart seit 6. März 2005
- Japan: div. Aufführungsserien seit Februar 1996
- Finnland: Stadttheater Turku seit 23. September 2005
- Schweiz: Thuner Seefestspiele. Premiere: 19. Juli 2006

Mozart
- Ungarn: Operettenhaus Budapest seit 22. März 2003

Tanz der Vampire
- Deutschland: Neue Flora Hamburg 22. März 2003 - 22. Jänner 2006
- Deutschland: Theater des Westens Berlin ab Dezember 2006
- Polen: Roma Teatr Warschau. Premiere: 1. Oktober 2005
- Japan: Imperial Theater Tokyo. Premiere: 2. Juli 2006

Rudolf
- UNGARN: Operettenhaus Budapest. Uraufführung: 26. Mai 2006

VEREINIGTE

RONACHERmobile

The Little Matchgirl
7.-19. Februar 2006 im Odeon; Gesamtauslastung: 96,5 %

Die Weberischen
28. August-21. September 2006 im Museumsquartier Halle E

Mozart! - Musical in Concert
4.-11. Februar 2006 im Raimund Theater; Gesamtauslastung: 99,97 %

A Tribute To Bernstein

5./6. + 12./13.März 2006 im Raimund Theater; Gesamtauslastung: 60 %

Jesus Christ Superstar
14.-17. April 2006 im Raimund Theater; Gesamtauslastung: 99,37 %

Musical Christmas in Vienna

26.11.-10.12.2005 im Theater an der Wien; Gesamtauslastung: 88.79 %

VEREINIGTE

Ein paar Fotos mehr gibt es bei flickr.

DVD-Neuerscheinung: »1070 Wien«, ein Musical von Michael Schnack und Hannes Muik

1070 Wien (Foto: © Martin Bruny)
Im Mai 2006 ging im Wiener Szenelokal »Ost« die Uraufführung von »1070 Wien«, einem Musical von Michael Schnack und Hannes Muik, über die Bühne. Es war dies der Abschluss einer dreijährigen Ausbildungszeit für einige der Studenten des Performing Center Austria.

Bei »1070 Wien« dreht sich alles um die Bewohner eines Zinshaues in Wien Neubau. Elf Menschen zwischen 20 und 30 (Ursula Baumgartner (»Karin Neubauer«), Sophie Blümel (»Martha Millà©e«), Janina Burgmer (»Bunny Sweet«), Julia Damm (»Polzistin«), Stefanie Gygax (»Petra Klotz«), Katharina Lochmann (»Doris Haas«), Jürgen Kapaun (»Hubsi Manner«), Robert Neumayr (»Bernd Hartmuth«), Julia-Stephanie Raich (»Liesi Stanger«), Ariana Schirasi-Fard (»Chita«) und Eva Zamostny (»Lolly Rappel«)) und die Art, wie sie ihr Leben meistern, stehen im Mittelpunkt der Show.

Michael Schnack zum musikalischen Konzept der Show:

“1070 Wien” war für mich ein spannendes Experiment. Hannes Muik und ich haben in vielen Phasen »ins Freie« geschrieben, also noch nicht für einen konkreten dramaturgischen Moment (diese Momente sind dann später durch die Zusammenstellung entstanden). Manche Lieder habe ich konkret für die Darsteller geschrieben, weil ich sie natürlich in der dreijährigen Ausbildungszeit gut kennengelernt habe, manche Songs sind aber nicht auf einen bestimmten Darstellertyp komponiert worden. Allerdings ist es uns gut gelungen, den richtigen Song für jede/n Darsteller/in zu finden. Es war uns wichtig, dass die Geschichten intim bleiben sollen, daher hat Hannes oft in Mundart geschrieben; für meinen Teil habe ich mich auf sehr klar gegliederte Songformen reduziert und keine musikalischen »Szenen« geschrieben, wie ich es speziell bei »FINIX« gemacht habe. Hannes’ Texte sind zum Teil so direkt und aussagekräftig (trotz ihrer Einfachheit und Natürlichkeit), dass ich die Musik sehr im Zaum halten wollte, damit der Text absolut verständlich bleibt. Jeder Song sollte ein kleines Fenster in eine starke, sehr individuelle Gefühlswelt bilden. Sie sind nicht “zusammenhängend”, das heißt. es gibt keine Motive oder Harmonien, die die gesamte Show prägen, was eher für meine Theaterkompositionen typisch ist.

Hannes Muik, Regisseur der Show sowie gemeinsam mit Michael Schnack für die Liedtexte verantwortlich:

Die Arbeit an »1070 Wien« war eine durch und durch konstruktiv-kreative Arbeit für alle Beteiligten. Ich wollte ganz bewusst die Studenten auf ihre Verantwortung und damit den kreativen Auftrag, den sie als Darsteller gegenüber dem Publikum haben, aufmerksam machen. Das Wort »gemeinsam« stand für mich im Vordergrund meiner Arbeit, sowohl mit den Studenten, als auch in meiner Arbeit mit Komponist Michael Schnack und Co-Autorin Claudia Bühlmann. Wir haben alle, egal ob hinter oder auf der Bühne, etwas zu sagen, eine Geschichte zu erzählen. Unsere Aufgabe als Künstler ist es, uns mit unseren Emotionen der Außenwelt verständlich zu machen. Gemeinsam haben wir nach diesen Geschichten gesucht, sie umgesetzt und sie zu vermitteln versucht. Das Ergebnis war ein intimes und persönliches Bekenntnis zum Leben wie es jedem jeden Tag passieren könnte.

Weitere Details zur Show sind in der aktuellen Ausgabe des Magazins »musicals« nachzulesen. Wer diese Produktion nicht gesehen hat: »1070 Wien« ist auch als Doppel-DVD erschienen. Zu bestellen unter: office@performingcenter.at

“IKEA on the Rocks”: Mathias Edenborn & Andreas Björkman in Concert

Andreas Björkman & Mathias Edenborn (Foto: © Martin Bruny)
Im Wiener Nightfly’s, einer American Bar in der Dorotheergasse, nahe dem Stephansdom gelegen, ging am 4. und 11. Juni eine Show unter dem Motto “IKEA on the Rocks” über die Bühne. Die Schweden-Connection Mathias Edenborn und Andreas Björkman, beide derzeit am Raimund Theater in Romeo & Julia engagiert, war als Hauptact am Start. Gemeinsam mit den Gaststars Marjan Shaki, Carin Filipcic und Zoltan Roman interpretierten die Künstler ein Programm, das von Pop, über Soul und Jazz bis hin zu Disco und Musical ein erstaunlich breites Spektrum abdeckte.
Das Ambiente war clever gewählt. Im Nightfly’s ist normalerweise alles auf Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin musikberieselungsmäßig ausgelegt, was anderes wird wohl nicht gespielt, viel anderes als Fotos der Showgrößen kommt auf die Wände nicht. Las Vegas Coolness meets Schweden on the Rocks, irgendwie stimmig. Auf der Getränkekarte kann man aus einem Angebot von 250 verschiedenen Cocktails wählen. Sehr geräumig ist das Nightfly’s nicht, aber die intime Atmosphäre tut der Stimmung durchaus gut.
Andreas Björkman (Foto: © Martin Bruny)
Andreas Björkman erwies sich als gut gelaunter Moderator, der auf sehr sympathische und persönliche Weise mit Entertainerqualitäten durch das Showprogramm navigierte. An der Gitarre und am Keyboard begleitete er sich selbst und seine KollegInnen, mit “One or the other” stellte er auch eine selbst komponierte Ballade vor. Neben seiner Karriere als Musicalsänger ist Björkman als Sänger der Pop/Soul/Jazz-Fusion-Band Bond Experience im Geschäft. Das Highlight der von ihm interpretierten Songs war zweifellos der Ray Charles-Klassiker “Hallelujah I love you so”. Direkt nach der Pause katapultierte er damit die gute Laune in angenehme Wohlfühlregionen, sehr schön und gekonnt.
Marjan Shaki (Foto: © Martin Bruny)
Marjan Shaki gab neben Natasha Bedingfields “Wild horses” den ABBA-Kultsong “When all is said and done” - ein Lied, das Björn Ulvaeus für seine Bandkollegen Benny Andersson und Anni-Frid (Frida) Lyngstad geschrieben hat. Kurz vor den Aufnahmen zum Longplayer “The Visitors” hatten die beiden beschlossen, sich scheiden zu lassen. Später sagte Frida über dieses Lied: “All meine Traurigkeit kam in diesem Song zum Ausdruck.” ABBA veröffentlichten “When all is said and done” als Uptempo-Ballade in ihrem typischen Stil; Marjan Shaki zauberte, nur begleitet von einem Keyboard, eine melancholisch-zärtliche, sanfte Version des Songs ins Nightfly’s, das Highlight des Abends. Unspektakulär, aber sehr berührend.
Carin Filipcic (Foto: © Martin Bruny)
Carin Filipcic, derzeit als “Amme” in “Romeo & Julia” zu sehen, bewies mit “True colors” wieder einmal, dass sie das richtige Gespür dafür hat, wann sie einen Song zum Fliegen bringen muss. Mit dem Louis Jordan-Klassiker aus den 40er-Jahren “Is you is or is you ain’t my baby” brachten Edenborn, Björkman, Filipcic und Shaki einen Jazzklassiker zum Mitschnippen.
Zoltan Roman (Foto: © Martin Bruny)
Zoltan Roman, ebenfalls aus der “Romeo & Julia”-Truppe, steppte bei “Mr. Bojangles” nicht nur durchs halbe Lokal, sondern auch auf einem Klavier. Als “John Lennon” gab er eine gefühlvolle Version von “Yesterday”. Eine gut durchdachte Einlage, wie überhaupt die ganze “Inszenierung” dieser Show so manche “Solo-Shows” anderer Musicaldarsteller in den Schatten stellt. Vielleicht nicht, was den Aufwand an Technik, Staging, Licht, Sound und was auch immer betrifft, aber durchaus, was das Konzept, die Songauswahl und die Entertainerqualitäten der Beteiligten betrifft.
Mathias Edenborn hatte seine Highlights mit “Objects in the rear view mirror”, das er gemeinsam mit Andreas Björkman wuchtig in das Lokal donnerte, und dem schwedischen Song “Der Himmel ist unschuldig blau”. “Satellite”, “No more tears” und “Don’t let the sun go down me”, drei Showkracher allererster Güte, setzten den Schlussakzent einer Show, die man durchaus auch in einer größeren Produktion auf die Bühne stellen könnte. Auf jeden Fall sollte die “IKEA on the Rocks”-Formation schon bald wieder eine kleine Konzertserie einplanen.
Andreas Björkman & Mathias Edenborn (Foto: © Martin Bruny)
Die Songlist:
01) Walking in Memphis (Marc Cohn)
02) Can’t take my eyes off you (Bob Crewe/Bob Gaudio)
03) Your song (Elton John/Bernie Taupin)
04) What’s goin’ on (Al Cleveland/Renaldo “Obie” Benson)
05) When all is said and done (Bjorn Ulvaeus)
06) Baby, it’s cold outside (Frank Loesser)
07) True colors (Billy Steinberg/Tom Kelly)
08) Mr. Bojangles (Jerry Jeff Walker)
09) Der Himmel ist unschuldig blau
PAUSE
10) Hallelujah I love you so (Ray Charles)
11) Is you is or is you ain’t my baby (Billy Austin & Louis Jordan)
12) Yesterday (John Lennon/Paul McCartney)
13) Against all odds (Phil Collins)
14) One or the other (Andreas Björkman)
15) I just called to say I love you (Stevie Wonder)
16) Wild horses (Natasha Bedingfield/Andrew Frampton/Steve Wilkins)
17) Objects in the rear view mirror (Jim Steinman)
18) Satellite
19) No more tears (Enough is enough) (Paul Jabara and Bruce Roberts))
20) Don’t let the sun go down on me (Elton John/Bernie Taupin)

Vorhang auf für: “Die Geggis - reloaded”

Geggis reloaded: Andrea Malek & Tomas Tomke (Foto: © teatro)
teatro, eine freie Theatergruppe, 1999 von Norberto Bertassi und Josef Prenner gegründet, feiert am Samstag, den 29. April 2006, um 15.00 Uhr im Stadttheater Wiener Neustadt die Uraufführung des Musicals Die Geggis - reloaded. Frei nach einem Buch der bekannten österreichischen Kinderbuchautorin Mira Lobe erzählt “Die Geggis - reloaded” die Geschichte der grünen Sumpfgeggis und der roten Berggeggis. Wer oder was sind Geggis? Mira Lobe erklärt das folgendermaßen: “Es gibt zwei Sorten: die FELSGEGGIS und die SUMPFGEGGIS. Felsgeggis sind rot, können klettern und klimmen; Sumpfgeggis sind grün, können tauchen und schwimmen. Die Spitznasen-Schnäuzchen, die Schwänze und Pfoten ähneln sich sehr bei den Grünen und Roten. Im nächtlichen Dunkel kann man die beiden kaum unterscheiden. Doch können die beiden einander nicht leiden! Drum lernt jedes grüne Sumpfgeggi-Kind, dass die Roten gefährliche Feinde sind; und umgekehrt lernt jedes Felsgeggi-Kind, was die Grünen für schreckliche Schurken sind. Weil sie sich stets aus dem Wege gehn, hat keiner den andern jemals gesehn. Doch dann verlieben sich Rokko & Gil, ein Felsgeggi und ein Sumpfgeggi, ineinander. Die Liebesgeschichte von Rokko & Gil kann beginnen.”

Geggis reloaded (Foto: © teatro)
Regisseur und Komponist Norberto Bertassi, ab Herbst als “Ben” im neuen Levay/Kunze-Musical “Rebecca” auf der Bühne des Wiener Raimund Theaters zu erleben, bringt sein neuestes Musical mit professionellen Musicaldarstellern und Schauspielern sowie 28 begeisterten, begabten Kindern und fünf Musikern auf die Bühne.

Cast:
Gil - Sigrid Spörk
Rokko - Tomas Tomke
Tante Odumei - Andrea Malek
Onkel Babo - Thomas Hurter
Vater im Film - Walter Ludwig
Mutter im Film - Bettina Soriat

Creative Team:
Textbuch - Mira Lobe
Regie und Musik - Norberto Bertassi
Musikalische Leitung - Franz Haselsteiner
Choreographie+Regieassistenz - Beatrix Knoth
Bühnenbild - Giovanni de Paulis
Kostüme - Verena Werni
Filmregie - Max Zankl
Maske - Lucie Knapp
2. Regieassistenz - Christoph Manss
Hospitanz - Nina Kusche
Praktikantin - Claudia Stanetty


Spieldaten:

Premiere: Sa, 29.04.06, 15.00 Uhr, Stadttheater Wr. Neustadt
Sa, 15.07.06, 18:00 Uhr, Katzelsdorf (NÖ)
So, 16.07.06, 18:00 Uhr, Katzelsdorf (NÖ)
Sa, 22.07.06, 18:00 Uhr, Katzelsdorf (NÖ)
So, 23.07.06, 18:00 Uhr, Katzelsdorf (NÖ)
Karten sind ab sofort in allen Verkaufsstellen von ÖsterreichTicket sowie unter der Tickethotline 01/96096 (täglich von 9 bis 21 Uhr) sowie unter www.oeticket.com erhältlich.
Infos unter: 0650-99 22 100 bzw. office@teatro.at

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