Martin Bruny am Freitag, den
12. September 2008 um 19:04 · gespeichert in Musical
Fast ist man versucht, von einer flächendeckenden Invasion Wildhorn’scher Musicals europaweit zu schreiben, da taucht der Meister auch mit einer amerikanischen Premiere auf. Die Roundabout Theatre Company präsentiert am 9. Februar 2009 ein Reading von “Bonnie & Clyde”. Das Buch zur Show hat Ivan Menchell geschrieben, die Musik stammt von Frank Wildhorn, für die Songtexte war Don Black zuständig. Als Regisseur wurde Jeff Calhoun verpflichtet, die Musikalische Leitung liegt in den Händen von John McDaniel.
Die bekannte Story erzählt die Abenteuer der beiden Kriminellen Bonnie Parker und Clyde Barrow. Sie reisten in Zeiten der Weltwirtschaftskrise durch den Südwesten der USA und raubten Banken aus. Dreizehn Morde, etwa ein Dutzend Bankraube und ungezählte Überfälle auf Läden und Tankstellen gehen auf ihr Konto.
In Europa steht demnächst die Baden-Premiere von “The Scarlet Pimpernel” auf dem Programm, nächsten Februar steigt im Wiener Raimund Theater die deutschsprachige Premiere von “Rudolf”, in der Schweiz kämpft sich ab 14. März 2009 Wildhorns “Der Graf von Monte Christo” aus seinem Gefängnis, “Cyrano” feiert 2009 in Spanien Premiere, schon diesen Oktober ist Prag der Ort der Weltpremiere von “Carmen”, und dann gibt es noch weltweit Dutzende Premieren von “Jekyll & Hyde”. Flächendeckend, und das ist nicht mal übertrieben.
Die Show von Barry Harman (Buch und Texte) und Grant Sturiale (Musik) basiert auf Heinrich von Kleists Lustspiel Amphitryon, das im Sommer 1803 in Dresden entstanden ist. Der Erstdruck erschien 1807 in Dresden. Die Uraufführung fand 1899 am Neuen Theater in Berlin statt.
“Olympus On My Mind” feierte Off-Broadway im Lamb’s Theatre am 15. Juli 1986 Premiere und lief 297 Vorstellungen lang. 1987 wurde die Show mit einem Outer Critics Circle Award (der Preis für die “Best Off-Broadway-Lyrics” ging an Barry Harman) ausgezeichnet.
Martin Bruny am Donnerstag, den
4. September 2008 um 15:30 · gespeichert in Wien
Bereits vier Jahre arbeitet Ramesh Nairs Sophistikids Company erfolgreich mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-21 Jahren und bringt ihnen alles bei, was sie für die Bühne brauchen.
Zahlreiche Staatsmeister- und Europameistertitel im Musical-Showdance sind Zeichen für ein erfolgreiches Unterrichtskonzept. Bereits 10 Sophistikids haben den Weg ins professionelle Berufsleben geschafft und studieren an renommierten Musicalschulen in Österreich und Deutschland!!
Den Sophistikids winkt nun die Möglichkeit, bei der großen Musicalproduktion »Annie« in der Wiener Stadthalle mitzuwirken. Bei einem Casting swerden die besten Talente gesucht. Nähere Infos unter www.sophistikids.at oder 0699/15228613
Casting-Termine: 13. und 14. September 2008! Mitzubringen: Tanzbekleidung, 2 unterschiedliche Lieder (Noten oder Karaoke-CD),
1 Gedicht oder Monolog; schriftliche Anmeldung über die Homepage erforderlich!
Martin Bruny am Dienstag, den
2. September 2008 um 21:51 · gespeichert in Wien
Morgen feiert “Elisabeth”, das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, sein 16-jähriges Jubiläum. Die Anzahl der Feierlichkeiten ist unüberschaubar. Hier die wichtigsten Veranstaltungen:
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Die Uraufführung ging am 3. September 1992 über die Bühne des Theater an der Wien. Bis 1998 wurden 1279 Vorstellungen gegeben, 1.270.521 Zuschauer wurden begrüßt.
Ein “Elisabeth”-Revival, das vom 1.Oktober 2003 bis 4. Dezember 2005 im Theater an der Wien zu sehen war, brachte es auf 473 Vorstellungen beziehungsweise 513.610 Besucher.
PREISE: 62,- / 52,- / 42,- / 34,- - Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte!
VORVERKAUF: An den Kassen der Wiener Stadthalle, stadthalle.com, Ticketservice 01 / 79 999 79, sowie bei allen Vorverkaufsstellen mit Anschluss an: Ticket Online, ticketonline.at, 01/88088, Wien Ticket, wien-ticket.at, 01/58885, Ö-Ticket, oeticket.com, 01/96096, und Ticketcorner, ticketcorner.com, 01/ 2051565 - Ticket gilt als Fahrschein für die Wiener Linien!
Martin Bruny am Montag, den
1. September 2008 um 21:41 · gespeichert in Wien
In einem Interview mit den Oberösterreichischen Nachrichten verriet Volksopern-Direktor Robert Meyer, wen er als “Sky Masterson” für die Musicalpremiere “Guys and Dolls” verpflichtet hat:
OÖN: Als Musical-Premiere der Saison haben Sie »Guys And Dolls« ausgewählt. Für die Protagonisten eine große Herausforderung. Will natürlich entsprechend besetzt werden?
Meyer: Sie sagen es. Absolut nicht leicht. Wir brauchen singende und tanzende Schauspieler, und bei denen ist viele Stunden lang der Ballettsaal angesagt.
OÖN: Haben Sie den Darsteller der Top-Rolle des Sky Masterson schon gefunden?
Meyer: Habe ich. Es ist Axel Herrig, der 2001 zum Rock-Musical-Schauspieler des Jahres gewählt wurde. In Österreich kennt man ihn vor allem aus »Falco Meets Amadeus«, damit trat er auf der Wörthersee-Bühne in Klagenfurt und in der Grazer Oper auf. Die Figur des Nathan Detroit werde ich selbst übernehmen.
Martin Bruny am Freitag, den
22. August 2008 um 21:47 · gespeichert in Broadway
Rezession - ein Wort, das man auch am Broadway in diesen Wochen immer öfter hört. Investoren ziehen ihr Geld aus neuen Shows zurück, der Vorverkauf läuft schleppend, Geld für neue Projekte zu bekommen wird laufend schwieriger.
Ein “Opfer”: das “Godspell”-Broadway-Revival, das im nächsten Monat mit den Previews im Barrymore Theatre an den Start gehen sollte. Produzent Adam Epstein fehlt eine Million Dollar, um die insgesamt 4,5 Millionen Dollar an Produktionskosten beisammen zu haben. Die Darsteller wurden per E-Mail informiert. Viele hatten ihre Jobs in erfolgreichen Musicals aufgegeben, um an diesem Projekt mitzuwirken.
“Die Rezession ist da”, so wird ein Produzent in der New York Post zitiert, “die guten Zeiten sind vorbei”.
“Spamalot”, so sagt man, ist auf einer Art Ehrenrunde und wird wohl das nächste Jahr um Shubert Theatre nicht mehr erleben.
“A Tale of Two Cities” hatte noch nicht mal Premiere, wird aber schon jetzt zum Flop erklärt.
“Brigadoon” und “For Colored Girls Who Have Considered Suicide When the Rainbow Is Enuf”, zwei Shows, die für den Herbst startklar waren, wird es wohl nicht geben.
Für “Brigadoon”, so heißt es, konnte man kein geeignetes Theater finden, aber andererseits hört man, dass es eher am Geld liegt beziehungsweise am fehlenden Geld.
“Colored Girls” wartet mit Whoopi Goldberg als Executive Producer auf, allerdings scheint die gesamte Produktion zu kippen, weil ein Investor in eine gerichtliche Auseinandersetzung verwickelt ist.
Marshall Brickman und Rick Elice, die Macher der “Jersey Boys”, sind auf der Suche nach Investoren für ihr neues Baby “Turn of the Century”, während bereits die Proben laufen unter der Regie von Tommy Tune. Nächstes Monat geht im Nonprofit-Goodman Theatre in Chikago die Premiere über die Bühne. Was danach kommt? Elizabeth I. McCann, eine der New Yorker Produzenten: “Wir sind auf der Suche nach Partnern. Es ist eine großartige Show, aber es wird immer schwieriger, Geld aufzutreiben.”
Der Vorverkauf läuft generell nicht optimal. Die einzige Show, die gut im Rennen liegt, ist “Billy Elliot”. 10 Millionen Dollar, nicht schlecht. Auf Rang zwei der nackte Harry Potter, Daniel Radcliffe, der in “Equus” zu sehen sein wird und 3 Millionen im Vorverkauf generieren konnte. Nicht gar so gut geht es den Produzenten von “Shrek”. 20 Millionen haben sie ausgelegt, nicht nicht mal 5 Millionen sind beim Vorverkauf bis jetzt zusammengekommen. Und “Young Frankenstein”? Da gibts wieder mal billigere Tickets.
Martin Bruny am Mittwoch, den
20. August 2008 um 20:32 · gespeichert in Deutschland
Am 25. und 28. August 2008 spielt Markus Pol (derzeit im Theater des Westens als Franz Joseph im Levay/Kunze-Musical “Elisabeth” zu sehen) sein Soloprogramm “brel-a-porter” im Berliner BKA-Theater. Alexander Kuchinka begleitet ihn am Klavier und hat für diese Show Texte des belgisch-französischen Chansonniers Jacques Brel neu übersetzt.
Eine Hörprobe (”Das Lied der alten Liebenden”) gibt es auf der –> Website von Markus Pol.
Martin Bruny am Mittwoch, den
20. August 2008 um 19:39 · gespeichert in Broadway
Der Schauspieler Tom Hulce bekam im Laufe seiner bisherigen Karriere eine Oscar-Nominierung für seine Mozart-Darstellung im Kassenschlager “Amadeus”, wurde mit einem Emmy Award (für seine Rolle in “The Heidi Chronicles”) ausgezeichnet, und für seinen Lt. Daniel Kaffee in der Broadway-Produktion von “Eine Frage der Ehre” konnte er sich über eine Tony-Award-Nominierung freuen.
Gewonnen hat er allerdings seinen ersten Tony Award nicht als Schauspieler, sondern als Produzent des Erfolgsmusicals “Spring Awakening”. Für Broadway.com schrieb Hulce einen Artikel unter dem Titel: “Casting Secrets from Spring Awakening”. [Broadway.com]
Martin Bruny am Dienstag, den
19. August 2008 um 10:27 · gespeichert in Broadway, Castingshows
MTV sucht Stars
“Starmaker” ist der Titel eines neuen Castingshowformats, das der Fernsehsender MTV im Winter 2008/09 auf Sendung schicken wird. Sean “Diddy” Combs (auch bekannt als Diddy, P. Diddy, Puff Daddy oder Puffy, früher auch Bad Boy) wird persönlich die Auditions im Musicians Institute (MI) in Hollywood abhalten. Zu gewinnen gibt es einen Plattenvertrag mit Bad Boy Records. Zugelassen sind alle nur denkbaren Musikgenres.
“American Idol” beendet Auditions für nächste Staffel
Mittlerweile finden in Meadowlands, außerhalb New Yorks gelegen, diese Woche die letzten Auditions für die nächste Staffel von “American Idol” statt. 3000 potentielle Kandidaten stellten sich ab 7 Uhr früh an, um der Jury vorzusingen. Der Start der neuen Staffel ist für Januar 2009 angesetzt.
Clay Aiken macht nochmal Sir Robin
Ab 19. September 2008 gibt “American Idol”-Fastgewinner Clay Aiken eine Zugabe als Sir Robin in der Broadwayfassung von Monty Python’s “Spamalot”. Vier Monate wird er auf der Bühne stehen, am 4. Januar 2009 ist dann Schluss (vorerst).