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Archiv - Musical

Wiener Stadthalle bringt Neufassung von Andrew Lloyd Webbers “Joseph”

Im September 2008 zeigt die Wiener Stadthalle eine Neufassung von “Joseph and the amazing technicolor dreamcoat”. Das Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice (in einer deutschen Fassung von Heinz Rudolf Kunze) wird gemeinsam mit der deutschen ARENA Theater- und Festspiel GmbH produziert.

Die Auditions beginnen am kommenden Dienstag in der Wiener Stadthalle.

“Der Club der Mätressen” - neues Mitterer-Stück für die Vereinigten Bühnen Wien?

In ihrer Sonntags-Ausgabe berichtet die Tageszeitung “Österreich” über neue Projekte des österreichischen Schriftstellers Felix Mitterer (”Die Piefke-Saga”):

Und auch für die Vereinigten Bühnen will Mitterer (”Die Weberischen”) wieder schreiben. Der Titel ist fix: “Der Club der Mätressen” - auch Monica Lewinsky wird darin zur Bühnenfigur.

West End: Castingstar Darius Danesh als Rhett Butler in “Gone with the wind”

Darius DaneshDarius Danesh, 2001 Drittplatzierter der englischen Castingshow “Pop Idol” (nur Gareth Gates und dem Gewinner Will Young unterlegen), ist Londons Rhett Butler im neuen Musical “Gone with the wind”, das am 22. April 2008 in London Premiere feiert.

Danesh konnte nach seinem Ausscheiden aus der engischen Castingshow in England eine respektable Popkarrriere aufbauen und driftete danach, 2005, ins Musicalfach ab. Mit 25 Jahren war er der jüngste Billy Flynn, der je auf einer Musicalbühne stand. In 121 Vorstellungen von “Chicago” war er am West End bis 2006 im Adelphi Theatre zu sehen, danach spielte er Sky Masterson in der mit einem Olivier Award ausgezeichneten “Guys and Dolls”-Inszenierung von Michael Grandage.

“Gone with the wind” wird von Trevor Nunn im New London Theatre inszeniert und von Aldo Scrofani (Columbia Artists Theatricals) zusammen mit Colin Ingram produziert. Margaret Martin zeichnet für Text und Musik verantwortlich. An der Seite von Daresh zu erleben: NaTasha Yvette Williams (”The Color Purple”, “Parade”), Jill Paice, Edward Baker-Duly, Madeleine Worrall und Jina Burrows. In weiteren Rollen: Emily Bryant, Gareth Chart, Laura Checkley, Julian Forsyth, Kirsty Hoiles, Chris Jarman, Tober Reilly, David Roberts, Tom Sellwood, Ray Shell, Savannah Stevenson, Gemma Sutton, Sue Jane Tanner, Susan Tracy und Alan Winner.

Andino: Viktor Gernot & his Best Friends

19. Februar 2008
20:00bis22:00

ANDINO: Viktor Gernot & his Best Friends
Münzwardeingasse 2; A - 1060 Wien
Tischreservierungen: Julia Zeiringer 01-587 61 25
Kartenreservierungen: Claudia K. 0660 13 13 100
Eintritt: 18 Euro
Beginn: 20 Uhr

Pressetext

Der Sänger und Musiker bringt all seine Erfahrung als Kabarettist, Schauspieler, Parodist, Musicaldarsteller und Moderator in diesen Konzertabend ein, um ihn mit seiner Band “his best friends” zu einem unverwechselbaren und einzigartigen Erlebnis werden zu lassen.
Die musikalische Virtuosität der Band überrascht nicht nur durch die spielerische Leichtigkeit, mit der sie dargeboten wird. Das Repertoire ist ein gelungenes Best Of: Showstopper von Broadway- & Las Vegas Qualität. Movie Themes, Standards und Eigenkompositionen in neuen Arrangements mit viel Platz für Improvisation. Humorvolles Kokettieren mit deutschen Originalübersetzungen. Parodien unterschiedlichster Musikstile und Künstler, die beinahe vergessen machen, dass Elvis, Frankieboy, Dino, Falco, Heinz Rühmann, und wie sie alle heißen mögen, nicht mehr unter uns weilen.

Wiener Urania: “The George Gershwin Story” (Premiere)

14. Februar 2008
20:00bis22:00

Die Wiener Urania (1., Uraniastraße 1/ Mittlerer Saal) präsentiert am 14. Februar die Premiere des Stücks “The George Gershwin Story”, das den musikalisch-biografischen Weg des Komponisten George Gershwin nach verfolgt. Weitere Vorstellungen gibt es am 19., 26. und 28. Februar sowie am 4. März. Beginn ist jeweils 20:00 Uhr; Einlass um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 18 Euro pro Person an der Abendkassa; 15 Euro pro Person im Vorverkauf sowie für Ö1 Club Mitglieder.

Inhalt
Die George Gershwin Story handelt von den letzten Minuten im Leben eines Genies. Gershwin verstarb an den Folgen eines Gehirntumors und einer erfolglosen Operation im jungen Alter von 37 Jahren. In diesen letzten Minuten überschlagen sich seine Gedanken und Erinnerungen. Verwirrt durch seine Krankheit, erscheint ihm eine Person, die sich seine Muse nennt. Doch plötzlich ist diese wiederum Kay Swift und dann Mabel Shirmer und dann wieder Frankie und dann wieder seine Mutter und dann…

Zum Regisseur bzw. Hauptdarsteller Renà© Rumpold
Seine Ausbildung erhielt der österreichische Tenor in New York und Wien, das Schauspielen erlernte er bei Ksch Prof. Fritz Muliar. Neben seiner künstlerischen Laufbahn blickt der Sänger auf Studien der Musik- und Theaterwissenschaft und Germanistik zurück, welche er mit zwei Doktoraten und einem Magister abschloss. Seine Auftritte führten den Sänger an berühmte Häuser in Rom, London, New York, Santa Fe, die Opera Minneapolis, wo er auch als Regisseur Erfolge feierte. Im deutschsprachigen Raum war er u.a. in Wien (Staats-, Volks- und Kammeroper), Graz, St. Gallen, Zürich, Baden, Berlin, Münster, München, Trier, Salzburg und Klagenfurt zu hören bzw. zu sehen. Sein Repertoire umfasst das klassische und zeitgenössische Opernfach, die Operette und das Musical, sowie das Schauspiel und Konzerte aus den Sparten Klassik bis Jazz. Fernseh- und Radio-Moderationen, Arbeiten als Regisseur, Autorenarbeit z.B. in den Bereichen Libretti für Opern und Musicals, diverse CD-Aufnahmen, internationale Tourneen in den Bereichen Lied, Oper, Operette und Musical runden die vielseitige Karriere des Künstlers ab.

Nach George Gershwin wird im Herbst 2008 ein Werk über Edith Piaf bzw. im Frühling 2009 ein Werk über Marlene Dietrich aufgeführt.

“Elisabeth”: Cast-Details der Berlin-Neuinszenierung

Schön langsam werden die Details zur Neuinszenierung von “Elisabeth” bekannt, die ab Ende Februar in die Probenphase geht und ab 20. April in Berlin zu sehen ist. Ein aktueller Zwischenstand:

Uwe Kröger: Tod
Felix Martin: Tod (alternierend)
Pia Douwes: Elisabeth
Annemieke van Dam: Elisabeth (alternierend)
Markus Pol: Franz Joseph
Oliver Arno: Rudolf (Cover Tod)
Peter Stassen: Ensemble (Cover Franz Joseph und Max)
Jo Shanks: Dance Captain
Martin Planz: Swing

“Buddy Holly Reloaded” live im Wiener Spektakel mit TKKG-Star Fabian Harloff

Sechs Jahre ist es her, da fiel der letzte Vorhang für “Buddy - Das Musical”, der Erfolgsproduktion im Hamburger Freihafen. Jetzt haben sich fünf Original-Darsteller der Hamburger Erfolgsproduktion wieder zusammengefunden, um ihrem Idol noch einmal die Ehre zu erweisen.

Unplugged - und mit teilweise neuen Versionen der unvergesslichen Hits des Charles “Hardin” Holley (dem wohl bekanntesten Brillenträger aus Texas), werden die Musiker Buddys größte Hits spielen.

Am 11. Februar 2008 wird das Wiener “Spektakel” zum “Rock’n’Roll Ballroom”. Nach Wien wird die Band “Familienmitglied” und “Stargast” Fabian Harloff (TKKG, Die rote Meile, SK Babys, Die Hafenkante (ZDF)) begleiten.

BUDDY HOLLY RELOADED mit: Marko Formanek (Gesang, Gitarre / Buddy), Torben Widdermann (Gitarre / Nicki), Stephan Sieveking (Klavier), Hauke Wendt (Schlagzeug / Jerry), Falko Burkert (Bass / Joe).

Metropol Wien: Italo-Musical “Ti Amo” mit Stefano Bernardin

Am 27. März 2008 bringt das Wiener Metropol seine jährliche Musicalproduktion an den Start. Die musikalische Screwball-Comedy “Ti amo oder Made in Italy” ist gespickt mit den bekanntesten Italo-Hits der letzten Jahrzehnte und wird (auch im Rahmen des Theaters der Jugend) bis Mai 2008 zu sehen sein.

Besetzung
Lilian Klebow (bekannt aus »Soko Donau« und »Stadt-Land-Mord«), Stefano Bernardin (»Dancing Stars«), und Adriana Zartl. In weiteren Rollen: Franco Andolfo, Christian Deix, Ronald Kuste, Barbara Spitz, Renà© Velasquez Diaz und Pietro Erik Arno

Leading Team
Regie: Viktoria Schubert
Bühne: Stephan Koch
Musikalische Leitung: Marcus Hagler
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Inge Stolterfoht
Choreographie: Sabine Bartosch

Autoren
Dr. Peter Hofbauer und Markus Gull

Musik
Die musikalische Screwball- Comedy bringt eine Auswahl der schönsten und besten Italo-Evergreens: von »Ti amo« bis »Adesso tu«, »Per Elisa«, »Gente di mare«, »Su di noi«, »Felicita« und »’l italiano«. Alles in allem Musik, Marke: »Made in Italy«.

Story
Toto, der einzige Sohn des mächtigsten Mafia-Bosses von Chicago, schlägt aus der Art: Statt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, will er Sänger werden. Und darum absolviert er seine Ferialpraxis nicht - wie vom Papa verordnet - beim sizilianischen Zweig der Familie, sondern bei Onkel Franco, der in Wien das »Da Capone«, ein Revuelokal mit italienischer Live-Musik betreibt. Als Toto dort erscheint, wird er mit dem Barsänger Toni verwechselt. Und Toni mit ihm. Tonis Ex-Freundin Gina und die ehrgeizige Studentin Elisa, die bei Franco als Aushilfskellnerin jobbt, sorgen für zusätzliche Verwirrung.
Toni trifft auf Toto. Beide fühlen sich ertappt, beschließen aber gemeinsame Sache zu machen. Denn sie sind jetzt eine Schicksalsgemeinschaft: Das Inkognito des einen ist gleichzeitig die Tarnung des anderen. Die beiden müssen Gina einweihen, wodurch das verschworene Duo zum Trio wird, denn:
* Toni darf nicht aussteigen sonst verliert Toto seine Tarnung und er Elisa
* Toto darf nicht aussteigen, sonst verliert er sein Versteck
* Gina hält dicht, weil sie sich mittlerweile in Toto verliebt hat
* Niemand darf etwas erfahren, schon gar nicht Elisa und Franco
Und damit Toni seine Rolle glaubhaft spielen kann, gibt Toto ihm Nachhilfe in Sachen Mafia wie: Slang, Macho-Gehabe, etc. Und er warnt seinen Freund: das Leben eines Mafioso ist alles andere als romantisch. Da geht es beinhart zur Sache. Die Bestätigung folgt auf den Fuß. Spätestens dann, als die echte Mafia erscheint- zuerst die russische und schließlich die italienische: der »Pate« Don Marone platzt mit Gefolge ins Lokal seines Bruders und fordert mit vorgehaltener Pistole seinen verlorenen Sohn zurück. Von da an dreht sich das Karussell der Verwechslungen immer schneller und gipfelt in einem Finale furioso, bei dem sich dann doch noch das Happy End ereignet, an das keiner mehr glauben wollte.

Termine
Do. 27.03.2008 – 20:00 Uhr – PREMIERE
Di. 01.04. – Fr. 04.04.2008 – 20:00 Uhr
Di. 08.04. – Sa. 12.04.2008 – 20:00 Uhr
Di. 15.04.- Sa. 19.04.2008 - 20:00 Uhr
Di. 22.04.- Sa. 26.04.2008 – 20:00 Uhr
Di. 29.04.; Mi.30.04.2008 – 20:00 Uhr
Di. 06.05.- Sa. 10.05.2008 – 20:00 Uhr
Di. 13.05.; Mi.14.05.2008 – 20:00 Uhr
Fr. 16.05.; Sa. 17.05.2008- 20:00 Uhr

Preise
Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett

Erfolg für “Les Misà©rables” an der Grazer Oper

Aufgrund des großen Publikumsinteresses hat die Grazer Oper zwei Zusatzvorstellungen des Boublil/Schönberg-Musicals “Les Misà©rables” angesetzt, und zwar am Donnerstag, 3. April, 19.00 Uhr, und am Sonntag, 20. April, 18.00 Uhr.

Die für diese Termine vorgesehenen Vorstellungen von “Ein Maskenball” und “Gräfin Mariza” entfallen. Karten, die für diese Vorstellungen bereits gekauft oder reserviert wurden, behalten jeweils für die Musical-Vorstellung ihre Gültigkeit, können jedoch auch an der Theaterkasse umgetauscht werden.

Musicals zu Horrorpreisen - Just say no?

Der Trend, Entertainmentveranstaltungen zu Preisen anzubieten, die völlig familienunfreundlich und - eigentlich - völlig unverschämt sind, wird stärker. Nicht immer klappt das, aber viel zu oft. Irgendwann ist sicher für jeden der Punkt erreicht, an dem er eine Veranstaltung zu deutlich überhöhten Eintrittspreisen nicht mehr besucht. Nicht etwa, weil man sich die Eintrittspreise nicht leisten könnte, sondern das einfach nicht mehr möchte. Im Musicalbereich ist der Trend zum Teuro-Ticket weltweit sehr stark ausgeprägt. Es würden sich eine Menge Beispiele finden lassen, die darauf hinweisen, dass man sich zum Beispiel in Wien im Showbereich ganz offensichtlich geradezu nach deutschen Verhältnissen sehnt. Wir beschränken uns heute aber auf eine Show: “Mamma Mia!”

“Mamma Mia!” gastiert vom 15. Januar bis 22. Februar 2009 in der Halle F der Wiener Stadthalle. Die Halle F hat 37 leicht ansteigende Reihen, von jedem Sitzplatz hat man freie Sicht auf die Bühne. Die Ticketpreisgestaltung ist so angelegt, dass die Kategorie 1 110 Euro beziehungsweise 99 Euro kostet, die Kategorie 2 99 bzw. 87 Euro. Im Prinzip ein unwesentlicher Unterschied, finanziell betrachtet, von der Sichtqualität her ist das natürlich etwas ganz anderes. Worum es aber tatsächlich geht, ist folgender Schmäh: Bis auf 6 Plätze (mit extrem starker Sichtbehinderung zum Preis von 87 bzw. 75 Euro) in den ersten 3 Reihen ganz außen hat der Veranstalter von “Mamma Mia!” es geschafft, die ersten 29 Reihen der Stadthalle als Kategorie 1 oder 2 auszupreisen. Bis zur Reihe 34 zahlt man immer noch 87 beziehungsweise 75 Euro, von Reihe 35 bis 37 sind 69 beziehungsweise 46 Euro zu berappen.

Fakt ist, dass man bereits spätestens ab Reihe 18 in der Halle F kaum mehr Gesichter erkennen kann. Ab Reihe 25 ist man zwar noch bei der Show dabei, man könnte sich aber genausogut ein Video ansehen. Die Halle F der Wiener Stadthalle erweist sich zunehmend als Besucherfalle. Von Seiten des Inhabers wird die totale Sichtfreiheit auf die Bühne betont, es wird erläutert, dass jeder Sitz “akustisch vermessen” wurde - wenn man tatsächlich in der Halle sitzt und sich eine Tourproduktion ansieht, hört man, spätestens ab Reihe 18, viel Hall und wenig Nuancen und hat zwar freie Sicht, ist aber viel zu weit weg vom Geschehen. Das müsste sich auch im Ticketpreis niederschlagen, tut es aber nicht. Die Frage ist, wielange das Publikum diese Preisgestaltung noch akzeptiert.

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