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Archiv - Musical

Theater Neue Tribühne: Jan Hutter & Irà©na Flury - “no way to die”

no way to dieAm 26. Februar 2008 findet im Theater Neue Tribühne die Premiere von “no way to die” statt. Es handelt sich dabei um eine Musiktheater-Fassung des weltweit erfolgreichen Dramas »norway.today« des Schweizer Schriftstellers Igor Bauersima. Der Text des ursprünglichen Dramas ist gekürzt und wird durch Lieder aus den verschiedensten Musikrichtungen ergänzt. Dadurch entsteht für den Zuschauer zum Text Bauersimas eine zweite erzählerische Ebene - kleine musikalische Inseln geben dem Zuschauer die Möglichkeit, sich durch die Kraft der Musik berühren zu lassen und so einen tieferen Einblick in die Materie des Stückes zu erhalten. Die Symbiose zwischen Text und Musik ist dabei von entscheidender Bedeutung. So sollen sich Text und Musik gleichermaßen ergänzen und ineinander übergehen, sodass der Zuseher die Handlung in einem Bogen erlebt.

Die Idee zu diesem Projekt stammt von den Jungdarstellern Jan Hutter und Irà©na Flury, die im Rahmen ihrer Bachelorprüfung am Konservatorium Wien nach neuen Formen des Musiktheaters suchten, abseits von den gängigen Sparten wie Musical, Operette oder Oper. Die ausgewählten Musiknummern stammen aus den diversesten musikalischen Richtungen und umfassen Pop- und Rocksongs ebenso wie Arien aus Barockopern, alte Schlager und Chansons.

Nach einer einmaligen Aufführung des Stückes »no way to die« an der öffentlichen Bachelorprüfung am Konservatorium Wien am 19. Juni 2007, stieß dieses Projekt auf große positive Resonanz, sowohl beim Publikum als auch bei Fachleuten im Bereich der darstellenden Künste.

Die Handlung:

Die zwanzigjährige Julie hat sich entschieden. Sie will sterben und zwar am liebsten mit jemandem zusammen. In einem Internet-Chatroom für Selbstmörder sucht sie nach Gleichgesinnten. So begegnet sie zum ersten Mal August. Er ist neunzehn und ebenfalls am Sterben interessiert. Sie verabreden sich auf einer 600 Meter hohen Klippe in Norwegen, an dem Ort,
den Julie für den gemeinsamen Freitod ausgesucht hat. Im Gepäck haben sie ein Zelt, Schlafsäcke, Essen und eine Videokamera.
Mit dieser Kamera versuchen die beiden ein Abschiedsvideo für ihre Angehörigen zu drehen. Doch dies will nicht so recht gelingen. Es wirkt entweder gekünstelt oder melodramatisch. Während sie ihren Freunden und Familien zu erklären versuchen, warum es sich nicht lohnt am Leben zu bleiben, entdecken sie immer mehr Gründe, die genau dafür sprechen. Am Leben zu bleiben.

Termine
26.2., 28.2., 29.2., 1.3., 2.3., 3.3., 6.3., 7.3., 8.3. 2008 jeweils 20.00 Uhr
(außer 2.3. 18.00)

Spielstätte
Theater Neue Tribüne
Dr. Karl Lueger Ring 4
1010 Wien

Stadttheater Baden bringt Frank Wildhorns “The Scarlet Pimpernel”

Ab Juli 2008 sind Tickets für die Winterspielzeit 2008/09 der “Operetten Metropole Baden / Stadttheater” erhältlich. Auf dem Programm stehen folgende Produktionen:

- “The Scarlet Pimpernel” (Frank Wildhorn/Nan Knighton)
- “Saison in Salzburg” (Max Wallner/Kurt Feltz/Fred Raymond)
- “Frühlingsluft” (Karl Lindau/Julius Wilhelm/Josef Strauß)
- “Die lustige Witwe” (Victor Là©on/Leo Stein/Franz Lehà¡r)

Infos:
ticket@stadttheater-baden.at
Tel.: 02252/48547

Stadttheater Baden: Dacapo für “Les Misà©rables”

Foto: Martin Bruny

Im Juli und August 2008 bringt das Stadttheater Baden ein Dacapo der Erfolgsproduktion “Les Misà©rables”. Insgesamt zehn Mal steht das Musical von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg auf dem Spielplan des Theaters.

Leading Team
Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Inszenierung: Robert Herzl
Bühnenbild und Kostüme: Manfred Waba
Choreographie: Rosita Steinhauser

Cast
Caroline Athanasiadis, Johanna Arrouas, Katrin Fuchs, Patricia Nessy, Bettina Reifschneider, Franziska Stanner, Dessislava Valeva-Philipova, Beppo Binder, Franz Födinger, Norbert Lamla, Sam Madwar, Darius Merstein-McLeod, Markus Neugebauer, Artur Ortens, Aris Sas, Dietmar Seidner, Walter Schwab, Lutz Standop, Zoltan Tombor, Helmt Wallner, Stephan Wappenhans, Christian Zmek

Spieltermine
19. Juli, 20. Juli, 26. Juli, 27. Juli
7. August, 8. August, 14. August, 15, August, 23. August und 24. August

50. Grammy Awards 2008 - die Gewinner aus «Musical”sicht

Die Grammys 2008 sind nun auch schon wieder Geschichte. Musicals an sich waren bei dieser Verleihung eher kein Thema. Fantastisch war die Show aber allein schon aufgrund der sensationellen Gospel-Performance von Aretha Franklin, Bebe Winans & Co. Anschließend an den Artikel vom 8. Dezember 2007 hier nun die Gewinner der Grammy Awards 2008 aus Musicalsicht:

Best Musical Show Album
Spring Awakening
Duncan Sheik, producer; Duncan Sheik, composer; Steven Sater, lyricist (Original Broadway Cast With Jonathan Groff, Lea Michele & Others)
[Decca Broadway]

Best Compilation Soundtrack Album For Motion Picture, Television Or Other Visual Media
Love - The Beatles - George Martin & Giles Martin, producers
[Apple Records/Capitol Records]
Best Song Written For Motion Picture, Television Or Other Visual Media

In der Kategorie “Traditional Pop Vocal Album” ging Michael Bublà© als Gewinner hervor (”Call me Irresponsible”) und setzte sich gegen Barbra Streisand, Bette Midler und Queen Latifah durch.

Einen Überraschungssieger gab es in der Kategorie “Best Spoken Word Album (Includes Poetry, Audio Books & Story Telling)”, bekam doch der amerikanische Präsidentschaftskandidat Barack Obama einen Grammy für seine Aufnahme: “The Audacity Of Hope: Thoughts On Reclaiming The American Dream” [Random House Audio] - auf der Strecke blieben unter anderem Bill Clinton (”Giving: How Each Of Us Can Change The World”) und Jimmy Carter (” Sunday Mornings In Plains: Bringing Peace To A Changing World”).

Musicalakademie Fohnsdorf: “I have a dream”

Foto: Gemeinde Fohnsdorf; Musicalakademie FohnsdorfUnter diesem Titel präsentieren die Absolventen der Musicalakademie Fohnsdorf unter der künstlerischen Leitung des Schauspielers, Sängers und Regisseurs Gernot Kranner ihre erste Show. Kranner, selbst geborener Fohnsdorfer:

Auch ich habe einst so begonnen, ich hatte einen Traum und bin meinen Wünschen gefolgt. Ich möchte den jungen Leuten künstlerische Perspektiven vermitteln und ihnen die Bretter zeigen, die mir selbst die Welt bedeuten.

Unterstützt wurde Kranner während des Unterrichts von einem Lehrerteam, das nicht nur über pädagogische Kompetenz verfügt, sondern selbst seit vielen Jahren auf den großen deutschsprachigen Musicalbühnen daheim ist.

Als Stargäste für die erste Bühnenshow konnte Kranner die beiden Musicalstars Caroline Vasicek (”Die Schöne und das Biest”, “Mozart!”) und Conny Zenz (”Tanz der Vampire”) gewinnen. Sie werden die jungen Künstler dabei unterstützen, ihre Träume auf der Bühne wahr zu machen.

Neue Bewerber für die Musicalakademie Fohnsdorf haben beim Casting am 8. März 2008 die Gelegenheit, die Jury von ihren Talenten zu überzeugen (Anmeldung dafür bei der Gemeinde Fohnsdorf unbedingt erforderlich!).

I have a dream! - Die Show der Musicalakademie Fohnsdorf
22. und 23. Februar 2008,
19.30 Uhr, Arbeiterheim Fohnsdorf
mit Absolventen der Musicalakademie Fohnsdorf
Gernot Kranner
Caroline Vasicek
Conny Zenz

“The Phantom of the Opera 2″: Ben Elton & Jack O’Brien mit an Bord

In einem Interview mit Suzanna Clarke von “Courier Mail” bestätigt Andrew Lloyd Webber, dass er weiter intensiv am Sequel seines Musicals “The Phantom of the Opera” arbeitet.

So how do you follow what is not only the most successful musical but entertainment event, ever? “The sequel has taken me 15 years,” he says. “The Phantom story is so great, it’s been hard to find another that will match it. And I get frustrated when I can’t find a story; I talk myself into doing things that aren’t as good. But this one is – I’m very excited about it.”

He is working with renowned comedian and novelist Ben Elton. “He’s really got under the skin of all the characters. It’s set in America (Manhattan), 10 years after the original, and Christine has a 10-year-old child. The director will be Jack O’Brien, who did The Full Monty and Hairspray.”

A date hasn’t been set for the premiere, as it isn’t finished.

Online: “musicals - Das Musicalmagazin”

musicals
Lang hat es gedauert, jetzt ist es passiert. “musicals - Das Musicalmagazin” ist online.

Die erste deutschsprachige Musical-Fachzeitschrift ging im Oktober 1986 an den Start – damals noch unter dem Titel “Das Musical”. Seither ist die deutschsprachige Musicalszene enorm gewachsen und mit ihr auch “musicals”, das sich als das führende Musicalmagazin im deutschsprachigen Raum ebenso fest etabliert hat wie das Genre Musical.

Die Internetpräsenz www.musicals-magazin.de bietet Infos zur aktuellen Ausgabe, zu Abobestellungen, zu den Mitarbeitern und einiges mehr. Per Mailformular ist es möglich, Leserbriefe an die Redaktion zu schicken. Das Angebot wird laufend ausgebaut.

VBW: “Jesus Christ Superstar” auch 2008 in Wien - in der Stadthalle

Andrew Lloyd Webbers “Jesus Christ Superstar” wird es auch 2008 in konzertanter Form in einer Produktion der VBW in Wien geben. Da das Ronacher noch nicht bespielbar ist und man das Raimund Theater vermietet hat, mietet man sich für zwei Tage (20. und 21. März 2008) in die Wiener Stadthalle ein, das ist einer Pressemeldung von heute zu entnehmen.

Bereits zu Ostern haben wir die Vereinigten Bühnen Wiens, eine der renommiertesten Musicalbühnen Europas, zu Gast. Jesus Christ Superstar wird konzertant zur Aufführung gebracht. [Kommerzialrat Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding]

Was wurde aus den “Musical! Die Show”-Stars? (Teil 1): “König und König” mit Alexander Donesch

Alexander DoneschWas machen die Teilnehmer von “Musical! Die Show” nach all dem TV-Rummel?

Nehmen wir zum Beispiel Alexander Donesch. Donesch ist ab 6. Februar 2008 im “Dschungel Wien” engagiert. An der Seite von Tania Golden, Jan Hutter, Eduard Wildner, Karoline Gans, Doris Warasin und Vera Schmidt spielt er in der Uraufführung “König und König”, einem Schauspiel mit Revue und Message nach einem Bilderbuch von Linda de Haan und Stern Nijland, das im Rahmen des Kinderprogramms (ab 6 Jahren) des “Dschungel Wien” gezeigt wird.

Inhalt

Im Schloss des fernen Landes Traumistan leben eine alte Königin, ein junger Kronprinz, ein Kammerdiener und eine Hofkatze einträchtig zusammen. Nach den vielen Jahren des Regierens ist die Königin Linda arbeitsmüde und möchte sich in den Ruhestand begeben. Sie beschließt auf Anraten ihres Dieners, dass ihr Sohn Prinz Stern heiraten soll, um ihre Nachfolge antreten zu können. Es bedarf einiger Überredungskunst, aber schließlich werden doch alle unverheirateten Prinzessinnen der Welt eingeladen.
Diese präsentieren sich dem Königssohn in einer bunten Revue mit Liedern, Tänzen, Kunststücken und Akrobatik. Das Herz des Prinzen kann sich jedoch für keine der Damen erwärmen. Die letzte Prinzessin aber kommt in Begleitung ihres Bruders und endlich schlägt bei Prinz Stern der Blitz ein. Er bekommt rote Ohren und Herzsausen: er hat sich verliebt! In den Bruder.
Glücklicherweise wird seine Zuneigung auch noch erwidert und so kann es zum royalen Happy End kommen.
Große Freude in Traumistan! Sofort werden Nägel mit Köpfen gemacht. Ein großes Hochzeitsfest wird zu Ehren der beiden jungen Prinzen ausgerichtet und das königliche Publikum ist eingeladen, als Gäste auf das Wohl des frisch vermählten Paares anzustoßen, beim Hochzeitstanz mitzumachen und eine fröhliche Party zu feiern.

Der Besuch von »König und König« erlaubt es Kindern, Akzeptanz für vermeintliches Anderssein zu üben und setzt ein deutliches Zeichen gegen Homophobie. Um nach der Vorstellung die Fragen, die bei diesem Stoff aufkommen können, kindgerecht zu beantworten, werden eine/n VertreterIn des Ensembles bzw. eine/n MitarbeiterIn der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen anwesend sein, um das Gesehene und Erlebte, gerne auch mit Eltern und anderen interessierten Personen, zu reflektieren.

Leading Team/Cast

VON: Alexander Gruber / NACH EINEM BILDERBUCH VON: Linda de Haan, Stern Nijland / REGIE: Barbara Loibnegger / KÜNSTLERISCHE BETREUUNG: Helmut Berger / KÜNSTLERISCHE BETREUUNG KOSTÜM: Birgit Hutter / KOSTÜM: Anna Sonner & Veronika Kerbl (Modeschule Hetzendorf) / KOSTÜMASSISTENZ: Birgit Moser / BÜHNE: Benedikt Fischer & Helmut Berger / LICHTDESIGN: Theresia Hausner / CHOREOGRAPHIE: Marcus Tesch / PRODUKTION: Alexandra Hutter / MASKE: Anna Jäger / REGIEASSISTENZ: Barbara Schenter / DRAMATURGIEASSISTENZ: Mareike Luca / DARSTELLERiNNEN: Tania Golden / Alexander Donesch / Jan Hutter / Eduard Wildner / Karoline Gans / Doris Warasin, Vera Schmidt /

Termine
Do. 07. Feb. 10:30 + 16:30 / Fr. 08. Feb. 10:30 + 16:30 / Sa. 09. Feb. 16:30 + 19:30 / So. 10. Feb. 16:30 / Di. 19. Feb. 10:30 + 14:30 / Mi. 20. Feb. 10:30

Sarah Brightman - “Symphony” live im Wiener Stephansdom

Am 16. Januar 2008 verfilmte Sarah Brightman ihre neue CD “Symphony” im Wiener Stephansdom. Unter der musikalischen Leitung von Jan-Eric Kohrs performte die Musical-Diva mit einer Band, einem 45-köpfigen Symphonie-Orchester und 16-köpfigen Chor ein Programm, das sich aus Nummern ihres neuen Albums sowie ihren großen Hits zusammensetzte. Als prominente Duettpartner mit dabei: Fernando Lima, Alessandro Safina und Chris Thompson. Hannes Rossacher drehte den Film für den amerikanischen TV-Sender PBS. Erste Eindrücke von diesem TV-Special gibt es auf Youtube.

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