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Archiv - Musical

Broadway im Streik

Seit 10. November 2007 werden die meisten der 35 derzeit laufenden Broadway-Produktionen bestreikt. Grund des Arbeitskampfes der Bühnenarbeiter des Great White Way sind die von den Produzenten geplanten Lockerungen der Arbeitsschutzvorschriften. Konkret wollen die Produzenten beispielsweise selbst bestimmen dürfen, wieviele Bühnenarbeiter für ihre Shows wirklich notwendig sind. Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften der Produzenten und der Bühnenarbeiter sind bis jetzt ohne Ergebnis geblieben.

Ausgenommen von den Folgen des Arbeitskampfes sind jene Theater, die eigene Verträge abgeschlossen haben, und alle Off-Broadway Produktionen. Nicht bestreikt werden also am Broadway die folgenden Theater (Shows):

- The New Amsterdam (Mary Poppins)
- Helen Hayes Theatre (Xanadu)
- Hilton Theatre (Young Frankenstein)
- Circle in the Square (The 25th Annual Putnam County Spelling Bee)
- American Airlines Theatre (Pygmalion)
- Studio 54 (The Ritz)
- Biltmore Theatre (Mauritius)
- Vivian Beaumont (Cymbeline)

Eine Liste der derzeit laufenden Off-Broadway-Shows bietet broadwayworld.com.

Der November ist für jede Broadway-Produktion einer der profitabelsten Monate. Dauert der Streik zu lange, könnte das für Shows wie “Cyrano” oder “The Seafarers” das Aus bedeuten.

Vienna Swing Sisters: A Tribute to the Andrews Sisters

Vienna Swing Sisters; Foto: Rudi Exenberger

Die Andrews Sisters waren die erste Girlgroup in der Geschichte der Popmusik, die mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet wurde. Weitere neun Goldene Schallplatten ersangen sich die Schwestern aus Minneapolis, Minnesota - 46 ihrer Songs kamen in die Top 10 der Billboard Charts. Den Durchbruch schafften die Andrews Sisters 1937 mit ihrer Version von “Bei Mir Bist Du Schen” - einem Song, der ursprünglich 1932 von Sholom Secunda für ein jiddisches Musical komponiert worden war, das innerhalb einer Saison seine Premiere und Derniere erlebte. Bis 1966 waren die Andrews Sisters aktiv und erfolgreich mit ihrem Sound aus Swing, Boogie Woogie und südamerikanischen Rhythmen.

In einer Inszenierung von Wolfgang Lesky bringen die Vienna Swing Sisters die Erfolgsstory der Andrews Sisters mit der Revue “RUM & COCA COLA - A Tribute to the Andrews Sisters” Ende Dezember 2007 auf die Bühne des Wiener Ensembletheaters. Lisa Jacob, Stephanie Lang und Susanne Rader schlüpfen dafür in die Rollen der drei temperamentvollen Schwestern LaVerne, Maxene und Patty Andrews. Markus Richter führt durch den Abend und singt die Parts von Bing Crosby und anderen Gästen der erfolgreichen Girlgroup. Begleitet werden die Vienna Swing Sisters von ihrer Band The Moods (Bernd Leichtfried, Klavier; Martin Treml, Bass; Herwig Wagner, Schlagzeug).

Auf dem Programm stehen Evergreens wie “Don’t sit under the apple tree”, “Boogie woogie bugle boy of Company B.”, “Have I told you lately”, “In the mood” u. v. a.

RUM & COCA COLA - A Tribute to the Andrews Sisters Revue
Schauspiel & Gesang: Lisa Jakob, Stephanie Lang, Susanne Rader, Markus Richter
Musiker: Bernd Leichtfried, Martin Treml, Herwig Wagner
Idee & Musikalische Leitung: Markus Richter
Bearbeitung & Regie: Wolfgang Lesky

Ensembletheater am Petersplatz
Uraufführung: 27. Dezember 2007
Weitere Vorstellungen: 28.-29. sowie 31. Dezember 2007; 2.-5. Jänner 2008
Beginn: 19.45 Uhr

Tickets:
Freie Platzwahl; EUR 17,-, Ö1-Club: EUR 15,-
Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Arbeitslose, Pensionisten, Präsenzdiener, Zivildiener, Kulturimpulse - mit gültigem Ausweis - EUR 12,-; Silvestervorstellung: EUR 30,- / inkl. 1 Glas Sekt ermäßigt 25,-

London/Oxford Street: Christmas Switch On

In Wien findet die so genannte “Illuminierung” des Weihnachtsbaumes vor dem Rathaus am 17. November statt. Musikalisch wird das Trara von der Trachtenmusikkapelle Neukirchen-Bramberg und der Gardemusik Wien begleitet.
In London gab es dieser Tage das traditionelle Christmas Switch On, und die Auswahl der Musik-Acts war vielleicht ein wenig “internationaler”. Zu hören waren unter anderem Westlife, Ausschnitte aus dem Musical “Mary Poppins” sowie ein “High School Musical”-Bühnenact.

Broadway: Aus für William Finns “Spelling Bee”

21 Previews und 1136 reguläre Vorstellungen, das werden die Daten sein, mit denen die erste Broadway-Produktion von William Finns Musical “The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” in die Musicallexika eingetragen wird.

“Spelling Bee” feierte 2004 in Massachusetts seine Uraufführung. Unter der Regie von James Lapine fand am 7. Februar 2005 die Off-Broadway-Premiere im Second Stage Theater statt. Am 2. Mai 2005 wurde aus “Spelling Bee” eine Broadway-Produktion. Am 20. Januar 2008 geht im Circle in the Squares Theatre die Derniere über die Bühne.

“The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” wurde 2005 mit zwei Tony Awards in den Kategorien “Best Featured Actor” (Dan Fogler) und “Best Book” (Rachel Sheinkin) ausgezeichnet. Weitere Preise: zwei Lucille Lortel Awards (”Outstanding Musical”, “Outstanding Featured Actor” (Dan Fogler)), drei Drama Desk Awards (”Outstanding Ensemble Performance”, “Outstanding Director of a Musical” (James Lapine), “Outstanding Book of a Musical” (Rachel Sheinkin)) und zwei Theatre World Awards (Celia Keenan-Bolger, Dan Folger).

Broadway-Premiere: “Young Frankenstein” - die ersten Kritiken

Mel Brooks hat zumindest einmal die Broadway-Premiere seines neuen Musicals “Young Frankenstein” in der vergangenen Nacht hinter sich gebracht. Wie und ob die Show die Kritiken überstehen wird, die derzeit langsam hereintröpfeln, wird eine Frage sein, mit der er sich die nächsten Tage und Wochen beschäftigen muss. Hier ein paar Ausschnitte:

New York Times

We may as well start with the obvious questions about «Young Frankenstein,” the really big show from Mel Brooks that opened last night at the Hilton Theater. The answer to all of them is no.
No, it is not nearly as good as «The Producers,” Mr. Brooks’s previous Broadway musical. No, it is not as much fun as the 1974 Mel Brooks movie, also called «Young Frankenstein,” on which it is based. No, it does not provide $450 worth of pleasure (that being its record-setting price for «premier seating”).
Well, unless you measure your pleasure in decibels. Even by the blaring standards of Broadway, «Young Frankenstein,” directed and choreographed by Susan Stroman, stands out for its loudness — in its ear-splitting amplification, eye-splitting visual effects and would-be side-splitting jokes. It’s as if the production had been built on the premise that its audiences would be slow on the uptake and hard of hearing, the sort of folks who would say: «That pun flew right by me. Could you repeat it a couple of times, louder?” (…)
If I haven’t said much about the musical numbers, it’s because they mostly blend together. Mr. Brooks’s songs have a throwaway quality, as if they were dashed off on the day of the performance, and mostly they lack the witty affection for period styles of «The Producers.” Ms. Stroman, too, often seems on automatic pilot as a choreographer.
There is one truly exhilarating number, though you have to sit through most of the show before it arrives. It comes when Dr. Frankenstein introduces his show-business-trained creature to the world by having him perform Irving Berlin’s «Puttin’ On the Ritz.” Ms. Stroman pulls out all the stops (and most of the usual contents of her bag of dance tricks) for this one, evoking a catalog of top-hat styles. But what really makes it fly is Mr. Hensley’s evocation of the monster’s pleasure in what he’s doing. This big galoot of a mannequin is being seduced by the singular joys of musical comedy and loving it. For the first and only time in the show, so are we.
This jolt of feeling isn’t enough to erase the impression that from its opening number, «Young Frankenstein” has never stopped screeching at you. This means that: (a) it has soon worn out its voice, and (b) it leaves you with a monster-size headache.

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“Monte Christo”: Premierentermin für neues Wildhorn-Musical fixiert

“Monte Christo”, das neue Musical von Frank Wildhorn, wird am 14. März 2009 seine Uraufführung im Theater St. Gallen erleben.
An der Show, die auf Alexandre Dumas’ Roman “Der Graf von Monte Christo” beruht, arbeiten neben Frank Wildhorn (Musik) Jack Murphy (Buch), Koen Schoots (Arrangements) und Kim Scharnberg (Instrumentation).
Das Theater St. Gallen schätze sich glücklich, Frank Wildhorn für diesen Stoff begeistern zu können und unterstreiche damit seine führende Rolle in der Sparte Musical nicht nur in der Schweiz, hieß es in einer Presseaussendung. Weitere Informationen folgen Anfang 2008.

“Musical! Die Show”: Kandidaten stehen fest

Es ist soweit. Die Kandidaten für die Finalrunde der ORF-Castingshow “Musical! Die Show” stehen fest. Die Präsentation der Kandidaten ist für all jene, die einige Wochen lang die Streams auf musical.orf.at gesehen haben, zum Teil eine Überraschung. Tauchen doch nun im Finale Teilnehmer auf, die man in jenen Streams nie gesehen hat. Beispielsweise Werner Mai, der bereits an der letzten Staffel von Starmania teilgenommen hat und nur knapp den Einzug in jene Gruppe verpasst hat, die schließlich im Fernsehen um den Sieg singen durfte. Oder wurde den Stream-Sehern Markus Neugebauer gezeigt? Er war im Sommer 2007 in der Open-Air-Produktion von Frank Wildhorns “The Scarlet Pimpernel” in Staatz in der Hauptrolle zu sehen.

Der Grund für die “Überraschungskandidaten” ist eine zusätzliche Castingrunde, die vom ORF angesetzt wurde, um vielversprechenden Musicaltalenten, die bei den ersten Runden krank oder verhindert waren, eine letzte Chance zu geben. Internetstreams kann es von dieser zusätzlichen 4. Castingrunde keine mehr geben, denn ab Freitag, dem 9. November 2007, steht musical.orf.at ganz im Zeichen der 10 Finalkandidaten.

Wer wissen will, welcher Aufwand hinter dem Internetangebort von “Musical! Die Show” steckt, sollte am Samstag, dem 10. November, um 19.50 Uhr das Magazin “szene” in ORF 1 nicht verpassen: Musicalstar Lukas Perman wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Online-Redaktion und zeigt, wie tagesaktuelle Videos, Porträts und vieles mehr von einem Profiteam ins Netz gestellt werden.

Listen wir die 10 Finalteilnehmer kurz nach ihren Ausbildungsstätten auf:
Konservatorium Wien Privatuniversität: Bernhard Viktorin, Vincent Bueno und Nazide Aylin.
Vienna Konservatorium: Markus Neugebauer, Alice Macura
Prayner Konservatorium: Eva Klikovics
Musical Akademie Graz: Simone Fetz
Universität für Musik und Darstellende Kunst: Alexander Donesch
Ohne Angaben: Gudrun Ihninger, Werner Mai

“Musical! Die Show” geht ab 23. November auf Sendung.

Links:
- Kurzportraits der Kandidaten
- Die OÖNachrichten über Gudrun Ihninger & Werner Mai

Volksoper Wien: Auslastung 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt

Robert Meyer im Zuschauerraum: Copyright: Dimo DimovNach der guten Auslastung im September 2007 gibt es für die Volksoper Wien auch im zweiten Monat der Direktion Robert Meyer Grund zur Freude. Die Sitzplatzauslastung lag im Oktober 2007 bei 82,1 Prozent. Darüber hinaus konnten im Oktober 2007 die höchsten Einnahmen seit elf Jahren erzielt werden. Die Oktobereinnahmen liegen damit 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt des Vergleichszeitraums.

Ein Grund dafür dürfte auch die Ticketpeiserhöhung sein, die mit Beginn der Intendanz Meyer durchgeführt wurde. So kostete ein Ticket für das Ballett “Tanzhommage an Queen” in der besten Kategorie in der Vorsaison 36 Euro. Für eine Eintrittskarte derselben Kategorie muss man nun 61 Euro hinblättern.

Die Vorstellungen der Eröffnungsproduktion »Orpheus in der Unterwelt« sind seit der Premiere ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage hat es bereits zwei ausverkaufte Zusatzvorstellungen gegeben. Vier neue Zusatztermine sind daher für 19. und 25. Jänner 2008 sowie 1. und 6. Februar 2008 geplant. Weitere Zusatzvorstellungen betreffen die Produktionen “Martha” am 22. Jänner 2008, “Die Hochzeit des Figaro” am 31. Jänner 2008 sowie am 13. Februar 2008 und »Die Csà¡rdà¡sfürstin« am 11. Februar 2008.

Der Vorverkauf für die Vorstellungen im Jänner beginnt am 1. Dezember. Karten für die Februar-Vorstellungen sind ab 1. Jänner 2008 erhältlich.

Raimund Theater: “Inspektor Engelbert” - die Musicalpremiere

Inspektor EngelbertAlljährlich vor Weihnachten produzieren die Kinderfreunde gemeinsam mit dem Theater des Kindes ein Musical für 6- bis 12-jährige Kinder, das im Raimundtheater 6 Mal aufgeführt wird.
2007 steht das magische Musical “Inspektor Engelbert” auf dem Programm. Das Buch stammt von Barbara Demuth und Willy Honauer, die Musik hat Christian Brandauer komponiert, Regie führt Renate Kastelik, für die Choreografie zeichnet Max Volt verantwortlich.

Cast
Peter Rapp, Monika Mosser, Dietmar Seidner, Max Volt, Wolf Aurich, Barbara Wallner, Nikolaus Raspotnik, Raimund Stangl, Gottfried Falkenstein, Marcus Strahl und Christian Brandauer sowie die Kinder Anja, Julia, Lilli, Lena, Rebecca und Stella.

Kinder-Musical “Inspektor Engelbert”
für Kinder von 6 bis 12 Jahren (ab Volksschule)
im Raimundtheater, 1060 Wien
Samstag, 8. Dez. 2007
10.30 Premiere/14.00 Nachmittagsvorstellung

Sonntag, 9. Dez. 2007
Vorstellungen um 10.30 und 14.00 Uhr

Sonntag, 16. Dez. 2007
Vorstellungen um 10.30 und 14.00 Uhr

Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Show. Dauer: 90 Minuten ohne Pause. Gratiskarten NUR für Kinder per Telefon oder E-Mail bei den Wiener Kinderfreunden. Auskunft und Kartenbestellung ab 5. November:
Tel.: 01-40125/11
E-Mail: kind-und-co@wien.kinderfreunde.at

Erwachsene können das Musical nur sehen (in den hinteren Reihen oder im 2. Rang), wenn alle Kinder im Theater Platz gefunden haben und dann noch Plätze frei bleiben!

Auch heuer gibt es eine DVD vom Musical. Die DVD “Inspektor Engelbert” ist bei den Vorstellungen im Raimundtheater (€ 12,-) und auch direkt bei den Wiener Kinderfreunden erhältlich (+€ 0,75 Versandkosten). Auch Restexemplare der DVDs und CDs der letzten Jahre sind noch erhältlich.

“Sweeney Todd” - Der Motion Picture Soundtrack

Sweeney Todd, Original Cast CD, Johnny Depp, Stephen Sondheim Am 17. Dezember 2007, drei Tage vor dem US-Kinostart, erscheint der Motion Picture Soundtrack (Highlights) von “Sweeney Todd”, der Filmversion des gleichnamigen Musical von Stephen Sondheim. Das amerikanische Label Nonesuch Records wird neben dieser Highlights-CD, die man bei Amazon.com bereits vorbestellen kann, auch ein 2-CD-”Deluxe”-Set des Soundtracks veröffentlichen.

Für die Hauptrollen in “Sweeney Todd” verpflichtete Regisseur Tim Burton Stars wie Johnny Depp, Helena Bonham-Carter und Alan Rickman. Was die Musik betrifft, so ist das Filmmusical derzeit ein gut geheim gehaltenes großes Rätsel. Während ein Großteil der Musik von Stephen Sondheim stammt, wurde für die Komposition von zusätzlichen Underscore-Passagen der englische Komponist Alex Heffes verplichtet. Ein ungewöhnlicher Schritt, arbeitete Tim Burton doch bis dato immer mit Danny Elfman zusammen. Den letzten Score steuerte Danny Elfman zu Burtons Streifen “Corpse Bride” (2005) bei.

Der junge englische Komponist Alex Heffes (geboren am 2 September 1971 in Beaconsfield, Buckinghamshire) ist Absolvent der Oxford University. Nach seinem Studium ging er wie viele junge Talente den Weg über die Werbewirtschaft, wo er als Keyboarder, Komponist und Arrangeur für Werbespots arbeitete, während er gleichzeitig an eigenen Musikprojekten tüftelte - in einer Bandbreite, die von Steel Bands bis zu Versuchen in experimentellem Jazz reichte.

Ein paar Jahre arbeitete Heffes in assistierender Funktion (meist mit Simon Boswell) bei Filmmusik-Projekten in den USA und England (”Cousin Bette” [Fox Searchlight Films, 1998], “A Midsummer Night’s Dream” [Fox Searchlight Films, 1999], “Photographing Fairies” [Polygram, 1997], “This Year’s Love” [Kismet] und “Born Romantic”), bis er 1999 seinen ersten großen Auftrag als Filmkomponist bekam: “One Day in September”. Der Dokumentarfilm von Kevin Macdonald wurde mit einem Oscar ausgezeichnet, Heffes’ Arbeit von den Kritikern gelobt.

In der Folge schrieb der Komponist die Musik zu einer großen Bandbreite an Filmen, wie “The Parole Officer” (DNA Films, 2001), “Late Night Shopping” (Film Four, 2001), “Trauma” (2004), “Dear Frankie” (Pathà© Pictures, 2004), “Imagine Me & You” (Fragile Films, 2005) sowie für Fernsehdramen und -dokumentationen und Anzeigenkampagnen (z. B. für Virgin, Peugeot, Norwich Union, P&O, The Halifax, The Post Office).

Mit seinen letzten beiden Projekten (beide mit Regissuer Kevin Macdonald) “Touching the Void” und “The Last King of Scotland” konnte Heffes endgültig in die Liga der Komponisten für Big Budget-Films aufsteigen. “Touching the Void” wurde 2004 vom Evening Standard zum Besten Film des Jahres ausgezeichnet und konnte den British Independent Film Award sowie den Alexander Korda Award for Best British Film gewinnen. “The Last King of Scotland” gewann 2006 insgesamt 31 internationale Filmpreise. Forest Whitaker wurde als bester männlicher Hauptdarsteller mit dem Oscar ausgezeichnet.

Über seinen Job bei “Sweeney Todd” sagte Alex Heffes in einem Interview mit filmmusicweekly:

My job has been adapting the piece to Tim’s cinematic vision, writing underscore and creating new arrangements based on Sondheim’s themes. It’s one of the all-time great pieces of music theatre so it’s a been a real pleasure to work on something like this.

Neben Alex Heffes im Creative Team des Soundtracks dabei:
Orchestrator: Jonathan Tunick
Music Supervisor: Paul Gemignani
Music Producer: Michael Higham
Music Editor: Jock Warhurst
Recording Engineer: Jake Jackson
Aufgenommen wurde die Musik in den Air Lyndhurst Studios in London.

Derzeit erhältliche Soundtracks von Alex Heffes:
- The Last King of Scotland – (Rounder Records USA - Rounder 11661-9071-2)
- Touching the Void (Harkit Records HRKCD 8084)
- Dear Frankie (Silva Screen Records SILCD1164)
- Dear Frankie Sheet Music (www.fabermusic.co.uk)
- The Parole Office (Harkit Records HRK CD 8093)
- Vet Hard (Too Fat, Too Furioius) - (Movie Score Media MMS06006)

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