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Archiv - Musical

Wien: “the beggar & the bird” - Tanzperformance mit Albert Kessler im Odeon

Foto: Laurent Ziegler
Am 8. November 2007 findet im Wiener Odeon Theater die Premiere der Tanzperformance “the beggar and the bird” statt. Buch und Choreographie stammen von der Neuseeländerin Amber Stephens. Das Konzept der Show lässt sich wie folgt zusammenfassen:

The work explores the interaction between movement and voice, while presenting an insight into the nature of power and the transformation of self identity. Amber Stephens, Natalie Jean-Marain and Albert Kessler are performers who have found a unique relationship between voice and dance. Through a deep working connection, and improvisation they have identified a form of story telling which can arise naturally through patterns of vocal play and movement.
Natalie Jean-Marain composed the original score exclusively for “The Beggar & The Bird”. Her primary electronic soundtrack is then detailed and layered by analog instruments playing live on the night of the performance. With minimal media, her idea is to create a
“sound-space” which initiates the audience into the story on an internal level.

Albert Kessler ist Absolvent des Performing Center Austria. Er wirkte unter anderem in der Volksopern-Produktion von “West Side Story” mit, war bei “Musical Christmas in Vienna” der Vereinigten Bühnen Wien als Tänzer engagiert und bei den Perfoming Center Austria-Shows «Verliebte & Verrückte”, «Magic To Do” und «Fleisch & Flesh” zu sehen. Am 10. November steht Albert Kessler mit seiner Show “Musical & More” auf der Bühne des Wiener Szenelokals Cenario.

Leading Team
Music Producer: Carlo Pelikan
Light & Stage Design: Christian Weißkircher
Set & Costume design: Vesna Tušek

Cast
The Beggar: Amber Stephens
The Bird: Natalie Jean-Marain
The Shadow: Albert Kessler

Tickets
Odeon Theater, Taborstraße 10, A-1020 Wien
Telefonische Reservierung: +43 (1) 216 5127

Broadway: Letzter Vorhang für “Les Misà©rables”

Das Broadway-Revival des Schönberg/Boublil-Musicals “Les Misà©rables” steht vor dem Aus. Am 6. Januar 2008 wird im Broadhurst Theater die letzte Vorstellung über die Bühne gehen. Angekündigt war “Les Misà©rables” als eine auf sechs Monate befristete Produktion, als am 6. November 2006 die Premiere stattfand. Schlussendlich werden es 479 Vorstellungen sein, die man mit dieser zweiten Broadway-Produktion erzielen konnte.

Rathausplatz: Musicalkonzert der VBW 2007

Alexander Goebel
Ein eher unspektakuläres Konzert gaben die Vereinigten Bühnen Wien am 26. Oktober 2007, dem Österreichischen Nationalfeiertag, auf dem Wiener Rathausplatz. Zu einem Playbackband sangen Darsteller aus den “Habsburgischen” und “Rebecca”. Alexander Goebel führte durch die nasskalten 36 Minuten. Weniger Zuschauer als im Vorjahr versammelten sich vor der Bühne, damals jedoch wurde auch keine Sparversion geboten, sondern die Deluxe-Variante mit Band, Chor und Tänzern.
So bedauernswert es auch ist, haben sich die Vereinigten Bühnen Wien nun wohl doch intern darauf geeinigt, nach außen die “Habsburgischen” als Musical zu bezeichnen, anders kann man die Anmoderation von Alexander Goebel zum ersten Song des Konzerts nicht erklären.

Setlist:
- Maria Happel, Sigrid Hauser, Delia Mayer: “Ja die Männer”
Sigrid Hauser
Anmoderation von Alexander Goebel:

Meine Damen und Herren, die Vereinigten Bühnen Wien tragen eine große Verantwortung - nicht nur für die vielen hundert Arbeitsplätze, die sie zur Verfügung stellen, sondern natürlich auch eine künstlerische Verantwortung. Diese heißt, das Musical stets weiterzubringen. Und da war es natürlich nur ein kleiner Schritt, dass wir irgendwann mal gesagt haben, wir gehen es an, wir gehen die wohl berühmteste und mit Sicherheit einflussreichste Familie dieses Landes an und erzählen die Geschichte der Habsburger. “Die Habsburgischen” ist das neueste Werk der Vereinigten Bühnen. Michaela Ronzoni und Christian Kolonovits haben daraus eine Musical-Satire vom Feinsten gemacht, das heißt zwei Stunden lang wirklich ablachen. Es ist eine Gaudi zu Hofe, es ist wirklich sich abhauen auf Kosten des Kaisers. Und es ist ein Mehrwert. So ist es mir zumindest gegangen. Wenn man drinnen sitzt und dann wieder all die Geschichten sieht und all die Schmähs hört, von denen wir ja gehört haben, irgendwann in der Schule, die Habsburgischen, der Kaiser, der Karl und diese ganzen Geschichten. Die kommen aber auf überaus unterhaltsame Weise zwei Stunden lang dort zugange. Bis zum 16. Dezember auf jeden Fall noch im Museumsquartier.

Maria Happel
Uwe Kröger
- Uwe Kröger: “Gott, warum?”
Marika Lichter
- Marika Lichter: “I’m an American Woman”
Wietske van Tongeren & Kerstin Ibald
- Wietske van Tongeren & Kerstin Ibald: “Die Stärke einer Frau”
Carsten Lepper
- Carsten Lepper: “Eine Hand wäscht die andre Hand”
Susan Rigvava-Dumas
- Susan Rigvava-Dumas: “Rebecca”
Wietske van Tongeren & Uwe Kröger
- Uwe Kröger & Wietske van Tongeren: “Jenseits der Nacht”

Weitere Bilder unter “Kultur-Channel/Showfotos”.

Wien: “PerformDance” feiert Eröffnung

Ab dem 31. Oktober 2007 gibt es in Wien eine neue Tanzschule: PerformDance.

Das Team, das die Leitung der Wien-Filiale übernommen hat, besteht aus Ulrike Bauer, Christoph Riedl und Waltraud Bauer.
Als Lehrer wurden Ulrike Bauer, Bruno Genty, Christoph Riedl, Maria Blahous, Sabine Bartosch, Robert D. Marx, Bettina Schaefer, Michael Reardon, Michael Bernhard, Judith Kà©ri, Jianan Qu und Vincent Bueno verpflichtet.

Das Kursangebot reicht von Musical, Jazzdance, Hip Hop, Flamenco, Pilates, Step, Ballet, Modern bis Yoga und Improvisation. Daneben kann man bei PerformDance auch eine Berufsausbildung für Tanz- und/oder Bewegungspädagogik sowie eine Vorausbildung für Anwärter einer Ausbildung an professioenellen Schulen absolvieren.

Kontaktadresse:
PerformDance
Millergasse 42/3/1, 1060 Wien
Tel.: 0043 (0)70 654 328
E-Mail: info@performdance.com
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 16 Uhr bis 21 Uhr

London: Donmar Warehouse produziert Cast-CD von Jason Robert Browns “Parade”

Am 24. September 2007 fand die England-Premiere von Jason Robert Browns Musical “Parade” statt.

Die Broadway-Produktion der Show war 1999 für 9 Tony Awards und 13 Drama Desk Awards nominiert war und konnte tatsächlich 2 Tony Awards:
- Best Original Musical Score an Jason Robert Brown
- Best Book of a Musical an Alfred Uhry

sowie 6 Drama Desk Awards gewinnen:
- Outstanding Musical an Lincoln Center Theater
- Outstanding Book an Alfred Uhry
- Outstanding Actor in a Musical an Brent Carver
- Outstanding Actress in a Musical an Carolee Carmello
- Outstanding Orchestrations an Don Sebesky
- Outstanding Music an Jason Robert Brown

Großartige Bilanz - beim Publikum war das Musical jedoch längst durchgefallen. Als die Preise verliehen wurden, stand die Show nicht mehr am Spielplan des Vivian Beaumont Theatre. “Parade” startete am 12. November 1998 mit einer Serie von 35 Previews, feierte am 17. Dezember 1998 Premiere und musste bereits am 28. Februar 1999 nach nur 85 Vorstellungen den Spielbetrieb einstellen.

In London wird die Show von Jason Robert Brown im kleinen Donmar Warehouse gegeben und bis jetzt von Kritikern und Publikum gut angenommen. Was liegt näher, als eine Cast-CD zu veröffentlichen. Das 2-CD-Set wird bereits im November erscheinen und hat als Zugabe eine DVD beigepackt. Zu sehen sind darauf Interviews mit Jason Robert Brown, Autor Alfred Uhry, Regisseur Rob Ashford und mit dem Künstlerischen Direkter des Donmar Warehouse Michael Grandage.

Die Hauptrollen in der London-Produktion von “Parade” spielen Bertie Carvel (”The Man of Mode”, “The Life of Galileo”) als Leo und Lara Pulver (”The Last Five Years”) als Lucille. Weiters zu sehen: Helen Anker (”On The Town”), Mark Bonnar (”Philisyines”), Norman Bowman (”Guys and Dolls”), Shaun Escoffery (”Les Misà©rables”), Joanna Kirkland (”The Woman in White”), Gary Milner (”Evita”), Steven Page (”Sweeney Todd”), Malinda Parris (”Caroline, or Change”), Stuart Matthew Price, Zoe Rainey, Celia Mei Rubin, Stephen Webb, und Jayne Weisener.

In London steht “Parade” noch bis zum 24. November 2007 auf dem Spielplan des Donmar Warehouse.

CD-Neuerscheinungen 2007/08

Xanadu
PS Classics veröffentlicht am 8. Januar 2008 die Castaufnahme von “Xanadu”, der aktuellen Musicalproduktion des Helen Hayes Theatre. Die Stars der Show: Kerry Butler, Cheyenne Jackson, Tony Roberts, Mary Testa, Jackie Hoffman, Curtis Holbrook, Anika Larsen, Kenita Miller und Andre Ward.
Die Studioaufnahmen sind für den 29. Oktober 2007 angesetzt. Jeffrey Lesser fungiert als Produzent.
Bereits in der ersten Dezemberwoche kann man die CD als Download auf den Websites von PS Classics, der Musicalproduktion “Xanadu” und des Helen Hayes Theatre erwerben.

Young Frankenstein
Die Aufnahme des Castalbums zum neuen Mel Brooks-Musical “Frankenstein” ist für 12. November 2007 angesetzt. Ein Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest.

Bare
“Bare”, eine Show, die irgendwo zwischen “Rent” und “Spring Awakening” angesiedelt ist, wird am 30. Oktober 2007 mit einem neu eingespielten 3-CD-Set wieder ins Rennen geschickt. Auf zwei der CDs sind Songs der Show zu hören, die dritte CD enthält unter anderem eine Doku über die Aufnahmen zur CD, Interviews mit den Performern und Produzenten sowie Szenenausschnitte aus der Show, die im Jahre 2000 ihre Uraufführung feierte. Zu hören sind: Matt Doyle als Peter, James Snyder als Jason, Jenna Leigh Green als Ivy und Keili Lefkovitz als Nadia sowie 16 weitere Sänger, begleitet von 15 Musikern.
Komponist Damon Intrabartolo und Texter Jon Hartmere, Jr. wollten ihre Show nach einem furiosen Start in Los Angeles und am Off-Broadway 2004 im Rahmen einer größeren Aufführung längerfristig am Off-Broadway etablieren, scheiterten aber an der Finanzierung. Nun ist ihr Musical als Lizenzproduktion zu haben und scheint auf diesem Weg drauf und dran ein Renner in den Staaten zu werden.
Ein Teil der Einnahmen der Cast-CD geht als Spende an das Trevor-Projekt.
Zu kaufen gibt es die CDs auf der “Bare”-Website und bei CDBaby.

PS Classics-Sonderangebot: Jonathan Larson, Andrà©a Burns, Victoria Clark & Lauren Kennedy
Neu bei PS Classics: die Solo-CDs von Andrà©a Baum “A Deeper Shade Of Red”, von Victoria Clark “Fifteen Seconds to Grace”, von Lauren Kennedy “Here And Now” sowie von Jonathan Larson “Jonathan Sings Larson”. Wer alle 4 CDs erwirbt, bekommt sie für 49,95 Dollar, 3 der 4 kosten 39,95 Dollar.
Andrea Burns war Off-Broadway in “Into The Heights”, “Saturday Night, Sail Away!” und “Songs For A New World” zu sehen, am Broadway spielte sie Rollen in “Beauty And The Beast”, “The Full Monty” und “The Ritz”.
Victoria Clark kennt man aus “The Light In The Piazza”, “Cabaret”, “Urinetown”, “How To Succeed In Business Without Really Trying”, “Guys And Dolls” und “A Grand Night for Singing”.
Lauren Kennedy performte in “Spamalot”, “South Pacific”, “Side Show”, “Sunset Boulevard” und “The Last Five Years”.
Eine nähere Beschreibung dieser Solo-CDs bietet Playbill.

Michael Ball: Back to Bacharach
Der englische Musicalstar Michael Ball interpretiert auf seiner neuen Solo-CD Lieder von Burt Bacharach, wie zum Beispiel “The Look of Love”, “Make It Easy on Yourself”, “Alfie”, “Arthur’s Theme (The Best That You Can Do)”, “One Less Bell to Answer”, “(They Long to Be) Close to You”, “Anyone Who Had a Heart”, “This House Is Empty Now”, “This Guy’s in Love with You”, “You’ll Never Get to Heaven”, “Reach Out for Me” und “What The World Needs Now.”

Megan Mullaly: Free Again
Megan Mullaly ist derzeit in Mel Brooks’ Musical “Young Frankenstein” zu sehen. Mit ihrer Band “Supreme Music Program” (Greg Kuehn, Stuart Mathis, Joe Berardi, Doug Livingston, Piotr Jandula, Larry Williams und Nick Offerman) hat sie ihre dritte CD eingespielt: “Free again”. Die 11-Track-CD wird bis dato ausschließlich im Hilton Theatre verkauft. Die Tracklist: “Up a Lazy River”, “Down By the River”, “St. James Infirmary”, “Wind and Rain”, “I Cannot Justify”, “Shakedown on 9th St.”, “Talk to Me”, “Awaiting You”, “For the Good Times”, “You Took Advantage of Me”, “Ave Maria”. Wer auf “echte” CDs keinen Wert legt, kann sich die Tracks als Download bei CDBaby oder bei Digstation besorgen.

Susan Egan: Live
Susan Egan (”Thoroughly Modern Millie”, “Cabaret”, Beauty And The Beast”, “Bye, Bye Birdie”) singt auf ihrer neuen Live-Doppel-CD 37 Lieder, darunter Evergreens von Gershwin, Porter und Rodgers & Hammerstein, Modernes von Stephen Schwartz, Alan Menken sowie Kander & Ebb, aber auch Geheimtips von Heisler und Goldrich. Kaufen kann man die CD bei LML Music.

Attila Dolhai: Olasz Szerelem
Der ungarische Musicalstar (”Rudolf”, “Romeo & Julia”) ist ebenfalls mit einer neuen Solo-CD am Start. Akustische Kostproben gibt es hier.

A capella Chor Weinviertel zeigt “Sweeney Todd”

Der Verein “A capella Chor Weinviertel” ist ein gemischter Chor für Musikbegeisterte jeden Alters. Zurzeit sind 60 SängerInnen aktiv. Begonnen hat alles 1980 mit dem ersten Konzert des A capella Chores Mistelbach unter der Leitung von Rudolf Nestler, der mehr als 25 Jahre künstlerischer Leiter, Chorleiter und Obmann war. Im Jänner 2006 hat Karl Seimann, 1975 in Mistelbach geboren, selbst Schüler von Rudolf Nestler und Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, die künstlerische Leitung übernommen. Im Zuge der Übergabe des Chores wurde der Chor in “A capella Chor Weinviertel” umbenannt.

Ab 7. März 2008 zeigt der Chor den Musicalthriller “Sweeney Todd - Der Teufelsbarbier von der Fleet Street” im Stadtsaal Mistelbach. Gespielt wird die deutsche Fassung von Wilfried Steiner.

Die Termine:
Premiere: Fr. 7. März 08, 19.30
Aufführungen: Sa. 8. / So. 9. und Do. 13. / Fr. 14. / Sa. 15. März 08, jeweils 19.30

Cenario: Lukas Perman & Marjan Shaki - “schnurlos”

18. November 2007
19:30bis21:00

schnurlos - Lukas Perman & Marjan Shaki
Zwei Benefizkonzerte zugunsten der Aktion “Menschen für Menschen” geben Lukas Perman & Marjan Shaki am 17. und 18. November 2007 im Wiener Szenelokal Cenario.

Ins Leben gerufen wurde “Menschen für Menschen” von dem Schauspieler Karlheinz Böhm. Er wettete 1981 in der ZDF-Sendung “Wetten, dass ..?”, dass “nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet”. Mit 1,2 Mio. DM flog er nach dieser Sendung im Oktober 1981 erstmals nach Äthiopien und gründete am 13. November 1981 in Deutschland die Hilfsorganisation “Menschen für Menschen”.

Wer zu den Konzerten kommen möchte, kann seine Ticketreservierung an mail@marjan-shaki.de unter Angabe des Vor und Zunamens sowie der0 Anzahl der gewünschten Tickets richten. Mitglieder des Lukas Perman-Fanclubs melden sich am besten direkt unter lukasfanclub@gmx.net an.

Lukas Perman & Marjan Shaki - “schnurlos”
Sa 17.11.207 um 19 Uhr
So 18.11.2007 um 19:30 Uhr
im CENARIO (Tiefer Graben 22 1010 Wien)
Eintrittspreis: € 15

Cenario: Lukas Perman & Marjan Shaki - “schnurlos”

17. November 2007
19:00bis20:30

schnurlos - Lukas Perman & Marjan Shaki
Zwei Benefizkonzerte zugunsten der Aktion “Menschen für Menschen” geben Lukas Perman & Marjan Shaki am 17. und 18. November 2007 im Wiener Szenelokal Cenario.

Ins Leben gerufen wurde “Menschen für Menschen” von dem Schauspieler Karlheinz Böhm. Er wettete 1981 in der ZDF-Sendung “Wetten, dass ..?”, dass “nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet”. Mit 1,2 Mio. DM flog er nach dieser Sendung im Oktober 1981 erstmals nach Äthiopien und gründete am 13. November 1981 in Deutschland die Hilfsorganisation “Menschen für Menschen”.

Wer zu den Konzerten kommen möchte, kann seine Ticketreservierung an mail@marjan-shaki.de unter Angabe des Vor und Zunamens sowie der0 Anzahl der gewünschten Tickets richten. Mitglieder des Lukas Perman-Fanclubs melden sich am besten direkt unter lukasfanclub@gmx.net an.

Lukas Perman & Marjan Shaki - “schnurlos”
Sa 17.11.207 um 19 Uhr
So 18.11.2007 um 19:30 Uhr
im CENARIO (Tiefer Graben 22 1010 Wien)
Eintrittspreis: € 15

Ateliertheater Wien/Ensemble ‘83: “I love you, you’re perfect, now change”

Ensemble '83
Joe DiPietros (Buch und Liedtexte) & Jimmy Roberts’ (Musik) Musical “I love you, you’re perfect, now change” ist, wenn man die Anzahl der verschiedenen Inszenierungen, die es in Wien in den letzten vier Jahren zu sehen gab, heranziehen möchte, eine der beliebtesten Shows der Stadt. Gemessen an der Zahl der Besucher, die dieses Musical gesehen haben, kann sie freilich mit den großen Produktionen nicht mithalten, aber egal, ob im Interkulttheater, wo im Mai 2004 die Österreichische Erstaufführung stattfand, im Ensembletheater, wo im April und Mai 2005 eine englischsprachige Version gespielt wurde, oder im Ateliertheater, wo im September und Oktober 2007 wiederum eine deutschsprachige Aufführung (deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schuhmacher) gegeben wurde - das Publikum nimmt die Show an und die Häuser sind sehr gut besucht bis ausverkauft.
Ensemble '83
Die jüngste Aufführungsserie im Wiener Ateliertheater gestaltete das in Bruck/Leitha beheimatete Ensemble ‘83 als Gastspielproduktion. Zwei Vorstellungen waren angesetzt (29.9. und 13.10.), beide Shows waren bis auf den letzten Platz ausverkauft.
Ensemble '83
Gespielt wurde ohne Mikros, ausschließlich mit Klavierbegleitung (Werner Müller) - im kleinen Ateliertheater eine Optimallösung. Petra Deutsch, Christine Haas, Eva Kohler, Doris Mernig, Eva Ursprung, Werner Haas und Andreas Mikuta zeigten eine im Gegensatz zu den anderen in Wien gelaufenen Inszenierungen etwas gestrafftere Version, wobei keine Szenen ausgelassen wurden, aber der Szenenflow zügiger vonstatten ging. Nach jeder der 17 Szenen ist ein Umbau nötig, das hat bei den bisherigen Versionen, die in Wien zu sehen waren, oft zu mehrminütigen Unterbrechungen geführt. Das Ensemble ‘83 konnte den Umbau binnen Sekunden bewerkstelligen. Selbstverständlich waren die Kulissen zum Teil recht einfach gehalten, aber genau das ist ja einer der Vorteile dieser Show: Geschildert werden Szenen des Einander-Kennenlernens und des Miteinander-Lebens, mit denen sich das Publikum sofort verlinken kann, und wenn das einmal geschafft ist, ist die Szenerie auf der Bühne Nebensache. Die Kunst, die genialen Melodien und Schauspielszenen mit Leben zu erfüllen, diese Kunst, die dieses “Sich Verlinken” ermöglicht, beherrscht das Ensemble ‘83 - und siegt im Direktvergleich mit den beiden anderen erwähnten Inszenierungen haushoch. In keiner der anderen Produktionen wurden die meisten der Szenen so glaubhaft gegeben. Beispielsweise die zwei schwersten: “Das erste Kontakt-Video von Rose Ritz” und “Begräbnis zum Verlieben” - wunderbare Schauspielszenen, oder auch der Song “Sag mir, ob die Liebe ewig währt” - mit viel Liebe zum Detail erarbeitet und berührend interpretiert, wie beispielsweise auch das urkomische “Familie auf Abwegen”, in dem mit einigen Rollstühlen eine Autoszene nachgestellt wird. Stühle wurden selbstverständlich bisher bei allen Inszenierungen verwendet, das Ensemble ‘83 jedoch schafft mit Rollstühlen und einer ausgeklügelten Rollstuhl-Choreographie einen Perspektivenwechsel im imaginären Auto selbst. Man täuscht sogar einen Ausparkvorgang vor. Da steckt viel Einfallsreichtum und Witz dahinter - und letztendlich Lust am Spiel, und das ist es, was diese Produktion vor allem auszeichnet: die Freude am Performen. Das gesamte Ensemble, eine reine Amateurgruppe, zeichnet für die Inszenierung verantwortlich, die Regie hat Thomas Mayer übernommen. Ein wunderbarer Abend.
Ensemble '83

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