Archiv - Musical
Martin Bruny am Sonntag, den
30. März 2014 um 12:23 · gespeichert in Musical
Am 5. April 2014 (Beginn: 20 Uhr) bringt das Wiener Gloria Theater Pam Gems’ Schauspiel mit Musik »Marlene« zur Aufführung. Als Marlene Dietrich ist Christina Meister zu sehen. Das Publikum erlebt die Dietrich weitab des Hollywoodglamours hautnah – die innerliche Zerrissenheit, Alkoholprobleme, die Angst vor dem Älterwerden. Zu hören sind Dietrichs Lieder wie »Lili Marleen«, »Sag mir, wo die Blumen sind, »Bitte geh nicht fort« oder »Ich hab noch einen Koffer in Berlin«.
Inhalt
Marlene Dietrich gibt eines ihrer letzten Konzerte in Paris. Marlene ist die Göttin, die Furie, die disziplinierte Junkerstochter, die Hausfrau – sie lässt es sich nicht nehmen, den Fußboden der Garderobe selbst zu wischen, und das auf Knien – und vor allen Dingen ist sie der Star. Mit Interviews und Proben schreitet der Abend in ihrer Garderobe voran, der Beginn ihrer Vorstellung naht: Marlene tritt auf, Marlene singt und Marlene triumphiert. Der Zufall wollte es, dass die englische Autorin Pam Gems die weltberühmte Filmdiva Marlene Dietrich bei ihren Vorbereitungen auf eines ihrer legendären Konzerte beobachten konnte. Was sie dort in der Gasse der Bühne sah, entsprach so überhaupt nicht der Aura von Glanz und Glamour, die die weltberühmte, unnahbar wirkende Filmdiva ansonsten umgab. Ängstlich zitternd bangte Marlene ihrem Auftritt entgegen. Der Widerspruch zwischen der glanzvollen, gefeierten Perfektionistin, die das Publikum in einen einmaligen, fast mystischen Bann zog und dem verunsicherten Wesen vor dem Gang auf die Bühne regte Pam Gems zu ihrem Stück »Marlene« an, das 1996 im Coliseum Theatre von Oldham, England, seine Uraufführung erlebte.
Musiker
Stefan Wachauer: Piano
Werner Kladnik: Kontrabass
Cast
Christina Meister: Marlene Dietrich
Johanna Klugsberger: Vivian
Leni Eckel: Mutti
Nähere Infos & Tickets gibt es auf der Website des –> Gloria Theaters
Martin Bruny am Sonntag, den
30. März 2014 um 01:34 · gespeichert in Musical, Wien
Die Entwicklung der Tickethöchstpreise im Ronacher:
bis 2010: 78 bis 98 Euro
ab 2010: 89 bis 109 Euro
ab 2013: 99 bis 109 Euro + VIP 119
ab Herbst 2014: 79 bis 119 + VIP 89 bis 129
Tickethöchstpreise 2013 / 2014 (nach Wochentagen):
DI 99 / 89
MI 99 / 99
DO 109 / 109
FR 119 / 119
SA 119 / 129
SO 109 / 119
Kategorie Grün
2012: 29/39 Euro
2013: 29/39/49 Euro
2014: 19/29/39/49/59 Euro (je nach Wochentag)
Kategorie Orange
2012: 49/59 Euro
2013: 49/59/69 Euro
2014: 39/49/59/69/79 Euro (je nach Wochentag)
Martin Bruny am Donnerstag, den
27. März 2014 um 11:47 · gespeichert in Linz
»Show Boat«, ein Musical von Jerome Kern (Musik) und Oscar Hammerstein II (Buch & Texte), feierte am 27. Dezember 1927 im Ziegfeld Theatre seine Broadway-Premiere. Auf 527 Aufführungen kam diese Produktion. Es folgten bis 1994 sechs Broadway-Revivals, das letzte am 2. Oktober 1994, das es auf 947 Vorstellungen brachte und bis zum 5. Januar 1997 am Spielplan des Gershwin Theatre stand. EINE Premiere, danach Revivals.
Die deutschsprachige Erstaufführung der Show besorgten die Städtischen Bühnen in Freiburg im Breisgau am 31. Oktober 1970 (deutsche Fassung: Janne Furch).
Die österreichische Erstaufführung des Musicals fand am 1. März 1971 in der Wiener Volksoper statt (deutsche Fassung: Marcel Prawy).
Was jetzt noch, etwa für eine Linzer Produktion, übrig bleibt, ist die Bezeichnung »Linzer Erstaufführung« (auch das wäre zu prüfen). Keine Option ist die Bezeichnung »Deutschsprachige Erstaufführung«, ganz egal, wessen Fassung es ist. Am 12. April 2014 findet also maximal die Linzer Erstaufführung von »Show Boat« statt, mitnichten eine »Deutschsprachige Erstaufführung« (nähere Infos –> hier).

(13. April 2014)
Mittlerweile ist man auch in Linz zur Einsicht gekommen, dass man wohl doch nur eine »Linzer Erstaufführung« auf die Bühne gebracht hat:

Martin Bruny am Mittwoch, den
26. März 2014 um 14:41 · gespeichert in Musical, Ausbildung

In den Gasometern in Wien-Simmering wird ein weiterer Teil des Einkaufszentrums zur Music-City umgeformt. Zur Popakademie und zum Jazzkonservatorium kommt eine Ausbildung in Bühnentanz. Die gesamte Mallfläche Gasometer C wird ab April baulich um rund zwei Millionen Euro umgestaltet (geplante Umbauzeit: sechs Monate).
Die neue Ausbildungssparte übernimmt das Performing Center Austria. Das Unternehmen wird im Gasometer C über 1500 Quadratmeter belegen. Damit werde, so die Music-City-Geschäftsführer Hubert Greier und Peter Schaller, ein Missing Link für die Neuausrichtung der Gasometer geschlossen. Der »Music-Cluster« Gasometer bietet sodann: Ausstattung im größten Musikgeschäft Österreichs »Klangfarbe«, Musikstudium in Jazz und Pop, eine Ausbildung in Bühnentanz, Probe- und Praktikum im hauseigenen »Spielraum« sowie Auftrittsmöglichkeiten vor Großpublikum in der Bank-Austria-Halle Planet Music. Neben Bühnentanz sind im Tower C auch ein Tonstudio sowie Proberäume für Musiker geplant. Knapp ein Fünftel von insgesamt 3600 Quadratmeter kann noch an Unternehmen aus der Musiksparte vergeben werden.
Die Expansion des Performing Center Austria in die Music-City sieht Geschäftsführer Alexander Tinodi als Meilenstein für ein fokussiertes Ausbildungsangebot im zeitgenössischen Musik- und Bühnenbereich:
Mit unserem Tanz- und Musicalschwerpunkt werden in den Gasometern spannende Synergien ermöglicht, die geeignet sind, die Music-City Gasometer in den kommenden Jahren zum künstlerischen Ausbildungshotspot Wiens zu machen. (…) Mit den unterschiedlichen Tanz- und Musicalabteilungen unseres Hauses verbreitert sich die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen in der Music-City ein gesundes und wertvolles Hobby bieten zu können sowie Talente in der entscheidenden Phase ihrer Entwicklung bis hin zum Profi optimal auszubilden und zu fördern.
Martin Bruny am Donnerstag, den
20. März 2014 um 14:53 · gespeichert in Musical, Wien
Marjan Shaki und Lukas Perman gestalten auch in diesem Jahr mit Unterstützung der VBW einen Konzertabend zugunsten der von Sean Penn gegründeten Haiti-Hilfsorganisation J/P HRO Haitian Relief Organization.
Annemieke van Dam, Ethan Freeman, Pia Douwes, Yngve Gasoy-Romdal, Carin Filipcic, Uwe Kröger, Maya Hakvoort, Lukas Perman, Marjan Shaki, Mark Seibert und Wietske van Tongeren singen am 19. Mai 2014 Musicalsongs von Levay/Kunze. Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Koen Schoots.
Nähere Infos –> hier.
Martin Bruny am Sonntag, den
9. März 2014 um 19:53 · gespeichert in Musical, Deutschland
»Noir« ist der Titel eines Musicals, das derzeit an der Joop van den Ende Academy von Duncan Sheik, Kyle Jarrow und Perrin Manzer Allen entwickelt wird. Gemeinsam mit acht Studenten der Academy wollen die drei aus dem vorliegenden Buch von Jarrow und dem Score von Sheik die nächste Hitshow schaffen.
Perrin Manzer Allen arbeitete bereits als Musical Supervisor der ersten deutschsprachigen Premiere von »Spring Awakening« mit Duncan Sheik zusammen. Mit Kyle Jarrow verbinden ihn ebenfalls gemeinsame Arbeiten. Letztes Jahr nutzten die beiden Facebook, um den Kontakt wieder aufzufrischen. Unglaublich, nicht wahr, dass man Facebook im Theaterbereich nicht nur dazu nutzt, um Mitarbeiter zu überwachen, ob sie auch ja keine bösen Links liken, sondern um Kreatives zu ermöglichen.
Kyle Jarrow über »Noir«
The show is inspired by classic film noir. It’s an aesthetic I love and have long wanted to explore onstage — not in a campy way, though there is definitely some humor in the piece, but rather embracing the moodiness and tension of the genre. Duncan and I also found inspiration for the show in the noirish radio thrillers of the 1930s and 1940s. In fact, we often talk about it as a sort of »live radio play.« There’s an onstage Foley artist in the show, providing a live soundtrack. He/she operates as part of the band, playing percussion in the songs, then creating sound effects during the book scenes. Integrating that element has been one of the focuses of this workshop in Hamburg. It’s been working very well so far - actually better than I expected it to!
Duncan Sheik über die Musik
It’s mostly electronic music with a few (more organic) art songs peppered throughout the show. But even the electronic songs are tempered by the fact that they began as exercises in genre songwriting. 50’s and 60’s spy movie soundtracks and vaudevillian show tunes were not absent from my thoughts during the songwriting process.
Mehr über »Noir« und die nächsten Schritte gibt es –> hier.
Martin Bruny am Sonntag, den
9. März 2014 um 10:46 · gespeichert in Wien
Wer Tickets für die VBW-Produktion des Musicals »Mary Poppins« kaufen möchte, sollte genau überlegen, für welchen Wochentag er sich seine Karten besorgt. Das musste man zwar schon immer, aber sagen wir, jemand entscheidet sich für einen günstigen Tickettarif, Kategorie grün. Wie viel ist dann zu zahlen?
Kategorie grün
Montag: spielfrei
Dienstag: 19 Euro
Mittwoch: 29 Euro
Donnerstag: 39 Euro
Freitag und Sonntag: 49 Euro
Samstag: 59 Euro
Nein, das ist leider kein Scherz!
Martin Bruny am Donnerstag, den
6. März 2014 um 14:33 · gespeichert in Musical, Wien

… Ticketsystem der VBW. Erstaunlich, oder? Aber ich als VBW-Unterinformierter habe vermutlich all den Trubel rund um die Pressekonferenz zur VBW-Produktion des Musicals »Mary Poppins« einfach versäumt. Freilich habe ich beim Gewinnspiel von Cineplexx teilgenommen. Da wurden vor einigen Tagen Tickets für eine Preview dieser Produktion verlost. Doch pardauz, jetzt ist diese einmalige Chance, für lau die Mary zu sehen, vom Server des Cineplexx verschwunden. Spannende Zeiten!
PS: Aber Pressekonferenzen scheinen ja generell nicht mehr den Stellenwert zu haben wie früher. So gab angeblich das Landestheater Linz auf einer Reisemesse in Berlin seine Musicalpremieren der nächsten Saison (»Les Misà©rables«, »Company« und »Tommy«) bekannt. Mehr als eine Randnote ist das nun auch nicht mehr wert.
PPS: HURRA, auf der Website der VBW gibt es nun auch tatsächlich einen Hinweis auf die Show, siehe –> hier. Inhalt ist noch keiner verfügbar (6. März, 18.10 Uhr), aber das könnte man natürlich als ein Element dieser postdramatischen Webinszenierung interpretieren, in der auch bestimmte »musicalinsider« mit all ihren nennen wir es Querverbindungen sicher eine Rolle spielen, nicht wahr?
PPPS: Und auch das Gewinnspiel ist wieder online –> hier.
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. Februar 2014 um 12:14 · gespeichert in Musical, Deutschland
Beim diesjährigen DomplatzOpenAir in Magdeburg stehen vom 20. Juni bis 13. Juli 2014 Shootingsstars, erfahrene Musicalgrößen und Newcomer in Richard O’Briens »The Rocky Horror Show« auf der Bühne vor der Kulisse des Doms zu Magdeburg.
Richard O’Brien’s: The Rocky Horror Show
By arrangement with BB Group GmbH and The Rocky Horror Company Ltd.
20. Juni bis 13. Juli 2014 auf dem Domplatz in Magdeburg
Musikalische Leitung: Sebastian de Domenico
Inszenierung: Ulrich Wiggers
Bühne und Kostüme: Christoph Weyers
Choreografie: Danny Costello
Besetzung
Magenta: Lucy Scherer
Brad: Maximilian Mann
Janet: Jeannine Michel Wacker
Erzähler: Peter Wittig
Riff-Raff: Marlon Wehmeier
Columbia: Christina Patten
Frank ‘n’ Furter: Dominik Hees
Rocky: Tobias Bieri
Dr. Scott: Wolfgang Klose
Eddie: Tobias Regner
Ensemble
Julia Baukus, Lisa Kolada, Elisabeth Köstner, Rosalie Becker, Celine Vogt, Sven Fliege; Christian Funk, Oliver Morschel, Tobias Berroth, Lars Schmidt
Ballett Magdeburg
Leah Allen, Isabelle Mà©nard, Tatiana Andreia Duarte de Sousa, Sophie Allnat, Georgeta Varvarici, Daniel Ojeda, Andreas Loos, Dylan Hoskins, Alexander Yakovlev, Raul Pita Caballero
Vorstellungstermine
Premiere am 20. Juni 2014, 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
20.06., 21.06., 22.06., 25.06., 26.06., 27.06., 28.06., 29.06., 02.07., 03.07., 04.07., 05.07., 06.07., 09.07.,
10.07., 11.07., 12.07., 13.07.
Karten
50 € bis 28 € / erm. 43 € bis 23 €
Tel.: +49 391 540 65 66
kasse@theater-magdeburg.de
www.theater-magdeburg.de
Martin Bruny am Montag, den
24. Februar 2014 um 21:50 · gespeichert in Musical

23. Mai 2014. Das ist jener Freitag, an dem die bereits achte Ausgabe der Show »Musical Unplugged – free voices, one piano« zu sehen sein wird, diesmal in der Kulturszene Kottingbrunn. Auf der Bühne werden sich einfinden: Jakob Semotan, Rory Six, Oliver Arno, Martin Pasching und Florian Schützenhofer. Am Klavier: Florian C. Reithner.
Man darf erwarten: Lieder aus Musicals, aber dann doch anders als in den üblichen Longrun-Monstrositäten dargeboten, vielleicht das eine oder andere Kirchenlied, eventuell ein Austropop-Lied – aber das Programm dürfte noch nicht fixiert sein. Zeitnah wird es Hinweise auf die Songlist geben (siehe Link unten).
Tickets
Mo–Do 9–12 Uhr, Di und Do 18–20 Uhr: Tel. 02252-74 383
oder per Mail: office@kulturszene.at
Kartenpreis: 28 Euro (Abendkasse: 30 Euro)
Weitere Infos zum Konzert: www.musical-unplugged.at
« zurueck ·
vor »