Archiv - Musical
Martin Bruny am Dienstag, den
21. November 2006 um 14:54 · gespeichert in Wien
Über die Besetzung ist noch nichts bekannt, der Ort steht fest: Im Wiener Raimund Theater geht zu Ostern 2007 drei Mal die Webber-Rockoper “Jesus Christ Superstar” über die Bühne. Die Termine: 6. April, 7. April und 9. April 2007. Tickets sind über Wien-Ticket bereits erhältlich.
Martin Bruny am Montag, den
20. November 2006 um 10:21 · gespeichert in Wien
“Ansichtssache” - eine Show von und mit Hannes Muik und Caroline Frank, geht am 27. November sowie am 4. und 11. Dezember 2006 im Wiener Szene-Lokal Cenario über die Bühne. Die beiden Künstler gehen in ihrer Show mit selbst geschriebenen Liedern und Texten sowie auch Bildern auf die Suche nach “Ansichtssachen” über Liebe, Tod, Geld, Kindergeburtstage, Alleinsein - und was Prinzessinnen und Zorros damit zu tun haben. Am Klavier begleitet sie Bà©la Koreny jun.
“Ansichtssache”
Premiere: 27. November 2006, 20:00
Vorstellungen: 4., und 11. Dezember 2006, 20:00
Eintrittspreis: 9 Euro
Kontakt und Reservierung: hannes.muik@chello.at
Martin Bruny am Samstag, den
18. November 2006 um 17:10 · gespeichert in Flicks, Musical
Amerikanische Musicalfans, die die Verfilmung der Broadway-Show “Dreamgirls” möglichst rasch sehen möchten (US-Kinostart: 15. Dezember), müssen zunächst mal recht tief in die Brieftasche greifen. Zehn Tage lang wird ein Kinoticket für die “Dreamgirls” nämlich den stolzen Preis von 25 Dollar kosten. Das meldet die “New York Post”, und bietet auch noch ein paar interessante Details.
“Dreamgirls” wird die ersten zehn Tage im berühmten Ziegfeld Theatre in Manhattan gezeigt sowie in ausgewählten Kinos in Los Angeles und San Francisco. Im Eintrittspreis inbegriffen ist ein 50 Seiten starkes Programmheft, weiters besteht die Möglichkeit, eine kleine Ausstellung mit Kostümen und Set-Design-Gegenständen zu besuchen. Merchandising wird es ebenfalls jede Menge geben, beispielsweise den Soundtrack zum Film.
Der Film selbst wird ohne Werbung gezeigt, und es findet nur eine Vorführung pro Abend statt, außerdem Nachmittagsvorstellungen an den Wochenenden.
Das, was hier mit den “Dreamgirls” abgezogen wird, nennt man “Road Show” und war in den 1960er Jahren bei Blockbustern wie “Die 10 Gebote”, “Lawrence von Arabien” oder “The Sound of Music” Standard.
Die Frage ist, ob es heute noch ankommt, Filme wie Live-Events zu inszenieren. Die letzte “Road Show” ging in den Staaten 1972 ab: “Der Mann von La Mancha”, ebenfalls eine Musicalverfilmung, beschloss damals diese Tradition.
Eine andere Tradition werden die “Dreamgirls” allerdings nicht aufleben lassen: lästige Pausen. Zumindest in den Staaten war “Gandhi” (1982) der letzte Film, der durch eine Pause unterbrochen wurde.
Zu Weihnachten starten die “Dreamgirls” amerikaweit - und dann kosten die Tickets die üblichen 10,75 Dollar.
Martin Bruny am Samstag, den
18. November 2006 um 17:07 · gespeichert in Wien

Am Samstag, den 18.11.2006, wird der Christkindlmarkt vor dem Wiener Rathaus feierlich eröffnet. Um 16:30 Uhr geht es los mit allerlei Gardemusik und einem Hauch von Hymnen und Walzer. Kann man geteilter Meinung sein, ob das ideal ist. Die richtige Stimmung wird jedenfalls (dennoch) aufkommen.
Auch ein “Christkind” gibt es natürlich dieses Jahr wieder. Darstellen wird es Gloria Wind, Absolventin der Konservatorium Wien Privatuniversität (Abteilung Musical). Die Aufgaben des Christkinds? Nun: Jede Woche ist das Christkind von Donnerstag bis Sonntag am Wiener Adventzauber von 16 bis 19 Uhr unterwegs. Für die Kinder liest es um 17 Uhr eine Geschichte vor und natürlich werden auch Wunschzettel entgegengenommen.
Martin Bruny am Samstag, den
11. November 2006 um 17:15 · gespeichert in Musical
In Holland wird demnächst das neue “Tarzan”-Musical von Phil Collins Premiere feiern. Einige Videoclips von Auditions bietet der telegraaf.
Martin Bruny am Samstag, den
11. November 2006 um 17:12 · gespeichert in Musical
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Martin Bruny am Sonntag, den
29. Oktober 2006 um 17:18 · gespeichert in Musical, Wien
Im Rahmen ihrer Pressekonferenz vom 25. Oktober 2006 nahm die Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien auch Stellung zu diversen Querschüssen aus der Wiener Staatsoper, von wo sporadisch aus vollen Rohren wie weiland im fliegenden Holender auf alles geschossen wird, was mit Musical in Wien zu tun hat. Ein paar Zitate aus der Pressekonferenz Zechners zur Frage, warum Musicals in Wien subventioniert werden:
Ich schätze den Staatsoperndirektor Holender sehr, weil er nicht nur ein interessantes volles Staatsopernhaus dieser Stadt beschert, sondern weil er weiß, wie er sich immer wieder zum Gesprächsmittelpunkt macht.
Auf der einen Seite ist der kommerzielle Musicalmarkt Deutschlands oder noch viel mehr des West Ends oder des Broadways mit dem kleinen Markt Wien und Umgebung sprich Österreich nicht vergleichbar. Wir sprechen von einem Einzugsgebiet in London von rund 10 Millionen, am Broadway von rund 15 Millionen Besucherpotential, der Ruhrpott Hamburg/Berlin bewegt sich zwischen 3 und 5 Millionen Besucherpotential. Sie wissen, wie groß Wien ist und wie groß das Einzugsgebiet hier ist, da bewegen wir uns zwischen 1,7 und 2,2 Millionen Menschen. Das ist das eine, der Markt. Das andere: Sehr klar erkennbar in Deutschland ist, dass ein ausschließlich kommerziell positionierter Produzent kein Risiko eingeht, sondern Produktionen einkauft, sprich reproduziert, die erwiesenermaßen Erfolge sind. Für mich, und dazu bekenne ich mich klar, gehört es für ein Musiktheater, Musicalhaus der Stadt Wien, einer Musikstadt Wien auch dazu, eigene Projekte zu realisieren, ins Risiko zu gehen
Ein Wahrzeichen und eines der wichtigsten Seelenelemente der Vereinigten Bühnen Wien ist, dass wir eigene Stoffe kreieren, weil diese eigenen Stoffe nicht nur das Profil unserer Theater schärfen und uns Artikel bis zur “Variety” verschaffen, sondern uns den Ruf einbringen, DIE deutschsprachigen europäischen Produzenten zu sein, die eigene erfolgreiche Stoffe auf die Bühne bringen und damit Auslandsverwertungen ermöglichen - nach einer erfolgreichen Spielzeit im Inland. Wir arbeiten weiter daran, diese künstlerische, aber natürlich auch wirtschaftliche interessante Verwertbarkeit fortzuführen im Sinn von Gastspielen, wie es jetzt bei “Elisabeth” passiert, Konzertreihen, wie wir es bei “Mozart!” und “Tanz der Vampire” gemacht haben, das heisst wir schaffen eine künstlerische und wirtschaftliche Verwertbarkeitskette, die für ein Theater hochinteressant ist. Natürlich werden wir auch internationale Produktionen hereinholen und hereinholen wollen. Mir ist es sehr wichtig, mich von den deutschen Theatern oder Musicaltheatern zu unterscheiden, die ausschließlich reproduzieren. Wir produzieren und kreieren eigene Stoffe, aber es ist natürlich nicht nur mein Interesse, mein Plan und mein Tun, in Verhandlungen interessante internationale Produktionen nach Wien zu holen. Das ist eine Frage der Verhandlung, des richtigen Zeitpunkts und welche Produktion zu den richtigen wirtschaftlichen Bedingungen nach Wien passt.
Kein Mensch hätte vor einem Jahr gesagt, Zechner macht “Die Weberischen”, weil das eine klare Sache ist. Das war ein Risiko, aber mit professionellen Leuten, einer professionellen Vorgehensweise sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich und der nötigen Portion Intuition und Glück ist es uns gelungen, eine hervorragende Produkion auf die Beine zu stellen, und genauso war es mit “Rebecca”. “Rebecca” ist entwickelt worden über 7 Jahre. Sehr viele Produzenten, auch in Deutschland, fanden das Projekt interessant, aber zu riskant. Wir haben das Glück, dass wir das Risiko auf uns genommen haben, und ich sag nicht nur Glück, sondern es war meine Überzeugung, an diesen Stoff zu glauben und an die beteiligten Personen bis hin zu einer hervorragenden Cast. Der Erfolg gibt uns recht. Das ist der große Unterschied, und ich wünsche dem Staatsoperndirektor und mir so erfolgreiche Zahlen wie wir sie beide in den letzten Jahren hatten, auch weiterhin.
Martin Bruny am Mittwoch, den
25. Oktober 2006 um 17:24 · gespeichert in Musical, Wien
Am 25. Oktober 2006 präsentierte Kathrin Zechner, die Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, eine erste Vorschau auf die Produktionen ihres Hauses für das Jahr 2007, aber auch eine Erfolgsbilanz vergangener Shows.
Als Überraschungserfolg sind zweifelsohne “Die Weberischen” zu werten. Mit einer Uraufführung Ende August 2006 und einer Laufzeit bis Ende September 2006 war normalerweise keine hohe Auslastung bei dieser Produktion zu erwarten, ist das doch jene Zeit, in der viele Menschen vom Urlaub zurückkommen und Musicals bzw. Musiktheater in einer Rangliste persönlicher Prioritäten eher am Ende steht. Aus Erfahrung weiß man, dass auch Blockbuster-Shows wie “Romeo & Julia” oder “Elisabeth” in dieser Zeit oft einen kleinen Hänger haben. So startete man von Seiten der VBW auch mit relativ nüchternen Erwartungen, es wurde nur ein Teil des Saals überhaupt für den Vorverkauf freigegeben. Umso erstaunlicher ist, dass “Die Weberischen” eine Gesamtauslastung von 94,1 Prozent erzielen konnten. Schon wenige Tage nach der Uraufführung wurde die gesamte Kapazität an Tickets im Vorverkauf angeboten. “Die Weberischen” waren praktisch täglich ausverkauft.
Die Erfolgsfaktoren? Zweifelsohne mobilisierten die VBW für diese Show die Medien dieses Landes wie noch nie zuvor. Die Vorberichterstattung war geradezu pompös. Wichtige Zeitschriften wurden entweder als Partner gewonnen oder aber es wurden Werbeflächen en masse eingekauft. Ein anderer Faktor ist die gelungene Crossover-Besetzungstaktik von Theater- und Musicalstars bis hin zu den Tiger Lillies, die sich jeglicher Kategorisierung entziehen.
Was liegt näher, als diesen Erfolg zu prolongieren? Gespräche über weitere Aufführungen sind im Gange, und mittlerweile ist das eingetreten, was man sich zuvor vielleicht nur erträumen konnte. Auch mit den “Weberischen” könnten die VBW ein hochwertiges, erfolgversprechendes Exportprodukt an der Hand haben.
Was liegt näher, Teil 2: “Die Habsburgischen” natürlich. Als satirischer Blick auf die österreichische Geschichte konzipiert (Buch: Michaela Ronzoni), wird diese Show im Herbst 2007 im MuseumsQuartier ihre Uraufführung erleben.
Neben den “Habsburgischen” wird es in der “Ronacher Mobile”-Serie bereits im Dezember eine neue Produktion geben: “Musical Christmas”, mittlerweile bereits Tradition im Hause VBW, startet am 9. Dezember 2006. Für die Regie wurde Werner Sobotka gewonnen, der mit Carin Filipcic, Caroline Vasicek, Jesper Tydà©n und Andrà© Bauer eine Show entwickelt hat, die von Alexander Goebel moderiert wird.
Ab 3. Februar 2007 steigt im Raimund Theater für eine Woche ein “Tanz der Vampire”-Revival in konzertanter Form. Tickets sind ab sofort erhältlich. Auch “Jesus Christ Superstar” wird es wieder zu Ostern 2007 im Raimund Theater geben.
“Rebecca” ist nun auch ganz offiziell als Publikumshit zu werten. Die Auslastung beträgt derzeit 97,26 Prozent, für die Vorstellungen bis Ende Dezember 2006 wurden bis heute bereits 85 Prozent aller Tickets verkauft. Die Cast-CD erscheint Mitte November. Als Nachfolgeproduktion von “Rebecca” im Raimund Theater wurde “Rudolf” fixiert.
Auch zu “Elisabeth” gibt es News. Von 28. März bis 30. April 2007 wird in Osaka am Umeda Arts Theater (1799 Sitzplätze) 40 Mal die Originalinszenierung von Harry Kupfer gegeben. Danach reist die Produktion weiter nach Tokio ins Koma Stadum Theater (2055 Sitzplätze), wo von 7. bis 20. Mai 2007 16 semikonzertante Shows gespielt werden. Insgesamt reisen bei diesem Großprojekt 90 Angestellte der VBW nach Japan: 38 Ensemble-, 28 Orchestermitglieder und 12 technische Supervisoren. Mit dabei auch Maya Hakvoort, Matà© Kamarà¡s und Lukas Perman. Das Ziel ist, möglichst viele Mitglieder der Original-Cast für diese Produktion zu verpflichten.
Martin Bruny am Mittwoch, den
18. Oktober 2006 um 17:41 · gespeichert in Musical, Wien
Noch bis Freitag laufen im Wiener Kabarett Simpl Voraufführungen für eine Uraufführung, die erst im April 2007 ebenda über die Bühne gehen wird: “Krawutzi Kaputzi - Strengstes Jugendverbot”, ein “Musical mit Puppen”. Nein, das wird keine Kritik einer der Voraufführungen, das ist quasi ein Tipp unter Freunden: Stürmt die verbleibenden Voraufführungen. Es lohnt sich, allerdings werden Tickets bereits Mangelware sein. Auf der Bühne zu sehen: Susanne Altschul, Claudia Rohnefeld, Sigrid Spörk, Roman Frankl, Otto Jaus, Ronald Seboth und Roman Straka. Die Premiere findet am 13. April 2007 statt.
Martin Bruny am Montag, den
9. Oktober 2006 um 17:46 · gespeichert in Musical, Wien
Es ist noch nicht so lange her, da hat Ex-Musicalstar Viktor Gernot dem Musicalgenre abgeschworen. Und nein, er hat bis heute keinen Rückzieher gemacht. Am 19.11.2006 jedoch nähert er sich dem Business, mit dem er nichts mehr zu tun haben will, doch wieder ein wenig.
Gemeinsam mit Maya Hakvoort wird er im Wiener Konzerthaus Songs aus dem “Great American Songbook” interpretieren. Das Motto des Abends lautet “VIKTOR GERNOT featuring MAYA HAKVOORT und die RICHARD OESTERREICHER BIG BAND”. Der Titel der Show: “BIG BAND DREAMS”. Der Veranstalter beschreibt das Event folgendermaßen: “The Great American Songbook, das Repertoire der großen Jazzvokalisten und ausgesuchte Broadway Melodien versprechen einen unvergesslichen Konzertabend unter dem Motto: Musical meets Jazz!”
Könnte ein ganz netter Abend werden, weniger nett ist die Gestaltung der Eintrittspreise. Die billigsten Tickets kosten 30 Euro, die teuersten 42. Nicht, dass die teuersten zu teuer wären, aber 30 Euro für die letzte Reihe. Kann nich ganz euer Ernst sein, Kinder.
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