Archiv - Musical
Martin Bruny am Sonntag, den
3. April 2005 um 16:50 · gespeichert in Musical, Sprache
Desperate Housewives, ab morgen im ORF zu sehen, wird wohl in den nächsten Monaten zum Gesprächsstoff Numero Uno all jener werden, die sich über Soaps auszutauschen pflegen. Dabei könnte man es vielleicht auch am besten belassen, aber es gibt für Musicalfans ein kleines Goodie bei dieser Serie: Die Titel der einzelnen Episoden sind großteils nach Songs von Stephen Sondheim benannt.
Die einzelnen Episoden (Episodenfolgen, benannt nach Sondheim-Songs, markiert mit einem Sternchen):
1 Pilot Episode
2 *Ah, But Underneath
3 *Pretty Little Picture
4 *Who’s That Woman
5 Come In, Stranger
6 Running to Stand Still
7 Anything You Can Do
8 Guilty
9 Suspicious Minds
10 Come Back to Me
11 *Move On
12 *Every Day a Little Death
13 *Your Fault
14 *Love is in the Air [What I Did For Love]
15 *Impossible
16 *The Ladies Who Lunch
17 *There Won’t Be Trumpets
18 *Children Will Listen
Martin Bruny am Samstag, den
26. März 2005 um 12:16 · gespeichert in Musical, Pop, Newcomer

… das mag übertrieben sein, andererseits, wenn man sich die Karriere des Lukas Perman ansieht: Verteufelt schnell hat er es zum Leading Man des Wiener Musicals geschafft. Noch als Student des Konservatorium Wien landete er mit der Rolle des Rudolf im Kultmusical Elisabeth punktgenau in der Musical-Oberliga. Mit seiner Darstellung des “Romeo” in “Romeo & Julia” schaffte Lukas Perman es endgültig zum Liebling der Musicalfans.
Doch Musicalstar allein, das wollte er wohl nie “nur” sein. Sein “Starmania”-Ausflug mag Lukas Perman nicht sofort zum Popstar “gemacht” haben, andererseits, vielleicht wäre der blitzartige Erfolg auch gar nicht so gut gewesen. “When The Evening Falls”, seine erste Solo-Single, brachte immerhin 2003 erste Chartserfolge (Platz 9 der “Austria Top 40″).
Ab 29.3.2005 wird das Kapitel Popstar in der Karriere von Lukas Perman jedenfalls ganz neu geschrieben. Mit der Single “24 Stunden” erscheint die erste Auskopplung aus “Hier Im Jetzt”, dem Debüt-Longplayer des österreichischen Sängers, Musikers und Schauspielers als Solokünstler.
Für seinen ersten eigenen Tonträger ließ sich Lukas Perman so richtig Zeit, frei nach dem Motto “Gut Ding braucht Weile”. Wiewohl er bereits als “Starmaniac” erste Cheers als Popsänger einfangen und auch mit dem englischsprachigen Popsong “These Are My Rivers” aus “Romeo & Julia” bis auf Platz drei der heimischen Verkaufscharts vorstoßen konnte, wird die mit dem Wiener Produzenten und Komponisten Bob Gutdeutsch aufgenommene CD “Hier im Jetzt” (VÖ: 25.4.2005) das erste persönliche musikalische Statement von Lukas Perman darstellen. Es glänzt durch vielseitiges und einfallsreiches Songwriting in ebenso facettenreicher und emotionsgeladener Interpretation. Der Titel “Jeder träumt” (Bonustrack auf der Single “24 Stunden”) beispielsweise wurde vom heimischen Chartsbreaker Marque geschrieben, die erste Single “24 Stunden” stammt aus der Feder von Maya Singh sowie Bob Gutdeutsch und ist eine stimmungsvolle, verträumte Ballade mit einem wunderbaren Refrain, der sofort ins Ohr geht.
Bei den Aufnahmen wurde Lukas Perman von erstklassigen Musikern unterstützt, unter anderem werkten am Bass der Count Basic-Bassist Willi Langer und am Schlagzeug der Depeche Mode-Tourdrummer Christian Eigner.
Wer Lukas Perman unterstützen möchte und sein neues Lied möglichst bald im Radio gespielt wissen will, klickt am besten gleich mal hier und wünscht sich die Single. Im Plattenhandel ist die Single ab 29.3.2005 überall zu haben.
Martin Bruny am Freitag, den
25. März 2005 um 12:13 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

Am 24.3.2005 feierte “Jesus Christ Superstar” als konzertante Aufführung in einer Produktion der Vereinigten Bühnen Wien im Wiener Etablissement Ronacher Premiere.

Mit Weihnachtskonzerten, so der Musikalische Leiter und Dirigent Caspar Richter in einer kurzen Einführung, sei den Vereinigten Bühnen Wien schon ein alljährlicher Dauererfolg geglückt, nun sei es an der Zeit, eine neue Tradition zu initiieren: Osterkonzerte.

Die Chancen stehen gut, dass mit dieser Showproduktion tatsächlich ein Reigen an sensationellen Osterkonzerten gestartet werden konnte. Orchester und Darsteller zeigten sich in glänzender Spiellaune und zauberten mit all ihrer Kraft und Energie eine fulminante Version des Rockmusicals von Andrew Lloyd Webber auf die Bühne des Ronacher.

Die Darsteller:
Jesus: Drew Sarich
Judas: Serkan Kaya
Kaiphas: Dennis Kozeluh
Simon/Annas: Rob Fowler
Pilatus: Andrà© Bauer
Petrus: Roman Straka
Maria Magdalena: Claudia Stangl
Soulgirl/Herodes: Jaqueline Braun
Soulgirls: Tina Schöltzke, Wietske van Tongeren

Nicht vergessen sollte man bei dieser Produktion den Hinweis auf den Ton und die Tonausrüstung. Es ist spätestens jetzt bewiesen, dass man auch das Ronacher sehr gut beschallen kann. Künftige Einmieter dürfen sich vertrauensvoll an die Firma Memphis Multisound wenden, da scheint man zu wissen, wie man diesen Job effektiv erledigt.

Zwei Mal noch, am Samstag, dem 26.03.05 (15 Uhr), und Sonntag, dem 27.03.05 (11 Uhr), kann man “Jesus Christ Superstar” im Ronacher erleben. Restkarten sind bei Wien-Ticket erhältlich.
Martin Bruny am Samstag, den
19. März 2005 um 12:10 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

In ihrem zweiten Soloprogramm Mutter lass mich in Ruh! Ich steh heute nicht auf! Ich bleib im Bett! beschäftigt sich Eva Maria Marold mit den dunklen und furchteinflößenden Seiten des Musical-Darsteller-Daseins. Gekonnt und mit viel Routine schlüpft sie in die Rolle einer faulen Musicalsängerin. Begleitet wird der Musicalstar von Willi Langer (Bass), Gerald Gratzer (Schlagzeug), Harry Peller (Gitarre) und Christian Frank (Musikalische Leitung & Keyboards).

Eva Maria Marold arbeitet in ihrem Soloprogramm oft im derben Register, allerdings doch immer sehr gewollt und genau auf dem Punkt. Sie schafft es, Stimmungen der Ausgelassenheit innerhalb weniger Sekunden in tiefe Betroffenheit umkippen zu lassen, berührende Szenen lösen sich in heiteren Momenten auf, mit visuellen Elementen schickt sie die Zuschauer des öfteren in bestimmte Stimmungen, nur um sie dann mit Songs je wieder herauszureißen.

All das ist fein konzipiert und weist vielleicht auf den Weg hin, den Marold einmal gehen wird. Weg vom Musical, hin zur sogenannten “Kleinkunst”. Aber wer weiß schon, wohin sich die Allrounderin tatsächlich entwickeln wird.

Eva Maria Marold ist mit ihrer Show wieder am 30. und 31. März live im Wiener Metropol zu sehen, vom 23. bis 25. Mai gastiert sie im Orpheum.
Martin Bruny am Freitag, den
18. März 2005 um 12:09 · gespeichert in Broadway
Ab sofort steht auf Queenonline.com eine brandneue Version des “We Will Rock You”-Showstoppers “No-One But You” zum Gratis-Download. Der Song wurde von Brian May mit Kerry Ellis anläßlich des Starts der Londoner Produktion in die vierte Saison aufgenommen. Ellis hat die Rolle der “Meat” kreiert und arbeitet derzeit an einer Solo-CD.
Brian May: “This is a project I have been working on in my mind ever since we opened We Will Rock You three years ago. We now have many productions of WWRY operating around the world, all featuring ‘No-One But You’, everywhere performed by great singers. But the standard was set by Kerry Ellis who created this role in the very beginning. I have always wanted to make the “Ultimate Version” of this song on record, and at last I feel this is it!”
Zum Download!
Martin Bruny am Donnerstag, den
17. März 2005 um 12:08 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

Auf eine Reise durch die Geschichte der “Black Music” nahmen Kim Cooper, Lynne Kieran, Eddie Cole & Previn Moore die Zuschauer im Wiener Akzent am 16.3.2005 mit. Der Zauber ihrer Stimmen und Performance verwandelte das biedere Akzent in den brodelnden Cotton Club, ins legendäre Apollo Theatre.
Begleitet von Jeff Frohner (Flügel, Keyboard), Andy Winkler (Schlagzeug), Christoph Petschina (Bass), Josef Burchartz (Trompete) und Georg Barnert (Klarinette) interpretierten die vier Ausnahmekünstler Songs aus den Musicals One Mo’ Time (”Down in Honky Tonk Town”, “C.C. Rider”, “Everybody loves my baby”, “Key hole”), Ain’t misbehavin’ (”Honeysuckle Rose”, “Your feet’s too big”, “Black and Blue”, Mean to me”), Five Guys Named Moe (”Early in the morning”, “I know what I’ve got”, “Is You Is Or Is You Ain’t”, “Choo Choo Boogie”, “What’s the use of getting sober”, “Don’t let the sun catch you crying”), The Wiz (”No Bad News”, “Home”, “Ease on down the road”) und Dreamgirls (”Move”, “One night only”).

Martin Bruny am Dienstag, den
15. März 2005 um 12:07 · gespeichert in Flicks, Musical
Unter der Regie von Chris Columbus haben die Dreharbeiten zur Verfilmung des Jonathan Larson-Kultmusicals “Rent” in San Francisco begonnen. In den Hauptrollen u. a. zu sehen und hören: Taye Diggs (als Benjamin “Benny” Coffin III), Wilson Jermaine Heredia (als Angel Schunard), Jesse L. Martin (als Thomas B. “Thom” Collins), Idina Menzel (als Maureen Johnson), Adam Pascal (als Roger Davis) und Anthony Rapp (als Mark Cohen). Weiters dabei: Rosario Dawson als Mimi und Tracie Thoms als Joanne Jefferson. Angepeilter US-Kinostart: 11. November 2005.
Martin Bruny am Samstag, den
12. März 2005 um 12:06 · gespeichert in Literatur, Musical, Rezensionen, Bücher, 2005

Was zur Bibel für Musicalfans hätte werden können, es entpuppt sich letztlich als Zankapfel: der TheaterMania Guide to Musical Theater Recordings, herausgegegeben von Michael Portantiere, Editor-in-Chief der bekannten Website TheaterMania.com, versehen mit einem Vorwort von Jerry Herman.
Das broschierte Buch bietet auf rund 400 Seiten Kritiken zu mehr als 1000 Cast-CDs der wichtigsten Shows des Broadway und Londoner West End, beginnend am Anfang des 20. Jahrhunderts - eine umfangreiche Aufgabe. Jede Aufnahme wird nach einem Punkteschema von “not recommended” (kein Punkt) bis “Superlative; outstanding” (5 Punkte) bewertet.
Das erste große Minus: es gibt keine exakten Angaben zur Cast, Details zu Komponist, Texter etc. sind lediglich in den Kritiken selbst enthalten, nicht in einem Übersichtsteil zu jeder CD. Letztlich ist dieses Buch tatsächlich eine leserunfreundliche Ansammlung von Kritiken geworden - eine höchst subjektive, und die Empörung unter beispielsweise englischen Musicalfans war groß, als sie für sich aus den Kritiken herausfilterten, dass englische Cast-CDs praktisch immer schlechter “bewertet” werden als die amerikanischen Pendants.
Ganz übel meint man es mit Boublil & Schönberg. Von “Miss Saigon” etwa werden 2 Cast-CDs rezensiert: die Original London Cast von 1989 und die Studio Cast von 1995. Das Urteil des Kritikers: “not recommended”. Zitat: “Like its equally Eurotrashy predecessors “The Phantom of the Opera” and “Les Misà©rables”, “Miss Saigon” followed a crooked path to enourmous popular and financial (but not artistic) success.”
“Les Misà©rables” konnte die Kritiker ein klein bisschen mehr überzeugen. Die Original London Cast (1985) erhielt 2 Punkte, Broadway Cast (1987) ebenfalls 2 Punkte, Complete Symphonic Recording (1988) nur einen Punkt, die London Concert Cast (1995) 2 Punkte.
Favorit der Kritiker, was Boublil/schönberg betrifft, ist eindeutig “Martin Guerre”: 4 Punkte für die London Cast (1996) und 3 Punkte für die Touring Cast.
Andrew Lloyd Webbers “Das Phantom der Oper” kommt auf den 2 bewerteten Aufnahmen nicht über je einen Punkt hinaus. Zur London Cast CD wird vermerkt: “The recording gets one grudging star for its few nice moments, but don’t take that as a recommendation to buy it.”
Man mag sich über die Subjektivität der Rezensenten empören, Fakt ist, dass wir hier Kritiken zu mehr als 1000 Cast-CDs vorliegen haben, und wenn man dieses Büchlein schon zu nichts anderem verwenden mag, so doch vielleicht als höchst inspirierende Ansammlung von Kauftipps. Garniert wird das Ganze durch Listen der 10 persönlichen Lieblingsmusicals von Größen wie Barbara Cook, Kristin Chenoweth, Fred Ebb, Jason Robert Brown und Michael John LaChiusa.
[The Theatermania Guide to Musical Theater Recordings; Paperback: 416 pages; Publisher: Backstage (December 10, 2004); ISBN: 0823084353]
Martin Bruny am Mittwoch, den
9. März 2005 um 10:06 · gespeichert in Musical, Rezensionen, Bücher, 2005
US-Autor John Kenneth Muir ist ein Vielschreiber. Seit 1997 publiziert der Filmspezialist pro Jahr durchschnittlich zwei Bücher. Dem Horrorfilm gilt seine Leidenschaft. Er schrieb Biographien über Wes Craven, Tobe Hooper und Sam Raimi sowie zu diversen Spezialthemen den Horror- und Science-Fiction-Film betreffend. Nur ein Schelm würde nun eine Überleitung vom Horrorfilm zum Filmmusical wagen. Aber was soll’s.
Mit “Singing a New Tune” zeichnet Muir die Geschichte des englischsprachigen Filmmusicals von den 1920er Jahren bis in die Gegenwart in dicken Strichen auf die Filmleinwand. Er tut dies im Stile eines Anekdotenerzählers. “Namedropping” ist ein beliebtes Stilmittel amerikanischer Autoren: Zu einem Thema werden fünf, sechs, sieben Leute, möglichst prominent, als Zitatäußerer herangezogen – das können in Muirs Fall Kritiker sein, Filmproduzenten, Regisseure, Schauspieler … Aus ihren Statements konstruiert der Autor wie ein Puzzle die Geschichte des Filmmusicals. Die Frage, die sich bei diesem Buch grundsätzlich stellt: Was ist ein Filmmusical? Muir tut sich da relativ leicht. Alles, was Songs hat, passt rein, egal ob Animationsfilm, Drama oder Komödie. “South Park – Bigger, Longer & Uncut”, ganz klar, ein Filmmusical. Die Disney-Zeichentrickfilme? Klar, Filmmusicals. “From Justin to Kelly”, das gefloppte Promotion-Vehikel für die “American Idol”-Teilnehmer Justin Guarini und Kelly Clarkson – na logo, ein Filmmusical.
96 von 360 Seiten sind dem Zeitraum bis 1996 gewidmet, rund 180 Seiten dem Filmmusical ab 1996, und an die 70 Seiten umfasst der Anhang (u. a. mit etwas genaueren Cast- & Creative-Team-Angaben zu den besprochenen Filmen ab 1996, einem Stichwortregister und einem Verzeichnis der verwendeten Quellen). Im Hauptteil seines Buches widmet sich der Autor sehr ausführlich den Filmmusicals “Evita” (1996), “Everyone says I love you” (1997), “Velvet Goldmine” (1998), “Love’s Labour’s Lost” (2000) “Dancer in the Dark” (2000) “Moulin Rouge” (2001), “Hedwig and the Angry Inch” (2001), “Chicago” (2002), “Camp” (2003), “De-Lovely” (2004) und “The Phantom of the Opera” (2004). Da er im Zusammenstellen von interessanten Zitaten, Interviewausschnitten und Statements von an den Produktionen Beteiligten ein gutes Händchen hat, ist “Singing a New Tune” alles in allem ein leicht zu lesender, unterhaltsamer Führer durch die Geschichte des Filmmusicals. Man bekommt Lust, sich die alten und neuen Klassiker mal wieder anzusehen. Viel Neues hat Muir für den Zeitraum bis 1996 nicht zu bieten, zumindest nicht für Musicalkenner, dafür zeichnet er für die Neuzeit des Filmmusicals ein paar recht interessante Entstehungs- und Rezeptionsgeschichten. Ein bisschen ärgerlich sind die peinlichen Fehler, die Muir durchgerutscht sind. So wird Meat Loaf als Komponist der “Rocky Horror Show” abgefeiert (Richard O’Brien wird sich freuen), “Hopelessly devoted to you” wird als Song der Bühnenversion von “Grease” zitiert, und bei “Strictly Ballroom” werden Namen von Schauspielern mit jenen der Filmfiguren verwechselt, um mal nur ein paar Fehler aufzuzählen. Aber vielleicht ist das ja auch als Zusatznutzen konzipiert, nach dem Motto: Wer findet die meisten Fehler?
John Kenneth Muir: Singing a New Tune – The Rebirth of the Modern Film Musical from Evita to De-Lovely and Beyond. Applause Theatre & Cinema Books, New York 2005. 360 S. ISBN: 1-55783-610-8. 24,95 $. (Hardcover) [www.applausepub.com]
Martin Bruny am Sonntag, den
6. März 2005 um 12:03 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

Der erste Jahrgang der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater des Konservatoriums Wien präsentierte vom 2. bis 5. März 2005 im Wiener stadtTheater (ehemals “Kleine Komödie”) “Metro Flair” - Lieder und Szenen rund um die U-Bahn. In einer 90-minütigen schwungvollen Show mit raschen Szenenwechseln wurde folgendes Programm geboten:

Linie 1 (”Fahr mal wieder U-Bahn”, “Du sitzt mir gegenüber”, “Warten”, “Er-Sie”, “Du bist schön”), Falsettoland (”Was will ich mehr”), La Cage aux Folles (”Ich bin wie ich bin”), Rent (”Another day”, “Take me or leave me”), A Slice of Saturday Night (”Seventeen”, “Baby I love you”), Godspell (”By my side”), Anything goes (”Buddy beware”), Footloose (”I can’t stand still”), Kuss der Spinnenfrau (”Stil und Dekor”), A Chorus Line (”Surprise”), Applause (”One Halloween”), I Do! I Do! (”Dialog”), The Act “(”My own space”) sowie Me and my shadow (Al Jolson & Billy Rose), Das Ei (Loriot) und Szenen aus Ulrich Seidls Hundstage.

Die Abteilung “Musikalisches Unterhaltungstheater” des Konservatoriums hat, das sollte man mal erwähnen, in den letzten Jahren ein sich ständig qualitativ steigerndes Show-Output. “Metro Flair” entspricht diesem erkennbaren Muster. Was der erste Jahrgang auf die Beine gestellt hat, die Spielfreude und auch das Können, all das ist sehr beeindruckend. Es wäre nicht verwunderlich, wenn man von einigen der 8 Studenten des ersten Jahrgangs, als da sind Donja Anvieh-Golpashin, Rainer Bräuer, Andrea Frohn, Elisabeth Heller, Otto Jaus, Richard Schmetterer, Daniela Sukup und Nadine Denise Zeintl, noch einiges hören und sehen wird in den nächsten Jahren.


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