Archiv - News
Martin Bruny am Donnerstag, den
23. November 2006 um 16:57 · gespeichert in Flicks, Musical, Pop
Dieser Tage startet in den USA die Kinoverfilmung des Musicals “Dreamgirls”. “Dreamgirls” am Broadway - damit verbinden Musicalfans vor allem eines: die eindringliche gesangliche Leistung der damals gerade 21-jährigen, völlig unbekannten Jennifer Holliday. Sie wurde 1982 für ihre Interpretation der “Effie” mit einem Tony Award in der Kategorie “Best Actress” und zwei Grammy Awards ausgezeichnet. “And I am telling you” in ihrer Version wurde zum Klassiker, Holliday startete zu einer Karriere als R’n'B-Sängerin durch … und dann wurde es ruhig um sie. Ruhig deshalb, weil sie von ihrer Plattenfirma fallengelassen wurde. Und das nicht unbedingt wegen schlechter Verkaufszahlen. Holliday war ihrem Arbeitgeber zu dick geworden. 154 Kilo brachte die Sängerin in ihren stärksten Zeiten auf die Waage. Ohne Plattenvertrag dazustehen war für Holliday wie ein Todesurteil. Sie wurde depressiv, nahm eine Überdosis Schlaftabletten, überlebte den Selbstmordversuch und lernte im Laufe von vielen Jahren, ihre Krankheit zu überwinden.
Nicht ganz hatte sie die Hoffnung aufgegeben, in der Verfilmung von “Dreamgirls” mitzuwirken. Allein, man hat sie nicht einmal kontaktiert, ob sie in irgendeiner Form mitwirken wollen würde. Im Trailer zu der Verfilmung allerdings wurde sechs Monate lang ihre Version von “And I am telling you” verwendet.
Ein bisschen stolz ist die Sängerin darauf, dass ihr legendärer Tony-Award-Auftritt von 1982 bei YouTube der Renner schlechthin ist. Holliday in einem Interview: “I’m glad about [it’s] showing my Tony performance because that way the public can see that I did it first and that this is being copied.”
Martin Bruny am Mittwoch, den
15. November 2006 um 17:11 · gespeichert in Literatur, Event-Tipps
Ein Verzeichnis der wichtigsten literarischen Veranstaltungen in Wien bietet die Website buchkultur.net. Die Events kann man nach Stichworten suchen, oder man listet sich einfach Monat für Monat auf, was so stattfindet, und wählt dann aus.
Martin Bruny am Montag, den
23. Oktober 2006 um 17:38 · gespeichert in Pop

Starmania ist derzeit wieder populär. Zwar scheinbar nicht ganz so ausgesprochen populär wie bei der ersten Staffel, nicht mal so sehr wie bei der zweiten Staffel, aber sagen wir mal Starmania ist wieder mal ausgebrochen. Die Klatschmedien des Landes versuchen krampfhaft - und vergeblich - ein paar kleine Skandälchen der neuen Kandidaten auszuforschen, so war auf ATV zu sehen, dass eine der (mittlerweile Ex-)Kandidatinnen im Feuerwehrkalender 2007 recht spärlich bekleidet posiert hat. Jo mei. Klatschpostillen berichten über die katastrophalen Auswirkungen, die ein Karriereknick auf Menschen haben kann, so landete einer der Kandidaten der ersten Staffel erst jüngst in der Psychiatrie. “Was wurde aus …” ist sowieso immer und überall eines der beliebtesten Spielchen.
Was wurde aus … Michael Tschuggnall, dem Gewinner der ersten Staffel von Starmania? Wir erinnern uns, er hat mit dem selbst komponierten Lied “Tears of happiness” gepunktet, als Siegesprämie wurde von “Starproduzent” Peter Wolf in Los Angeles diesem Song die Seele geraubt, und auch der erste Longplayer von Michael Tschuggnall konnte nicht wirklich in den Charts punkten (das Erscheinen eines zweiten wurde dann gar nicht mehr wahrgenommen).
Warum das so ist? Aus den Songs des Sängers ist das gar nicht mal erschließbar, denn die haben zu einem Großteil internationales Format. Ob es etwas mit den berühmt-berüchtigten Starmania-Verträgen zu tun hat, die die Künstler für Jahre an den ORF binden und ihnen nicht viel Entscheidungsfreiheit lassen? Das müsste Michael Tschuggnall selbst einmal darlegen, beispielsweise in einem Interview, in dem er nicht die Kandidaten der aktuellen Staffel beurteilt, sondern einmal ein bisschen mehr über die Hintergünde seiner verhinderten Karriere plaudert.
Wie auch immer, vor einigen Tagen gab Michael Tschuggnall im Bösendorfersaal ein Konzert in intimem Rahmen, vor an die 70 Zuschauern. Natürlich ist kein Geld für Promotion da, Plakate kann man sich nicht leisten, in den jüngsten Berichten über Tschuggnall anlässlich des Starts der neuen Starmania-Staffel wurde mit keinem Wort eben dieses Konzert erwähnt. So war der kleine, aber feine Bösendorfersaal zwar gut, aber nicht sehr gut gefüllt. Tschuggnall bezeichnete dieses Konzert als quasi Schlusspunkt und Anfang. Als Schlusspunkt hinter seiner “Karriere”, die vor drei Jahren mit dem Starmania-Sieg begonnen hat, und als Anfang … Ja, wovon? Gerüchteweise konnte man lesen und hören, dass der Sänger wieder zu studieren begonnen hat, also quasi den Job des Performers an den Nagel hängt. Ein Dementi gabs beim Konzert nicht, eher im Gegenteil. Da hört dann der geübte Starmania-Fan die Stimme von Markus Spiegel im Hinterkopf, der dröhnend-süffisant zu bedenken gibt, dass es nur jene schaffen werden, die auch den unbedingten Willen haben, auf der Bühne zu stehen. Aber was hilft das alles, wenn man Miete zahlen muss und eine erkennbare Perpektive im Leben auch eigentlich zu schätzen weiß?
Tschuggnalls Problem sind auf keinen Fall seine Songs. Lieder wie “Book of love” müssten es bei der aktuellen Melodiearmut in den Charts mit Leichtigkeit in die Hitparaden schaffen. Tschuggnall, als einer der Piano-Men des Pop-Business, wandelt mit seinen oft melancholischen Songs ein wenig auf den Spuren eines Joshua Kadison. Joshua Kadison hat sich nach ein paar Welthits (beispielsweise “Jessie”) von der Bühne zurückgezogen und lebt seit Jahren in Malibu am Strand. Er singt natürlich nach wie vor, seine Songs stellt er großteils gratis ins Netz. Ein Comeback-Versuch ging erst vor wenigen Wochen in Deutschland in Form einer Mini-Tournee über die Bühne, aber obs was wird?
Tschuggnall ist keine Rampensau, und das ist noch untertrieben - und das ist Teil seines Problems. Er wirkt beim Performen sehr introvertiert, verschmilzt ganz mit seinen Songs und seinem Klavier. Das muss an sich kein Nachteil sein, wenn sich diese Art des Interpretierens auf ein paar Songs beschränkt. Ein ganzes Konzert so durchzuziehen, kann allerdings wenig mobilisierend wirken.

Vielleicht hätte Tschugnall aber auch mehr Chancen, wenn er der Melancholie seiner Songs Texte zur Verfügung stellen würde, die ungefähr die gleiche Richtung einschlagen und in deutscher Sprache verfasst sind: etwas, was ans Herz geht. Das könnte klappen, muss aber nicht. Musterbeispiel dafür: Manual Ortegas neue CD “Angekommen”. Ortega, von einer megamäßigen Promotionwelle in alle Medien dieses Landes gespült, konnte es trotz einer im Wiener Dialekt gehaltenen CD nicht schaffen, in den Charts nachhaltig zu punkten. Was ihn noch mit Tschuggnall verbindet? Das fehlende Konzept einer Bühnenshow. Nur auf der Bühne zu stehen und sympathisch rüberzukommen, ist zu wenig - sowohl bei Tschuggnall, der wie ein Häschen die ganze Zeit still am Piano sitzt, als auch bei Ortega, der wie eine Wirbelwind die ganze Zeit über die Bühne fegt, aber keinerlei Bühnenpräsenz in jenen Phasen des Konzerts erkennen lässt, in denen Moderation angesagt ist. Nicht umsonst nehmen viele Performer Schauspielunterricht, um gerade in diesen viel entscheidenden Phasen authentisch über die Bühne zu kommen.
Michael Tschugnall freilich ist noch jung, und egal, was sein Umfeld ihm einredet, er sollte seinen Traum durchziehen und weiter Musik machen, weiter Konzerte geben, weiter CDs einspielen. Irgendwann ist auch Starmania nur mehr Geschichte.
Martin Bruny am Dienstag, den
10. Oktober 2006 um 17:44 · gespeichert in Event-Tipps
Am 13. November 2006 geht im Wiener Metropol die zweite "Musical Mamis" -Show über die Bühne - ein Abend voller Sketche, Lieder und Tanzeinlagen. Letztes Jahr traten fünfzehn Darstellerinnen (alle Mamis) auf, um dem Projekt "Baby doll" finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen - einer Einrichtung, die schwangere Teenager auf dem Weg zur Elternschaft begleitet.
Auch 2006 konnten jede Menge prominente "Musical Mamis" für die Benfiz-Show gewonnen werden: Ruth Brauer, Suzanne Carey, Lisa Gray, Susanne Ten Harmsen, Martha Jane Howe, Anne Kozeluh, Petra Kreuzer, Sona Macdonald, Andrea Malek, Sabine Mayer, Andrea Mellis, Luzia Nistler, Eva-Maria Scholz, Kathy Tanner, Caroline Vasicek und Conny Zenz. Durch den Abend führt Dennis Kozeluh, die musikalische Leitung hat Christian Frank übernommen.
Ticktets für die Show gibt es auf der Website des Wiener Metropol zum Preis von 32,- bzw. 25,- Euro.
Martin Bruny am Dienstag, den
10. Oktober 2006 um 17:42 · gespeichert in Event-Tipps
Am 6. und 7. November 2006 gibt Musicalstar Andrea Malek im Wiener “Ost Klub” mit ihrer Band zwei Konzerte zugunsten von WWF und UNICEF.
Andrea Malek wurde bereits als Teenager zum Shootingstar der ungarischen Musicalszene. Nach Hauptrollen in “Evita”, “Chess”, “The Sound of Music”, “Dorian Gray” und “Les Misà©rables” überzeugte sie als Schauspielerin in diversen Sprechtheater- und Filmrollen. In Österreich und Deutschland war Andrea Malek unter anderem in “Wake Up”, “Elisabeth” und “Camelot” zu sehen.
Nummern aus den Bereichen Pop und Musical, versehen mit einem groovigen Jazzsound - das bietet die Künstlerin mit ihrer Band: Retrodisco, New York Style, Black Funky sowie Songs von Incognito, Sting und bekannten, ungarischen Filmkomponisten (Laszlo Dà©s, Istvan Lerch) - ein Sound, der einen typischen Club-Gig ausgefallen, intensiv und spektakulär macht. Die Melodien sind bekannt, die Arrangements jedoch voller angenehmer, musikalischer Überraschungen.
Die Band:
Richà¡rd Rà©và©sz - Keyboards
Kristià¡n Dajka - Gitarre
Jà¡nos Hà¡mori - Trompete, Flügelhorn
Pà©ter Kazà¡s - Drums
Gà¡bor Kollman - Alt- und Sopran-Saxophon, Klarinette
Gà¡bor Vermes - Bass
Termine/Tickets:
6. und 7. November 2006, 20.00 Uhr, Ost Klub
Tickets: ALBERT KESSLER/ALEL creative productions; Hietzinger Kai 141/540; 1130 WIEN; office@alel.at; Tel.: 0676 540 11 78; www.alel.at
Martin Bruny am Dienstag, den
26. September 2006 um 18:30 · gespeichert in Theater, Pop, Fotos

Ein Doppelkonzert, das stand am Programm des Theaters am Spittelberg vor rund einer Woche, am 15. September 2006. Den ersten Teil des Abends gestalteten Anne-Marie Höller und Mario Berger mit ihrem Programm “Die 20 schönsten Lieder der Welt”, den zweiten Teil Tini Kainrath & Geri Schuller mit “A Tribute To Burt Bacharach”.
“Die 20 schönsten Lieder”, das hört sich an wie die gesammelten Schmachtfetzen der letzten 40 Jahre, tatsächlich jedoch war die Songauswahl eine ganz andere. Songs aus Frankreich, Spanien, Portugal, eine wahre Vielfalt an Musikstilen und Sprachen, das wurde in der ersten Stunde dieses kurzweiligen Abends geboten. Mario Berger gilt als einer der besten Gitarristen (zumindest) Österreichs. Es gibt kaum eine heimische Popgröße, die er nicht schon live oder im Studio begleitet hat. Er war mit Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Mo, Joe Zawinul und vielen anderen auf Tour, komponierte für Sandra Pires, Marianne Mendt, Manuel Ortega, … Ihm zuzuhören ist immer wieder ein Vergnügen, im Duo mit Anne-Marie Höller gestaltete er ein relaxtes Konzert zwischen Soul und Jazz über Chansons und lateinamerikanische Musik bis hin zu klassischen Gitarrenstücken.

Zu hören unter anderem “Find my love” von Fairground Attraction, die Eigenkomposition “Take it easy”, eine Arie aus Mozarts “Zauberflöte”, gespielt von Mario Berger auf der Gitarre. Ein virtuoses Wohlfühlkonzert erster Güte, das die beiden hoffentlich bald wieder in Wien spielen werden.

Bei Tini Kainrath und Geri Schuller stand alles im Zeichen von Burt Bacharach, einem der erfolgreichsten Pop-Komponisten der USA, bekannt durch Welthits wie “Raindrops Keep Falling On My Head”. Kainrath und Schullers Performance muss man trennen in das, was man Moderation nennen könnte - und in die tatsächliche Performance.

Wenn man einen Abend über Burt Bacharach gestaltet, so könnte man normalerweise ja davon ausgehen, dass es sich um eine Art Hommage handelt. Das war an diesem Abend definitiv nicht der Fall. Die Interpretationen der größten Hits von Bacharach waren zwar vom Feinsten, die Moderationen allerdings nur zum Lachen, Weinen oder Ärgern, je nachdem, wie man drauf war.
Burt Bacharach, einen der größten Songschreiber aller Zeiten, als Schlagerkomponisten abzutun, ist schon etwas dreist, dann noch zu behaupten, keiner seiner Songs wäre in dem, was die Amerikaner als “The Great American Songbook” nennen, also die “Hall of Fame” der Songs der letzten, sagen wir 100 Jahre, ist schlichtweg falsch. Da kann man den beiden Künstlern nur das Buch “America’s Songs” von Philip Furia & Michael Lasser empfehlen, ein Standardwerk zum Thema “The Great American Songbook”, und selbstverständlich ist darin auch Burt Bacharach aufgenommen worden. Das Ärgerliche an diesem zweiten Teil des Konzerts war die Art und Weise, wie mit dem Publikum umgegangen wurde. Da wird von den Veranstaltern ein Konzert mit Liedern von Burt Bacharch angekündigt, und die erste Frage der Interpreten lautet: “Wer kennt denn Burt Bacharach überhaupt?” Dass auf eine solch doofe Frage niemand antwortet, ist klar. Weswegen war ich gleich nochmal auf diesem Konzert? Kenne ich eher Oscar-Preisträger Bacharach oder einen Geri Schuller? Nun, die Nichtreaktion des Publikums war natürlich eingeplant, denn das Motto des Abends schien zu lauten: “Burt Bacharach ist ein altbackener Schlagerkomponist, der in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein paar Hits hatte, dann Pferde züchtete und gut ist.”
Normalerweise sollte man da eigentlich aufstehen und gehen, aber das war noch nicht alles. Nicht nur Burt Bacharach ist laut Kainrath & Schuller ein Spießer, auch beispielsweise Hal David war ein richtiger, also wirklich wirklich richtiger spießiger Geselle, der nur schlechte und frauenfeindliche Texte verbrochen hat. Jaja, gemeint ist Hal David, verantwortlich für die Texte von Welthits wie “Raindrops Keep Falling on my Head”, “This Guy?s in Love With You”, “I’ll Never Fall in Love Again”. Für “Raindrops” wurde David mit einem Oscar ausgezeichnet, Lieder wie “Don?t Make Me Over”, “Close to You” and Walk on By” wurden in die “Grammy Hall of Fame” aufgenommen. “What The World Needs Now” wurde noch 2004 von der “Songwriters Hall of Fame” als “The Towering Song” bezeichnet, mit folgender Begründung: “distinguished by its unforgettable melody and prayerful plain-spoken words that sound utterly contemporary today when conflict is so wide-spread around the world, even though it was written in 1965″.
Wenn man einen Abend über Bacharach gestaltet, so müsste man meiner Ansicht nach auch ein bißchen sicher sein, was seine Biographie betrifft, und nicht ständig Falsches in den Raum stellen. So wird zwar Carole Bayer Sager als “seine Frau” bezeichnet, ohne aber darauf Bezug zu nehmen, dass er zuerst einmal mit dem Kinostar Angie Dickinson verheiratet war. Was wäre das doch für eine treffende Überleitung zu Filmkompositionen Bacharachs gewesen, hat ihn doch Dickinson dazu gebracht, für Filme zu komponieren. Lustig auch die Bemerkung der beiden Künstler, Bacharach hätte sich nach seinem Hit “Arthur’s Theme” vom Komponieren abgewandt und der Pferdezucht zugewandt und das wars mit seiner Karriere. Woher haben die beiden diesen Schmonzes nur? Gerade in den 80ern nach “Arthur’s Theme” konnte Bacharach einige seiner größten Hits erzielen. Und Carole Bayer Sager, die Schuller & Kainrath den ganzen Abend mit so viel Begeisterung als die viel bessere Texterin lobten, nun mit ihr arbeitete er erst ab “Arthur’s Theme” zusammen, die beiden heirateten 1982.
Bacharach, so viel sei gesagt, ist nach wie vor kreativ tätig, Ende 2005 ist seine viel beachtete Solo-CD “At This Time” erschienen, auf der er mit aktuellen Trendsettern wie Rufus Wainwright zusammengearbeitet hat.
Fazit: Musikalisch war das Doppelkonzert vom Spittelberg ein Fest, was die Anmoderationen des zweiten Teilkonzerts betrifft, so sollte man das lieber vergessen und hoffen, dass dieses Event ein einmaliges bleibt. In den Raum gestellt wurde von Kainrath & Schuller die Idee, ein “Great Austrian Songbook” als Konzert zu veranstalten. Viel Spaß dabei, das dürfte ein kurzer Gig werden.

Martin Bruny am Freitag, den
15. September 2006 um 21:37 · gespeichert in Event-Tipps
1987 starteten der Obmann des Gablitzer Kulturkreises Ernst Rest und Ronald Giczy eine Initiative, aus dem ehemaligen “Tonkino Gablitz” (1948-1968) eine Kleinbühne zu errichten. Mit Hilfe des Landes Niederösterreich, der Marktgemeinde Gablitz und privater Sponsoren konnte der Gablitzer Kulturkreis diese Kleinbühne, das “Theater 82er Haus” (der Name steht für seinen Standort an der Linzerstraße 82), 1994 eröffnen. Seit 1995 fungiert Dr. Bernhard Jonas als Intendant und setzt mit der New Stage Company den Schwerpunkt in Richtung Musiktheater “Musical off Wien”.
Bisher fanden u. a. Eigenproduktionen von Musicals wie “Nonnsense”, “Der kleine Horrorladen”, “Godspell”, “Geierwally”, “Der Zauberer von Oz”, “Robin Hood”, “Ich Marlene”, “Schwester Amnesias Country und Western Nonnsense”, “Blutsbrüder” und “Zuständ’ wie im alten Rom” statt. Daneben standen zahlreiche Konzerte wie u. a. “Tribute to Cole Porter”, “Musical Easter Concert”, “A Tribute to Elvis Presley”, “Best of Song Contest”, “Let’s rock around the clock”, “The Sound of Christmas” und “Sag es mit Musik! Kulthits der 70er Jahre” auf dem Spielplan.
Neben Musicals und Konzerten stehen Kindertheaterproduktionen, Kabarettveranstaltungen, Solo-Shows und Lesungen vieler bekannter Künstler auf dem Programm.
In die Saison 2006/07 startet das 82er Haus am 30. September mit dem Programm “Musical Box”. Gastgeber Markus Richter und seine Gäste Caroline Vasicek und Dagmar Bernhard erfüllen musicalische Wünsche des Publikums, das aus einer Wunschliste die persönlichen Favourites auswählen kann. Begleitet werden die Interpreten von Jeff Frohner am Klavier.
Die zweite Produktion der Saison, “Backstage - Chaos hinter den Kulissen”, ein kabarettistisches Musical in einem Prolog und 2 Akten, geschrieben von Bernd Kronowetter und Stefan Lindemann, feiert am 3. November 2006 seine Premiere. Was passiert, wenn eine Opernsängerin, ein Popsternchen, ein Schlagerbarde und ein Jazzinterpret ungewollt aufeinanderprallen und gemeinsam auf einer Firmengala auftreten sollen, jeder aber glaubt, er allein sei der Star des Abends? Unter der Regie von Bernhard Murg spielen neben anderen Petra Kreuzer, Lilly Kugler und Markus Richter.
Kartenreseverierung/Abos
Tel.: 0664/243 64 65; Fax: 02231/671 78; Mail: office@theater82erhaus.at
Martin Bruny am Mittwoch, den
13. September 2006 um 21:39 · gespeichert in Event-Tipps
Alle Abonnenten des Theaters der Jugend (ABOdirekt B 2006/2007, für Jugendliche von 11 bis 12 Jahren) haben in der Saison 2006/07 reichlich Gelegenheit, Musicalproduktionen zu sehen. Auf dem Spielplan beispielsweise: “Little Shop Of Horrors”, ein Musical von Howard Ashman und Alan Menken, das ab Mitte April bis Ende Mai 2007 im Schlosstheater Schönbrunn zu sehen ist.
“Vienna C@lling”, eine musikalische Revue von Erhard Pauer und Michaela Riedl, wird im Wiener Metropol von Mitte Februar bis Mitte März 2007 geboten. Frei nach einem Song des österreichischen Sängers Falco ist das Stück eine Spurensuche nach dem typisch Österreichischen. Die besten Songs der letzten 70 Jahre, verpackt in eine “Nummernrevue”, sollen, so Pauer und Riedl, zu einer geführten Wanderung durch den Irrgarten der österreichischen Seele einladen.
Weiters bekommen alle Bezieher dieses Abos einen Gutschein für ermäßigte Karten (eine Karte pro Abonnement) für das Musical “Rebecca” von Sylvester Levay und Michael Kunze, eine Produktion der Vereinigten Bühnen Wien nach dem Roman von Daphne du Maurier im Raimund Theater.
Das “ABOdirekt D 2006/2007, für Jugendliche ab 15 Jahren” bietet zusätzlich “Cabaret”, eine Produktion des Wiener Volkstheaters (März bis Juni 2007) und “A Good Man”, eine Musical-Uraufführung, die im November und Dezember 2006 in der Wiener Kammeroper zu sehen ist.
Martin Bruny am Montag, den
11. September 2006 um 21:39 · gespeichert in Event-Tipps
Ab 22.9.2006 steht das Rockmusical HAIR auf dem Spielplan von “Musical Güssing“. In den vergangenen drei Jahren sahen 14.000 Zuschauer die Musicals “Grease”, “Les Misà©rables” und “Footloose”. Heuer steht der Musical-Klassiker “Hair” auf dem Programm.
Zwei der Darsteller, Nicole Kracher und Florian Resetarits, wurden erst unlängst als beste Nachwuchsdarsteller des Burgenlandes geehrt und erhielten das “Rot-Goldene Brettl”. Für einen zweiwöchigen Workshop wurde im August 2006 die amerikanische Opernsängerin und Gesangspädagogin Martha Jane Howe nach Güssing geholt. Sie hat sowohl gesanglich als auch interpretatorisch mit den jungen Talenten gearbeitet. Unterstützt wird das Ensemble auch von der ungarischen Korrepetitorin und Pädagogin Klara Papp. Regie führt auch heuer wieder Marianne Resetarits, die Gesamtleitung liegt in den Händen von Josef Naray.
“Musical Güssing” ist in etwa gleichzusetzen mit der “Kulturvereinigung Güssing”. Unter diesem Namen werden seit mehreren Jahren Musicals produziert, unter anderem “Elisabeth”, “Cats”, “Jesus Christ Superstar”, “Grease”, “Les Misà©rables” und “Footloose” sowie Eigenproduktionen wie “Hugo Hugo” oder “Einmal Eden einfach”.
Das Ensemble:
Berger: Florian Resetarits
Claude: Andrà s Koczor
Sheila: Ramona Tomisser
Dionne: Bianca Haubenhofer
Hud: Tamà s Hompok
Woof: Istvà n Auer
Jeanie: Nicole Kracher
Crissy: Valentina Resetarits
Fiona (Leni): Anita Janitschek
Die “Supremes”: Eva Zankl, Susanne Dunst, Sandra Zankl
Steve: Klaus Dragosits
Walter: Attila Szilvà gyi
Ronny: Zoltà n Kutnyà nszky
Karl Heinz/VaterII: Paul Deutsch
DirektorII/VaterI: Gerhard Krammer
Leata: Jennifer Pammer
Paul: Klaus Deutsch
Hiram: Sebastian Berger
Peter: Peter Trobits
Soldat I: Roman Wagner
Soldat II: Là szlo Kiss
Suzannah: Eva Novak
Mary: Anna Trobits
Linda: Sarah Glatter
Natalie: Stephanie Roth
Diane: Victoria Fandl
The Tribe: Theresa Ditzer, Barbara Grandits, Corinna Kroboth, Sophie Kubec, Judith Raber, Anja-Patrizia Wendzel
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