Archiv - News
Martin Bruny am Samstag, den
17. Juli 2004 um 09:20 · gespeichert in Literatur

Potter-Fieber total in Japan: Die erste Auflage der japanischen Version des fünften Potter-Abenteuers “Harry Potter und der Orden des Phönix” wird in zwei Bänden in einer Auflage von 2,9 Millionen Einheiten über den Ladentisch wandern - neuer Rekord. Das vierte Abenteuer erschien in einer Auflage von 2,3 Millionen Einheiten.
Insgesamt sind von den ersten vier Romanen der Potter-Serie 16,84 Millionen Bände abgesetzt worden. [story]
Martin Bruny am Donnerstag, den
8. Juli 2004 um 09:17 · gespeichert in Theater

In den ersten Jahren seiner Filmkarriere wurde Christian Slater des öfteren mit Hollywoodlegende Jack Nicholson verglichen, nun schlüpft der Filmstar in eine der berühmtesten Rollen Nicholsons. In einer Bühnenversion mimt Slater die Rolle des R. P. McMurphy in Ken Keseys Einer flog über das Kuckucksnest.
Die Produktion von Guy Masterson wird im Rahmen des Edinburgh Fringe Festival präsentiert. Ein Transfer ans Londoner West End im September 2004 ist bereits fix.
Für Slater ist es nicht die erste Bühnenrolle. Bereits 1980 debütierte er in “The Music Man”. Neben Slater agieren Stephen K. Amos, David Calvitto, Ian Coppinger, Adrian Hope, Katherine Jakeways, Dave Johns, Owen O?Neill, Phil Nichol, Lucy Porter, Gavin Robertson und Lizzie Roper. [story]
Martin Bruny am Samstag, den
3. Juli 2004 um 09:15 · gespeichert in Theater



Am 1. Juli gastierte Soul-Diva Patti Labelle im Rahmen des Jazzfest Wien in der Wiener Staatsoper und lieferte eines jener seltenen Konzerte ab, die von Anfang an in eine andere Welt entführen. Die Erwartungshaltung war hoch, die Spannung vor dem Konzert spürbar - nichts anderes als DAS Live-Highlight des Jahres haben sich alle Fans der Künstlerin erhofft -, und schon mit dem ersten Ton, den Patti noch offstage in den Saal sandte, löste sich diese aufgeladene Atmosphäre - was dann folgte, war Soul pur, Soul der Extra-Klasse wie ihn nur eine Handvoll KünstlerInnen auf dieser Welt zu leben und vermitteln verstehen. Das haben Kritiker, die dafür eine gewisse Sensibilität aufbringen, verstanden und gefühlt, und so liest sich auch eine Kritik in der PRESSE auszugsweise wie folgt:
Magie und Aura waren eindeutig auf Seiten der Künstlerin aus Philadelphia, die nicht nur nahm, sondern vor allem gab. Etwa eine intensive Version von “If only you knew”, ihres späten ersten Nummer-Eins-Hits (1983), oder eine Duett-Adaption von “On my own”. Dazwischen erzählte sie tragische Episoden ihres Lebens, die sie derart selbst berührten, dass sie immer wieder zu weinen begann, ehe sie sich darauf besann, ihre Gefühle in Gesang zu kanalisieren.
In der Einleitung zu “Not right but real” empfahl sie allen unglücklichen Frauen, aus ihren Partnerschaften zu flüchten; vor dem eleganten Schleicher “Two steps away” erinnerte sie an die Ungewissheiten des Lebens. Ihre ekstatische Adaption des Al-Green-Klassikers “Love and Happiness” ließ die Oper brodeln. Das konnte dann nicht einmal ihr alter Discohit “Lady Marmalade” toppen. Mit einem langen “Over the Rainbow” und einer Gospelversion des “Vaterunser” verabschiedete sich Patti LaBelle, wankte in die Garderobe zurück, mit nichts als Schweiß und Tränen und einem knapp sitzenden Kleid. Keine Frage: ein Star.
Freilich gibt es auch Zeitgenossen unter uns, die Kritiken, so kommt es mir machmal vor, nur deswegen schreiben, um ihre berufliche Pflicht zu erfüllen, die manche Events wahrnehmen müssen, obwohl sie lieber bei irgendeiner Indie-Band abgruften würden, die die Emotionalität eines Soulkonzerts in der Tat nicht erleben wollen, und so liest sich eine Kritik desselben Konzerts von Patti Labelle im STANDARD auszugsweise so:
Nun bleibt es jedem unbenommen, mit den Mitteln des Peinlichkeit gegen die Gesetze des Lebens anzukämpfen. Aber man sollte das dann zumindest im Musikalischen mit ausgewogenen Mitteln tun. Es erwies sich jedoch leider als verhängnisvoll, dass LaBelle die Energie einer Girlband in sich vereint. Natürlich, schön ist die Exaltation. Doch noch schöner, wenn sie mit Pausen versehen wird. In “Lady Marmalade” obwaltete jedoch der Wunsch nach Dauerintensität. Und da sie im Gesanglichen zu grobschlächtigen Mitteln tendiert, führte dies bald zur Überforderung der Lauscher.
So kommt es leider, wie es kommen muss: Wie die Anzahl von Höhepunkten jeglicher Art ab einer gewissen Menge zu Indifferenz führt, so ist man nach Tausend “Yeahs” und “Uhhhhs” an den Grenzen seiner Wahrnehmungsgelüste angelangt. Und verlässt das ehrenwerte Haus mit der Sehnsucht nach hundert Jahren Stille.
Wie schade, dass der Kritiker des STANDARD, in all seiner Hilflosigkeit, der Magie des Abends zu trotzen, sich in so Belanglosigkeiten verliert wie einer Soul-Diva zeilenlang ihr Alter vorzuhalten oder einer anerkannten Sängerin mangelnde stimmliche Mittel zu attestieren. Das ist wahrlich unterstes Niveau, auch sprachlich. Da wenden wir uns doch lieber zum Abschluß der Presseschau der Kritik der TIROLER TAGESZEITUNG zu:
Sie spielte sowohl alte Songs (”Love, Need and Want”, “If you only knew”, “On my Own”), als auch neue (”Two Steps Away”), und sie sang sie nicht nur, sondern gab mit den Liedern alles, was sie hatte, und war ständig in Kontakt mit dem Publikum. Eine Sternstunde, als sie “Lady Marmalade” anstimmte, das sie vermutlich bereits tausende Male gespielt hat. Wie selbstverständlich bat sie das Publikum, mitzusingen, und holte sich zur Verstärkung gleich ein paar Zuschauer auf die Bühne zum gemeinsamen Singen.
Als sie nach der Zugabe (wieder in Schuhen) wirklich ging, sagte sie noch zum Abschied: “Thank you. You save my life”, und man glaubte es ihr, wie auch den persönlichen Talk während des Konzerts mit Schilderungen aus ihrem Leben, der natürlicher Teil der höchst professionellen Show war. Dabei ging es um ihren Abscheu gegen die allgemeine politische Weltlage, die private Beschäftigung mit ihrer Scheidung, den Tod, nachdem sowohl Eltern als auch die Schwester und Künstlerfreunde an Krankheiten gestorben sind. Keine Frage, dass sie ihres kranken Freundes Luther Vandross ebenso gedachte wie des kürzlich verstorbenen Ray Charles.
Diese Show von Patti LaBelle, einer grandiosen Live-Performerin, war eine selten perfekte Synthese von geben und nehmen, sowohl für das äußerst dankbare Publikum, als auch für sie selbst. Hervorragend auch die Band (darunter Derrick Cummings, Kevin Randolph, Grady Harell, Jeffrey Womack).
Hoffentlich muss Wien nicht wieder siebzehn Jahre lang auf ein solches Soul-Ereignis warten!
Martin Bruny am Donnerstag, den
10. Juni 2004 um 09:08 · gespeichert in Tod, Pop
Ray Charles, the Grammy-winning crooner who blended gospel and blues in such crowd-pleasers as “What’d I Say” and heartfelt ballads like “Georgia on My Mind,” died Thursday, a spokesman said. He was 73. Charles died at his Beverly Hills home surrounded by family and friends, said spokesman Jerry Digney. [Story]
Martin Bruny am Sonntag, den
6. Juni 2004 um 09:13 · gespeichert in Pop


It’s brutal, and feelings are bound to be hurt, but the truth had to come out some time: my mother has dumped Barry Manilow for Will Young. One minute she was a lifelong super-fan of Barry’s, 30 years and counting, the next it’s all over. No more going to Barry concerts to howl like a wolf for ‘Copacabana’. No more organising splinter-group fan meets in honour of Barry’s live shows (a radical innovation much frowned upon by the official Barry fan club); never again will the entire family be bundled into the kitchen so she can chat on a radio phone-in to Barry (who got her name wrong and told her that his favourite song was ‘One Voice’).
It’s all ‘Will this’ and ‘Will that’ these days, and poor old Barry doesn’t get a look-in. He’s ‘OK’, she still ‘quite likes’ his music, but Will is her favourite now - he’s talented, gorgeous, well mannered and, as she puts it, ‘up to the minute’. She felt it was time to move on when she spotted him on Pop Idol (a fiftysomething grandmother was watching this - why?) urging viewers to light his fire. The fact he was gay didn’t matter; she was already ‘hooked’, and she quite likes gay men anyway. (You only have to look at my father to realise why.) This is all very well, but what about Bazzer? I keep thinking about him, tinkling away on a white piano in an empty room, tears trickling down on to one of those funny ice-skater outfits he wears, as he comes to terms with the pain and rejection, not to mention the loss of revenue. There were times at Barry concerts when it was barely possible to wrestle my mother away from the merchandise stall. She had the strength of 10 men when it came to white-tasselled ‘Could It Be Magic’ … [Story]
Martin Bruny am Sonntag, den
6. Juni 2004 um 09:06 · gespeichert in Literatur, Pop

Dylan Schaffer ist entweder ein riesiger Barry Manilow-Fan oder aber er hat - ganz Marketing-Profi - taktisch klug einen Pop-Giganten zum Mittelpunkt seines Romans “Misdemeanor Man” gewählt, um dessen Fans als potentielle Käufer auf seiner Seite zu haben. Manilow-Fans sind, das weiß man, enthusiastisch, begeisterungsfähig und willig, alles zu kaufen, was vom Meister kommt und dem Meister gewidmet ist.
Im Falle von “Misdemeanor Man” ist der Protagonist ein kleiner Anwalt, der nur wenig lukrative Fälle an Land zieht - was weniger an seinem Können als vielmehr daran liegt, was er wirklich als seinen Lebensinhalt ansieht, und das sind nunmal die Gigs mit seiner Band “Barry X and the Mandys”. Nichts wünscht er sich sehnlicher, als dass eines Abends mal MBM (Mr. Barry Manilow) höchstpersönlich einem seiner Gigs beiwohnt. Sich selbst sieht er nicht als schnöden Manilow-Imitator, sondern vielmehr als Interpret, als einen wahren Künstler.
Jetzt mal abgesehen vom genauen Inhalt des Buches, den Interessierte gerne hier oder da nachlesen können, wird mir Herr Schaffer doch ein wenig unheimlich, wenn er Passagen wie die folgende auf Fans von Barry Manilow und alle anderen Leser loslässt:
But let me tell you something?you need Barry. We all need him. Barry is us. He?s Barry Alan Pincus, a skinny Brooklyn boy, a mutt “mostly Jewish, partly Irish” with a big nose and an absent father. He’s a mail room clerk at CBS television who sneaks into a sound stage to play the big Steinway in the dark, terrified someone will find him and fire him from his good, stable job. He’s the guy at the piano who is too shy, too unsure about his own voice, to step out in front. Even when he becomes the biggest recording star on the planet, you can still hear the bashfulness in his voice, you can still see he has no idea how he got there or how long it will last.
Listen to the music. I dare you. Barry is hope and hopelessness. Barry is love, desire, passion. Barry is exuberance and heartache. He is falling down and beating your palms against the ground and hollering about the unfairness of it all. And he is getting up, dusting off, and walking away. He is jumping up and down and pumping your fists in the air and spinning in dizzying circles. The reason he has sold tens of millions of records and has adoring fans on every continent and sells out concerts in hours after thirty years of touring is because better than anyone else in popular music, in a simple, direct, unpretentious way, he reflects the essential, wondrous workings of human existence.
My friends, listen carefully: Barry Manilow is the truth.
Einigen wir uns auf folgende Kritik, würde ich mal sagen:
“[C]harming and original . . . a genre-busting legal thriller that’s everything a normal legal thriller is not. . . . [I]t’s poignant, smart and memorable. And, best of all, it’s funny.” –The Buffalo News
Martin Bruny am Sonntag, den
30. Mai 2004 um 01:26 · gespeichert in Tonträger

Woche für Woche lese ich mit Freude die Rubrik “CD-News” der Sonntagsausgabe der österreichischen Tageszeitung KURIER. Erst wenn ich mich selbst davon überzeugt habe, dass die eine oder andere CD, die mir gerade gut gefällt, von den Redakteuren dieses Blättchens verrissen wurde, gehts mir wieder gut. Diese Woche steht “The Calling” auf der Abschussliste des KURIER. Schon die Einstufung “Schlager-Rock” ist dermaßen daneben, dass man sich fragt, ob die Redakteure die besprochene CD überhaupt gehört haben. Selbstverständlich handelt es sich bei dieser CD um Pop-Rock, und zwar um einen der besten Sorte.
Schwamm drüber, was lesen wir weiter: “(…) Das Konventionelle ist der Musik geblieben, die Energie ist weg: Album Nummer zwei bietet primär dumm getextete Songs, die sich kaum einprägen”.
Kinder, Kinder … gerade von einprägsamen Melodien lebt diese CD, freilich, das gebe ich schon zu, muss man auch einen Sinn für Musik entwickelt haben - wenn man ausschließlich auf HipHop-Beats oder dumpfe Endzeitmetaller steht (selbstverständlich konnte in der dieswöchigen Ausgabe eine HipHop-Band die beste Kritik abräumen, wie so oft, Metallica können ja nicht jede Woche eine CD veröffentlichen), hat man dafür natürlich kein Gespür.
Die nächste Frage ist, was der Rezensent unter “Energie” versteht. Ich fürchte fast, sein Rezensionsexemplar enthält zum Bleistift Track 4, “Chasing the sun”, nicht, eine Nummer, die für mich persönlich das Zeug zum Sommerhit hat und refrainmäßig nur so vor Energie sprüht.
Was die Texte betrifft, so möchte ich mich damit nicht wirklich auseinander setzen; was der KURIER als “dumm getextet” empfindet, bezeichnen andere als “geniales Songwriting”.
Fazit: “The Calling” haben auf ihrer neuen CD eine Vielzahl an wunderbaren Soundlandschaften geschaffen, die sie auf hymnenartigen Refrains durchfliegen. Alex Bands Falsetto erinnert vor allem bei “Chasing the sun” an Bono Vox, insgesamt präsentiert er sich stimmlich auf der zweiten CD noch facettenreicher, und wenn man bedenkt, dass er erst Anfang 20 ist, kann man erahnen, wohin ihn seine Reise führen wird.
Martin Bruny am Sonntag, den
30. Mai 2004 um 01:24 · gespeichert in Tonträger

Der amerikanische Singer/Songwriter Edwin McCain aus South Carolina ist vor allem durch zwei Songs berühmt geworden: “I’ll be” und “I Could not ask for more” - zwei Songs, die bei den Auditions für die amerikanischen “Pop Idol”-Staffeln rauf- und runtergesungen wurden und bei diversen Wahlen zu den “Greatest Love Songs ever” fast immer dabei sind. Doch selbst in den USA ist McCain in den letzten Jahren chartsmäßig etwas in der Versenkung verschwunden, auch wenn er mit bis zu 300 Live-Gigs pro Jahr wohl zu den aktivsten Heartland Rockern zählt. “Scream & Whisper”, McCains siebente CD, erscheint am 22. Juni 2004 (und wird bei uns wohl wieder mal nur als Import erhältlich sein um sagenhafte 26 bis 30 Euro) - vielleicht schafft es McCain damit ja auch mal nach Europa. Fans sollte er hierzulande eigentlich genug haben für einige Live-Gigs.
Martin Bruny am Samstag, den
29. Mai 2004 um 01:23 · gespeichert in Event-Tipps


[Patti Labelle (Pic: © Jazz Fest Wien)
& Al Jarreau (Pic: © Jazz Fest Wien/Wolfgang Gonaus)
- die Top-Acts des Jazzfest Wien]
Vom 28. Juni bis 14. Juli 2004 geht in diesem Jahr das Jazzfest Wien über die Bühne. Das Programm ist schlicht und einfach sensationell. Fast an jedem Tag treten Legenden und Top-Acts an. Absolute Highlights:
28. Juni: Rekekka Bakken (Museumsquartier)
01. Juli: Patti Labelle (Wiener Staatsoper)
02. Juli: Steve Winwood (Wiener Staatsoper)
03. Juli: Manfred Mann’s Earth Band (Spittelau)
04. Juli: Bobby McFerrin (Wiener Staatsoper)
05. Juli: Pat Metheny (Wiener Staatsoper)
06. Juli: Al Jarreau (Wiener Staatsoper)
10. Juli: Angie Stone (Rathaus)
11. Juli: Gilberto Gil (Rathaus)
13. Juli: Jamie Cullum (Rathaus)
22. Juli: Alicia Keys (Austria Center Vienna) - Sonderkonzert
Besonders gespannt darf man auf die Performance von Patti Labelle sein, die wie keine andere Diva unserer Zeit auf der Bühne zur Soul-Hohepriesterin mutiert und völlig losgelöst unerreichbare Interpretationen zaubert.
Martin Bruny am Freitag, den
28. Mai 2004 um 01:13 · gespeichert in Pop

60 Jahre wurde Patti Labelle unlängst alt, Timeless Journey hat sie ihre jüngste CD genannt, die Anfang Mai erschienen ist. Lange hat man von Patti nichts gehört, doch mit “Timeless Journey” beweist sie, dass sie es noch immer drauf hat, Soul-Klassiker auf unvergleichliche Weise zu zaubern. Mag sein, dass sie in die Single-Charts, die großteils von Rappern und Teenagern dominiert werden, nicht mehr reinkommt, aber sagen wir mal in einer besseren Welt wäre ein Song wie “2 Steps away” ein weltweiter Nummer 1-Hit. Ein Lied, das man auch noch in 20 Jahren spielen wird, ein Songjuwel, das für mich mit Sicherheit zu den besten Songs dieses Jahres zählt.
“Timeless Journey” rangiert in den USA-R&B-Charts in den Top 10 und sollte in keiner CD-Sammlung fehlen!
2 Steps Away
It’s hard to see the fear inside
As I walk away from you
And distance overcomes the miles
As slowly I pull through
And I cannot reach the world today
Cuz I’m suffering from you
And the more I think, the more I cry
As I walk away from you
I’m two steps away
From loneliness
I’m awake
From the mess we made
I’m alive
And I’m feeling incomplete
I don’t understand my life
Or the version that chose you
And the warring hearts and winter came
Now there’s nothing left to do
And I cannot reach the world today
Cuz I’m sufferung from two
And the more I think, the more we die
As I walk away from you
I’m two steps away
From loneliness
I’m awake
From the mess we made
[Patti Labelle, Jonathan Delise, David Ivory]
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