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Archiv - News

BMG feuert Gareth Gates: Gehts eh noch?


Es ist gerade mal ein paar Wochen, von mir aus auch Monate her, da galt Gareth Gates, Zweitplazierter der ersten englischen “Pop Idol”-Staffel, als populärster Popstar Großbritanniens, mit besten Aussichten, auch in Deutschland den Durchbruch zu schaffen. Nun tickert die Meldung durch die Medienlandschaft, dass BMG den Jungstar gefeuert hat. Simon Cowell, Mastermind der “Pop Idol”-Serie und Boss von BMG, scheint keinen Wert darauf zu legen, einem Jungstar dabei behilflich zu sein, zum Entertainer zu reifen. Nicht genug damit, scheint man Gareth Gates plötzlich auch jegliches Talent absprechen zu wollen. So sei die Entscheidung, den Sänger zu feuern, nach einem Konzert in der Londoner Royal Albert Hall gefallen, die einige “Big Player” nicht beeindruckt habe. Wie tief kann man nur sinken, Herr Cowell? [Story]

Die 50 “schlechtesten” Songs aller Zeiten oder Bla bla bla

Wir wissen ja alle, dass Listen sehr beliebt sind, und das hat nun auch das Magazin Blender erkannt. Derzeit punktet es an der Popularitätsfront mit einer Liste der “50 schlechtesten Songs”. Ernst nehmen sollte man dieses Listchen freilich nicht, denn eine “Jury”, die ausgerechnet Songs wie “You’re the inspiration” von Chicago in diese Aufstellung aufnimmt, macht sich ziemlich lächerlich. Clay Aiken, kaum als US-Top-40-Künstler am Durchstarten, darf sich gleich auf Platz 11 einreihen, irgendwo zwischen Madonna und Stevie Wonder. Natürlich ist kein Heavy Metal-Song in dieser Liste und natürlich nichts von Nirvana und Konsorten, dafür aber “Sounds of Silence” von Simon & Garfunkel. Platz 1, “We built this city” von Starship, ist gar von einem Österreicher, Peter Wolf, produziert worden. Also wirklich, schämen sollte er sich, einen der erfolgreichsten Hits der 80er abgeliefert zu haben. Hier also die 50 schlechtesten Songs ever:

1. We Built This City Starship … 1985
2. Achy Breaky Heart Billy Ray Cyrus … 1992
3. Everybody Have Fun Tonight Wang Chung … 1986
4. Rollin’ Limp Bizkit … 2000
5. Ice Ice Baby Vanilla Ice … 1990
6. The Heart of Rock & Roll Huey Lewis and the News … 1984
7. Don’t Worry, Be Happy Bobby McFerrin … 1988
8. Party All the Time Eddie Murphy … 1985
9. American Life Madonna … 2003
10. Ebony and Ivory Paul McCartney, Stevie Wonder … 1982
11. Invisible Clay Aiken … 2003
12. Kokomo The Beach Boys … 1988
13. Illegal Alien Genesis … 1983
14. From a Distance Bette Midler … 1990
15. I’ll Be There for You The Rembrandts … 1995
16. What’s Up? 4 Non Blondes … 1993
17. Pumps and a Bump Hammer … 1994
18. You’re The Inspiration Chicago … 1984
19. Broken Wings Mr. Mister … 1985
20. Dancing on the Ceiling Lionel Richie … 1986
21. Two Princes Spin Doctors … 1992
22. Courtesy of the Red, White and Blue (The Angry American) Toby Keith … 2002
23. Sunglasses at Night Corey Hart … 1984
24. Five for Fighting Superman … 2000
25. I’ll Be Missing You Puff Daddy featuring Faith Evans and 112 … 1997
26. The End The Doors … 1967
27. The Final Countdown Europe … 1987
28. Your Body Is a Wonderland John Mayer … 2001
29. Breakfast at Tiffany’s Deep Blue Something … 1995
30. Greatest Love of All Whitney Houston … 1986
31. Mmm Mmm Mmm Mmm Crash Test Dummies … 1994
32. Will 2K Will Smith … 1999
33. Barbie Girl Aqua … 1997
34. Longer Dan Fogelberg … 1979
35. Shiny Happy People R.E.M. … 1991
36. Make Em Say Uhh! Master P featuring Silkk, Fiend, Mia-X and Mystikal … 1998
37. Rico Suave Gerardo … 1991
38. Cotton Eyed Joe Rednex … 1995
39. She Bangs Ricky Martin … 2000
40. I Wanna Sex You Up Color Me Badd … 1991
41. We Didn’t Start the Fire Billy Joel … 1989
42. The Sounds of Silence Simon & Garfunkel … 1965
43. Follow Me Uncle Kracker … 2000
44. I’ll Do Anything for Love (But I Won’t Do That) Meat Loaf … 1993
45. Mesmerize Ja Rule featuring Ashanti … 2002
46. Hangin’ Tough New Kids on the Block … 1989
47. The Only Thing That Looks Good on Me Is You Bryan Adams … 1996
48. Ob-La-Di, Ob-La-Da The Beatles … 1968
49. I’m Too Sexy Right Said Fred … 1992
50. My Heart Will Go On Celine Dion … 1998

Barry Manilow-Themenabend bei “American Idol, Season 3″

Vergangene Nacht stand die Castingshow American Idol, die weltweit erfolgreichste Entertainment-Sendung, ganz im Zeichen von Mr. Entertainment: Barry Manilow. Die sieben Finalisten interpretierten sieben seiner Hits:

Diana DeGarmo - “One Voice”
George Huff - “Trying To Get The Feeling Again”
Jennifer Hudson - “Weekend In New England”
Jasmine Trias - “I’ll Never Love This Way Again”
LaToya London - “All The Time”
John Stevens - “Mandy”
Fantasia Barrino - “It’s A Miracle”

Danach stellten sich die potentiellen American Idols dem Urteil der Jury, der auch Barry Manilow angehörte.
Derzeit laufen in Foren und auf Websites Diskussionen darüber, für wen diese Runde die letzte gewesen sein wird. Idolfan.org bietet Mitschnitte der Performances. Auch heute Nacht ist Barry Manilow mit von der Partie und wird live dabei sein, wenn wieder einmal ein Kandidat tränenreich veranschiedet wird. Wer wird es sein? George Huff, der mehr falsche Töne generierte als es ein Zufallsgenerator zustande gebracht hätte, oder etwa John Stevens, ein 16-jähriger Dean Martin-Epigone und Darling der aktuellen Season?
Selbstverständlich könnte man an jedem anderen Themenabend hier das Posting beenden, aber bitte, nochmal: Es war ein Barry Manilow-Themenabend, und das ist so ungefähr das Ärgste, was sich Musikjournalisten und alle anderen, die von Musik nichts vestehen, vorstellen können. Daher hier ein Link zu einem USA-Today-Artikel. Etwas mehr Wertschätzung für “The undisputed #1 Adult Contemporary Artist-of-All-Time, a Grammy, Emmy and Tony award-winner” bietet: The Rugged Elegance.
Zitate des Abends:
Simon Cowell zu Barry Manilow: “What have you done to the girls? You’ve made them all sing really well.”
Barry Manilow, als er sich den 7 Finalisten vorgestellt hat: “For those of you who don’t know who I am, this is what Clay Aiken is going to look like in thirty years.”

UPDATE: Jennifer Hudson ist out. Keine Bange, die Frau macht auch ohne “American Idol” ihren Weg.

Die Easy-Listening-Revolution in den UK-Charts: Bye-bye Rock’n'Roll


Was ist los mit den Engländern? Sieht man sich diese Woche die UK-Album-Charts an, trifft man auf Interpreten wie Norah Jones, Katie Melua, Jamie Cullum, Harry Connick Jr. oder Will Young, guckt man sich die Top 10 an, so finden wir Engelbert Humperdinck, Daniel O’Donnell, Lionel Richie und Barry Manilow.
Keine Spur vom sagenumwobenen Britpop. Der einzige Ausreißer in der Easy-Listening-Wolke sind Guns N’ Roses. Wie kommts? Details bieten zwei äußerst interessante Artikel: The charts: not exactly rock and roll is it?; Feels nothing like teen spirit

Literaturkritik mit krausen Metaphern

Lustig gehts derzeit in der “Literaturkritik” zu. Frà©dà©ric Beigbeders Roman “Windows on the World” animiert Rezensenten zu Metaphern und verbalen Wutausbrüchen [FAZ], die man sich in Zusammenhang mit Literatur eigentlich sparen könnte. Es ist eine Sache, das Werk eines Schriftstellers schlecht zu kritisieren, es ist aber etwas anderes, eine Rezension mit den Worten “Spätestens hier rüttelt die Literatur an ihrem Watschenbaum” [Standard] abzuschließen. Denn da würde ich doch gerne wissen, Metapher hin, Metapher her, in welcher Funktion sich der betreffende Rezensent hier sieht und auf welchem Weltbild seine Tätigkeit basiert.

Manilow Jumps Into UK Top 10 - ‘Ultimate Manilow’ Hits Collection Becomes London Smash


LOS ANGELES, March 23 /PRNewswire/ — Barry Manilow’s star is burning brighter then ever. Following Westlife’s recent No.1 hit with his classic song ‘Mandy‘ (which also went straight to the top of the US charts when originally released in 1975), Manilow’s brand new greatest hits compilation Ultimate Manilow has brought one of the world’s greatest showman his first UK Top 10 album since ‘A Touch More Magic ‘ went to No. 10 in 1983.
Ultimate Manilow is out now on BMG and is a timely reminder why Grammy award winning Barry Manilow is one of the most successful pop performers ever. As well as ‘Mandy’, Ultimate Manilow includes an exclusive previously unreleased track ‘Who Needs to Dream’ from Copacabana The Musical as well as 19 of the Brooklyn-born star’s biggest hits, including the Chopin-inspired US Top 20 / UK Top 25 hit ‘Could It Be Magic;’ The US No.1 hit ‘Looks Like We Made It‘ and ‘Copacabana (At The Copa).’
Commenting on the success of Ultimate Manilow, Manilow said, “Well, this just goes to prove that if you live long enough, anything is possible! I couldn’t be more excited or be more grateful to all of my wonderful UK fans.” [Story]

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4.3.2004, Virgin Megastore, Wien: Dionne Warwick-Booksigning


[Foto: Martin Bruny, 4.3.2004]

Dionne Warwick, 5-fache Grammy-Preisträgerin, Soul-Superstar … und neuerdings auch Buchautorin weilt derzeit in Wien, um ihr Werk “My Point of View” zu promoten. Im Virgin Megastore fand am 4. März 2004 eine Signierstunde statt, die in entspannter und lockerer Atmosphäre über die Bühne ging. Der charmante Weltstar nahm sich ausführlich für Fans und Verehrer Zeit und beantwortete vor dem Booksigning auch willig Fragen eines Radio Wien-Reporters. Dionne Warwick hat mit diesem Buch nicht etwa eine Autobiographie verfasst, vielmehr handelt es sich um eine Auswahl von privaten und bisher unveröffentlichten Photos, die von der Sängerin kommentiert werden. Dem Werk ist eine CD mit 4 bisher unveröffentlichten Songs beigelegt. Das Package wechselt für 49,50 Euro den Besitzer. Hoffentlich noch in diesem Jahr wird Dionne Warwick auch als Sängerin wieder in Wien gastieren. Für den Herbst sind Termine in Planung.

Dagmar Koller live im Theater an der Wien - Abschied oder Comeback?

Dagmar Koller, Operetten- und Musical-Diva
[Foto: Martin Bruny, 3.3.2004]

Am 3. März 2004 feierte die zutiefst österreichische Operetten- und Musical-Diva Dagmar Koller nach drei Jahren Bühnenabstinenz ihr Comeback am Theater an der Wien. Ist es ein Abschied von der Bühne gewesen oder ein veritables Comeback? So genau weiß man das nicht. Pläne, mit einer Soloshow auf Tournee zu gehen, existieren. Doch nach der Show gab Dagi an, zuerst mal sechs Monate Pause vom Showbusiness machen zu wollen. Schrullig, tapsig und an manchen Stellen doch berührend, begeisterte Dagmar Koller Fans und Promis, die sich bei diesem Event wohl in etwa die Waage hielten. Den Abend im Theater an der Wien gestaltete die Koller mit Ihren Lieblingssongs aus 40 Jahren Showbusiness. So manch Interpretation, beseelt vom Wunsch, es einfach mal anders zu machen (zum Beispiel “Memory” aus “Cats”), kippte, doch mit Jahrhundert-Standards wie “I am what I am” oder “Send in the Clowns” ließ die Diva Klasse aufblitzen.

Manilow Marches Onto ‘American Idol’


Barry Manilow will be one of the celebrity guest judges on the current season of “American Idol,” Billboard.com has learned. In live episodes airing April 19-20, Manilow will sit in as a judge alongside Simon Cowell, Paula Abdul and Randy Jackson. The episodes will feature the contestants performing Manilow songs, and Manilow himself will perform on the April 20 edition.
“American Idol,” currently in its third season, is Fox’s highest-rated series of the year so far, according to Nielsen Media Research. Producers are currently trying to persuade Paul McCartney and Stevie Wonder to be guest judges on the show. [story]

“Wuthering Heights” - neue CD von “Les Miz”-Komponist Claude-Michel Schönberg

Ab Februar ist bei Dress Circle, dem weltweit anerkannten Londoner Musical-Fachgeschäft, Claude-Michel Schönbergs “Wuthering Heights” erhältlich. Es handelt sich dabei um ein Ballett, das Schönberg im Jahr 2002 komponierte. Im September 2002 wurde das Werk vom Northern Ballet im britischen Bradford uraufgeführt.

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