Fixiert ist die Uraufführung von Christian Brandauers Musical »Romeo & Julia« im Rahmen der Festspiele Röttingen für den 5. Juli 2012. Insgesamt 15 Mal wird die Show zu sehen sein.
Der Sohn von Burgschauspieler Klaus Maria Brandauer wird ein »zeitgemäßes Rock-Pop-Musical†auf die Bühne bringen. Buch und Musik stammen von ihm, frei nach Shakespeare. Renate Kastelik übernimmt die Regie, Heike Lechler die Choreografie. Das Bühnenbild wurde von Helmut Mühlbacher gestaltet.
In den Hauptrollen sind Marvin Dietmann als Romeo und Barbara Endl als Julia zu sehen. Weiters Georg Leskovich als Tybalt, Christian Brandauer als Erzähler/Clown, Martin Muliar als Herr Montague, Frederike Faust als Frau Capulet, Thomas Weissengruber als Benvolio, Rita Nikodim als Amme, Raimund Stangl als Herr Capulet, Bruno Thost als Pater Lorenzo und Tobias Eiselt als Mercutio.
Martin Bruny am Montag, den
9. Januar 2012 um 22:28 · gespeichert in Tonträger
Ein Jubiläum feiert »Elisabeth«, das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze. 20 Jahre hat die Show am Buckel, einige Cast-CDs sind bereits erhältlich, eine neue soll, so Michael Kunze (siehe –> hier), »fest geplant« sein (siehe auch –> hier). Es wird die aktuelle Tourversion der Show sein, die man für die Ewigkeit erhalten möchte.
Folglich werden auf dieser Cast-CD zu hören sein: Mark Seibert (Tod), Annemieke van Dam (Elisabeth), Kurosch Abbasi (Lucheni), Oliver Arno (Rudolf), Mathias Edenborn (Franz Joseph), Betty Vermeulen (Sophie), Elissa Huber (Ludovika/Frau Wolf), Dennis Kozeluh (Max) u. a.
Infos gibt es vom Meister auch zur neuen Wiener Version der Show, die Anfang September im Raimund Theater Premiere feiert. Michael Kunze:
Wir wollen eine frische, eigenständige Neuproduktion machen - ohne aber Gutes und Bewährtes ohne Not zu verändern. Dennis Callahan ist auf jeden Fall wieder dabei wie auch Harry Kupfer und Hans Schavernoch. (LINK)
Martin Bruny am Montag, den
9. Januar 2012 um 22:09 · gespeichert in Flicks, Sprache, Event-Tipps
24. Januar 2012
18:30
bis
20:00
Eine Lesung von Cornelius Obonya mit dem Titel »Böse Produzenten? Leben und Image der Hollywood-Gründer« findet am 24. Januar 2012 im Jüdischen Museum Wien statt (Beginn: 18:30)
Der cholerische und despotisch herrschende Studioboss ist ein immer wiederkehrendes Bild in den Biografien und Briefen der Filmschaffenden Hollywoods. Mit einer differenzierten Textcollage, in der sowohl die Hollywood-Gründer als auch die kreativen Köpfe Hollywoods zu Wort kommen, stellt Cornelius Obonya die Biografien der Studiogründer und die Konflikte zwischen den kreativen und den wirtschaftlichen Protagonisten Hollywoods dar. Mit Texten von und über Salka Viertel, Samuel Goldwyn, Harry Cohn, Adolph Zukor, Billy Wilder u. a.
Tickets sind im Jüdischen Museum Wien erhältlich.
Preis € 15,- / € 10,- ermäßigt
Einlass: 18:00 Uhr
Martin Bruny am Donnerstag, den
5. Januar 2012 um 03:45 · gespeichert in Event-Tipps
12. Juli 2012
20:00
bis
22:30
Bis 2007 waren die Festspiele Gutenstein unter dem Namen »Raimundspiele Gutenstein« bekannt. Eine Veranstaltungsreihe, in welcher jeweils im Sommer von 2000 bis 2007 Stücke zu Ehren Ferdinand Raimunds zur Aufführung gelangten.
Danach produzierte man in Gutenstein Musicals wie »Tutanchamon« (2008) und »Gustav Klimt« (2009), um dann 2010 wieder zu Raimund zurückzukehren. »Brüderlein Fein im Bleichgarten« hieß damals das Raimund-Programm, und genau das steht auch 2012 wieder auf dem Programm in Gutenstein.
Die Besetzung: Luzia Nistler, Thomas Stobl, Sabine Neibersch und Hari Baumgartner.
Gespielt wird vom 12. Juli bis zum 15. Juli 2012.
Nähere Infos —> hier.
Martin Bruny am Mittwoch, den
28. Dezember 2011 um 03:51 · gespeichert in Theater, Event-Tipps, News
24. Januar 2012
20:00
bis
22:00
Vom 24. bis 28. Januar 2012 geht’s im Wiener Theater Drachengasse zünftig zu. Volksmusik, Schlaaager, Musicals und Musicaldarsteller – in Deutschland und Österreich ist ja das Humptatumtatäterääää-Moment in der Musicalszene immer stärker im Vormarsch. Was liegt also näher, sich diesem Phänomen satirisch zu nähern. Wer seine Musicals heutzutage promoten will, geht zu Herrn Silbereisen, Frau Nebel und wie sie alle heißen … und vollblaybackt da unter anderem in großartig grellem, theaterfremdem Licht, selbstverständlich mit möglichst vielen Großaufnahmen – was insgesamt natürlich immer wunderbar zu Maske und Montur passt und so einen »besonders vorteilhaften« Blick auf die Produktionen ermöglicht. Man macht sich und das Genre bis zum Erbrechen lächerlich, alles, um das heißbegehrte, in jeder Hinsicht breite Publikum anzulocken, für das man dann auch noch extra trottelige Shows wie »Ich war noch niemals in New York« maßschneidert. Zum Dank lädt man die Moderatoren dieser Volksverblödungsshows ein, Musicals im Namen des Rubels, der rollen möge, restlos live in den Theatern zu massakrieren, denn, eh wurscht, ob Herr Silbereisen nun den Tod, Helene Fischer die Sisi oder die ICH aus »Räbääkkkaa« singt oder Herr K. irgendwas – was da am allerschlimmsten ist, das will ab einem gewissen Zeitpunkt eh niemand mehr beantworten.
Zurück zur Drachengasse, »Mord im Musikantenbeisl« ist die österreichische Version einer Show, die in Deutschland den Titel »Mord im Musikantenschuppen« trägt. Ronny Rindler hat das Buch geschrieben, Rory Six die Musik. Was darf man erwarten? Dazu findet sich auf der Website des Theaters Drachengasse folgende Erklärung:
Die Geschichte
Die großen Stars der Volksmusik treffen sich zur Live- und Jubiläumssendung des Musikantenbeisls. Doch was als unterhaltsamer Abend beginnt, endet in einer Katastrophe: Die Fernsehmoderatorin und Gastgeberin wird tot auf der Herrentoilette gefunden. Weder die »Terzbuben« noch das Schlagersternchen oder das blinde Jodelwunder dürfen das Studio verlassen, denn sie stehen unter Mordverdacht. Erst müssen sie mit Hilfe des Publikums den Mörder finden und so ihre Unschuld beweisen.
»Mord im Musikantenbeisl«, das ist eine »Show mit Gesang und viel Humor«, eine »Krimi-Komödie der Volksmusik«, gar eine eine »Musical Comedy«? Weiter sollte man nicht gehen, denn schon da wirds wohl gefährlich, was man aber noch herausfinden müsste.
Die deutsche Version (Uraufführung am 13. Oktober 2010 in Norderstedt) wird bisweilen als Krimidinner serviert inkl. 4-Gänge-Menü. Im Februar 2012 feiert der »Mord im Musikantenschuppen« sein Debüt auf der Reeperbahn.
Tickets für die österreichische Fassung sind bereits erhältlich.
Servus!
Tickets
Theater Drachengasse, Bar&Co
Fleischmarkt 22, A-1010 Wien
Tel.: 01/5131444
Mail karten@drachengasse.at www.drachengasse.at
Vollpreiskarte: € 16
Clubkarte: € 14 – gilt für Ö1 Club, GPA, GÖD, Am.Puls, Erste Club, Pensionisten
Studentenkarte: € 10
Ö1-Studentenkarte: € 9
Halbpreiskarte: € 8 – gilt für IG Freie Theaterarbeit, ÖGB (mit AK-Kulturabo)
Leading Team
Buch: Ronny Rindler
Österreichische Bearbeitung: Richard Panzenböck
Musik: Rory Six
Regie: Richard Panzenböck
Regieassistenz: Joanna Godwin-Seidl
Produzent: Sarah K. Hayes, vienna theatre project
Cast
Jacqueline Braun, Peter Gulan, Karsten Kammeier, Katrin Mersch-Dustdar und Rory Six
Termine
Dienstag, 24. Januar, bis Samstag, 28. Januar 2012, Beginn jeweils 20 Uhr
Martin Bruny am Samstag, den
24. Dezember 2011 um 02:35 · gespeichert in Event-Tipps
24. Juni 2012
20:00
bis
23:00
Erstmals seit zwölf Jahren bespielt die Oper Graz die Open-Air-Bühne der Kasematten mit einem Musical. Die Premiere von »Der Mann von La Mancha« ist am 24. Juni 2012. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
Josef Ernst Köpplinger führt Regie, Erwin Windegger gibt den Titelheld Don Quixote. Seinen Freund Sancho Pansa spielt Daniel Prohaska, Carin Filipcic wird als Aldonza und Dulcinea zu sehen sein.
Spielort und Geschichte dieses Musicals ergänzen sich bei »Der Mann von La Mancha« und den Kasematten perfekt, schließlich spielt das Stück im Gefängnis: Die spanische Inquisition wirft den Dichter Miguel de Cervantes ins Gefängnis. Dort stellt er mit seinen zwielichtigen Mitgefangenen Szenen aus seinem Romanmanuskript des »Don Quixote« dar. Cervantes selbst schlüpft in die Rolle des alternden Edelmanns Don Quixote, der gegen das Böse zum Kampf zu Felde zeiht, wobei ihn sein Diener Sancho Pansa tatkräftig unterstützt. Eine Windmühle wird zum »Großen Zauberer«, zum Erzfeind Don Quixotes, und in der derben Aldonza glaubt Don Quixote, die Prinzessin Dulcinea gefunden zu haben …
Leading Team
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Inszenierung: Josef Ernst Köpplinger
Co-Regie: Nicole Claudia Weber
Choreographie: Boris Nebyla
Bühne & Kostüme: Rolf Langenfass
Licht: Josef Ernst Köpplinger
Dramaturgie: Bernd Krispin
Cast
Cervantes | Don Quixote: Erwin Windegger
Sein Freund | Sancho: Daniel Prohaska
Aldonza | Dulcinea: Carin Filipcic
Padre: Martin Fournier
Antonia: Nazanin Ezazi
Barbier: AndrਠSchuen
Haushälterin: Kristina Antonie Fehrs
Maria: Uschi Plautz
Vor der Premiere
Sonntag, 17. Juni 2012, 11.00 Uhr, Malersaal
Premiere
24. Juni 2012, 20.00 Uhr, Kasematten
Weitere Vorstellungen
26.6., 28.6., 3.7., 4.7., 5.7., 6.7., 8.7., 10.7., 11.7., 13.7., 14.7. und 15.7.
Beginn jeweils 20.00 Uhr
Martin Bruny am Mittwoch, den
21. Dezember 2011 um 19:47 · gespeichert in Musical, Wien, Tonträger, Kult
Das Wiener Singer/Songwriter-Duo »Zwa Voitrottln” (Johannes Glück & Dieter Hörmann) liefert knapp vor Weihnachten noch einen satirischen iTunes-Download ab, quasi als preisgünstiges Last-Minute-XMas-Gift für unser aller von der KRISE gebeuteltes Brieftascherl – und im Speziellen für all jene ins Musicalgenre Vernarrten, die in diesem Jahr Geld gespart haben, weil sie nicht auf das verlockende Angebot der Vereinigten Bühnen Wien eingegangen sind, statt einer Weihnachtsshow das Prequel zu »Ich war nichts, nicht mal in New York«, die lustige 50er- & 60er-Jahre-Show mit den Hits, die in den 70ern schon oarsch waren, zu buchen.
Die »VBW-Single« ist ab sofort erhältlich und kommt mit folgender Erklärung:
Um Gottes Willen! Zwa Voitrottln befinden sich plötzlich in einem Musical der Vereinigten Bühnen Wien. Das Stück ist typischer Weise teuer und schlecht aber hoch subventioniert. Albtraum oder Realität? Beides! Die VBW produzieren seit Jahren eigenartige kommerzielle Musicals, werden dafür jährlich mit vielen Millionen Steuereuros subventioniert - und machen trotzdem noch Verlust. Oida?! Wo geht die ganze Kohle hin?? Das fragen sich nicht nur Zwa Voitrottln, sondern u.a. der Rechnungshof, das Kontrollamt der Stadt Wien, die Opposition im Wiener Gemeinderat, aufmerksame Journalisten und immer mehr Theaterinteressierte, die ein wenig hinter die Kulissen blicken.
Zu diesem erschütternden Song haben Zwa Voitrottln eine wichtige persönliche Mitteilung an ihr geschätztes Publikum:
“Wir möchten uns ausdrücklich und schon im Vorhinein entschuldigen, dass wir dieses unappetitliche Thema aufgreifen mussten. Falls Sie - wie zu erwarten - während des Lieds schwere Übelkeit überkommt, vergessen Sie bitte eines nicht: Diese Nummer dauert nur vier Minuten. ‘Rebecca’ dauert zwei Stunden. Außerdem bekommen Sie bei den VBW für 90 Euro einen Schas. Bei uns bekommen Sie für 90 Cent Zwa Voitrottln. Dankeschön.”
Martin Bruny am Mittwoch, den
21. Dezember 2011 um 13:13 · gespeichert in Event-Tipps
14. März 2012
20:00
bis
22:00
Marika Lichter, Caroline Vasicek, Suzanne Carey, Caroline Frank und andere bieten zum 7. Mal eine Musical-Show zu Gunsten von »YoungMum«. Das Krankenhaus Göttlicher Heiland ist seit Jahren die erste Anlaufstelle für schwangere Teenager. »YoungMum« begleitet die Mädchen vor, während und ein ganzes Jahr nach der Geburt. Hebammen, Gynäkologen, Sozialpädagogen und Psychologen unterstützen sie unentgeltlich in dieser schwierigen Zeit. Die ungedeckten Kosten dieser in Österreich einzigartigen Hilfe betragen jährlich über 220.000 Euro. Die Einrichtung ist daher auf großzügige Unternehmen, private Spender und Initiativen angewiesen.
Die »Musical Mamis« gewähren auch einen sehr persönlichen und amüsanten Einblick in ihren Familienalltag. Alle selbst Mütter, bewältigen sie täglich den Balanceakt zwischen Kunst, Kindern, »Küche« und treten ohne Gage bei dieser Benefizveranstaltung auf. Durch den Abend führt Boris Pfeifer, die musikalische Leitung hat Walter Lochmann übernommen.
Musical Mamis 2012
Mittwoch, 14. März 2012, 20 Uhr
Wiener Metropol, 1170 Wien, Hernalser Hauptstraße 55
Ticket-Hotline: 01 / 407 77 407, Eintritt: Euro 29,-
Martin Bruny am Dienstag, den
20. Dezember 2011 um 18:48 · gespeichert in Theater
18 Wiener Bühnen haben sich zur »Plattform zeitgenössischer Theater- und Tanzhäuser” (PZTT) zusammengeschlossen. Mit dabei sind:
- 3raum-Anatomietheater
- brut
- Das Off Theater
- Dschungel Wien
- Garage X
- Kabinetttheater
- KosmosTheater
- Lilarum
- Palais Kabelwerk
- Rabenhof
- Salon 5
- Schauspielhaus
- TAG
- Tanzquartier Wien
- Theater Drachengasse
- Theater Nestroyhof Hamakom,
- Theater Spielraum
- WUK
Der Anlass dafür ist die im Moment stattfindende Evaluierung der Wiener Theaterreform, die Neubesetzung der Wiener Theaterjury sowie die voranschreitende Prekarisierung der Theaterschaffenden. Anfang 2012 wird die PZTT an die Öffentlichkeit treten. [ots.at]