Martin Bruny am Donnerstag, den
2. Juni 2011 um 20:44 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
14. Januar 2012
19:30
bis
22:30
Die Bühne Baden bringt ab 14. Januar 2012 Cy Colemans (Musik), Neil Simons (Buch) und Dorothy Fields’ (Texte) Musical “Sweet Charity” - die Show mit Hits wie “Hey, Big Spender”, »Rhythm Of Life« oder »If My Friends Could See Me Now«.
1966 und 1967 lief “Sweet Charity” unter der Regie und mit der Choreographie von Bob Fosse am Broadway. 608 Vorstellungen gingen im Palace Theatre über die Bühne, Bob Fosses Arbeit wurde mit einem Tony Award für die beste Choreographie des Jahres belohnt.
Das Musical basiert auf dem Film »Die Nächte der Cabiria« von Federico Fellini. 1969 wurde der Stoff sehr erfolgreich mit Shirley MacLaine, Chita Rivera, Sammy Davis Jr. u. v. a. unter der Regie von Bob Fosse verfilmt.
Inhalt
Im Nachtclub-Milieu unterhält Charity - wie ihre Kolleginnen - solvente Herren als Taxigirl, um nach ihrer Arbeit von einem bürgerlichen Leben und der großen Liebe zu träumen. Doch mit den Männern ist das ein Problem: Der eine hat es auf ihr sauer verdientes Geld abgesehen, der andere macht sie zur Seelentrösterin für eine Nacht, bis sie eines Tages auf den bodenständigen Angestellten Oscar trifft und sich in ihn verliebt. Er liebt sie auch, nur leider hat er eine fixe Idee …
Leading Team
Musik: Cy Coleman
Buch: Neil Simon
Text: Dorothy Fields/Karl Vibach, Marianne Schubart
Musikalische Leitung: Oliver Ostermann
Inszenierung: Ricarda R. Ludigkeit
Choreografie: Ricarda R. Ludigkeit
Bühnenbild: Sam Madwar
Kostüme: Friederike Friedrich
Besetzung
Ariane Swoboda / Julia Tiecher / Barbara Wanasek / Nina Weiss // Beppo Binder / Ramin Dustdar / Peter Lesiak / Martin Niedermair / Philip Ranson / Marcus Tesch / Timo Verse
Martin Bruny am Donnerstag, den
2. Juni 2011 um 17:28 · gespeichert in Theater
Wir schreiben das Jahr 1983. Unterrichtsminister Helmut Zilk beschäftigt sich mit dem Wiener Burgtheater. Auf seiner Agenda steht das sogenannte “Vorhangverbot”, ein “Verbot”, das zum damaligen Zeitpunkt bereits 200 Jahre lang seine Gültigkeit besaß.
1778 erließ Joseph II. ein Statut über das “Verhalten der Mitglieder” des in eben jener Zeit gerade zum Nationaltheater erhobenen Wiener Burgtheaters, mit dem Inhalt …
… daß keiner der Mitglieder, wenn ihm Beifall gespendet wird, während des Actes oder nach demselben noch einmal erscheinen dürfe, um sich zu bedanken, weil dadurch der Eindruck der darzustellenden Handlung gestört würde …
Vor den Vorhang zur Verbeugung durften nur Gäste und Debütanten (bei ihren ersten drei Rollen), nicht aber die Ensemblemitglieder.
Den Schauspielern war das teilweise durchaus recht. Werner Kraus etwa meinte:
Dieses Hausgesetz mit Nicht-verbeugen-Müssen oder –Dürfen, das fand ich so himmlisch, weil es schändlich ist und die größte Prostitution für einen ernsten Schauspieler, wenn er zum Beispiel als toter König Lear aufstehen und sich verbeugen muß. Das fand ich nach wie vor schrecklich, obwohl es natürlich Schauspieler innerhalb des Theaters gibt, die gern das Hausgesetz aufgehoben hätten. Aber das wäre ein Untergang, denn da käme dann die Claque wie in der Oper.
Um 1800 war Applaus als solcher umstritten. So kann man im “Theater-Kalender” von 1792 nachlesen:
Es ist wahr: das Klatschen hat die Menge der Schauspieler hervorgetrommelt, das Klatschen hat die Unternehmer in Schulden gebracht, das Klatschen hat die Schauspieler verdorben und aus manchem bescheidnen Gliede, welches, in Mißtrauen auf sein Talent, fleißig gearbeitet hat, einen unbesonnenen Verschwender und Prinzipalenplage gemacht, das Klatschen hat zu Ausschweifungen veranlaßt, das Klatschen hat alle Theaterintriken verursacht, das Klatschen hat alle Sitten verdorben und das Theater herabgebracht.
Mehr zur Geschichte des Beifalls hat Alexander Lechner in seiner Diplomarbeit “Applaus. Publikumskundgebungen vom Affekt zur Konvention. Fragmentarische theaterhistorische Untersuchung des Beifalls” zusammengetragen. [Download]
Martin Bruny am Sonntag, den
22. Mai 2011 um 23:23 · gespeichert in Event-Tipps
8. Juni 2011
19:00
bis
21:00
Im Juni 2011 zeigt das Franz Schubert Konservatorium Cole Porters Musicals “Can-Can”. Zu sehen ist die Show im “Kunstpalais”, Dornbacherstraße 139, 1170 Wien.
Dirigent/Arrangement: Dir. Prof. Karl Svec
Gesamtleitung: Mag. Daniela Egg
Termine
8., 9., 10. und 11. Juni
15., 16., 17. und 18. Juni
22., 23., 24. und 25. Juni
Beginn: 19.00 Uhr
Martin Bruny am Sonntag, den
22. Mai 2011 um 23:00 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
13. Juli 2011
19:30
bis
21:30
Wie schön es doch im Märchen sein kann: Der Prinz küsst das Schneewittchen, rettet ihr das Leben, und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute. So romantisch kann die Liebe sein!
Niemand erzählt uns aber, wie es dann weitergeht. Denn nun schlägt sich Schneewittchen mit einer anstrengenden Schwiegermutter herum, fadisiert sich mit einem langweiligen Prinzen und stöhnt unter der Eintönigkeit des Ehealltags. Und so treibt sie die Sehnsucht zurück in den Wald. Dort begegnet sie dem Wolf im Schafspelz, einem verführerischen Fliegenpilz und dem lange herbeigesehnten 8. Zwerg. Und vorbei ist es mit Unschuld und Treue bis in den Tod.
Nach dem »Jedermann in Wien« nimmt das Ensemble von “Stegreif Reloaded” die Grimm´schen Märchen genauer unter die Lupe.
Idee und Bearbeitung: Susanne Draxler, Helmuth Vavra und Berthold Foeger
Kostüm: Beatrice Radlinger
Regieassistenz: Angelina Tichy
Mit Albert ALEL Kessler, Eva D., Petra Kreuzer, Thomas Schreiweis und Valentina Kratochwil
Termine
13. Juli 2011 Premiere
20. Juli 2011
03. August 2011
10. August 2011
17. August 2011
31. August 2011
(Beginn: Jeweils 19:30)
Vom 28. bis 30. Juni 2011 bringt das Theater Nestroyplatz/Hamakom die cross-over Lese-Performance “Neurotic Lounge”.
Juliane Gruner, Jaschka Lämmert, Lucy McEvil, Eduard Wildner und andere lesen Texte amerikanischer jüdischer Autoren wie Philip Roth, Woody Allen, Isaac Bashevis Singer, Maxim Biller, Melvin Jules Bukiet über das Thema Sex.
Es geht um amerikanische, urbane Wirklichkeiten in Slums und sozialen Ghettos oder bekannteren New Yorker Lebenswelten. Die Geschichten beschreiben innere Einsamkeiten wie furiose sinnliche Versuche, aus diesen auszubrechen. Sie erzählen aber auch (einfach) von der »Lust« als Möglichkeit, sich von seiner Subjektivität zu befreien und die eigene Individualität wiederzufinden.
Die Geschichten sind stilistisch genauso heterogen wie die soziale Prägung ihrer Protagonisten: Vom »Stedtlbewohner« zum »Stadtneurotiker«, im Spannungsfeld religiöser Tradition, die behindert wie auch beflügelt. Von jüdischen Klischees wie Klischees über Juden. Von der unanständigen »Rückführung« eines Beschneidungsrituals als moderne Selbstfindung, einem chassidischen, schizophrenen Elvis Presley, von einem schamlosen freien Inzestverhältnis eines Geschwisterpaares in kleinbürgerlichen Milieus mitten in Brooklyn.
»Neurotic Lounge« versucht der inhaltlichen und stilistischen Heterogenität dieser Geschichten formal gerecht zu werden und überlässt es dem Zuschauer wie viel »jüdische Textur« er darin entdecken mag.
»Sex ist, wie die Religion, eine versöhnliche Macht, die soziale Ungerechtigkeit ausgleicht. In beiden seiner sinnlichen und fortzeugenden Prozesse schafft der menschliche Verkehr (in beiden seiner großartigsten Verkörperungen: nämlich Ficken und Schreiben) eine Entschädigung dieser Welt für Verlust, Mangel und, vor allem, Sterblichkeit. Sex und Geschichtenerzählen sind die Gaben, die aus einem Schneider einen König, aus einer Näherin eine Königin machen. Das Laken ist, wie das Blatt des Schriftstellers, ein sauberer, weißer Thron, der allen zugänglich und, weil jedes Geschenk seinen Preis hat, auch für alle gefährlich ist.« [Melvin Jules Bukiet, Autor der Anthologie »Neurotica. Jewish writers on sex.«]
Neurotic Lounge
Eine cross-over Lese-Performance amerikanischer jüdischer Autoren über Sex. Spieltermine: 28., 29. und 30. Juni 2011, jeweils 21.00 Uhr
Inszenierung: Frederic Lion
Mit: Juliane Gruner, Jaschka Lämmert, Lucy McEvil, Eduard Wildner u.a.
Raum: Andreas Braito
Live-DJ: Sweet Susie
Martin Bruny am Donnerstag, den
12. Mai 2011 um 12:00 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
1. April 2012
20:00
bis
23:00
Basierend auf dem gleichnamigen MGM-Film feierte die Musicalproduktion der Wiener Kammerspiele “Singin’ In The Rain” am 22. September 2011 Premiere. Ab 1. April 2012 (bis 30. April) steht die Sow wieder am Programm der Wiener Kammerspiele.
Leading Team
Drehbuch und Adaptierung: Betty Comden und Adolph Green
Musik und Songtexte: Nacio Herb Brown und Arthur Freed
Deutsche Fassung: Hartmut H. Forche
Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Amra Bergman-Buchbinder
Kostüme: Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung: Christian Frank
Choreografie: Ramesh Nair
Choreografische Assistenz: Katrin Mersch
Cast
Don Lockwood: Gaines Hall
Cosmo Brown: Ramesh Nair
Lina Lamont: Jennifer Kossina
Kathy Selden: Nina Weiß
R. F. Simpson: Thomas Weissengruber
Dora Bailey/Miss Dinsmore: Katharina Dorian
Roscoe Dexter: Ronnie Verà³ Wagner
Sprachlehrer: Markus Simader
Tenor: Christian Petru
Zela Zanders: Jennifer Pöll
Sid Phillips: Oliver Liebl
Martin Bruny am Dienstag, den
10. Mai 2011 um 19:19 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
8. Juli 2011
19:30
bis
22:30
Am 8. Juli 2011 findet in Gutenstein im Rahmen der Festspiele die Premiere des Musicals “Egon Schiele - Psychodrama eines verkannten Genies” statt. Mittlerweile sind die Daten zu Leading Team und Cast bekannt.
Leading Team
Musik: Gerald Gratzer
Buch und Lyrics: Sissi Gruber, Birgit Nawrata und Niki Neuspiel
Inszenierung: Dean Welterlen
Choreographie: Cedric Lee Bradley
Bühnenbild und Kostüme: Eduard Neversal und Uschi Heinzl
Cast
Markus Neugebauer: Julian Winter
Franziska Schuster: Wally Neuzil
Sabine Neibersch: Dr. Sarah Schumann
Dean Welterlen: Dr. Andris Kurz-Niemeyr und Prof. Griepenkerl
Hari Baumgartner: Peter Boneder
Thomas Strobl: Walter Novak und Gustav Klimt
In weiten Rollen: Stefan Bischoff, Franziska Fröhlich, Nadine Gabriel, Manuela Gager, Markus Hareter, Regina Mallinger, Andreas Wanasek und Carla Weissmann
Das Musical folgt dem Leben Schieles in einem in der Gegenwart spielenden Handlungsbogen, der einen facettenreichen Zugang und eine aktuelle Sprache in Wort und Musik ermöglicht. So entsteht ein mit Mystery- und Thriller-Elementen dicht gewobenes, kraftvolles Portrait eines jugendlichen »Anti-Helden«.
Die rockig-poppige Musik und das moderne Bühnenbild greifen expressionistische Elemente auf und zeigen ein spannendes »Seelenbild« eines außergewöhnlichen Menschen in seiner außergewöhnlichen Welt.