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Archiv - News

30. Mai 2010: Musicalkonzert der VBW am Wiener Rathausplatz

30. Mai 2010
14:30bis15:00

Am 30. Mai 2010 findet im Rahmen der Veranstaltung “Wien. Für Dich” ein Musicalkonzert der Vereinigten Bühnen Wien am Wiener Rathausplatz statt. Von 14:30-15:00 Uhr singen Marjan Shaki, Ann Mandrella, Alexander di Capri, Andreas Lichtenberger, Lukas Perman, Andreas Bieber, Gianni Meurer und Fernand Delosch Lieder aus dem Musical “Tanz der Vampire” und der Schlagerrevue “Ich war noch niemals in New York”.

Das Bühnenprogramm der zweitägigen Informationsveranstaltung “Wien. Für dich” im Detail:

Wien. Für Dich.
Datum: 29.5.2010-30.5.2010
Ort: Wiener Rathausplatz
1010 Wien

Klares Wasser, pünktliche Öffis, das modernste Krankenhaus Europas, gepflegte Gärten: Was die Stadt Wien für ihre BürgerInnen leistet, kann man bei der Informationsschau am Rathausplatz sehen. Die große Leistungsschau einer perfekten Stadt.

Öffnungszeiten:
Samstag, 10:00 - 20:30 Uhr
Sonntag, 10:00 - 19:00 Uhr

Programm

Samstag, 29. Mai 2010
10.15-11.15 Bujaka
11.20-12.20 Herbstrock
12.50-13.50 Cama
14.00-15.00 Eva K. Anderson
15.00-15.45 Polizei Diensthundeabt.
15.50-16.50 Cardiac Move
17.20-18.20 Luttenberger & Klug
19.00-20.30 Christina Stürmer

Sonntag, 30. Mai 2010
10.00-10.15 Begrüßung
10:15-11:45 Blasmusik Frühschoppen
12:15-13:00 Rondo Vienna
13:15-14:00 Rondo Vienna
14:35-15:05 Vereinigte Bühnen Wien
16.00-17.20 Earth, Wind & Fire
18.00-19.00 Peter Kraus

Die SchauSpielBar der Jungen Burg - ein Talentwettbewerb mit Erfolg

29. Mai 2010
20:30bis23:30

Seit der Spielzeit 2009/10 gibt es im Burgtheater ein umfangreiches Programm speziell für Kinder und Jugendliche! Die sogenannte Junge Burg bietet allen, die vom Theater träumen, vielfältige Möglichkeiten, erste Erfahrungen zu sammeln. Ob auf der Bühne oder im Zuschauerraum, das Angebot reicht vom Blick hinter die Kulissen über intensive Wochenendworkshops bis hin zu selbstständig erarbeiteten Theateraufführungen. Der Lusterboden unter der Kuppel des Burgtheaters wurde ab September 2009 Basislager und Schauspiellabor der Jungen Burg. Von hier aus starteten spannende Exkursionen in die Welt des Theaters, ob allein oder in der Gruppe.

Eine Schiene der Jungen Burg: die SchauSpielBar, die schon bald aufgrund des großen Erfolgs vom Vestibül der Burg ins Kasino übersiedelte. Anfänger oder Fortgeschrittene, alle sind willkommen. Der Eintritt ist frei, und ab 20.30 Uhr können junge Menschen ab 16 Jahren zeigen, was für Talente in ihnen stecken. Alle, die sich trauen, haben hier die Gelegenheit, die Bühne zu erobern. Gesang, Musik, ein Sketch, Gedichte – alles ist möglich. Ab 23 Uhr wird dann das Kasino gerockt. Der nächste Termin ist der 29. Mai 2010.

Was ist die SchauSpielBar?
● OpenStage einerseits
● Bar andererseits
● Danach Party

Warum man da hingeht?
● Um zu zeigen, wie viele Talente man hat, dass man der geborene Stand-up-Comedian, Rapper, Schauspieler, Musiker etc. ist – und das alles ganz ohne nervige Jury à  la Dieter Bohlen oder Heidi Klum. Gewertet wird der Einsatz lediglich mit viel Applaus
● Oder um den geborenen Stand-up-Comedians, Rappern etc. zuzusehen und zu applaudieren
● Um zu plaudern, einen chilligen Abend mit Gleichgesinnten zu verbringen und später richtig abzurocken
● Eintritt kostenlos, Unterhaltungswert unbezahlbar
● Coole Atmo, heiße Mucke
● Zuschauen, anschauen und anschauen lassen
● Barbetrieb: kühles Coke und Bier zu heißen Preisen

Muss ich mich anmelden für
● Party machen? Nein!
● Zuschauen? Nein!
● Spontanbeiträge? Nein!
● Beiträge mit Soundcheck etc.? Ja!: junge.burg@burgtheater.at/Tel: 01 51444-4494

Links
- Neuigkeiten von der Jungen Burg –> hier
- Die SchauSpielBar

Theater-center-Forum: Premiere für “Loveboat”

29. Mai 2010
19:30bis21:30

Im vergangenen Jahr plante Sänger, Regisseur, Schauspieler und Autor Renà© Rumpold für Oberwaltersdorf ein Musical mit dem Titel “KFJ - Kaiser Franz Josef”. Seine Premiere sollte das Stück nicht erleben. Zugesagte Sponsorengelder blieben aus, die Produktion wurde abgeblasen.

In diesem Jahr sollte es klappen mit der Premiere einer neuen Rumpold-Show. Über die Bühne wird sie am 29. Mai im Wiener Theater-center-Forum gehen. Bekannt ist immerhin der Titel: “Loveboat”. Auch die Hauptdarsteller sind fixiert. Renà© Rumpold und die Roth-Zwillinge werden auf der Bühne stehen. Idee, Buch und Regie: Renà© Rumpold.

Zum Inhalt

Ein Zwillings-Schwesternpaar gewinnt eine Kreuzfahrt. Dort lernen die beiden einen Mann kennen, doch dann …

Das nenn ich eine saubere Inhaltsangabe. “doch dann” … herrlich. Ein paar Fragen hätten wir noch, bevor wir unsere Kreuzfahrt buchen. Was solls denn sein? Eine Komödie, ein Musical? Im Untertitel lesen wir “Eine musikalisch-amouröse Kreuzfahrt”. Scheint also Musik zu geben. Arrangiert hat die Fritz Fischer, aber wer hat sie komponiert?

Immerhin kennnen wir die Aufführungsdaten: 29. Mai, 1. Juni und 2. Juni.

Die Roth Zwillinge als Hauptdarstellerinnen. Nichts für ungut, aber sollte man da nicht vielleicht zur Sicherheit die Website der beiden Damen und vor allem die Hörproben aus ihrer neuesten CD verlinken? Nicht, dass am Ende wer enttäuscht ist. Bitte also für Hörproben –> hier entlang. Ein Hinweis noch, die Site ist mit Flash gebaut worden. Damit schließt man zwar, keine Ahnung, ich glaube mehr als 50 Prozent aller Internetuser aus, aber manche mögen das ja, dieses Flashige.

Ticketinfos –> hier

PS: Leider können wir diese Ankündigung nicht mit einem netten Foto illustrieren, da die Fotos auf der Website des Theaters so geschickt eingebaut wurden, dass man sie nur mit Tricks runterkopieren kann. Aber es sind ja eh nur drei Vorstellungen …

“Will you” - neuer Song von Robert Stadlobers Band Gary als Gratis-Download


Copyright: Freshmilk.TV

Schlimm, wenn man bei den Bands von Personen aus der schauspielenden Zunft immer als erstes und fast ausschließlich über ebendiesen bekannten Typen spricht. Haken wir es also ab: Robert Stadlobers Band Gary hat ein neues Album gemacht. Und fortan lasse man die Indie-Töne sprechen.

Auch wenn man nach dem 2002 erschienenen Debüt “The Lonely Cnorve Machine” und den diversen Umbesetzungen und Selbstauflösungsgedanken nicht mehr viel von Gary erwartet hatte, wird man nun eines Besseren belehrt: Gary spielt wieder als eine Band. Und diese will es nicht wissen, sondern hat etwas zu singen - aus dem Bauch und Herzen heraus.

Selbst wenn man es bei einem Albumnamen wie “One Last Hurrah For The Lost Beards Of Pompeji” nicht auf Anhieb antizipieren mag, so steckt hinter diesem Titel doch ein großer Batzen Indierock der poppig charmanten Sorte. Da fällt man gerne mal mit der Refrain-Tür in den Song und singt man auch nicht um den heißen Brei herum. Unbeschwert und losgelöst, heiter bis wolkig und immer charmant geschröddelt erklingen hier 12 Songs, die in einer Pavement-Tradition und Sebadoh-Schule stehen und dieses Album so zu einer auf Tonträger gepressten Herzensangelegenheit machen. Gary sind also keine musikalische Eintagsfliege. Gary sind: Astrid Noventa, Rasmus Engler und Mensch und Musiker Robert Stadlober. [tonspion.de]

“Will you”, das brandneue Lied von Gary, gibt es als Gratis-Download –> hier

Gary sind derzeit auf Deutschland- und Österreich-Tour. Die aktuellen Termine gibt es –> hier. Der nächste Wien-Termin: 2 Juni 2010 im Flex.

[Dramen_erwachen] ‘09 - eine neue Dramatiker-Generation wird gesucht

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[Dramen_erwachen], so lautete der Titel der Abschlusspräsentation des 2009 erstmals vom proScript Verlag sowie von der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz und dem Kinder- und Jugendtheater Dschungel Wien ausgeschriebenen Literaturwettbewerbs “Jugend_schreibt_Theater”, die dieser Tage im Dschungel des Wiener Museumsquartiers über die Bühne ging.

Im Prinzip, profan formuliert, ein Castingwettbewerb, nur nicht für Popsternchen, sondern dann doch eine Stufe seriöser für junge Dichter im gesamten deutschsprachigen Raum auf dem Gebiet des Sprechtheaters, wobei mit “jung” nicht erstpublizeirende “Jung”dichter um die 30 gemeint sind, sondern tatsächlich “jung” zu verstehen ist. Die Jury, bestehend aus Vertretern der drei Initiatoren sowie der jungen Autorin Sophie Reyer, konnte aus Einsendungen von jungen Leuten im Alter zwischen 13 und 19 Jahren wählen. 1300 Schulen, Bildungs-, Kultur- und Jugendeinrichtungen wurden angeschrieben. Das Resultat: 42 eingesandte Stücke, aus denen vier ausgewählt wurden. Auszüge daraus wurden am 4. Mai szenisch im Wiener Dschungel aufgeführt.

Die Ausgangsbasis: Eine recht schlichte Anweisung:

Schick uns deine Texte für die Bühne bitte so:
● Szenen bis fertige Stücke in deutscher Sprache
● Bitte nur getippte Texte (Schreibmaschine oder Computer min. 12 pt.)
● Mindestens 5 Seiten im Format DIN A4
● Keine Originale, da wir Texte nicht zurücksenden können
● Texte per E-Mail bitte in der Anlage (Attachment)
● Bitte keine Gruppenarbeiten

Ein paar nützliche Tipps für dich:
● Schreibe deinen Text als Dialog (direkte Reden)
● Lass nicht mehr als 5 Personen auftreten
● Wähle nicht mehr als 3 Schauplätze
● Mache kurze Anmerkungen, die die Situation beschreiben

Die Gewinne:
1. bis 3. Preis:
Dein Stück wird im DSCHUNGEL WIEN – Theaterhaus für junges Publikum aufgeführt, und du wirst zur Uraufführung nach Wien eingeladen! Der proScript Verlag unterstützt dich bei der Arbeit an neuen Theatertexten.

Ein wenig unspektakulär ging der Abend von Veranstalterseite an den Start. Die Rede des Verlagsrepräsentanten - etwas unsicher. Man sei froh, die jungen Talente gefunden zu haben, bevor man sie an, ja, da habe ich ihn nun nicht wirklich verstanden. Meinte er “an die Prosa verliere” oder “an die Großen [Verlage] verliere”? Möglich und wahrscheinlich ist beides. Ehrlich währt am längsten: Man sei bei diesem Wettbewerb ganz ohne Sponsoren ausgekommen, so der Verlagsrepräsentant weiter. Nachsatz: “Allerdings nicht ganz freiwillig.” Lachen im Publikum. Obwohl - eigentlich eine traurige Sache, wenn man einen solchen Wettbewerb ins Leben ruft und die Sache dann virtuell und real etwas versandet.

Unter den Jungdichtern beispielsweise Irene Diwiak. Sie, Jahrgang 1991, gewann schon 2008 mit 16 Jahren den Literaturwettbewerb “sprichcode” mit ihrem Text “Wir Genies”. 2008 ging auch der erste Preis der Jugendliteraturwerkstatt Graz an die junge Autorin. “Die Super-Maschine”, ein Text, den Diwiak mit 12 Jahren verfasst hat, ist im WWW nachlesbar (—> hier). “Die Stiegenkirche” hat sie mit 11 Jahren geschrieben (–> hier nachzulesen), auch “Der Glückszehner” ist online verfügbar (—> hier). 2010 war sie schon beim Grazer “Drama Slam” mit “Die Gefahr” erfolgreich. Ihr Siegertext für [Dramen_erwachen]: “Die Anderen”.

Auszug aus “Die Anderen”

Wir spielen so ein Spiel, das heißt “die Anderen kommen.” Wir trainieren für den Notfall, wenn die Anderen kommen. Weil die Anderen nicht da sind, noch nicht, muss immer eine Hälfte von uns die Anderen spielen und die andere Hälfte uns und das ist gar nicht so leicht, weil wir immer wissen müssen, ob wir jetzt wir sind oder die Anderen und wenn wir die Anderen sind, halten wir trotzdem zu uns und verlieren absichtlich.

Nicht alle der Jungautoren sind im Netz so ergiebig zu googeln. Charlotte Spitzner ist 15 Jahre alt - Anfang 2009 publizierte sie ihre Kurzgeschichte “Die offene Tür” [Online nachzulesen –> hier]. Ihr Siegertext heißt “Svenja”: Svenja wird im Klassenzimmer aufgefunden - tot. Ihr wurde die Halsschlagader durchgeschnitten. Im Rückblick erzählt sie die Geschichte und die ihrer Umgebung. Authentische und schonungslose Einblicke in jugendliche Gedanken- und Gefühlswelten.

Timo Kocielnik, mit 19 Jahren der “Senior” unter den Jungautoren, meint auf Facebook zum Wiener “Dramen_erwachen”:

Timo Kocielnik hat mit 4 Leuten Wien gecrusht! Wien = Random/Gestern um 10:41

Facebook, WWW, ganz sein Thema: In “Geek”, seinem Beitrag zu “Dramen_erwachen”, sehen wir vier Internetsüchtler, wie sie vor ihren Laptops sitzen und fressen: Infos, Chips, Zuckerl und virtuelle Zuneigungen. Ein konzertierter Alptraum von Bits und Bytes in Rausch und Bogen. Kocielniks Facebook-Profil ist offen zugänglich. Das WWW - Brillantin brutal.

Laura àlvarez, geboren 1992, liefert mit der Geschichte um das gefühllose Mädchen Valentina die perfekte Vorlage für eine gelungene, gefühlvolle und einprägsame Inszenierung. Hier passt alles zusammen. Die Reduktion an Themen vom ersten Stück “Die Anderen” (Irene Diwiak) bis zum vierten (”Valentina”) ist wohltuend spürbar. Die Hektik des WWW, wie Timo Kocielnik sie atemberaubend in “Geek” schildert, ist in diesem Stück nicht existent, auch die Gewalt der “Anderen”, das Schrille, Nervenzerfetzende ist nicht mehr da, und auch die Geschwätzigkeit, die Charlotte Spitzner so gekonnt mit “Svenja” eingefangen hat, ist nicht das Thema. Es ist eine Zweierbeziehung (+ Mutter), die sie schildert. Valentina lernt einen Mann kennen. Er liegt auf seinem Handtuch, sie nähert sich, verführt ihn auf gewisse Weise nicht zuletzt - mit Literatur, er schenkt ihr vielleicht das, was sie verloren hat: Gefühle.

Teilweise waren es viele Inhalte, die im Laufe des Abends in letztlich wenig Zeit untergebracht werden mussten, schnelles Sprechtempo war die Folge, das bei “Valentina”, dem vierten Stück, auf einmal angenehm sich verlangsamte. Ein poetischer Text, der sich sanft in einzelne Szenen unterteilen lässt, mit einem gefühlvollen Ende und Höhepunkt, da untermalt von gut gewählter Musik, mäandrierend zwischen Zuversicht und Hoffnungslosigkeit und am Ende doch vielleicht: Überzeugung.

Für jedes Stück schufen die Schauspieler Johanna Orsini-Rosenberg, Maria Spanring, Yvonne Zahn, Florian Hackspiel und Markus Schöttl eine ganz eigene Atmosphäre. Teils als szenische Lesungen angelegt, teils durchgespielt waren hier engagierte Schauspieler zu erleben, die den Texten Leben eingehaucht haben. Die szenische Einrichtung besorgte Yvonne Zahn.

Was nun unbedingt notwendig ist? Mehr Leben auf der Verlagssite von proScript. Ja, es kostet Zeit, Leben auf eine Site zu bringen, genauso wie es Zeit kostet, Sponsoren für einen Literaturwettbewerb zu finden. Leichter könnte das aber eben mit einer gelungenen Internetpräsenz von Erfolg gekrönt sein. Einen “Newsflash” zu posten, der aus vier Zeilen besteht und ausschließlich die Namen der Gewinner und den Titel der Werke enthält, wird zu wenig sein. Es ist junge Literatur, lebendige Literatur, das sollte man auch online spüren.

Mit der Aufführung am 4. Mai startete auch die Ausschreibung für 2010. Jugendliche von 13 bis 19 Jahren sind aufgerufen, Theaterstücke in deutscher Sprache zu schreiben und bis zum Donnerstag, dem 30. September 2010, an office@proscript.at zu mailen. Die Infos dazu bietet proScript –> hier

[Dramen_erwachen]/Die Stücke

»Valentina« von Laura àlvarez (Jg. 1992)
»Die Anderen« von Irene Diwiak (Jg. 1991)
»Geek« von Timo Kocielnik (Jg. 1990)
»Svenja« von Charlotte Spitzner (Jg. 1994)

Broadway: Da hilft auch kein Tony mehr - Aus für “Enron”

22 Previews, 16 reguläre Vorstellungen und zumindest mal vier Nominierungen für die begehrten Tony Awards (Original Score, Featured Actor Stephen Kunken, Lighting Design und Sound Design), damit wird die Broadwayproduktion “Enron”, die auf dem Finanzskandal aus dem Jahre 2001 beruht, in die Geschichte eingehen. Erfolg wird diese erste Laufzeit allerdings keiner mehr, denn am 9. Mai 2010 ist Schluss. [theatermania.com]

Rupert Goold, der Regisseur des Stückes, meint zur Schließung:

The really sad thing about the play’s closure is that, in directing it, I was really influenced by American showbiz and the Broadway musical, while Lucy [Prebble, the writer] was drawing on all the current great American TV drama. The Broadway cast felt that the text was really American, too – it didn’t feel as if we were bringing an English play over to the Americans.
And it’s sad that there was no consensus among audiences – some people, like the New York Times critic Ben Brantley, clearly found it problematic, but a lot of people raved about it.
Maybe it was a generational thing – in London, we were lucky to play to younger audiences. It’s a loud, fun, rock’n'roll show, so perhaps some people found that a little aggressive. It’s just a shame that now more New Yorkers won’t get a chance to decide for themselves. [guardian.co.uk]

Uwe Kröger: Absolut Live & Gratis in Simmering

19. Juni 2010
17:00bis18:00

copyright für die freunde vom uwe forum: martin bruny.jpg

Uwe Kröger verschlägts nach Simmering. Am 19. Juni 2010 spielt er sein Soloprogramm “Absolut Uwe” live am EBS Gelände (EBS Gelände, Haidequerstraße 7, A-1110 Wien), mit einer für die Jahreszeit etwas merkwürdigen Beginnzeit: 17 Uhr.

Als Gast dabei: Pia Douwes. Der Eintritt ist frei.

Casting made in Austria: Das “Simpl” sucht den Wunderfuzzi - hopp oder tropp

7. Juni 2010
20:00bis22:00

n111359385571339_3887.jpgSind Sie/bieten Sie/… Akkordeonspieler, Alleinunterhalter, Artisten, Ballonkünstler, Bands, Bauchredner, Bauchtanz, Blues, Bodypainter, Burlesque, Chanson, Clowns, Comedy, Conferencier, Country, Doubles/Doppelgänger, Drehorgel, Dichter, Didgeridoo, Dudelsack, Entertainer, Entfesselungskünstler, Equilibristik, Fakire, Flamenco, Gaukler, Geiger, Gitarristen, Gospel, Harfe, Hellseher, Heurigensänger, Hütchenspieler, Hypnotiseure, Illusionisten, Imitatoren, Improvisationstheater, Irish, Folk, Jazz, Jongleure, Kabarettisten, Kammermusik, Komiker, Komische, Kellner, Living Dolls, Lyriker, Märchenerzähler, Magier, Marionettentheater, Mentalisten, Moderatoren, Musical, Musiker, One-Man-Band, Oper, Orchester, Orientalischer Tanz, Panflöte, Pantomime, Parodisten, Pianisten, Puppenspieler/Puppentheater, Sänger, Saxophonisten, Schauspieler, Scherenschnitt, Schlager, Schnellzeichner, Seifenblasen-Show, Seiltanz, Sprecher, Stand up Comedy, Stelzenläufer, Tänzer, Tango, Theater, Travestie, Volksmusik, Wahrsager, Witze-Erzähler, Zauberer, Zitherspieler? Ja?

Dann zählt nur mehr eines: Sind Sie hopp oder tropp?

Das Kabarett Simpl und die Gebhardt-Produktion suchen Talente für alle möglichen und unmöglichen Produktionen im Bereich der Unterhaltungskünste. Allen Talenten zwischen 8 und 80, Einzelpersonen und Gruppen, Schwer- und Leichtgewichten wird eine Möglichkeit geboten, ihr Können vor Publikum unter Beweis zu stellen – ohne Zugangsbeschränkung und ohne Jury im herkömmlichen Sinne (Uwe wird nicht anwesend sein). Jede/jeder, die/der sich anmeldet, darf direkt auf die Bühne! Das Publikum bestimmt, was gefällt! Moderiert werden die einzelnen Showabende von Stefano Bernardin und Bernhard Murg.

Spielregeln
# Teilnahmeberechtigt sind alle Talente im Alter von 8 bis 80 und darüber.
# Anmeldung unter www.vindo.at
# Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, zur moralischen und lautstarken Unterstützung zwischen 0 und 50 Freunde mitzubringen. Eintrittspreis pro Person Euro 7.- (freie Platzwahl)
# Ein Auftritt dauert mindestens 2 Minuten und maximal 10 Minuten.
# Das Publikum darf jederzeit und ungehemmt (mit den in der Theaterwelt bekannten Mitteln: Applaus, Pfeifen, Lachen, Buhen, peinliche Stille, Standing Ovations etc.) Freude oder Unmut, Zustimmung oder Ablehnung äußern, muss aber der Darbietung auf jeden Fall 2 Minuten Gehör schenken. Sollte dann wider Erwarten der Unmut eindeutig überwiegen, wird die/der Darbietende vom Moderator höflichst gebeten, den Vortrag zu beenden.
# Der Wettbewerb findet in 3 Kategorien statt: Wort, Musik und diverse andere Unterhaltungskünste.
# Pro Abend treten zwischen 10 und 18 Künstlerinnen und Künstler auf. Unabhängig von der Länge der Darbietung werden die Siegerinnen und Sieger in der jeweiligen Kategorie des jeweiligen Abends erst am Schluss der Veranstaltung mittels eines echten Applausometers gekürt.
# Die jeweiligen Gewinnerinnen oder Gewinner der einzelnen Abende laden wir im Herbst zu einer Finalrunde ein, die im Rahmen einer Fernsehaufzeichnung im Vindobona stattfinden wird.

Termine
Folgende Castingtermine im Wiener Vindobona wird es geben:

Montag, 07.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 08.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 09.06.2010 - 20:00 Uhr
Donnerstag, 10.06.2010 - 20:00 Uhr
Freitag, 11.06.2010 - 20:00 Uhr
Samstag, 12.06.2010 - 20:00 Uhr
Sonntag, 13.06.2010 - 20:00 Uhr

Montag, 14.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 15.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 16.06.2010 - 20:00 Uhr
Donnerstag, 17.06.2010 - 20:00 Uhr
Freitag, 18.06.2010 - 20:00 Uhr
Samstag, 19.06.2010 - 20:00 Uhr
Sonntag, 20.06.2010 - 20:00 Uhr

Montag, 21.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 22.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 23.06.2010 - 20:00 Uhr
Donnerstag, 24.06.2010 - 20:00 Uhr
Freitag, 25.06.2010 - 20:00 Uhr
Samstag, 26.06.2010 - 20:00 Uhr
Sonntag, 27.06.2010 - 20:00 Uhr

Montag, 28.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 29.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 30.06.2010 - 20:00 Uhr

Links
- Website zur Show
- Twitter
- Facebook

Tiroler Landestheater: Premiere für “Lulu - das Musical” mit Mà¡tà© Kamarà¡s als Jack the Ripper

Als Brigitte Fassbaender 1992 am Tiroler Landestheater Alban Bergs “Lulu” inszenierte, hätte sie wohl kaum gedacht, dass sie im Jahr 2010 ein Musical gleichen Namens schreiben würde. Die Idee stammt von Regisseur und Choreograph Pierre Wyss, ein Komponist war bald gefunden: Stephan Kanyar, der bereits ein erfolgreiches “Frankenstein”-Musical geschrieben hat.

Als Vorlage dient mit Frank Wedekinds “Erdgeist und Die Büchse der Pandora” die Geschichte einer schillernden Frauenfigur der Weltliteratur – Lulu. Sie ist sprichwörtliche Kindfrau und Femme fatale, Unschuld und Verführerin, arglose Naive und gefährliches Tier, Projektionsfläche für männliche Sehnsüchte und Begierden. Lulu eilt von einem Mann zum nächsten. Ihrem beispiellosen Aufstieg zur Gattin des Chefredakteurs Dr. Schön folgt ein atemloser Abstieg, der mit ihrem Tod durch den Frauenmörder Jack the Ripper endet.

In einer revuehafte Erzählweise mit eindringlichen Liedern, lasziven Tangos und ironischen musikalischen Kommentaren zeigt “Lulu – das Musical” nicht nur das Schicksal einer Frau mit ihrem kompromisslosen Anspruch auf ein intensives Leben, sondern auch das bizarre Tableau einer bürgerlich-verlogenen Gesellschaft, in der Heuchelei höher geschätzt wird als lustvolles Begehren.

In den Hauptrollen zu sehen: Lucy Scherer als Lulu und Mà¡tà© Kamarà¡s als Jack the Ripper. Kamarà¡s über seine Rolle:

“Lulu” ist eine bekannte Geschichte, durch Wedekind und Berg, hier im Musical ist die Rolle des Jack beziehungsweise Erzählers neu definiert. Ich versuche zunächst, die emotionale Ebene des Charakters und sein Verhältnis zu Lulu gemeinsam mit dem Regisseur und dem Kreativteam zu erarbeiten. [Theaterzeitung]

Stephan Kanyar und Brigitte Fassbaender zur Musik:

Die Musik ist geprägt von einem eigenständigen Zugriff, kraftvoll und schmissig. Es gibt viele musikalische Ohrwürmer. Nicht alltäglich ist die durchkomponierte Form - und die Tatsache, dass “Lulu - das Musical” durchgereimt ist, mit Raffinesse und auch Ironie. Musical kann mehr sein als seichte Samstagabendunterhaltung. Das Wunderbare an Musilk ist, dass sie den Zuhörer treffen und berühren kann, ohne eine Verständnisebene dazwischen zu schalten. Das fordert Aufrichtigkeit in der Emotion, dann ist es niemals Kitsch. [Theaterzeitung]

Lulu – Das Musical
Musik: Stephan Kanyar
Texte: Brigitte Fassbaender
Nach einer Idee von Pierre Wyss, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind
Uraufführung am Samstag, 15. Mai 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung: Michael Mader
Inszenierung: Pierre Wyss
Choreographie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Kostüme: Michael D. Zimmermann

Cast
Lulu: Lucy Scherer
Prolog / Jack the Ripper: Mà¡tà© Kamarà¡s
Dr. Schön: Kenneth Derby
Schwarz: Thomas Paul
Alwa: Ansgar Matthes
Schigolch: Dale Albright
Gräfin Geschwitz: Anne Schuldt
Castipiani: Marc Kugel
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Chor des TLT, Tanzcompany des TLT

Weitere Vorstellungen:
Mai: 22., 28. / Juni: 4., 13., 16., 22., 24.

Moe & Cosplay: Reni Mimura oder So wird man in New York zur Szenefigur

Im Jahre 2008 beschloss die japanische Popsängerin Reni Mimura, es auch in Amerika zu versuchen und ihren ganz persönlichen Stil in den Staaten zu promoten. Seit zwei Jahren ist sie nun ein Mal pro Monat im “Top Tunes”, einer Bar in Manhattan, mit ihrer “Maid”-Show zu erleben und tritt bei “Anime”-Fantreffen in ganz Amerika auf. Schön langsam wird das was mit der angestrebten Popularität in den Staaten.

Begonnen hat Reni im Showbusiness bereits mit sieben Jahren in Japan- mit Tanz. Im Laufe der Jahre versuchte sie sich in praktisch jeder Branche der Glitzerwelt: Theater, Film, vor und hinter der Kamera, sie schrieb Drehbücher - und es wollte doch nicht so recht klappen, bis sie mit einigen Freunden eine Band gründete, Leadsängerin wurde, Songs schrieb und Demobänder produzierte. Bei einem Castingwettbewerb wurde eines ihrer Demobänder zum Sieger gekürt. Takahiro Yamautsuri, ein Komponist, der die Musik für viele Pokemon-Filme geschrieben hat, wählte ihre Einsendung aus und produzierte 2006 ihre erste CD.

Was an Reni Mimura faszinieren könnte, ist die absolut gewollte Konstruktion ihres Images. Sie selbst beschreibt diese Konstruktion in einem Interview mit TheEpochTimes folgendermaßen.

My performance includes many different elements, but it is mainly based on the word Moe.

“Moe” also. Interessant. “Moe” ist nämlich als Wort nicht wirklich existent oder sagen wir besser bedeutungsleer. Japanische Jugendliche verwenden es zur Beschreibung von Personen, die die Fähigkeit haben, überaus süß und unschuldig zu wirken.

Mimuras Performance wiederum besteht aus verschiedenen Elementen gegenwärtiger japanischer Popkultur. Hauptsächlich aber setzt die Sängerin “cosplay” ein. “Cosplay” setzt sich aus den englischsprachigen Worten “costume” und “role-play” zusammen. Was damit gemeint ist? Nun, Mimura kleidet sich für ihre Auftritte wie eine berühmte Figur eines typisch japanischen Animes beziehungsweise einer Heldin eines Videospiels, dessen Rolle sie während der Performance auch spielt. “Cosplay” ist eines der Lieblingshobbys von japanischen Jugendlichen.

Alternativ wird Mimuras Stil auch als «Akihabara style” bezeichnet, was nichts anderes bedeutet als

emphasizes the cute look of Japanese pop-culture with the hip appeal of Japanese animation.

Reni Mimura:

Cosplay is my life! While doing cosplay, people can easily change their personality, and in so doing, they can make many friends…what I wanted since the beginning is for people to come to my show, become friends, socialize and meet new people while being physically in the same place.

Reni ist selbstverständlich auch im WWW vertreten:
- sie twittert –> hier
- sie hat eine eigene Website –> hier
- sie hat ein eigenes Reverbnation-Profil
- sie hat ein eigenes Facebook-Profil –> hier
- und natürlich bloggt sie auch –> hier

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