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Archiv - News

Anna Rose - Alan Menkens Tochter startet durch

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24 jahre ist sie alt, als Singer/Songwriter und Gitarristin/”Pianowoman” ist sie drauf und dran, den Durchbruch zu schaffen - Anna Rose, die Tochter von Komponist Alan Menken (”Aladdin”, “Beauty and the Beast”, “Little Shop of Horrors”, “The Little Mermaid”, “Enchanted”).

Musikalisch sind die Songs von Anna Rose im klassischen Rock der 60er Jahre und im kalifornischen Rock der 70er Jahre angesiedelt. Wo stilistisch ihre Vorlieben sind, erzählt sie gerne selbst:

I was in the backseat with someone who tried to tell me Clapton was better than Hendrix and I forcibly removed him from the car. I’d rather have innovation than interpretation any day of the week. That doesn’t mean I don’t think Clapton is amazing; he is. I have so much respect for Clapton, but also for Jeff Beck and Waylon Jennings and Tom Waits. If I’m having a bad day, I’ll put on Jimi and I’ll be OK.

Seit September 2009 ist “Anna Rose”, die erste EP der Künstlerin, am Markt - 2010 will sie mit ihrer ersten Solo-CD “Nomad” die Charts erobern. Soundbeispiele gibt es auf Anna Roses MySpace-Account –> hier
und auf ihrer Website –> hier.

Lisa Antoni - von “Rudolf” zum “Soul Strip”

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Am 16. Januar 2010 geht in Wiens “Queen Club” die Premiere des Theaterstücks “Soul Strip” über die Bühne. In den Rollen: Lisa Antoni (”Rudolf”), Julian Looman (”Tschüss! Das war der ORF”) und Martina Stilp.

Der “Queen Club” ist eines der bekanntesten “Animierlokale” Wiens, dementprechend ist willkommen, wer 18 Jahre und älter ist. Für das Event ist “Abendgarderobe” vorgeschrieben - das soll nun alles aber nicht vom “Eigentlichen” ablenken. Worums in dem Theaterstück geht, wird auf der offiziellen Website des “Herrn Mauser” wie folgt beschrieben:

Eine beklemmende Reise in das Innere dreier Personen. Ein Mann. Eine Frau. Die Andere. Nora und Liviu lieben sich lange und ausschließlich. Doch etwas schiebt sich zwischen sie und ihn. - Etwas wie Erinnerung. Liviu hat Lea verloren, die ihm mehr war als eine Schwester. Nora weiß von Lea, von einem großen Unglück, von nicht mehr. Nichts von geöffneten Knöpfen eines blauen Kleides, nichts von bloßen Füssen, nichts vom Schilf. Doch sie träumt von Orten, an denen sie nicht gewesen sein, stellt sich Dinge vor, von denen sie nichts wissen kann. Liviu schweigt und das, was sich zwischen ihn und sie schiebt, spricht eine andere Sprache. Doch das Vergessen ist kein Vermögen und das Gestern unberechenbar. Ein fiebriges Tappen und Tasten im Altvertrauten beginnt, in dem Nora auf die Andere trifft. Das Lüften des Schleiers wird zum Verhängnis und das Erinnern zu einem riskanten Spiel um sich selbst.

Eine gefährliche mà©nage à  trois. Identitäten, die aufweichen. Ein erschreckender Trip durch das, was man Ich nennt.

WUK: Lyle Lovett + John Hiatt

3. Februar 2010
20:00bis22:00

WUK: Lyle Lovett + John Hiatt
Die ‘Natural Forces’, die Kräfte der Natur, beschwört Lyle Lovett mit seinem am 06.11.2009 erschienenen Album. Was das Format seines Sounds anbelangt, kehrt Lovett mit seinem aktuellen Werk allerdings naturgewaltig klingenden Sounds eher den Rücken zu. Hatte er mit seinem letzten Album ‘It’s Not Big It’s Large’ noch mit Songs im Big-Band-Format überrascht, kehrt der Meister des Wüsten- und Porch-Songwritings mit ‘Natural Forces’ wieder zu kleineren Maßstäben zurück. Dabei bewegt sich das Album gekonnt zwischen gelassener Introspektion und ausgelassener Music-Hall-Atmosphäre.

Im Rahmen des gemeinsamen Auftritts mit dem elffachen Grammy-Nominee John Hiatt treffen nun zwei Songwriter der Extraklasse auf einer Bühne aufeinander! Hiatt verschmilzt in Rock, Akustik, Folk, New Wave und Mississippi Delta Blues in einer unvergleichlichen Art und Weise und wird gemeinsam mit Lovett für einen akustischen Abend der Extraklasse sorgen. Tickets also am Besten rasch sichern! (musicnet.at)

Termin: 03.02.2010, Einlass 19:00, Beginn 20:00, WUK Saal, 38/32

Nandinda: “Draußen ist Freiheit” (2009)

nandinda.jpgWeihnachten steht vor der Tür. Bücher werden gerne verschenkt. Für alle, die noch Geschenke suchen, ein Tipp. Wie wärs mit “Draußen ist Freiheit”, geschrieben von “Nandinda”? Natürlich handelt es sich bei diesem Verfassernamen um ein Pseudonym, aber der wahre Name des Mannes, der hinter diesem Pseudonym steht, ist relativ leicht herauszufinden, beispielsweise über den Titel des Werks und über ein Zitat daraus.

Der Titel des Buches “Draußen ist Freiheit” ist in Anlehnung an eine Szene aus Jim Steinmans Musical “Tanz der Vampire” gewählt worden, gewidmet hat “Nandinda” die Erzählung “Marjan und Sina”. Und auf Seite 600 lesen wir:

Sechsunddreißig Jahre später wird er Klänge und Lieder vernehmen, die ihn in Rührung versetzen. Mit tränenverschwommenen Augen lauscht er dem Gesang:

»Draußen ist Freiheit.
Dort, wo der Horizont beginnt
gibt es ein Land,
in dem alle Wunder möglich sind . . .

Draußen ist Freiheit
und Hoffnung, die man nicht kennt.
Weit fort von allem, was uns trennt . . .

Draußen ist Freiheit.
Ein Glück, das keine Schranken kennt.
Draußen ist Freiheit.
Weit fort von allem, was uns trennt,
beginnt, was man Leben nennt.«

Sarah, die Wirtstochter, hat sich aus dem Elternhaus geschlichen. Sie breitet ein schützendes Tuch über ihren Schultern aus und singt sich mit ängstlicher, erwartungsvoller Stimme Mut zu für ihre Flucht in eine ungewisse Welt, in der sie die Freiheit sucht. Sarah ist seine Tochter. Sie steht auf der Bühne und spielt dort ihr Leben. Die Eltern, er und seine Frau, sitzen im Publikum und können die Tränen der Rührung nicht halten. Das ist ihre Conchi! Mit zwanzig Jahren ist sie aus der Heimatstadt gezogen, ihr Glück auf den Brettern, die ihr alle Welt bedeuten, zu finden. Sie singt sich seither auf den Bühnen der Welt in das Land ihrer Sehnsucht hinein. Woher hat sie nur dieses Verlangen nach Freiheit? Ihre Mutter war, kaum älter als sie, von Asien nach Europa gezogen auf der Suche nach Freiheit. Gelockt von Jean-Paul Sartres Existentialismus und nicht von Simone de Beauvoire. Getrieben von der Bedrängnis der eigenen Kindheit und Jugend. Den Vater der Bühnenheldin hatte in ihrem Alter die Abenteuerlust nach Afrika getrieben. Er ist zurückgekehrt. Die Freiheit, die er in seinem Lande vermisste, hat er dort nicht gefunden. Seine Frau und Lebensgefährtin fand die gesuchte Freiheit auch in Europa nicht. Draußen ist Freiheit? Suche sie, Sarah, Rosanna, Mistress, Julia, Helene . . . vielleicht findest du die Freiheit da draußen!

Was dem Leser im rund 730 Seiten starken Buch erzählt wird, ist die Biographie des deutschen Politologen und Verlegers Björn Pätzold, dem Vater von Marjan Shaki.

Der Autor baut seine Erzählung in zwei parallelen, sich zeitversetzt immer wieder überkreuzenden Strängen:

- Mit schrecklichen Erlebnissen an der Rampe von Auschwitz beginnt Pätzold, der 1944, ein Jahr vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs geboren wurde, seine Erzählung. Schemenhaft die Schilderungen der Kindheit, die Flucht vor der Roten Armee, Schulzeit, Jugend. Die Jahre als Studentenführer während der APO-Zeit, Lehrtätigkeiten an den Universitäten Hamburg und Berlin, Berufsverbot, Ausflüge ins Journalistische, Jahrzehnte selbständiger Tätigkeit als Organisationsberater für Wirtschaft und Politik. Private Rückschläge zwischendurch und - Herzinfarkt. Hier folgen packende, berührende Szenen, die sehr bildhaft die Geschehnisse fassen und gleichzeitig durch die analytische Nüchternheit und sprachliche Verdichtung mit Erinnerungsfetzen aus den Schrecknissen der Vergangenheit des Autors eine enorme Spannung aufbauen, eine Mischung von Reflexion und Erinnerung, Prosa, aber teilweise mit lyrischen Qualitäten, ein Beobachten der eigenen Person aus “objektiver” Distanz, sich selbst immer (hinter)fragend, bis zur eindeutigen Entscheidung, wie es weitergehen soll.

- 1964 startet der damals Zwanzigjährige nach seinem Abitur eine Trampfahrt durch verschiedenste Länder Afrikas. Begegnungen, Ereignisse, Erlebnisse, Kulturen. Eineinhalb Jahre dauert die Odyssee quer durch diesen Kontinent. Einer Rückbesinnung auf die ersten Nachkriegsjahre seiner Kindheit in Berlin folgt die Schilderung, wie der junge Mann als Söldner in den Congokrieg in Katanga gerät und dort das Massaker an einer Dorfbevölkerung erlebt. Er flieht aus dem Krieg nach Tanganyika und erinnert sich. Die Heimkehr des Vaters aus russischer Kriegsgefangenschaft, die Streitgespräche über das Dritte Reich, Reflektionen.

In siebzehn Kapiteln und einem “faustischen” Dialog zwischen Autor und Titelfigur reist der Leser durch Afrika gleichsam auf einem Fluss, an dessen Ufern immer wieder Halt gemacht wird, um einen Gedankenausflug in die Vergangenheit und Zukunft des Zeitreisenden zu unternehmen. So gerät dieses umfangreiche Werk zu einer epischen Biographie des 20. Jahrhunderts.

Zu bestellen ist “Draußen ist Freiheit” über: Bestellung@Deutsche-Literaturgesellschaft.de

Frank Wildhorns “Rudolf” - jetzt kommt die Live-Gesamtaufnahme

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Am 18. Dezember 2009, noch rechtzeitig für die Christkindln und Weihnachtsmänner dieser Welt, veröffentlicht das österreichische Label HitSquad Records eine Live-Gesamtaufnahme von Frank Wildhorns Musical “Rudolf” als Doppel-CD. Im Package dabei ein Booklet mit einer Fotostrecke des Musicals. Wer die Show noch live erleben will, sollte sich beeilen. Noch lebt das Musical(genre) im Raimund Theater. Ende Jänner ist Schluss (mit lustig).

facts
titel: rudolf - gesamtaufnahme
artist: div. artist
label: hitsquad records
ean: 9120006683098
catalogue: 668309
PC: MG 290
packaging: 2CD
release: 18.12.2009
links
www.mg-sound.com
www.rudolfdasmusical.at

Hari Baumgartner & Akustix: “Die stillste Zeit” - die schönste Weihnachts-CD 2009

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Deutschsprachige Weihnachts-CDs sind rar. Kaum jemand traut sich, abgesehen von Chören und Volksmusik- und Schlager-Heroes wie Roland Kaiser (”Besinnliche Weihnachten”, 2009) oder Tony Marshall (”Weihnachten mit Tony Marshall”, 2009). Versuche, Musicalsänger mit einer Weihnachts-CD am Markt zu platzieren, sind schon bei der Titelfindung baden gegangen. Wer eine willkürliche Schar an Musicalsängern “Giganten des Musicals” nennt, dem ist eben nicht zu helfen.

Und doch, es gibt sie, die deutschsprachige Weihnachts-CD-Neuerscheinung 2009, die nicht im Schlager, nicht in der Volksmusik angesiedelt ist, sondern tatsächlich einerseits im authentisch interpretierten Weihnachtslied-Genre und andererseits im leicht jazzigen Xmas-Genre, aber auch da deutschsprachig. Hari Baumgartner & Akustix haben mit “Die stillste Zeit” (Hörproben –> hier) dieser Tage die wohl schönste weihnachtliche Scheibe auf den Markt gebracht.

Baumgartner, 1984 geboren, studierte Jazzgesang an der Konservatorium Wien Privatuniversität sowie an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Er ist sowohl mit der 2005 gegründeten Formation Akustix unterwegs als auch solo. Als Solo-Jazzsänger wurde und wird er von Marianne Mendt gefördert. Was Baumgartner auszeichnet, ist die außergewöhnliche nennen wir es jubilierende Kraft seiner reinen, hellen Stimme. Das zeichnet auch alle Songs auf “Die stillste Zeit” aus. Da ist ein Sänger, der Lieder gestalten kann, der die Songs gekonnt steuert und bis zu einem Punkt steigert, wo er das Publikum oder den Zuhörer in der Hand hat, der den uns allen bekannten Standards wie “Ihr Kinderlein kommet” oder “Es wird scho glei Dumpa”, “Still Still” und “Oh du fröhliche” einerseits eine kleine Dosis Jazz verpasst, andererseits unglaublich “offenherzlich” und lieblich an diese Lieder herangeht, dass es eine reine Freude ist, zuzuhören.

Live sind Hari Baumhartner und Akustix in nächster Zeit mit ihrem Weihnachtsprogramm in folgenden Städten zu sehen:

16.12 - 20.00 - Tiempo, Johannesgasse Wien
18.12 - 20.00 - »Silent Night, Heilige Nacht« – Altes Kino, Attnang
19.12 - 20.00 - »Budenzauber« – YouZ, Südtirolerstraße Linz
20.12 - 16.00 - »Silent Night, Heilige Nacht« – Kulturzentrum Timelkam
23.12 - 20.00 - »Weihnachts Special« Kino Bad Ischl

Einfach mal über die Homepage der Gruppe die CD bestellen (–> hier) und auch live dabei sein. Und weitersagen. Es lohnt sich.

à“lafur Arnalds: The Sky May Be Falling … But The Stars Look Good On You

Theater Akzent: Premiere für das interaktive “Musicalquiz mit Günter Tolar”

27. Januar 2010
19:30bis21:30

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Ein Wiedersehen mit einer der populärsten Fernsehpersönlichkeiten Österreichs gibt es am 27. Januar 2010 (um 19:30 Uhr) - nein, nicht im ORF, da kann man sich Stars ohnedies bald nicht mehr leisten, sondern im Theater. Auf der Bühne des Wiener Akzent Theaters feiert Günter Tolar sein Comeback als Quizmaster der Nation.

Quizshows mit Tolar sind Legende, und es gab nicht nur das unvergessliche “Made in Austria”, das von 1980 bis 1992 auf Sendung war, der ORF-Quizmaster präsentierte auch “Wer dreimal lügt” (1973-1977), die “Rätselbox” (1977-1980) und drei Mal “Was schätzen Sie?” (1980).

Im Wiener Akzent inszeniert Erhard Pauer unter der Musikalischen Leitung von Lior Kretzer mit Günter Tolar und den Studenten des 4. Jahrgangs der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater der Konservatorium Wien Privatuniversität eine interaktive QuizShow rund um das Musicalgenre. Was darf erwartet werden?

Viele Fragen, viele Antworten, noch mehr Musik und gute Unterhaltung!

Man nehme eine Bühne, stelle einen erfahrenen Quizmaster und Moderator darauf, verquirle diesen mit jungen Theatertalenten, vermenge das Ganze mit einem grandiosen Pianisten, schüttle dieses kräftig durch, würze alles mit einer Prise spannender Fragen und garniere es mit etwas Wissen zu einem unterhaltsamen Abend.

Dem Publikum wird an diesem Abend nicht nur die Rolle des Zusehers zuteil, sondern Günter Tolar als »Mister MADE IN AUSTRIA« wird Sie ins Geschehen als Quizpartner einbeziehen. Junge Talente aus der Abteilung für Musikalisches Unterhaltungstheater von der Konservatorium Wien Privatuniversität werden mit Highlights aus den Bereichen Musical, Chanson und Pop die künstlerischen und musikalischen Höhepunkte stellen. Ein spannender und unterhaltsamer Abend für Alt und Jung.

Produziert wird die Show von specialedition, der Vorverkauf läuft.

Theater Akzent: Felixmachtehnix & die gestohlenen Flügel

5. Dezember 2009
11:00bis13:00

Theater Akzent: Felixmachtehnix & die gestohlenen Flügel
Das Weihnachtsfamilienmusical
(für Kinder ab 5 Jahren und alle junggebliebenen Erwachsenen)

Im Himmel ist der Teufel los! Die Engel haben viel zu tun, denn Weihnachten ist nahe. Erzengel Gabriel achtet darauf, dass alles gut organisiert ist, aber der kleine Geschenkeengel Felixmachtehnix erledigt seine Aufgaben nicht wie vorgesehen. Er gründet lieber mit seiner Freundin, der Maus Lotti Klamotti Nagezahn, eine Band. Als alle schlafen gehen, vergisst Felixmachtehnix vor lauter Blödeln, seine Wolke zu sichern und der Kobold Zeppelbock klaut ihm seine Flügel. Felix ist völlig verzweifelt, doch Lotti Klamotti tröstet ihn und verspricht, ihm zu helfen, denn echte Freunde lassen sich nicht im Stich.
Werden sie es schaffen? Was hat der Kobold überhaupt mit den Flügeln vor? Wird Felix seine Geschenke rechtzeitig abliefern können, oder schlummert in ihm ein anderes großes Talent?

Musical von Juci und Albin Janoska
Samstag, 5. Dezember 2009
Vorstellungen um 11.00 h, 14.30 h sowie 16.15 h
Theater Akzent
1040 Wien, Theresianumgasse 18
www.akzent.at
Ticket-Hotline: 01/501 65-3306 (Karten zu 10,-/12,-/14,-/16,- Euro)

Theater im Zentrum: Creeps

16. Januar 2010
19:30bis21:30

Theater im Zentrum: Creeps

1, Liliengasse 3
Aufführungen ab 13. Jänner 2010
Premiere am 16. Jänner 2010 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: tägl. außer sonntags bis 25. März 2010
ab 13 Jahren

»Wo immer du gerade bist: Wir holen dich da raus!
And don’t forget: the world is waiting for you!«
Lutz Hübner. Creeps

Mit einem Schlag raus aus dem langweiligen Alltag und rein in die aufregende Glamour-Welt der Stars und Sternchen – davon träumen wohl eine Menge junger Mädchen. Für Petra, Maren und Lilly Marie ist dieser Traum zum Greifen nahe, denn sie sind eingeladen zur Endrunde des Moderatorinnen-Castings der neuen, hippen Trendfashionmusicshow »Creeps«. Doch recht schnell wird den dreien klar, dass jede von ihnen diesen Traum nur dann verwirklichen kann, wenn die beiden anderen verlieren. Da heißt es Ellenbogen ausfahren und ab durch die Mitte!
Angeheizt von einer gesichtslosen Stimme aus dem Off verwandelt sich das Fernsehstudio in eine Kampfarena. Ring frei für einen wahnwitzig-absurden Seelenstriptease, bei dem die Mädchen all ihre Geheimnisse offenbaren. In der Großaufnahme wird selbst das Privateste öffentlich und keine Träne bleibt im gleißenden Scheinwerferlicht unentdeckt.
Gut ist, was später einmal Quote bringt. Und dabei sind den Bewerberinnen sämtliche Mittel recht. Denn für alle drei wäre ein Misserfolg beim Casting eine persönliche Katastrophe. Dementsprechend wird mit harten Bandagen gekämpft, doch wird das am Ende reichen? Auch hinter den Kulissen schlummert noch das ein oder andere Geheimnis …
Irgendwo zwischen »Austrias Next Topmodel«, »Starmania« und »Big Brother« angesiedelt, zeichnet der meistgespielte deutsche Autor Lutz Hübner mit »Creeps« ein brisantes Bild der real-brutalen Medienwelt der MTViva-Generation. Knallhart, beunruhigend aber nicht ohne Humor und Sympathie für seine Protagonistinnen.

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