Archiv - Theater
Martin Bruny am Montag, den
17. August 2009 um 21:45 · gespeichert in Theater
Am 8. September 2009 geht, mit runderneuerter Mannschaft, die neue Simpl-Revue “Ich bin viele” an den Start. Worum gehts? Das wird auf der Website des Theaters folgendermaßen erklärt:
Ich bin viele. Das ist oft mühsam, trifft sich aber gut, denn wir müssen flexibel sein. Das behaupten zumindest die “Ich-bin-Ich-Typen”, und die haben angeblich einen guten Draht zu dem, der von sich sagt: “Ich bin, der ich bin.”
Aber steigen wir vom Himmel wieder herab auf die Erde, wo wir es sowieso viel lustiger haben. Schwarzsehen war, solange es noch einen ORF gab. Jetzt ist Glückssuche angesagt! Ein Programm über das Glück.
Vom Glück der Wirtschaftskrise: Krise als Chance. Vom Glück, sein Erspartes zu verlieren: Wann hatten Sie je ein besseres Motiv, von vorne zu beginnen?
Vom Glück, von der Bank über das Ohr gehauen zu werden: Offenbar hatten Sie ohnehin mehr Geld als unbedingt nötig.
Vom Glück, den Arbeitsplatz zu verlieren: Das Recht auf Faulheit. Vom Glück zuzunehmen: Ich bin viele, und werde immer mehr.
Vom Glück, einem alkoholisierten Lenker zu begegnen – Jackpot: als Geisterfahrer! Ich bin viele – nur meine Frau ist immer die gleiche! Meine Frau sagt das auch von mir.
Ein Programm über das Glück. Ein Programm mit vielen glücklichen Gesichtern. Ein glückliches Programm. Ein Glücksprogramm! Ein geglücktes Programm? Sehen Sie selbst! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Wir Glückskinder!
Kreativteam
Regie: Hannes Muik
Musikalische Leitung: Erwin Bader
Songs & Lyrics: Johannes Glück
Choreografie: Cedric Lee Bradley
Bühnenbild: Markus Windberger
Kostüme: Gaby Rajtora
Cast
Wilbirg Helml, Claudia Rohnefeld, Alexandra Schmid, Roman Frankl, Ciro de Luca (Conference), Bernhard Murg und Thomas Smolej
“Ich bin viele” steht bis 1. Mai 2010 auf dem Programm des Kabarett Simpl.
Martin Bruny am Freitag, den
14. August 2009 um 08:18 · gespeichert in Theater
Standard: Wann darf man Sie wieder auf der Theaterbühne bewundern? Gibt es Vorhaben?
Ganz: Nein.
Standard: Woran liegt das?
Ganz: Ich habe mich sehr weit vom Theater entfernt. Nach dem Ende der alten Berliner Schaubühne hatten es Leute wie ich etwas schwieriger mit Regisseuren. Als auch Klaus Michael Grüber anfing, nur noch Opern zu inszenieren, war er für uns Schauspieler nicht mehr zugänglich. Als ich zudem feststellen durfte, dass da eine neue Generation von Regisseuren heranwuchs - da hätte ich mich sehr opportunistisch verhalten müssen, um bei denen mitzumachen. Man wusste ja, wie dort gearbeitet wurde! Aber mich hinstellen und vier Wochen mit den Beteiligten streiten - ich kann mit den neuen Sachen nicht allzu viel anfangen. So ist mir das Theater vollkommen weggerutscht. Was mir leid tut, denn ich hätte schon Lust dazu.
Standard: Sie hätten Ideen?
Ganz: Man könnte sich selbst zu einem Monolog verhelfen: zum Beispiel Texte montieren. Aber auch das wäre eine Ersatzsache. Ich sehe im Moment kein Ensemble, keinen Regisseur, kein Vorhaben, auf die ich mich über längere Zeit einlassen würde. Manchmal erscheint es mir, als wären alle Sachen, die ich im Theater gerne gemacht hätte, nur noch im Kino möglich.
Standard: Wie kommt das?
Ganz: Die ganze Art, wie sich Theater heute verhalten: die gängige Auffassung von Theaterspielen berührt sich so gar nicht mit der meinen! Im Kino kann ich nach wie vor realisieren, was ich mir unter Schauspielerei vorstelle.
Standard: Aber die beiden Medien stellen doch grundverschiedene Anforderungen.
Ganz: Es wäre eine vollkommen sinnlose Quälerei mit dem Theater. Das geht im Moment nicht. [derStandard.at]
Martin Bruny am Mittwoch, den
29. Juli 2009 um 21:55 · gespeichert in Musical, Theater

Anlässlich des 200. Todestages von Joseph Haydn präsentiert der Jennersdorfer Festivalsommer J:opera unter der Intendanz von Dietmar Kerschbaum ab 6. August 2009 die Oper »Die Welt auf dem Mond« auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach (Burgenland).
In den Hauptrollen sind zu hören und zu sehen: KS Anton Scharinger, KS Edith Lienbacher, Andrew Watts und Christa Ratzenböck. Es spielt die Junge Philharmonie Brandenburg unter der Leitung von Julia Jones.
Jennersdorfer Festivalsommer J:opera
J. Haydn: Die Welt auf dem Mond
Besetzung
Herr von Gutglauben: Anton Scharinger
Klara: Ana Maria Labin
Ecclitico: Dietmar Kerschbaum
Helene: KS Edith Lienbacher
Graf Ernst Olaf : Thomas Lichtenecker
Liese: Christa Ratzenböck
Jakob: Matthias Aeberhard
Leading Team
Musikalische Leitung: Julia Jones
Bearbeitung, Übersetzung und Regie: Dominik Wilgenbus
Bühnenbild: Johannes Leitgeb
Kostüme: Susanne Özpinar
Choreografie: Florian Hurler
Musikalische Assistenz / Dirigent (12. August): Jürgen Goriup
Produktionsleitung: Alexandra Rieger
Orchester: Junge Philharmonie Brandenburg
Termine
Premiere: 6. August 2009 (Schloss Tabor (Neuhaus am Klausenbach/Südburgenland)
Wiederholungsaufführungen: 8., 9., 12., 14., 15. und 16. August 2009
Vorstellungsbeginn: 20.00 Uhr / Vorstellungsende: 23.00 Uhr
Karten sind im Festivalbüro (8380 Jennersdorf, Kirchenstr. 4, Tel.: 03329/43037), bei WIEN-TICKET (Tel.: 01/58885, www.wien-ticket.at) sowie bei allen Ö-TICKET-Vorverkaufsstellen (Tel.: 01/96096) erhältlich.
Martin Bruny am Montag, den
27. Juli 2009 um 11:57 · gespeichert in Theater
In der Theatersaison 2009/2010 ist die deutsche Autorin Sibylle Berg in Wien mit zumindest zwei Theaterstücken vertreten.
Am Burgtheater (in der Spielstätte Kasino am Schwarzenberglatz) findet im Februar 2010 die Uraufführung ihres Theaterstücks “Nur Nachts” statt. Die Regie hat Niklaus Helbling übernommen, die Bühne gestaltet Dirk Thiele.
Vom 9. bis 18. November 2009 ist die Produktion “Warum liegt hier Stroh rum!?” nach Motiven aus Sibylle Bergs “Sex 2″ im Bar&Co zu sehen. Es handelt sich dabei um eine Koproduktion des “Ensemble08″ mit dem Theater Drachengasse. Worum gehts in dem Stück?
“Oh, Oh, Jaaaaa, tiefer, Aaaah, FESTER, fick mich, jaaa, fester hab ich gesagt …!”, dachte Renate, 29, Single, Sternzeichen Waage, fliegt stets in der Business Class und liebt Prada. Ihre Schwester Julia, 24, hat keinen Geschlechtsverkehr, sie mag »körperliche Sachen« nicht, oder dachte es. Harald, 13, sportlich, Trockenficker, ist Mitglied in der Facebook-Gruppe “Delfine sind schwule Haie”. Oder vielleicht Susanne, 48, Hausfrau, verwitwet. Oder Walter, 19, Pornojunkie. Oder Hilde, 69, … und dann wäre da noch Thomas, 39, »Ossi« der es weit gebracht hat, seit er den Mauerfall verpennt hat. “Ich hab ihn machen lassen, die Kerzen waren zwar an, aber ich hab eher mehr Fernsehen gekuckt.”
Leading Team
Regie: Benjamin Plautz
Choreographie: Bärbel Strehlau
Stückentwicklung: Benjamin Plautz, Birgit Fischer-Wagner, Bärbel Strehlau
Bühnenbild: Sophie Lux
Dramaturgie: Birgit Fischer-Wagner
Technische Leitung: Joachim Schenk
Es spielen
Clemens Berndorff
Susanna Kellermayr
N.N.
Martin Bruny am Montag, den
27. Juli 2009 um 08:56 · gespeichert in Theater
20 Jahre Theater Akzent – das ist nicht nur eine neu gestaltete Website (siehe –>hier), sondern auch eine Feier wert, und genau die geht am 19. September 2009 ab 13 Uhr unter dem Motto “Ein Fest für alle” über sämtliche Bühnen des Akzent (inkl. Park). Am Nachmittag gibt es ein vielfältiges Programm für jeden Geschmack und jedes Alter im Theater, am Podium sowie im Freien. Der Höhepunkt des Festtages ist der Galaabend, der einen Ausblick auf die Highlights der Jubiläumssaison 2009/2010 gibt.
Das Programm
14:00 Uhr: Theater – Die Geggis (Schmetterlinge Kindertheater)
15:30 Uhr: Podium – Musicalhighlights (Performing Center Austria und Broadway Connection)
16:30 Uhr: Theater – Probeneinblick in »Zazie in der Metro« mit Karlheinz Hackl

18:00 Uhr: Podium – 9dlinger & die geringfügig Beschäftigten (Konzert)

19:30 Uhr: Theater – Galaabend (Moderation: Mercedes Echerer)

20:30 Uhr: Podium – Jelena Poprzan & Rina Kacinari / Vienna Balkan Trio feat. Ljubinka Jokic
13:00–19:00 Uhr: Buntes Programm im Park:
Stelzengeher, Kinderschminken und vieles mehr.
Tickets für alle Veranstaltungen dieses Tages kosten zwischen 3 und 9 Euro und sind ab sofort erhältlich.
Martin Bruny am Sonntag, den
26. Juli 2009 um 20:33 · gespeichert in Theater
Was ist dran an Marc Camolettis Komödie “Boeing Boeing”, dass sie in den nächsten Monaten gleich in drei verschiedenen Produktionen in und um Wien aufgeführt wird?
Im Juli und August ist das Stück in einer Produktion des Kultursommers Schloss Wolkersdorf zu sehen. Aufführungstermine: 1. 8., 8. 8., 15. 8., 21. 8. und 28.8. Es spielen: Reinhard Reiskopf (Bernard), Eric Lomas (Robert), Beatrice Forler (Marie, Haushälterin), Andrea Frohn (Janet), Kun Jing (Jaqueline) und Amaya Keller (Judith).
Am 20. Oktober läuft die Kabarett-Simpl-Produktion “Hallo Steward! Boeing Boeing andersrum” im Palais Nowak. Details dazu gibt es noch keine.
Ab 1. Dezember schließlich läuft “Boeing Boeing” im theater-center-forum in einer Neufassung von Michael Kessler. Mitwirkende: Ulli Fessl, Lila Gürmen, Natascha Shalaby, Leila Strahl, Thomas Koziol und Tommi Wachauer.
Martin Bruny am Sonntag, den
12. Juli 2009 um 14:59 · gespeichert in Musical, Theater, Pop
Geschäftemacherei mit dem Tod von Michael Jackson, das war zu erwarten. Ganz hoch im Kurs steht derzeit die Produktion “Thriller Live”, in der einige der Videoclips und Liveauftritte von Jackson als Solosänger sowie gemeinsam mit seinen Brüdern als “Jackson 5″ beziehungsweise “The Jacksons” nachgespielt werden. Das Ganze war schon vor dem abrupten Tod des Sängers in London ein Hit und ist als Show oder eben Revue oder noch besser als Konzert gebaut und konzipiert.
Ganz und gar nicht handelt es sich übrigens um ein Musical. Da aber hierzulande Musicals immer seltener werden und eher revueartige Konstrukte rund um bekannte oder verdrängte Musikhits mehr und mehr dominieren, wird es sicher niemanden groß stören, dass eine Europa-Tournee eines “Thriller-Musicals” (”Thriller Live”) dieser Tage in den Medien groß angekündigt wird.
Schaun wir uns mal die Ticketpreise an. Sieht man sich die Show in London an, zahlt man bis zu 53 Pfund, im Deutschen Theater in München, wo das “Thriller-Konzert” im Juli und August zu sehen ist, hat man es mit Preisen von 12 bis 59 Euro zu tun. In die Wiener Stadthalle, Halle F, kommt die Show im Januar 2010, zu zahlen sind 39 bis 79,50 Euro. In Salzburg und Graz, in der Salzburgarena bzw. der Stadthalle Graz, ist “Thriller Live” ebenfalls zu sehen, um 44 bis 84 Euro (März 2010). Und den Vogel schießt der Musical Dome Köln ab, wo man für dieselbe Produktion im September zwischen 41 und 92 Euro berappen muss.
Natürlich hat das alle Gründe, aber, und so egoistisch kann ich als Konsument sein: Wenn ich beispielsweise den neuen Bestseller von Stephen King kaufen will, zahle ich in München nicht um bis zu 50 Prozent weniger als in Köln.
Martin Bruny am Sonntag, den
21. Juni 2009 um 22:51 · gespeichert in Theater
1 Don’t just switch off your mobile in response to what’s very likely a cute invitation from some fake-friendly voice. Make sure it’s off before you enter the theatre, thus making sure that you’re not publicly humiliated by Richard Griffiths or A.N. Other.
2 Never whisper, let alone talk, during the performance. If you’re hard of hearing, hire a loop rather than bother your companion for info about the plot. And don’t hum along with songs, even if they’re by Rodgers and Hammerstein.
3 Don’t bring picnics. In fact, don’t eat anything, not even your fingernails, even if the play is, well, nail-biting. If you must buy an ice cream in the interval, make sure you finish it and dispose of the carton before the restart. The scraping at remnants sounds like scratching on a wall.
4 If you fear that you’ll cough, bring a handkerchief to smother your mouth and pastilles to put in it. Considerate theatregoers would rather asphyxiate than interrupt a good actor.
5 Always apologise if someone is forced to stand as you make your way to your seat, but if you are late (and you should never be) reduce your apology to a quick, sorrowful nod.
6 Don’t clap actors’ entrances, even if they’re famous, or their exits, even if they make them in the swaggering style that half-invite applause. All this is dated and naff and makes you look like a celeb-hungry prat.
7 Have nothing to do with standing ovations unless a performance is close to a once-in-a-lifetime experience. In America such ovations have become meaningless and, if they don’t occur, they indicate disapproval. We don’t want them to become regular here.
8 If a friend is on stage in a comedy or farce, or has written one, don’t pile on the laughter. The artificiality is usually transparent enough to make failure more and not less likely.
9 If you must go to that often obnoxious, spuriously glitzy occasion, the first night, don’t ponce about pretending to be an important guest, even if you are one. Think of your fellow audience members and the actors, both of whom want to get on with the show. And that show isn’t about you.
10 No need to dress up, let alone wear dinner jackets and evening gowns, as was once the case. But try to be a little better dressed than the critics, who often look as they’ve been grabbed from a washing machine that hasn’t yet been turned on.
11 If you see a sleeping critic don’t necessarily wake him or her up, as guilt is likely to ensure that his or her review is more favourable than it might otherwise be. But don’t let him sleep too deeply or he may (and this has happened) crash into or across an aisle, causing injury to the innocent.
And snoring is unacceptable, whoever does it and however awful the show.
12 If critics irk you by scratching notes on a pad, be forgiving. They’re only doing their jobs. And virtually all critics accept that lighted pens, once common, are now verboten. If you see a critic turn one on, whisper something tactfully germane, like “you blind sod, switch it off”.
13 If the child you’re bringing is chatty, gag it. If it’s fidgety, handcuff and shackle it. And if you’re altruistic enough to bring a school party to a Shakespeare matinee, threaten potential wrongdoers with tickets to the next revival of Timon of Athens, to be followed by a ten-page essay on the ethics of Apemantus.
14 Try your hardest not to be tall, which means shunning headgear and primped-up hair. And if you can’t help your height, ask for a seat on the aisle or somewhere where you won’t interfere with people’s sightlines.
15 If you are maddened by a fellow member of the audience, postpone a serious or violent encounter until a suitable pause in the action, preferably the interval. But usually a schoolmarmy stare and an English sniff, followed by a reproachful smile, will suffice.
Link
TimesOnline: The 15 golden rules of theatre etiquette
Martin Bruny am Sonntag, den
7. Juni 2009 um 09:32 · gespeichert in Theater, Skurriles
Lang lebe die Kleine Zeitung
Es sei kein Zufall, dass das “Josephine”-Musical in der derzeitigen Wirtschaftskrise so erfolgreich ist, sagt der französisch-argentinische Regisseur im APA-Interview. “Das goldene Zeitalter des Musicals war auch während der großen Weltwirtschaftskrise der 1920er. Wenn es eine Krise gibt, will man Spaß haben und unterhalten werden. [via Kleine Zeitung]
Demnächst im Ronacher: das Jack Unterweger-Musical, was soll es anderes sein, wird es doch im Ronacher aufgeführt, von den Vereinigten Bühnen Wien, den Spezialisten für, eben, Musical. Obwohl, den VBW kann man hier am wenigsten einen Vorwurf machen, denn sie bezeichnen “Josephine” als das, was es ist: eine Revue.
Martin Bruny am Dienstag, den
2. Juni 2009 um 21:39 · gespeichert in Theater
In Wien ist man, so wie jedes Jahr, auch 2009 der Meinung, dass man im Sommer das Publikum nicht mit Theater belästigen sollte. Die meisten Theater machen also einfach dicht. Kurz vor diesen Sommerferien feiert im Schubert Theater am 6. Juni noch eine Produktion Premiere, die interessant werden könnte: “Elling”, ein Schauspiel von Axel Hellstenius nach dem Roman «Blutsbrüder†von Ingvar Ambjà¸rnsen.
Inhalt
Nach ihrer Entlassung aus der psychiatrischen Anstalt wird den beiden Freunden Elling und Kjell Bjarne vom norwegischen Staat zwecks Wiedereingliederung in die Gesellschaft eine Wohnung zur Verfügung gestellt. Nun gilt es, sich vor dem Sozialarbeiter Frank zu beweisen und nicht an der neu gewonnen Freiheit zu scheitern. Es sind schon die kleinen Dinge des Alltags, die ernormen Mut verlangen: Ein Restaurant zu besuchen, einzukaufen, mit fremden Menschen (gar Frauen!) zu sprechen oder einfach nur ans Telefon zu gehen. So versuchen sie, sich an die Welt »da draußen« zu gewöhnen, bis diese in Gestalt einer schwer betrunkenen Frau eines Tages unvermittelt in ihr Leben stürzt und sie vor eine neue Herausforderung stellt. Die beiden Neurotiker haben nun nicht nur die Probleme des Alltags zu lösen, sondern eine durchaus existentielle Krise zu bewältigen. Aber lapidar gefragt: Was ist schon »normal«?
Leading Team
Regie: Nikolaus Habjan
Produktionsleitung und Co-Regie: Simon Meusburger
Darsteller
Elling: Alexander E. Fennon
Kjell Bjarne: Christoph Hackenberg
Frank: Adnan Taha
Gunn/Kellnerin/Reidun: Franziska Singer
Termine
6., 7., 8., 10., 11., 12., 13., 14. Juni 2009
Beginn: 19.30 Uhr
Weitere Infos
schuberttheater.wordpress.com
www.wien-ticket.at
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