Archiv - Netz
VBW @Digital Affairs
Ein Clip aus “Horizont”:
Die Digital Relations und Social Media Agentur hat drei Neukunden: ATV, Vereinigte Bühnen Wien und Festo.
Die im März 2010 gegründete und auf Digital Relations und Social Media spezialisierte Agentur Digital Affairs freut sich über drei Neukunden: ATV, Vereinigte Bühnen Wien und Festo AG (Anbieter im Bereich Industrieanlagenbau und Pneumatik). »Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial der zielgerichteten Online-Kommunikation. Der Kundenzuwachs und Branchenmix zeigt, dass das Thema Web 2.0 weiterhin an Aktualität und Priorität gewinnt«, freut sich Gerald Bäck, Geschäftsführer von Digital Affairs.
Dabei ist für jeden Kunden und jedes Projekt ein maßgeschneiderter Web 2.0. Auftritt vorgesehen, der Teil einer allumfassenden strategischen Beratung und Konzeption ist: Vom eigenen Firmenblog inklusive digitaler Vernetzung (»Blogger Relation«) bis zur gesamten cross-medialen Online-Kommunikation. So wurden zum Beispiel die ATV-Sendungen »Am Punkt« und »Meine Wahl« auf allen Social Media Kanälen (Schwerpunkt Facebook, Twitter) gepusht und begleitet. [Horizont]
Link
- Digital Affairs
Greyson97 @YouTube - 7 Millionen Visits in 24 Stunden
So schnell wurde noch kaum jemand zum YouTube-Superstar. Greyson97 erreichte mit seiner Performance des Lady Gaga-Hits “Paparazzi” innerhalb nur weniger Stunden mehr als 7 Millionen Visits. Eine kleine Übersicht, was seit gestern (–> siehe hier) passiert ist:
12. Mai 2010: 07:46 Uhr: 300.000 Visits
12. Mai 2010: 23:43 Uhr: 1,2 Millionen Visits
13. Mai 2010: 09:00 Uhr: 5,2 Millionen Visits
13. Mai 2010: 12:10 Uhr: 7,5 Millionen Visits
14. Mai 2010: 02:40 Uhr: 9,2 Millionen Visits
14. Mai 2010: 12:37 Uhr: 10,9 Millionen Visits
15. Mai 2010: 02:55 Uhr: 11,9 Millionen Visits
15. Mai 2010: 12:37 Uhr: 12,8 Millionen Visits
16. Mai 2010: 02:53 Uhr: 13,7 Millionen Visits
16. Mai 2010: 13:58 Uhr: 14,5 Millionen Visits
17. Mai 2010: 13:59 Uhr: 15,8 Millionen Visits
19. Mai 2010: 11:20 Uhr: 17,8 Millionen Visits
21. Mai 2010: 23:37 Uhr: 19,6 Millionen Visits
25. Mai 2010: 14:19 Uhr: 20,5 Millionen Visits
27. Mai 201ß: 09:16 Uhr: 21,3 Millionen Visits
Hier das jetzt schon legendäre Video:
Das Medienfachblatt BILLBOARD schreibt über den Erfolg von Greyson Michael Chance:
Just when Justin Bieber thought he could singlehandedly claim the heart of every young girl on the planet, one YouTube video at a time, here comes Greyson Michael Chance with his own viral clip, a piano cover of Lady Gaga’s “Paparazzi” that leaves his classmates speechless.
Known by his YouTube handle Greyson97, the budding online sensation made his fellow sixth graders swoon with this rendition of Gaga’s hit song. Chance rocks a Bieber-esque hairstyle in the video, but the similarity ends there. Whereas Biebs will only tell his lady “One Time” how he feels and flash an innocent smile, Greyson pounds out “Paparazzi” with creepy-good emotional intensity and repeatedly warns that he’ll “follow you until you love me.”
The reactions that Chance gets from his all-female audience are priceless: Some giggle, others react as if they’ve seen a ghost (is that girl on the top left alright?), and the brunette in the middle just looks like she can’t wait until someone covers Fall Out Boy instead.
“Paparazzi” isn’t the only trick in Greyson97’s bag, either. The 13-year-old also apparently writes his own material, and though the subject matter seems a bit mature for his age, it’s not too shabby. [BILLBOARD]
Die aktuellsten News liefert Greyson natürlich selbst - über Twitter –> hier
Zum YouTube-Video mit dem Auftritt bei Ellen gehts –> hier
Links
- PopEater.com: It’s Greyson Michael Chance, the Oklahoma Swooner
- CBS NEWS: Greyson Michael Chance: The Next Justin Bieber?
- ZAP2IT: Greyson Michael Chance’s ‘Paparazzi’ at sixth grade festival — move over, Justin Bieber
- Seven-Sided Cube: Greyson Michael Chance: The Child Prodigy
- DailyMail.co.uk: Lady Gaga’s vocals, Justin Bieber’s hair… pre-teen schoolboy becomes YouTube sensation with Paparazzi cover
- NowPublic.com: Greyson Michael Chance To Perform on Ellen After Paparazzi Video
Greyson - ein Held von morgen, ganz ohne Castingshow
Er sorgt derzeit im Internet via YouTube für Furore, ein User mit dem Accountnamen “Greyson97″. Nicht (noch nicht) allerdings mit der hier eingebundenen Performance seines sebst komponierten Songs “Broken hearts”, sondern mit einem Cover von Lady Gagas “Paparazzi”. Zu diesem fabulösen Video gehts –> hier
Eine kleine Selbstbeschreibung von Greyson97:
I am very inspired by Lady Gaga and Augustana. Lady Gaga is a freak but she has so much talent and her style of music is what I would like mine to be when im older. Augustana is one of the most underated bands I think ever to step the planet. They have so much talent it is not funny. They have such a good concept with folk and rock. It is very sad that they are so unknown.
“Helden von morgen” - die neue Musik-Castingshow des ORF
Castingshows sind im Trend, nach wie vor, keine Frage. Man kann Talentwettbewerbe dieser Art perfekt planen, das passiert meistens in England und in den USA bei Formaten wie “Pop Idol” oder “American Idol”, wo Künstler tatsächlich Karrieren aus ihrer Teilnahme an solchen Shows ziehen können.
Oder man macht es wie der ORF. Da scheitert man zuerst schon mal am Titel für eine neue Sendung dieser Art. Im Hause am Küniglberg hat man ein Konzept am Start mit der Bezeichnung “Helden von morgen”. Bitte? Helden? Das Wort “Held” gibt es heutzutage eigentlich nur mehr in Verwendung a) rückblickend auf die Helden der Geschichte, b) für all die liebgewonnenen Superhelden, angefangen von Spider- über Super- bis X-Men und c) abwertend im Dialekt als “Na ihr seids Helden”. Das Wort könnte vielleicht gerade noch in einem Text von Falco vorkommen, als sarkastische Bezeichnung für eine Loser-Generation, aber ernsthaft, HELDEN? Was soll der Gewinn einer solchen Show sein? Der Titel “Held”? Selten so gelacht. Bekommt man dann Superkräfte und darf die neuen U-Bahnlinien eröffnen? Wird man dann so glorios vom ORF unterstützt wie Oliver Wimmer es derzeit wird, der Gewinner der letzten im ORF gelaufenen Pop-Castingshow? Lange nichts von ihm gehört … zum Beispiel im Radio.
Als Mentoren scheinbar fix: Wolferl Ambros und Rainhard Fendrich. Bitte? Was sollen diese Austropopper der 80er Jahre unseren “Helden” des 21. Jahrhunderts beibringen? Wie man es schafft, NICHT mehr vom einzig relevanten Popsender des Landes, Ö3, gespielt zu werden? Was will uns der ORF damit sagen? Dass die beiden jetzt doch wieder gespielt werden (sollten) und man es sich überlegt hat, doch wieder auch österreichische Popmusik zu spielen, mit deutschsprachigen Texten, außer das ewig gleiche Lied von Herbert Grönemeyer im Wecker? Christina Stürmer, die Vera Russwurm des Austropops? Was will man uns damit sagen? Soll sie den Kandidaten beibringen, wie man mit Nonsens-Texten das Publikum zwei Jahre lang an der Nase herumführen kann und dann in der Versenkung verschwindet? Wie man als österreichische Popsängerin seine Sprachfärbung beinhart abschaben muss, damit man, keine Ahnung, wie ein nicht real existenter Deutscher mit Hybridsprachfärbung klingt, einfach dialektlos - stillos?
TV-Media textet in der jüngsten Ausgabe: “Casting-Start” kommende Woche. Na hoffentlich gibt es bis dahin eine kleine Website, damit unsere “Helden von morgen” rechtzeitig erfahren, wo man sich auf ein erstes Plauscherl mit Ambros, Stürmer und Fendrich treffen kann.
Die GEMA will ein Zeichen setzen und schießt sich doch nur ein Eigentor
Lange haben die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA und die Online-Plattform YouTube verhandelt, nun hat man die Verhandlungen abgebrochen. Insgesamt acht Verwertungsgesellschaften wollen insgesamt rund 600 Videos der von ihnen vertretenen Künstler von YouTube löschen lassen.
Fein, nur zu. Da im TV ja ohnedies eine Sendung nach der anderen heute noch Videoclips spielt, macht das ja gar nichts aus. Selbstverständlich “schloss” sich auch die österreichische GEMA “an”, man wolle nicht tatenlos zusehen, wie das Repertoire der Mitglieder illegal zugänglich gemacht werde.
Fein, nur zu, nun sind die paar Videos, die österreichische Sänger und Bands manchmal noch produzieren und für die es beispielsweise im österreichischen Rundfunk nicht eine einzige Sendung mehr gibt, die als Ausstrahlungsplattform zur Verfügung stünde, auch über YouTube nicht mehr zu sehen - in Deutschland, einem Markt, der nicht ganz unwesentlich ist.
Der Effekt solcher Aktionen: Man blendet sich aus der Wahrnehmung aktueller Musikproduktionen aus. YouTube ist ein wesentlicher Faktor für das Marketing jedes Tonträgers, das mag man bei der GEMA erkennen oder nicht. Vielleicht ist die Zeit nicht so fern, da die von der GEMA vertretenen Organisationen froh sein werden, dafür zahlen zu dürfen, dass YouTube ihre Videos online stellt.
“Will you” - neuer Song von Robert Stadlobers Band Gary als Gratis-Download
Schlimm, wenn man bei den Bands von Personen aus der schauspielenden Zunft immer als erstes und fast ausschließlich über ebendiesen bekannten Typen spricht. Haken wir es also ab: Robert Stadlobers Band Gary hat ein neues Album gemacht. Und fortan lasse man die Indie-Töne sprechen.
Auch wenn man nach dem 2002 erschienenen Debüt “The Lonely Cnorve Machine” und den diversen Umbesetzungen und Selbstauflösungsgedanken nicht mehr viel von Gary erwartet hatte, wird man nun eines Besseren belehrt: Gary spielt wieder als eine Band. Und diese will es nicht wissen, sondern hat etwas zu singen - aus dem Bauch und Herzen heraus.
Selbst wenn man es bei einem Albumnamen wie “One Last Hurrah For The Lost Beards Of Pompeji” nicht auf Anhieb antizipieren mag, so steckt hinter diesem Titel doch ein großer Batzen Indierock der poppig charmanten Sorte. Da fällt man gerne mal mit der Refrain-Tür in den Song und singt man auch nicht um den heißen Brei herum. Unbeschwert und losgelöst, heiter bis wolkig und immer charmant geschröddelt erklingen hier 12 Songs, die in einer Pavement-Tradition und Sebadoh-Schule stehen und dieses Album so zu einer auf Tonträger gepressten Herzensangelegenheit machen. Gary sind also keine musikalische Eintagsfliege. Gary sind: Astrid Noventa, Rasmus Engler und Mensch und Musiker Robert Stadlober. [tonspion.de]
“Will you”, das brandneue Lied von Gary, gibt es als Gratis-Download –> hier
Gary sind derzeit auf Deutschland- und Österreich-Tour. Die aktuellen Termine gibt es –> hier. Der nächste Wien-Termin: 2 Juni 2010 im Flex.
Stuart Matthew Price: “FREE”
Stuart Matthew Price singt den Song “Free” aus Scott Alans “Home: The Scott Alan Song Cycle”.
Link
- Scott Alan @YouTube
- Website von Stuart Matthew Price




