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Archiv - Skurriles

XMAS-Illumination in der Stadt der Engel

Einmal ein Broadway-Orchester dirigieren - “The Actors Fund Auction of 1000 Stars”

Come and hear «the music of the night!” – in a very special way! This package is a Broadway fan’s dream come true! Not only will you sit in the orchestra pit for the longest running show on Broadway (now in its 20th smash hit year) THE PHANTOM OF THE OPERA, listening to it from the orchestra’s point of view, but you’ll also be in the spotlight as you are handed the conductor’s baton and you have the amazing experience of single-handedly conducting the PHANTOM orchestra during the exit music!

You’ll receive 2 VIP seats so that friends can witness your Broadway conducting debut, as well as an autographed PHANTOM poster, a rehearsal with the music director to prepare for your big moment, a photo of you on the podium, and a backstage tour for you and your guests following the performance! This will truly be the Broadway thrill of a lifetime!

This experience was donated by the Broadway orchestra and company of THE PHANTOM OF THE OPERA for sale on The Actors Fund’s AUCTION OF 1000 STARS online benefit.

High bidder receives:

* Admission to a seat in the orchestra pit for a performance of THE PHANTOM OF THE OPERA at The Majestic Theatre, New York City
* You conduct the exit music following the performance
* Your picture taken on the podium
* A rehearsal with the musical director
* 2 Orchestra House Seats for your friends to witness your conductorial debut
* Backstage tour for you and your guests following performance of THE PHANTOM OF THE OPERA
* An autographed poster from THE PHANTOM OF THE OPERA
* PLEASE NOTE: Dates are subject to availability and approval of The Actors Fund and PHANTOM General Management
* PLEASE NOTE: Travel and lodging not included
* PLEASE NOTE: Participant must be 18 years of age or over
* PLEASE NOTE: Experience valid from January 15, 2009 – October, 2009 [LINK zur Auktion]

Viele weitere Auktionen des Actors Fund gibt es –> hier

19. November: Lang lebe der “Welttoilettentag”

Als Welttoilettentag wurde der 19. November erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen. Von den Vereinten Nationen wird der Vorschlag, den 19. November zum regelmäßigen Jahrestag zu machen, mitgetragen. Hintergrund ist das Fehlen ausreichend hygienischer Sanitäreinrichtungen für mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung mit seinen gesundheitlichen und sozio-ökonomischen Folgen, insbesondere durch dadurch bedingte Krankheiten.[wikipedia]

Wie auch immer, Wien ist reich gesegnet mit Toiletten, und allem, was dazugehört. Wer eine Besichtigungstour aller beispielsweise öffentlichen WC-Anlagen Wiens machen möchte, ist -> mit diesem Link <-- gut bedient.

Sehr beliebt in Wien bei Touristen: die Opera-Toilet in unmittelbarar Nähe der Wiener Staatsoper, auch bei YouTube als Video verewigt.

Was die Welt nicht braucht

12. November, 22 Uhr
brut im Künstlerhaus/ Bar brut deluxe
Top oder Flop
Die charmante Plattenauktion zum Mitbieten! Wertgeschätzte Platten landen auf dem Teller, bei ausbleibenden Geboten folgt die Vinylzerstörung!

Bücherverbrennungen, Vinylzerstörung … dagegen!

US-Wahlkampf: “Joe, der Installateur” und “Shoe, der Kriegsheld”

Joe, der Installateur -> hier
Shoe, der Kriegsheld –> hier

Wieder einmal scheint das Ende der Präsidentschaft besiegelt. Motss allerdings kommt die Idee, das Gerücht von einem verschollenen Helden zu verbreiten, einem gewissen Schumann, genannt »Shoe«, der hinter den feindlichen Linien zurückgelassen wurde. Auf ein Neues wird ein Mediengewitter um den Veteranen entfacht, der im Kampf für sein Land in Albanien eingeschlossen ist. Kurz vor dem Wahltag wird die Befreiung des Soldaten verbreitet.
Der von den Hintermännern auserwählte Soldat eines »Sonderprogramms« wird in die Obhut von Brean übergeben und es stellt sich heraus, dass er ein Sträfling ist, der eine Nonne vergewaltigt und getötet hat. Als Krönung der Geschichte kommt heraus, dass Shoe nur mit starken Beruhigungsmitteln unter Kontrolle zu halten ist. Trotz eines Unwetters wollen die Wahlkämpfer Shoe auf eine Airbase fliegen, auf der der Präsident den »Heimkehrer« empfangen kann.

“Felix Martin, ein schöner Mann mit einer unmöglichen Frisur”

… schreibt Simone Meier (”Tages-Anzeiger”) in ihrer Rezension der Schweizer “Elisabeth”-Premiere. Ist doch immer wieder schön, mal wieder lachen zu können.

Irgendwann verliert man auch schlicht die Geduld mit dieser Frau. Himmel noch mal, sie heiratet einen Kaiser! Einen Kaiser, der ihr im Laufe ihrer Ehe immer mehr Privilegien und Freiheiten einräumt und sie offensichtlich sehr liebt. Und dann beschwert sie sich ein ganzes Musical lang darüber! Singt andauernd: «Ich gehör nur mir!» Unterstützt wird sie in ihren Freiheitsbestrebungen vom Tod (Felix Martin, ein schöner Mann mit einer unmöglichen Frisur), zu dem Elisabeth seit ihrer Pubertät eine innige Beziehung hat (Eros und Thanatos winken wie verrückt mit ihren Zaunpfählen) und der sie zum Schluss auch von ihrem Leben im Hofkorsett mit einem langen Kuss erlöst.

Link
Elisabeth-Musical: Viele inbrünstige Emotionen, wenige Nuancen

Starmania und der Besuch der alten Dame: Werbung, die nervt

Ja, Starmania geht in den nächsten Tagen wieder mal mit einer neuen Staffel auf Sendung. Ja, da muss man alles mobilisieren, damit man ganz tolle hochgerechnete Einschaltziffern präsentieren kann und vielleicht doch nicht Haus und Hof am Küniglberg verkaufen muss. Aber nein, wenn man eine Verfilmung von Friedrich Dürrenmatts “Der Besuch der alten Dame” zeigt, dann ist das vielleicht doch nicht eine Zielgruppe, die man damit gewinnt, dass man mitten während des Films einen Werbebanner für “Starmania” über den Bildschirm jagt.

Das ist genauso unsinnige Werbung wie jene der Bäckerei Felber, die während, ja tatsächlich auch zum Teil während der Vorstellung des Musicals “Joseph and the amazing Technicolor Dreamcoat” in der Wiener Stadthalle F auf die Wände projiziert wird. Ich kauf mir sicher kein Felber-Semmerl, nur weil der Schriftzug über die Wände wabert. Da müsste sich die Bäckerei schon einen Stand mieten in der Stadthalle und Kostproben anbieten, dann vielleicht. Und ich schau mir sicher nicht deswegen Starmania an, weil ich von stumpsinnigen Bannern während einer Literaturverfilmung genervt werde.

Und im Chaos liegt die wahre Ordnung

Vermutlich geht es nur mir so, aber wenn ich wählen müsste zwischen Chaos und “Order”, die Wahl fiele auf das optisch wesentlich ansprechendere Chaos. Und auch im wahren Leben ist das nicht anders. Im Gegensatz zum elektronischen Device, wie es so schön heißt, bin ich mit meinem Filofax batterie- und akkuunabhängig, ich brauch nur ein Kalenderupdate pro Jahr, das ich in zwei Sekunden eingeheftet habe, und wenn das Ding aus einigen Metern Höhe auf den Boden fällt, habe ich keinen Datenverlust zu beklagen. Es sieht schick aus, das Display kann nicht zerkratzt werden, weil es gar keines hat, und das nicht vorhandene Betriebssystem veraltet nicht. Ein Filofax ist einfach rundum perfekt. Insofern muss ich die Werbeindustrie enttäuschen. Mit einem solchen Sujet kann sie mich nicht packen, aber vermutlich bin ich ein Einzelfall.

Kirche und Politik, Wahrheit und Lüge?

Youtube - A Love Affair

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by j0ames

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