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Archiv - TV

Die US-Top 100 der politischen Reden - als MP3-Download

Die Macher der Website americanrhetoric.com haben aus all den politischen Reden der letzten Jahrzehnte eine Top-100-Liste der bedeutendsten Ansprachen zusammengestellt und bieten die meisten dieser rhetorischen Meisterwerke als MP3-Download an. Zur Top 100 direkt geht es –> hier

Wird man die Rede, die Senator Joe Biden am Parteitag der Demokraten in Denver gehalten hat, auch einmal in dieser Liste finden? Was die geradezu musicalhafte Inszenierung betrifft, könnte sich eventuell so mancher Regisseur ein paar (billige) Tricks abgucken. Wer weiß. YouTube bietet die Ansprache Herrn Bidens, der gerne Vizepräsident der USA werden möchte, an, und zwar –> hier

Apropos Musical: Jennifer Hudson gab sich gestern die Ehre, anlässlich der Nominierung von Barack Obama zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten die “National Anthem” zu singen.

24 Season Two: The Musical


Wohl in erster Linie für Fans der Echtzeit-Krimiserie ist ein Musical interessant (oder eher doch nicht), das sich “24 Season Two: The Musical” nennt. Jon & Al Kaplan, die vor ein paar Jahren mit ihrem Trash-Musical “The Silence of the Lambs” (”Das Schweigen der Lämmer”) im Netz für Furore gesorgt haben, gehen erneut an den Start. Witzige Lyrics sind ihr Markenzeichen, und so ist “24″ als Musical sicherlich lustiger als das TV-Format, das eher dafür bekannt ist, Foltermethoden en dà©tail zu präsentieren.

Wie auch immer, sämtliche Songs der Show sind auf der offiziellen Website von “24 Season Two: The Musical” als kostenloser Download erhältlich.

Jon und Al Kaplan über ihr Projekt:

People often ask us, «Why do a musical about 24: Season Two?” The answer is simple: It’s our favorite season.
We’re aware that this project may alienate Silence! fans who were waiting for another study of horror, profanity and homo-eroticism, but our love of the musical format extends to many genres. An even greater risk, perhaps, was the decision to approach 24 with the utter seriousness it deserves; you will find very few curses in here, and there are no songs entitled «The Evil Snatch of Nina Myers” or «Fuck You, Sayed Ali.” Fortunately, we knew we’d be tapping into the enormous percentage of 24 fans who also love the Broadway musical genre, a sensibility often lacking in the television show.
We began preliminary work on the musical the night after we finished Silence! in 2003, but our progress was soon stalled by some amazing opportunities in the temping industry. We returned to the project every so often, but set out to complete it in earnest only in late 2007. Now, in April of 2008, we unveil the finished work.
In order to realize the larger scope of 24: Season Two: The Musical, we knew we couldn’t go the Silence! route (i.e., performing all the female vocals ourselves). Thus, we poured into the production of 24 all the hundreds, literally hundreds, of dollars we’ve made from Silence! over the past five years, and we couldn’t be happier with the outcome. We would like to again thank Drea Pressley and Secret Women for the fine job they did performing the various female roles.
In the end, we can only hope that this humble musical partially fills the great vacuum left by the delay of 24: Season Seven until 2009.

Tracklist
01. Dammit! (The Longest Day of My Life)
02. On My Sisters Wedding
03. Back Where I Belong
04. So Many Weeks Away
05. The Murder of Jack
06. Bring It On
07. I Will Torture You
08. All I Have to Do
09. Someone Had to Volunteer
10. Three Countries in the Middle East
11. Coliseum Fight
12. Dammit! (The Longest Day of My Life) (reprise)/Finale

SOS-musikland.at - Mehr Musik aus Österreich im Rundfunk

Die Situation in Österreich ist folgende. Entweder man wird als “Pop-Künstler” auf Ö3 gespielt, dann hat man Chancen, vom frischproduzierten Tonträger halbwegs relevante Mengen absetzen zu können, einigermaßen bekannt und schließlich von Ö3 “unabhängig” zu werden - oder man wird nicht gespielt, und dann wars das für die meisten auch schon wieder.

Österreich hat zwar Privatsender, verglichen aber mit der Reichweite von Ö3 sind das Peanuts. Neben dem Rundfunk gibt es natürlich das Fernsehen, aber hier stehen die Chancen für Newcomer, ihre Songs vorstellen zu können, ohne zuerst einmal nackt um den Stephansdom laufen zu müssen, schlecht. Es gibt keine Popsendungen, es gibt nur mehr Castingshows. Und auch eine Castingshow zu gewinnen, bedeutet nicht, dass man im ORF gespielt wird. Bestes Beispiel dafür: Vincent Bueno, dessen erste Single “Sex Appeal” im ORF wohl auf einer Liste des Unspielbaren gelandet ist.

Beim Radiosender Ö3 entscheidet seit einigen Jahren eine Art “internes Gremium” darüber, was gespielt wird oder nicht. Es reicht schon lange nicht, Ö3 einfach zu bemustern, oft ist Lobbying notwendig, um seinen Schützling auf die Playlist zu bekommen. Es gibt Leute, die in diesem Zusammenhang auch schon mal das Wort “beknien” verwenden, auch wenn selbiges nichts nützt. Und die Chancen von Plattenfirmen, bereits produziertes österreichisches Material auf Sendung zu bekommen, sinken von Jahr zu Jahr. Einerseits entdeckt Ö3 gerne neue internationale Talente, andererseits entdeckt es auch gerne nationale Talente, die dann auch schon mal ohne Plattenvertag nonstop so lange laufen, dass man sie nicht mehr hören kann. Nonstop ist das Credo von Ö3. Wenn man am Morgen vom “Ö3-Wecker” geweckt wird und wochenlang, ohne Übertreibung, innerhalb von 60 Minuten mindestens zwei Mal dieselbe Chartsschnulze made in USA hört, fragt man sich, wer sich hier keine Gedanken gemacht hat.

1990 betrug der Gesamtanteil von Musik aus Österreich im ORF-Radio 27 Prozent. Bis 2007 sank dieser Prozentanteil auf 16,4 Prozent. Rechnet man Signations, Werbung und Hintergrundmusik heraus, sind es heute nur mehr 14,5 Prozent.

Nein, es geht nicht darum, mehr Österreicher hören zu wollen, egal, wie gut oder schlecht sie sind, es geht darum, dass Talente die Chance bekommen, im Radio gespielt zu werden. Mehr Musik aus Österreich im Rundfunk ist auch die Devise einer neu geschaffenen Plattform, die vom Kultur-Channel unterstützt wird. Jeder kann mitmachen!

Link
SOS-musikland.at

RTL-Unterhaltungschef Sänger: Von Musicals keine Ahnung?

In einem Gespräch mit der Westfälischen Rundschau meint RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger zum Thema Musicals im TV und Musical-Castingshows:

Bei einem Musical buche ich ein Arrangement. Da gehe ich mit Freunden hin oder auch nur mit dem Partner und genieße einen Abend. Da erlebe ich Theater für jedermann. Vielleicht gibt’s noch ein Abendessen dazu. Da mache ich mich schick. So ist das Lebensgefühl Musical auch erfolgreich. Aber: Man kann das schlecht über den Bildschirm vermitteln.

Ich glaube, dass DSDS als Show und gleichzeitig als Soap viel breiter angelegt ist als etwa ein Musical-Casting. Jeder glaubt, Gesang beurteilen zu können. Das ist ein ähnlich breit angelegtes Thema wie Fußball.

Die Frage ist, worauf Sänger im ersten Teil seines Statements überhaupt Bezug nimmt. Wann gab es in letzter Zeit für das TV produzierte Musicals? Auf die Schnelle ist da wohl nur eines zu nennen: Disneys “High School Musical”, und da kann Herr Sänger mit DSDS einpacken, was den Erfolg betrifft. Wieso sollte ich bei Musicals ein “Arrangement” buchen, wer sagt, dass das der Normalfall ist? Wieso sind Musicals auf einmal Theater für jedermann? Wieso muss sich auf einmal jeder TV-Mensch, der vielleicht noch nie tatsächlich in einem Musical war, als Spezialist für Musicals gerieren? [medienhandbuch]

Oscar Awards 2008 mit Kristin Chenoweth

Kristin Chenoweth, der Welt beste Glinda (”Wicked”), wird bei den Oscar Awards 2008, die am 24. Februar live im Kodak Theatre in Hollywood über die Bühne gehen, den Alan Menken/Stephen Schwartz-Song “That’s how you know” (gemeinsam mit Marlon Saunders) interpretieren. Das Lied ist eines von dreien, die aus dem Film “Enchanted” die Chance haben, in der Kategorie “Best Song” einen Oscar zu gewinnen. Amy Adams wird das zweite nominierte Lied aus “Enchanted”, “Happy Working Song”, singen, und Jon McLaughlin das dritte (”So close”).

Im Showblock weiters dabei: Glen Hansard und Marketa Irglova mit dem ebenfalls für einen Oscar nominierten Lied “Falling slowly” (”Once”) sowie Jamia Simone Nash gemeinsam mit dem IMPACT Repertory Theatre of Harlem. Sie performen “Raise it up” (aus “August Rush”).

Als Präsentatoren treten 2008 unter anderem folgende Damen und Herren auf: Alan Arkin, Jennifer Hudson, Helen Mirren, Forest Whitaker, Amy Adams, Jessica Alba, Cate Blanchett, Josh Brolin, Steve Carell, George Clooney, Penelope Cruz, Miley Cyrus, Patrick Dempsey, Cameron Diaz, Colin Farrell, Harrison Ford, Jennifer Garner, Tom Hanks, Anne Hathaway, Katherine Heigl, Jonah Hill, Dwayne Johnson, Nicole Kidman, James McAvoy, Queen Latifah, Seth Rogen, Martin Scorsese, Hilary Swank, John Travolta, Denzel Washington und Renee Zellweger.

Sarah Brightman - “Symphony” live im Wiener Stephansdom

Am 16. Januar 2008 verfilmte Sarah Brightman ihre neue CD “Symphony” im Wiener Stephansdom. Unter der musikalischen Leitung von Jan-Eric Kohrs performte die Musical-Diva mit einer Band, einem 45-köpfigen Symphonie-Orchester und 16-köpfigen Chor ein Programm, das sich aus Nummern ihres neuen Albums sowie ihren großen Hits zusammensetzte. Als prominente Duettpartner mit dabei: Fernando Lima, Alessandro Safina und Chris Thompson. Hannes Rossacher drehte den Film für den amerikanischen TV-Sender PBS. Erste Eindrücke von diesem TV-Special gibt es auf Youtube.

Ross Anthony - der neue Dschungelkönig

Soll man sagen, er hat gesiegt? Wie auch immer, Musicaldarsteller Ross Anthony ist Gewinner der RTL-Ekelsendung “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” und definiert den Satz “I eat it all” neu. [Alle Folgen gratis ansehen]

Mamma Mia! Caroline Fortenbacher will zum Song Contest

Insgesamt fünf Teilnehmer fighten 2008 darum, für Deutschland zum “Eurovisions Song Contest” fahren zu dürfen. Heute gab der NDR die Namen jener Kandidaten bekannt, die am 6. März im Rahmen einer Show um ihre Chance singen, in Belgrad antreten zu dürfen. Neben den No Angels und der Band Marquess ist Tommy Reeve mit dabei, weiters das Quintett Cinema Bizarre - und Caroline Fortenbacher. Sie war 2002 bis 2007 im ABBA-Musical “Mamma Mia!” zu sehen und geht mit der Popballade “Hinterm Ozean” an den Start. [NDR]

CBS floppt mit Krimi-Drama-Musical-Serie “Viva Laughlin”

Nicht mal lange genug, um die Serie vorzustellen, war “Viva Laughlin” in den USA auf Sendung. Zwei Folgen reichten CBS, um die Musical-Serie rund um Hauptdarsteller Hugh Jackman abzusetzen.

Trotzdem kurz der Plot:

Viva Laughlin is a mystery drama musical about businessman Ripley Holden, whose ambition is to run a casino in Laughlin, Nevada. It occasionally has the actors break into contemporary song. Ripley has invested all his money into opening a casino that is nowhere near completion, when his financing suddenly falls through. Ripley approaches his rival, wealthy casino owner Nicky Fontana for help. Ripley becomes embroiled in a murder investigation after the body of his ex-business partner is found at his club.

Wer die Chance hatte, die Pilotfolge zu sehen, weiß, warum das Unternehmen schiefgehen musste. Eine Krimiserie, bei der die Darsteller völlig unmotiviert beginnen, Songs von u. a. Elvis zu singen, ist dermaßen lächerlich, dass man eine Folge lang durchhält, um zu verfolgen, wie peinlich das Ganze noch wird -aber keine zweite. So schrieb die New York Times:

Viva Laughlin on CBS may well be the worst new show of the season, but is it the worst show in the history of television.

In Australien wurde die Show nach der ersten Folge abgesetzt, in Kanada nach der zweiten. Ob die geplante Ausstrahlung in England noch stattfindet, ist ungewiss.

CBS hat noch nicht entschieden, was mit den restlichen produzierten Episoden passiert. Wahrscheinlich werden diese laut “Variety” auf der Online-Plattform des Networks gestreamt.

3sat zeigt 3-Stunden-Fassung von “Kronprinz Rudolf”

“Die Habsburgischen” sind derzeit nicht nur im Wiener Museumsquartier Thema einer Nummernrevue, auch der Fernsehsender 3sat widmet zwei Abende dem Schicksal eines Habsburgers. An diesem Freitag und Samstag steht jeweils um 20:15 Uhr die internationale Koproduktion “Kronprinz Rudolf” auf dem Programm.

Damit kommt die in Österreich im Mai 2006 ausgestrahlte zweiteilige Langfassung von insgesamt drei Stunden auch ins deutsche Fernsehen. Die ARD hat am 29. Dezember 2006 eine auf 105 Minuten gekürzte internationale Version unter dem Titel “Kronprinz Rudolfs letzte Liebe” gesendet, die 3,75 Millionen Zuschauer (12,2 Prozent Marktanteil) verfolgten. In Österreich schalteten 1,25 Millionen Zuschauer ein (44 Prozent Marktanteil).

In dem Film von Regisseur Robert Dornhelm ist Max von Thun in der Titelrolle des habsburgischen Thronfolgers Rudolf zu sehen. Seinen Vater Franz Joseph spielt Klaus Maria Brandauer, seine Mutter Elisabeth Sandra Ceccarelli und seine Geliebte Mary Vetsera spielt Vittoria Puccini. Rudolfs Gegenpart Wilhelm II. gibt Robert Stadlober, weiters zu sehen: Joachim Krà³l, Christian Clavier sowie Omar Sharif.

Die Produktion wurde an 50 Tagen an zahlreichen Originalschauplätzen in Wien wie Schloss Schönbrunn, Staatsoper, Hofburg und einigen Palais in der Innenstadt sowie in Niederösterreich gedreht. Dabei waren 3500 Komparsen im Einsatz.

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