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Berlin Master Project - eine Musicalshow entsteht

Im Rahmen eines Theaterprojekts bieten in diesem Sommer Profis der deutschsprachigen Musicalszene Master Classes, in dessen Rahmen eine komplette Musicalshow erarbeitet und zum Abschluss in Berlin vor Publikum und geladenen Gästen, von der ZAV über Regisseure und Choreographen bis hin zu Agenten und Castern präsentiert wird.

Das Kreativteam:
Cristina Perera - Künstlerische Leitung, Choreographie
Dominik Büttner - Regie, Choreographie
Danny Costello - Choreographie
Andrea Heil - Choreographie
Kenneth Posey - Musikalischer Leiter, Vocal Coach

Ziel ist es, neue Wege abseits der traditionellen Musicalproduktionen gehen und verschiedenste klassische und moderne Musicalausschnitte zu einer neuen, spannenden Performance verbinden. Das Projekt ist fokussiert auf die Show und die Probenarbeit daran, die Teilnehmer werden in Gesang, Tanz und Schauspiel mit Profis zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln, sowie sich anschließend in der Show zu präsentieren.

Die Probenarbeit erfolgt ganztägig, es wird für alle Teilnehmer täglich ein Tanztraining (mit wechselnden Stilrichtungen), eine Einheit mit Schauspielübungen und ein Vocal Warm-up geben. Danach finden Proben je nach Einteilung für die einzelnen Nummern und Szenen statt. Außerdem wird jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten, mit den Dozenten an eigenem Liedmaterial zu arbeiten, das eventuell auch in die Show aufgenommen werden kann.

Master Classes & Proben: 02.08. - 15.08.2010
Shows: 14.08. & 15.08.2010, 20 Uhr
Anmeldung: ab sofort, nähere Infos — hier

Sommertheater im “Theater zum Himmel” im Hörbiger-Haus

2008 gründeten Maresa Hörbiger und Karlheinz Hackl das Theater zum Himmel im Haus der legendären Schauspielerfamilie Hörbiger. Der Garten und der Blick auf die Weinberge sind seitdem Kulisse für ganz spezielles Theater.

Im Winter wird im Salon Hörbiger auf einer kleinen Bühne großes Theater gespielt. Im Sommer finden bei Schönwetter Lesungen unter freiem Himmel im von Paula Wessely und Attila Hörbiger angelegten Garten statt. Bei Regenwetter steht das Theater im Salon im ersten Stock des Hörbiger-Hauses zur Verfügung.

Die Sommertheater-Saison startet 2010 am 8. Juli. Gegeben wird “Das Generationenspiel”, bei dem Karlheinz Hackl und Tochter Franziska Hackl sowie Maresa Hörbiger und Sohn Manuel Witting Texte des Fin de Sià¨cle lesen.

Bis 12. September sind Stars wie Sunnyi Melles, Erika Pluhar, Michael Heltau, Wolfgang Hübsch, Martin Schwab, Otto Schenk oder Cornelius Obonya im Hörbiger-Haus zu erleben. Das genaue Programm findet man –> hier.

Clay Aiken: This is the moment

“This is the Moment”: Clay Aiken, 21. Juni 2010, “Bringing Broadway Home”, Raleigh, N.C, USA

“Tanz der Vampire”/Fundstück der Woche: Die “Alfred”-Awards!

Kaum hat man am Broadway alle Awards unters Schauspielervolk gebracht, könnte man meinen, dass die “echte” Awards-Zeit ausbricht. Jetzt sind die Fans dran. Wobei “Fan” ist in diesem Fall leicht untertrieben, Bütü-Schlampe sagt man nicht, und überhaupt, in Zeiten der Krise ist es doch wunderbar, wenn Fans sich Awards und Verehrungs-Sites quasi “aus den Fingern” saugen. Ja, “saugen” ist das richtige Stichwort. Es geht um Jim Steinmans Musical “Tanz der Vampire”, und da wiederum um ausschließlich eine Figur: Alfred. Der liebe Fredi hats den Fans angetan. Vorbei die Zeiten, als es für queer Herbert eine eigene Site gab, jetzt gehts ein wenig gesitteter zu.

Der Infotext zu den “Alfred”-Awards lautet:

Under this rather pompous title I’m putting the results of a detailed Alfred reviewing I’ve been doing with my friend who is also a great Alfred enthusiast. We have compared our favourite Alfred actors in a great deal of categories related to various parts of appearance, voice, acting etc. Actually at the moment only the Looks part is complete, but we did find a great many categories already there. So we decided who is, in our opinion, the best in each category, sometimes also who is the second best when more than one seemed to be particularly distinguished in that area. I’m going to post the results here as separate posts illustrated by photos or videos whenever possible.
I apologise for the very limited number of actors involved, should it annoy anyone. We don’t have that many Alfred actors we truly approve of and love, and of course only wanted to limit ourselves to those who we appreciate as Alfred. And even among them some people are harder to find pictures of (especially as Alfred) than others, which limited our ability to make comparisons. So with a few exceptions, we’re mostly limited to the Hungarian Alfreds (not that it’s new in this blog… I swear I do my best to be versatile). I’d like to note that we didn’t always focus on specifically Alfred-like qualities especially in the looks category, and Alfred pictures are not always the best way to illustrate the matter but I may use personal pictures as well. As all of the pictures should be extremely pretty, I trust this will not be a problem to my readers.
The entries on this subject will be posted whenever I feel like it, and links to individual entries will be added into this post.

Alfred Awards: Looks

Best Hair: Là¡szlà³ Sà¡nta
Runner-up for Best Hair: Aris Sas
Best Eyebrows: àdà¡m Pà¡sztor
Runner-up for Best Eyebrows: Gernot Romic
Most Beautiful Eyes: àdà¡m Pà¡sztor
Eyes That Look the Best With Make-Up: Gyuri Mihà¡lka
Most Sinful Eyes: Tibor Hà©ger
Most Beautiful Mouth: Tibor Hà©ger (and take two)
Most Alfred-Like Mouth: Gyuri Mihà¡lka
Most Perfect Face: àdà¡m Pà¡sztor
Most Beautiful Smile: àdà¡m Pà¡sztor
Most Engaging Smile: Gyuri Mihà¡lka
Most Inviting Smile: Tibor Hà©ger
Sweetest Smile: Là¡szlà³ Sà¡nta
Most Beautiful Neck: Gyuri Mihà¡lka
Most Beautiful Neck, runner up: Gernot Romic

Bevor hoffentlich die angemessene Sprachlosigkeit Platz greift, noch ein paar Links dazu:

- Die “Alfred”-Awards
- Ein Blog für Alfred
- Tagged/actor: gernot romic

Deutschland: “Hairspray” floppt. Wer schnappt sich in Wien den Fatsuit?

Bis 26. September 2010 ist “Hairspray”, ein Musical von Marc Shaiman, Scott Wittman, Mark O’Donnell und Thomas Meehan, noch in Köln zu sehen, dann fällt, nach nicht einmal einem Jahr Spielzeit, der letzte Vorhang. Ein veritabler Flop.

Offizieller Grund für die überstürzte Beendigung der Spielzeit: Es stünden die Hauptdarsteller Uwe Ochsenknecht und Tetje Mierendorf sowie Maite Kelly nicht mehr zur Verfügung. Armes Deutschland, wenn sich diese Rollen nicht nachbesetzen lassen.

Die Spatzen pfeifen es ja schon länger vom Dach, dass “Hairspray” eines fernen oder nicht allzu fernen Tages auch in Wien landen könnte. So muss man sich nicht wundern, dass die Produzenten der Show als weitere Produktionsstandorte Österreich und die Schweiz angeben.

In St. Gallen ist die Show bereits einmal gelaufen, Rasmus Borkowski war in St. Gallen als Link Larkin mit an Bord. Er spielt zwar derzeit am Wiener Theater in der Josefstadt, und Uwe Kröger schreibt oder lässt an seinen Memoiren schreiben, aber der Schlager-Kreuzer im Raimund Theater schwankt ohnedies noch nicht und die Vampire im Ronacher haben auch noch etwas Blut in Reserve. Schaun wir mal, was Ende 2011 sich ergibt.

Link
- ad.hoc.news: «Hairspray» verlässt Köln Ende September

Michael Jackson: 29. August 1958 - 25. Juni 2009

“Goin’ back to Alabama”: Kenny Rogers featuring Michael Jackson - keiner der Riesenhits und auch keiner der Solohits von Michael Jackson, aber ein großartiges Lied. Zu finden auf “Share your love”, einer CD von Country-Legende Kenny Rogers.

Wien: Schubert Theater - “Becoming Peter Pan - an epilogue to MICHAEL JACKSON”

Ein gelungenes Plakat, ein interessanter Titel, und null weitere Informationen - so kündigt das Schubert Theater eine Produktion an, die ab 16. Dezember 2010 auf dem Programm der Wiener Kleinbühne stehen wird.

Kann man machen, wenn es sich um eine Show handelt, die sich mit dem Phänomen Michael Jackson befasst. Wer seine Tickets jetzt schon buchen möchte, kein Problem, Wien Ticket hat sie schon im Programm –> hier.

peter_pan.jpg

Palais Nowak: Pfiat di Pezi, und nun “Lasst Kreisky und sein Team arbeiten!”

Otto Jaus und Roman Straka; Foto: Martin Bruny

Am 27. Juni 2010 geht die letzte Vorstellung von “Krawutzi Kaputzi” im Wiener Palais Nowak über die Bühne.

Als Johannes Glücks “Krawutzi Kaputzi” im Oktober 2006 das erste Mal im Rahmen von Voraufführungen im Kabarett Simpl zu sehen war, hoffte das Leading Team sicher auf einen Erfolg, eine fast vierjährige Spielzeit an zwei unterschiedlichen Aufführungsorten (und mit mehreren Unterbrechungen) hat sich aber sicher niemand vorstellen können. Jetzt, im Nachhinein betrachtet, sollte man doch feststellen, dass “Krawutzi Kaputzi” vielleicht das einzige echte Wienerische Musical ist, eine herzige Show mit viel Herz, die vielleicht nur echte Wiener auch wirklich in allen Zügen genießen können, wenn der Schmäh auf der Lustrutsche des Wiener Dialekts manchmal tief ansetzt, aber immer authentisch und ungekünstelt bleibt. Ein ganzer Haufen guter Melodien steckt in diesem Stück, und es wäre sicher eine großartige Sache, diese Show mal mit einer Liveband zu erleben. Wäre Wien nicht die kleine Großstadt, die sie ist, eine Show wie diese könnte auch 20 oder 30 Jahre an einem kleinen Theater laufen. Es steckt so viel Hirn und Können in dieser Produktion, allein die Puppen sind so gelungen, die Art und Weise, wie mit den Puppen interagiert wird, die gelungene Auswahl der Cast, die auch nach vier Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau spielt, und um vieles souveräner als in den ersten Wochen der ersten Aufführungsserie. Bei jedem Besuch der Show gibt es Neues zu entdecken. Jede Figur ist mit einer derartigen Fülle an feinen Details ausgestattet, dass es jedes Mal eine Freude war, nach “Meideling” zu kommen.

Aber, es ist vorbei, in wenigen Tagen, und wer die Show tatsächlich noch nicht gesehen hat, sollte die paar Vorstellungen, die es noch gibt, nützen.

plakat_kreisky.jpgMit der Nachfolgeproduktion im Palais Nowak hat das Simpl, zumindest was den Titel betrifft, und viel mehr weiß man über die Show noch nicht, schon mal einen Lachelfer gelandet: “Lasst Kreisky und sein Team arbeiten!” gibts ab Oktober 2010 im Palais Nowak zu bestaunen, eine Show, die den Roaring 70er-Jahren huldigt. Im Werbetext zur Show liest man:

Hand aufs Herz: Wollen Sie nicht auch endlich raus aus diesem trostlosen 21. Jahrhundert? Tauchen Sie mit uns ein in die Roaring 70er. Lasst Kreisky und sein Team arbeiten. Alles wird gut.
Finden Sie Ihr Seelenheil im Africolarausch, blättern Sie in einem Gratisschulbuch, putzen Sie Ihre Zähne mit Strahler 70 und demonstrieren Sie gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf. Erreichen Sie Europareife , verkleiden Sie sich als Donna Summer, genießen Sie mit Edmund Mundl Sackbauer das Saturday Night Fever im Voom Voom und lassen Sie sich anschließend am Sonntag um 17 Uhr von Hilli Reschl im Seniorenclub-Cafà© eine Melange und ein Torterl servieren. Engagieren Sie sich für die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, besuchen Sie am 1. Mai das Schweizerhaus oder spielen Sie Schifferlversenken mit Udo Proksch.
Sind Sie ein Mann, lassen Sie sich Ihre Haare wachsen und waschen Sie diese mit Elidor Antifett, sind Sie eine Frau, machen Sie im Sinne der Gleichberechtigung dasselbe. Stecken Sie Peter Alexander Ihre Sorgen an den Hut, zischen Sie sich ein Keli. Machen Sie Urlaub auf der Insel der Seligen und feiern Sie mit uns ein einmaliges Fest dieser einmaligen Epoche.

West End/Wien: Wirds was mit “Rebecca”? Und wirds was mit Drew Sarich als Krolock in Wien?

Man muss geduldig sein. Einerseits ist es manchmal ganz bestimmt zu früh, mit bestimmten Ankündigungen offensiv an die Öffentlichkeit zu gehen, andererseits verlautbart man bestimmte Fakten ebenso ganz bestimmt zu spät. Ja, die VBW können es eben niemandem recht machen, scheints.

Im Fall von “Rebecca”, jenem “DramaMusical” von Sylvester Levay und Michael Kunze, das vor ein paar Jährchen, 2006, in Wien seine Uraufführung feierte und nun auch schon wieder fast seit ein paar Jährchen einer Broadway- oder West-End-Premiere harrt, könnte nun Bewegung in die Sache kommen. Die englische Website “WhatsonStage” meldet, dass “Rebecca” nach diversen Workshops 2011 ins Londoner Palace Theatre einziehen könnte. Im 1400-Sitze-Tempel ist derzeit “Priscilla Queen of the Desert” zu sehen, eine Show, die 2011 eine Broadway-Premiere anstrebt. Tickets für “Priscilla” kann man derzeit bis Ende Mai 2011 buchen. Könnte also wieder knapp werden mit 2011. Was wären die Alternativen theatermäßig? Man weiß es nicht.

Das Theatre Royal Drury Lane mit 2200 Sitzen dürfte es wohl nicht sein. Wie sollte man es auch füllen? Da plant man einen Megaflop, nämlich “Shrek”. Könnte so eine “Producers”-Strategie sein. Aber vielleicht mögen ja die Engländer die Show, und immerhin dürften die Rechte für den Broadway-Flop günstig zu haben sein.

Um auf das Thema “zu spät ankündigen” zurückzukommen. Man könnte fast sagen, ganz Wien spricht seit Wochen davon, dass Drew Sarich ab Herbst 2010 im Wiener Ronacher als Krolock in Jim Steinmans “Tanz der Vampire” zu sehen sein könnte, aber da würde man zu kurz greifen. Auch die Belgier scheinen es zu wissen, oder wie Hans Peter Janssens es formuliert:

Heel tof, we hebben veel raakvlakken. Maar dit is dan ook een kleine wereld. Zijn beste vriend is Drew Sarich, met wie ik nog in «Les Misà©rables” in Londen heb gespeeld. Zij hebben al samengewerkt in Frank Wildhorns «Dracula” – ook al een vampier (lacht) – en «The Count of Monte Christo”. En straks in november neemt Drew het hier van Thomas over. Thomas zelf heb ik zes jaar geleden in Hamburg voor het eerst Von Krolock zien spelen. [musicalsite.be]

Kurioses Wien! Der Kult-Citywalk mit Harald Havas, gefilmt von Luca Hammer

Kurioses Wien! Warum wurde Wiens “Schlesinger Platz” in “Schlesinger Platz” umbenannt, von welchem Punkt des ersten Wiener Gemeindebezirks aus, und fast nur von da innerhalb dieses Bezirks, ist das einzige Hochhaus von Wiens Innerer Stadt zu sehen, warum wurden nach dem österreichischen Popsänger Falco eine Stiege und ein Weg, aber auf gar keinen Fall eine Straße benannt? Wo werden in Wien Bergziegen gezüchtet und wo leben Rehe mitten in der City? Wann beginnt die “Jagdsaison” am Wiener Zentralfriedhof, und wieso darf sie überhaupt stattfinden trotz Jagdverbot.

Das sind nur einige wenige der Fragen, die Harald Havas in seinem Buch “Kurioses Wien” beantwortet, und es sind einige Themen, die er am 13. Juni 2010 live bei einem Citywalk durch Wien behandelt hat.

Luca Hammer war mit der Kamera dabei und hat die gesamte Stadtführung (rund 120 Minuten) gefilmt, gecuttet auf rund 90 Minuten und online gestellt. Eine spannende Sache - für Wiener und alle, die es gern wären.

Links
- Citywalk auf blip.tv
- Website von Harald Havas
- Luca Hammers Website 2-blog.net

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