Martin Bruny am Mittwoch, den
16. Juli 2008 um 17:42 · gespeichert in Theater
Im Wiener Narrenturm wird noch bis 20. Juli 2008 das Stück “Don’t talk about it - inside of a fightclub” zur Aufführung gebracht.
Mi-So, Beginn 20:00 Uhr
Karten unter: 01 406 86 72
Inhalt
6 Männer - 6 Geschichten.
“Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun. Wir müssen begreifen, nicht fürchten, dass wir sterben werden.”
6 Männer begegnen einander in einer Selbsthilfegruppe. Jeder von ihnen kämpft mit seinem Leben; gemeinsam gründen sie den Fight Club. Schon bald verlangt die befreite Gewalt nach der Befreiung durch die Gewalt und die Gruppe beginnt, den Kampf gegen die Gesellschaft zu organisieren. Darf man die Freiheit aufgeben, um die Freiheit zu erlangen?
Darsteller
Babyface: Rainer Gradischnig
Blondie: Alexander Linhardt
Jojo: Lukas Johne
Mehmet: Aaron Arens
Mister Big: Norman Stehr
Ricky: Christopher Schärf
Tyler: Rasmus Borkowski
Leading Team
Regie: Marc Jago
Buch: Linde Prelog
Bearbeitung: Marc Jago
Dramaturgie: Martina Schwabenitzky
Musik: DJane Colette
Kampfcoach: Thomas Glen Cook
Martin Bruny am Dienstag, den
15. Juli 2008 um 23:26 · gespeichert in Filmmusical
Image via Wikipedia“Wicked”, das Musical von Stephen Schwartz & Winnie Holzman, wird wohl früher oder später als Filmmusical in den Kinos landen, die Frage ist nur, wann. Stephen Schwartz wird sich da wohl an Judy Craymer orientieren, ihres Zeichens Produzentin der Broadway-Bühnenfassung von “Mamma Mia!”. Craymer hat im Poker um die Filmversion des ABBA-Vehikels die Filmrechte auch erst dann freigegeben, als “Mamma Mia!” seinen Zenith erreicht oder auch überschritten hatte, ganz wie man das sehen möchte.
Wenn “Wicked” einmal verfilmt werden sollte, stehen die Chancen von Universal Pictures nicht schlecht, den Zuschlag zu bekommen, das meldet das Branchenfachblatt VARIETY (via PLAYBILL). Donna Langley, Universal Pictures Production President:
Our goal now is absolutely to make the Wicked film, but much like Judy Craymer wouldn’t give up screen rights to Mamma Mia! until the stage show had reached its pinnacle, Marc [Platt] and Stephen Schwartz are very mindful of the right timing. But we’re dying to do it.
Marc Platt, Produzent der Broadway-Version von “Wicked” und Produzent bei Universal Pictures, hat vor “Wicked - der Film” aber noch drei andere Projekte am Laufen. Er möchte Andrew Lloyd Webbers Rockoper “Jesus Christ Superstar” neu verfilmen (Erstverfilmung 1973 durch Norman Jewison), er arbeitet an der Filmversion von “Nine” (Maury Yeston), die nicht so richtig in die Gänge kommt und schon mindestens zehnfach übercastet wurde, und schließlich ist auch “Gershwin” in Planung, ein Biographical nach einem Buch von Doug Wright.
Wie auch immer, sämtliche Songs der Show sind auf der offiziellen Website von “24 Season Two: The Musical” als kostenloser Download erhältlich.
Jon und Al Kaplan über ihr Projekt:
People often ask us, «Why do a musical about 24: Season Two?†The answer is simple: It’s our favorite season.
We’re aware that this project may alienate Silence! fans who were waiting for another study of horror, profanity and homo-eroticism, but our love of the musical format extends to many genres. An even greater risk, perhaps, was the decision to approach 24 with the utter seriousness it deserves; you will find very few curses in here, and there are no songs entitled «The Evil Snatch of Nina Myers†or «Fuck You, Sayed Ali.†Fortunately, we knew we’d be tapping into the enormous percentage of 24 fans who also love the Broadway musical genre, a sensibility often lacking in the television show.
We began preliminary work on the musical the night after we finished Silence! in 2003, but our progress was soon stalled by some amazing opportunities in the temping industry. We returned to the project every so often, but set out to complete it in earnest only in late 2007. Now, in April of 2008, we unveil the finished work.
In order to realize the larger scope of 24: Season Two: The Musical, we knew we couldn’t go the Silence! route (i.e., performing all the female vocals ourselves). Thus, we poured into the production of 24 all the hundreds, literally hundreds, of dollars we’ve made from Silence! over the past five years, and we couldn’t be happier with the outcome. We would like to again thank Drea Pressley and Secret Women for the fine job they did performing the various female roles.
In the end, we can only hope that this humble musical partially fills the great vacuum left by the delay of 24: Season Seven until 2009.
Tracklist
01. Dammit! (The Longest Day of My Life)
02. On My Sisters Wedding
03. Back Where I Belong
04. So Many Weeks Away
05. The Murder of Jack
06. Bring It On
07. I Will Torture You
08. All I Have to Do
09. Someone Had to Volunteer
10. Three Countries in the Middle East
11. Coliseum Fight
12. Dammit! (The Longest Day of My Life) (reprise)/Finale
Martin Bruny am Sonntag, den
13. Juli 2008 um 10:26 · gespeichert in Musical
Image via WikipediaHeute, am 13. Juli 2008, geht in Las Vegas die letzte Vorstellung des Musicals “Spamalot” über die Bühne. Insgesamt bringt es die Produktion im Glücksspielmekka auf 519 Aufführungen (Spielzeit: 8. März 2007 (Beginn der Previews) beziehungsweise 27. März 2007 bis 13. Juli 2008).
Ein Sprecher zum abrupten Ende:
Closing in Las Vegas will allow Monty Python’s Spamalot to pursue opportunities elsewhere which had been precluded by the show’s agreement with Wynn Las Vegas.
“Spamalot” ist derzeit am Broadway und am Londoner West End zu sehen, außerdem tuckert eine Tour-Version durch die USA. Eine Produktion im deutschsprachigen Raum ist in Planung.
Martin Bruny am Samstag, den
12. Juli 2008 um 21:28 · gespeichert in Netz, Musical
Die von Peter Williams gestaltete Website für den amerikanischen Komponisten Frank Wildhorn bietet nun auch eine deutschsprachige Einstiegsseite. —> frankwildhorn.com/deutsch
Martin Bruny am Freitag, den
11. Juli 2008 um 22:20 · gespeichert in Flicks, Pop
Schauspielerische Ambitionen hatte der amerikanische Singer/Songwriter Barry Manilow in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Viel ist daraus nicht geworden, was die große Leinwand betrifft, seine Songs allerdings werden in den letzten Jahren immer wieder in Hollywood-Blockbustern eingesetzt, und sei es auch nur, um eine bestimmte abstruse Stimmung zu erzeugen.
Zum Beispiel mit “Can’t smile without you”, einem Happy-Mitklatsch- und Mitpfeifsong - aber nicht, wenn ihn Hellboy im zweiten Teil seiner 2004 begonnenen Abenteuer anstimmt, und doch, gerade diese Szene sorgt in den amerikanischen Medien derzeit für Schlagzeilen. So schreibt die Salt Lake Tribune von “best use of a Barry Manilow song in a soundtrack ever”.
Guillermo del Toro, Regisseur von “Hellboy II” bezeichnete in Interviews jene Szene, in der Hellboy Ron Perlman “Can’t smile without you” singt, als seine liebste. Del Toro:
I think everybody is a secret admirer of Barry Manilow. When I was kid I used to be fully into punk; you know, the Sex Pistols, the Ramones - and/or progressive rock - Peter Gabriel, Genesis, Pink Floyd. But secretly, at the end of the day, the cassette that went into my car was “Mandy”.
“Hellboy II” startet heute in den amerikanischen Kinos.
Martin Bruny am Freitag, den
11. Juli 2008 um 20:57 · gespeichert in Netz, Skurriles
Jüngst ist es bei Internetusern, die ZoneAlarm benützen und zufälligerweise ein Sicherheitspatch von Microsoft per Autoupdate auf den PC gespielt bekamen, zu einem lustigen Effekt gekommen: Die Firewall blockierte auf einmal die Internet-Verbindung, nichts ging mehr.
Was macht man in einem solchen Fall? Nunja, man ruft seinen Internetprovider an und erhofft sich Rat. Sollte eine Selbstverständlichkeit sein, die Kundenhotline zu erreichen. Bei UPC/Chello hat sich das Ganze aber so angehört:
Achja, die Lösung für das Problem bietet seit heute ZoneAlarm –> hier
Martin Bruny am Mittwoch, den
9. Juli 2008 um 11:35 · gespeichert in Pop, Fotos, Theater
Mit einem phänomenalen Konzert begeisterte Curtis Stigers am 8. Juli 2008 in der Wiener Kammeroper beim Jazz Fest Wien.
Begonnen hat alles mit dem Einheiz-Soul/R&B/Funk-Act von Gisele Jackson, die es mit dem Wiener Publikum etwas schwer hatte. Ganz nach Performer-Manier einer Patti Labelle enterte sie die ersten Sitzreihen und animierte die Wiener zum Mitsingen, daraus wurde - natürlich - nichts, dann reduzierte sie auf “Can you show me love - in your way”, was nach zwei zaghaften Ich-weiß-nicht-wie einer der Wiener mit einem herzhaften “NO” beantwortete.
Gut war sie dennoch, Gisele Jackson, auch wenn sie auf eine Line-up zurückgreifen musste, die aus Wien stammte (Christoph Helm, g; Hannes Oberwalder, keys; Bernhard Wiesinger, ss, ts; Bastian Stein, tp; Jojo Lackner, b) und nicht wirklich auf einen stimmigen Groove kam. Zu sehr klebten die Musiker an ihren Noten, Drummer Joris Dudli, langjähriger musikalischer Begleiter von Gisele Jackson, tat sein Möglichstes, und in manchen Momenten ging die Show dann auch wirklich ab.
Curtis Stigers wurde bei seinem ersten Gig in Wien nach sechzehn Jahren von Matthew Fries an Bösendorfer, an den Drums von Keith Hall, am Kontrabass von Cliff Schmitt und an der Trompete von John Sneider begleitet. Er startete mit einem verjazzten Elvis-Klassiker (”That’s alright Mama”, geschrieben von Arthur Crudup) und gab danach “You’re all that matters to me”, einen seiner eigenen Klassiker von seinem ersten Album, mit kleiner Scat-Einlage. In seinem rund 90-minütigen Programm verließ sich Stigers aber nicht auf das, was er für viele, die seine Karriere in den letzten Jahren nicht mitverfolgt haben, am besten kann, nämlich poppige Love-Songs. Er rechtfertigte quasi seinen Auftritt beim Jazz Fest Wien mit ein paar satirischen Kommentaren zu seinem Image als Pop-Schnulzer und dass er eigentlich ja den Jazz schon immer geliebt hat:
Joe Jackson, Randy Newman, Bob Dylan, Tom Waits, Emmylou Harris - die großen Songwriter und Interpreten waren es dann, die Stigers in der Wiener Kammeroper interpretierte - und seinen Trademark-Song “I wonder why”. Ein charmanter Abend mit einer durch und durch gediegenen, swingenden Band und einem Curtis Stigers in Hochform. Wunderbar.
Martin Bruny am Dienstag, den
8. Juli 2008 um 15:39 · gespeichert in Pop, Newcomer
… ist außer hemmungslosem Gekreische das Einzige, was man bei der neuesten Teen-Sensation-Machine raushören kann. Die Welle rollt auch auf den deutschsprachigen Raum zu … ->> OMG
Martin Bruny am Sonntag, den
6. Juli 2008 um 16:19 · gespeichert in Netz, Theater
Image via WikipediaAls kleine Anregung für laue Sommernächte am PC eine kleine Auswahl von Theater.Blogs, die meisten aus dem englischsprachigen Raum. Falls jemand weitere Tipps hat, nehm ich die gerne auch in meine Sammlung auf.