Martin Bruny am Mittwoch, den
8. August 2007 um 11:54 · gespeichert in Castingshows
Das Wochenmagazin “TV-MEDIA” meldet in der Ausgabe Nr. 33 auf Seite 8:
Der ORF macht im Herbst eine große Musicalshow. Nicht fix ist, in welcher Form. […] Faktum ist: Wieder sollen in einem Casting potenzielle Nachfolgestars gesucht werden. Dem Gewinner winkt eine Rolle in einem Musical. Die Show-Idee wurde gemeinsam mit Kathrin Zechner entwickelt.
Die Intendantin der Vereinigten Bühnen soll auch - so die Informationen von TV-MEDIA - die Rolle in einem neuen Musical vergeben.
Martin Bruny am Dienstag, den
7. August 2007 um 13:01 · gespeichert in Wien

Am 10. Oktober 2001 öffnete das Gloria Theater mit dem Programm “Mich hätten Sie sehen sollen” erstmals seine Pforten. Gerald Pichowetz, Direktor des Hauses und Schauspieler, bringt in seinem Theater, das mitten in Floridsdorf liegt und über 350 Sitzplätze verfügt, u. a. Komödien, Boulevard-Stücke, Singspiele - und Musicals.
Am 16. November 2007 steigt im Gloria Theater die Premiere von “Little Shop of Horrors”. Die Uraufführung dieser Show von Howard Ashman (Buch, Texte) und Alan Menken (Musik), die auf dem gleichnamigen Film von Roger Corman aus dem Jahre 1960 basiert, fand am 27. Juli 1982 im New Yorker Orpheum Theatre, Off-Broadway, statt. Für 2209 Vorstellungen war die Produktion bis zum 1. November 1987 zu sehen. David Geffen und Cameron Mackintosh produzierten die Show, Howard Ashman führte Regie.
Nach dem Off-Broadway-Erfolg lief es bei einer Broadway-Produktion der Show nicht mehr gar so gut. Im Virginia Theatre starteten die insgesamt 40 Previews am 29. August 2003. Die Premiere ging am 2. Oktober 2003 über die Bühne. Nach 372 Vorstellungen wurde die Show am 22. August 2004 abgesetzt. Hunter Foster in der Rolle von Seymour wurde für einen Tony Award als “Best Actor in a Musical” nominiert und für einen Drama Desk Award in der Kategorie “Outstanding Actor in a Musical”. An seiner Seite agierten Kerry Butler, Douglas Sills, Rob Bartlett, Anthony Asbury, Carle J. Hargrove, Trisha Jeffrey, DeQuina Moore, Don Morrow, Bill Remington, Martin P. Robinson, Matt Vogel und Michael-Leon Wooley.
Bei der Produktion im Wiener Gloria Theater führt Gerhard Ernst Regie, Mario Pecoraro hat die Musikalische Leitung übernommen.
Gespielt werden insgesamt 28 Vorstellungen vom 16. November bis 27. Dezember 2007.
Cast
Rounder Girls (Tini Kainrath, Kim Cooper und Lynne Kieran)
Caroline Vasicek
Eddie Cole
Gernot Kranner
Gerald Pichowetz
Mat Schuh
Martin Bruny am Montag, den
6. August 2007 um 10:28 · gespeichert in Broadway
Mel Brooks macht Ernst. Wer sein neues Musical “Young Frankenstein” sehen will, muss, wie ansatzweise schon Anfang Juli berichtet, tief in die Tasche greifen. Die offiziellen Ticketpreise:
PREMIER SEATING
US $450 (unter der Woche: $350)
PREMIUM SEATING
US $375 (unter der Woche: $275)
ORCHESTRA SEATING
US $120
DRESS CIRCLE/MEZZANINE
US $120
BALCONY SEATING
US $60-$80 (unter der Woche: $50-$75)
Wie geschäftstüchtig Brooks ist, lässt sich daran erkennen, dass er bei “Young Frankenstein” so richtig abcashen wird, falls die Show ein Renner wird. 24 Prozent des Nettogewinns wandern in seine Tasche. Wird “Young Frankenstein” ähnlich erfolgreich wie “The Producers”, das einen Gewinn von 70 Millionen Dollar erzielen konnte, macht Frankenstein Brooks um 17 Millionen Dollar reicher.
Kein Autor konnte jemals einen solchen Deal abschließen. Andrew LLoyd Webber beispielsweise bekommt 12 Prozent vom Gewinn, den “Das Phantom der Oper” einspielt. 12 Prozent von bisher 2,5 Milliarden Dollar ist freilich auch kein schlechtes Ergebnis.
Mel Brooks wird zusätzlich auch als Komponist, Texter, Koproduzent und Koautor einen ordentlichen Batzen Geld verdienen, und zwar wöchentlich (wenn die Show ausverkauft ist) bis zu 100.000 Dollar, was pro Jahr die Summe von 5,2 Millionen Dollar ergibt.
Susan Stroman führt bei “Young Frankenstein” Regie und ist für die Choreographie verantwortlich. Ihr Anteil am Gewinn beträgt 4 Prozent. Damit spielt sie ungefähr in einer Liga mit den reichsten Broadway-Regisseuren: Hal Prince bekommt 7 Prozent von den Gewinnen des “Phantoms der Oper”, Mike Nichols 5 Prozent von “Spamalot”. [NY Post]
Martin Bruny am Sonntag, den
5. August 2007 um 23:18 · gespeichert in Wien
Lang hat es gedauert, aber jetzt ist er online: ein Mitschnitt des Musicals “udo 77″ von monochrom.
“Wie ein Societythriller von John Grisham liest sich die Geschichte vom Aufstieg und Fall jenes Mannes, der auszog, um ein Schiff im Sumpf der österreichischen Politik zu versenken. Wenn es wahr ist … Aber was ist wahr? Bei Udo Proksch verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Legende, bei seiner Biografie endet die Geschichtsschreibung. Proksch ist Mythos.”
Premiere im Wiener Rabenhof-Theater am 15. September 2004 // Aufführungen am 17., 18., 24., 25. September sowie am 1., 2., 8., 9. Oktober 2004
Aufgrund des großen Erfolges: Wiederaufnahme. Termine: 18., 20., 21., 24., 25., 26., 27., 28., 31. Mai 2005 sowie am 1., 2., 3., 4., 7., 8., 9., 10., 11. Juni 2005.
Cast
Alexandra Schmid/Anna Behne, Sonja Romei, Lukas Sartori, Christian Strasser sowie Homolka List (monochrom), Johannes Grenzfurthner (monochrom) und Robert Stachel
Musiker
Otto Europa, Tunakan und Gollini (cheap), Vibemaster, Alfons Bauernfeind und Ingmar Versolmann (von Blockwerk), Arteom Denissov, Michael Mautner, Reinhold & Weiß, Matthias Kertal (von Mika), From Beyond Inc Allstars (Nitram Tamtin Vs Canon McQuadratin), Peter Dusl, Max of Prey, Richard Wientzek, Rupert Schellenberger, Fadi Dorninger, 100% Meskalin, Trishes
- Downloadlink
- Website von monochrom
Martin Bruny am Sonntag, den
5. August 2007 um 19:28 · gespeichert in Musical, Wien, TV
Disneys “High School Musical” geht am 17. August in die zweite Runde. Was liegt näher, als vor der amerikanischen Erstausstrahlung von “High School Musical 2″ mal ein paar Zahlen auf den Tisch zu legen.
Die Chance, keine Möglichkeit gehabt zu haben, das TV-Musical im Fernsehen sehen zu können, lag in, Stand August 2007, Kroatien, China, Russland und anderen ehemaligen Ostblockländern bei 100 Prozent. Mit Ende des Jahres sollte mit der Show allerdings die totale globale Eroberung gelungen sein.
In den 18 Monaten, seit “High School Musical” das erste Mal in Amerika auf Sendung ging, scheffelte Disney mit dem Filmchen Einnahmen in der Höhe von 100 Millionen Dollar. 170 Millionen Menschen haben die TV-Show gesehen, 7,8 Millionen DVDs wurden verkauft, der Soundtrack ging weltweit 7 Millionen Mal über den Ladentisch.
Zirka 2000 High Schools haben “High School Musical” als Bühnenversion aufgeführt (und entsprechende Lizenzgebühren an Disney abgeführt). Mehr als 100 verschiedene Merchandising-Artikel, vom Heferl bis zum Poster, wurden lizensiert.
Im Juli ging das “High School Musical” in den USA mal wieder auf Sendung, und 5,8 Millionen Zuseher waren dabei, was - natürlich - im gebührenpflichtigen Kabelfernsehen Amerikas wieder Rekord bedeutet. “Mal wieder” auf Sendung bedeutet in diesem Fall nicht etwa zum 5. Mal, oder zum 10. Mal, nein, wir sprechen vom 21. Mal.
Richard Ross (Disney):
There’s never been a more exciting time at the network. Everyone says, ‘There you go, you have it, you’ve reached a crescendo and it’s all downhill from there.’ But what has happened, it’s been a steady climb. We knew we’d do an album and have a merchandising program. But then everything just took off. We had to move quickly, and thankfully, having worked at Disney for 10 years, I knew this was the perfect company to move fast.
In Österreich ist eine Bühnenfassung des High School Musical ab September in der Wiener Stadthalle zu sehen. [Variety]
Martin Bruny am Freitag, den
3. August 2007 um 12:51 · gespeichert in Broadway
Vergangenen Sonntag fiel für das Broadway-Musical “Grey Gardens” der letzte Vorhang. 307 Vorstellungen wurden gegeben, die Show wird als finanzieller Flop in den Geschichtsbüchern des Broadway aufscheinen.
Produziert wurde das 5-Millionen-Dollar-Debakel von Edwin Schloss & Schloss Associates. Seit 33 Jahren ist das Theaterbusiness eine der kleineren Investmentschienen, die die Firma unter seiner Leitung fährt, nach dem “Grey Gardens”-Flop zieht er er jedoch die Konsequenzen. Schloss:
I felt wounded by the experience. If a serious musical like “Grey Gardens” can’t make it, I feel producing quality is an exercise in masochism.”
In der vergangenen Broadway-Saison schafften es nur fünf Shows von mehr als 24, zumindest die Produktionskosten wieder hereinzuspielen. Nach drei Flops hintereinander zieht Schloss einen Schlussstrich.
Edwin Schloss wuchs in New York auf, war immer schon ein begeisterter Theaterbesucher, studierte “Playwriting” an der North Carolina School of Arts, war sich aber unsicher, ob sein Talent auch tatsächlich ausreichen würde, um in dieser Branche erfolgreich zu sein. Er stieg daher in die Investmentfirma seines Vaters, Walter Schloss, ein. Warren Buffet, ein amerikanischer Investor mit einem geschätzten Privatvermögen von 52 Mrd. US-Dollar und Studienkollege von Walter Schloss, gab Edwin folgenden Rat, als er zum Thema “Investieren in Broadway-Produktionen” befragt wurde:
If the music is wonderful, with the best script in the world and the most gifted cast, just shut your eyes and say no.
Edwin Schloss produzierte nicht nur Flops. Sein erstes Stück, “Gypsy” (1974, Revival) mit Angela Lansbury, machte Gewinn. Insgesamt 15 Broadwaystücke hat er (mit)finanziert, “Kiss me, Kate” (1999) war sein größter Erfolg. Die Show wurde mit 5 Tony Awards ausgezeichnet, allerdings kein Tony für Edwin als “Associate Producer”, denn nur “Full Producer” können gewinnen.
2003 steckte Schloss Geld in den Flop “Wonderful town” mit Donna Murphy. 2005 floppte seine Produktion “Sweet Charity”.
Den Misserfolg von “Grey Gardens” führt Schloss zum Teil auf eine falsch konzipierte Werbekampagne zurück, zum Teil bezweifelt er auch, dass eine Show wie “Grey Gardens” Touristen anzusprechen vermag, dass eine Show ohne bekannte Hits, ohne einen Star, ohne einen Rockmusik-Score heute noch Chancen hat.
Schloss plant, sich in der Nonprofit-Theaterszene von New York oder Connecticut zu engagieren. Seine Investments wird er auf Aktien und Wertpapiere konzentrieren. Schloss:
If you make a mistake on a stock, most of the time you get 70 percent back. With a show, it’s all or nothing.” [bloomberg]
Martin Bruny am Donnerstag, den
2. August 2007 um 22:34 · gespeichert in Pop
Die Pflanzen befinden sich wachstumsmäßig bereits im Frühherbst, bei Harrods in London wird in wenigen Tagen die Weihnachtsdeko hervorgekramt, und bald werden auch die ersten Weihnachts-CDs veröffentlicht. Da gibt es in den USA in diesem Jahr einige interessante Neuerscheinungen:
Toby Keith: “TBA” (Show Dog Nashville) - Oktober TBA
Keith veröffentlicht ein 2-CD-Set mit Weihnachtsliedern. Keith: “I did 10 Christian and 10 Santa Claus songs. One disc has “White Christmas” and “Frosty the Snowman”-kind of songs. The other has very Christian-type songs like “Little Drummer Boy” and “Silent Night.” Dobro, fiddle, mandolin and acoustic bass color the arrangements. I call it the bluegrass band. I like to hear myself working in that atmosphere.”
Jim Brickman: “Homecoming” (Savoy Jazz) - 2. Oktober
Pianist Jim Brickman hat für seine neue Weihnachts-CD ein paar prominente Gaststars gewinnen können. Auf “My Angel” ist der vor einigen Monaten verstorbene Gerald Levert zu hören, Olivia Newton-John interpretiert “A Mother’s Christmas Wish”.
Mannheim Steamroller: “Christmas Song” (American Gramaphone) - 9. Oktober
Die Mannheim Steamroller haben von ihren diversen Weihnachts-CDs seit 1991 mehr als 16,4 Millionen Stück in den USA absetzen können. Am 9. Oktober bringen sie ihr neues Projekt auf den Markt.
Michael W. Smith: “It’s a Wonderful Christmas” (Reunion) - 16. Oktober
Michael W. Smith bringt am 16. Oktober seine dritte Weihnachts-CD heraus. Es handelt sich dabei durchwegs um Neukompositionen von Smith sowie Komponisten/Textern wie Wes King und David Hamilton. Aufgenommen wurde die CD in den Londoner Abbey Road Studios mit einem 67-köpfigen Orchester und vier Chören.
Barry Manilow: “TBA” (Hallmark) - 1. November
Barry Manilow hat exklusiv für die Verkaufskette Hallmark Gold Crown eine neue, seine dritte, Weihnachts-CD eingespielt. Welche 10 Titel zu hören sein werden, ist noch nicht bekannt. Das Set wird exklusiv über die Hallmark Gold Crown Stores vertrieben.
Weitere Neuerscheinungen
Bebo Norman: “Christmas . . . From the Realms of Glory” (BEC Recordings, 23. Oktober)
Jon Secada: “Christmas Fiesta With Jon Secada”
sowie CDs von u. a. Randy Travis, Jars of Clay und Olivia Newton-John. [Billboard]
Eine umfangreichere Auflistung gibt es >hier<.
Martin Bruny am Donnerstag, den
2. August 2007 um 16:17 · gespeichert in Filmmusical

Martin Bruny am Mittwoch, den
1. August 2007 um 09:32 · gespeichert in Flicks, Pop
Sir Michael Caine (74), bekannt aus Filmen wie “Dressed to kill”, “Get Carter”, “Rita will es endlich wissen”, “Gottes Werk und Teufels Beitrag” oder “The Weather Man”, veröffentlicht im September eine Compilation-CD mit seinen Lieblings-Chill-out-Tracks.
Das Album wird schlicht und einfach “Cained” heißen und Songs von Chicane bis Nina Simone enthalten.
Auf die Idee für diese Compilation ist der Filmstar bei einem Abendessen mit Sir Elton John gekommen. Die beiden verbrachten einen Abend zusammen in Sir Eltons Villa in Nizza, Südfrankreich. Beim Essen lief im Hintergrund angenehme Musik, und Michael Caine fiel auf, dass er jedes einzelne Musikstück benennen konnte. Er kannte die Interpreten, er wusste, wann die CDs erschienen waren … Michael Caine:
I’ve loved this type of music for years, and have literally hundreds of CDs. I’ve been buying them for about 15 years, and really know my way around. About ten years ago I started making my own compilations. I’ve always been interested in music, and over the years have made literally thousands of tapes. And with chill-out I suppose I finally found my forte. [digitalspy]
Martin Bruny am Dienstag, den
31. Juli 2007 um 21:52 · gespeichert in Fotos
“Kultur-Channel/Showfotos” bietet ab sofort ausgewählte Aufnahmen von Musical-Events der letzten vier Jahre. Die Auswahl ist wie so vieles hier rein subjektiv. Einzelne Darsteller und Events können mit der Suchfunktion leicht gefunden werden.
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