Martin Bruny am Donnerstag, den
15. Februar 2007 um 15:31 · gespeichert in Event-Tipps
Am Sonntag den 4. März 2007 findet in der Wiener Volksoper die Premiere der Produkion “They Will Rock You” statt.
Der belgische Choreograph Ben van Cauwenbergh, Ballettdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, ließ sich von Text und Musik zahlreicher Queen-Songs zu einer facettenreichen Hommage an die legendäre Band inspirieren, die die Vitalität dieser Musik in mitreißende Bewegung umsetzt. Es geht dabei um Liebe und Liebesleid, um die goldenen Zeiten des Rock’n'Roll, um spannende Krimi-Atmosphäre, um Humorvolles, Groteskes, auch Verrücktes und schließlich um den langsamen Abschied vom Leben. Klassischer Tanz wird mit modernen Bewegungselementen kombiniert, virtuose Soli und Pas de deux wechseln mit energiegeladenen Ensembleformationen.
Das Leading Team:
Choreographie, Inszenierung, Konzept, Kostüme : Ben van Cauwenbergh
Musik: Queen
Bühne, Konzept, Videoprojektionen: Dimitrij Simkin
Choreographie des Kinderballets: Nadia Deferm
Einstudierung: Ben van Cauwenbergh; Michael Kropf (Kinder)
Licht: Thomas Märker
Besetzung:
Damen (solo): Tsymbal, Kronberger, Sarkissova, Baranowicz und Zubovic
Herren (solo): Delbà³, Hatala, Maslyannikov und Snizek
Martin Bruny am Mittwoch, den
14. Februar 2007 um 15:31 · gespeichert in Event-Tipps
Am 1., 2. und 3. März 2007 geben Peter Lesiak (”Romeo & Julia”, Raimund Theater) und Pia Baresch (”SOKO Donau/Wien) ihren “musikalischen Rosenkrieg” “Lässig und Barsch” in den Wiener Brennesseln.
“Lässig und Barsch” ist eine schwungvolle Musikshow mit neu arrangierten Jazzstandards und bekannten Popmelodien, von Frank Sinatra bis Rainhard Fendrich, von Aretha Franklin bis Marianne Mendt, mit neuen Texten von Alexander Kuchinka.
Lesiak und Baresch führen mit viel Witz und Ironie durch den Abend und erzählen die Geschichte eines Künstlerpaares und ihrer zweifelhaften Beziehung, die angesichts eines gemeinsamen Auftritts zu zerbrechen droht.
Martin Bruny am Sonntag, den
11. Februar 2007 um 15:29 · gespeichert in Musical, Tonträger
Den 1. April schreiben wir noch nicht, bis Weihnachten 2007 ist es noch ein Weilchen, aber trotzdem ist letzte Weihnachten ein Projekt untergegangen, das eigentlich recht interessant klingt. Im Annette Betz-Verlag ist “Das große Buch der Weihnachtslieder” erschienen, herausgegeben von Irmgard Harrer und illustriert von Carola Holland.
Dem Buch liegt eine CD bei, für die Marjan Shaki und Lukas Perman die vorgestellten Weihnachtslieder neu aufgenommen haben. Buch und CD sind beispielsweise bei suedwind erhältlich.
Martin Bruny am Mittwoch, den
7. Februar 2007 um 15:27 · gespeichert in Event-Tipps
Graz hat im Sommer 2007 für Musicalfans einiges zu bieten. Unter dem Titel “Musical Festival Graz” hat man buchstäblich aus dem Nichts die größte Musicaloffensive gelauncht, die es zumindest in Österreich je gegeben hat. Zur Aufführung gelangen zwei hochkarätige Musicalproduktionen, “Tommy” und Frank Wildhorns “Dracula”, sowie ein bunter Reigen an Konzerten. So gibt Thomas Borchert ein Solo-Konzert (17. August), Uwe Kröger tritt am 10. August gemeinsam mit Jesper Tyden, Anna Montanara und Marika Lichter auf, und als Highlight des Festivals findet am 26. August das Galakonzert “Frank Wildhorn & Friends” statt, das auf der Website zum Event wie folgt beschrieben wird:
Am Klavier der Komponist höchstpersönlich. Er plaudert aus seinem Leben, erzählt von seinen Erfolgen und spricht über sein reichhaltiges künstlerisches Schaffen.
Solisten wie Thomas Borchert und Pia Douwes singen, begleitet vom Orchester des Musical Festivals unter der Leitung von Koen Schoots, die schönsten Songs aus Wildhorn Musicals wie: Dracula, Rudolf, The Scarlet Pimpernel uvm.
Nähere Infos auf der Website zum Musical Festival Graz.
Martin Bruny am Sonntag, den
4. Februar 2007 um 15:28 · gespeichert in Musical, Wien
Am Samstag, den 3. Februar 2007, ging im Wiener Raimund Theater die erste von insgesamt acht Vorstellungen der konzertanten Fassung des Jim Steinman Musicals “Tanz der Vampire” über die Bühne.

In den Hauptrollen zu sehen: Thomas Borchert (Graf von Krolock), Lukas Perman (Alfred), Marjan Shaki (Sarah), Gernot Kranner (Professor Abronsius), Thomas Bayer (Chagal), Tina Schöltzke (Rebecca), Tim Reichwein (Herbert) und Suzanne Carey (Magda).

Rappende Vampire, ein blendend aufgelegter Graf, Roman Polanski im Publikum - Restkarten wie immer bei Wien-Ticket. Und die Kritik zum Stück in “musicals” (Ausgabe April/Mai 2007).




Martin Bruny am Freitag, den
2. Februar 2007 um 15:25 · gespeichert in Netz, Musical
Zumindest, was die Vermarktung des Entstehungsprozesses ihres Musicals “Manikins” betrifft, sind Robert Gray und Christian Calcatelli sehr kreativ. Sie haben sich vorgenommen, eine Show innerhalb von 80 Tagen zu schreiben.
Tag 1 war der 11. Januar 2007, die Deadline wurde mit 31. März 2007 fixiert. Auch der Premierentermin steht bereits fest: August 2007, im Rahmen des Edinburgh Fringe Festivals.
Als gemeinsamer Arbeitsplatz der beiden fungiert das Internet, präsentiert werden alle Schritte des Schaffensprozesses auf MySpace, der Social Networking Plattform. Videos, MP3, tagebuchartige Elemente, Postings, News, all das wird man via MySpace geliefert bekommen. Auch eine Musical Website existiert bereits: Musicaloven, auf YouTube haben die beiden einen keinen Clip gepostet, und eine Blog-Site ist zumindest mal eingerichtet.
Derzeit scheinen sie noch am Plot zu tüfteln. Zitat aus einem Posting vom 20. Januar: “It’s true, we are in the process of wrapping up the story by identifying and fixing our sub-plots and characters. This has taken 20 days so far and may take another 5 or so to complete. But it’s aboslutely necessary to move on!”
Jede Menge also noch zu tun, aber bei dem Motto, das sich die beiden gewählt haben, kann ja nichts schiefgehen: “Between our lives and our dreams, there’s a risk to take!”
Martin Bruny am Sonntag, den
28. Januar 2007 um 16:21 · gespeichert in Musical, Broadway
Am 19. April 2001 feierte das Mel Brooks Musical “The Producers” im St. James Theatre von New York seine Premiere. Der letzte Vorhang fällt im Juni 2007. Die Chancen stehen gut, dass sich Nathan Lane und Matthew Broderick für die letzten Vorstellungen noch mal die Ehre geben, das meldet die New York Post.
Damit ist aber der Erfolgslauf der “Producers” noch nicht zu Ende. In Las Vegas steigt nächste Woche die Premiere einer gekürzten Version mit David Hasselhoff, in England werden die Producers demnächst auf große Tingeltangeltournee gehen, und im deutschsprachigen Europa? Da wartet man noch, ob sich ein Produzent findet, der sich an das Abenteuer “The Producers” wagt.
Die Nachfolgeproduktion im St. James Theatre steht schon lange fest: “Young Frankenstein“, ein weiterer Klassiker von Mel Brooks. [Story]
Martin Bruny am Sonntag, den
28. Januar 2007 um 16:21 · gespeichert in Musical, Wien
Im Februar 2007 geht in Wien eine konzertante Aufführungsserie des Jim Steinman Musicals “Tanz der Vampire” über die Bühne des Raimund Theaters. Längst sind die Vorstellungen großteils ausverkauft.
Zum Teil ist dies auf Geschäftemacher bei eBay zurückzuführen. Seit Wochen läuft auf dieser Versteigerungsplattform ein recht widerliches Spektakel ab. Dutzende Verkäufer bieten Tickets für “Tanz der Vampire” an. Teilweise werden Plätze mit Sichtbehinderung zu völlig überteuerten Preisen verscherbelt. Negative Bewertungen des Verkäufers, die daraufhin folgen, werden meist nach wenigen Tagen “in beiderseitigem Einverständnis” zurückgezogen.
Als registriertes eBay-Mitglied hat man die Möglichkeit, Auktionen zu beobachten. Ich beobachte derzeit nicht weniger als 59 Auktionen. Dabei geht es um nicht weniger als an die 110 Einzeltickets. Wenn man sich vor Augen hält, dass diese Farce seit Wochen abläuft, sollte man sich von Seiten des Veranstalters vielleicht Gedanken machen, wie man die unwürdige Geschäftemacherei in Zukunft verhindern kann.
Martin Bruny am Sonntag, den
28. Januar 2007 um 16:19 · gespeichert in Musical, Theater, Skurriles
Roland Geyer, der Intendant der Oper im Theater an der Wien, muss lustig drauf gewesen sein, als er den Journalisten der Kronen Zeitung folgenden Satz ins Mikrofon diktierte:
“Wir bekommen 21,5 Millionen Euro, die Volksoper hingegen 33 Millionen Euro. Da müssen wir verhandeln.” [Kronen Zeitung, 28. Januar 2007, S. 34]
Na, das denke ich auch. Die Volksoper, das sollte man nicht vergessen, hat nicht 100, 200 oder sogar mehr Schließtage pro Jahr, so wie das Theater an der Wien in seiner post-Musical-Ära. Das sollte man bei Subventionen durchaus berücksichtigen und diese für die Oper im Theater an der Wien eventuell auf 5 bis 10 Millionen Euro zurückdrehen.
Martin Bruny am Samstag, den
27. Januar 2007 um 16:25 · gespeichert in Musical, Deutschland
Derzeit tourt das “Phantom der Oper” durch Deutschland. In der irrigen Annahme, Andrew Loyd Webbers Erfolgsmusical zu sehen, machten sich auch Musicalfans in Rüsselsheim auf den Weg. Auf ihren Eintrittskarten war klar und deutlich zu lesen: “Andrew Lloyd Webber”, auch im Programmheft war der der Name “Andrew Lloyd Webber” zu lesen. Vielleicht hat ein Teil der Besucher auch die Spam-Postings in diversen Musicalforen gelesen, wo regelmäßig von einer “Neuinszenierung” geschrieben wurde. Fakt ist, die “Phantom der Oper”-Version, die derzeit durch Deutschland tingelt, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gaston Leroux aus dem Jahr 1911 und hat nichts, aber auch gar nichts mit Lloyd Webber zu tun.
Rüsselsheimer jedenfalls lassen sowas nicht mit sich machen. Sie beschwerten sich und bekommen nun ihr Geld zurück. Leider haben die Veranstalter nicht Mumm genug, allen anzubieten, ihr Geld zurückzuerstatten. Wer das Pech hat, vor lauter Frust seine Eintrittskarte weggeworfen zu haben, schaut durch die Finger. [Story]
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