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Archiv - Januar, 2008

phil: David Schalko & Kyrre Kvam - Wir lassen uns gehen

27. Januar 2008
18:00bis22:00

Am Sonntag, dem 27. Januar 2008, liest David Schalko ab 20.00 Uhr aus seinem neuen Buch “Wir lassen uns gehen”. Begleitet wird der Autor dabei von Kyrre Kvam (Gesang) und Linde Gansch (Cello). Sie werden bekannte Nummern aus den 1980er-Jahren geben. Für weitere musikalische Unterhaltung sorgt Evi Romen an den Plattentellern. Special Guests: Thomas Glavinic und Doris Schretzmayer.

Die Geschichten im neuen Erzählband von David Schalko handeln von Liebe, Tod und Freiheit. Und von Männern, die zu Zombies wurden. Es geht um den Tod, der schon vor langer Zeit gestorben wurde und um das ewige Scheitern an dem, was wir Leben nennen.

phil, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien, Tel: +43-1-5810489, E-Mail: info@phil.info; Sonntag, 27. Jänner 2008 ab 20.00 Uhr; Eintritt 5 Euro.

David Schalko & Kyrre Kvam: Wir lassen uns gehen

Am Sonntag, dem 27. Januar 2008, liest David Schalko ab 20.00 Uhr im Wiener Szenelokal phil aus seinem neuen Buch “Wir lassen uns gehen”. Begleitet wird der Autor dabei von Kyrre Kvam (Gesang) und Linde Gansch (Cello). Sie werden bekannte Nummern aus den 1980er-Jahren geben. Für weitere musikalische Unterhaltung sorgt Evi Romen an den Plattentellern. Special Guests: Thomas Glavinic und Doris Schretzmayer.

Die Geschichten im neuen Erzählband von David Schalko handeln von Liebe, Tod und Freiheit. Und von Männern, die zu Zombies wurden. Es geht um den Tod, der schon vor langer Zeit gestorben wurde und um das ewige Scheitern an dem, was wir Leben nennen.

phil, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien, Tel: +43-1-5810489, E-Mail: info@phil.info; Sonntag, 27. Jänner 2008 ab 20.00 Uhr; Eintritt 5 Euro.

Musicals zu Horrorpreisen - Just say no?

Der Trend, Entertainmentveranstaltungen zu Preisen anzubieten, die völlig familienunfreundlich und - eigentlich - völlig unverschämt sind, wird stärker. Nicht immer klappt das, aber viel zu oft. Irgendwann ist sicher für jeden der Punkt erreicht, an dem er eine Veranstaltung zu deutlich überhöhten Eintrittspreisen nicht mehr besucht. Nicht etwa, weil man sich die Eintrittspreise nicht leisten könnte, sondern das einfach nicht mehr möchte. Im Musicalbereich ist der Trend zum Teuro-Ticket weltweit sehr stark ausgeprägt. Es würden sich eine Menge Beispiele finden lassen, die darauf hinweisen, dass man sich zum Beispiel in Wien im Showbereich ganz offensichtlich geradezu nach deutschen Verhältnissen sehnt. Wir beschränken uns heute aber auf eine Show: “Mamma Mia!”

“Mamma Mia!” gastiert vom 15. Januar bis 22. Februar 2009 in der Halle F der Wiener Stadthalle. Die Halle F hat 37 leicht ansteigende Reihen, von jedem Sitzplatz hat man freie Sicht auf die Bühne. Die Ticketpreisgestaltung ist so angelegt, dass die Kategorie 1 110 Euro beziehungsweise 99 Euro kostet, die Kategorie 2 99 bzw. 87 Euro. Im Prinzip ein unwesentlicher Unterschied, finanziell betrachtet, von der Sichtqualität her ist das natürlich etwas ganz anderes. Worum es aber tatsächlich geht, ist folgender Schmäh: Bis auf 6 Plätze (mit extrem starker Sichtbehinderung zum Preis von 87 bzw. 75 Euro) in den ersten 3 Reihen ganz außen hat der Veranstalter von “Mamma Mia!” es geschafft, die ersten 29 Reihen der Stadthalle als Kategorie 1 oder 2 auszupreisen. Bis zur Reihe 34 zahlt man immer noch 87 beziehungsweise 75 Euro, von Reihe 35 bis 37 sind 69 beziehungsweise 46 Euro zu berappen.

Fakt ist, dass man bereits spätestens ab Reihe 18 in der Halle F kaum mehr Gesichter erkennen kann. Ab Reihe 25 ist man zwar noch bei der Show dabei, man könnte sich aber genausogut ein Video ansehen. Die Halle F der Wiener Stadthalle erweist sich zunehmend als Besucherfalle. Von Seiten des Inhabers wird die totale Sichtfreiheit auf die Bühne betont, es wird erläutert, dass jeder Sitz “akustisch vermessen” wurde - wenn man tatsächlich in der Halle sitzt und sich eine Tourproduktion ansieht, hört man, spätestens ab Reihe 18, viel Hall und wenig Nuancen und hat zwar freie Sicht, ist aber viel zu weit weg vom Geschehen. Das müsste sich auch im Ticketpreis niederschlagen, tut es aber nicht. Die Frage ist, wielange das Publikum diese Preisgestaltung noch akzeptiert.

Vincent Bueno bei “Diabelli Management” unter Vertrag und live in der Wiener Stadthalle

Nach seinem Sieg beim ORF-Castingformat „Musical! Die Show“ wird Vincent Bueno nun durch Michael Staringers „Diabelli Management“ vertreten.

Neben Bueno sind unter anderem Thomas Borchert, Gordon Bovinet, Mathias Edenborn, Gernot Kranner, Previn Moore, Rob Pelzer, Aris Sas, Mark Seibert, Patrick Stanke und Jesper Tyden beziehungsweise Pia Douwes, Carin Filipcic, Luzia Nistler u. v. a. bei Michael Staringer unter Vertrag.

Sein erstes Engagement nach seinem Castingshowerfolg führt Bueno mit der Produktion “The Best of Musicals” durch Österreich. Gemeinsam mit Dean Welterlein und Jana Werner wird der Musicaldarsteller Hits aus “Der König der Löwen”, “Das Phantom der Oper”, “Mamma Mia!”, “Die Schöne und das Biest”, “Cats”, “Aida”, “Evita”, “Der Glöckner von Notre Dame”, “We will rock you” und “Dirty Dancing” singen. Vom 8. März bis 9. März ist “The Best of Musicals” in der Halle F der Wiener Stadthalle zu sehen.

Japan-Premiere für Lukas Perman in Maury Yestons “Phantom”

Lukas Perman; COPYRIGHT: MIOW HIROTAAm 13. Januar 2008 ging im Umeda Arts Theater in Osaka die Premiere von Maury Yestons Musical “Phantom” über die Bühne. Es handelt sich dabei um die japanische Erstaufführung des Stücks in gemischter Besetzung (die Takarazuka-Gruppe hat es bereits gespielt).

“Phantom” ist eine rein japanische Inszenierung, die in japanischer Sprache gegeben wird. In Japan ist es nicht üblich, europäische Darsteller in Produktionen einzubinden. Lukas Perman in der Rolle des “Philippe de Chandon”, des Liebhabers von “Christine” (Eri Tokunaga) und Gegenspieler des “Phantoms” (Takao Ohsawa), ist somit der erste europäische Darsteller, der in Japan in einem japanischen Musical mitwirkt. In seinem Blog schreibt er über die Premiere:

Lukas Perman

Am 13.1.08 hatten wir im UMEDA ARTS THEATER in Osaka Premiere. Das Publikum stand am Ende. Ich war erlöst, denn ich hatte alle meine japanischen Texte so gut ich konnte abgeliefert. Meinen Akzent kann ich nicht verstecken, genau so wenig wie ich mich hier nicht ganz unauffällig anpassen kann. Aber es ist alles gut gegangen. Jetzt laufen die Vorstellungen und ich genieße in meiner Freizeit Japan.

Nach der Spielzeit in OSAKA (letzte Vorstellung 27. Januar 2008) gastiert die Tour in Nagoya (Premiere: 1. Februar 2008) und schließlich im Aoyama Theater in Tokyo (Premiere: 7. Februar 2008). Die letzte Vorstellung findet am 22. Februar 2008 statt.

Lukas Perman

Thomas Borchert ab März 2009 als Graf von Monte Christo in St. Gallen

Thomas Borchert wird ab 14. März 2009 die Titelrolle in dem neuen Musical “Der Graf von Monte Christo” spielen, das Frank Wildhorn (Musik) und Jack Murphy (Buch) nach der Romanvorlage von Alexandre Dumas im Auftrag des Theaters St. Gallen schreiben.

Inhalt:

Im Februar 1815 - wenige Tage, bevor der auf die Insel Elba verbannte Napoleon noch einmal für hundert Tage in Frankreich einmarschieren wird - läuft der Dreimaster “Pharao”, aus dem Orient über Italien kommend, in den Hafen von Marseille ein.
Das Kommando an Bord hat, seit der Kapitän auf See starb, sein erster Offizier, der neunzehnjährige Edmond Dantès. Der Reeder Morrel, beeindruckt von den Fähigkeiten des jungen Mannes, will ihm fortan die Führung des Schiffes anvertrauen.
Aber Dantès hat zwei Neider - den Zahlmeister Danglars und Fernando - welche ein Komplott gegen ihn schmieden. Sie denunzieren Edmond als bonapartistischen Agenten, weil er auf der Heimreise für kurze Zeit die Insel Elba angelaufen hat.

Während der Verlobungsfeier mit Mercedes wird Dantès verhaftet und wenig später in der unzugänglichen Festung Château d’If vor der Küste von Marseille eingekerkert.
14 Jahre sitzt Dantès im Kerker ein und lernt während dieser Zeit den Geistlichen Abbe Faria kennen. Dieser vererbt Edmond sein gesamtes Vermögen, welches er auf der Insel Monte Christo versteckt hat. Dantès gelingt die Flucht, und nachdem er Farias Erbe gefunden hat kehrt er als Graf von Monte Cristo zurück.
Er plant sich an jenen zu rächen, welchen er seine Kerkerhaft zu verdanken hat. Die Verräter sind inzwischen reiche und angesehene Bürger der Stadt Paris geworden. Dantès gewinnt ihr Vertrauen und bereitet einen grausamen Rachefeldzug vor, um seine Gegner zu vernichten. [Thomas Borchert Infoservice]

Carl van Wegberg: Von “We Will Rock You” rauf auf die Lianen?

Am vergangenen Sonntag hatte Musicaldarsteller Carl van Wegberg seinen ersten Einsatz als Galileo in der Wiener Aufführungsserie des Queen-Musicals “We Will Rock You”, doch eines seiner nächsten Ziele ist “Tarzan”. Und dafür ist er sogar bereit, sich als ausgebildeter Musicalsänger einer Castingshow mit dem dumpfsinnigen Namen “Ich Tarzan, Du Jane” zu stellen, wie die Eßlinger Zeitung heute berichtet:

Dicht an dicht sitzen die Kandidaten gegen Mittag im oberen Bereich des Apollo-Theaters, das seit 8 Uhr geöffnet ist. Die Wartezeit ist nervenzerrend. Immer wieder nimmt Carl van Wegberg einen Schluck aus seiner Wasserflasche. Die Stimme muss in Form bleiben, ist er überzeugt. Wegberg gehört zu den sechs Musical-Profis, die auch an diesem Tag vorsingen. Der 30-jährige Holländer stand in Stuttgart bereits bei den Stücken „Tanz der Vampire“ und „Elisabeth“ auf der Bühne, momentan singt er in Wien in „We will rock you.“ Trotz seiner Erfahrung wirkt der Kandidat mit der Nummer 2127 auf der Brust angespannt. „Es geht um einen Job, einen sehr guten Job sogar, und die Konkurrenz ist groß.“ Die Entscheidung für die männliche Hauptrolle ist schließlich nicht nur eine Frage des Gesangstalents, sondern auch des Aussehens. Groß, akrobatisch, gut gebaut soll der neue Tarzan sein, lautet die Rollen-Anforderung. Die meiste Zeit wird sich Tarzan schließlich dem Publikum in einem Lendenschurz präsentieren. „Damit auf die Bühne zu gehen, kostet schon Überwindung“, räumt van Wegberg ein und gesteht, dass man den eigenen Körperbau durchaus mit dem anderer Bewerber vergleiche. Die nächsten Nummern werden in den Saal gerufen, der 30-jährige Darsteller ist unter den Kandidaten.
Für die meisten Bewerber wird der Auftritt auf der Bühne ein kurzes Vergnügen. Zu dünn ist die Stimme, zu groß die Nervosität, zu weiblich die Figur. Die Jury aus Sängerin Pia Douwes, Musical-Manager Michael Hildebrandt und Ralf Schaedler, Casting Director bei Stage Entertainment, macht den Kandidaten zwar Mut. In ihrer Entscheidung, ob jemand in die nächste Runde kommt, ist das Trio allerdings knallhart. „Du singst sehr gut, wenn man bedenkt, dass Du von Beruf Frisörin bist“, muss sich Kandidatin Manuela aus der Schweiz anhören. Zahnarzthelferin Nicole aus Nürnberg kann sich mit der Aussage „Du hörst Dich zwar nicht so an, siehst aber aus wie Jane“ über ihr Aus trösten.
Kurz nach 15.30 Uhr steht Carl van Wegberg auf der Bühne. Die Hände zu Fäusten geballt stimmt er von Queen „I want to break free“ an. Er singt kraftvoll, rockig, mit viel Gefühl. Auch wenn er nicht jeden Ton sauber trifft, überzeugt er die Jury. „Stimmlich bist Du der Wahnsinn“, attestiert ihm Pia Douwes, für Hildebrandt ist es vor allem „die richtige Größe“, die beeindruckt.
Die Casting-Show „Ich Tarzan, Du Jane“ ist ab dem 29. Februar zehn Wochen lang freitags in Sat 1 zu sehen.

Sat 1: Castingshow: “Ich Tarzan, Du Jane” - 1. Folge

29. Februar 2008
20:15bis22:15

Im Auftrag von Sat1 und Musical-Veranstalter Stage Entertainment sucht Hugo Egon Balder ab Freitag, dem 29. Februar 2008, 20.15 Uhr, mit der Jury (Pia Douwes, Michael Hildebrandt und Ralf Schaedler) und den Zuschauern die beiden Hauptdarsteller für das Disney-Musical “Tarzan”, das im Oktober 2008 Deutschland-Premiere feiern wird.

“Wicked”: Die Geschichte der Hexen von Oz erscheint in deutscher Sprache

Am 6. Februar 2008 erscheint Gregory Maguires Roman “Wicked” bei Klett-Cotta in deutscher Sprache. Als Titel der deutschsprachigen Ausgabe wurde “Wicked - Die Hexen von Oz. Die wahre Geschichte der Bösen Hexe des Westens” gewählt. Wie schon die Produzenten der deutschsprachigen Produktion des Musicals “Wicked” entschied sich, natürlich, auch der Verlag dazu, bei “Wicked” zu bleiben, da es wahrhaft eine Menge Gründe gibt, genau diesen Titel nicht zu übersetzen.

Die Buchdaten:
Aus dem Amerikanischen von Hans-Ulrich Möhring (Orig.: Wicked. The Life and Times of the Wicked Witch of the West), Klappenbroschur, 1 Karte; Auflage: 1. Aufl. 2008; Seiten: 536; ISBN: 978-3-608-93811-1
EUR [D]: 19,80*; sFr: 38,40*
(Preise und Ausstattung freibleibend. Die Preise enthalten die Mehrwertsteuer, evtl. zuzüglich Versandkosten (vgl. Bestellbedingungen. Europreise gelten nur für Deutschland; in Österreich ca 3% höher aufgrund abweichender Mehrwertsteuer)
Erscheinungsdatum: 06.02.2008

Broadway: “Long Run”-Rekorde 2008

Eine aktuelle Liste (Stand: 13. Januar 2008) aller Musicals, die es am Broadway auf mehr als 800 Vorstellungen gebracht haben, bietet PLAYBILL. Anlass dafür ist der Umstand, dass einige Shows in den nächsten Wochen und Monaten Plätze auf dieser geschichtsträchtigen Liste gutmachen werden.

So wird “Mamma Mia!” (Rang 18) im Laufe des Jahres “My Fair Lady” (Rang 17) überholen und sich dann an “Hello, Dolly!” (Rang 16) ranmachen. Sollte es mit “Hairspray” (Rang 24) noch eine Weile gutgehen, könnte die Produktion im Laufe des Jahres “Man of La Mancha”, “Annie”, “Cabaret (Revival)” und “The Producers” überholen. Auch “Wicked” (Rang 38) wird viele Plätze nach vorne stoßen, genauso wie “Spamalot” (Rang 78), “Jersey Boys” (Rang 123) oder “The Color Purple” (Rang 136).

Top 30 der Broadway-”Long Run”-Liste (Stand 13. Januar 2008):
01. “The Phantom of the Opera” 8303
02. “Cats” 7485
03. “Les Misérables” 6680
04. “A Chorus Line” 6137
05. “Oh! Calcutta!” (Revival) 5959
06. “Beauty and the Beast” 5461
07. “Rent” 4867 (letzte Vorstellung 1. Juni 2008)
08. “Chicago” (Revival) 4620
09. “The Lion King” 4252
10. “Miss Saigon” 4097
11. “42nd Street” 3486
12. “Grease” 3388
13. “Fiddler on the Roof” 3242
14. “Life With Father” 3224
15. “Tobacco Road” 3182
16. “Hello, Dolly!” 2844
17. “My Fair Lady” 2717
18. “Mamma Mia!” 2590
19. “The Producers” 2502
20. “Cabaret” (Revival) 2378
21. “Annie” 2377
22. “Man of La Mancha” 2328
23. “Abie’s Irish Rose” 2327
24. “Hairspray” 2225
25. “Oklahoma!” 2212
26. “Smokey Joe’s Cafe” 2036
27. “Pippin” 1944
28. “South Pacific” 1925
29. “The Magic Show” 1920
30. “Aida” 1852

Die gesamte Liste aller 154 Produktionen, die es auf mehr als 800 Vorstellungen gebacht haben, ist hier abrufbar.

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