Archiv - 2008
Martin Bruny am Donnerstag, den
24. April 2008 um 10:32 · gespeichert in Listen, Musical
Eine Liste der seiner Meinung nach zehn schlechtesten Musicals aller Zeiten veröffentlichte dieser Tage Dominic Cavendish, Redakteur des London Telegraph. Die ausführlichen Begründungen kann man auf der Website des Telegraph nachlesen.
Die 10 schlechtesten Musicals aller Zeiten
01 Carrie (1988)
02 Which Witch (1992)
03 Bernadette (1990)
04 The Fields of Ambrosia (1996)
05 Jeeves (1975)
06 Moby Dick (1992)
07 Twang!! (1965)
08 The Hunting of the Snark (1991)
09 Children of Eden (1991)
10 Oscar Wilde (2005)
Martin Bruny am Donnerstag, den
24. April 2008 um 09:48 · gespeichert in Skurriles
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von “Hexenmeistern” in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, unter dem Titel “Penis theft panic hits city”.
13 mutmaßliche “Hexenmeister” wurden verhaftet. Man wirft ihnen vor, Penisse gestohlen beziehungsweise geschrumpft zu haben, einfach durch Berührung ihrer Opfer. 14 Opfer haben sich gemeldet, Panik hat die Stadt erfasst, die Penisschrumpfer sind Thema Numero uno in Kinshasas Radio-Talkshows.
Opfer und Verdächtige wurden in erster Linie deshalb verhaftet, weil Lynchjustiz nicht auszuschließen ist. Bei einer ähnlichen Panik in Ghana wurden vor zehn Jahren zwölf des Penisdiebstahls Verdächtige vom Mob umgebracht.
Wie schauts nun mit den Penissen aus? Nun, natürlich sind sie nicht weg, aber, so Jean Dieudonne Oleko, Polizeichef von Kinshasa:
… when you try to tell the victims that their penises are still there, they tell you that it’s become tiny or that they’ve become impotent. To that I tell them, ‘How do you know if you haven’t gone home and tried it’
Martin Bruny am Mittwoch, den
23. April 2008 um 16:42 · gespeichert in Event-Tipps
| 17. Mai 2008 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Konservatorium Wien Privatuniversität, Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater: Die Piraten von Penzance
Komische Operette in zwei Akten
Neubearbeitung nach einer Broadway-Aufführung durch das New York Shakespeare Festival
Leonie-Rysanek-Saal der Konservatorium Wien Privatuniversität, Johannesgasse 4a, 1010 Wien
Premiere: 17. Mai 2008, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 19., 20., und 21. Mai, 19:30 Uhr
Leading Team
Text: William Schwenck Gilbert
Musik: Arthur Sullivan
Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Regie und Bühne: Isabella Fritdum
Choreographie: Lilly Kugler
Kostüme: Doris Richter
Lichtdesign: Barbara Dulcinea Jan
Cast
3. Jahrgang: Stefan Bischoff, Birgit Breinschmied, Daniel Feik, Julian Looman, Simone Niederer, Florian Resetarits, Birgit Riegler, Anna Veit, Andreas Wanasek
2. Jahrgang: Stefan Bleiberschnig, Thomas Dapoz, Bernd Kainz, Dustin Peters
1. Jahrgang: Christof Messner
Tickets
15 Euro (ermäßigt: 9 Euro)
Erhältlich an der Kassa der KWU unter 01/512 77 47 89329 oder kassa@konswien.at
Martin Bruny am Mittwoch, den
23. April 2008 um 16:27 · gespeichert in Event-Tipps
Wiener Urania: Christina Bahlo - “Let me love you”
6. Mai 2008
Im Zentrum der Musikreihe “Viaggio Musicale” stehen am 6. Mai Broadwayhits wie “Memory”, “Don’t Cry For Me Argentina”, “Let The Sunshine In”. Unter dem Titel “Let me love you” singt Christina Bahlo bekannte Melodien, begleitet von Gabor Rivo am Piano.
Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19.00 Uhr bei freier Sitzplatzwahl im Mittleren Saal.
Eintritt: Abendkassa 12,- Euro / Vorverkauf und Ermäßigung für Studierende, SeniorInnen und Ö1-Mitglieder 9,- Euro
Nähere Informationen und Anmeldung unter www.urania.vhs.at
Martin Bruny am Mittwoch, den
23. April 2008 um 14:59 · gespeichert in Castingshows
Kein Song aus “Joseph”, kein Lied aus “Whistle down the wind”, den naheliegendsten Musicals für eine Pop-Castingshow, dafür gleich zwei Lieder aus “The Phantom of the Opera”, die erste Version von “Memory”, gesungen von einem Bursch mit Dreadlocks, Kandidaten, die nicht wussten, was die Lyrics eigentlich bedeuten, die sie interpretieren sollten. Auf Sir Andrew Lloyd Webber wartete einiges an Arbeit in den Workshops für den ihm gewidmeten Themenabend von “American Idol”. Gut gelungen ist zweifellos David Archulettas Pop-Version der Diva-Hymne “Think of me”, in einer solchen Version könnte der Song sogar in den Chars punkten. Die Frage ist, wer wandert diesmal in die Bottom 3 - und für wen war es der letzte Auftritt.
Update/24. April 2008
38 Millionen Stimmen wurden bei dieser Runde ausgezählt, am wenigsten Stimmen hat Carly Smithson bekommen, sie ist damit ausgeschieden. Das Thema der nächsten Woche: Neil Diamond. Die verbliebenen 5 Teilnehmer werden mit Diamond an ihrer Performance arbeiten und seine Songs interpretieren.
Think of me, David Archuleta
Memory, Jason Castro
Jesus Christ Superstar, Carly Smithson
You must love me, Brooke White
One Rock & Roll too many, Syesha Mercado
The Music of the Night, David Cook
Sämtliche Auftritte sind bei iTunes in Topqualität als Video und Audio downloadbar. Den Downloadlink findet man auf der Website von American Idol.
Martin Bruny am Mittwoch, den
23. April 2008 um 09:35 · gespeichert in Wien
Am Wiener Volkstheater weiß man im Prinzip, wie man die Leute ins Haus bekommt: Musical muss man spielen. Mit “Cabaret” hat Direktor Michael Schottenberg einen Selbstläufer in der Hand, der mit 100 Prozent Auslastung für volle Kassen garantiert. Weitere Hits der Saison 2007/08: “Einen Jux will er sich machen” (90 Prozent ) und “Geschichten aus dem Wiener Wald” (84 Prozent). Die Gesamtauslastung: 72 Prozent, was insgesamt 161.500 Zuschauern entspricht (bis zum 21. April 2008), im Vergleichszeitraum 2006/07 waren es 152.000, 2005/06 148.000.
“Here we are! The Andrew Sisters”
Was macht man also in der Saison 2008/09 folgerichtig? Na Musical. Das ist allerdings nicht der wichtigste Punkt auf der Agenda von Michael Schottenberg. Zwar steht eine Musiktheater-Produktion auf dem Plan, sie wird allerdings nicht im Haupthaus, sondern in den Theatern in den Bezirken quasi auf Wien-Tournee gezeigt: “Here we are! The Andrew Sisters” ist der Titel des Stücks von Andy Hallwaxx (”My Way”). Die Uraufführung feiert am 29. April 2009 Premiere.
Die Andrews Sisters waren die erfolgreichste weibliche Vokalgruppe der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Dieses Trio brachte es zwischen 1938 und 1951 auf über einhundert Charthits und einige davon sind für immer unvergesslich. Wer erinnert sich nicht an die großartigen Songs: Bei mir bist du schön, Boogie Woogie Bugle Boy, Rum and Coca Cola.
Die drei Schwestern LaVerne Sofie, Maxine Angelyn und Patty Marie begannen mit Auftritten in Amateur-Revuen, doch schon bald lag ihnen ganz Amerika zu Füßen. Aber was war ihr Erfolgsrezept? War es der musikalische Vater aus Griechenland? Oder die kochende, norwegische Mutter, welche ein Restaurant in Minneapolis führte?
In der Küche der Mutter nahm alles seinen Anfang. Dort lernten die Andrews Sisters alles über das Leben, die Musik und das Kochen. Und genau dort treffen wir die Andrews Sisters zum perfekten »Promi-Dinner« wieder. Ganz privat, in ihrer Küche, verraten sie nicht nur das Rezept ihres legendären »Swinging Chicken«, wir lernen sie auch von einer neuen Seite kennen. Denn was als harmlose »Kochshow« beginnt, endet in einer kulinarischen Katastrophe.
Leading Team
Regie: Andy Hallwaxx
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Musikalische Leitung: Matthias Bauer
Cast
Beatrice Frey, Susa Meyer und Barbara Spitz
“La Strada - Das Lied der Straße”
Ebenfalls im Rahmen der Schiene Volkstheater in den Bezirken geht VBW-Star Marjan Shaki mit “La Strada - Das Lied der Straße” an den Start. Premiere dieser österreichischen Erstaufführung ist am 1. Oktober 2008.
Der Schausteller Zampano braucht eine neue Assistentin. 10.000 Lire zahlt er für Gelsomina, ein einfaches, ein bisschen zurückgebliebenes Mädchen. Nun zieht sie mit ihm von Ort zu Ort, spielt den Clown, sammelt das Geld ein, kocht und wäscht für ihn. Zampano ist brutal, jähzornig, rücksichtslos und unfähig Gefühle zu zeigen. Er schlägt sie, schläft aber auch hin und wieder mit ihr und betrügt sie mit anderen Frauen. Sie hängt trotzdem an ihm. Dann lernt sie den Seiltänzer Il Matto kennen. Er spricht mit ihr, hört ihr zu und nimmt sie ernst. Von ihm lernt Gelsomina auch die kleine Melodie, die sie auf der Trompete spielt. Als er nicht aufhört, Zampano zu verspotten, kommt es zur Katastrophe …
Fellinis Oscar-prämiertes Filmmeisterwerk La Strada – Das Lied der Straße aus dem Jahre 1954 – mit Giulietta Masina und Anthony Quinn in den Hauptrollen – zeigt dieWelt der Gaukler, Artisten und Schausteller und ihr Leben am Rande der Gesellschaft. Dieses poetische Märchen, angesiedelt in der rauen Wirklichkeit der Landstraße, erzählt vom »Unvermögen zweier Menschen einander zu begreifen« (Federico Fellini). Bisher konnte dieser Stoff nicht auf der Bühne gezeigt werden. Erst die hier vorliegende Bühnenfassung macht es möglich.
Leading Team
Regie: Andy Hallwaxx
Bühne: Judith Leikauf und Karl Fehringer
Kostüme: Erika Navas
Cast
Marjan Shaki, Doris Weiner, Thomas Bauer und Reinhold G. Moritz
“Sonny Boys”
Und dann sind da noch die “Sonny Boys”. Dass das Stück von Neil Simon, das schon in vielen Produktionen und Inszenierungen in Wien gelaufen ist, für volle Häuser sorgt, ist bekannt. Michael Schottenberg schießt allerdings besetzungsmäßig den Vogel ab und bietet mit Peter Weck und Harald Serafin zwei ganz besondere Publikumslieblinge. Premiere ist am 17. Oktober 2008, alles andere als eine hundertprozentige Auslastung wäre verwunderlich.
Ihr ganzes Leben lang waren sie Partner, wurden von ihrem Publikum landauf landab geliebt und gefeiert: Als kongeniales Duo »Sonny Boys« ernteten Willie und Al mit ihren Sketches überall Applaus. Doch die beiden Vollblut-Komiker konnten sich privat nicht ausstehen und irgendwann zog Al einen Schlussstrich unter die Partnerschaft. Aber aus den erhofften Solokarrieren wurde nichts. Stattdessen versuchen sie, sich mit dubiosen Werbespots über Wasser zu halten, leben aber hauptsächlich grantelnd in den Tag hinein und pflegen ihre Wehwehchen. Bis Willies Neffe Ben die beiden alten Hasen für eine Fernseh-Show noch einmal zusammenspannen möchte. Ihren berühmtesten Sketch sollen sie geben. Die Sticheleien sind immer noch die alten – Al bringt Willie mit seinem Zeigefinger nach wie vor zur Weißglut und Willie kann sich immer noch keine Namen merken – aber Bens Idee erweist sich für die beiden als wahres Lebenselixier …
Sonny Boys ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft: rasant, tragikomisch und vor allem brillant geschrieben. Zudem bietet das Stück zwei Vollblutkomödianten die Möglichkeit, die eigenen Bühnenbiografien selbstironisch in die Geschichte zu verweben. Berühmte Sonny Boys waren etwa Martin Held und Bernhard Minetti oder Paul Verhoeven und Heinz Rühmann. Das Stück – eines von Neil Simons größten Erfolgen – wurde mehrfach verfilmt (u.a. mit Walter Matthau und George Burns, Woody Allen und Peter Falk) – und gilt zu Recht als eine liebevolle Hommage an das Theater.
Leading Team
Regie: Michael Schottenberg
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Cast
Peter Weck, Harald Serafin
Weitere Premieren: Peer Gynt, Ein spanisches Stück, Tod eines Handlungsreisenden, Die Fledermaus, Die Reifeprüfung, Drei Schwestern (weitere Infos)
Martin Bruny am Dienstag, den
22. April 2008 um 20:23 · gespeichert in Wien

Ab 3. Juni 2008 zeigt das Theater der Jugend im Wiener Renaissancetheater die österreichische Erstaufführung von “Honk!” (Aufführungen ab 29. Mai 2008, Premiere am 3. Juni 2008 um 16 Uhr. Weitere Vorstellungen: täglich außer sonntags bis 26. Juni 2008).
Das Musical von Anthony Drewe (Buch & Text) und George Stiles (Musik), das auf Hans Christian Andersens Märchen vom hässlichen Entlein beruht, wurde erstmals im Dezember 1993 im Watermill Theatre unter dem Titel “The Ugly Duckling, or The Aesthetically Challenged Farmyard Fowl” aufgeführt. 1997 feierte die Show als “Honk!” ihre Premiere im Stephen Joseph Theatre in Scarborough, England. 1999 ging die London-Premiere im Royal National Theatre über die Bühne. Im Jahre 2000 wurde “Honk!” in London als Bestes Neues Musical mit einem Laurence Olivier-Award ausgezeichnet und setzte sich damit gegen Shows wie “The Lion King” durch. Neben dem Laurence Olivier-Award wurde “Honk!” mit dem FNB VITA Award in Südafrika und dem Elliot Norton Award in den USA ausgezeichnet. 2001 tourte die Show (in der Version des National Theatre) durch England und wird immer wieder von Schulen und lokalen Theatergruppen aufgeführt.
Leading Team
Anthony Drewe (Buch & Text)
George Stiles (Musik)
frei nach Hans Christian Andersens »Das hässliche Entlein«
Deutsch von Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard
Regie: Henry Mason
Musikalische Leitung: Gerald Schuller
Bühne: Judith Leikauf und Karl Fehringer
Kostüme: Jan Hax Halama
Choreographie: Alonso Barros
Cast
Susanne Altschul, Melanie Bayer, Sabine Bina, Hannes Drobetz, Tania Golden, Sophie Hassfurther, Jürgen Kapaun, Peter Kratochvil, Reinhold G. Moritz, Robert G. Neumayr, Martin Niedermair, Robert Pistracher, Bettina Reifschneider, Gerald Schuller, Andreas Siman, Sigrid Spörk, Roman Straka
Der Inhalt des Stücks
Der Frühling ist auch im Entenstall angekommen. Im Nest von Enterich Drake und Entenmutter Ida liegt dieses Jahr ein ungewöhnlich großes Ei. Heraus schlüpft ein hässliches Tier, das mit seinen Geschwistern wenig gemeinsam hat und außerdem statt des erwarteten “Quak” ein seltsames “Honk!” von sich gibt. Ida kümmert sich um “Gnomy”, das hässliche Entlein, wie um ihre eigenen Kinder und freut sich, dass es besonders gut schwimmen kann. Alle anderen Tiere auf dem Bauernhof, die eigene Familie eingeschlossen, machen sich lustig. Kater Tom lädt das hässliche Entlein zum “Essen” ein. Knapp schafft es die Flucht und lernt dabei die eingebildete Gans Greylag kennen. Fern von zu Hause, lebt das hässliche Entlein bei den Hühnern Lowbutt und Queenie. Erst im nächsten Frühjahr ist die Suche nach der Mutter, mithilfe des schönen Schwans Penny, erfolgreich - gerade rechtzeitig für die triumphale Rückkehr auf den Bauernhof.
George Stiles & Anthony Drewe
George Stiles wurde 1961 in England geboren und hat mit seinem ehemaligen Studienkollegen, dem Autor Anthony Drewe, die Shows “Tutankhaum”, “Just so” (produziert von Cameron Mackintosh und 1985 ausgezeichnet mit dem Vivian Ellis Prize), “Peter Pan”, “Soho Cinders”, “Tom Jones”, “Moll Flanders”, “The Card”, “A Twist of Fate”, “Twelfth Night” und “Honk!” entwickelt und komponiert. Anthony Drewe arbeitet auch als Schauspieler. In George Stiles Musical “Die drei Musketiere” spielte er die Rolle des Porthos. Gemeinsam sind sie Gründungsmitglieder der Mercury Musical Developments, die sich die Förderung und Ausbildung junger Musicalmacher zum Schwerpunkt gesetzt hat. Außerdem schreiben sie Revuen und Songs für Fernsehen, Radio und Theater. Ihre Arbeiten haben nicht nur die Aufmerksamkeit von Steven Spielberg erweckt, der sich die Filmrechte an “Just so” sicherte, sondern begeistern Zuschauer u. a. in Kanada, den USA, Deutschland, Russland, Israel, Singapur und Südafrika.
Martin Bruny am Dienstag, den
22. April 2008 um 16:07 · gespeichert in Awards
Am 16. Mai 2008 werden die begehrten Drama League Awards im New Yorker Marriott Marquis Hotel verliehen. Es ist dies die traditionsreichste Preisverleihung der USA für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Theaters. Die Drama League wurde 1916 gegründet, seit 1933 werden Awards unter anderem für das beste Musical, das beste Theaterstück, das beste Musical-Revival und das beste Revival im Bereich des Sprechtheaters vergeben. Die Nominierungen für die 74. Drama League Awards aus Musicalsicht:
Distinguished Production of a Musical
- A Catered Affair, Book by Harvey Fierstein; Music and Lyrics by John Bucchino, Walter Kerr Theatre
- Cry-Baby, Based on the film by John Waters, Book by Thomas Meehan and Mark O’Donnell, Lyrics by David Javerbaum, Music by Adam Schlesinger, Marquis Theatre
- Next to Normal, Music by Tom Kitt, Book and Lyrics by Brian Yorkey, Second Stage Theatre
- Passing Strange, Book and Lyrics by Stew, Music by Stew and Heidi Rodewald, Created in collaboration with Annie Dorsen, The Public Theater/Belasco Theatre
- The Adding Machine, Book by Jason Loewith, Book and Music by Joshua Schmidt, Minetta Lane Theatre
- The Slug Bearers of Kayrol Island, Libretto by Ben Katchor, Music by Mark Mulcahy, Vineyard Theatre
- Xanadu, Book by Douglas Carter Beane, Music and Lyrics by Jeff Lynne and John Farrar, Helen Hayes Theatre
- Young Frankenstein, Book by Mel Brooks and Thomas Meehan, Music and Lyrics by Mel Brooks, Hilton Theatre
Distinguished Revival of a Musical
- Black Nativity, by Langston Hughes, adapted by Alfred Preisser, Classical Theatre of Harlem/The Duke on 42nd Street
- Gypsy, Book by Arthur Laurents, Music by Jule Styne; Lyrics by Stephen Sondheim, St. James Theatre
- Seussical, Book by Lynn Ahrens and Stephen Flaherty, Music by Stephen Flaherty; Lyrics by Lynn Ahrens, Theatreworks USA/Lucille Lortel Theatre
- South Pacific, Book by Joshua Logan and Oscar Hammerstein II, Music by Richard Rodgers; Lyrics by Oscar Hammerstein II, Lincoln Center Theatre
- Sunday in the Park with George, Book by James Lapine; Music and Lyrics by Stephen Sondheim, Roundabout Theatre Company/Studio 54
Die komplette Liste der Nominierungen bietet Playbill.
Martin Bruny am Montag, den
21. April 2008 um 19:06 · gespeichert in Awards
Seit der Theatersaison 1949/1950 vergeben die New Yorker Kritiker die Outer Critics Circle Awards für die besten Theaterproduktionen am Broadway und Off-Broadway. Die Nominierungen werden jedes Jahr im April bekannt gegeben, Ende Mai werden die Awards traditionsgemäß im Sardi’s Restaurant in Manhattan, New York City, verliehen, ungefähr zwei Wochen vor den Tony Awards.
Und wer hätte das gedacht? Mel Brooks’ “Young Frankenstein” führt die Liste der Nominierten für die Outer Critics Circle Awards 2008 an. Er hat Chancen auf gleich 10 Preise; insgesamt werden Awards in 23 Kategorien vergeben, die Favoriten:
Young Frankenstein, 10 Nominierungen
Les Liaisons Dangereuses, 9 Nominierungen
South Pacific, 8 Nominierungen
Gypsy, 6 Nominierungen
Sunday in the Park with George, 5 Nominierungen
Adding Machine, 4 Nominierungen
August: Osage County, 3 Nominierungen
The 39 Steps, 3 Nominierungen
Cry-Baby The Musical, 3 Nominierungen
Next to Normal, 3 Nominierungen
Come Back, Little Sheba, 3 Nominierungen
The Homecoming, 3 Nominierungen
Martin Bruny am Montag, den
21. April 2008 um 14:58 · gespeichert in Deutschland

Als wäre das Musical nicht schon längst bekannt, wird “Elisabeth” (Sylvester Levy/Michael Kunze) auch nach all den Jahren, die seit der Wiener Uraufführung 1992 vergangen sind, rezensiert, als würde es immer hier und heute seine allererste Aufführung erleben. Sissi, Sisi, Elisabeth, eine kleine Erörterung der Schreibweise ist immer ein guter Einstieg in eine fade Kritik; lustig wirds, wenn man 2008 von einem Musical ohne “Ohrwürmer” schreibt, aber vielleicht hat es ja deshalb so lange gedauert, bis die Sisi auch in Berlin gelandet ist: Hier in Wien wie dort in Berlin pfeift so mancher Kritiker vielleicht auf Musicalmelodien. Eine kleine Übersicht über die alles in allem ganz ordentlichen Premierenkritiken:
- Berliner Morgenpost: “Sissi ohne Romy-Kitsch”
- BZ: “So is’ sie, die Sissi”
- Der Tagesspiegel: “Lieben, aneinander vorbei”
- Der Tagesspiegel: “Die wahre Sisi”
- Welt Online: “Sissis” Ururenkelinnen sehen Musical-Premiere
- Berliner Zeitung: “Berlin liebt Sissi”
- Videobericht: Rundfunk Berlin-Brandenburg
- TIK Online.de: “Elisabeth feiert Hauptstadt-Premiere”
- Berliner Kurier: “Jetzt hat auch Berlin eine Kaiserin”
- freiepresse.de: “Auch der Tod darf nicht sterben”
- bloom: “Elisabeths Audienz in Berlin”
- netzeitung.de: “Eingezwängt im engen Bühnenkorsett”
- Märkische Allgemeine: “Elisabeths Ego - Im Berliner Theater des Westens regiert jetzt Österreichs Kaiserin”
- Neues Deutschland: “Elisabeth begeistert”
Nicht ganz so ernst sollte man den Text auf wienweb.at nehmen, hier wurde offensichtlich ein Pressemailing der VBW nicht nur sinnlos zusammengefasst, sondern vor allem auch sinnwidrig.
Text der VBW:
Dass diese Produktion nun auch in Berlin wieder erstmalig nach 16 Jahren unter der Regie von Harry Kupfer und mit Pia Douwes als ELISABETH und Uwe Kröger als TOD zu sehen sein wird, lässt den Zauber der Uraufführung wieder aufleben und die Produktion zu ihren Wiener Wurzeln zurückkehren. Weiters wieder mit dabei sind Urfassungs-Bühnenbildner Hans Schavernoch und Ur-Choreograph Dennis Callahan.
Text wienweb:
16 Jahre nach der Premiere ist “Elisabeth” seit Sonntag wieder in Berlin zu Gast - und zwar in der Uraufführungs-Inszenierung. Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) haben das Musical gemeinsam mit Stage Entertainment auf die Bühne des Theaters des Westens gebracht.
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