Martin Bruny am Samstag, den
1. Mai 2010 um 14:25 · gespeichert in Pop, Newcomer
Im Jahre 2008 beschloss die japanische Popsängerin Reni Mimura, es auch in Amerika zu versuchen und ihren ganz persönlichen Stil in den Staaten zu promoten. Seit zwei Jahren ist sie nun ein Mal pro Monat im “Top Tunes”, einer Bar in Manhattan, mit ihrer “Maid”-Show zu erleben und tritt bei “Anime”-Fantreffen in ganz Amerika auf. Schön langsam wird das was mit der angestrebten Popularität in den Staaten.
Begonnen hat Reni im Showbusiness bereits mit sieben Jahren in Japan- mit Tanz. Im Laufe der Jahre versuchte sie sich in praktisch jeder Branche der Glitzerwelt: Theater, Film, vor und hinter der Kamera, sie schrieb Drehbücher - und es wollte doch nicht so recht klappen, bis sie mit einigen Freunden eine Band gründete, Leadsängerin wurde, Songs schrieb und Demobänder produzierte. Bei einem Castingwettbewerb wurde eines ihrer Demobänder zum Sieger gekürt. Takahiro Yamautsuri, ein Komponist, der die Musik für viele Pokemon-Filme geschrieben hat, wählte ihre Einsendung aus und produzierte 2006 ihre erste CD.
Was an Reni Mimura faszinieren könnte, ist die absolut gewollte Konstruktion ihres Images. Sie selbst beschreibt diese Konstruktion in einem Interview mit TheEpochTimes folgendermaßen.
My performance includes many different elements, but it is mainly based on the word Moe.
“Moe” also. Interessant. “Moe” ist nämlich als Wort nicht wirklich existent oder sagen wir besser bedeutungsleer. Japanische Jugendliche verwenden es zur Beschreibung von Personen, die die Fähigkeit haben, überaus süß und unschuldig zu wirken.
Mimuras Performance wiederum besteht aus verschiedenen Elementen gegenwärtiger japanischer Popkultur. Hauptsächlich aber setzt die Sängerin “cosplay” ein. “Cosplay” setzt sich aus den englischsprachigen Worten “costume” und “role-play” zusammen. Was damit gemeint ist? Nun, Mimura kleidet sich für ihre Auftritte wie eine berühmte Figur eines typisch japanischen Animes beziehungsweise einer Heldin eines Videospiels, dessen Rolle sie während der Performance auch spielt. “Cosplay” ist eines der Lieblingshobbys von japanischen Jugendlichen.
Alternativ wird Mimuras Stil auch als «Akihabara style†bezeichnet, was nichts anderes bedeutet als
emphasizes the cute look of Japanese pop-culture with the hip appeal of Japanese animation.
Reni Mimura:
Cosplay is my life! While doing cosplay, people can easily change their personality, and in so doing, they can make many friends…what I wanted since the beginning is for people to come to my show, become friends, socialize and meet new people while being physically in the same place.
Reni ist selbstverständlich auch im WWW vertreten:
- sie twittert –> hier
- sie hat eine eigene Website –> hier
- sie hat ein eigenes Reverbnation-Profil
- sie hat ein eigenes Facebook-Profil –> hier
- und natürlich bloggt sie auch –> hier
Martin Bruny am Donnerstag, den
29. April 2010 um 20:38 · gespeichert in Musical, Wien, Skurriles
Zuallererst Nachschub für all die treuen Leserinnen aus der Sparte Uwe-Kröger-Maniac: Man kann eine klitzekleine Dosis UK jetzt online sehen. Das Performing Center Austria hat in der Rubrik “Webvideos” den in der ORF-Sendung “Frühlingszeit” gesendeten Beitrag “Audition für die Profiausbildung” online gestellt, und just an dem Tag, als der erste Teil dieser Doku ausgestrahlt wurde, war Uwe Kröger zu Gast. Reinschauen lohnt sich. Zum Video gehts –> hier
Für alle, die eher als Außenstehende am Phänomen UK interessiert sind, ein Blick in die Merchandising-Ecke seines Managements: In der Annahme, dass der typische Kröger-Fan stylish, iPhoneaffin und betucht ist, gibt es ganz spezielle Devotionalien Marke Fechter:
So zum Beispiel eine iPhone-Hülle um geschenkte 79 Euro oder ein Hoodie um 99 Euro. Super Sache, nur, fehlt da zwischen den Ziffern nicht ein Komma? Und wäre die für Hoodies gebräuchliche alternative Bezeichnung Bunnyhug nicht noch treffender?
Interessant ist es ja, dass ausgerechnet Hoodies in den Shop Eingang gefunden haben, in allen Größen, von XS über S, M, L bis zu XL. Wikipedia erklärt das plausibel:
Angela McRobbie, professor of communications at Goldsmiths College in the UK, says the appeal of the hoodie is because of its promise of anonymity, mystery and anxiety. “The point of origin is obviously black American hip-hop culture, now thoroughly mainstream and a key part of the global economy. Leisure and sportswear adopted for everyday wear suggests a distance from the world of office suit or school uniform. Rap culture celebrates defiance, as it narrates the experience of social exclusion. Musically and stylistically, it projects menace and danger as well as anger and rage. The hooded top is one in a long line of garments chosen by young people, usually boys, to which are ascribed meanings suggesting that they are ‘up to no good’.” [Quelle: Wikipedia]
Da hat Herr Fechter also die klassische Zielgruppe im Auge: All die Jungs, die vor den Bühnentürln jeden Abend auf Uwe Kröger warten. Zum Fanshop gehts –> hier
Mittlerweile tröpfeln auch die News in Sachen “Musical Forever 2″ ein. Das Abschiedskonzert für Caspar Richter geht am 27. Juni 2010 über die Bühne des Etablissement Ronacher. Die Bezeichnung “Musical Forever 2″ scheint anzudeuten, dass es sich um eine Fortsetzung der “Musical Forever”-Konzertserie aus dem Jahre 2007 handeln dürfte. Sehen wir uns mal die Liste der Musicals an, aus denen die Produzenten der Show wählen werden:
LES MISERABLES
PHANTOM DER OPER
FREUDIANA
ELISABETH
BEAUTY AND THE BEAST
MOZART!
JEKYLL & HYDE
ROMEO & JULIA
REBECCA
TANZ DER VAMPIRE
JESUS CHRIST SUPERSTAR
THE PRODUCERS
RUDOLF
Zum Vergleich die Auswahlliste von “Musical Forever 1″
LES MISERABLES
PHANTOM DER OPER
FREUDIANA
ELISABETH
BEAUTY AND THE BEAST
MOZART!
JEKYLL & HYDE
ROMEO & JULIA
REBECCA
TANZ DER VAMPIRE
CATS
JOSEPH
BERNSTEIN-Medley
KUSS DER SPINNENFRAU
GREASE
CATCH ME IF YOU CAN
CHICAGO
A CHORUS LINE
POP-Medley
Neu also mit dabei Songs aus “Jesus Christ Superstar”, “The Producers” und “Rudolf”. Kann man nur hoffen, dass es tatsächlich ein “Teil 2″ wird und kein bloßes Remake mit dem Ewiggleichen.
Ein bisschen Abwechslung könnte schon eine pfiffige Sänger- bzw. Liedauswahl bringen. Noch wissen wir nicht, wer in der Show auftreten wird, aber gehen wir mal davon aus, dass wir alles, was derzeit bei den VBW unter Vertrag ist, zur Verfügung haben. Dann wäre es sicher recht interessant, alle drei “Alfreds” aus “Tanz der Vampire” gemeinsam auf der Bühne zu sehen, ebenfalls die drei Grafen, wie sie miteinander oder bisweilen auch gegeneinander singen. Das unkaputtbare “Cats” scheint zwar nicht mehr dabei zu sein, aber wenn einer noch “Mondlicht” singen sollte, dann Lukas Perman, das hätte was. “Die unstillbare Gier” hätte ich gern in einer Version von Alexander Goebel und “Ich gehör nur mir” sollte Drew Sarich bringen. Für die Damen würde sich ähnlich Ungewohntes anbieten.
Scheinbar nicht bei “Musical Forever 2″ dabei: die Evergreens von Professor Udo Jürgens. Wir vergießen eine Runde Tränen, gerade sein “Ich war noch niemals in New York würde doch sicher für eine Bärenstimmung sorgen.
Martin Bruny am Mittwoch, den
28. April 2010 um 18:05 · gespeichert in Ausbildung
Eine Ausbildung zum “Musicalstar” gibts nicht, eine Garantie für eine Karriere als Musicaldarsteller schon gar nicht - wer aber die Absicht hat, sich beruflich im Genre Musiktheater zu verwirklichen oder ein ausfüllendes Hobby ebenda zu suchen, dem bietet sich jetzt die Möglichkeit eines ersten Einstiegs. Für seine alljährliche Weihnachtsproduktion castet das Performing Center Austria am 13. Mai 2010 hoffnungsvolle Nachwuchstalente.
Viele Darsteller der letzten zehn Weihnachtsproduktionen des Perfoming Center Austria konnten ihre Bühnenerfahrungen als Sprungbrett für spätere Karrieren nutzen. Linda Geider, Birgit Wanka und Georg Prohaska sind drei aktuelle Beispiele. Sie sind derzeit in der Udo-Jürgens-Revue »Ich war noch niemals in New York« im Raimund Theater zu sehen, nachdem sie bereits in zahlreichen Musicals in Deutschland im Einsatz waren. Alle drei spielten vor Jahren bei einem der “XMAS”-Projekte des Performing Center Austria im Theater Akzent zum ersten Mal Hauptrollen und entschlossen sich danach – sehr erfolgreich - für eine Bühnenkarriere.
In jedem Fall ist für Kinder die Beschäftigung mit dem Musiktheater ein wunderschönes, gesundes und persönlichkeitsförderndes Hobby. So manches tanzbegeisterte Kind zeigt bereits früh den Willen und das Potential, einmal im Rampenlicht zu stehen. Nachwuchstalente die »echte« Bühnenluft schnuppern wollen und zwischen 10 und 18 Jahre alt sind, haben die Möglichkeit, ihr Können am 13. Mai, ab 9 Uhr, im Performing Center Austria bei der Audition für das diesjährige Weihnachtsmusicalprojekt »XMAS-GIFT« zu zeigen.
Mitglied der “XMAS”-Company zu sein, bedeutet das Einstudieren eines gesamten Musicals mit durchgehender Handlung. Dementsprechend werden jetzt in einem ersten Schritt bestimmte Charaktere für die im Buch vorgegebenen Rollen gecastet. Vorkenntnisse in Tanz sowie eine gewisse darstellerische Präsenz sind hilfreich und erwünscht. Innerhalb von drei heißen Sommerwochen wird die Hauptprobenzeit für eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte stattfinden, die dann kurz vor Weihnachten ihre Premiere erlebt.
XMAS GIFT – AUDITION
am 13. Mai 2010 ab 9:00 Uhr im Performing Center Austria, Zieglergasse 7; A-1070 Wien; Tel.: 01/523 56 56
Weitere Infos –> hier
Anmeldeformular –> hier
Martin Bruny am Dienstag, den
27. April 2010 um 23:36 · gespeichert in Tonträger
Interessante Antworten hat eine simple Frage hervorgerufen, die sich der Kultur-Channel unlängst gestellt hat, nämlich, ob es sich denn bei der bald erscheinenden Castaufnahme der “neuen Wiener Fassung” von “Tanz der Vampire” um eine “Live-CD” handelte.
Die Reaktionen reichten von der Frage, ob man denn überhaupt noch eine Castaufnahme braucht bin hin zu Mails von besorgten Verkäufern, die jetzt gar zahllose Mehrarbeiten befürchten, wenn nun durch den Kultur-Channel verunsicherte KäuferInnen sich en masse per Mail oder Telefon erkundigen würden: “Ist sie LIVE?”. Eine Richtigstellung wäre vonnöten. Sorry, es gibt nichts richtigzustellen, so, wie der Beitrag formuliert und gemeint war.
In aller Bescheidenheit waren wir uns hier in Wien auch gar nicht bewusst, derartige Wellen zu schlagen mit der simplen Frage: Live oder nicht live? Oder um es mit Herbert Grönemeyer zu formulieren: Ab wann ist ein Live-Mitschnitt live?
Nun, die Antwort auf die gestellte Frage ist befriedigend und unbefriedigend zugleich. Fast neun Monate sind seit jenem Termin vergangen, an dem Vorstellungen von “Tanz der Vampire” im Wiener (Etablissement) Ronacher LIVE mitgeschnitten wurden. Eine lange Zeit. Die Väter nennen das Baby nun “Live”, und so wird es in den offiziellen Dokumenten vermerkt werden, egal, was in diesen neun Monaten alles passiert ist.
Was ist in den neun Monaten geschehen? Eine interessante Frage. Oder, wie es eine Leserin dieses Blogs wohl ausdrücken würde: scheißegal. In diesem Sinne: Gutes Geschäft!
Martin Bruny am Dienstag, den
27. April 2010 um 09:54 · gespeichert in Musical, Wien, Tonträger
Auf Mitte Mai 2010 wurde der Erscheinungstermin der Gesamtaufnahme der “neuen Wiener Fassung” von Jim Steinmans “Tanz der Vampire” verlegt. Interessanterweise ist das Wörtchen “live” auf den Sites der Vereinigten Bühnen Wien in Bezug auf diese Doppel-CD nicht (mehr) zu finden, wohl aber auf einer Site eines “Verkäufers”, den wir nicht näher benennen wollen. Auch auf dem Cover der Cast-Doppel-CD ist nicht vermerkt, dass es sich um eine Liveaufnahme handelt. (–> VBW)
Martin Bruny am Montag, den
26. April 2010 um 23:29 · gespeichert in Theater
Mit einer ganzen Menge an interessanten Shows wartet der Kultursommer Schloss Wolkersdorf in diesem Jahr auf.
Erich Schleyer tritt am 15. August mit seinen “Verschleyerte Geschichten” lesend auf, Josefstadt-Legende Otti Schenk zeigt am 24. Juli sein aktuelles Programm “Das Allerbeste zum 80. Geburtstag” und Alexander Goebel sorgt am 23. Juli für “Gute Gefühle” mit Hits und Schlagern aus vergangenen Jahrzehnten.
Uriges zaubert Roland Neuwirth mit seinen Extremschrammeln “Aus’n Huat”: Der Philosoph des Wienerliedes spielt alte und neue Lieder aus den mittlerweile 35 Jahren seiner Karriere. Mit “This isn’t it” feiert auch Alf Poier ein Bühnenjubiläum: Fünfzehn Jahre betreibt er seine klamaukhafte Publikumsverstörung nun schon sehr erfolgreich. Gery Seidl und Joesi Prokopetz treten am 6. August auf und “Die Echten” feiern am 20. August eine “Abschiedstour oder Aufbruch in die neue Welt”.
Eine “Musicalgala” geht am 27. August über die Bühne des Kultursommers - mit Martin Berger, Reinhard Reiskopf, Hannes Wiesinger und Lisi Heller.
Auf dem Gebiet des Schauspiels bietet der Kultursommer 2010 die “Offene Zweierbeziehung”, eine Tragikkomödie von Dario Fo, inszeniert von Thomas Smolej, einem Stammmitglied des Kabarett Simpl. Dazu hat sich der Regisseur den Paradekomiker Christoph Fälbl und als Gegenspielerin und leidgeprüfte Ehefrau die um nichts weniger witzige Angelika Niedetzky eingeladen. Vor dem romantischen Hintergrund des Schlosses Wolkersdorf werden die Funken sprühen.
Handlung
Die Farce “Offene Zweierbeziehung” dreht sich um’s Eheleben. Sie wird retrospektiv von Antonia, einer leidgeplagten Ehefrau, erzählt, die sich gleich in der Eröffnungsszene umbringen will. Grund ihrer Suizidabsichten: das wiederholte Fremdgehens ihres geliebten Ehemannes. Nach und nach enthüllt sich die komplette Geschichte rund um das Paar, die damit begann, dass sich Antonia überreden ließ, eine offene Zweierbeziehung zu führen. Der Haken an der Sache: Die Zweierbeziehung ist in Wirklichkeit nur nach einer Seite hin “offen”. Während die Ehefrau versucht, die Art einer derartigen Beziehung zu akzeptieren und gleichzeitig in der ihr angestammten Rolle der Mutter und Gattin zu bleiben, kostet der namenlose Ehemann die Situation voll aus. Doch das soll nicht so bleiben: Die eifersüchtige Ehefrau, die anfangs noch sehr leidet, beginnt sich zu verändern und neue Ziele zu setzen. Dies ist wiederum dem Mann nicht recht, weil der sich eine offene Zweierbeziehung anders vorgestellt hat …
Martin Bruny am Montag, den
26. April 2010 um 15:12 · gespeichert in Musical, Wien, Tonträger
Das österreichische Live-Album der Wiener Produktion von “Ich war noch niemals in New York” (Aufnahme aus dem Wiener Raimund Theater), einer Revue mit Liedern von Udo Jürgens, erscheint am 30. April 2010 bei Sony Music Entertainment in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) als Premieren-Mitschnitt.
Am 30. April 2010, dem Tag der Veröffentlichung, findet eine Autogrammstunde mit Ann Mandrella, Hertha Schell, Andreas Lichtenberger und Peter Fröhlich von 15 bis 16 Uhr im EMI Music Store im 1. Wiener Gemeindebezirk (Kärntnerstraße 30) statt.
Tracks
01 Ouverture
02 Vielen Dank für die Blumen
03 Alles, was gut tut
04 Ich war noch niemals in New York
05 Ich war noch niemals in New York »Traumsequenz«
06 Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff
07 Wie könnt’ ich von dir gehen
08 Siebzehn Jahr, blondes Haar
09 Schöne Grüße aus der Hölle
10 Mit 66 Jahren
11 Immer wieder geht die Sonne auf
12 Vater und Sohn
13 Ein ehrenwertes Haus
14 Merci, Cherie
15 Ich weiss was ich will
16 Griechischer Wein
17 Bleib’ doch bis zum Frühstück
18 Wie könnt’ ich von dir gehen
19 Aber bitte mit Sahne
20 Gib mir deine Angst
21 Was wichtig ist
22 Heute beginnt der Rest Deines Lebens
23 Mega Mix
Ich war noch niemals in New York/VÖ: 30.04.10/88697680162
Leading Team
Künstlerische Leitung: KrisTina Decker
Choreographien: KrisTina Decker, Wei-Ken Liao, Petra Böhm
Musikalische Leitung: Robert Chionis
Gesang: Chanda Vanderhart, Robert Chionis
Buch: Robert Chionis
Regie: KrisTina Decker, Maria Gabler
Idee: KrisTina Decker
Aufführungsort
Theater Akzent
Theresianumgasse 18
1040 Wien
Nach einer Idee von Christa Prets und Gerhard Krammer
Text: Markus-Peter Gössler, 

Musik: Gerhard Krammer
Regie: Angelika Messner
Die Vorstellungen finden an den Veranstaltungstagen jeweils um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr statt.
(Zusatztickets für Musical erforderlich. HIER geht’s zu den Tickets)
Inhalt
Weil sie den Unterricht zum wiederholten Mal gestört hat, wird das Mädchen Angelica, von allen liebevoll Ändschä genannt, dazu verdonnert, einen besonders entlegenen und deshalb besonders verstaubten Winkel der Schulbücherei auf Vordermann zu bringen. Zu ihrer großen Überraschung muss sie feststellen, dass sie über ein, ihr bis dahin verborgen gebliebenes, Talent verfügt: sie kann mit einem Buch sprechen. Und eben diesem Buch gelingt es tatsächlich, Ändschä zu etwas zu bewegen, was diese seit guten zehn Jahren nicht mehr getan hat: sie öffnet das Buch. Womit unsere Heldin nicht gerechnet hat, ist, dass es das Portal zu einem Paralleluniversum ist. Ändschä will rasch das Weite zu suchen. Doch zu spät: sie wird ohnmächtig.
Als Ändschä wieder zu sich kommt, wird sie von Joseph, einem sprechenden Totenschädel willkommen geheißen, dessen Stimme ihr sofort bekannt vorkommt: Es war die Stimme aus dem Buch! Joseph hat sie in das Reich des Roland, eines ebenso cholerischen, wie geistig verlangsamten Ritters gelockt, aus Gründen, die er unserer Heldin nicht offenbaren will. Alles was er ihr verrät ist, dass sie ihm dabei helfen wird, seinen größten Wunsch erfüllt zu bekommen. Dafür müsse sie nur mit ihm zur Zauberin Alcina gehen, die auch die einzige Chance für Ändschä darstellt, da sie alleine die Macht hat, »Gäste« wieder aus dem Reich zu zaubern. Ändschä willigt ein, doch bevor die beiden ihre Reise zu Alcina antreten können, müssen sie noch den Ritter Roland aufsuchen, um ihn ihre Anwesenheit zu melden.
Auf dem Weg zu Alcina wird plötzlich Medoro, der Schulstreber in die Parallelwelt und Ändschä und Joseph geschleudert. Ändschä ist nicht sonderlich von Medoros Anwesenheit begeistert, trotzdem machen sich alle drei auf zur Zauberin.
Und schon bahnt sich neuer Ärger an: Ritter Roland läuft ihnen über den Weg und fordert Medoro zum Duell auf Leben und Tod. Wird es den dreien gelingen, dieser Gefahr zu entkommen? Und werden sie den Weg zur Zauberin Alcina finden?
Besetzung
Eva Klikovics, Marco Herse Foti, Victor Kautsch, Helmut Schuster, Peter Neustifter, Anna Behne