Archiv - 2010
Martin Bruny am Freitag, den
1. Januar 2010 um 21:27 · gespeichert in Listen, Flicks
Image by Getty Images via DaylifeBestsellerautor Stephen King hat einen teilweise recht ausgefallenen Geschmack. Für «Entertainment Weekly†schreibt er seit einigen Jahren um die Weihnachtszeit herum Listen. Listen, die seinen ausgefallenen Geschmack dokumentieren, Listen seiner Lieblings-CDs des Jahres, oder auch seiner Lieblingsfilme. Da kann es schon vorkommen, dass man von seinen Lieblings-CDs noch nicht mal gehört hat, bei den Filmen ist er auch diesmal, wie schon in den vergangenen Jahren, ein wenig mainstreammäßiger unterwegs. Stephen King über seine Lieblingsfilme 2009:
I’d give 2009 at the movies a B overall, and that ain’t bad — it is, in fact, about as good as it gets. It’s true that I found only nine straight-A’s when I looked back through my movie notebook (No. 10 on this list was an A–), but there wasn’t a single F, and that’s a first in my years as an EW columnist. Either I chose more wisely or the quality was better than last year’s B–. I prefer to believe the latter, though there were a few disappointments along the way; the trudging Revolutionary Road was the worst of them. With that said, my list of the 10 best follows.
Die Top 10 von Stephen King:
01 The Hurt Locker
02 The Last House On The Left
03 The Road
04 Disgrace
05 The Reader
06 District 9
07 Law Abiding Xitizen
08 The Taking of Pelham 1 2 3
09 Fantastic Mr. Fox
10 2012
Martin Bruny am Freitag, den
1. Januar 2010 um 10:01 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
| 17. Februar 2010 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Am 17. Februar 2010 bringt Alexander Goebel sein brandneues Programm “Gute Gefühle” erstmals auf die Bühne - im Wiener Ronacher. Worum gehts in der neuen Show? Dem Pressetext ist zu entnehmen:
Was waren eigentlich Gute Gefühle in den Fünfzigern? Wie waren sie in einer Kommune 1968? Das Disco-Fieber in New York 1975? Die Yuppies der 80er, ihre Erfolge, ihre Exzesse, ihre Heimkehr zum »Hotel Mama« in den 90ern.
Und: Was sind Gute Gefühle heute? In welchen unglaublichen Situationen entstehen sie, wodurch werden sie ausgelöst, wie einfach, aber auch wie kompliziert können sie sein? Und wie haben sich Gute Gefühle über die Jahrzehnte verändert? Rein sexuell zum Beispiel …
Hat nicht jeder von uns GUTE GEFÜHLE verdient?
Einen Abend lang wird jedenfalls Goebel dafür sorgen, mit allem was ihm zur Verfügung steht: MUSIK, SCHMÄH, SCHAUSPIEL - und vor allem mit einem grandiosen Programm. Auf gewohnt hohem Niveau, spricht er über Undenkbares, geht auch gern in die Untiefen der Wiener Seele und trifft dort Freund und Feind - aber immer den Humor.
Alexander Goebel: Gute Gefühle
RONACHER (Seilerstätte 9, 1010 Wien)
Mittwoch, 17. Februar 2010, Beginn 19.30 Uhr
Tickets und Infos: www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at, 01/588 85
Martin Bruny am Dienstag, den
29. Dezember 2009 um 01:52 · gespeichert in Event-Tipps
| 28. Januar 2010 |
| 19:30 | bis | 22:30 |
Theater in der Josefstadt: Iwan Turgenjew - Ein Monat auf dem Lande
Premiere
28. Jänner 2010, 19:30 Uhr
Natalja, die Frau des gutmütigen, aber arbeitsbesessenen Gutsbesitzers Islajew, Mutter eines zehnjährigen Jungen, langweilt sich und sehnt sich nach etwas Ungewissem. Auch der gebildete Hausfreund Rakitin kann ihr mit seiner matten Erotik keine Zerstreuung bieten, obwohl oder weil er sie vergöttert. Man spricht zwar von Liebe, ist aber von der Liebes-Tat weit entfernt. Da schlägt gleich einem Blitz der junge, lebhafte Student Beljajew, als Lehrer für den kleinen Kolja angestellt, in die schläfrige Schein-Idylle dieser Sommergesellschaft ein. Denn Natalja verliebt sich besinnungslos in den jungen Mann. Aber auch Nataljas Pflegetochter Vera sucht in unbewusster Zuneigung Beljajews Nähe.
Turgenjews Komödie, 1855 erstmals publiziert, ist eine meisterhafte Gratwanderung zwischen Tragik und Komik: Sie streift die Katastrophe, die hinter den Liebesverstrickungen lauert, bekennt sich aber wirkungsvoll zum Lustspiel mit doppelbödigem Humor.
Als eine der Stoffgrundlagen für das Dreigestirn im Stück - Ehemann, Ehefrau, Hausfreund - diente Turgenjews leidenschaftliche
Liebe zu der verheirateten Sängerin Pauline Viardot. Der Schauspielerin Marija G. Sawina, die in der gefeierten Petersburger Aufführung 1879 die Vera spielte, erklärte der Dichter: »Rakitin bin ich. Ich stelle immer mit dem unglücklichen Liebhaber mich selbst dar.«
Regie: Stephanie Mohr
Bühnenbild: Miriam Busch
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Musik: Joachim Steffenhagen
Arkadij Sergejitsch Islajew, reicher Gutsbesitzer: Peter Scholz
Natalja Petrowna, seine Frau: Maria Köstlinger
Kolja, ihr Sohn: Skye MacDonald
Verotschka, ihre Pflegetochter: Hilde Dalik
Anna Semjonowna Islajewa, Islajews Mutter: Sigrid Marquardt
Lisaweta Bogdanowna, Gesellschafterin: Sona MacDonald
Michajlo Alexandrowitsch Rakitin, Freund des Hauses: Andrà© Pohl
Alexej Nikolajewitsch Beljajew, Student, Koljas Lehrer: Rasmus Borkowski
Afanassij Iwanowitsch Bolschinzow, benachbarter Gutsbesitzer: Christian Futterknecht
Ignatij Iljitsch Spigelskij, Arzt: Toni Slama
Matwej, Bediensteter: Oliver Huether
Katja, Dienstmädchen: Eva Mayer
Martin Bruny am Montag, den
28. Dezember 2009 um 20:43 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
| 24. Februar 2010 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Fünf Jahre Musical Mamis, das ist ein ganz besonderes Star-Aufgebot wert. 2010 daher mit dabei: Ruth Brauer, Suzanne Carey, Stella Fürst, Maya Hakvoort, Astrid Golda, Petra Kreuzer, Marika Lichter, Andrea Malek, Eva Maria Marold, Sabine Mayer, Sona MacDonald, Tanja Simma & Caroline Richards, Eva-Maria Scholz, Bettina Soriat, Caroline Vasicek und Jana Werner.
Sie alle treten am 24. Februar 2010 ab 20 Uhr bei der Benefiz-Show für Babydoll auf, einem Projekt am Krankenhaus Göttlichen Heiland, welches Teenager, die Mütter und Väter werden, unterstützt und ihnen hilft, ihre Kinder mit Liebe und Verständnis auf die Welt zu bringen! Auf der Bühne stehen jene Frauen, die es schaffen, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Es wird getanzt, gesungen und geschauspielert - alles für einen guten Zweck.
Musical Mamis 2010
24. Februar 2010, 20 Uhr
Moderation: Boris Pfeifer
Musikalische Leitung: Walter Lochmann
Eintritt: € 28,-
Ticket-Hotline Metropol: 01 / 407 77 407
Metropol, Hernalser Hauptstraße 55, 1170 Wien
Martin Bruny am Samstag, den
26. Dezember 2009 um 12:53 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
| 6. Juli 2010 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Von Oktober 1995 bis Juli 1997 lief am Broadway “Victor/Victoria”, ein Musical nach einem Buch von Blake Edwards, mit der Musik von Henry Mancini, den Texten von Leslie Bricusse und einigen zusätzlichen Songs, komponiert von Frank Wildhorn (”Trust Me”, “Louie Says” und “Living in the Shadows”). Als “Associate Producer” bei dieser Show fungierte ein gewisser Joop Van Den Ende, mit Julie Andrews und Michael Nouri war die Produktion starmäßig gut bestückt.
2010 wird “Victor/Victoria” in Stockerau angekommen sein, wo unter der Regie von Gabriel Barylli Maya Hakvoort, Alfons Haider, Christoph Zadra, Ines Hengel Pirker, Jörg Stelling, Martin Oberhauser, Andreas Kammerzelt unter der Musikalischen Leitung von Michael Schnack und Christian Frank zu sehen sein werden.
Die Premiere steigt am 13. Juli, bis 14. August wird gespielt.
Stockerau Open Air Festival 2010: Victor/Victoria
Mit Maya Hakvoort, Alfons Haider, Christoph Zadra, Ines Hengel Pirker, Jörg Stelling, Martin Oberhauser, Andreas Kammerzelt und dem großen Tanz-Ensemble
Premiere: Di, 6. Juli, 20 Uhr
Vorstellungen: jeweils Di bis Sa (außer 17. 7.), 20 Uhr
Regie: Gabriel Barylli
Choreografie: Alonso Barros
Musikalische Leitung: Michael Schnack, Christian Frank
Kostüme: Mimi Zuzanek
Bühnenbild: Walter Vogelweider
Kartenpreise: € 29 bis 58
Karten & Info: Tel.: +43 (0) 2266 676 89 (Kulturamt der Stadtgemeinde Stockerau) kulturamt@stockerau.gv.at
Martin Bruny am Sonntag, den
20. Dezember 2009 um 20:29 · gespeichert in Event-Tipps
| 3. Februar 2010 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
WUK: Lyle Lovett + John Hiatt
Die ‘Natural Forces’, die Kräfte der Natur, beschwört Lyle Lovett mit seinem am 06.11.2009 erschienenen Album. Was das Format seines Sounds anbelangt, kehrt Lovett mit seinem aktuellen Werk allerdings naturgewaltig klingenden Sounds eher den Rücken zu. Hatte er mit seinem letzten Album ‘It’s Not Big It’s Large’ noch mit Songs im Big-Band-Format überrascht, kehrt der Meister des Wüsten- und Porch-Songwritings mit ‘Natural Forces’ wieder zu kleineren Maßstäben zurück. Dabei bewegt sich das Album gekonnt zwischen gelassener Introspektion und ausgelassener Music-Hall-Atmosphäre.
Im Rahmen des gemeinsamen Auftritts mit dem elffachen Grammy-Nominee John Hiatt treffen nun zwei Songwriter der Extraklasse auf einer Bühne aufeinander! Hiatt verschmilzt in Rock, Akustik, Folk, New Wave und Mississippi Delta Blues in einer unvergleichlichen Art und Weise und wird gemeinsam mit Lovett für einen akustischen Abend der Extraklasse sorgen. Tickets also am Besten rasch sichern! (musicnet.at)
Termin: 03.02.2010, Einlass 19:00, Beginn 20:00, WUK Saal, 38/32
Martin Bruny am Samstag, den
5. Dezember 2009 um 19:40 · gespeichert in Musical, Wien, TV, Event-Tipps
| 27. Januar 2010 |
| 19:30 | bis | 21:30 |

Ein Wiedersehen mit einer der populärsten Fernsehpersönlichkeiten Österreichs gibt es am 27. Januar 2010 (um 19:30 Uhr) - nein, nicht im ORF, da kann man sich Stars ohnedies bald nicht mehr leisten, sondern im Theater. Auf der Bühne des Wiener Akzent Theaters feiert Günter Tolar sein Comeback als Quizmaster der Nation.
Quizshows mit Tolar sind Legende, und es gab nicht nur das unvergessliche “Made in Austria”, das von 1980 bis 1992 auf Sendung war, der ORF-Quizmaster präsentierte auch “Wer dreimal lügt” (1973-1977), die “Rätselbox” (1977-1980) und drei Mal “Was schätzen Sie?” (1980).
Im Wiener Akzent inszeniert Erhard Pauer unter der Musikalischen Leitung von Lior Kretzer mit Günter Tolar und den Studenten des 4. Jahrgangs der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater der Konservatorium Wien Privatuniversität eine interaktive QuizShow rund um das Musicalgenre. Was darf erwartet werden?
Viele Fragen, viele Antworten, noch mehr Musik und gute Unterhaltung!
Man nehme eine Bühne, stelle einen erfahrenen Quizmaster und Moderator darauf, verquirle diesen mit jungen Theatertalenten, vermenge das Ganze mit einem grandiosen Pianisten, schüttle dieses kräftig durch, würze alles mit einer Prise spannender Fragen und garniere es mit etwas Wissen zu einem unterhaltsamen Abend.
Dem Publikum wird an diesem Abend nicht nur die Rolle des Zusehers zuteil, sondern Günter Tolar als »Mister MADE IN AUSTRIA« wird Sie ins Geschehen als Quizpartner einbeziehen. Junge Talente aus der Abteilung für Musikalisches Unterhaltungstheater von der Konservatorium Wien Privatuniversität werden mit Highlights aus den Bereichen Musical, Chanson und Pop die künstlerischen und musikalischen Höhepunkte stellen. Ein spannender und unterhaltsamer Abend für Alt und Jung.
Produziert wird die Show von specialedition, der Vorverkauf läuft.
Martin Bruny am Dienstag, den
1. Dezember 2009 um 23:20 · gespeichert in Event-Tipps
| 16. Januar 2010 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Theater im Zentrum: Creeps
1, Liliengasse 3
Aufführungen ab 13. Jänner 2010
Premiere am 16. Jänner 2010 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: tägl. außer sonntags bis 25. März 2010
ab 13 Jahren
»Wo immer du gerade bist: Wir holen dich da raus!
And don’t forget: the world is waiting for you!«
Lutz Hübner. Creeps
Mit einem Schlag raus aus dem langweiligen Alltag und rein in die aufregende Glamour-Welt der Stars und Sternchen – davon träumen wohl eine Menge junger Mädchen. Für Petra, Maren und Lilly Marie ist dieser Traum zum Greifen nahe, denn sie sind eingeladen zur Endrunde des Moderatorinnen-Castings der neuen, hippen Trendfashionmusicshow »Creeps«. Doch recht schnell wird den dreien klar, dass jede von ihnen diesen Traum nur dann verwirklichen kann, wenn die beiden anderen verlieren. Da heißt es Ellenbogen ausfahren und ab durch die Mitte!
Angeheizt von einer gesichtslosen Stimme aus dem Off verwandelt sich das Fernsehstudio in eine Kampfarena. Ring frei für einen wahnwitzig-absurden Seelenstriptease, bei dem die Mädchen all ihre Geheimnisse offenbaren. In der Großaufnahme wird selbst das Privateste öffentlich und keine Träne bleibt im gleißenden Scheinwerferlicht unentdeckt.
Gut ist, was später einmal Quote bringt. Und dabei sind den Bewerberinnen sämtliche Mittel recht. Denn für alle drei wäre ein Misserfolg beim Casting eine persönliche Katastrophe. Dementsprechend wird mit harten Bandagen gekämpft, doch wird das am Ende reichen? Auch hinter den Kulissen schlummert noch das ein oder andere Geheimnis …
Irgendwo zwischen »Austrias Next Topmodel«, »Starmania« und »Big Brother« angesiedelt, zeichnet der meistgespielte deutsche Autor Lutz Hübner mit »Creeps« ein brisantes Bild der real-brutalen Medienwelt der MTViva-Generation. Knallhart, beunruhigend aber nicht ohne Humor und Sympathie für seine Protagonistinnen.
Martin Bruny am Dienstag, den
1. Dezember 2009 um 21:57 · gespeichert in Event-Tipps
| 30. Mai 2010 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Jamie Cullum
30. 05. 2010 Austria Center Vienna, 19.30 Uhr
Für die einen ist er der »Robbie Williams des Jazz«, für die anderen »der neue Sinatra« oder auch »der David Beckham des Jazz«. Für die Frauenzeitschrift »Elle« ist er schlicht neben den Leibern von Prince William und Michael Owen, einer der »Five Top Bodies«. Seine neue Plattenfirma Universal gab im Wettstreit mit Sony eine schlappe Million Pfund aus, um den jungen Mann zu angeln. Nun, egal aus welchem Blickwinkel man es betrachten will, der knapp 30jährige Jamie Cullum hat einen, für ihn selbst am verwunderlichsten, unglaublichen Höhenflug hinter sich.
Durch seine Eltern (Mutter aus Burma, Vater mit deutsch-jüdischen Wurzeln), die eine Coverband namens »The Impacts« betrieben, war der Filius schon früh im Zentrum musikalischer Verrichtungen. Bereits als Kind lernte er Klavier zu spielen, ehe er nach Vorbild des Bruders auf die Gitarre wechselte, um Eddie van Halens Solo auf Michael Jackson´s »Thriller« zu lernen. Einige Monate später, beim Durchstöbern der elterlichen Plattensammlung, besann sich der Teenager beim Hören einer Oscar-Peterson-Platte wieder seiner ursprünglichen Obsession und kehrte zurück zu den 88 Tasten. Autodidakt lernte er nun wie ein Besessener, spielte in kleinen Clubs, Hotels, auf Hochzeiten und Bar Mitzvahs. Geld, das er in den Semesterferien auf einem Kreuzfahrtschiff verdiente, investierte er in seine erste eigene CD »Heard it all before«, von der er flotte 700 Stück verkaufte.
Wenig später nahm er sein zweites Album mit dem Titel »Pointless Nostalgic« auf, mit dem er mehrmals im Radio auftritt, was ihm sogar einen Anruf von einem begeisterten Prince Charles einbrachte, der ihn zur Geburtstagsfeier von Queen Elizabeth einlud. Damit war die Basis seines ungewöhnlichen Höhenflugs gelegt. Er spielte in den Londoner Mayfair Studios noch »Twenty Something«, sein Debütalbum für Universal ein, und dann ging´s ab in die Charts. Über 600000 Stück setzte der kleinwüchsige Sänger und Pianist allein im Vereinigten Königreich ab. Die Weltkarriere war nicht zu stoppen. Cullum arbeitete mit Popnobilitäten wie Burt Bacharach und Carol King, aber auch mit dem Jazzliebhaber und Amateurpianisten Clint Eastwood.
Nach vier Jahren Pause stellte der Brite sein aktuelles Album »The Pursuit« bei einem Launchevent im Londoner Tabernacle vor. Das Warten hat sich ausgezahlt. Cullums clevere Mixtur aus Jazzstandards, hippen Dancefloortracks und selbstkomponierten Balladen weiß einmal mehr zu entzücken. Der junge Brite arbeitete mit der Count-Basie-Big-Band ebenso wie mit der Bläsersektion von Michael Jacksons Klassiker »Thriller«. Zudem begab er sich auf neues Terrain, in dem er erstmals in den USA aufnahm. Dabei wich er von seiner sonst präferierten First-Take-Strategie ab und kreierte seine Songs in mehreren Arbeitsgängen. »The Pursuit« verbindet weit auseinander liegende ästhetische Welten. Im neuen Sound von Jamie Cullum treffen Aphex Twin auf Rihanna, die Neptunes auf Count Basie. Doch am stärksten ist der erfolgsverwöhnte Pianist und Sänger stets live. Da entriegelt er versteckte Energien und kultiviert einen Spielwitz der seinesgleichen sucht.
Martin Bruny am Freitag, den
27. November 2009 um 12:32 · gespeichert in Event-Tipps
| 14. Januar 2010 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
Orpheum, Wien: Heilbutt & Rosen: Lieder aus der Dusche 2
Hits und Evergreens frisch gewaschen und neu gelegt
PREMIERE am 14. Jänner, 20 Uhr im Orpheum, Wien
Wenn Hemmungslosigkeit auf Erbarmungslosigkeit trifft, dann befindet man sich im neuen Musikprogramm von Heilbutt & Rosen, das am 14. Jänner 2010 Premiere im Wiener Orpheum feiert. Nach dem großen Erfolg von »Lieder aus der Dusche 1« trällern diesmal Helmuth Vavra und Theresia Haiger Songs, bei denen sie zu steilen Höhen- und Tiefflügen durch ihren turbulenten Beziehungsalltag ansetzen.
An diesem Liederabend der besonderen Art wird das Korsett eines gewöhnlichen Kabarettprogramms eindeutig gesprengt. Unter der Dusche regiert die hemmungslose Spontaneität.
Der musikalische Ausflug offenbart Beziehungsprobleme des Duos Theresia Haiger und Helmuth Vavra, dessen delikate Facetten spontan, unter tatkräftiger Unterstützung von Pianist Berthold Foeger und Kontrabassist Thomas Stempkowski, in flotte Lieder mit brisanten Inhalten verwandelt werden.
Helmuth Vavra über das neue Musikprogramm: »Schonungslos und größenwahnsinnig wie wir sind, wollten wir mit unserem musikalischen Ego-Trip aus der Nasszelle an die Öffentlichkeit. Sollen doch alle etwas von unseren intimen feucht-fröhlichen Momenten der musikalischen Ekstase haben und mal sehen was sich wirklich privat zwischen Helmuth und Theresia abspielt, wenn die Beziehungskiste in den eigenen 4 Wänden wieder mal kräftig poltert.
Heilbutt & Rosen sind bekannt für die grandiosen musikalischen Einlagen in ihren Programmen. Anders als bei »Lieder aus der Dusche 1« präsentieren diesmal Haiger, Vavra, Foeger und Stempkowski selbst gedichtete Duschlieder, die sie bisher der Öffentlichkeit noch vorenthielten. Im Programm “Lieder aus der Dusche 2″ überraschen Heilbutt & Rosen mit einer bunten Mischung an Liedern für Warm- und Kaltduscher, die Ausflüge in deren tiefste psychische Abgründe zulassen.
Das Kabarettensemble Heilbutt&Rosen, bestehend aus Helmuth Vavra und Theresia Haiger, wird in diesem Programm durch den Pianisten und Co-Autor der vergangenen Jahre, Berthold Foeger und den Kontrabassisten Thomas Stempkowski bereichert. Das parallel gespielte Programm “Endstation Tobsucht” zählt schon jetzt zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Kabarettgruppe.
Weitere Infos unter www.heilbuttundrosen.at
Termine:
14. (Premiere), 15., 16. und 31.1., 28.2. und 28.3., jeweils 20 Uhr, im Orpheum, Steigenteschgasse 94b, 1220 Wien
Kartenpreis 20 Euro, Kartenreservierung: 01-481 17 17
24.1., 25.2., 27.3. und 19.4., jeweils 20 Uhr, in der Kulisse, Rosensteingasse 39, 1170 Wien
Kartenpreis 20 Euro, Kartenreservierung 01-485 38 70
24.2. und 31.3., jeweils 20 Uhr, im Stadttheater Walfischgasse, Walfischgasse 4, 1010 Wien
Kartenpreise 19-34 Euro, Kartenreservierung: 01-512 42 00
NÖ Premiere: 28.1. um 19:30, Raiffeisen Kompetenzzentrum, Stockerauerstr. 94, 2100 Korneuburg,
OÖ Premiere: 11. 2. um 20 Uhr, Spinnerei Traun, Madlschenterweg 3, 4050 Traun,
Karten: 07229-620320
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