Martin Bruny am Samstag, den
10. September 2011 um 10:49 · gespeichert in Musical
Das Theater 82er Haus in Gablitz startet heuer in den Herbst mit der Produktion “An Evening without Scott Alan” – einer Show, die im September und November 2009 in Wien zu sehen war (siehe –> hier).
Diesmal sind es Ruth Kraus, Rita Sereinig, Tom Delbeke, Philipp Hägeli, Jürgen Kapaun und Markus Richter (Susanna Kratsch), die an vier Abenden Songs des amerikanischen Komponisten Scott Alan vorstellen.
Am Klavier Bernd Leichtfried/Sandra Schennach, am Cello Hana Yamazaki und an der Gitarre Tom Delbeke.
Termine: 30.9.2011 (19:30 Uhr), 2.10.2011 (18:00 Uhr), 7.10.2011 (19:30 Uhr) und 8.10.2011 (19:30 Uhr).
Die zweite Musicalproduktion ist ab 21. Oktober 2011 zu sehen: “I love you, you’re perfect, now change” (”Verliebt, verlobt, verkrampft nochmal) von Joe DiPietro (Buch und Songtexte) und Jimmy Roberts (Musik) – eine Show, die zwölf Jahre am Off-Broadway zu sehen war und es da auf 5003 Vorstellungen und 20 Previews brachte. Bereits 2008 hatte das Musical in mehr als 500 Städten weltweit mehr als 200 Millionen Dollar eingespielt.
Cast: Lilly Kugler, Ariana Schirasi-Fard, Alexander Kuchinka, Markus Richter, Marcus Hagler/Clemens Schaller
Regie: Alexander Kuchinka
Deutsche Fassung: Alexander Kuchinka
Musikalische Leitung: Markus Richter
Bühne: Petra Fibich
Kostüme: Barbara Langbein
Choreographie: Lilly Kugler
Die Show ist im November 2011 auch in Wien zu sehen, und zwar vom 3. bis 12. November im Metropol(di).
Infos zu den beiden Produktionen gibt es auf der Website des Theater 82er Haus –> hier.
Martin Bruny am Freitag, den
9. September 2011 um 14:02 · gespeichert in Pop, Newcomer
Cameron Mitchell (18) ist ein interessanter Mensch. Das große Talent schaffte es 2011 mit der TV-Castingshow “The Glee Project” bis in eine der letzten Runden.
Aus der Castingshow, die als Hauptpreis eine Rolle in der enorm populären Serie “Glee” versprach, wurde Mitchell freilich nicht “eliminiert”, weil andere etwa besser waren, nein, er entschied sich aus moralischen Gründen dafür, seine ganze Lebensplanung, jedenfalls für den Moment, zu ändern.
Sein Glaube, seine Moralvorstellungen und sein Begriff von Treue kamen mit den Anforderungen des “Showbusiness” in Konflikt: Mitchell verweigerte in einer Szene vor der Kamera einen Kuss. Schon Tage davor, als eine Kollegin ihm spontan im Zuge der Aufnahmen eines Videoclips am Ende der Szene einen Kuss auf den Mund gab, war er in einer Art moralischem Dilemma. Er fühlte sich, als hätte er seine Freundin betrogen, meinte er in einem Interview. Man muss das nicht verstehen oder nachvollziehen können, aber es ist zu respektieren.
Cameron Mitchell verzichtete auf eine weitere Teilnahme am “Glee Project”. Jener Teilnehmer, der danach statt ihm weiter an der Show teilnehmen durfte, ging als einer der Sieger aus der Castingshow.
Mitchell verfolgt auch nach der verpassten Chance seine Träume und möchte als Singer-/Songwriter erfolgreich werden. Sein Ausstieg aus dem “Glee-Project” machte auch ihn zu einem Sieger. Mitchells YouTube-Channel kann mittlerweile auf mehr als 2,3 Millionen Hits verweisen, seine EP “Love Can Wait” schaffte es in die Top 25 der iTunes-Charts in den USA. Und bei einer Umfrage nach dem beliebtesten Teilnehmer am “Glee Project” lag er an der Spitze.
Martin Bruny am Freitag, den
9. September 2011 um 13:32 · gespeichert in Musical, Wien
Presseinformation
Wien, 9. September 2011
VBW-Musicalintendantin Kathrin Zechner bewirbt sich als ORF-Fernsehdirektorin
VBW-Generaldirektor Mag. Thomas Drozda erklärt zur Bewerbung von Intendantin Kathrin Zechner als Fernsehdirektorin des ORF: »Ich habe mit Kathrin Zechner eine sehr gute, mittlerweile dreijährige Zusammenarbeit, die freundschaftlich und professionell ist. Kathrin Zechner steht im ORF vor riesigen Herausforderungen, ihre Erfahrungen im Fernsehbereich qualifizieren sie für diese wichtige Position ebenso wie ihre Erfolgsbilanz als Musicalintendantin der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN.«
Die VBW stehen derzeit mit voller Konzentration in der Vorbereitungsphase zweier Premieren der Musicalintendanz – fünf Tage vor der Premiere von SISTER ACT im RONACHER und 15 Tage vor der Premiere von WOYZECK & THE TIGER LILLIES im Museumsquartier. Drozda: »Die Vorbereitungen für beide Produktionen laufen sehr konzentriert und auf Hochtouren. Die VBW sind im Musical- wie im Opernbereich sehr gut aufgestellt und haben absolute Vollprofis in allen Positionen.«
»Darüber hinaus gibt es sehr ambitionierte und vielversprechende Spielplankonzeptionen, die bis in das Jahr 2015 hineinreichen. Ich werde daher nach dem möglichen Abgang von Intendantin Zechner mit Unterstützung des engagierten Teams der VBW die interimistische Leitung übernehmen.«, so Drozda.
»Zudem bieten die nächsten Wochen nach der Bestellung ausreichend Gelegenheit, Gespräche mit unseren Eigentümern in der Stadt Wien über die Nachfolge von Intendantin Zechner zu führen.«
Zur Frage einer allfälligen Ausschreibung erachtet es Thomas Drozda als selbstverständlich, wichtige Führungsfunktionen im Falle einer Neubesetzung international auszuschreiben und bekennt sich zu diesem Prinzip, das bereits zur Besetzung seiner Funktion angewandt wurde.
Intendantin Kathrin Zechner wartet die Wahl am Donnerstag, 15. September, ab: »Aus Respekt vor den VBW, den bevorstehenden Premieren sowie vor dem ORF-Stiftungsrat möchte ich derzeit über die Erklärung meiner Bewerbung hinaus keine Stellungnahme abgeben.«
Martin Bruny am Donnerstag, den
8. September 2011 um 13:02 · gespeichert in Musical, Wien
Die Premiere der Tourproduktion von “Cats” in Wien findet erst am 29. Januar 2012 statt, doch der Kartenvorverkauf läuft derart blendend, dass die Spielzeit bereits jetzt erneut verlängert wurde. “Cats” wird in Wien bis zum Frühjahrsbeginn bleiben, und wenn der Trend anhält, vermutlich mindestens bis zum Sommerbeginn.
Gespielt wird im Theaterzelt in Neu-Marx. Infos zur Tour bietet die offizielle Website zur Show –> hier.
Martin Bruny am Dienstag, den
6. September 2011 um 00:43 · gespeichert in Musical
Das Musical “A Funny Thing Happened on the Way to the Forum” von Stephen Sondheim feierte sowohl am Broadway als auch auf der Leinwand große Erfolge. Am 22. Oktober 2011 bringt das Musikschulmanagement Niederösterreich ihre Version der Show in Bruck an der Leitha zur Aufführung.
Leading Team
Künstlerische Leitung: Luzia Nistler
Musikalische Leitung: Jürgen Tauber
Choreografie: Christoph Sommersguter
Darsteller
Isabella Lukas (Pseudula), Christian Graf (Hysterium), Oliver Schneeberger (Hero), Vera Watzek (Philia), Lucas Hotop (Lycus), Daniel Schmidt (Miles Gloriosus), Werner Haas (Senex), Barbara Jozsa (Domina), Thomas Wenk (Erronius), Marlene Hiess (Armee), Monika Hoschtalek (Vibrata), Christine Hallas (Gemini), Natalia Kelly (Cantata), Evelyn Klösch (Declamatia), Stefanie Mohrenberger (Gemini), Isabell Pannagl (Panacea), Sophie Unger (Tintinabula), Bibiane Zimba (Gymnasia), Wolfram Nix (Sprecher 1), Kevin Wakley (Sprecher 2), Florian Krischke (Sprecher 3), Wolfgang Mohaupt (Sprecher 4), Stefan Pankl (Sprecher 5)
Martin Bruny am Montag, den
5. September 2011 um 23:16 · gespeichert in Musical, Wien, Skurriles
Wir leben in interessanten Zeiten – sogar, wenn man nur das Wiener Musical betrachtet – und auch, wenn man sich da auf die Vereinigten Bühnen Wien beschränkt. Das Verhalten Kathrin Zechners rund um die Berichte, ob sie nun zum ORF wechselt oder doch nicht, findet sich besonders gut durch folgenden kleinen Dialog charakterisiert:
Frage: Wie spät ist es? Antwort: Die Zeit – was für ein faszinierendes Phänomen! Denken Sie nur mal darüber nach, wie wunderbar es ist, Zeit zu haben, und wie schön es ist, hier zu stehen, Zeit mit Ihnen zu verbringen, dass wir uns die Zeit nehmen, uns miteinander, Sie und ich, zu unterhalten … Frage: Ich wollte eigentlich nur wissen, wie spät es ist. Also, bitte, können Sie mir bitte sagen, wie spät es ist? Antwort: Man sollte nie die Zeit, die man hat, geringschätzen. Man ist privilegiert, wenn man über Zeit verfügt. Denken Sie nur an alle jene … Frage: BITTE, wie spät ist es? Antwort: … die tagtäglich einem gewaltigen Stress ausgesetzt sind. Nicht auszudenken, wie …
Keine konkreten Antworten auf Fragen zu geben, ist eine sehr hilfreiche Taktik. Und wenn dann aus bestimmten Plänen vielleicht doch nichts wird, kommt vielleicht ja doch die Antwort:
“Fünf Minütchen nach 12 Uhr zeigt die Uhr, das wollte ich Ihnen ja doch die gaaanze Zeit über damit sagen.”
Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass mit Beginn der Previews von “Sister Act” am Wiener Ronacher und der Wiederaufnahme der Fregatten-Show am Wiener Raimund Theater zwei Produktionen von Stage Entertainment in Wien laufen. Eine Entwicklung, die Kathrin Zechner aktiv gefördert hat – die VBW-Theater als Abspielstätte deutscher Produktionen, beginnend mit “We Will Rock You”. Der Innovationsgeist solcher Produktionen scheint sich auf das Label “Wiener Fassung” zu beschränken – auf ein Etikett, das manchmal so klein gestaltet wird, dass man es kaum ausmacht.
Gleichzeitig wird im MuseumsQuartier ein scheinbar persönliches Anliegen der Intendantin verwirklicht: eine Mixtur aus Sprechtheater, Stars aus der Welt des Sprechtheaters, gekrönt von einem Touch Skurrilität. Das kann man machen, ein Mal, oder zwei Mal, aber wenn es immer wieder dieselbe Masche ist, wird es langweilig. Dann hat es auch recht wenig mit der so propagierten Vielfalt zu tun. Warum Woyzeck? Warum nicht Sweeney Todd? Warum nicht Musical?
Freilich, Musicaldarsteller können für all den planerischen Wahnsinn ja nichts. Sie machen ihren Job so gut es eben geht und finden sogar in Fregatten-Shows manchmal Themen, die sie gesellschaftspolitisch interessant umgesetzt sehen in ihrer Produktion. Das steht ihnen frei. Man darf es aber auch bezweifeln.
Wie auch immer, Anfang September steppte beim Nivea-Familienfest in Wien der Bär. Die Crew von “Ich war noch niemals in New York” gab Lieder aus der Show mit Schlagern von Udo Jürgens zum Besten:
1. Andreas Lichtenberger: “Siebzehn Jahr, blondes Haar”
2. Andreas Lichtenberger, Ann Mandrella: “Immer wieder geht die Sonne auf”
3. Gianni Meurer, Andreas Bieber: “Ein ehrenwertes Haus”
4. Ann Mandrella: “Ich weiß, was ich will”
5. Julian Fritz: “Mit 66 Jahren”
6. Alle: “Ich war noch niemals in New York”
Andrea Martin war beim Familienfest dabei und hat die folgenden Fotos für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt.
Martin Bruny am Sonntag, den
4. September 2011 um 22:38 · gespeichert in Musical, Wien
Man könnte auf verschiedene Arten einen kleinen Beitrag zum Thema Sponsoring von Musicalproduktionen beginnen. Zum Beispiel könnte man anmerken, dass es Theater geben mag, die für Fensterfolien derzeit eventuell mehr Geld ausgeben als kleine Theaterprojekte wie das “Vienna Theatre Project” für ganze Produktionen (siehe –> hier).
Aber bleiben wir positiv. Das “Vienna Theatre Project” wird Anfang Oktober 2011 in Wien Jason Robert Browns Musical “The Last Five Years” auf die Bühne des Theaters Drachengasse bringen. So viel steht fest. Was nun das Set Design betrifft, die Gestaltung der Bühne, so wäre da ein Betrag von 1000 Pfund noch finanzierungsbedürftig.
In Zeiten, in denen Sponsoring-Initiativen im Internet reichlich vertreten sind, hat das Vienna Theatre Project “we fund” gewählt, um die fehlenden 1000 Pfund aufzutreiben. Jeder kann zum Sponsor werden, ab 10 Pfund (Pfund, da “we fund” in England beheimatet ist) ist man dabei, bezahlt wird via Paypal.
Um 10 Pfund bekommt man als Gegenleistung schon recht viel, nämlich “ewige Dankbarkeit”, und ist das nicht was Nettes? Wer mehr in das Unternehmen investiert, kann seinen Namen im Programmheft eindrucken lassen, und nach oben hin werden die Goodies dann natürlich immer verlockender.
Mitmachen lohnt sich. Warum es sich lohnt? Weil es vielleicht mehr Sinn macht, Musicals eigenständig und basierend auf eigener Kreativität zu verwirklichen, als zur Filiale von deutschen Billigketten zu werden. Aber das mag nur meine Meinung sein, so wie mein kleiner Beitrag auch nur ein symbolisches Zeichen ist. Würden sich noch andere Musicalbegeisterte finden, die Zeichen setzen möchten, hätte das Vienna Theatre Project sicher nichts dagegen.
Martin Bruny am Sonntag, den
4. September 2011 um 13:24 · gespeichert in Musical, Wien
Am Samstag, den 3. September 2011, fand im Wiener Ronacher die Fotoprobe von “Sister Act” statt, jenem Musical, das am 15. September Wien-Premiere feiern wird.
Gespielt wurden vier Szenen: “Fabelhaft, Baby”, “Ich mach sie kalt”, “Singt hinauf zum Himmel” und “Sonntagmorgenfieber”.
Die Fotografin Isabell Schatz war bei der Fotoprobe dabei und hat einige Aufnahmen für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt. In ihrem Blog gibts weitere Fotos und einen Bericht von der Fotoprobe und dem Shooting nach der Veranstaltung. Zum Blog von Isabell Schatz gehts –> hier.
Martin Bruny am Samstag, den
3. September 2011 um 03:23 · gespeichert in Musical, Theater
Mödling hat eine neue Adresse für kulturelle Highlights. Die “Stadtgalerie” im Herzen der Mödlinger Altstadt öffnet nach einigen Jahren Pause wieder ihre Pforten. Eingeweiht wird das neue Veranstaltungszentrum mit zwei Konzerten von Musical Leading Lady Maya Hakvoort.
Am 9. und 10. September 2011 (Beginn jeweils um 20:00 Uhr) bringt Maya Hakvoort das von Bela Koreny konzipierte und verfasste Programm “Ich bin so irgendwie …” nach Mödling.
“Ich bin so irgendwie …”
Die Idee hinter “Ich bin so irgendwie …”: Immer und überall wird die Frau als die »Böse« dargestellt, und das schon seit Beginn unserer Existenz, man denke nur an Eva und den Apfel im Paradies. Oder aber an die Stellung der Frau im Islam beziehungsweise in Indien, ja, wenn man es genau nimmt, sogar bei uns.
All das hat den Pianisten und Schauspieler Prof. Bela Koreny bewogen, ein Programm zu schreiben, in dem einmal die Frau zu Wort kommt und die Gegenseite aufzeigt.
Koreny hat seine Show erstmals 2007 mit einem Ensemble von Bühnengrößen wie Ursula Strauß, Caroline Frank, Konstanze Breitebner und Vasiliki Roussi aufgeführt.
2011 gibt es in der Stadtgalerie Mödling eine ganz spezielle Premiere, denn erstmals wird eine einzige Frau – Maya Hakvoort – gemeinsam mit Bela Koreny die Show spielen. Außerdem hat der Komponist, Pianist und Schauspieler speziell dafür neue Lieder geschrieben.
“Ich bin so irgendwie«
9. und 10. September 2011, Beginn jeweils um 20:00 Uhr
in der Stadtgalerie Mödling, Kaiserin Elisabethstraße 1, 2340 Mödling
Tickets
Kategorie 1: Euro 38,–
Kategorie 2: Euro 28,–
Kategorie 3: Euro 18,–
Erhältlich bei jeder ERSTE BANK und SPARKASSE sowie im Internet beim ERSTE BANK Ticket-Shop.
Martin Bruny am Samstag, den
3. September 2011 um 02:55 · gespeichert in TV
Am 15. September 2011 findet im Wiener Ronacher die Premiere des Musicals “Sister Act” statt. Und am 15. September 2011 stimmt der Stiftungsrat über die Führungsriege von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ab. Die große Unbekannte ist die künftige TV-Direktorin, über die sich Wrabetz in Schweigen hüllt.
Nach wie vor heftigst im Gespräch: Kathrin Zechner, derzeit Intendantin der VBW. Und so wird der 15. September 2011 vielleicht auch gleich der Tag des “doppelten Sister-Acts”.
Aktuelle Presseberichte finden sich in der PRESSE (LINK) und bei relevant (LINK)