Martin Bruny am Donnerstag, den
3. Mai 2012 um 17:54 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
1. Juni 2012
16:00
bis
18:00
Das Theater der Jugend bringt am 1. Juni 2012 die Uraufführung des Musicals »Alice im Wunderland«, geschrieben von Thomas Zaufke und Henry Mason. Bis 27. Juni 2012 ist es täglich außer sonntags im Wiener Renaissancetheater zu sehen.
»Die Königin wurde vor Wut puterrot, starrte Alice einen Augenblick bitterböse an, dann kreischte sie: »Hackt ihr den Kopf ab! Hackt ihr …« – »Quatsch!«, sagte Alice so laut, dass der Königin der Satz im Hals stecken blieb.«
Lewis Carroll. Alice im Wunderland
Handlung/Idee
Ein heißer Sommernachmittag im Jahre 1862. Ein Picknick auf dem Fluss. Der kleinen Alice Liddell ist langweilig. Sie bittet um eine Geschichte – eine mit möglichst viel Unsinn drin. Der Mann an den Rudern ist der Familienfreund Charles Lutwidge Dodgson, ein menschenscheuer Dozent für Logik und Mathematik am renommierten Christ Church College in Oxford. Aber jetzt beginnt der zu erzählen: von einem weißen Kaninchen mit einer Uhr in der Westentasche und dem unerschütterlichen kleinen Mädchen, das ihm hinterher jagt und durch ein Kaninchenloch direkt ins Wunderland hinabpurzelt …
Aus der Geschichte, die Dodgson – besser bekannt unter seinem Pseudonym Lewis Carroll – an jenem Nachmittag aus dem Stegreif erzählte, entstanden später die Nonsens-Romane »Alice im Wunderland« (1865) und »Alice hinter den Spiegeln« (1872), die zu den bekanntesten, vielzitiertesten und meistgeliebten Kinderbüchern der Welt zählen. Seit fast 150 Jahren sind Kinder wie Erwachsene, Mathematiker wie Künstler, Filmemacher wie Autoren von Carrolls Traumwelten fasziniert. Wer kennt sie nicht: das weiße Kaninchen, den verrückten Hutmacher, die Grinsekatze oder die grimmige Herzkönigin?
Nun schreibt und inszeniert der britische Oberspielleiter Henry Mason eine neue »Alice« für das Theater der Jugend. Das weiße Kaninchen hat die Törtchen der Herzkönigin geklaut. Dafür heißt es »Kopf ab!« Kann Alice ihren heißgeliebten Gefährten vor der Willkür der Königin retten? Laut Regel 42 (der einzigen Regel, die im Wunderland gilt), nur, wenn sie den grausen Zipferlak, das Biest, das niemand mag, zur Strecke bringen kann. Dazu muss Alice tief in die Traumlandschaften des Wunderlands vordringen, wo ihr absurd unlogische, unsinnige Gestalten bei skurrilen Krockettspielen und Teegesellschaften das Leben schwer machen - zum großen Vergnügen des Publikums. Unsere »Alice« wartet auf mit viel wunderbarer Musik, Tanz und britischem Humor.
»Alice im Wunderland«
Regie: Henry Mason
Musik: Thomas Zaufke
Choreographie: Jerà´me Knols
Ausstattung: Jan Meier
Musikalische Leitung: Stephanie Hacker
Licht: Christian Holemy
Musiker
Stephanie Hacker, Robert Pistracher, Bernd T. Rommel
Renaissancetheater
7., Neubaugasse 36
Aufführungen ab 30. Mai 2012
Premiere am 1. Juni 2012 um 16:00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
täglich außer sonntags bis 27. Juni 2012
ab 6 Jahren
Martin Bruny am Donnerstag, den
3. Mai 2012 um 14:30 · gespeichert in Musical
Erstmals wird im kommenden Jahr neben neben dem traditionellen Operettenzauber beim Lehà¡r-Festival in Bad Ischl auch ein Musical zur Aufführung gebracht: Jerry Hermans »Hello, Dolly!«. Als halbszenische Operette gibt es 2013 Lehà¡rs »Wo die Lerche singt«. Das Festival-Budget beläuft sich auf 1,1 Millionen Euro.
DIE COMEDIAN HARMONISTS von Gottfried Greiffenhagen/Franz Wittenbrink
mit Patrick O. Beck, Marcello de Nardo, Thomas Kamper, Patrick Lammer,
Alexander Lhotzky, Alexander Lutz, Matthias Mamedof
Regie: Marcello de Nardo/Michael Schottenberg
Premiere: 28. September 2012
IM WEISSEN RÖSSL von Ralph Benatzky
mit Maria Bill, Andrea Bröderbauer, Nanette Waidmann, Erwin
Ebenbauer, Günter Franzmeier, Thomas Kamper, Christoph F. Krutzler,
Patrick Lammer, Matthias Mamedof, Heinz Petters u.a.
Regie: Michael Schottenberg
Premiere: 14. Dezember 2012
Am 6. Mai kommt im Münchner Prinzregententheater Stephen Sondheims Musical-Thriller »Sweeney Todd« zur Aufführung. Ulf Schirmer dirigiert den Chor des Bayerischen Rundfunks und das Münchner Rundfunkorchester.
Das Konzert wird auf BR-Klassik live ab 19 Uhr übertragen. In der Pause: »Vom britischen Schauerstück zum Broadway-Klassiker. Zur Entstehungsgeschichte von Sweeney Todd.« Ein Beitrag von Wolfgang Aschenbrenner (als Podcast verfügbar). Das Konzert kann unter www.br-klassik.de sieben Tage nachgehört werden.
Stephen Sondheim: »Sweeney Todd. The Demon Barber of Fleet Street«
Musical-Thriller in zwei Akten
Musik und Gesangstexte: Stephen Sondheim
Buch: Hugh Wheeler
Dialogregie: Christian von Götz
Konzertante Aufführung in englischer Sprache
Pause nach dem 1. Akt
Cast
Rebecca Bottone: Johanna, Tochter von Sweeney Todd
Diana DiMarzio: Lucy Barker, Bettlerin
Jane Henschel: Nellie Lovett, Inhaberin einer Pastetenbäckerei
Pascal Charbonneau: Tobias Ragg, ein Junge
Ronald Samm: Adolfo Pirelli, Barbier und Quacksalber
Adrian Dwyer: Beadle Bamford, Gerichtsdiener
Mark Stone: Sweeney Todd alias Benjamin Barker, Barbier
Gregg Baker: Anthony Hope, Matrose
Jonathan Best: Judge Turpin, Richter
Frank Manhold: Jonas Fogg, Leiter einer Irrenanstalt
Chorsolisten
Andrew Lepri Meyer, Andreas Hirtreiter, Bernhard Schneider (Tenor)
Martin Bruny am Mittwoch, den
2. Mai 2012 um 00:11 · gespeichert in Musical
Die Besetzung der Sommerproduktion der Felsenbühne Staatz ist fixiert. Die »Titanic« sticht mit folgender Besetzung in See:
Die »White Star Line«
Thomas Andrews, Schiffsarchitekt: Werner Auer
J.Bruce Ismay, Direktor der White Star Line: Stephan Witzlinger
Die Offiziere der RMS TITANIC
Kapitän E. J. Smith: C. A. Fath
William Murdoch, 1. Offizier: Johannes Nepomuk
Charles Lightoller, 2. Offizier: Philipp Dürnberger
H. J. Pitman, 3. Offizier: Nicholas Harras
Joseph Boxhall, 4. Offizier: Josef Schreiber
Die Besatzung der RMS TITANIC
Frederick Barrett, Heizer: Philipp Büttner
Harold Bride, Funker: Oliver Liebl
Henry Etches, Steward der 1. Klasse: Manuel Heuser
Frederick Fleet, Ausguck: Steven Klopp
Wallace Hartley, Bandleader: Michael Eisterer
Joseph Bell, Chefingenieur: Michael Eisterer
Andrew Latimer, Chefsteward: Michael Konicek
Robert Hichens, Steuermann: Ludwig Flessl
Taylor, ein Musiker: Nicholas Harras
Bricoux, ein Musiker: Reinhard Hirtl
Stewardess Hutchinson: Anja Bräutigam
Stewardess Crawford: Lisa-Maria Greslehner
Stewardess Robinson: Theresa Manschein
Die Passagiere der 1. Klasse
Isidor Straus, Begründer des Macy’s Warenhaus: Hannes Rathammer
Ida Straus, seine Frau: Angelina Nigischer-Traxler
Charlotte Drake Cardoza, Millionärin: Alixa Kalaß
Der Major, 1. Klasse-Passagier: Ludwig Flessl
Jay Yates (J. H. Rogers), ein Falschspieler: Nicholas Harras
J. J. Astor, reicher amerikanischer Geschäftsmann: Korbinian Reile
Madeleine Astor, seine junge Frau: Petra Niedermayer
Benjamin Guggenheim, reicher amerikanischer Geschäftsmann: Walter Brenner
Madame Aubert, seine Assistentin: Ulrike Figgener
George Widener: Reinhard Hirtl
Eleanor Widener, seine Frau: Anja Hrauda
John Thayer: Michael Jackl
Marion Thayer, seine Frau: Andrea Ott
Edith Corse Evans : Pamela Sinko
Die Passagiere der 2. Klasse
Alice Beane: Tanja Petrasek
Edgar Beane, ihr Mann: Rupert Preißler
Caroline Neville: Stanja Hezoucky
Charles Clarke, ihr Geliebter: Jonas Kägi
Die Passagiere der 3. Klasse
Kate McGowan, irische Auswanderin: Caroline Zins
Jim Farrell, irischer Auswanderer: Nico Schweers
Kate Mullins, irische Auswanderin: Alexandra Kloiber
Kate Murphey, irische Auswanderin: Karolin Konert
Leading Team
Intendanz, Regie: Werner Auer
Musikalische Leitung: Gregor Sommer
Choreografie: Eva Klug
Choreinstudierung: Doris Graf-Sommer
Bühnenbau: Jack Hamal & Team
Kostüme: Gitti Hamal & Team
Maske: Doris Wiesinger
Audiodesign: Georg Hrauda, Tonstudio HOERNIX
Lichttechnik: Jürgen Erntl, EJ-LIGHTING & STAGE DESIGN
Martin Bruny am Montag, den
30. April 2012 um 22:27 · gespeichert in Musical, Broadway
Nach einem wahren Aufbegehren der, wie das Fachmagazin Playbill schreibt, »New York theatre community« gegen die Abschaffung der Kategorie »Outstanding Orchestrations« (siehe auch –> hier) bei den Drama Desk Awards 2012 haben es sich die Verwantwortlichen kurzfristig nochmal überlegt, die Kategorie wieder eingeführt und auch gleich die Nominierungen bekannt gegeben, die da lauten:
Bill Elliott, Nice Work If You Can Get It
Larry Hochman, Death Takes a Holiday
Martin Lowe, Once
John McDaniel, Bonnie & Clyde
Michael Starobin, Queen of the Mist
Danny Troob, Newsies
Martin Bruny am Montag, den
30. April 2012 um 14:57 · gespeichert in Skurriles
Die Zeitschrift »Bühne«, sozusagen die »Hauspostille« des Wiener Bühnenvereins, dessen Präsident Thomas Drozda (VBW) ist, dessen Vizepräsidenten Georg Springer (Bundestheater Holding), Alexander Götz (Theater in der Josefstadt) und Michael Schottenberg (Volkstheater) sind, publizierte in ihrer jüngsten Ausgabe (Mai 2012) unter dem Titel »Todessehnsucht einer Kaiserin« eine Art Glosse von Paul Blaha, die dieser mit dem Statement beginnt:
»Munter geht die Sisi unter«, titelte seinerzeit der KURIER, »Kaiserinnen-Schmarrn« DIE PRESSE. Doch nicht das Stück ist am 3. September 1992 bei seiner Uraufführung durchgefallen, sondern die Kritiker.
Interessant. Kritiker können also durchfallen. Was würde das eigentlich bedeuten, wenn es wirklich so wäre? Dass der Wiener Bühnenverein nach 20 Jahren, natürlich ganz objektiv, herangeht und beurteilt, dass die Aussagen der Kritiker von anno dazumal »falsch« waren? Falsch nach welchen Kriterien? Was steckt da für eine Vorstellung über die Aufgaben eines Kritikers dahinter? Ist es seine Pflicht, vorherzusehen, wie einem imaginären Publikum eine bestimmte Show gefallen wird? Muss er dann abwägen, seine Analyse dieser Show zu formulieren, oder doch den »richtigen« Geschmack des Publikums in für das produzierende Theater güldene Worte zu fassen? Glaubt hier wirklich jemand, dass 20 Jahre danach »Elisabeth« unumstritten ist, sozusagen die gestreckte FAUST des Musicalgenres ins Gesicht der Kritiker?
Herr Blaha schreibt auch:
Genau 20 Jahre nach der Uraufführung kehrt dieser österreichische Exportschlager der Vereinigten Bühnen Wien an seinen Ursprungsort zurück, selbstverständlich in neuer Besetzung.
Zuletzt war die Show 2003 bis 2005 in Wien zu sehen, innerhalb der letzten 20 Jahre war »Elisabeth« an die 10 Jahre in Wien am Programm des Theaters an der Wien. Und was ist so selbstverständlich daran, dass die Show in neuer Besetzung kommt? Nichts, gar nichts.
Martin Bruny am Sonntag, den
29. April 2012 um 12:05 · gespeichert in Musical, Wien, TV, Theater
Die Berliner Sopranistin Annette Dasch ist seit 2008 unter anderem auch Gastgeberin des TV-Formats »Annettes DaschSalon”, einer Mischung von Liederabend und Talkshow.
Derzeit probt Dasch an der Wiener Volksoper »Madame Pompadour« (Premiere 6. Juni 2012) und nutzte diesen Zwischenstopp in Wien, um eine Folge ihrer Sendung im Wiener Odeon Theater aufzuzeichnen. Unter dem Motto »Begegnungen« zu Gast: Michael Schade, Paul Schweinester (an der Volksoper unter anderem in »Die spinnen, die Römer!” zu sehen), Katharina Straßer (war an der Volksoper in »My Fair Lady« zu sehen, die Show steht ab 30. Dezember 2012 wieder am Spielplan der Volksoper) und Josef Hader.
Bis 5. Mai kann die Sendung online –> hier als Stream abgerufen werden.
Martin Bruny am Sonntag, den
29. April 2012 um 01:27 · gespeichert in Musical
Matt Doyle (War Horse, Spring Awakening) sings »What You Stole« written by Matt and Will Van Dyke at his concert at Joe’s Pub on November 28th, 2011, a benefit for Broadway Impact, an equal rights organization. Visit BroadwayImpact.com for more information.
Band: Will Van Dyke (Piano), Mason Ingram (Drums), Lou Garrett (Guitar), Allison Seidner (Cello)
Martin Bruny am Sonntag, den
29. April 2012 um 00:58 · gespeichert in Tonträger
Ein Interview mit Marjan & Lukas auf LT1, einem oberösterreichischen Lokalsender, finde ich persönlich ziemlich sehenswert und gelungen. Zum Interview geht es –> hier.