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Archiv - Wien

London: “Rebecca”-Reading mit Pia Douwes, Sierra Boggess und Brent Barrett

Der Weg zum Broadway ist weit, und so erfolgt am 2. Oktober 2009 ein weiterer Zwischenstep in London, wo Sierra Boggess (”The Little Mermaid”), Brent Barrett (”Phantom – The Las Vegas Spectacular”, “Chicago”, “Annie Get Your Gun”) und Pia Douwes als Hauptdarsteller eines “Rebecca”-Readings auftreten werden. [Playbill]

Sitzplan Ronacher online

Rechtzeitig zum Start von “Tanz der Vampire” ein paar Zahlen zum Sitzplan des Ronacher. Insgesamt hat das Theater in der Vampirausstattung 1001 Sitzplätze (und 40 Stehplätze).

Von diesen 1001 Sitzplätzen kosten 87,05 Prozent 57 Euro (Fr und Sa) / 48 Euro (So, Mo, Di & Do) bis 98 Euro/ 78 Euro.

Nur die 120 Sitzplätze der Kategorie “grün” kosten weniger, nämlich 35 Euro bzw. 28 Euro.

Für die billigste Kategorie (”rosa”) zahlt man 5 Euro.

Die genaue Aufschlüsselung (bis März 2010)
Kategorie Gelb: 251 Sitzplätze (98 Euro / 78 Euro)
Kategorie Blau: 245 Sitzplätze (89 Euro / 69 Euro)
Kategorie Rot: 258 Sitzplätze (78 Euro / 62 Euro)
Kategorie Orange: 119 Sitzplätze (57 Euro / 48 Euro)
Kategorie Grün: 120 Sitzplätze (35 Euro / 28 Euro)
Kategorie Rosa: 8 Sitzplätze (5 Euro / 5 Euro)

Die genaue Aufschlüsselung (ab April 2010)
Kategorie Gelb: 251 (109 Euro / 89 Euro)
Kategorie Blau: 245 Sitzplätze (99 Euro / 79 Euro)
Kategorie Rot: 258 Sitzplätze (89 Euro / 69 Euro)
Kategorie Orange: 119 Sitzplätze (65 Euro / 49 Euro)
Kategorie Grün: 120 Sitzplätze (39 Euro / 29 Euro)
Kategorie Rosa: 8 Sitzplätze (10 Euro / 10 Euro)

Also sprach Caspar Richter …

2009 – Eine magische Zahl für mich – mein 40-jähriges Bühnen- und Dirigentenjubiläum, vom Korrepetitor und Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin 1969, über die Wiener Staatsoper und Volksoper, und fast 23 Jahre Musicalchef in Wien bei den Vereinigten Bühnen Wien als Musikdirektor, 1. Ständiger Gast und nun Ehrendirigent seit 1980 der Tschechischen Staatsphilharmonie Brno.

Das ist der Anlass, mein Leben wieder zu überdenken und zu verändern, all meine vielseitigen Erfahrungen zu nutzen, etwas Neues aufzubauen, etwas Neues zu beginnen. Zur Förderung von jungen Musikern, Komponisten, Sängern etc.

Ich beende im Sommer 2010 meine Position als Musikdirektor der Vereinigten Bühnen Wien und stelle mich neuen Aufgaben als künstlerischer Leiter eines mittelgroßen Musiktheaters mit all seinen ensemblefördernden, übergreifenden Möglichkeiten oder als künstlerischer Leiter eines vielseitigen, weltoffenen Musikfestivals oder als Pädagoge für junge Dirigenten, Orchestermusiker, Komponisten und Sänger. So wie man meine pädagogischen Fähigkeiten schätzt, sind meine Fähigkeiten als Programmplaner und Moderator bekannt.

Ich erwarte voller Vorfreude meine neuen Herausforderungen und Aufgaben.

Zu Caspar Richters Website geht es –> hier

Mulatschag: Rasmus Borkowski über Piefkes in Wien

VBW - Start in die neue Saison mit “Rudolf” und “Tanz der Vampire”


“Rudolf” - Wiederaufnahme am 10. September 2009
Mi, Do, Fr, Sa Beginn um 19:30 Uhr; So Beginn um 18:00 Uhr, Mo, Di spielfrei, Infos und Tickets unter www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at, WT Wien Ticket +43 (1) 588 85


“Tanz der Vampire” - ab 16. 9. 2009 im Ronacher, täglich außer Mittwoch um 19:30 Uhr und Sonntag um 18:00 Uhr, Infos und Tickets unter www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at, WT Wien Ticket +43 (1) 588 85

The Day, the Music(al) … died (in se Raimund Theater)?

Seit 14. August 2009 ist es sozusagen “offiziell”, auch wenn es noch nicht offiziell verlautbart wurde - seit dem 14. August 2009 sind die Auditiontermine für “Ich war noch niemals in New York” bei stagepool.com und theaterjobs.de online.

Könnte man es also fast schon als Tatsache bezeichnen, dass als Nachfolgeproduktion von “Rudolf” im Wiener Raimund Theater Zeiten anbrechen, die uns weit zurückführen, sehr weit, so ungefähr ins Jahr 1980, als Marika Rökk eine ihrer letzten Shows gab? Damals war das Raimund Theater unter anderem ein Operettentheater, mittlerweile, immerhin nach beinah 30 Jahren, sollte sich doch das Musical hier etabliert haben - aber weit gefehlt.

Ist in all der urbanen Vielfalt, die das Programm von Intendantin Kathi Zechner zu kennzeichnen scheint, nun eine Übernahme einer deutschen Produktion mit dem Titel “Ich war noch niemals in New York” auch drin? Fragen wie: Sind die Stücke von Stephen Sondheim nicht vielleicht auch urban, passen sie nicht in die Schublade “Vielfalt”? - nein, solche Fragen sollte man nicht stellen (wir wissen ja auch gar nicht mehr, für welches der Theater diese Chiffren gelten sollten, die “Krise” hat alles nullifiziert).

Wir haben eine Krise, und so, wie man im Ronacher mit “Tanz der Vampire” scheinbar einen Publikumsjoker in der Hand zu meinen glaubt, so will man vielleicht nun im Raimund Theater nach “Rudolf” wieder ein volles Haus garantiert wissen. WAS letztlich da gespielt wird, wäre mit der Entscheidung, “Ich war noch niemals in New York” zu importieren, ganz offensichtlich völlig egal. Denn eines ist dann klar: Tiefer kann man als Musicalproduzent Numero Uno nicht sinken. Selbst eine Show der Chippendales hat mehr Witz und Pfiff als diese Schlagerrevue, die mit dem Begriff Musical absolut nichts zu tun hat, bei der man förmlich vor lauter Scham in den Sessel gepeitscht wird und am Ende nicht mehr weiß, was unterhaltsamer ist: eine Wurzelbehandlung oder zwei Stunden lang Schlager mit Tanzszenen wie in den Unterhaltungsshows der Siebzigerjahre. Warum nicht also gleich die Chippendales verpflichten? Montag bis Freitag ist Girlies-Tag, Samstag und Sonntag “Men Only”. Hauptsache die Kassa klingelt.

Es ist eine Sache, des Öfteren auf die “Belastung” zu verweisen, die man als Unternehmen mit einer Vielzahl von fix Angestellten hat, es wäre aber eine andere Sache, dann nicht mal den Mut zu haben, auch und gerade in Zeiten der Krise, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Das wäre die künstlerische Bankrotterklärung einer Intendanz. Es wäre die Abkehr von der Kunstform Musical und es wäre peinlich. Oder wie Udo Jürgens es formulieren würde: “Wer gibt dem Irrsinn die Erlaubnis, dass er sich so entblößen kann?” (”Cafe Größenwahn”), denn es geht hier nicht um die Musik von Udo Jürgens, die in der Interpretation durch den Sänger durchaus mit Ernsthaftigkeit zu behandeln ist, sondern um die fabriksmäßige Anfertigung seelenloser Shows unter Verwendung einiger Songs eines Künstlers. Es geht um die Pervertierung nicht nur des Genres Musical, sondern auch der Einzelbestandteile Tanz, Schauspiel und Gesang.

Aber wir träumen sicher nur, und werden bald aus dem Alptraum erwachen.

Reaktionen
- Wicked Fanforum
Klein-Stelley: “Der Blog ist genial”
couleur24: “Der “Artikel” ist völliger Unsinn. Nur weil mal was anderes kommt, als es Wien gewohnt ist, heißt das noch lange nicht, dass das Musical in Wien tot ist, sondern lediglich, dass es auch anderes gibt, als irgendwelche Adelsschmonzetten.”
Urs: “Da stimme ich zu. Die Arroganz des Kulturchannels ist einfach nur noch zum Lachen.”

- “Tanz der Vampire”-Forum

- “musical-friends.de”-Forum
Steffi: “Sehr treffender Artikel…”
Bimbino: Die Überschrift war so komisch, da war ich nicht so schnell auf Deutsch gekommen.
Na ja ich finde es in Ordnung das es nach Wien kommt. Meinetwegen können sie es dann in Hamburg absetzen.

- “musicalzentrale”-Forum
Ludwig2: “Dieses Bashing von Herrn Bruny wirkt geradezu so, als sein Österreich und sein Publikum äusserst anspruchsvoll, anspruchsvoller als andere Länder.”
Gast_24601: “Du magst mit einigen Dingen Recht haben. Aber DU solltest doch mit bestem Beispiel vorangehen und dich nicht auch ständig auf diese Bashing-Schiene herablassen. Mal ist Stuttgart-Bashing angesagt, dann wieder Wien-Bahsing. Mir scheint es, als würdest du immer noch Nachwehen der “Rebecca”-Derniere haben.”
Der schwarze Prinz: “Oh je… in den Kommentaren darunter macht er sich ja fast schon lächerlich, der gut Bruny. Das Niveau dieser “Meinung” dürfte zumal weit unter dem von IWNNINY liegen. Ich kann mit dem Stück auch nichts anfangen, aber wenn man Vielfalt erhalten will, dann gehört so etwas eben auch dazu. Zumal es eben vielen gefällt. Basta. So schlecht man es selber finden mag.”
couleur24: “IWNNINY wird seine Zuschauer mit Sicherheit finden.”
Awakenings.neu: “Der wirkliche “Skandal” (übertrieben) ist für mich die gefühlt 3 Mio.ste Aufbereitung der Vampire im Ronacher. (…) Warum regt man sich darüber eigentlich nicht mehr auf als über die immerhin für die Wiener neue Jürgens-Show? Warum geht nicht ein Raunen durch’s Völkchen, das man “unbedingt” ein zweites Musical-Theater in der Stadt brauchte, das für sauteures Geld umgebaut wurde und in dem man dann die abgenudeltste Show zeigt, die es im deutschsprachigen Raum überhaupt gibt? Dieses Vampire-Remake war also unbedingt notwendig? Wäre ich österreichischer Steuerzahle, würde ich graue Haare kriegen bei dem Gedanken an das Ronacher, das teuer umgebaut wurde, dem man eine teure Kantine für die Mitarbeiter draufgesetzt hat (öffentlicher Zutritt verboten), während die zahlenden Zuschauer (die doppelt zahlen, einmal über Steuer, einmal über Eintritt) auf schlicht inakzeptablen und nach meiner Kenntnis so noch nie da gewesen schlechten Sitzen Platz nehmen müssen. Und wenn man eben dieses Theater dann mit einer nochmals und nochmals neu aufgewärmten Show füllt, weil anderes Material offenbar nicht vorhanden oder von der ach so kreativen Intendanz nicht gewünscht ist, dann ist doch eigentlich das Mass voll. Aber da höre ich keine Kritik, da kann man nur sagen: Tu felix Austria.”

- “tanzdervampire.de”-Fanclub
Dragonfeather: “Mein Beileid an die Wiener”

- uwekroegerworld.foren-city.de (Registrierung erforderlich)

- community.nanoo

- andrekathleen.bboard.de
Mr Danvers: “die vbw sind halt bemüht, uns das sparen zu erleichtern. find ich sehr freundlich von ihnen!!”

- Musicalclub der VBW (Anmeldung erforderlich)
Petra: Da hat Herr Bruny mal ne Diskussion quer durch alle möglichen Foren angezettelt! *lol* Ich verstehe nur nicht ganz, dass manche Leute den Artikel anscheinend als Aufforderung zum “österreichisch - deutschen Kulturkampf” ansehen.
Neo: allein die überschrift ist soo genial…in se Raimundtheater ;-))))))

- Musicalworld: Udo Jurgens musical naar Wenen

- musicalsite.be: Udo Jürgens-musical mogelijk naar Wenen

- animexx.de: Wien, nur du allein

- udojuergens.de

Ronacher: “Tanz der Vampire”-Blog

Für die neue Ronacher-Produktion “Tanz der Vampire” haben die Vereinigten Bühnen Wien bei blogspot.com ein “offizielles Blog zu Roman Polanskis Kultmusical” eingerichtet. Zum Blog gehts –> hier

Promotion für “Tanz der Vampire” gibt es Anfang September im Wiener Donaupark anlässlich des NIVEA-Familienfests. Infos –> hier

Promotion für TdV auch im österreichischen Magazin WOMAN –> hier

VBW: “Tanz der Vampire” - Promotion Marsch!


“Tanz der Vampire”, die nächste Premiere der Vereinigten Bühnen Wien, geht in etwas mehr als einem Monat an den Start. Demgemäß laufen die Promotionaktivitäten nach dem Masterplan der Marketingabteilung an.

Features beispielsweise im KURIER heute –> hier oder in ÖSTERREICH –> hier und in VIENNA ONLINE –> hier gehören da dazu.

Ein wenig muss man um “Rudolf” Angst haben, bereits am 10. September ist die erste Vorstellung nach der Sommerpause angesetzt, und man könnte fast ein wenig befürchten, dass das Wildhorn-Musical im Promotiongewitter um die Vampire untergeht.

Die Finanzkrise und die VBW

In einem Interview mit dem KURIER analysiert VBW-Intendantin Kathrin Zechner die Finanzkrise und wie darauf vom Unternehmen reagiert wird:

(…) das finanzielle Ergebnis ist keines zum Jubeln. “The Producers” war auch in Berlin nach - mangels Publikum - abgesagten Vorstellungen kommerziell ein Misserfolg. Interesse an der Produktion hat indes das Deutsche Theater in München.
Ein Schlag ins Kontor ist die Finanzkrise. Zechner: “Unsere Kunden kaufen sich ein Erlebnis, eine Erinnerung.” Aber jetzt fragen sich viele: Kann ich mir einen Theaterbesuch überhaupt leisten? 60 Prozent des Musical-Publikums verdienen höchstens 2000 Euro brutto. Hochpreis-Kategorien in den Musical-Häusern lassen sich nur schwer verkaufen. Und wer früher bis zu sieben Mal kam, geht heute oft nur noch in eine Vorstellung.
Die Reaktion der VBW: Tantiemen-Verhandlungen werden härter geführt, Ausstattungen rationeller gestaltet und preisgünstige Packages angeboten (VBW-Familyticket mit 35 % Rabatt auf den Ticketpreis für Kinder in Begleitung mindestens eines Erwachsenen).
Der Bus-Tourismus verzeichnet ein Minus von bis zu 25 Prozent. “Das alles bewirkt, dass wir bis zu 15 Prozent weniger verkaufen”, sagt Zechner. “Das trifft uns schmerzlich.”
Das Musical ist nicht tot. Aber die Zeit schnelllebiger. “Wie sich das Theater an der Wien in drei Jahren hervorragend etabliert hat”, sagt Zechner, “so muss man auch dem Ronacher eine Chance und den Leuten Zeit geben, um das Haus wiederzuentdecken.”
Das Ziel kann nicht die industrielle Entertainment-Produktion sein im Sinne von: Was geht - egal in welcher Qualität - sicher? Zum Beispiel alles von Disney. [KURIER]

Das wahre Problem der VBW ist, dass sie gerade das in diesem Interview angesprochene Publikum, das 2000 Euro brutto verdient, mit einem Arschtritt aus sämtlichen Theatern des Unternehmens befördert haben. Und zwar mit der Anhebung der Ticketpreise in den unteren und mittleren Kategorien der Theater und mit der Ticketpreisgestaltung im Ronacher generell. Dass es anders geht, beweisen Volksoper und Burgtheater. Hier kann man aus einer Vielzahl von leistbaren Kategorien wählen, während man im Ronacher entweder um 5,60 Euro ein paar Stehplätze zur Verfügung hat oder sonst ab 39 Euro auf den billigsten Plätzen dabei ist. Schätzungsweise drei Viertel der Plätze im Ronacher kosten über 60 Euro, bekommt man dafür auch die entsprechende Gegenleistung? Wer einmal um viel Geld auf einem schlechten Platz gesessen ist, kommt so schnell nicht wieder. Es ist dringend notwendig, das Preisgefüge in diesem Theater einem Realitycheck zu unterziehen.

Ioan Holender & das Musical - eine unendlich(e) öde Geschichte

Sie haben Mörbisch erwähnt: Dort hat man heuer mit “My fair Lady” immerhin einen Erfolg gefeiert.
Wann hat Mörbisch keinen Erfolg gehabt? Genauso sinnlos ist die Frage: Wann hat Salzburg keinen Rekord beim Kartenverkauf gehabt? Da lobe ich mir Baden: Dort habe ich den besten “Zigeunerbaron” gesehen. Oder Reichenau: Dort gibt es einfach gutes Theater mit guten Leuten.

Waren Sie bei Verdis “Aida” in Bregenz?

Ich bin nicht neugierig auf technische Wunder am Wasser. Vielleicht gäbe es im Technischen Museum sogar noch mehr zu sehen. Schuhgröße 2400, wie ich gelesen habe, hat nichts mit “Aida” zu tun. Ebenso wie das Auge nichts mit der “Tosca” zu tun hatte. Ich bin nicht interessiert zu erfahren, was man heutzutage alles bauen kann, wenn Musik der störende Vorwand ist. Aber vielleicht kommt ja wieder James Bond. Diesmal auf dem Riesenelefanten.

In vielen Kommentaren hieß es zuletzt: Das Theater an der Wien hätte mehr Erfolge als die Staatsoper. Wie erklären Sie sich das?

Was ist Erfolg? Das Theater an der Wien zeigt im Unterschied zur Staatsoper Inszenierungen, die anderswo gespielt wurden, im zweiten bis vierten Aufguss. Ich finde es nur gut, dass im Theater an der Wien Oper gespielt wird. Es sollte jedoch im Haus mehr entstehen. Und es ist bedauerlich, dass keine neuen Sänger gefördert werden.

In der Kritik stand in der abgelaufenen Saison auch das Musical - durch einen Kontrollamtsbericht und die Absetzung von “Producers” im Ronacher.
Alle haben sich bei der teuren Investition im Ronacher gefragt: Was wird man in zwei Häusern spielen, wenn es doch keine Literatur gibt? Musical ist keine Kunst-, sondern eine Kommerzsparte. Es war eine falsche kulturpolitische Entscheidung, das Ronacher umzubauen. Wir brauchen keine Varietà©-Bühne - es gibt kein Varietà© mehr. Der Intendantin Kathrin Zechner gebe ich aber keine Schuld: Sie macht aus dem Nicht-Vorhandenen das Bestmögliche. Musikalische Unterhaltung verändert sich eben.

Link
- KURIER: Holender rechnet ab: Was alles falsch läuft

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