Archiv - Musical
Martin Bruny am Samstag, den
2. Mai 2009 um 10:36 · gespeichert in Musical, Skurriles
Wenn man denkt, tiefer kann es nicht mehr kommen (siehe –> hier), legt die “Wiener Zeitung” noch eins drauf (siehe –> hier):
Musical ist in den USA eine auf Gewinn ausgerichtete Angelegenheit. In Österreich, speziell in Wien, liest sich das so: 2008 blieben die Einnahmen der Vereinigten Bühnen drei Millionen Euro unter den Erwartungen. Für 2009 wird ein Verlust von sechs Millionen Euro prognostiziert. “Rudolf” hat 84,2 Prozent Auslastung und übertrifft mit dieser mageren Ausbeute immer noch “The Producers”, die es auf gerade 73 Prozent brachten – und zwar, wohlgemerkt, auf 73 Prozent der überhaupt angebotenen Plätze. Womit dieser Flop immer noch spielend “Frühlings Erwachen” toppt, das auf 66,4 Prozent kommt. Im Moment subventioniert die Stadt Wien jede gekaufte Karte mit 36,10 Euro.
Was ist da passiert?
Ganz einfach: Das Musical ist tot. Es fehlen die Stücke. Knüller wie “West Side Story”, “Der Mann von la Mancha”, “Kiss me, Kate” oder “My Fair Lady” gibt es heute nicht mehr. Andrew Lloyd Webber war der letzte Musical-Komponist mit Bühnenpranke – und führte das Genre durch Nachahmer, zu denen er auch leider selbst gehörte, in die Abgründe hemmungslosen Kitsches. Die intellektuellen Stücke eines Stephen Sondheim wiederum konnten sich außerhalb der USA nicht so recht behaupten. In Europa setzte man lieber auf die Webber-Klone. Und verlor.
Insoferne ist also der Ronacher- und Raimund-Theater-Intendantin Kathrin Zechner kein Vorwurf zu machen. Sie kann nichts dafür, dass ein Genre abstirbt.
Einen Vorwurf muss man hingegen jenen Wiener Kulturpolitikern machen, die hartnäckig und durch Verluste unbelehrbar an dem Konzept zweier Musical-Theater in Wien festhalten. Selbst wenn Kathrin Zechner nämlich mit neuen Musical-Konzepten kommt: Sie hat keinen neuen Leonard Bernstein, keinen neuen Frederick Loewe. Sie hat nicht einmal einen neuen Webber.
Vielleicht sollte sich die Stadt Wien einmal Gedanken machen, nur noch ein Haus mit Musicals zu bespielen und das andere in ein reines Operettenhaus umzuwidmen. Denn das stünde Wien gut zu Gesicht. Und viel mehr Misserfolg als mit den Musicals kann es auch nicht geben.
Schlimm daran ist die Ahnungslosigkeit und Ignoranz, die hier aus jeder Zeile spricht. Man könnte meine, eine 80-jährige Volksopern-Abonnentin, die nach eine Vorstellung von “Frühlings Erwachen” betäubt von ihren Bühnenplätzen gestolpert ist, wolle nun jedes Musical in Grund und Boden reden, das jünger ist als 40 Jahre. Worauf bezieht sich denn Herr Baumgartner in seinem Artikel? Auf die “West Side Story” (1957), “Kiss me, Kate” (1947), “Der Mann von La Mancha” (1965) und “My Fair Lady” (1956). Und danach gibt es für den Autor nur mehr einen Komponisten mit “Bühnenpranke”: Andrew Lloyd Webber. Interessant. So gesehen dürfte es in den USA seit Jahrzehnten keine nennenswerten Musicals mehr geben.
Das Musical in Wien ist natürlich noch lange nicht am Ende. Es wäre nur dann am Ende, wenn man für das Ronacher kein Bespielungskonzept finden würde, das dieses Haus als MUSICALhaus platziert und nicht als Varieteetempel, in dem man alles spielen kann, was es am Markt gerade billig gibt oder wo ein name-dropping-passender Regisseur/Schauspieler mitwirkt. Dieses Theater wäre dann tot, wenn man es sterben lässt durch überteuerte Eintrittspreise und eine miese Tonanlage. Es wäre dann tot, wenn man hier ausschließlich aufgewärmten Braten serviert, und nicht Top-Musicalproduktionen präsentiert. Einfach mal Caspar Richter fragen. Wieso ist es möglich, in den USA wunderbare konzertante Fassungen von Musicals wie “Finian’s Rainbow” auf die Bühne zu stellen, während man hierzulande vermutlich bald “Elisabeth” als A-Capella-Stück, als Stück nur mit unter 20-Jährigen oder als interaktive Show mit Publikumswettsingen bringt.
Vielleicht sollte sich die “Wiener Zeitung” mal Gedanken machen, sich ernsthaft mit dem Musicalgenre zu beschäftigen und nicht Leute losschreiben lassen, die wie Fleischhauer rüberkommen. Denn das stünde der “Wiener Zeitung” gut zu Gesicht. Und viel schlechtere Auflagezahlen als mit Glossen wie jener kann es dann ja auch nicht geben.
Martin Bruny am Donnerstag, den
30. April 2009 um 20:23 · gespeichert in Wien
Anlässlich der Veröffentlichung von Bilanzzahlen der Vereinigten Bühnen Wien verfasste Barbara Petsch von der Tageszeitung “Die Presse” einen Bericht, besser eine Glosse, der/die nur ein kleiner Teil der Negativberichterstattungsserie der Wiener Tagesjournaille ist, was die Gattung “Musical” betrifft.
Bemerkenswert die Forderung von Frau Petsch, wie ihrer Meinung nach modernes Musical aussehen und klingen soll:
Die Bildsprache von C.S.I. ist das Vorbild, die Musik sollte z.B. wie Beyoncà© oder Peter Fox klingen.
Hier schreibt offensichtlich jemand, der keinerlei Musicals kennt, keine gesehen hat und sich auch ganz und gar nicht dafür interessiert. Modernes Musical, das ist, nach wie vor, alles, was Stephen Sondheim macht, das ist eine Show wie “Next to Normal”, das ist Jason Robert Brown, Scott Alan, das sind Bertram & Hill, John Bucchino, Kerrigan & Lowdermilk usw. - und das alles hat mit Bubblegum-TV für Analphabeten nichts zu tun. Genau solche Kommentare aber sind es, die Schwachsinn wie “Ich war noch niemals in New York” Tür und Tor öffnen, eine Show, in die dann auch die Emma-Tant mitgehen kann. Nicht, weil etwa Udo Jürgens-Songs wie Lieder von Beyoncà© klingen, sondern weil die Kulturjournalisten hierzulande von Musicals so viel Ahnung haben wie Amerikaner von Gigritzpotschn und junge Musical-Komponisten daher hier keine Lobby haben und in Zeitungen nicht gefeatured werden. Oder ist vielleicht irgendjemand auf die Idee gekommen, anlässlich der Premiere von “Frühlings Erwachen” Duncan Sheik auch nur einigermaßen angemessen zu featuren? Der Mann tourt gerade durch die USA, ist irgendjemand auf die Idee gekommen, einen Auftritt von ihm in Wien anzudenken? Nein. Und da das so ist, und nicht anders, wird “Ich war noch niemals in New York” irgendwann in Wien landen. Und dann, dann ist Wien, was Musical betrifft, am absoluten Nullpunkt künstlerischer Aussagekraft angelangt.
Doch es kommt noch besser, etwa wenn Frau Petsch schreibt:
Zum Glück hält Opernchef Roland Geyer die Stellung. Ganz Wien schwärmt vom Theater an der Wien.
Halten wir uns doch vor Augen, wovon “ganz Wien” schwärmt. Das Theater an der Wien produziert rund 12 Opern im Jahr, spielt jede davon 3 oder 4 Mal und erzielt eine Auslastung von 92 Prozent. Davon soll man schwärmen? Intendant Geyers Aussage, getätigt vor Antritt seiner ersten Spielzeit, wonach er genau so viele Aufführungen einplane, wie er auch das Haus voll bekommt, ist legendär. Und dennoch schafft er es nicht, bei 3 Aufführungen pro Produktion eine Auslastung von 100 Prozent hinzubekommen und lässt das Theater an der Wien praktisch das ganze Jahr über im Sperrzustand verharren. Nicht dass ich ein großer Rechner wäre, aber ich müsste schon ziemlich danebenliegen, wenn nicht 90 Prozent der Verluste, die die VBW derzeit schreiben, ein Resultat des schlechten Theater an der Wien-Managements wären.
Und der Rest? Der Rest ist nur zu einem geringen Teil auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen. Verantwortlich dafür, dass das Ronacher eine lebende Leiche ist und vermutlich auch bleiben wird, sind die Ticketpreise. Man hat im Ronacher familienfeindliche Preise eingeführt, die man durch eine Halbierung der Preise für “Frühlings Erwachen” nicht entschärfen konnte. Auch der zusätzliche Rabatt für Minderjährige für “Frühlings Erwachen” hat keinen Erfolg gebracht. Warum? Erstens ist “Frühlings Erwachen” nicht primär eine Show für Jugendliche, das ist eine ebenso falsche Einschätzung wie die Auffassung, dass es sich bei “The Producers” um kein Hitler-Musical handelt. Zweitens: Jeden verlorenen Kunden muss man mit größter Mühe zurückgewinnen, und wer einmal 100 Euro für ein Ticket bezahlt hat und dann nicht nur schlecht gesehen hat, sondern auch noch den schlechten Sound in Kauf nehmen musste, wird nicht mehr so leicht kommen. Vor allem der Ton ist im Ronacher eine Katastrophe. Eine annehmbare Soundqualität erlebt man nur in den ersten, sagen wir 7 bis 8 Reihen. Danach haben wir zwar noch immer erste Kategorie, aber das Hörerlebnis ist keine 100 Euro mehr wert. So ist es zwar eine nette Sache, dass man für “Tanz der Vampire” lauter Publikumslieblinge und auch Publikumslieblinge in spe gecastet hat, aber es steht zu befürchten, dass auch sie vor halbleerem Haus spielen werden.
Link
- Die Presse: Wiens Musical ist viel zu altmodisch
Martin Bruny am Montag, den
27. April 2009 um 23:33 · gespeichert in Broadway
Am 24. Mai 2009 geht das “Golden Girls”-Musical “Thank you for being a friend” in die heiße Phase der Previews. Schauplatz ist das Off-Broadway Kaine Theater. Die Premiere steigt am 31. Mai und bis zum 12. Juli 2009 will man am Spielplan des Theaters bleiben.
Leading Team
Regie: Nick Brennan
Buch: Nick Brennan
Texte: Luke Jones
Musik: Jeff Thomson
Choreographie: Justin Wingenroth
Set Design: Luke Jones
Cast
Lavinia Draper, Chad Ryan, Nick Brennan, Brad Loekle, Jody Wood und Luke Jones.
Die Musical-Parodie handelt von, wie es im Original-Pressetext lautet:
four women over 60 (Blanchette, the varicose-veined vixen; Dorthea, the brainy ball-buster; Roz, the lovable airhead; and Sophie, the wisecracking spitfire) [who] are spending their golden years together in a bungalow in Miami. But when gay pop superstar Lance Bass moves next door, his loud outdoor sex parties keep the quartet of cheesecake-loving retirees awake. The solution pits the gays against the girls at the annual Shady Oaks Retirement Home Talent Show: if the women win, then no more sex parties; if the gays garner top prize, the sassy seniors must serve as the party’s clean-up crew.
Martin Bruny am Montag, den
27. April 2009 um 20:35 · gespeichert in Awards
Am 1. Mai 2009 werden die diesjährigen Drama Desk Awards vergeben, ein Preis, der seit 1955 von Schriftstellern, Kritikern und Redakteuren für Theater in New York verliehen wird.
Was die diesjährigen Nominierungen betrifft, so sollte man in die Beurteilung mit einbeziehen, dass sich die Verantwortlichen entschieden haben, eine der herausragendsten aktuellen Broadway-Shows, “Next to Normal”, nicht bei ihren Überlegungen, wer einen Preis bekommen könnte, mit einzubeziehen. “Next to Normal” lief im Vorjahr als Off-Broadway-Show, und für die Broadway-Produktion forderten die Produzenten eine Einstufung als “völlig neue Show”, was die Jury vorerst ablehnte. Die Folge des Disputs zwischen Jury und Produzenten: Man verpasste Fristen, die Show fiel komplett aus dem Rennen um Drama Desk und Outer Critics Circle Awards heraus. Bei den Tony Awards jedoch ist “Next to Normal” in allen Kategorien teilnahmeberechtigt. Insofern sind weder Drama Desk noch Outer Critics Circle Awards in diesem Jahr so etwas wie Trendbarometer für die Tony Awards.
Ansonsten heißt es bei den Drama Desk Awards: Dolly Parton Superstar. Gleich 15 Nominierungen heimste die Country-Sängerin mit ihrer Show “9 to 5″ ein, dicht gefolgt von “Shrek” (12 Awards) und “Billy Elliot” (10 Awards). Möge also ein Wunder geschehen, und möge “Next to Normal” DER Abräumer bei den Tonys 2009 werden.
Die Nominierungen der Musical-Kategorien im Detail:
9 to 5 (15 Nominierungen)
- Outstanding Musical
- Outstanding Actress in a Musical: Stephanie J. Block
- Outstanding Actress in a Musical: Megan Hilty
- Outstanding Actress in a Musical: Allison Janney
- Outstanding Featured Actor in a Musical: Marc Kudish
- Outstanding Director of a Musical: Joe Mantello
- Outstanding Choreography: Andy Blankenbuehler
- Outstanding Music: Dolly Parton
- Outstanding Lyrics: Dolly Parton
- Outstanding Book of a Musical: Patricia Resnick
- Outstanding Orchestrations: Bruce Coughlin
- Outstanding Set Design of a Musical: Scott Pask
- Outstanding Costume Design: William Ivey Long
- Outstanding Lighting Design in a Musical: Jules Fisher, Kenneth Posner
- Outstanding Sound Design: John H. Shivers
Shrek The Musical (12 Nominierungen)
- Outstanding Musical
- Outstanding Actor in a Musical: Daniel Breaker
- Outstanding Actor in a Musical: Brian d’Arcy James
- Outstanding Actress in a Musical: Sutton Foster
- Outstanding Featured Actor in a Musical: Christopher Sieber
- Outstanding Director of a Musical: James Moore
- Outstanding Music: Jeanine Tesori
- Outstanding Lyrics: David Lindsay-Abaire
- Outstanding Book of a Musical: David Lindsay-Abaire
- Outstanding Orchestrations: Danny Troob
- Outstanding Set Design of a Musical: Tim Hatley
- Outstanding Costume Design: Tim Hatley
Billy Elliot (10 Nominierungen)
- Outstanding Musical
- Outstanding Featured Actor in a Musical: Gregory Jbara
- Outstanding Featured Actress in a Musical: Haydn Gwynne
- Outstanding Director of a Musical: Stephen Daldry
- Outstanding Choreography: Peter Darling
- Outstanding Music: Elton John
- Outstanding Book of a Musical: Lee Hall
- Outstanding Orchestrations: Martin Koch
- Outstanding Lighting Design in a Musical: Rick Fisher
- Outstanding Sound Design: Paul Arditti
Hair (8 Nominierungen)
- Outstanding Revival of a Musical
- Outstanding Actor in a Musical: Will Swenson
- Outstanding Featured Actor in a Musical: Bryce Ryness
- Outstanding Director of a Musical: Diane Paulus
- Outstanding Choreography: Karole Armitage
- Outstanding Set Design of a Musical: Scott Pask
- Outstanding Costume Design: Michael McDonald
- Outstanding Lighting Design in a Musical: Kevin Adams
Irving Berlin’s White Christmas (6 Nominierungen)
- Outstanding Director of a Musical: Walter Bobbie
- Outstanding Choreography: Randy Skinner
- Outstanding Orchestrations: Larry Blank
- Outstanding Set Design of a Musical: Anna Louizos
- Outstanding Costume Design: Carrie Robbins
- Outstanding Sound Design: Acme Sound Partners
Fela! (4 Nominierungen)
- Outstanding Musical
- Outstanding Actor in a Musical: Sahr Ngaujah
- Outstanding Choreography: Bill T. Jones
- Outstanding Orchestrations: Aaron Johnson, Antibalas
The Story of My Life (4 Nominierungen)
- Outstanding Musical
- Outstanding Music: Neil Bartram
- Outstanding Lyrics: Neil Bartram
- Outstanding Book of a Musical: Brian Hill
Enter Laughing The Musical (3 Nominierungen)
- Outstanding Revival of a Musical
- Outstanding Actor in a Musical: Josh Grisetti
- Outstanding Director of a Musical: Stuart Ross
Pal Joey (3 Nominierungen)
- Outstanding Revival of a Musical
- Outstanding Actress in a Musical: Stockard Channing
- Outstanding Featured Actress in a Musical: Martha Plimpton
The Toxic Avenger (3 Nominierungen)
- Outstanding Featured Actor in a Musical: Demond Green
- Outstanding Featured Actress in a Musical: Nancy Opel
- Outstanding Book of a Musical: Joe DiPietro
Road Show (2 Nominierungen)
- Outstanding Music: Stephen Sondheim
- Outstanding Lyrics: Stephen Sondheim
West Side Story (2 Nominierungen)
- Outstanding Revival of a Musical
- Outstanding Featured Actress in a Musical: Karen Olivo
Dear Edwina (2 Nominierungen)
- Outstanding Music: Zina Goldrich
- Outstanding Lyrics: Marcy Heisler
A Tale of Two Cities (2 Nominierungen)
- Outstanding Actor in a Musical: James Barbour
- Outstanding Lighting Design in a Musical: Richard Pilbrow
My Vaudeville Man! (2 Nominierungen)
- Outstanding Actress in a Musical: Karen Murphy
- Outstanding Choreography: Lynne Taylor-Corbett, Shonn Wiley
Liza’s at the Palace….
- Outstanding Musical
13
- Outstanding Lyrics: Jason Robert Brown
Happiness
- Outstanding Featured Actor in a Musical: Hunter Foster
The Marvelous Wonderettes
- Outstanding Featured Actress in a Musical: Farah Alvin
Forbidden Broadway Goes to Rehab
- Outstanding Featured Actress in a Musical: Christina Bianco
This Beautiful City
- Outstanding Book of a Musical: Steven Cosson, Jim Lewis
Happiness
- Outstanding Set Design of a Musical: Thomas Lynch
Arias With a Twist
- Outstanding Set Design of a Musical: Basil Twist
Clay
- Outstanding Lighting Design in a Musical: Jason Lyons
Improbable Frequency
- Outstanding Lighting Design in a Musical: Sinà©ad McKenna
Martin Bruny am Samstag, den
25. April 2009 um 14:58 · gespeichert in Musical
Am 3. August 2009 zeigt die Bühne Baden die Produktion “HAIR in Concert” im Rahmen der “Somerarena” vor dem Stadttheater Baden, am 8. und 26. August finden Aufführungen der Produktion im Stadttheater Baden statt.
Mit dabei sind unter anderem Susa Meyer, Kudra Owens, Darius Merstein-MacLeod und Christoph Goetten. [via Thomas Thalhammer und Harry Peller]
Martin Bruny am Samstag, den
25. April 2009 um 14:21 · gespeichert in Wien
Noch ist nicht offiziell verlautbart worden, wer im Wiener “Tanz der Vampire”-Revival ab Herst 2009 zu sehen sein wird, aber wir leben in Zeiten des Internets, und da doch der eine oder andere Musicaldarsteller eine Website hat, wird da oft rascher gepostet, als man in so manchem Theater Abronsius buchstabieren kann.
Alexander di Capri wird man in Wien alternierend als Graf von Krolock sehen können, soviel ist fix, siehe –> hier.
Florian Theiler wird unter anderem als Cover »Herbert” und Cover Tanz-Solist »Rote Stiefel” und »Schwarzer Vampir” auf der Bühne stehen. [via agentur-shanti.de]
Maike Katrin Schmidt wird unter anderem als Rebecca und Magda zu sehen sein. [via agentur-shanti.de]
Mit dabei ist auch Kevin Perry. [via PerformDanceWien]
Laut Wikipedia wird Thomas Borchert als Krolock in Wien antreten. [via Wikipedia]
Sebastian Smulders ist als Zweitbesetzung Alfred und Ensemblemitglied dabei. [Sebastian Smulders]
Lukas Perman gibt Alfred als Erstbesetzung, das kann man seinem Profil seiner Agentur entnehmen –> hier
Barbara Obermeier wird Cover Sarah –>abraxas-musical-akademie.de
Martin Bruny am Freitag, den
24. April 2009 um 16:47 · gespeichert in Musical
1989, vor 20 Jahren, startete man in Amstetten das Projekt “Musicalsommer”. Im Laufe der Jahre konnte sich das Amstettner Festival mit einer ganzen Reihe von Erst- und Uraufführungen etablieren. 2009 gibt es zum runden Geburtstag die Show “Rockville”, eine Produktion von Kim Duddy, Martin Gellner und Werner Stranka.
Als Rockstar Brian Carr, der die Wandlung vom egoistischen Rocker zum Retter einer Kleinstadt durchmacht, ist der deutsche Musicaldarsteller Alex Melcher (”We Will Rock You”) zu sehen. In weiteren Rollen: Caroline Frank, Amanda Whitford, Jacqueline Braun u. v. a. Die Premiere findet am 22. Juli 2009 um 19.20 Uhr statt.
Rockville - Uraufführung
Leading Team
Book & Lyrics, Regie & Choreographie: Kim Duddy
Music & Lyrics, Musikalische Leitung: Martin Gellner & Werner Stranka / Beat4Feet
Kostüme: Robert Schwaighofer
Bühne: Court Watson
Lichtdesign: Andrew Voller
Intendanz: Johann Kropfreiter
Cast
Brian Carr, Rockstar: Alex Melcher
Granny Evelyn: Sonia Farke
Jackie Taylor, Billys Mutter: Caroline Frank
Gaby, Erzengel: Amanda Whitford
Raphael, Erzengel: Dennis Le Gree
Theodore Bushnell, Bürgermeister: Hans Neblung
Honey Adelman, Brians Agentin: Sigalit Feig
Mr. Rogers: Markus Simader
Billy: Thomas Höfner
Olivia: Katharina Holoubek
Billys Gang: Jannis Loikasek, Tobias Margiol, Marcus Richter, Katie Cutic, Olivia Dogbatsey, Kathrin Dirnberger
sowie: Jacqueline Braun, Ava Brennan, Lorna Dawson, Daniella Foligno, Ines Hengl-Pirker, Conchita Zandbergen, Francisco Del Solar, Simon Eichenberger, Dominik Hofbauer, Steven Seale
Termine
Premiere: Mittwoch, 22. Juli 2009 | 19.30 Uhr
weitere Vorstellungstermine: 24., 25., 30., 31. Juli | 1., 6., 7., 8., 13., 14., 15. August
Beginn jeweils 19.30 Uhr / Ort: Eishalle Amstetten, Stadionstraße 12, 3300 Amstetten
Kartenvorverkauf
Kultur- & Tourismusbüro Amstetten, Rathaushof: Tel. 07472/601-454.
online: www.musicalsommeramstetten.at
Raiffeisenbanken NÖ und Wien
Ö-Ticket: Tel. 01/96096, www.oeticket.com
Ticket Corner: Tel. 0900 08 08 08 www.ticketcorner.com
Wien Ticket: Tel. 01 / 58 885 www.wien-ticket.at
Kartenpreise: € 34,00 / 40,00 / 46,00 / 51,00 / 56,00 / 61,00 / 66,00
Martin Bruny am Freitag, den
24. April 2009 um 11:08 · gespeichert in Wien
Am 16. Januar 2010 feiert in der Wiener Volksoper Rodgers’ & Hammersteins Musical “South Pacific” in einer konzertanten Inszenierung Premiere. Insgesamt sind bis zum 20. Januar drei Vorstellungen angesetzt.
»South Pacific« ist eines der bedeutendsten Musicals aller Zeiten. Von 1949 bis 1954 lief es in 1.925 En-Suite-Aufführungen am Broadway, es wurde mit dem Pulitzer-Preis sowie zehn Tony Awards ausgezeichnet.
Inhalt
Auf einer Insel im südlichen Pazifik verliebt sich die Krankenschwester Nellie Forbush – im Range eines Leutnants – während des Zweiten Weltkrieges in den französischen Plantagenbesitzer Emile de Becque, der schon fortgeschrittenen Alters ist. Währenddessen beklagen die ruhelosen Seeleute unter der Führung des Unternehmers Luther Billis die Abwesenheit von Frauen und von Kampfhandlungen, die sie von der bedrückenden Langeweile befreien würden. Da erscheint Leutnant Joe Cable vom U.S. Marine Corps auf der Insel, um an einem gefährlichen Spionageunternehmen teilzunehmen, das dem Kampf gegen die Japaner eine Wende geben könnte. Billis überzeugt Leutnant Cable, ihn auf die geheimnisvolle und wertvolle Insel Bali Ha’i zu begleiten, weil nur er als Offizier Boote rekrutieren kann. Dort macht »Bloody Mary«, eine eingeborene Souvenirhändlerin , Cable mit ihrer Tochter Liat bekannt und beide verlieben sich ineinander.
Beide Paare machen Vorbereitungen auf die Hochzeit. Aber Nellie hat tief sitzende ethnische Vorurteile und Emile ist Witwer mit Kindern aus einer Ehe mit einer polynesischen Frau. Nellie muss sich entscheiden zwischen ihrer alten Befangenheit und ihrer Liebe zu Emile. Gleichzeitig weigert sich Cable, Liat zu heiraten – wegen ihrer Rasse. Obwohl Nellie und Cable sich der Bigotterie ihrer Einstellungen bewusst sind und sich dafür schämen, meinen sie, wegen des gesellschaftlichen Drucks keine andere Wahl zu haben.
Niedergeschlagen und in dem Gefühl, nichts mehr verlieren zu können, lassen sich Emile und Cable auf ihre gefährliche Mission ein, die sie erfolgreich abschließen, indem sie Nachrichten über feindliche Aktionen in die Heimat melden können. Die Operation Alligator startet und die ehemals untätig herum sitzenden Seeleute, inklusive ihres widerstrebenden Luther Billis, werden in die Schlacht geschickt. Cable wird während der Mission getötet und Emile entgeht nur knapp einem ähnlichen Schicksal. Er kehrt nach Hause zurück zu seinen Kindern und zu Nellie, die sich nun endlich zu ihm bekennt.[via Wikipedia]
Legendär die musikalische Umsetzung mit Liedern wie »Some Enchanted Evening«, »Younger than Springtime«, »I’m Gonna Wash that Man Right Outta My Hair«, This Nearly Was Mine” oder »Bali Hai«. In der Uraufführung 1949 verkörperte Ezio Pinza die männliche Hauptrolle; bei der konzertanten Erstaufführung an der Volksoper wird der führende italienische Opernbassist unserer Tage, KS Ferruccio Furlanetto, erstmals diese seine »Traumrolle« singen.
South Pacific
Musical in zwei Akten
nach dem Roman »Tales of the South Pacific« von James A. Mitchener
Leading Team
Richard Charles Rodgers (1902-1979)
Text von Oscar Hammerstein II und Joshua Logan
Konzertfassung: David Ives und Christoph Wagner-Trenkwitz
Konzertante Aufführung in englischer und deutscher Sprache
Premiere am Samstag, 16. Januarr 2010
3 Vorstellungen bis 20. Januar 2010
Cast
Nellie Forbush: Rebecca Nelsen
Emile de Becque: Ferruccio Furlanetto
Bloody Mary: Marjana Lipovšek
Leutnant Joseph Cable: Alexander Pinderak
Martin Bruny am Freitag, den
24. April 2009 um 01:02 · gespeichert in Broadway
Ein Musical über den amerikanischen Pianisten Liberace (1919-1987) wird im Herbst 2009 seine Broadway-Premiere feiern. Edmund Gaynes und Nancy Bianconi (”The Big Voice: God or Merman?”, “Picon Pie”) werden die New Yorker Show produzieren, die Regie hat Pamela Hall (”Danny and Sylvia: The Danny Kaye Musical”) übernommen.
Liberace war einer der schillerndsten Showstars der 1960er- und 1970er-Jahre. Wie Elvis liebte er den Luxus und besaß 13 Villen. Sein Vermögen wurde auf rund 100 Millionen Dollar geschätzt. In den 1950er-Jahren gewann er siebenmal hintereinander den Preis für den schnellsten Klassikpianisten der USA. Liberace war in der Lage, bis zu 6000 Noten in nur zwei Minuten korrekt wiederzugeben und galt deswegen als schnellster Pianist der Welt.
Berühmt wurde er schließlich durch seine kitschigen Las-Vegas-Shows, die er, auch hier wieder wie Elvis, in den extravagantesten Kostümen inszenierte. Sein Lieblingskostüm war der Chinchilla-Pelz, den er – mit einem verspiegelten Rolls-Royce auf die Bühne fahrend – sehr gerne neben seinen massiven Ringen – an jedem zweiten Finger – präsentierte.
Die Broadway-Show “Liberace: The Man, the Music and the Memories” stellt eines der legendären Las-Vegas-Events des Pianisten nach. Wayland Pickard wird als Liberace auf der Bühne stehen. Bereits im Jahre 2006 war Pickard in einer ähnlichen Show mit einem anderen Titel in Los Angeles zu sehen, und Anfang des Jahres verkörperte er Liberace in einer kalifornischen Musiktheaterproduktion.
Martin Bruny am Donnerstag, den
23. April 2009 um 15:48 · gespeichert in Wien
Vor einigen Tagen sorgte die Gratispostille “Heute” mit einer Meldung für Schlagzeilen, in der, sinngemäß, die programmmäßige Neuorienierung der Wiener Stadthalle (Halle F) in Richtung Musical angekündigt wurde. Heute fand eine Pressekonferenz der Wiener Stadthalle statt, und in punkto Musical ist bei wien.gv.at Folgendes nachzulesen:
Die Wiener Stadthalle und Vereinigten Bühnen Wien (VBW) werden noch heuer eine gemeinsame Gesellschaft gründen zur Entwicklung, Produktion und zum Vertrieb neuer Stoffe für Musicals, Shows und zeitgemäßer Entertainment-Programme.
Ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit den VBW wird auf dem Areal der Wiener Stadthalle ein Ausbildungszentrum zur Förderung junger Nachwuchs Show- und Entertainmenttalente etabliert werden. Ziel ist es, eine regional und international attraktive Ausbildungsstätte inklusive Probebühne für Tanz, Gesang und Schauspiel (Musiktheater) zu schaffen, die den Standort optimal nutzt, Tagesbespielung bringt sowie auch bereits bestehende Ausbildungsangebote integriert und bündelt.
Die Nachwuchsförderung betreibt die Wien Holding verstärkt nun bereits seit zwei Jahren. So erfolgreiche Produktionen wie Disneys “High School Musical” und “Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat” sind daraus bereits hervorgegangen.
Und ich war immer der Überzeugung, “High School Musical” sei eine Produktion des Perfoming Center Austria gewesen. Na da sieht man wieder, wie man sich täuschen kann.
Link
- wien.gv.at: Wiener Stadthalle: Mega-Spektakel und Top-Stars kommen
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