Archiv - Musical
Martin Bruny am Donnerstag, den
23. April 2009 um 14:30 · gespeichert in Wien

Erstmals wird an den Wiener Kammerspielen im September 2009 en suite gespielt. Das Erfolgsteam vom »Weißen Rössl«, Regisseur Werner Sobotka, Choreograph Ramesh Nair sowie der Musikalische Leiter Christian Frank, bringt “Sugar - Manche mögen’s heiß” auf die Bühne. Mirjam Weichselbraun ist als Sugar zu sehen, in weiteren Hauptrollen: Boris Pfeifer und Martin Niedermair. Die Premiere geht am 10. September 2009 über die Bühne.
SUGAR – MANCHE MÖGEN’ S HEISS
Musik von Jule Styne, Gesangstexte von Bob Merrill
Nach dem Film »Some Like It Hot« von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von Robert Thoeren
Leading Team
Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Amra Bergman
Kostüme: Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung: Christian Frank
Choreografie: Ramesh Nair
Cast
Sugar Kane, Sängerin und Ukulele-Spielerin: Mirjam Weichselbraun
Joe, ein arbeitsloser Saxophonist: Martin Niedermair
Jerry, ein arbeitsloser Bassist: Boris Pfeifer
Sir Osgood Fielding, ein Millionär: Siegfried Walther
Sweet Sue, Chefin der »Society Syncopaters«-Girl-Band: Susanne Draxler
Spats Palazzo, ein Gangsterboss: Toni Slama
und mit
Oliver Huether, Bernhard Viktorin. Thomas Mraz, Jasmin Bilek, Nina Tatzber, Daniela Lehner, Kerstin Löcker, Josef Blazivocs, Johannes Gerhart, Emanuel Kastner, Alexander Kuchar, Toni Matzl
PS: Für alle, die die Dame und vor allem die Herren auf dem Foto nicht erkannt haben: Es handelt sich um Boris Pfeifer, Mirjam Weichselbraun und Martin Niedermair.
Martin Bruny am Dienstag, den
21. April 2009 um 22:09 · gespeichert in Awards
Am 15. Mai 2009 werden die begehrten Drama League Awards im New Yorker Marriott Marquis Hotel verliehen. Es ist dies die traditionsreichste Preisverleihung der USA für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Theaters. Die Drama League wurde 1916 gegründet, seit 1933 werden Awards unter anderem für das beste Musical, das beste Theaterstück, das beste Musical-Revival und das beste Revival im Bereich des Sprechtheaters vergeben. Die Nominierungen für die 75. Drama League Awards aus Musicalsicht:
Distinguished Production of a Musical
- 9 to 5: The Musical - Music and Lyrics by Dolly Parton; Book by Patricia Resnick
- Billy Elliot: The Musical - Music by Elton John; Book and Lyrics by Lee Hall
- Fela! - Music by Fela Kuti; Book by Bill T. Jones and Jim Lewis
- Liza’s at the Palace… - Music and Lyrics by Various Artists
- The Marvelous Wonderettes - Music by Various Artists; Book by Roger Bean
- Road Show - Music and Lyrics by Stephen Sondheim; Book by John Weidman
- Rock of Ages - Music by Various Artists; Book by Chris D’Arienzo
- Shrek The Musical - Music by Jeanine Tesori; Book and Lyrics by David Lindsay-Abaire
- The Toxic Avenger - Music and Lyrics by David Bryan; Book and Lyrics by Joe DiPietro
- This Beautiful City - Music, Lyrics by Michael Friedman; Book by Steven Cosson and Jim Lewis
Distinguished Revival of a Musical
- Enter Laughing - Music by Stan Daniels, Book by Joseph Stein
- Garden of Earthly Delights - Music by Richard Peaslee
- Guys and Dolls - Music and Lyrics by Frank Loesser; Book by Jo Swerling and Abe Burrows
- Hair - Music by Galt MacDermot; Book, Lyrics by Gerome Ragni, James Rado
- Pal Joey - Music by Richard Rodgers; Lyrics by Lorenz Hart; Book by John O’Hara
- West Side Story - Music by Leonard Bernstein; Lyrics by Stephen Sondheim; Book by Arthur Laurents
Die komplette Liste der Nominierungen bietet Playbill.
Martin Bruny am Montag, den
20. April 2009 um 10:06 · gespeichert in Ausbildung
Nach Meldungen der Wiener Gratispostille “Heute” könnte Wien neben dem Raimund Theater und dem Ronacher bald ein drittes fixes Musicalhaus bekommen. Genau gesagt plant angeblich die Wiener Stadthalle, sich zum Teil selbst neu zu erfinden, den Spielplan der Halle F (mit rund 2000 Sitzplätzen) umzustrukturieren und vermehrt auf Musical zu setzen.
Darüber hinaus möchte man sich selbst als Ausbildungsstätte für Musicaldarsteller mit angeschlossenem Internatsbetrieb etablieren.
Inwieweit diese Meldung stimmt, wird man in den kommenden Tagen wohl bei einer angesetzten Pressekonferenz der Wiener Stadthalle erfahren.
Martin Bruny am Samstag, den
18. April 2009 um 00:04 · gespeichert in Wien, Skurriles

In den Staaten berichtet man über “Frühlings Erwachen”, die Wiener Fassung des Duncan Sheik/Steven Sater-Musicals “Spring Awakening”, auf ganz eigene Art und Weise, nämlich in Form einer Bildreportage. In PLAYBILL zu sehen: die Fassade des Ronachers.
Bemerkenswert die Tippfehler in dem Artikelchen dazu. Aus Steven Sater wird Stephen Sater, aus Frank Wedekind wird Franz Wedekind, und was ein “alt-rock musical” ist? Keine Ahnung. Zum Artikel geht es –> hier.
Martin Bruny am Freitag, den
17. April 2009 um 08:07 · gespeichert in Wien
In einschlägigen deutschen Fanforen laufen bereits Diskussionen unter abstrusen Titeln wie “Verfilmungen, die die Welt nicht braucht”, während man in englischsprachigen Fanforen dem Projekt aufgeschlossener gegenübersteht: Die Rede ist von einer möglichen Verfilmung des Rockmusicals “Spring Awakening” (Duncan Sheik/Steven Sater).
Das Magazin “Hollywood Reporter” bringt als möglichen Regisseur McG (Joseph McGinty Nichol) ins Spiel, der für Filme wie “We Are Marshall” und “Charlie’s Angels” sowie für Videoclips für Acts wie Smash Mouth und Offspring verantwortlich zeichnet. McG arbeitet derzeit mit Steven Sater an einer Adaptierung des Musicals für die Leinwand und ist, so der Hollywood Reporter, auch als Regisseur vorgesehen.
Ein Sprung ins Ronacher. Hier spielt man die deutschsprachige Version der Show vor leider recht trister Kulisse. Der 2. Rang scheint geschlossen zu sein, der 1. Rang recht dürftig gefüllt und auch das Parkett ist selten ausverkauft. Erfeuliche Nachrichten gibt es dennoch: Mitte Mai wird eine Live-Highlights-CD vom Wiener Label MG Sound veröffentlicht.
Link
- Playbill: McG Will Likely Direct Spring Awakening Film
Martin Bruny am Freitag, den
17. April 2009 um 07:34 · gespeichert in Wien
»Hair ist die ins Bild umgesetzte, getanzte, gesungene, gespielte Philosophie einer Jugend, die eine heile Welt ersehnt, eine Welt ohne Bomben, Völkermord und Hunger, eine Welt der Liebe«, schrieb Ulrike Pretorius 1968 zur deutschsprachigen Erstaufführung von »Haare«. Die Utopie wird im Jahr ihrer Geburt, 1968, auf den Markt geworfen. Songs über Drogenkonsum und Rassendiskriminierung, freie Liebe, den Vietnamkrieg und Umweltverschmutzung sorgten für wohlige Empörung und echte Begeisterung.
Die Hair-Story öffnet den Radius schon in der ersten Szene gehörig, da nämlich rattern alle Schauspieler mal kurz herunter, wen sie alles verkörpern werden: nicht nur Janis Joplin oder Jimi Hendrix, auch Rudi Dutschke, Scarlett O’Hara, Charles Manson, einen Vertreter des Ku-Klux-Klan oder »eine Vietnamesin«. Assoziativ vollgestopft ist auch der enge, niedrige Bühnenraum mit Showtreppe und Indianerzelt, Regenbogen und Amerikaflagge, marokkanischen Hockern und Holzkreuz. Eine Rumpelkammer der Geschichte. (…) Es sind solche Zitate und Querverweise, die Spaß machen an der Hair Story. (…) Die Tour de Force wird von den Schauspielern bestens bewältigt. (nachtkritik.de)
Gastspiel Theater Neumarkt Zürich im Schauspielhaus Wien
HAIR STORY. Ein Stück mit Songs und unvermeidlichen Bezügen zum Musical von 1968
Uraufführung
Termine: 17. und 18. April 2009, 20 Uhr
Regie: Barbara Weber
Texte: Barbara Weber, Martin Bieri, Mike Müller
Mit: Alicia Aumüller, Stella Spinas, Jörg Koslowsky, Sebastian Rudolph, Thiemo Strutzenberger
Martin Bruny am Freitag, den
17. April 2009 um 07:30 · gespeichert in Wien
Am Anfang des Projektes des Theaters der Jugend mit elf Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren stand nicht mehr als ein gemeinsam gefundener Begriff: Weltuntergang! Erste Fragen entstanden: Wann wird die Erde untergehen? Oder geht sie gar nicht unter? Wie wird mein letzter Tag aussehen? Wird es wehtun? Werden wir alle in Vergessenheit geraten? Wen rufe ich noch an? Was passiert danach? Was ist das Letzte, das ich noch unbedingt tun will? Alle wesentlichen Fragen scheinen sich zu verdichten angesichts der Annahme, dass in einer Woche die Welt untergeht. Einzelne Figuren wurden entwickelt und in dieser theatralen Recherche auf eine intensive Reise mit ernsten, absurden und witzigen Situationen geschickt: Was machen wir mit einer Woche Leben? Die Texte zu diesem Projekt wurden von den Spielerinnen und Spielern selbst geschrieben.
eine woche leben!
Eine theatrale Recherche der Theatergruppe klub15
zum Thema Weltuntergang
Konzept/Regie: Harald Volker Sommer, Theaterpädagoge des TdJ
Ensemble: Adensamer Teresa, Awami Nora, Beclin Anna, Granser Marietheres, Geyer Lena, Karmel Julia, Kneissl Antonia, Lefà¨vre Xenia, Schenk-Mair Florian, Simon Scholz, Simone Weiss
Ort: Theater im Zentrum, Liliengasse 3, 1010 Wien
Zeit: 28., 29. und 30. April 2009 um jeweils 19.30 Uhr
Dauer der Vorstellung ca. 1 Stunde, ab 13 Jahren
Karten: 2 Euro (unbedingt vorbestellen!) unter 01/521 10 217 oder harald.volker.sommer@tdj.at
Martin Bruny am Freitag, den
17. April 2009 um 07:08 · gespeichert in Deutschland
… fragt die “Berliner Morgenpost” und bringt neben allem anderen auch einige interessante Passagen zur Wien-Produktion des Mel-Brooks-Musicals “The Producers”:
Für die Vereinigten Bühnen Wien war es kein guter Ausgang. Das altehrwürdige Ronacher wurde nach einem aufwendigen Umbau am 30. Juni 2008 mit “The Producers” eröffnet. “Nach den ersten Kritiken hätte man denken können, dass uns das Publikum die Bude einrennt”, sagt Andreas Bieber. “Aber das ist nicht passiert.” Eine Auslastung von 70 Prozent ist eine Quote, von der manch anderes Theater nur träumt. Aber wenn man sich einen Hit erhofft und dann einen einigermaßen guten Erfolg bekommt, ist man schnell unzufrieden.
Woran lag’s, dass die Zuschauer in Wien nicht wie erwartet in die kurzweilige Show kamen? Cornelius Obonya hat folgende Erklärung: “Ich bin Österreicher. Bei uns wurden gewisse Diskussionen, die in Deutschland über Jahrzehnte geführt wurden, nicht geführt. Ganz simpel. Und das merkt man auch im Saal. Ich merke das, wenn Andy Bieber und ich die Hakenkreuz-Binden rausziehen. Es reicht schon der Stahlhelm am Anfang. Da geht ein kleiner Riss durchs Publikum. Man darf nicht vergessen, dass diese Leute bei uns als dritter Nationalrats-Präsident im Parlament sitzen. Bei uns fliegen keine Molotow-Cocktails auf Ausländerheime. Wir hatten kein Hoyerswerda in Österreich. Aber dafür sind sie bei uns schön brav integriert in die Demokratie, die wir so haben.”
In Österreich, so Johannes Fiala, Künstlerischer Produktionsleiter der VBW, ist das Zeigen verbotener Zeichen klar geregelt: “Es gibt einen Passus im Verbotsgesetz, dass Kabarett und Theater die verfassungsfeindlichen und -widrigen Symbole verwenden dürfen.” Wie sieht das in Deutschland aus? Zwar gibt es hier auch eindeutige Gesetze. Aber in Juristenkreisen ist man sich sicher, dass es bei uns “mindestens einen Moralapostel geben wird, der hofft, durch einen Aufschrei berühmt zu werden”.
Sollten Sie jetzt immer noch nicht wissen, ob das Stück politisch korrekt ist: Nein, ist es natürlich nicht. Aber es gibt laut Hauptdarsteller Obonya einen einfachen Grund, warum jede Kritik von vornherein ausscheidet: “Wenn eine so große Komödie auch noch von einem Juden geschrieben ist, dann kann man sich als halbwegs intelligenter Mensch denken, dass da auch was dahinter ist. Und die Leute sollen darauf kommen, dass es neben dem Lachen noch um etwas anderes geht. Ich denke mir, die Menschen in Wien sind einfach zu satt, um sich solche Gedanken noch zu machen. Unsere Hoffnungen ruhen daher auf den Berlinern. Ich denke, in Berlin gibt es ein wenig mehr Aufprallfläche.”
Zum Artikel “Kann Berlin über Hitler lachen?” gehts –> hier.
Auch die BILD fragt sich, ob man in Berlin über Hitler lachen darf und bringt Bilder –> hier.
Martin Bruny am Donnerstag, den
16. April 2009 um 14:42 · gespeichert in Wien
Ein PDF mit Unterrichtsmaterialien zu “Frühlings Erwachen”, einer “Rockoper”, wie man in diesen Unterrichtsmaterialien nachlesen kann, bieten die Vereinigten Bühnen Wien –> hier zum Download an. Gute Sache. Das Reclam-Heftl mit dem Stück von Frank Wedekind muss man auch nicht “kaufen”, das “Projekt Gutenberg” bietet es gratis online an –> hier. Die Show gibt es noch bis Ende Mai im Ronacher.
Martin Bruny am Donnerstag, den
16. April 2009 um 10:34 · gespeichert in Musical, Castingshows
Am 22. August 2009 findet die London-Premiere der Bühnenversion des Disney-Fernsehhits “High School Musical 2″ statt. Die Besetzung der männlichen Hauptrolle, Troy, wird am 8. Mai fixiert, nämlich dann, wenn ein Fernsehcasting sein glorioses Finale hinter sich gebracht haben wird.
Der englische Fernsehsender GMTV wird die Castingshow Anfang Mai senden, die Auditions dafür finden am 19. und 20. April 2009 in London statt.
Die Bühnenversion wird nach der Premiere im Londoner New Wimbledon Theatre auf England/Irland-Tour gehen. Bis Januar 2010 sind Stationen in Plymouth, Sheffield, Oxford, Ipswich, Brighton, Wolverhampton, Southampton, Leeds, Belfast und Birmingham fixiert.
Produziert wird das Musical von Stage Entertainment UK Ltd. gemeinsam mit Disney Theatrical Productions. Die TV-Sendung “High School Musical 2″ haben seit der Erstausstrahlung im September 2007 weltweit über 273 Millionen Menschen gesehen.
Bill Taylor, CEO von Stage Entertainment UK:
We are delighted to continue the partnership with our friends at Disney to bring the next part of the High School story to audiences in Britain and Ireland. This tour has been very carefully priced in such a way as to make it accessible for families to enjoy the show together. I’ve never known an audience reaction like that which we experience at High School Musical shows and we look forward to welcoming more people, young and old, for the second instalment.
Links
- High School Musical 2 Live On Stage
- GMTV
- Playbill: High School Musical 2 Launches TV Reality Contest for Actor to Play Troy Bolton
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