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Archiv - Musical

YOUR CHANCE.de - neues Castingportal geht online

Ein Castingportal der UFA Film & TV Produktion GmbH in Zusammenarbeit mit RTL Radio, Stage Entertainment und MySpace geht im Februar 2009 an den Start. Auf www.yourchance.de haben Talente, neue Gesichter und Menschen mit besonderen Begabungen die Möglichkeit, sich zu registrieren und Bewerbungsvideos für Castings online zu stellen.

In der Startphase wird die UFA auch redaktionelle Beträge rund um das Thema Casting online stellen: Tipps, Interviews mit Schauspielern und vieles mehr.

Das erste Casting wird für die SWR-Ratesendung “Sag die Wahrheit”, die von der Ufa-Tochter Grundy Light Entertainment hergestellt wird, durchgeführt.

Linktipp: “Marie Antoinette/Theater Bremen” - Das “Making of …”

–> hier

USA: “Jesus Christ Superstar” goes Gospel


Eine Gospel-Version des Webber/Rice-Klassikers “Jesus Christ Superstar” geht ab 21. Januar 2009 im Alliance Theatre von Atlanta über die Bühne. 50 Sänger werden dem Musical einen ganz neuen Touch geben. Die Neuinterpretation wurde von Louis St. Louis entwickelt, einem Broadway- und Filmkomponisten, der als Musikalischer Leiter Filme wie “Grease”, “Grease 2″ oder “The Wild Party” betreut hat.

Videomaterial und zusätzliche Infos bietet die Website des Alliance Theatre –> hier

Eine Gospel-Version wäre sicher auch für Wien eine Überlegung wert. Michael Schnack als Musikalischer Leiter wäre da sicher eine gute Wahl. Bis dato ist aber noch nicht bekannt, ob es 2009 überhaupt eine Aufführung der Rockoper in Wien geben wird.

Dress Circle Awards 2009: The Greatest Musical of the Last 30 Years

Dress Circle ist für alle musicalbegeisterten London-Besucher eine Pflichtstation bei jeder Reise in die Musicalmetropole Englands. Man findet dort nicht nur immer die aktuellsten Cast CDs, sondern auch Raritäten aus aller Welt, und wenn man sich mit den Leuten da ein wenig unterhält, bekommt man durchaus auch so manchen Tipp, welche Plattenneuerscheinungen gerade am empfehlenswertesten sind. Das Konzept des Shops wurde vielfach kopiert und nie erreicht, die Angestellten sind freundlich, die Atmosphäre im “Showbiz Shop” ist einzigartig.

30 Jahre Dress Circle, das war Anlass genug für den Shop, eine Umfrage nach den beliebtesten Musicals der letzten 30 Jahre zu starten. Das Ergebnis ist nun nicht wahnsinnig überraschend, spiegelt aber teilweise ganz gut das wider, was in London recht erfolgreich war und ist (oder hätte sein können):

1st Place Wicked
2nd Place Les Misà©rables
3rd Place The Phantom of the Opera
4th Place Sweeney Todd
5th Place Rent
6th Place The Rocky Horror Show
7th Place The Lord of the Rings
8th Place Blood Brothers
9th Place West Side Story
10th Place Hairspray

“Les Misà©rables” am zweiten Platz. So mancher Amerikaner mag das wohl am wenigsten verstehen. Schlicht und einfach deswegen, weil die “Broadway-Leute” Les Mis noch nie mochten. Im Mai 2008 ist die überarbeitete Taschenbuchauflage von “Broadway Musicals: The 101 Greatest Shows of All Time” (Ken Bloom, Frank Vlastnik und Jerry Orbach) erschienen. Die Autoren haben sich für diese Neubearbeitung dazu entschieden, 5 Shows rauszukicken und dafür 5 neue reinzunehmen. Entfernt wurden: “Les Misà©rables”, “George White’s Scandals”, “A Connecticut Yankee”, “The Full Monty” und “Destry Rides Again”. Hinzugefügt hat man: “Grease”, “Sunday in the Park with George”, “Wicked”, “Grey Gardens”, “Avenue Q” und “The Drowsy Chaperone”. Natürlich darf man die Frage stellen, ob ein Buch, in dem die besten 101 Broadway Musicals gelistet sind und das auf Les Mis verzichtet, so umwerfend relevant sein kann, aber mein Gott, es ist eben der Broadway, und da gelten andere Gesetze als in Europa.

Foto: VBWDas hat man nicht zuletzt bei Mel Brooks’ “The Producers” gemerkt - einer Show, die für den Broadway maßgeschneidert war und es im deutschsprachigen Teil Europas bisher schwer hat.
Um den wunderschönen Saal des Wiener Ronacher vollzubekommen, ist nun auch das letzte “Tabu” gefallen. Hat man es bisher vermieden, einen Konnex zu Hitler in der Promotion für das Musical herzustellen, ist er nun zum Plakatsujet mutiert.
Das soll nun keine Kritik sein, im Gegenteil. Das wäre vermutlich kein so übler Weg gewesen, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Etablissement zu lenken. Und wenn Mel Brooks zur Premiere erschienen wäre, hätte er sicher einen Kamm bei sich gehabt, wenn Sie wissen, was ich meine …
Von wegen, “The Producers” ist kein Hitler-Musical, kann man nun mit Hinweis auf eben dieses Plakat sagen, egal ob gerechtfertigt oder nicht.

Gloria Theater 2009: Maya Hakvoort in “Kiss me, Kate”

Foto: Gloria Theater

Als das Wiener Gloria Theater im Vorjahr mit “Little Shop of Horrors” erstmals eine Musicalproduktion ankündigte, waren die Zweifel groß, wie das denn wohl werden würde. Aber es gibt sie, die Musical-Überraschungen, und die Show wurde ein voller Erfolg. Warum also nicht eine Nachfolgeproduktion auf die Beine stellen?

2009 folgt also der zweite Streich, und es ist ein Klassiker von Cole Porter, den das Gloria Theater vom 11. März bis 26. April 2009 spielen wird: “Kiss me, Kate”. Die Cast steht mittlerweile fest, zu sehen sind: Maya Hakvoort, Meike Kopka, Tina Schöltzke, Nini Stadlmann, Dominik Büttner, Peter Faerber, Valentin Frantsits, Peter Lodynski, Markus Mitterhuber, Gerald Pichowetz, Rudolf Pfister, Christoph Sommersguter, Christian Rovny, u. a.

Kiss me, Kate
Eine musikalische Komödie von Samuel und Bella Spewack
Gesangstexte von Cole Porter
Deutsch von Günter Neumann
Musik von Cole Porter
für das Gloria Theater bearbeitet von Pola Claricini & Peter Lodynski
Gloria Theater, Prager Straße 9, 1210 Wien
Karten: 278 54 04; Tageskassa: täglich von 13.00 – 19.00 Uhr außer Sonn- und Feiertag
Abendkassa: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

Maya Hakvoort ist 2009 auch in der Produktion “Gustav Klimt” (Theaterzelt Gutenstein, Premiere: 2. Juli 2009) zu sehen.

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Michael Kunze zum Musiktheater in Deutschland

Sind Stadt- und Staatstheater zu zaghaft, wenn es um Musicals geht?

Wir haben keinen wirklichen Markt für Theaterkultur. Unsere Subventionstheater bilden ein geschütztes Biotop. In diesem Biotop wächst das, was gefördert wird, und gefördert wird das, was Intendanten für förderungswürdig halten. Das Problem ist, dass der Maßstab dafür von den Feuilletons und den meinungsbildenden Kreisen der gebildeten Oberschicht geliefert wird. Ein Intendant, der sich bereit erklärt, Musicals zu kreieren und zu spielen, hat es sehr schwer – nicht nur in den Printmedien, sondern auch bei den meinungsbildenden Menschen innerhalb einer Stadt, eines Landes und vor allem bei den Kollegen. Diese Kreise entscheiden aber über seine Karriere. Wieso also sollte er sich für das Musical einsetzen, nur weil die Zuschauer es wünschen?

Wie sieht Ihre Zukunftsvision für das Musical in Deutschland aus?

Zugegeben, zum Angebot eines Stadttheaters gehört in jeder Spielzeit in der Regel ein Musical. Aber bei der Auswahl nimmt man das Genre nicht ernst. Man wirft dem Publikum gewissermaßen einen Knochen hin. Mein Wunsch wäre, dass man Autoren aus Deutschland eine Chance gibt oder öfter einen Stephen Sondheim aufführt, der hierzulande noch viel zu wenig bekannt ist und wie viele andere der bedeutendsten Musicalautoren nur von subventionierten Bühnen gespielt werden kann.

Was könnten Zuschauer dann erwarten?

Musiktheater kann heute eigentlich alles. Man muss nur aufhören, das Musical am Broadway zu messen. Schon in Off-Broadway-Theatern sieht man Innovatives und Erstaunliches. Zum Beispiel das Stück »Passing Strange«, das es 2008 an den Broadway geschafft hat. Es ist die Geschichte eines in Berlin lebenden jungen Komponisten, der in einer Identitätskrise steckt. Erzählt wird sie von einem Hip-Hop-Sänger, der sich mit seiner Gitarre in der Bühnenmitte befindet. Die Schauspieler stehen um ihn herum und spielen, was er singt. Das ist Musical in seiner reinsten Form, dafür brauche ich gar keine große Bühne. Es zählt hier nur die Qualität der Musik und der Texte. Solche Entwicklungen gehen an uns vorbei, weil wir nicht teilnehmen an dieser Kunstform, die so lebendig ist. Ähnlich innovativ ist die Musicalversion von »Frühlings Erwachen«, die derzeit Triumphe feiert außerhalb Deutschlands. Es ist eine dumme und arrogante Haltung, Musiktheater von vornherein als Bustourismus-Event einzuordnen, das nichts mit seriösem Theater zu hat.

»Sweeney Todd« ist Ihr Lieblingsstück. Warum?

Dieses Musical ist eine virtuose Leistung. Ein Meisterwerk. »Sweeney Todd« wird mit Sicherheit eines Tages im Repertoire der Opernhäuser seinen Platz finden.

Link
- Osnabrücker Zeitung: »Amerikaner wissen nicht mehr als wir«

Presseschau: Das Musical ist das Musical unserer Zeit

Am 4. Januar 2009 veröffentlichte WELT ONLINE-Autor Alan Posener eine Art Analyse aktueller Musicals mit dem (un)sinnigen Titel “Das Musical ist die Oper unserer Zeit”. Bezeichnet wird der Artikel als “Liebeserklärung” an das verachtete Genre des Musiktheaters. Fakt ist aber, dass man gerade mit solchen Nullschlagzeilen eher das Gegenteil dessen erreicht, was man denn so anstreben möchte.

Der Artikel ist stellenweise pures Schönreden, wenn es beispielsweise heißt:

Abend für Abend strömt das Publikum in die ausverkauften deutschen Musical-Theater.

Lebe ich in einer anderen Welt? Habe nur ich die mittlerweile recht ausgeprägte Krise des Musicals nicht mitbekommen? Kann man das Musicalgenre auf drei oder vier Big-Budget-Musicals reduzieren, die freilich auch nicht “Abend für Abend” ausverkauft sind, weil bestimmte Preiskategorien gar nicht mehr in den Verkauf gelangen?

Der eigentlich lächerlichste und ärgerlichste Teil des Artikels betrifft dann die vom Autor als “Hitler-Musical” bezeichnete Show “The Producers”:

Doch gibt es zu denken, dass eine derart glänzende Inszenierung wie “The Producers / Frühling für Hitler” von Mel Brooks nach nur sieben Monaten in Wien die Zelte abbrechen und nach Berlin umziehen muss. Ist das Stück zu intelligent? Reicht es, das Publikum mit Klamauk und Schwulenwitzen wie beim “Schuh des Manitu” oder mit einer Nummernrevue wie beim “Queen”-Musical in Stuttgart und, wenn man ehrlich ist, bei “Mamma Mia!” abzufüttern? Wollen die Leute nicht mehr als ein Kessel Buntes und am Ende einen Rausschmeißer, bei dem sie auf dem falschen Beat mitklatschen können?

Hier irrt der Autor. Au contraire, gerade hier beweist das Publikum, dass es immer recht hat. Denn im Vergleich zu den einfallsreichen Melodien, die ein Martin Lingnau zu komponieren imstande ist, kommt der Musikabklatsch eines Mel Brooks billig daher, gleich, ob er 8, 19 oder 9000 Tony Awards dafür bekommen hat. Und ob jemand über Hitler lachen will, hat tatsächlich etwas mit Intelligenz zu tun, nämlich mit emotionaler Intelligenz. Eine Show, die für amerikanisches Publikum geschrieben wurde, 1:1 nach Europa und da ausgerechnet nach Wien zu verfrachten, wo man nach wie vor im Stadium des Verdrängens und maximal des Vergessens steckt, hat sich eben als falsche Strategie herausgestellt.

Ein wenig liest sich der Artikel wie ein Jubelruf auf eine Firma: Stage Entertainment. Aber ist es nicht gerade diese Firma, die, wie oben zitiert, das Publikum mit Shows wie “Mamma Mia” abfüttert? Die Stage Entertainment Group mag übrigens ihre eigene Kaderschmiede haben, wie der Autor erwähnt, aber nicht vergessen sollte man, dass es gerade in Deutschland eine Unzahl an Ausbildungsstätten gibt. Einen Überblick gibt es –> hier

Schön, dass jemand eine “Art Liebeserklärung” schreiben möchte, nur sehe ich sie nicht ganz.

…………………………………….

Der KURIER veröffentlichte in seiner aktuellen Ausgabe ein Interview mit “Rudolf”-Regisseur David Leveaux. Auch hier wird das Thema “The Producers” angesprochen:

“The Producers” am Ronacher hätten besser laufen sollen. Haben Sie als Tony-Award-Gewinner einen Rat für die Vereinigten Bühnen?
Nein. Ich denke, es war sehr mutig von Kathrin Zechner, es hier mit den »Producers« zu versuchen. Eine Herausforderung! Und interessant! Ich hab’s mir angeschaut und denke, es ist ein ziemlicher Brocken fürs hiesige Publikum.

Vielleicht wäre besser, die Amerikaner würden nicht verlangen, dass hier nur die Kopie einer Broadway-Produktion auf die Bühne kommt.
Da bin ich vollkommen bei Ihnen. Doch die VBW haben Musicalstandards gesetzt, die einzigartig in Europa sind. Die Europäer glauben nach wie vor, der Broadway ist der Standard für alles. Von dieser Idee muss man sich lösen. Abgesehen davon, dass ich auch nicht wüsste, was das Broadway-Musical ausmachen soll. Es gibt keine Formel. Oder doch: Alles, was du dem Publikum bieten musst, ist eine großartige Show. Ich würde keine meiner Broadway-Shows für Wien wiederholen. Hier muss man was Neues machen – zum Beispiel “Rudolf”.

Schöner Schlusssatz.

Links
- Welt Online: Das Musical ist die Oper unserer Zeit
- KURIER: Der Tod als letztes Kunstwerk

Premiere für “Spring Awakening” … in Budapest


“Spring Awakening”, das Musical von Duncan Sheik und Steven Sater, basierend auf dem Drama “Frühlings Erwachen” von Frank Wedekind, feiert seine ungarische Erstaufführung am 7. Februar 2009 im Budapester Nyugati Teà¡trum. In der Eigeninszenierung sind die Rollen wie folgt besetzt:

Wendla: Bernadett Và¡gà³/Dalma Viczina /Anna Török
Melchior: Balà¡zs Angler/ GergÅ‘ Kossuth/àdà¡m Pà¡sztor
Moritz: György Horvà¡th/Dà¡vid Pirgel/György Mihà¡lka
Ilse: Annamà¡ria Baranyai/Zsuzsi Và¡gà³/Nà³ra Rà©der
Martha: EnikÅ‘ Moravszki/Boglà¡rka Simon/Nà³ra Rà©der
Otto: Szabolcs Kà¡dà¡r/àdà¡m Pà¡sztor
Georg: Dà©nes Kocsis/György Mihà¡lka
Hanschen: Balà¡zs Gulyà¡s/àdà¡m Pà¡sztor
Ernst: Szilà¡rd Zà¡dori/György Mihà¡lka
Anna: Tünde Kiss /Anna Török
Thea: Lili Flà³ra Zalatnay/Anna Török
sowie: Szilveszter P. Szabà³ und Mà¡ Bajcsay

Die Übersetzung ins Ungarische stammt von Gà¡bor Miklà³s und Szilà¡rd Somogyi. Die Musikalische Leitung übernimmt Richard Riederauer. Szilà¡rd Somogyi führt Regie, àkos Tihanyi ist für die Choreographie zuständig.

Link
- Budapester Nyugati Teà¡trum
- Castfotos

Andrew Lloyd Webber: »Love Never Dies« auf Coney Island

Andrew Lloyd Webber at the set of Image via WikipediaIm Juni 2007 haben die Pläne Andrew Lloyd Webbers, seine neue Show, die Fortsetzung des Megahits “The Phantom of the Opera”, auf Schiene zu bringen, einen herben Rückschlag einstecken müssen. Otto, die damals sechs Monate alte Hauskatze des Komponisten, zerstörte die Notenberge (wie auch immer). Nun, Otto hat das Unglück nicht lange überlebt, wie man hört, ein paar Monate später wurde das Kätzchen von einem Auto auf offener Straße überrollt.

Mag das nur kein böses Omen für “Love Never Dies” sein, wie die mittlerweile nun fertiggestellte Fortsetzung des Phantoms heißt. “The Phantom of the Opera” haben in 124 Städten rund 80 Millionen Menschen gesehen. Man erwartet also viel von “Love Never Dies”. Und da Promotion alles ist, hat sich der Komponist auch etwas Besonderes für die Premiere ausgedacht. Die Show wird Ende 2009 in drei Städten, nämlich in London, in New York und in einer Stadt in Asien ihre Uraufführung feiern.

Die Handlung von “Love Never Dies” setzt zehn Jahre nach dem Ende von “The Phantom of the Opera” an. Der Schauplatz: Coney Island, ein gigantisches, am Meer gelegenes Vergnügungsviertel in Brooklyn, New York. Webber:

It was the place. Even Freud went because it was so extraordinary … people who were freaks and oddities were drawn towards it because it was a place where they could be themselves.

Das Phantom wird mit Christine wiedervereint sein, wer die Rollen verkörpern wird, steht noch nicht fest, auch wenn Webber meint:

We are pretty clear who our Phantom is going to be - I can’t say who.

Link
- The Times: Phantom: Love Never Dies, the sequel to Lloyd Webber’s popular musical may open on three continents

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Berlin: Des Admiralspalasts “Producers”-Strategie

Cover of Cover of The Producers (1968 Film)Am 15. Mai 2009 feiert das Mel Brooks-Musical “The Producers” seine Deutschland-Premiere. Gezeigt wird die Wiener Fassung mit den Darstellern der Wiener Produktion. Im Orchestergraben spielen fünfzehn Musiker aus Deutschland.

Anders als in Wien geht man in Berlin an die Bewerbung der Show heran. Das “H”-Wort wird nicht gänzlich verschwiegen. Auf der Homepage wird die Produktion als “THE PRODUCERS - Frühling für Hitler” angekündigt, in einem Mediaplayer wird aus dem “Producers”-Film von 1968 die “Frühling für Hitler”-Showsequenz gezeigt.

Danach kann man immer noch darauf eingehen, dass es sich bei “The Producers” um kein “Hitler”-Musical handelt, auch wenn es völlig unsinnig ist, weil ein Thema (in einem bestimmten Gebiet) auch von der Bedeutung her so übermächtig sein kann, dass es alles andere überwiegt. Wer das nicht begreift, wird “The Producers” nicht erfolgreich vermarkten können.

Link
- Admiralspalast Berlin/”The Producers”

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