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Archiv - Musical

Schweiz/Japan: Japanischer TV-Produzent plant “Heidi”-Musical-Doku

Heidi30 bis 40 Millionen Zuschauer, auf sie kann die japanische TV-Station NHK verweisen.

Der Genfer David Zoppetti lebt seit 21 Jahren in Japan, produziert Sendungen für NHK und hat große Pläne mit dem zweiten Teil des Schweizer Musicals “Heidi”, das am Donnerstag auf der Walenstadter Seebühne Premiere feierte.

Neben Szenen aus dem Heidi-Musical soll auch die ganze Region mit ihren Schön- und Eigenheiten gezeigt werden. Für die Moderation will Zoppetti eine der berühmtesten Schauspielerinnen Japans verpflichten.

Zoppetti: “NHK ist so etwas wie das BBC Japans. Geplant ist, alleine das Musical selber mit vier bis fünf TV-Kameras auf Film zu bannen. Das Budget für ein solches Projekt beläuft sich schnell einmal auf mehrere Millionen.”

“Heidi” ist in Japan enorm populär. Der bekannteste Heidi-Zeichntrickfilm stammt aus Japan und feiert 2008 sein 35-Jahr-Jubiläum. [St. Galler Tagblatt]

Seefestspiele Mörbisch: “Musical geht nicht.”

Harald Serafin, der kauzige Operettenintendant der Seefestspiele Mörbisch, und sein Verständnis der Grenze zwischen Operette und Musical, in einem Interview mit der Burgenländischen Volkszeitung:

BVZ: 2009 wird es noch interessanter; da macht Mörbisch eine Wende. Dann soll statt Operette Musical kommen. Kann dieser Schwenk eigentlich gut gehen?
Serafin: Musical geht nicht. 50 Jahre Operette – wenn man damit bricht, dann irritierst du das Publikum. Darum: »Bleib bei deinen Leisten.«

BVZ: Nun steht 2009 aber doch »My fair Lady« auf dem Programm. Das ist doch ein Musical, oder?
Serafin: Ja, bestimmt: »My fair Lady« werde ich machen. Das ist aber die Grenze. Weiter kann ich nicht gehen. Für mich ist es eine Mischung – ein Übergang von der Operette zum Musical. Bis dahin kann ich gehen. »Kiss me Kate« kann ich schon nicht mehr geben.

BVZ: Das heißt, »My fair Lady« kann man in Mörbisch noch spielen?
Serafin: So ist es. Und dann muss man wieder zurück zur »goldenen Operette«.

“Hairspray”: Soundtrack wird zum Bestseller

Hairspray SoundtrackDer Soundtrack zum Filmmusical “Hairspray” punktet nun auch in den US-Billboard-Charts. Innerhalb der letzten Woche verkaufte sich die Scheibe 71.625 Mal und katapultierte sich auf Platz 4 der Billboard Top 200, auf Platz 1 der Billboard Independent Label Charts, Platz 2 der Billboard Soundtrack Charts und Platz 2 der Billboard Digital Album Charts.

Jason Linn, Executive Vice President of Music von New Line Cinema:

The Hairspray soundtrack got off to a great start before the movie’s release, but now as more people see the film and discover the music, the soundtrack has just exploded. Once they see the film, audiences feel like they need to immediately own this record because it features amazing performances and, just like the film, is a fun, high-energy ride.

Der “Hairspray”-Soundtrack wurde am 10. Juli veröffentlicht und enthält drei Songs, die speziell für die Filmversion des Broadway-Musicals geschrieben wurden: “Ladies’ Choice”, “New Girl In Town”, und “Come So Far”. Produziert wurde die CD von Marc Shaiman, der auch als Komponist fungiert. Die Texte stammen von Scott Wittman und Shaiman.

Aus dem Pressetext zur Produktion:

Sixteen years after the release of the original film, New Line Cinema is bringing a feature film adaptation of the Tony Award-winning Broadway production of Hairspray to life. Featuring new and original material based on John Waters’ 1988 cult classic about star-struck teenagers on a local Baltimore dance show, the comedy features a remarkable collection of talent including John Travolta, Queen Latifah, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken, Amanda Bynes, Allison Janney, Brittany Snow, Zac Efron, Elijah Kelley, director and choreographer Adam Shankman (Bringing Down The House), and producers Craig Zadan and Neil Meron (Chicago). The new screenplay for Hairspray was written by Leslie Dixon (Freaky Friday, Outrageous Fortune). Hairspray debuted in theatres nationwide on July 20. [broadwayworld.com]

Broadway: Erstes Reading für “Nine to Five” - ein Musical von Dolly Parton

Vergangene Woche wurde in einem ersten Reading ein Musical von Country-Sängerin Dolly Parton präsentiert. “Nine to Five” basiert auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1980 (der in der deutschen Fassung unter dem Titel “Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um?” zu sehen war) in dem Jane Fonda, Lily Tomlin und Dolly Parton in den Hauptrollen zu sehen sind.

Der Inhalt: Den ekelhaften, widerlichen, kaffeetrinkenden, unfähigen, sexbesessenen und diktatorischen Chef aus dem Verkehr zu ziehen - welche Sekretärin hat nicht schon einmal davon geträumt. Aber Judy, Doralee und Violet reden nicht nur über eine solche Arbeitserleichterung, sie nehmen diese Angelegenheit auch gleich in Angriff.

“Nine to Five”, der Titelsong aus dem Film, brachte Dolly Parton 1981 eine Oscar- und eine Golden-Globe-Nominierung ein, und es war ihr erster Nummer-1-Hit in den Pop-Charts. Für ihre darstellerische Leistung wurde sie für einen Golden Globe in der Kategorie “New Star Of The Year” nominiert.

Für die Musicalversion hat Parton neue Lieder rund um die Nummer-1-Hymne “Nine to Five” komponiert, “signature Dolly songs that also work as musical theater songs; the show feels like a real Broadway musical, not one of those movies like ‘The Wedding Singer’ where you just shove the songs into the screenplay”, so ein Insider.

Das Buch stammt von Patricia Resnick, die auch das Drehbuch für den Kinohit geschrieben hat. Als Regisseur wurde Joe Mantello (”Wicked”) verpflichtet
Beim Reading vergangene Woche spielte “West Wing”-Star Allison Janney die Rolle von Lily Tomlin, Megan Hilty jene von Dolly Parton (die selbst nicht in der Show mitmacht), die Rolle von Jane Fonda hat Stephanie J. Block verkörpert. Marc Kudish spielte den Big Boss.

Produzent Bob Greenblatt plant die Broadway-Premiere für die Saison 2008/09. [GAC; New York Post]

“Lone Star Love” -Broadway-Debüt für Randy Quaid

Manchmal dauert es ein paar Jährchen, bis man sein Ziel erreicht. Manchmal muss man auch Umwege gehen, um dahin zu kommen. Davon können John L. Haber (Autor) und Jack Herrick (Komponist) ein Lied singen. Die beiden wollten ihr Musical “Lone Star Love” 2004 an den Broadway bringen, geklappt hat aber “nur” eine Produktion am Off-Broadway, die am 8. Dezember 2004 ihre Premiere feierte und bis zum 6. Februar 2005 im John Houseman Theatre lief.

“Lone Star Love” ist die Übertragung von Shakespeares “Die lustigen Weiber von Windsor” ins Texas zur Zeit des Sezessionskriegs (1861-1865) und wurde 2005 für 2 Lucille Lortel Awards nominiert (”Outstanding Musical” und “Outstanding Choreographer, Randy Skinner”).

2007 werden die Karten neu gemischt, eine neue Produktion geht an den Start und bevor die am 3. Dezember 2007 (Previews ab 1. November 2007) tatsächlich im Belasco Theatre ihre Broadway-Premiere erleben wird, gibt es in Seattles 5th Avenue Theatre die Chance, vom 8. bis 30. September ein Try-Out mitzuerleben.

Die Stars der Neuproduktion:
- Broadwaystar Robert Cuccioli, bekannt aus Musicals wie “Jekyll & Hyde” (wofür er mit einem Drama Desk Award ausgezeichnet wurde), “On the Twentieth Century” oder “Les Misà©rables”.
- Hollywoodstar Randy Quaid, bekannt aus Filmen wie “Brokeback Mountain”, “Hard Rain”, “Texasville”, “Fool For Love”, “Midnight Express” oder “The Last Picture Show”.
- Broadwaystar Dee Hoty, die für ihre Rollen in “Footloose”, “The Best Little Whorehouse Goes Public” und “The Will Rogers Follies” jeweils für einen Tony Award nominiert wurde.

Was man sich musikalisch von der Show erwarten kann, erklärte John L. Haber im Jahre 2000 folgendermaßen:

“It’s a cowboy Western, with music not normally what you hear on Broadway. Very eclectic, with a vast array of American sounds. [Playbill, 2004]

Eine Cast-CD der Off-Broadway-Produktion von 2004 ist bei PS Classics erschienen. Einige wenige Hörproben gibt es >hier<.

[International Herald Tribune; TheaterMania; Lortel Archives]

USA: “Hairspray” - Gold an den Kinokassen

“I Now Pronounce You Chuck and Larry” mag mit einem Einspielergebnis von 34,8 Millionen Dollar vor “Harry Potter and the Order of the Phoenix” (32,2 Millionen Dollar) der Sieger in den amerikanischen Box-Office-Charts des vergangenen Wochenendes sein, “Hairspray” jedoch sorgte für die Überraschung schlechthin.

In 3.900 Kinosälen bzw. insgesamt 3.121 Kinos spielte die Musicalverfilmung mit John Travolta in einer der Hauptrollen 27,8 Millionen Dollar ein. Innerhalb des Filmmusical-Genres ist das der offensivste Start der Geschichte, ganz simpel gemessen an der Anzahl der Leinwände, auf denen der Streifen angelaufen ist. Mit einem Einspielergebnis von 27,8 Millionen Dollar pulverisierte “Hairspray” auch sämtliche Rekorde innerhalb des Genres “Filmmusical”, was das Einspielergebnis am Startwochenende betrifft. [Zum Vergleich: Das “Hairspray”-Original aus dem Jahre 1988 spielte in seiner gesamten Laufzeit 6,7 Millionen Dollar ein, was heute einem Betrag von 11 Millionen Dollar entsprechen würde.]

“Hairspray”, produziert von New Line Cinema, ist aber nicht nur innerhalb des eigenen Genres ein Erfolg. Es ist der erste “New Line”-Film seit “Wedding Crashers” vor zwei Jahren, der am Startwochenende mehr als 20 Millionen Dollar einspielen konnte. [Box Office; Boxofficemojo]

Stadthalle Wien, Halle F: The Best Of Musicals

8. März 2008
20:00bis22:30

Stadthalle Wien, Halle F: The Best Of Musicals

Stadthalle Wien, Halle F: Fame

18. Januar 2008
20:00bis22:30

Stadthalle Wien: Fame

Stadthalle Wien, Halle F: Carmen Cubana

13. September 2007
20:00bis22:30
20:00bis22:30

Stadthalle Wien: Carmen Cubana

Stadthalle Wien, Halle F: High School Musical

29. November 2007
20:00bis22:30

Stadthalle Wien: High School Musical
Wiener Stadthalle, Dienstag, 29. November: 20.00 Uhr

Pressetext:
High School Musical, der Disney-Sensationserfolg aus den USA, wird erstmals auf einer österreichischen Bühne gezeigt: Dank der Kooperation zwischen Wien Holding und der Musical - Kaderschmiede Performing Center Austria wird das Teenie-Musical Ende September in der Wiener Stadthalle zu sehen sein.

Alles begann an einem Sylvester-Abend mit einem eher unfreiwilligen aber durchaus leidenschaftlichen Karaoke-Duett. Troy Bolton, Basketball-Star der Schule und Mathematik-As, Gabriella Montez, entdecken ihre Liebe zum Singen und auch ganz dezent zueinander. Als sie sich am ersten Schultag wieder sehen, knistert es erneut. Wie es der Zufall will, werden für das diesjährige High School Musical noch Darsteller gesucht, doch Troy und Gabriella sind unsicher. Troy hat Angst, seinen Ruf als Held des Basketball-Teams zu verlieren und Gabriella muss sich auf einen wichtigen Mathematik-Wettbewerb vorbereiten. Hin und Her gerissen von der Liebe zur Musik und den Freunden, die Ärger machen, entscheiden sich Troy und Gabriella schlussendlich doch dazu, beim Vorsingen mitzumachen und kommen auch tatsächlich eine Runde weiter. Sie proben jede freie Minute für das Final-Casting, und obwohl ihnen von Freunden und Konkurrenten viele Steine in den Weg gelegt werden, schaffen sie es letztendlich doch auf die Bühne in die Hauptrollen und überraschen alle, die an ihrem Talent gezweifelt haben. Breaking Free!

Wie viele Teenager stecken auch Troy und Gabriella im strengen Gesellschaftssystem der High School fest. Troy muss seiner Rolle als Basketball-Leader und Gabriella ihrer als Mathe-Genie gerecht werden, denn das wird von ihnen erwartet. Entgegen aller Widerstände setzen die beiden jedoch ihren Willen durch und verwirklichen ihren Traum vom Singen.

Tickets
Wiener Stadthalle

Preiskategorien (inkl. Entgelte):
A - 49,- - Kinder bis 12 Jahre: 39,20
B - 39,- - Kinder bis 12 Jahre: 31,20
C - 35,- - Kinder bis 12 Jahre: 28,00
D - 26,- - Kinder bis 12 Jahre: 20,80
R - 20,- - Rollstuhlbenutzer
Ermäßigung für Großabnehmer!

Veranstalter: Markant Werbeagentur GmbH
1220, Leonard-Bernsteinstr. 10/7

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