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Archiv - Musical

Musicals online [Teil 3]

Jede Woche eine neue Folge gibt es von der webberühmten Internet-Radiosendung “The Broadway Radio Show” mit Donald Feltham. Feltham ist seit mehr als 30 Jahren im Musicalbusiness. Vor der “Broadway Radio Show” produzierte und präsentierte er die “Broadway Radio Hour” und “Showtune Spotlight”, beides für Radiostationen in Los Angeles. Feltham ist Schauspieler, Produzent und Schriftsteller. In der “Broadway Radio Show” konzentriert er sich im wesentlichen, wie der Titel schon sagt, auf das Broadway-Musical mit gelegentlichen Ausflügen zum West End und durchaus auch noch exotischeren Schauplätzen (aus der Sicht eines Amerikaners). Wer jede Woche seine Sendung verfolgt, bekommt schon innerhalb kurzer Zeit eine Unzahl von Ausschnitten aus bemerkenswerten Scores zu hören, die bei “uns” großteils völlig unbekannt sind.

Amstetten 2005: JUDAS SARICH SUPERSTAR

Drew Sarich; Amstetten, 30. Juli 2005; Foto: Martin Bruny
Andrew Lloyd Webbers “Jesus Christ Superstar” ist ein Musical, das sich in den letzten Jahren wohl zu einer der Shows mit den meisten Produktionen entwickelt hat. Manche werden das auf Lizenzfreiheit zurückführen, andere werden meinen, dass es einfach eine der perfektesten Shows ist, die das Musicalgenre zu bieten hat. Eine einprägsame Melodie nach der anderen, eine starke Szene jagt die andere. Schlechte Sänger können die Show nicht kaputt singen, miese Regisseure schaffen es nicht, sie selbst mit den doofsten Einfällen zu kippen. Man kann JCS konzertant aufführen, auf größer Bühne, Open Air, mit großem Orchester, mit Rockband, mit Bongos, … egal wie, vermutlich werden die Zuschauer sich großartig unterhalten fühlen. Die Show dauert keine 4 Stunden, keine 3, sie dauert ungefähr zwei Mal 45 Minuten. Steht mal ein schwacher Jesus auf der Bühne, keine Sorge, ein starker Judas macht die Pleite wett, oder ein krasser Herodes, eine beeindruckende Maria Magdalena …
In Amstetten stimmt fast alles, und wären wir hier nicht völlig objektiv (kleiner Scherz), man könnte die Amstettner Produktion durchaus in JUDAS SARICH SUPERSTAR umbenennen. Man soll in einem starken Ensemble nicht mit Gewalt einen Darsteller über andere stellen, aber Drew Sarich macht es einem schwer. Zu stark ist seine Bühnenpräsenz, zu perfekt seine Interpretation. Pehton Quirante gibt einen entzückenden Herodes, so verrückt das klingt, Rob Fowler brilliert als Pontius Piatus, Eric Minsk als Annas und auch der Rest des Ensembles sind durchwegs stark besetzt. Beat For Feet zaubern mit allerlei Effekten einen elektrisierenden Sound. Etwas laut zwar, aber noch in Grenzen. Die in den Medien durchaus auch kritisierten Videoeinspielungen passen perfekt in die Soundkulisse, und so vereinigen sich Ton und Bild zu einem Gesamterlebnis, das zu faszinieren versteht. Die Shows sind längst alle ausverkauft. Werbung hat diese JUDAS SARICH SUPERSTAR-Produktion sowieso keine nötig. [weitere Pics]

Sommerkino Tribüne Krieau: Musicals auf 200-Quadratmeter-Leinwand

Das Programm im Sommerkino Tribüne Krieau bietet im August ein thematisch orientiertes Filmprogramm. In der ersten Woche wird auf der 200qm großen Filmleinwand in der Krieau gesungen und getanzt.
Mit “Musiklegenden & Musicals” spannt sich der thematische Bogen im August beinahe um den ganzen Erdball. Die filmische Reise beginnt am 1. August in Kuba mit dem legendären “Buena Vista Social Club”. Über das “Chicago” der 20iger Jahre geht es mit “Accordeon Tribe” auf Europatournee. Otto Lechner als österreichischer Teilnehmer und weitere vier eigenwillige Akkordeonisten sorgen dabei für allerlei Harmonien und Komik. In Paris sind das “Moulin Rouge” und die Katakomben eines Pariser Opernhauses Schauplatz der Handlung, wo das “Phantom der Oper” sein Unwesen treibt. Mit “Ray” und “Elvis Presley” bereist man schließlich mit zwei der prägendsten Musikpersönlichkeiten das Amerika der 50iger und 60iger Jahre.
Im August haben die Besucher des Sommerkinos Tribüne Krieau wöchentlich die Chance, 1×2 Karten für das Sensationsmusical “Romeo & Julia” im Raimundtheater, oder für “Elisabeth” im Theater an der Wien zu gewinnen.
Die Karten werden unter allen Teilnehmern des täglichen Gewinnspieles auf www.krieau.com verlost.

Wiener Bühnen versus wurscht was, in diesem Fall: Amstetten

“Es ist ein altes Thema”, könnte man fast sagen, und doch wird das Süppchen bei jeder sich bietenden Gelegenheit neu aufgekocht: Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) bzw. alle Bühnen Wiens schlechthin, was noch jenseitiger ist, kontra egal welche Produktion auch immer. Und immer sind es die anderen, die besser, innovativer, spritziger blabla sind. Es ist müßig, Produkionen der VBW zu verteidigen, es gibt gute und schlechte, und ich meine mehr gute als schlechte.
Eine “Jesus Christ Superstar”-Kritik einer Produktion aus Amstetten jedoch mit einem Satz wie

“”Hosanna” sängen Wiener Bühnen, wären sie Heimstatt des Musicals “Jesus Christ Superstar”, das Kim Duddy zu neuem Leben erweckt hat. So aber hat Amstetten seit der Donnerstag-Premiere in der Eishalle einen Sommerhit.”

zu beginnen, ist absoluter Nonsens. Nicht nur, dass sich “Jesus Christ Superstar” als Long-Run-Produktion nicht mehr eignet, was weltweit schon dutzendfach bewiesen wurde, eine solche Aussage ignoriert auch völlig die Tatsache, dass die VBW vor wenigen Monaten eine konzertante Aufführung von “Jesus Christ Superstar” auf die Bühne des Wiener Ronachers gestellt haben und dafür ausschließlich erstklassige Kritiken absahnten.
Was anderes also als üble Stimmungsmache und Anbiederung an die musicalfeindliche Haltung mancher politischen Parteien Wiens und des STOP-Direktors sollte diese von Bernd Lichtenberger verfasste Aussage sein. Da interessiert mich dann der Rest der Lobhudelei des oberösterreichischen Regionalblatts schlicht und einfach gar nicht mehr. Armes Amtstetten, wenn es nur im Spiegel solcher “Kritiken” mediale Beachtung erfährt.

Musicals online [Teil 2]

Musicalsendungen im österreichischen Radio? Gibt es nicht. Hört man Musicals beispielsweise auf Ö3, kann es eigentlich nur ein Programmierungsfehler eines Technikers sein, mal abgesehen von einem Song aus “Romeo & Julia”, der aus unerfindlichen Gründen plus einer ganz netten Strategie der VBW unlängst trotz medialer Vernichtungskampagne recht erfolgreich in den Charts war und daher fast schon zwangsweise auch im Radio des Staatsfunks gelaufen ist.
Die Radiolandschaft spiegelt das Image, das das Musicalgenre im sogenannten Kulturleben Österreichs hat. Man würde Musicals gerne totschweigen, und doch, ab und an gibt die eine oder andere Produktion Lebenszeichen von sich, die man nicht ignorieren kann. Man kann dem Musical die Theater nehmen, man kann die Shows mit untergriffigen Kritiken in Grund und Boden schreiben, die Darsteller beschimpfen und stillos ihr Talent leugnen, all das passiert in Wien und Restösterreich … doch das Musical wird das und auch den Rest der Funktionsperiode des derzeitigen STOP-Direktors überleben.
Zurück zum Thema. Wenn schon der ORF dem Musicalgenre keine Sekunde widmet, findet sich im Internet ein unabhängiger Sender, der nicht nur Musicalsendungen produziert und sendet, sondern sie anschließend auch zum Download zur Verfügung stellt. Musicalmix.at sendet einmal wöchentlich auf 105,0 MHZ. Jede Musicalmixsendung beinhaltet ein Wochenthema (z. B. “”Homosexuelle” Musicals”, “Musical-Flops”, “Grammy Award Musicals” uvam.), zu Beginn oder am Ende der Sendung gibts aktuelle Musicalnews, in der Mitte meistens eine aktuelle Kritik. Thema der nächsten Sendung ist u. a. Steve Barton, dessen Todestag sich am 21. Juli zum vierten Mal jährt.

Neuer Musical-Filmhit? “Sunset Boulevard” - mit Glenn Close & Ewan McGregor

Jahrelang ziehen sich die Pläne der Verfilmung des Andrew Lloyd Webber-Musicals “Sunset Boulevard” schon hin - nun scheint eine massentaugliche Besetzung gefunden worden zu sein: Glenn Close & Ewan McGregor sollen die Hauptrollen in der 33 Millionen Euro teuren Musicalfilmversion spielen. Das meldet zumindest der news.telegraph. Kinostart: Weihnachten 2006. Als Alternativpärchen war bis jetzt im Gespräch: Barbra Streisand & Hugh Jackman. Da fällt die Wahl natürlich schwer. Wie wärs mit zwei Filmen?

Musicals online [Teil 1]

Das Internet ist reich an Musicalsendungen. Sie sind manchmal schwer zu finden, oft stolpert man rein zufällig über die eine oder andere doch recht interessante Online-Show, die ein Bookmark wert ist. In einer kleinen Reihe werde ich einige interessante Internet-Musicalsendungen kurz vorstellen.
So hat zum Beispiel der englische Musicalstar Elaine Page auf BBC2 eine wöchentliche Radiosendung, die man nicht nur jeden Sonntag live von 13 bis 14:30 Uhr hören, sondern auch als Stream im Archiv von BBC2 jederzeit abrufen kann (Playlist vom letzten Sonntag). Tunes vom Broadway, dem West End, aber auch Filmmusik stellt Elaine Page in ihrer Sendung vor. Bei einer Umfrage nach dem beliebtesten Musical in der vergangenen Woche gingen 350.000 Votes ein.
Mit Michael Ball schickt BBC2 auch noch einen zweiten Musicalstar on Air. Vorläufig auf 6 Sendungen konzipiert, präsentiert Ball die neuesten Broadway-Shows sowie einen Blick hinter die Kulissen und Interviews mit den Protagonisten der neuesten Musicalhits.

Für alle William Finn-Fans noch ein ganz besonderer Tip. Nur mehr bis heute ist eine komplette Show von Finns Musical “Falsettos” als Stream abrufbar. Es handelt sich dabei um eine Aufführung von L.A. Theatre Works, die am 18. Juni live ausgestrahlt wurde. In den Hauptrollen: Michael Rupert, Stephen Bogardus und Chip Zien.

“The First Wives Club” - ab an den Broadway

1996 sorgte der Hollywood-Streifen The First Wives Club in den Kinos für Furore. 130 Millionen Dollar Einspielergebnis waren nicht zuletzt den Stars des Film zu verdanken: Bette Midler, Goldie Hawn, Diane Keaton, Maggie Smith, Dan Hedaya, Sarah Jessica Parker, Stockard Channing, Victor Garber, Stephen Collins, Elizabeth Berkley, Marcia Gay Harden und Bronson Pin.
In absehbarer Zeit soll ein Musical, basierend auf diesem Blockbuster, den Broadway erobern.
Für die nötige griffige musikalische Basis sorgt das legendäre Songwriter-Team Eddie Holland, Lamont Dozier und Brian Holland. Die drei haben eine Unzahl von Hits für unsterbliche Interpreten wie Martha and The Vandellas, The Miracles, Marvin Gaye, The Four Tops und The Supremes geschrieben. Freilich komponiert das Team für “The First Wives Club” gänzlich neue Songs und mischt diese eventuell mit ein paar legendären eigenen Tunes wie “How Sweet It Is (To Be Loved by You)”, “Baby I Need Your Loving”, “Stop! In the Name of Love”, “You Can’t Hurry Love” und “I Can’t Help Myself”.

Tony Awards 2005: Triumph für “The Light in the Piazza”

Die Tony Awards, sie wurden dieser Tage verliehen, und man mag sich nicht wundern, dass in Europa Monty Phytons “Spamalot” als der große Sieger gefeiert wird. Freilich, “Spamalot” wurde als “Bestes Musical” ausgezeichnet, aber ist es legitim, ganz zu verdrängen, dass diese Show für 14 Tonys nominiert war und gerade mal 3 (”Best Musical”, “Best Direction” [Mike Nichols] und “Best Featured Actress” [Sara Ramirez]) bekommen hat? Eine andere ketzerische Frage lautet: Wie kann “Spamalot” das “beste Musical” sein, wenn die Auszeichnungen für beste Musik, bestes Buch, … an andere Produktionen gingen? Eine etwas fragwürdige Entscheidung, so als würde der Mut fehlen, den wahren Gewinner dieser Tony Awards zum vollkommenen Triumph zu verhelfen: Adam Guettel und “The Light in the Piazza”. Das romantische Musical konnte folgende Kategorien für sich entscheiden:
- Best Leading Actress in a Musical
- Best Original Score
- Lighting Design
- Costumes
- Orchestrations
- Scenic Design
6 Tonys aus 11 Nominierungen, nicht übel. Damit war “The Light in the Piazza” DER Abräumer des Abends. Rezipiert wurde dieses Ergebnis in Europa freilich gänzlich anders. Keine einzige Zeitung, kein einziges Online-Medium brachte “The Light in the Piazza” im Titel, ausschließlich “Spamalot” wurde als Gewinner präsentiert. Bestenfalls gab es Hinweise auf den Gewinner einer obskuren “Gesamtwertung”, so als wäre das nicht der Rede wert … Der SPIEGEL ignorierte Adam Guettel gänzlich, die Online-Redaktion des ORF schaffte es sogar, “The Light in the Piazza” völlig auszublenden.
Man wird sehen, welche Show in der Geschichte der Kunstform Musical letztlich mehr Bedeutsamkeut erlangt, eines ist jedoch sicher: Mit Adam Guettel hat der Broadway einen neuen Star.
Bei Amazon ist der Erfolg Guettels eindeutig belegbar. Die Verkaufszahlen der Cast-CD stiegen seit den Tony Awards um 175 Prozent, “The Light in The Piazza” liegt auf Rang 4 der Top Selling CDs (”Spamalot” rangiert auf Platz 5, William Finns “The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” läuft bei Amazon mit der Bezeichnung “Soundtrack No. 10″, “Dirty Rotten Scoundrels” stieg auf Rang 16, “Little Women” auf Rang 56).
Zusammengefaßt die ultimative Gewinnerliste der Tony Awards 2005:

01) The Light in the Piazza - 6
02) Doubt - 4
03) Monty Python’s Spamalot - 3
04) Glengarry Glen Ross - 2
05) La Cage aux Folles - 2
06) The Pillowman - 2
07) The 25th Annual Putnam County Spelling Bee - 2
08) Dirty Rotten Scoundrels - 1
09) Edward Albee’s Who’s Afraid of Virginia Woolf? - 1
10) The Rivals - 1
11) 700 Sundays - 1

Die genauen Ergebnisse finden sich auf der offiziellen Site der Tony Awards.

Die Schlacht um die Drama Desk Awards 2005 ist geschlagen …

… und die Verantwortlichen (130 New Yorker Theaterkritiker, Reporter und Zeitungsherausgeber) haben sich in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Awards auf recht viele Produktionen zu verteilen, nämlich auf genau 14 Shows. So ist es nicht verwunderlich, dass Monty Phyton’s “Spamalot” sich trotz 12 Nominierungen mit 3 Preisen begnügen musste - immerhin wurde die Show als “Outstanding Musical”, also mit einem der Hauptpreise, geehrt.
Die beiden Gewinner der diesjährigen Verleihung sind Adam Guettels “The Light in the Piazza” und “Doubt” - John Patrick Shanleys Schauspiel über einen Priester, dem man sexuellen Mißbrauch vorwirft. Beide Produktionen wurden mit je 5 Preisen ausgezeichnet.
“Doubt” erhielt Preise in den Kategorien “Outstanding Play”, “Best Actress” (Cherry Jones), “Best Actor” (Brian F. O’Bryne), “Best featured Actress” (Adriane Lenox), “Regie” (Doug Hughes).
“Piazza” konnte folgende Kategorien für sich entscheiden: “Actress in a Musical” (Victoria Clark), “Music” (Adam Guettel), “Orchestrations” (Guettel, Ted Sperling, and Bruce Coughlin), “Lighting” (Christopher Akerlind) und “Set Design for a Musical” (Michael Yeargen).

Alle Gewinner auf einen Blick:

Play: “Doubt” (John Patrick Shanley).
Musical: “Monty Python’s Spamalot”
Revival (Play): “Twelve Angry Men.”
Revival (Musical): “La Cage Aux Folles.”
Musical Revue: “Forbidden Broadway: Special Victims Unit.”
Actor (Play): Brian F. O’Bryne (”Doubt”).
Actress (Play): Cherry Jones (”Doubt”).
Actor (Musical): Norbert Leo Butz (”Dirty Rotten Scoundrels”).
Actress (Musical); Victoria Clark (”The Light in the Piazza”).
Featured Actor (Play): Michael Stuhlbarg (”The Pillowman”).
Featured Actress (Play): Adriane Lenox (”Doubt”).
Featured Actor (Musical): Denis O’Hare (”Sweet Charity”).
Featured Actress (Musical): Jan Maxwell (”Chitty Chitty Bang Bang”).
Director (Play): Doug Hughes (”Doubt”).
Director (Musical): James Lapine (”The 25th Annual Putnam County Spelling Bee”).
Choreography: Jerry Mitchell (”La Cage Aux Folles”).
Music: Adam Guettel (”The Light in the Piazza”).
Lyrics: Eric Idle (”Monty Python’s Spamalot”).
Book of a Musical: Rachel Sheinkin (”The 25th Annual Putnam County Spelling Bee”).
Orchestrations: Ted Sperling, Adam Guettel, Bruce Coughlin (”The Light in the Piazza”).
Set Design of a Play: Santo Loquasto (”Glengarry Glen Ross”).
Set Design of a Musical: Michael Yeargan (”The Light in the Piazza”).
Costume Design: Tim Hatley (”Monty Python’s Spamalot”).
Lighting Design: Christopher Akerlind (”The Light in the Piazza”).
Sound Design: Paul Arditti (”The Pillowman”).
Solo Performance: Billy Crystal (”700 Sundays”).
Unique Theatrical Experience: “Slava’s Snowshow.”
Special Awards: The casts of “Glengarry Glen Ross” and “The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” (ensemble performance); Julie Harris (career achievement); Keen Company; The Public Theatre.

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