Martin Bruny am Montag, den
20. Juni 2011 um 19:52 · gespeichert in Musical, Deutschland
Marcel Brauneis übernimmt im Juni 2011 die Rolle der jungen Dampflok »Rusty« in Andrew Lloyd Webbers Musical “Starlight Express”.
Schon seit zwei Jahren ist der Wiener in Bochum, dem einzigen Spielort des Rollschuhmusicals im deutschsprachigen Raum, engagiert – bisher als Bremswaggon »Caboose«. 2008 war er Finalist in der deutschen Castingshow »Musical-Showstar 2008«.
»Ich musste erst einmal Rollschuhfahren lernen«, erinnert sich Marcel. »Dafür stand ich vier Monate lang täglich zehn Stunden auf Skates.« Dazu kamen Tanz-, Gesangs- und Choreographietraining. »Nirgendwo sonst bin ich so sehr an meine Grenzen gegangen wie hier.«
Im Alter von zehn Jahren begann Marcel Brauneis mit dem Tanztraining am Performing Center Austria in Wien. Danach ging er nach Los Angeles. Dort lernte er an renommierten Tanz- und Schauspielschulen wie dem Edge Performing Arts Center und der Stella Adler Academy of Acting and Theatre. Zurück in Europa spielte er 2006 bei den Sommerfestspielen in Greifswald den Walter im Musical »Hair« und war als Link auf Mallorca in »Hairspray« zu sehen.
Martin Bruny am Montag, den
20. Juni 2011 um 00:19 · gespeichert in Musical, Wien
Fast 20 Jahre nach der Uraufführung in Wien, ein paar Dutzend Diplomarbeiten und Dissertationen später, die sich unter anderem mit der Rezeption von “Elisabeth” beschäftigten, und unzählige Interviews später … kommt die FAZ darauf, Michael Kunze die Frage zu stellen: “Der Tod als Liebhaber - wurde das in Wien verstanden?”
Man könnte auch gleich fragen, ob österreichische Orchester schon vom Blatt spielen können … wie auch immer, Frage und Antwort im Original (zum Artikel gehts –> hier):
FAZ: Wie ist »Elisabeth« von der Kritik aufgenommen worden? Sie gehen ja sehr kritisch mit dem Habsburger Hof um, und Ihre Elisabeth hat nichts mit dem Sissi-Klischee zu tun. Bei Ihnen ist sie eine tragische Figur, aufgeschlossen gegenüber freiheitlichen politischen Ideen, deren Scheitern, und sie ahnt damit den Untergang des Vielvölkerstaats voraus. Das Motiv der Todessehnsucht haben Sie umgesetzt in die Gestalt eines schönen jungen Mannes. Der Tod als Liebhaber - wurde das in Wien verstanden?
Michael Kunze: Ja, der Flirt mit dem Tod - ein dezidiert romantisches Thema, das ein Lebensgefühl des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts trifft. Die Kritiker hassten »Elisabeth«. Es kam wohl einiges zusammen, was ihren Zorn entflammte: Zwei Piefkes - Kunze und Kupfer - hatten sich an den Habsburger-Mythos herangewagt. Schlimmer: Ich hatte die Grenze des Genres überschritten, zum Nachdenken angeregt, historische Zusammenhänge aufgezeigt. Probleme benennen, das soll der ernsthaften Kunst vorbehalten bleiben. Aber ich scherte mich nicht um die Grenze zwischen E und U. Eine Todsünde. Und das Wiener Publikum hat sich von der vernichtenden Kritikerschelte auch nicht beeindrucken lassen. Und inzwischen nennen Wiener Kritiker das Musical »ein Meisterwerk«. Darauf gebe ich nicht mehr als auf ihr erstes Urteil. Jedenfalls habe ich mich auch später nie an Erwartungen gehalten. Weder bei »Tanz der Vampire« noch bei »Mozart!«, »Marie Antoinette« oder »Rebecca«.
Martin Bruny am Samstag, den
18. Juni 2011 um 10:01 · gespeichert in Musical, Wien
… fragt der KURIER Wiens Kulturstadtrat Mailath-Pokorny (LINK). Seine Antwort:
Wer im ORF etwas wird oder nichts wird, darüber zerbrechen sich bereits genügend Leute den Kopf. Über Zechners Vertrag in Wien gibt es noch keine Entscheidung, aber sie hat ihre Sache wunderbar gemacht. Die Vereinigten Bühnen haben das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte hinter sich: 94 Prozent Auslastung und 650.000 Besucher 2010.
KURIER: Dennoch verstummt die Kritik nicht, dass Musical anderswo subventionsfrei funktioniere. MP: Wir haben uns dazu entschieden, Musical in historischen Theatern im Zentrum zu spielen und nicht in abgewrackten Hallen am Stadtrand. Das kostet Geld. Und wir haben dafür auch ein eigenes, hochkarätiges Orchester. Außerdem sind die Subventionen für die Vereinigten Bühnen schon von 40 auf 37 Millionen gesunken.
KURIER: Wie läuft die bisherige Zusammenarbeit mit den Grünen in Wien? MP: Sehr gut. Ich habe schon viele Koalitionen erlebt -, aber so kreativ war es noch nie. Auch die Bemühungen um migrantische Kultur zeigen Erfolge: Ein schönes Zeichen ist, dass die künftige Co-Leiterin der Festwochen gebürtige Türkin ist. Es geht künftig überhaupt darum, bildungsferne Menschen mehr für Kultur zu begeistern. Warum soll nicht ein Kind, das nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen ist, ins Burgtheater gehen? Neues Publikum ist überhaupt eines der wichtigsten Themen für die Zukunft. Wie kommt man an Menschen heran, die das Angebot bisher nicht nützen? Und an junges Publikum? Dahin müssen unsere Bemühungen gehen. Kunst darf nicht nur etwas für die Generation 40+ sein.
Martin Bruny am Samstag, den
18. Juni 2011 um 09:41 · gespeichert in Musical, Broadway
Um rund 900 Dollar werden Sitzplätze (pro Ticket) des Musicals “The Book of Mormon” derzeit auf eBay gehandelt. Doch auch, wenn man ein Ticket bei einem Ticketunternehmen wie Telecharge bestellt, hat man mit einigem zu rechnen. Man hat genaugenommen inklusive aller Gebühren derzeit für einen sehr guten Platz 487,25 Dollar zu bezahlen. Das übertrifft jene 480 Dollar, die man 2001 für “The Producers” in dieser Kategorie zahlen musste, auch wenn jene 480 Dollar des Jahres 2001 inflationsbereinigt heutzutage 612 Dollar wären.
Weitere Zahlenspielchen sind auf bloomberg.com zu finden –> hier.
Martin Bruny am Freitag, den
17. Juni 2011 um 21:15 · gespeichert in West End, Musical
Tatsachen muss man ins Auge sehen. Andrew Lloyd Webbers Musical “Love never dies” geht recht frühzeitig den Weg aller Musicals. Am 27. August 2011 fällt der letzte Vorhang in Londons Adelphi Theatre. Nähere Infos dazu –> hier.
Martin Bruny am Freitag, den
17. Juni 2011 um 09:02 · gespeichert in Musical, Wien
Bei freiem Eintritt singt Maya Hakvoort am Sonntag von 14:30 bis 15:30 Uhr im Rahmen des Open House im Festzelt vor der Wagenburg in Schönbrunn unter anderem Lieder aus dem Musical “Elisabeth”.
Das Fest in Schönbrunn dauert von 9 bis 18 Uhr und wird als Spektakel für die ganze Familie beworben. Die Programmpunkte im Detail gibts –> hier.
Martin Bruny am Donnerstag, den
16. Juni 2011 um 18:22 · gespeichert in Musical, Wien
Der Kartenvorverkauf für das Wiener Gastspiel von “Cats” läuft blendend. Daher haben sich die Produzenten dazu entschlossen, länger als geplant in Wien zu spielen. Tickets sind nun bis 25. März 2012 im Verkauf. Weiteren Verlängerungen wird wohl nichts im Weg stehen, und mit Sicherheit wird auch die Dernià¨re, die dann irgendwann einmal stattfinden wird, im Verkauf sein und nicht via Geheimlisten ausverschenkt und an alle Voikoffer, die nicht Marmeladeproduzenten, ehemalige Operettenwasauchimmer oder Busunternehmer sind, zu Wucherpreisen verscherbelt.
Und seien wir doch ehrlich: Listen? Angeblich existiert die Liste für die Dernià¨renkarten für “Tanz der Vampire” seit November 2010. Seit November 2010 haben es also die Vereinigten Bühnen Wien nicht geschafft, auf ihrer Homepage oder per Aussendung an die Musicalclub-Mitglieder die Information weiterzugeben, dass man sich auf einer Liste eintragen muss, um - möglicherweise - die Chance zu erhalten, eine der Karten zu erwerben.
Am 16. November erhielt ich auf die schriftliche Anfrage: “Stimmt es, dass die Tickets für die Dernierenvorstellung von »Tanz der Vampire« nicht in den öffentlichen Verkauf kommen?” die Antwort: “Momentan ist die Dernià¨re von TANZ DER VAMPIRE nicht im öffentlichen Verkauf, das stimmt!” Ist das Customer Care des 21. Jahrhunderts? Wäre da nicht der Hinweis angebracht gewesen: Aber Sie können sich gerne auf eine Liste eintragen lassen?
Martin Bruny am Donnerstag, den
16. Juni 2011 um 02:00 · gespeichert in West End, Musical
Das neue englische Musical “The Postman and the Poet”, basierend auf dem Roman, nach dem der italienische Film “Il Postino” entstanden ist, wird am 27. und 28. Juni 2011 in einer gekürzten Fassung in London (Angel Studios, 311-312 Upper Street, Islington, London N1 2TU) vor geladenem Publikum aufgeführt und von JAY Productions Ltd. für eine CD-Veröffentlichung aufgezeichnet.
Es spielt das National Symphony Orchestra unter der Leitung von Craig Barna. In den Rollen zu sehen:
Pablo Neruda, the Poet: Ethan Freeman
Matilde, Neruda’s wife: Clare Burt
Mario Jimenez, the Postman: Simon Thomas
Jose Jiminez, Mario’s father: Stuart Pendred
Beatriz Gonzalez: Joanna Ampil
Rosa Gonzalez, Beatriz’s mother: Siobhan McCarthy
Labbe, the Political deputy: Hal Fowler
Cosme, the Postmaster: Graham Bickley
Father Zulueta, the Priest: Arvid Larsen
Women of Isla Negra:
Guilietta: Robyn North
Carmen: Jennifer Hepburn
Raffaela: Madalena Alberto
Dolores: Sarah Lark
Francesca: Aimie Atkinson
Maria: Rosa O’Reilly
Fishermen:
Antonio: Ben Watson
Paco: Paul Betts
Miguel: Adam Ellis
Tomas: Robin Chalk
Paolo: Stephen Carlile
Fernando: Matt Harrop
Martin Bruny am Donnerstag, den
16. Juni 2011 um 00:07 · gespeichert in Musical, Wien
Für den 3. September 2011 ist die Erstaufführung der russischen Version von “Tanz der Vampire” geplant.
Von Drew Sarich gibts dazu eine kleine Begrüßungsrede in 3 Teilen.
Martin Bruny am Dienstag, den
14. Juni 2011 um 23:04 · gespeichert in Musical, Wien
Frage: Ich bin auf einem Forum auf einen Beitrag gestoßen der kritisiert, dass, hier im Speziellen die VBW, seit einigen Jahren die Dernià¨re nicht zum öffentlichen Verkauf freigeben. Begründet würde dies Laut dem Posting damit dass die Dernià¨re für die Künstler und deren Familien sei. Weiters wurde angemerkt dass sich aber viele “Promis” dort tummeln die vermutlich für ihre Karte nichts zahlen mussten, und das finden einige unfair, die sich um die regulären Preise Karten kaufen würden. Dass dann auch noch Wartelisten schlampig geführt würden und die Verteilung der Karten erst 2 Wochen davor erfolgen würde, setzte dem noch laut Verfasser die Krone auf. Was hältst du von dieser Handhabe der Situation und dem Umgang mit treuen Fans?
Michael Kunze: Da ich keinen Einblick habe in die Kartenvergabe bei derartigen Events, kann ich dazu direkt auch nicht Stellung nehmen. Ich bin immer dafür, möglichst viele Tickets zum freien Verkauf zu geben - schon deshalb, weil die an wirklich interessierte Besucher gehen. Freikartenbesucher sind kein gutes Publikum. [Storyarchitekt]