Martin Bruny am Samstag, den
25. Juni 2011 um 15:12 · gespeichert in Musical, Wien
In der Reihe SR3-Künstlerinterviews erzählt Peter Weck von seinem Leben, in lustigen Anekdoten erinnert er sich an berühmte und bekannte Kollegen … und er erzählt von seiner Zeit als Intendant der Vereinigten Bühnen Wien, von den nervenden Intrigen, er erklärt, wieso der Sisi-Stoff gerade in Japan so erfolgreich ist, und er bezieht zum Matrosenirrsinn der heutigen Zeit Stellung, freilich ohne die Unerfreulichkeit konkret zu bezeichnen, doch die Sache ist klar, wie aus der folgenden Passage herauszulesen ist:
Frage: Wo schüttelt es Sie heute durch, wo können Sie lachen oder heulen beim Musical?
Peter Weck: Naja, die Sache muss gut sein, und ich könnte auch vor Glück oder vor Können. Wissen Sie, das ist ja das Schöne, die Qualität ist ja letztendlich das Entscheidende. Es ist ein magisches Wort “Musical”, man glaubt überall, wo Musik dabei ist, das ist ein Musical. Wenn man sich das anschaut heute, teilweise sind das, man kanns als Revue der siebziger Jahre nehmen. Da ist ein Bühnenbild, noja, und dann werden Lieder, die man kennt, Schlager, die man kennt … da wird drumherum ein Libretto geschrieben, das mehr als einfältig ist … aber die Leute sind zufrieden, die sitzen da, singen mit, klatschen - klatschen oft lauter, als die oben singen. Aber das ist die heutige Zeit und heißt Musical. Und das interessiert mich überhaupt nicht. Ich bin in einer ganz anderen Richtung auf Musical eingestellt. Aber jetzt bin ich nur mehr Zuschauer und mit dem Musical nicht mehr verbunden.
Martin Bruny am Samstag, den
25. Juni 2011 um 11:45 · gespeichert in Musical, Wien
Vor wenigen Jahren, als man in der Kammeroper noch Musicals gab, feierte Jason Robert Browns Show “The Last Five Years” Wien-Premiere. Es war die letzte Musicalproduktion der Wiener Kammeroper.
2011 findet sich Browns Musical wieder auf dem Spielplan eines Wiener Theaters. Das Vienna Theatre Project wird “The Last Five Years” im Theater Drachengasse aufführen. Das Theater liegt schräg gegenüber der Kammeroper, keine 10 Meter entfernt. Zu sehen ist die Show vom 4. bis 15. Oktober 2011.
Browns Musical wird in der englischsprachigen Originalversion gespielt. Die Audition für die beiden Rollen findet am 26. Juni statt.
Leading Team
Musical Director: Bernd Leichtfried
Staging Director: Joanna Godwin-Seidl
Producer: Sarah K Hayes
Asst. Prod.: Ludovico Lucchesi-Palli
Martin Bruny am Samstag, den
25. Juni 2011 um 11:33 · gespeichert in West End, Musical, Broadway
Ein (relativ gesehen) Flop erhält am Broadway eine neue Möglichkeit, zu zeigen, ob er sein Publikum findet. Andrew Lloyd Webber bringt sein Musical “Love Never Dies” nach New York, und auch gleich noch seine Version des “Wizard of Oz”. Die Zeitpläne dafür sind noch offen. [express.co.uk]
Martin Bruny am Samstag, den
25. Juni 2011 um 02:04 · gespeichert in Musical, Deutschland
Wie empfinden die Absolventen der Bayerischen Theaterakademie ihre Rollen im Musical “Frühlings Erwachen”, wie haben sie sich vorbereitet? Einige Antworten gaben sie zwei Tage vor der öffentlichen Generalprobe.
Martin Bruny am Freitag, den
24. Juni 2011 um 01:33 · gespeichert in Musical
Am 12. August 2011 übernimmt der österreichische Musicaldarsteller Julian Looman in der holländischen Produktion »Soldaat van Oranje« die Hauptrolle des Erik Hazelhoff Roelfzema im TheaterHangaar Vliegveld Valkenburg bei Katwijk.
Julian Looman ist Absolvent der Konservatorium Wien Privatuniversität, nach seinem Abschluss 2009 spielte er unter anderem in »The Full Monty« (Amstetten), »Into the woods« (Kassel) und in »Soul Strip« (Wien).
Er geht den umgekehrten Weg von Musicalkolleginnen wie Maya Hakvoort, Pia Douwes – oder Annemieke van Dam. Als Wiener (mit holländischen Wurzeln) versucht er sein Glück in Hollands Musicalszene.
Die holländischen Medien haben die Story schon aufgegriffen (siehe –> hier): Looman gilt als erster deutschsprachiger Darsteller, der in einem holländischen Musical eine Hauptrolle übernimmt und - seine Freundin ist Annemieke van Dam, und so finden wir in den Medien Berichte über das Musical-Power-Pärchen, von dem der Österreicher einen Holländer in Holland spielt und die Holländerin eine österreichische Kaiserin in Deutschland.
Die Produzenten Fred Boot, Robin de Levita und Regisseur Theu Boermans über Looman:
Es ist sehr schwierig, jemanden für die Rolle des Erik Hazelhoff zu finden. Wir haben nicht nur einen außergewöhnlich guten Schauspieler gesucht, der gut singen kann, sondern auch jemanden, der innerhalb der Gruppe Charisma und eine natürliche Führungsqualität ausstrahlt. Mit Julian haben wir die ideale Besetzung und einen würdigen Nachfolger für Matteo van der Grijn gefunden.
Ist Julian Looman nun angekommen, oder ist Holland ein Zwischenstopp auf seiner Reise? Looman dazu:
Ich folge immer meinem Gefühl. Momentan hat es mich nach Holland gezogen. Meine Freundin und ich können uns auch sehr gut vorstellen hier sesshaft zu werden. Aber generell sehe ich das Ganze nicht so länderbezogen. Da ich die Möglichkeit habe, international zu arbeiten, werde ich das auch nützen, so gut ich kann. Für mich gibt es da keine wirklichen Grenzen.
[Danke an Andrea Martin für die Infos/Materialien]
Martin Bruny am Donnerstag, den
23. Juni 2011 um 18:41 · gespeichert in Musical, Broadway
Er muss ein Optimist sein, und er muss Mut haben. Frank Wildhorn ist noch lange nicht fertig mit dem Broadway. Eben noch mit “Wonderland” am Great White Way versandet, wird noch im Herbst sein Musical “Bonnie & Clyde” am Broadway starten.
Das Buch der Show rund um das kultige Gaunerpärchen stammt von Ivan Menchell, die Texte von Don Black. Mit den Previews beginnt man am 4. November und für 1. Dezember 2011 ist die Premiere am Gerald Schoenfeld Theater angesetzt.
In den Hauptrollen: Laura Osnes («Anything Goesâ€) als Bonnie und Jeremy Jordan («Rock of Ages,†«West Side Storyâ€) als Clyde. Jeff Calhoun hat die Regie übernommen.
Martin Bruny am Dienstag, den
21. Juni 2011 um 13:15 · gespeichert in Musical, Wien
Unter dem Titel “Little Big Voice” planen die Vereinigten Bühnen Wien ein “Musikalisches Schulprojekt” für das Jahr 2013 (im Herbst) unter der Schirmherrschaft der Wiener Sängerknaben und in Kooperation mit dem Verein SUPERAR (Caritas Wien, Wiener Konzerthaus, Wiener Sängerknaben). Aufgeführt wird die Produktion im Raimund Theater.
Handlungsmäßig soll die Show im Umfeld der Wiener Sängerknaben angesiedelt sein, wer das Buch schreibt und wer die Musik komponiert. steht nicht fest.
Organisationsmäßig handelt es sich um eine Kombination von musikalischer Ausbildung und professioneller Auftrittsmöglichkeit als Motivation für Kinder an Wiener Schulen. Kindern aus allen sozialen Schichten, vor allem jenen, die bisher wenig Gelegenheit hatten zu musizieren, soll in einem dreistufigen Prozess eine erstklassige musikalische Ausbildung geboten werden.
Dafür werden ab Herbst 2011 Tutoren des Vereins SUPERAR an Wiener Schulen entsandt zu einer ersten Auswahl. Das Ziel ist eine top-musikalische Ausbildung der am Projekt mitwirkenden 6-bis 10-Jährigen. Durch gezielte und kindgerechte Förderung der Jungtalente werden aus dieser Gruppe die Begabtesten ausgewählt (60 bis 80 Schüler), die im zweiten Jahr zusätzlich schauspielerisch und tänzerisch geschult werden. Die Besten sollen im neuen VBW-Musical mitwirken.
Martin Bruny am Dienstag, den
21. Juni 2011 um 10:30 · gespeichert in Musical, Wien
Hieß es noch gestern bei Wien-Ticket, Karten für die letzte Vorstellung von “Tanz der Vampire” würden ganz gewiss nicht in den freien Verkauf gelangen, man könne kaum die Leute auf der “Warteliste” bedienen, sind nun Tickets ganz normal über die Website des Unternehmens zu bekommen.
Wer also noch Lust hat –> hier kann man sich die hochpreisigen Karten holen.
Martin Bruny am Montag, den
20. Juni 2011 um 21:10 · gespeichert in Musical, Wien, Ausbildung
Am vergangenen Sonntag trat Maya Hakvoort im Rahmen des “Open House” im Festzelt vor der Wagenburg in Schönbrunn mit einem “Best of” ihres aktuellen “Best of”-Programms auf - und einem kleinen akustischen Ausblick auf ihr Highlight im Herbst, der St.-Gallen-Produktion von Levay/Kunzes Musical “Rebecca”. Vor Ort dabei war Andrea Martin, Fotos und die Infos stammen von ihr.
Setlist
- “Ich gehör nur mir” (Elisabeth)
- “Gold von den Sternen” (Mozart!)
- “Don’t cry for me Argentina” (Evita)
- “Bald oder später” (Kuss der Spinnenfrau)
- All that jazz (Chicago)
- “Rebecca” (Rebecca)
- “Siehe da, sie liebt” (Romeo & Julia)
- “Big Spender” (Sweet Charity)
- “Mondlicht” (Cats)
- “Defying Gravity” (Wicked)
Am 25. und 26. Juni kann man Maya Hakvoort im Rahmen eines Workshops sehen. Schwerpunkt des Workshops ist “Textinterpretation”. Die Veranstaltung findet im Gartenhotel Altmannsdorf, Hoffingergasse 26, A-1120 Wien, statt. Nähere Infos –> hier.