Martin Bruny am Mittwoch, den
23. März 2011 um 18:57 · gespeichert in Musical
Alfons Haider ist, perfekt getimt zur anstehenden Promotion für seine neueste Stockerauer Produktion “They’re Playing Our Song” (Premiere: 12. Juli 2011), derzeit in so gut wie allen Medien vertreten, sei es als Tänzer, der mit einem Mann tanzt, als Intendant, der seinen Job los ist, oder als Bewerber für einen Job als Gelsenflüsterer in Mörbisch. Er wirds brauchen, denn die Show, die er sich ausgesucht hat, ist zwar (er kann schon mal üben) wunderbar, aber sicher nichts, was sich von alleine verkauft.
Mittlerweile steht das Ensemble von “Sie spielen unser Lied”, der ursprünglich als Zweipersonen-
stück konzipierten Show, fest. Ines Hengl-Pirker und Alfons Haider sind in den beiden Hauptrollen als Sonia Walsk und Vernon Gersch zu sehen. Das Ensemble: Jasmin Bilek, Anna Carina Buchegger, Peter Knauder, Thomas Karl Poms, Eva Prenner, Gernot Romic und Barbara Schmid.
Für die Choreographie ist Sabine Arthold zuständig, Regie führt Gabriel Barylli. Weitere Angaben gibts nicht, weil die Website zur Show offenbar von Graf Bumsti erstellt wird, und der ist bekanntlich schon tot.
Martin Bruny am Dienstag, den
22. März 2011 um 11:35 · gespeichert in Musical
15 Jahre lang war Alfons Haider als künstlerischer Leiter für die Stockerauer Festspiele tätig. 2012 wird sein letztes Jahr in dieser Position sein. Auf der letzten Gemeinderatssitzung wurde in Stockerau beschlossen: Musical ist den Verantwortlichen zu teuer. ÖVP-Vizebürgermeisterin Christa Niederhammer:
Seit fünf Jahrzehnten tragen die Festspiele zum positiven Ruf Stockeraus als Kulturstadt bei. Aber der finanzielle Aufwand macht eine Redimensionierung notwendig.
Das jährliche Defizit beträgt laut ÖVP bis zu 250.000 Euro, laut SPÖ 190.000 Euro.
Alfons Haider:
Die Ausgaben explodieren, wir können aber die Ticketpreise nicht erhöhen.
Die Lösung? Kein Musical, statt dessen ein “Kultursommer” oder “Kammerspiele” an einem neuen Standort, etwa im Park des Belvedereschlössels. Alfons Haider geht. Das Motto: Neues Team, neues Genre.
Ist das die Lösung? Natürlich nicht. Musical ist nicht “zu teuer”. Sind die Stockerauer Festspiele eine Hochburg der Stars, wo nur die teuersten Darsteller aller Darsteller auftreten? Natürlich nicht. Das Problem dürfte woanders liegen. Das Gerede um “Kammerspiele” und “Kultursommer” ist nur Etiketten-Geplänkel. Um Musical zu machen, braucht man keine Stars, braucht man keine große Bühne - man braucht Ideen.
2011 und 2012 scheinen die Stockerauer Festspiele noch gesichert. “They’re Playing Our Song” steht in diesem Jahr auf dem Programm, 2012 soll es “A Chorus Line” werden.
Der Antrag der Volkspartei Stockerau im Wortlaut:
Die Stockerauer Festspiele tragen seit vielen Jahrzehnten zum positiven Ruf Stockeraus als Kulturstadt bei. Die positive Wirkung auf das Image der Stadt und auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind unbestritten.
In den letzten Jahren hat sich allerdings ein wachsendes Erfordernis zur Deckung des Betriebsabganges aus dem allgemeinen Budget der Stadt ergeben. Der positiven Wirkung der Stockerauer Festspiele steht damit das Erfordernis der Redimensionierung im Hinblick auf den finanziellen Aufwand in Zeiten knapper Stadtfinanzen gegenüber. Zudem sollte danach getrachtet werden, die Bevölkerung von Stockerau wieder stärker einzubinden.
Daher ist eine Neuausrichtung der Festspiele unausweichlich – sowohl in inhaltlicher als auch in organisatorischer Hinsicht soll 2013 das Jahr eines Neubeginns sein. Vor dem Hintergrund dieser Gegebenheiten haben Gespräche zwischen dem Bürgermeister, der Kultur-Stadträtin und dem Intendanten stattgefunden, in denen einvernehmlich festgelegt wurde, diese inhaltliche Neuorientierung ab 2013 mit neuem Team und neuer Intendanz durchzuführen.
Die Verdienste von Alfons Haider um die Stockerauer Festspiele und damit um den Ruf der Stadt Stockerau sind unbestritten. Das Jubiläumsjahr 2012 soll einen positiven Abschluss seiner Intendanz darstellen.
Es wird daher folgender Antrag gestellt:
1) Der Bürgermeister und die Kultur-Stadträtin werden beauftragt, unter Einbindung aller im Gemeinderat vertetenen Parteien umgehend Gespräche über eine Neuausrichtung der Festspiele ab der Saison 2013 aufzunehmen und ein Konzept dafür zu erarbeiten. Um die Stockerauer Kulturvereine zu fördern und ein bunteres Stockerauer Kulturleben zu ermöglichen, sind diese Vereine in ein solches Konzept einzubeziehen.
2) Ziel ist die Beschlussfassung eines solchen Konzeptes noch in diesem Jahr 2011.
Stockerau, 16.3.2011
Martin Bruny am Montag, den
21. März 2011 um 10:30 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
11. Mai 2011
19:30
bis
22:30
Am Mittwoch, dem 11. Mai 2011, findet im Wiener Ronacher ein Musicalabend statt, der im Zeichen des Engagements für die Erdbebenopfer in Haiti steht. In Zeiten wie diesen, wo eine Naturkatastrophe der nächsten folgt, ist es den beiden Künstlern Marjan Shaki & Lukas Perman ein Anliegen, nachhaltig zu helfen und daher, nach ihrem ersten Benefiz-Konzert für Haiti im Vorjahr, eine weitere Initiative für das Land zu setzen, dessen Leid noch lange nicht gelindert ist.
Mit dem ersten Benefizkonzert vom 3. März 2010 konnten über 40.000 Euro eingenommen werden, die an “Nachbar in Not/Haiti” gingen. Das Zusammentreffen mit dem zweifachen Oscar-Preisträger Sean Penn im Rahmen seines von der Plattform »Power of Hope« organisierten Wien-Besuchs diesen Jahres motivierte Lukas Perman und Marjan Shaki erneut, eine Aktion für Haiti zu setzen.
Dieser Abend soll ein weiteres Statement der “Gemeinsamkeit für Menschen in Not« sein, deshalb treten alle beteiligten Künstler und auch das Orchester der VBW ohne Gage auf. Die Einnahmen des in Kooperation mit der Plattform »Power of Hope« (www.power-of-hope.org) veranstalteten Abends gehen an die Sean Penn Organisation J/P HRO.
MUSICALHITS IN WIENER ORIGINALBESETZUNG - Benefizkonzert
11. Mai 20011, 19:30 Uhr
Ronacher (Seilerstätte 9, 1010 Wien)
Karten ab sofort unter www.wien-ticket.at, Tel. 01/588 85 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Vereinigten Bühnen Wien
Martin Bruny am Sonntag, den
20. März 2011 um 12:51 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
22. Juli 2011
20:30
bis
23:30
Elton John und Tim Rice (”Jesus Christ Superstar”, “Evita” …) formten aus dem klassischen Opernstoff rund um die aussichtslose Liebe zwischen der nubischen Prinzessin Aida und dem ägyptischen Heerführer Radames ein modernes Musical, das am 25. Februar 2000 seine Broadway-Premiere feierte und bis zum 5. September 2004 insgesamt 1852 Mal da zu sehen war.
Mit vier Tony Awards und einem Drama Desk Award wurde die Show ausgezeichnet, Werner Auer bringt 2011 eine Open-Air-Fassung des Musicals in der Felsenbühne Staatz zur Aufführung. Die Premiere steigt am 22. Juli 2011.
Leading Team
Inszenierung: Werner Auer
Musikalische Leitung: Gregor Sommer
Choreografie: Eva Klug
Choreinstudierung: Doris Graf-Sommer
Kostüme: Gitti Hamal, Inge Förderler
Bühne: Jack Hamal und Team
Besetzung
Aida: Charlotte Thompson
Radames: Patrick Schenk
Amneris: Elisabeth Sikora
Zoser: Werner Auer
Mereb: Christof Messner
Nehebka: Alice Macura
Christoph Apfelbeck - Johan Bech - Sebastian Brandmeir - Tino Heinze - Manuel Heuser - Reinhard Hirtl - Peter Kratochvil - Christof Messner - Rupert Preißler - Korbinian Reile - Christian Schild - Stephan Witzlinger
Vorstellungstermine
Premiere: Freitag, 22. Juli 2011
Samstag, 23. Juli 2011
Donnerstag, 28. Juli 2011
Freitag, 29. Juli 2011
Samstag, 30. Juli 2011
Donnerstag, 04. August 2011
Freitag, 05. August 2011
Samstag, 06. August 2011
Freitag, 12. August 2011
Samstag, 13. August 2011
Spielbeginn: jeweils 20:30 Uhr
Vorstellungsdauer: ca. 3 Stunden (inkl. Pause)
An Vorstellungstagen ab 18:30 Uhr Gastronomiebetrieb am Gelände
Kartenvorverkauf
Karten österreichweit:
- in allen ÖTicket Verkaufsstellen
- in allen Filialen der Raiffeisenbanken
- im Internet unter www.oeticket.com
- telefonisch unter 01 / 960 96 bei ÖTicket
Buchung von Arrangements für Gruppen ab 20 Personen sowie Buchung von Rollstuhl-Stellplätzen im Produktionsbüro. Kontakt: 0664/7503 1069 oder felsenbuehne.staatz@aon.at
Martin Bruny am Mittwoch, den
16. März 2011 um 13:38 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
2. April 2011
20:00
bis
22:00
“There’s More - Songs abseits des Musiktheater Mainstreams” ist der Titel einer Show, die am 2. und 3. April 2011 im Theater “Die NEUE TRIBÜNE Wien” zu sehen ist.
Auf dem Programm stehen Songs von Stephen Sondheim, William Finn, George Stiles, Jason Robert Brown, Scott Alan, Brian Lowdermilk und anderen.
Interpretiert werden sie von Daniela Dett und Robert G. Neumayr, am Klavier: Walter Lochmann, der noch rechtzeitig vor dem Kabinenwahnsinn der VBW die Kurve gekratzt hat.
Motto des Abends, formuliert von Walter Lochmann:
Musik, abseits vom “Musical-Mainstream”, am Klavier realisiert von einem, der 22 Jahre im “Mainstream” schwamm (also von mir). Interessant für alle, denen “Ich war noch niemals in New York” zu wenig ist.
Tickets zu 18/15 (erm.) Euro gibt es ab sofort unter office@tribuenewien.at oder telefonisch unter 0664/23 44 256
Martin Bruny am Montag, den
14. März 2011 um 00:24 · gespeichert in Musical, Filmmusical
Barbra Streisands Pläne, das Musical “Gypsy” zu verfilmen und selbst die Rolle der Rose zu übernehmen, sind schließlich, nach einer ersten Zusage von Rechteinhaber Arthur Laurents, doch gescheitert. Die Show von Stephen Sondheim (Texte), Jule Styne (Musik) und Arthur Laurents (Buch) wurde 1959 am Broadway uraufgeführt und 1962 mit Rosalind Russell, Natalie Wood und Karl Malden in den Hauptrollen verfilmt.
Arthur Laurents über die Gründe, warum er Streisands Wunsch schließlich doch nicht erfüllen wird: Stephen Sondheim stellte ihm die Frage, warum er seine Einwilligung gegeben habe. Laurents:
He said, ‘What is the point of it?’ And I said, ‘They have this terrible version with Rosalind Russell wearing those black and white shoes.’ And then Sondheim told me something that he got from the British — and it’s wonderful. He said, ‘You want a record because the theater is ephemeral. But that’s wrong. The theater’s greatest essence is that it is ephemeral. You don’t need a record. The fact that it’s ephemeral means you can have different productions, different Roses on into infinity.’
“So I don’t want it now. I don’t want a definitive record. I want it to stay alive.
“I think [Streisand] is disappointed. She wanted very much to do it. That would have been a good exit for her career. Tom Hopper [”The King’s Speech”] wanted to direct it. I think he’s wonderful.
Martin Bruny am Sonntag, den
13. März 2011 um 23:59 · gespeichert in Musical, Filmmusical
Im Juni 2011 startet das Rock-Musical “I Kissed A Vampire” in den Kinos. In den Hauptrollen: Lucas Grabeel (”High Schol Musical”), Drew Seeley (”Another Cinderella Story”) und Adrian Slade.
Bemerkenswert an diesem Projekt: Es basiert auf der für das Web produzierten Musical-Serie “I Kissed A Vampire”. Drei Folgen dieser Serie existieren, die erste ging im Oktober 2009 online. Ansehen kann man sich das Ganze gratis –> hier.
I Kissed A Vampire
Mit Lucas Grabeel, Drew Seeley, Adrian Slade, Amy Paffrath, Sally Slade, Chris Coppola, Emily Morris, Autumn Grabeel, Katie Seeley, Lori Lively
Regie: Chris Sean Nolan
Autor : Laurie Nolan, Chris Sean Nolan
Musik: Frankie Blue
Texte: Frankie Blue, Chris Sean Nolan und Laurie Nolan
Martin Bruny am Samstag, den
12. März 2011 um 20:27 · gespeichert in Musical, Wien
Zwölf Zentimeter Durchmesser, eine blutrote Glasur, feinster Germteig und frische Ribiselmarmelade, rechtzeitig zum Start der Fastenzeit gibt es ab sofort in den 45 Wiener Filialen der Bäckerei Felber den “Vampir-Krapfen”. Kostenpunkt: 1,40 Euro.
Blättern wir doch einmal im Geschichtsbuch: Schon im 13. Jahrhundert kommt er vor, anno 1486 wird seine Existenz in der »Köchordnung« der Stadt Wien erwähnt. Die Rede ist damals von “Krappffenpacherinnen”. Drei Jahrhunderte später geben schon Krapfenbäckerinnen Annoncen in der “Wiener Zeitung” auf. Auch in der Politik gibt es den ein oder anderen Krapfen – natürlich zum Verzehr: Während der Zeit des Wiener Kongresses im Jahr 1815 sollen rund zehn Millionen Krapfen verspeist worden sein. Dass der Krapfen letztendlich zum typischen Faschingsgebäck wurde, dafür sorgten die Mönche. Sie schlugen vor, sich vor der Fastenzeit – die ja bis Faschingsdienstag dauert – den Ranzen noch einmal so richtig vollzuschlagen.
Wenn der Krapfen nun also nicht zum Beginn der Faschingszeit, sondern am Ende bzw. zum Beginn der Fastenzeit beworben wird, was soll uns das sagen? Wie auch immer: Bei Nennung des Kennworts »Felber-Krapfen« erhalten die Besucher des Wiener Ronacher bei ihrer Ticketbestellung 15 Prozent Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis (in den Kategorien A bis D) an allen Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien bzw. telephonisch unter +43 1 58885 bei Wien-Ticket. Gültig für Vorstellungen von »Tanz der Vampire« bis 31. März 2011. (Karten nach Verfügbarkeit; max. 2 Stück pro Gutschein. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Änderungen vorbehalten. Keine Barablöse möglich.)
Eine kleine Statistik für alle Krapfen-Lover: durchschnittlich schlägt sich so ein Krapfen mit 300 Kalorien zu Buche.
Die Kalorien eines Faschingskrapfens wird man so wieder los:
- 50 Minuten Skifahren oder Snowboarden
- eine halbe Stunde Langlaufen oder Tourengehen
- eineinhalb Stunden durch die Winterlandschaft spazieren
- 40 Minuten Schneeschuhwandern oder Eislaufen
- 40 Minuten Schnee schaufeln
- 4 Stunden rodeln
- eine Stunde Schneeballschlacht
- 70 Minuten Schnee kehren
- eine Stunde Schneestapfen
- eineinhalb Stunden Eis kratzen
Martin Bruny am Freitag, den
11. März 2011 um 02:29 · gespeichert in Musical
Written by Tony and Grammy Award-winning playwright and lyricist Steven Sater (Spring Awakening) with music composed by Grammy Award-winning System of a Down lead singer Serj Tankian, this new musical is inspired by Aeschylus’s Ancient Greek tragedy about the heroic struggle of Western civilization’s first prisoner of conscience. A.R.T. Artistic Director Diane Paulus stages this world premiere production in OBERON, immersing the audience in an environment that has theDionysian energy and rebelliousness of a rock concert.