“Wenn Rosenblätter fallen”, ein Musical von Rory Six und Kai Hüsgen, feiert am 6. Oktober 2011 im Hamburger Theater Kehrwieder seine deutschsprachige Erstaufführung. Ab dem 29. Oktober 2011 ist die Produktion im Wiener Theater Akzent zu sehen.
Die Uraufführung unter dem Titel “En leven zonder jou” fand am 4. November 2010 im M-Lab in Amsterdam statt. Bereits im Vorfeld hat die Produktion beim Niederländischen MusicalMakersBeurs 2010 der niederländischen Stiftung TeksTpieremenT gewonnen.
Die Cast: Jana Stelley, Carin Filipcic und Dirk Johnston. Der Abend steht unter der musikalischen Leitung des Komponisten Rory Six und der Regie von Dirk Schattner.
Handlung
Der 19-jährige Till lernt während seines Studiums die gleichaltrige Iris kennen. Die beiden kommen sich rasch näher. Till bemerkt im Laufe der Beziehung immer mehr Ähnlichkeiten zwischen Iris und seiner kürzlich verstorbenen Mutter Rose. Er durchlebt in seiner Erinnerung noch einmal die Monate, in denen er seine krebskranke Mutter bis zu ihrem Tod begleitet hat.
Das Stück basiert auf dem preisgekrönten gleichnamigen Jugendbuch der Belgierin Brigitte Minne.
Martin Bruny am Mittwoch, den
6. April 2011 um 21:57 · gespeichert in Musical
Bei den 53. Grammy Awards, die am 13. Februar 2011 über die Bühne gingen, gab es Preisträger in insgesamt 109 Kategorien. Für die Preisvergabe 2012 haben sich die Grammy Awards von 30 dieser 109 Kategorien verabschiedet. Gestrichen wurden unter anderem:
Best Pop Instrumental Performance
Best Rock Instrumental Performance
Best Urban/Alternative Performance
Best Contemporary Jazz Album
Best Traditional Gospel Album
Best Tejano Album
Best Traditional Blues Album
Best Contemporary Blues Album
Best Traditional Folk Album
Best Contemporary Folk Album
Best Hawaiian Music Album
Best Classical Album
Best Chamber Music Performance
Best Classical Crossover Album
Viele einander ähnliche Kategorien wurden zusammengelegt. Awards, die in Einzelkategorien an Sänger und Sängerinnen extra vergeben wurden, hat man quasi entgendered. Statt “Best Female Country Vocal Performance” und “Best Male Country Vocal Performance” beispielsweise gibt es ab 2012 die Kategorie: “Best Country Solo Performance”.
Eine weitere Neuerung: Gibt es für eine der verbleibenden Kategorien nicht mindestens 25 mögliche Preisträger, wird in dem betreffenden Jahr für diese Kategorie kein Preis vergeben. Ist das in drei aufeinanderfolgenden Jahren der Fall, wird auch diese Kategorie gestrichen.
In addition to the restructuring and voting changes, there have been name changes in four fields, including the Best Musical Show Album category, which will now be titled The Best Musical Theater Album. The description of that category reads, “For albums containing at least 51% playing time of new recordings. Award to the principle vocalist(s) and the album producer(s) of 51% or more playing time of the album. The lyricist(s) and composer(s) of a new score are eligible for an Award if they have written and/or composed a new score which comprises 51% or more playing time of the album.”[playbill.com]
Martin Bruny am Dienstag, den
5. April 2011 um 08:46 · gespeichert in Musical, Wien
Am 5. April 2011 wird Maya Hakvoort mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Auf ihrer Facebook-Site schreibt sie dazu:
Heute 05 April 2011 ist es soweit, ich kann euch The big secret “verraten”… Dieser Tag ist für mich eine der schönste und ich habe nie gedacht oder geglaubt das mir so etwas mal passieren sollte.. was vor einige Monate mit einem Anruf begonnen hat wird heute ernst und ich kann euch sagen ich bin doch etwas nervös… aber gut das war ich schon öfters bei eine Premiere.. ;-))
Wo dieser erste Anruf kam konnte ich es nicht glauben und habe doch ein paar tagen gebraucht um das mal so richtig setzen zu lassen.. und trotzdem ist es für mich immer noch ein bisschen wie in einem Traum… Ich Maya Hakvoort die die 1994 nach Wien gekommen ist um Elisabeth zu spielen.. Schauspielerin und Sängerin war die Antwort auf der frage was ich als Job Bezeichnung habe.. na gut Ich sag jedenfalls mal DANKE.. [Maya Hakvoort@Facebook]
Martin Bruny am Sonntag, den
3. April 2011 um 16:35 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
3. Juni 2011
19:30
bis
21:30
“Der Fluch von Shadow’s Edge - Rückkehr der Vampire” heißt das neue Musical der Wiener Tanzschule “Broadway Connection - Vienna’s First Show School”, das im Juni 2011 im Theater Akzent zur Aufführung gebracht wird.
Inhalt
Im kleinen, verträumten Städtchen Shadow’s Edge treiben nachts düstere Gestalten ihr Unwesen. Und das alles, wo doch der jährliche Halloween-Ball kurz bevorsteht. Werden die dunklen Mächte siegen oder sind die Magie des Lichts und die Liebe der Menschen stärker?!
Martin Bruny am Donnerstag, den
31. März 2011 um 22:37 · gespeichert in Musical
80 Millionen haben Andrew Lloyd Webbers Musical “Das Phantom der Oper” bis dato weltweit gesehen, 2012 werden noch ein paar dazukommen, denn Anfang nächsten Jahres geht die Show in einer brandneuen Version auf Tour. Neue Kulissen und neue Kostüme von Paul Brown, eine neues Lichtdesign von Paule Constable - weitere Details folgen. Der Start der Tour geht in einem Theater in England über die Bühne.
Martin Bruny am Dienstag, den
29. März 2011 um 18:06 · gespeichert in Musical, Wien
Keine Frage, wenn man möchte, kann man alles relativieren. Auch schon unter dem Vorgänger von Peter Weck als Intendant des Theaters an der Wien, Rolf Kutschera, gab es Musicals von Andrew Lloyd Webber in Wien zu sehen, wenn man möchte, ja, dann kann man sogar anmerken, dass “Elisabeth” als Idee auf die Ära Kutschera zurückgeht. Man kann sogar so weit gehen, Peter Weck ein enormes Geschick an Selbstvermarktung einzugestehen, und versuchen, ihn mit diesem Lob quasi seiner Leistungen auf dem Gebiet des Musicals zu entwürdigen. Das wäre eine Sicht der Dinge. Die Frage ist, ob es die richtige Sicht der Dinge ist.
Peter Weck hat mit seinem Antritt als Direktor des Theaters an der Wien Anfang der 1980er Jahre auf dem Gebiet des Musiktheaters die Produktionsbedingungen revolutioniert. Erwähnt man heute, wie etwa in der Pressekonferenz in der Wiener Sky Bar am 29. März 2011, mit der das Wiener Revival von “Cats” angekündigt wurde, dass es ohne ihn nie einen derartigen Musicalboom im deutschsprachigen Gebiet gegeben hätte, dann lächelt der Ex-Intendant. Nicht, weil er es einfach lächelnd akzeptiert, sondern weil er weiß, wie man mit Schmeicheleien umzugehen hat. Er ist Schauspieler, und kein schlechter noch dazu.
Peter Weck hatte natürlich Glück bei der Stückwahl, aber genausogut hätte er Anfang der 1980er Jahre Gottfried von Einem beauftragen können, gemeinsam mit der Kultband “Die Schmetterlinge” ein Crossover-Musical über Georg Büchners “Woyzeck” zu schreiben. Hat er nicht gemacht. Hat er nicht gemacht, weil Peter Weck Musical machen wollte. “Phantom der Oper”, “Freudiana”, “Elisabeth”, “A Chorus Line” und so weiter. Weck war vom Musicalgenre überzeugt und hatte keinerlei Alibiproduktionen nötig. Peter Weck wollte Musical machen, und er wollte ein Ausbildungssystem in Wien etablieren, das ihm (und natürlich sämtlichen Produktionen im deutschsprachigen Raum) die für seine Musikproduktionen nötigen Schauspieler zur Verfügung stellte. Weck gründete das “Tanz-Gesang-Studio Theater an der Wien”, eine Ausbildungsstätte, die nach dem Ende seiner Intendanz prompt geschlossen wurde. Weck dazu: »Es hieß von kulturpolitischer Seite – unterstützt von der kaufmännischen Leitung des Hauses –, es koste zu viel. Ein weiteres Argument lautete. ‚Wir werden doch nicht Musicaldarsteller ausbilden, die dann ins Ausland und nach Deutschland gehen …‘ So einen Unsinn muss man sich erst einmal einfallen lassen Aber man sieht, welche profunden Theaterleute die Geschicke nach mir übernommen haben. Mit einem Weitblick für die Sparte Musical, der dann dort hingeführt hat, wo man jetzt steht.”
Anfang 2012 gibt es die Möglichkeit, den Anfang noch einmal zu sehen, die Show, mit der alles begann. Ja, das ist übertrieben, es gab, natürlich, auch ein Musical vor Peter Weck und viele nach Peter Weck, und doch: Die Show, mit der der Boom begann, “Cats”, gastiert ab Januar 2012 in Wien, in einem Theaterzelt in Neu-Marx. 1650 Zuschauer fasst dieses extra für die Produktion designte Zelt, es hat mit Teppichen ausgelegte Böden, es ist vollklimatisiert, das hat man sich einiges kosten lassen. Kein Zuschauer wird mehr als 20 Meter von der Rundbühne entfernt sein, für die Saison in Wien werden Teile des Ensembles und der Hauptrollen neu gecastet, gespielt wird die Wiener Fassung mit der Übersetzung von Michael Kunze. 4 Wochen möchte man bleiben, wer weiß, vielleicht werden es ja doch eher 4 Monate.
Peter Wecks Statement zur “Cats”-Tourproduktion im Rahmen der Pressekonferenz am 29. März 2011 im O-Ton:
CATS im Theaterzelt
ab dem 29. Januar 2012 in Wien Neu-Marx, Karl-Farkas-Gasse
Tour Creative Team
Sound Designer: Greg Pink
Lighting Designer: Howard Eaton
Associate Scenic Designer: Alan Walker
Make-up developed by: Karen Dawson
Musical Director: Heribert Feckler
Production Musical Supervisor: Daniel Bowling
Assistant Associate Director: Marina Stevenson
Direction and Choreography recreated by: Chrissie Cartwright
German Lyrics by: Michael Kunze
Fakten und Daten
- Das CATS-Theaterzelt hat eine Höhe von 25 Metern und einen Durchmesser von 60 Metern. 300 Dimmer, 450 Scheinwerfer und ca. 10.000 Glühlampen in Lichterketten sorgen auf der Bühne und im Foyerzelt für die stimmige Atmosphäre. Insgesamt sind 45 Trucks notwendig, um das komplette Equipment von Gastspiel zu Gastspiel zu transportieren.
- 30 Darsteller und 10 Musiker erwecken den berühmtesten Schrottplatz der Welt jeden Abend auf der 270° Rundbühne zum Leben. Hinter der Bühne kümmern sich ca. 30 Personen nicht nur um die 86 Perücken und 124 Kostüme, sondern auch um vollkommen reibungslose Abläufe.
Martin Bruny am Sonntag, den
27. März 2011 um 15:39 · gespeichert in Musical, Deutschland
Kehrtwende in Sachen “Rebecca”. Das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, das von Stage Entertainment ursprünglich als reichlich düster eingestuft wurde, scheint nun doch ins Konzept der Musicalschmiede zu passen. Wie schön. Seit der Bekanntmachung, dass ab Dezember 2011 in Stuttgart eine Version der Show zu sehen sein wird, die der Wiener Inszenierung entsprechen dürfte, kocht der deutsche Blätter- und Bloggerwald geradezu. Natürlich haben alle “gewusst”, dass nur Pia Douwes die Rolle der Haushälterin spielen kann, klar. Und natürlich, wer sonst als Uwe Kröger sollte Maxim spielen? Wenig Schmeichelhaftes könnte man dem entgegnen, doch wozu, ein wenig Enthusiasmus hie und da kann nicht schaden.
Martin Bruny am Freitag, den
25. März 2011 um 09:35 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
8. Mai 2011
11:00
bis
13:00
Die erste Ausgabe der Musical-Klassik-Melange “Musical meets Opera” im Wiener Ronacher im vergangenen Jahr war ein derartiger Erfolg, dass für Sonntag, den 8. Mai 2011 (Beginn: 11 Uhr vormittags), ein zweiter Teil angesetzt wurde.
Die Matinee bietet lustige und spannende Anekdoten aus dem Vampirtheaterleben, Einblicke hinter die Bühne und Live-Darbietungen der Künstler – ein Vormittag für Musikbegeisterte und eingefleischte Fans, die Musical und Oper aus einem anderen Blickwinkel erleben möchten.
Tickets an den Vorverkaufsstellen der VBW (Theater an der Wien, Raimund Theater, Ronacher)
Online unter www.wien-ticket.at. Telefonisch unter +43 1 58885
Martin Bruny am Donnerstag, den
24. März 2011 um 02:24 · gespeichert in Musical, Wien
Ein wenig untergegangen in den letzten Wochen ist die Veröffentlichung einer Benefiz-Single, die im Rahmen der diesjährigen MiA-Awards-Gala präsentiert wurde. MiA ist eine Initiative, deren Ziel es ist, die Integration von Personen mit Migrationshintergrund zu forcieren und zu ermöglichen sowie durch Beispiele von Role-Models dazu beizutragen, dass ein positiveres Bild von Migrantinnen und Migranten in der Öffentlichkeit entsteht.
Die Uraufführung der MiA-Hymne »Nicht dort, nicht hier«, komponiert von Sylvester Levay, getextet von Michael Kunze, fand 2010 im Rahmen der Verleihung der letztjährigen MiA-Awards statt, 2011 konnte man eine CD-Produktion des Songs vorstellen. Der Reinerlös der CD kommt gemeinnützigen Organisationen, die sich für Frauen einsetzen, zugute.
Neben dem Song “Nicht dort, nicht hier”, gesungen von Sandra Pires, findet man auch eine neue Version des “Elisabeth”-Klassikers “Ich gehör nur mir”, interpretiert von Maya Hakvoort, auf dieser CD.
Maya Hakvoort dazu:
Die Einnahmen aus diesem Song gehen an Integrationsprojekte in Österreich (die mir ein sehr großes Anliegen sind), gedacht vor allem für Frauen. Der Verein MiA hilft Frauen, ihren Weg in Österreich zu finden. Ich, als “Ausländerin”, weiß, wie schwer es manchmal ist, den eigenen Weg in eine neue Kultur zu finden, und oft ist es nur ein kleiner Schritt, um diesen Weg zu finden - nur manche brauchen für diesen kleinen Schritt ein wenig Hilfe.
Tracklist
1) “Nicht dort, nicht hier” - Sandra Pires
2) “Ich gehör nur mir” - Maya Hakvoort
3) ” Nicht dort, nicht hier” (Instr.) - Österreichisch-Koreanische Philharmonie /Orchester der VBW
4) “Ich gehör nur mir” (Instr.) - Orchester der VBW
Erhältlich ist diese Single über den ORF, den Online-Shop der VBW und über die MiA-Website.
Die “Ich gehör nur mir”-Special-Version kann man auch über Maya Hakvoorts Bandcamp-Site (siehe Linkverzeichnis unten) als Download kaufen.