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Archiv - Newcomer

“Me and My Dick” - Überraschungserfolg in den BILLBOARD Cast-CD-Charts

Woche für Woche veröffentlicht das US-Branchenfachblatt BILLBOARD Charts in den verschiedensten Kategorien, sei es Jazz, Pop, Soul, Klassik, Hörbücher … Für das Musicalgenre gibt es eine Auflistung all jener Cast-CDs, die sich Woche für Woche in den Staaten am besten verkaufen.

Die Cast-CD-Charts dieser Woche sind recht interessant, beispielsweise für alle “Phantom”-Fans, denn Andrew Lloyd Webber konnte sich mit “Love Never Dies” natürlich an die Spitze der Charts setzen, aber mit 7000 abgesetzten Einheiten (davon 2400 Downloads) kann der Meister nicht wirklich zufrieden sein. Sicher wird sich das ändern, wenn die Show auch am Broadway startet.

Die Sensation der dieswöchigen Charts ist aber auf Platz 10 zu finden: “Me and My Dick”. Diese kaum bekannte Produktion schaffte den Sprung in die Charts letzte Woche auf Platz 11 und ist mit exakt 400 Downloads in dieser Woche in den Top 10 zu finden.

Und ja, es geht in der Show genau um das, was der Titel aussagt. Produziert wurde “Me and My Dick” von Studenten der Universität von Michigan. In der Hauptrolle ist Joey Richter zu erleben, als junger Mann, der Gespräche mit seinem Penis, gespielt von Joe Walker, führt. Die Show ist in voller Länge auf YouTube zu bestaunen, und, wieder ja, es lohnt sich, denn sie ist voller Sprachwitz und die beiden Darsteller sind ungemein unterhaltend. Wer die ganze Show sehen möchte: Zur Übersichtsseite mit einer Auflistung aller Einzelszenen bei YouTube gehts —> hier

Die Cast-CDs gibts als Download bei iTunes –> hier

Me and My Dick
Musik/Texte: A. J. Holmes, Carlos Valdes, Darren Criss
Buch: Brian Holden, Matt Lang, Nick Lang, Eric Kahn Gale

Charts der Woche: Top Cast Albums
01. Love Never Dies
02. Wicked
03. Jersey Boys
04. The Lion King
05. Spring Awakening
06. Mamma Mia!
07. In the Heights
08. Mary Poppins
09. Annie (OBC) und The Phantom of the Opera: Highlights (Gleichstand)
10. Me and My Dick
11. Rock of Ages
12. Hair (2009)
13. Next to Normal
14. Avenue Q
15. Finian’s Rainbow

Update
Auch BILLBOARD selbst berichtet recht ausführlich über den Charts-Erfolg des Musicals –> hier

“The Juliet Letters” - Premiere für Drew Sarich & The Dead Poet Quartet

17. April 2010
20:00bis22:00

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Romeo und Julia hätten längst das Zeitliche gesegnet, wären sie je aus Fleisch und Blut gewesen. Und doch teilen wir alle mindestens einmal in unserem Leben ein gemeinsames Schicksal - das Schicksal einer unerfüllten Liebe. Noch heute steht in Verona, bekanntermaßen Heimat des unglücklichen Liebespaares, ein Briefkasten, in den man Briefe an Julia einwerfen kann. Dieser Umstand war die Initialzündung für Elvis Costello und das Brodsky-Quartet, ihre ganz persönliche Korrespondenz mit Julia Capulet zu führen. Briefe über die Sehnsucht, das Verliebtsein, die Eifersucht, die Hoffnungslosigkeit, den Tod und die unerfüllte Liebe. Und welche Sprache könnte all diese Facetten besser einfangen als die Musik.

Mit “The Juliet Letters” realisieren Drew Sarich und The Dead Poet Quartet ein langgehegtes Wunschprojekt. Am 12. April 2010 debütiert die seltene Besetzung von Sänger und Streichquartett im Wiener ost klub. Zu erleben wird der Reiz des Variantenreichtums an Ausdrucksmöglichkeiten, aber vor allem auch der glaubwürdige Austausch von Rock, Pop und Klassik sein.

“The Juliet Letters” setzt nicht nur technisch perfektes, feinfühligstes Quartettspiel voraus, sondern ermöglicht es den Musikern sowie dem Publikum, neue musikalische Landschaften zu erforschen. Mit Drew Sarich fand das Quartett einen Sänger, der sich zweifellos zu den Ausnahmekünstlern seines Genres zählen darf. Die bedingungslose Auseinandersetzung mit seinen Charakteren, die Farbenvielfalt seiner Stimme, sein großer Erfahrungsreichtum sind nur einige wenige Attribute, die ihn zur Idealbesetzung dieses Projektes machten.

Einen Brief zu bekommen, ihn zu öffnen, hat etwas Geheimnisvolles, etwas Magisches. Fremde Briefe zu lesen, ist wie durch ein Schlüsselloch zu spähen. Sie eröffnen intime Ausschnitte einer Beziehung zwischen zwei Menschen - Momentaufnahmen eines Dramas.

Mit “The Juliet Letters” gelingt es, durch die Verbindung von Wort und Musik eine Geschichte zum Leben zu erwecken, die von jedem ganz individuell nachempfunden werden kann, jedoch mit ein und demselben Inhalt - nämlich der Liebe.

DREW SARICH - THE DEAD POET QUARTET - THE JULIET LETTERS
Michaela Girardi: Violine
Georg Wimmer: Violine
Sarah Grubinger: Viola
Matthias Bartolomey: Violoncello
Drew Sarich: Gesang

Termine
12. April 2010, 20.30 Uhr, ost klub, Wien
17. April 2010, 20.00 Uhr, k3-Saal, Thalgau bei Salzburg

Tickets für den Gig in Wien können per Mail bestellt werden: julietletters@gmail.com
Preis: 13 Euro im Vorverkauf, 15 Euro am Abend der Veranstaltung im ost klub (Schwindgasse 1, 1040 Vienna)

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Alex Gardner - der Shooting-Star 2010?

Es wird wieder Zeit für einen neuen Superstar. Mika ist etabliert, Paolo Nutini hat sich zum Liebling der Kritiker gemausert, und er war es auch, der vor einigen Monaten einen jungen Newcomer als Support-Act für seine Schottland-Tour an Bord geholt hat. Der Name des Newcomers: Alex Gardner.

Glaubt man den englischen Medien, wird 2010 sein Jahr. Gardner feilt zur Zeit an seiner für März geplanten Debüt-CD mit dem englischen Produzententeam Xenomania, die für Hits von Cher, Kylie Minogue, den Pet Shop Boys und Girls Aloud verantwortlich zeichneten.

Alex Gardner schreibt seine Songs selbst und wird von Journalisten als der neue George Michael gepusht. Ganz schön viel an Vorschusslorbeeren für den 18-Jährigen, der zur Zeit auf Promotion-Tour und als Support-Act für Scouting For Girls durch England und Schottland unterwegs ist.

Im Internet hat er sein Quartier bereits flächendeckend aufgeschlagen. Man findet Alex bei

- My Space –> hier
- Twitter –> hier
- YouTube –> hier
- Facebook –> hier
- Offizielle Website von Alex Gardner –> hier

Web 2.0-Sensation Justin Bieber singt für US-Präsident Barrack Obama

Justin Bieber startete seine Karriere 2007 mit einem eigenen YouTube-Channel. Da war er zwölf Jahre alt und hatte gerade an einem Gesangswettbewerb in Stratford, Ontario, teilgenommen. Damit seine Familie und seine Freunde sehen konnten, wie er sich bei diesem Wettbewerb geschlagen hatte, postete er einige Videos auf YouTube. Ab diesem Moment war das Schicksal Biebers klar. Er nutzte die Chancen des Web 2.0 perfekt, hatte das Glück, auf einen fähigen Manager zu treffen (Scooter Braun), und kaum ein paar Monate später, nachdem er Verhandlungen unter anderem mit Justin Timberlake und Usher geführt hatte, war Bieber bei Island Records unter Vertrag.

Seine erste CD “My world” erschien am 17. November 2009, und bereits da hatte Bieber Geschichte geschrieben, ist er doch der erste Künstler, der vier Singles von einer Debüt-CD, die zu dem Zeitpunkt noch gar nicht am Markt war, in den Top 40 der BILLBOARD-Charts platzieren konnte. Die CD selbst stieg auf Platz sechs der BILLBOARD-Charts ein und verkaufte sich in der ersten Woche 137.000 Mal - das zweitbeste Debüt eines Künstlers im Jahre 2009. Bieber ist weiters der erste Sänger, der es schaffte, alle Songs einer CD in den US Hot 100 zu platzieren.

Sicher einer der Höhepunkte in der jungen Karriere Justin Biebers: sein Auftritt vor US-Präsident Barrack Obama Ende Dezember 2009:

Anna Rose - Alan Menkens Tochter startet durch

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24 jahre ist sie alt, als Singer/Songwriter und Gitarristin/”Pianowoman” ist sie drauf und dran, den Durchbruch zu schaffen - Anna Rose, die Tochter von Komponist Alan Menken (”Aladdin”, “Beauty and the Beast”, “Little Shop of Horrors”, “The Little Mermaid”, “Enchanted”).

Musikalisch sind die Songs von Anna Rose im klassischen Rock der 60er Jahre und im kalifornischen Rock der 70er Jahre angesiedelt. Wo stilistisch ihre Vorlieben sind, erzählt sie gerne selbst:

I was in the backseat with someone who tried to tell me Clapton was better than Hendrix and I forcibly removed him from the car. I’d rather have innovation than interpretation any day of the week. That doesn’t mean I don’t think Clapton is amazing; he is. I have so much respect for Clapton, but also for Jeff Beck and Waylon Jennings and Tom Waits. If I’m having a bad day, I’ll put on Jimi and I’ll be OK.

Seit September 2009 ist “Anna Rose”, die erste EP der Künstlerin, am Markt - 2010 will sie mit ihrer ersten Solo-CD “Nomad” die Charts erobern. Soundbeispiele gibt es auf Anna Roses MySpace-Account –> hier
und auf ihrer Website –> hier.

Hari Baumgartner & Akustix: “Die stillste Zeit” - die schönste Weihnachts-CD 2009

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Deutschsprachige Weihnachts-CDs sind rar. Kaum jemand traut sich, abgesehen von Chören und Volksmusik- und Schlager-Heroes wie Roland Kaiser (”Besinnliche Weihnachten”, 2009) oder Tony Marshall (”Weihnachten mit Tony Marshall”, 2009). Versuche, Musicalsänger mit einer Weihnachts-CD am Markt zu platzieren, sind schon bei der Titelfindung baden gegangen. Wer eine willkürliche Schar an Musicalsängern “Giganten des Musicals” nennt, dem ist eben nicht zu helfen.

Und doch, es gibt sie, die deutschsprachige Weihnachts-CD-Neuerscheinung 2009, die nicht im Schlager, nicht in der Volksmusik angesiedelt ist, sondern tatsächlich einerseits im authentisch interpretierten Weihnachtslied-Genre und andererseits im leicht jazzigen Xmas-Genre, aber auch da deutschsprachig. Hari Baumgartner & Akustix haben mit “Die stillste Zeit” (Hörproben –> hier) dieser Tage die wohl schönste weihnachtliche Scheibe auf den Markt gebracht.

Baumgartner, 1984 geboren, studierte Jazzgesang an der Konservatorium Wien Privatuniversität sowie an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Er ist sowohl mit der 2005 gegründeten Formation Akustix unterwegs als auch solo. Als Solo-Jazzsänger wurde und wird er von Marianne Mendt gefördert. Was Baumgartner auszeichnet, ist die außergewöhnliche nennen wir es jubilierende Kraft seiner reinen, hellen Stimme. Das zeichnet auch alle Songs auf “Die stillste Zeit” aus. Da ist ein Sänger, der Lieder gestalten kann, der die Songs gekonnt steuert und bis zu einem Punkt steigert, wo er das Publikum oder den Zuhörer in der Hand hat, der den uns allen bekannten Standards wie “Ihr Kinderlein kommet” oder “Es wird scho glei Dumpa”, “Still Still” und “Oh du fröhliche” einerseits eine kleine Dosis Jazz verpasst, andererseits unglaublich “offenherzlich” und lieblich an diese Lieder herangeht, dass es eine reine Freude ist, zuzuhören.

Live sind Hari Baumhartner und Akustix in nächster Zeit mit ihrem Weihnachtsprogramm in folgenden Städten zu sehen:

16.12 - 20.00 - Tiempo, Johannesgasse Wien
18.12 - 20.00 - „Silent Night, Heilige Nacht“ – Altes Kino, Attnang
19.12 - 20.00 - „Budenzauber“ – YouZ, Südtirolerstraße Linz
20.12 - 16.00 - „Silent Night, Heilige Nacht“ – Kulturzentrum Timelkam
23.12 - 20.00 - „Weihnachts Special“ Kino Bad Ischl

Einfach mal über die Homepage der Gruppe die CD bestellen (–> hier) und auch live dabei sein. Und weitersagen. Es lohnt sich.

Ólafur Arnalds: The Sky May Be Falling … But The Stars Look Good On You

“Lying Cheating Bastard” - ein Musical-Filmprojekt von Stephen Schwartz, Nicholas Hammond & Magier James Galea

“Lying Cheating Bastard”, ein Theaterstück von Nicholas Hammond und “Australian Magician of the Year” James Galea, das im kleinen Old Fitzroy Theatre in Darlinghurst, Australien, seine Premiere feierte, hat das Zeug, zum Hollywood-Blockbuster zu werden. Davon sind zumindest die Autoren überzeugt, und das meint auch Musicalkomponist Stephen Schwartz (”Godspell”, “Wicked”). Er lud Hammond und Galea zu einem Workshop in die USA, sieht er doch in dem Stoff des Stücks die Chance, endlich seinen Plan verwirklichen zu können, einen Musicalfilm über einen jungen Magier zu produzieren. Wenn es nach Schwartz geht, soll Galea die Hauptrolle übernehmen und Hammond das Theaterstück in ein Filmscript umformen.

Hammond zu diesen Plänen:

I have done a couple of musicals myself over the years but have never done a Stephen Schwartz show, and I never thought I would be writing one.

Worum gehts in “Lying Cheating Bastard”?

Jimmy has no idea how it happened, but somehow he was born with a gift, a talent to play and read cards, dice, any game of chance, better than just about anyone in the world. “I always win, always”, says Jimmy. “Cos I never go against the percentages, I control the variables, and I don’t leave anything to chance. Ever.” “Oh yeah. And I cheat”.
Lying Cheating Bastard is the intriguing tale of a young man being drawn into the seedy underbelly of Sydney, the story of infamous con-man Jimmy Garcia aka the Cricket, and how he became the most successful con-man in Australia by the age of 27.
Part mystery, part coming-of-age story, part demonstration of the finer arts of trickery, Lying Cheating Bastard is the extraordinary story of Jimmy’s induction into the murky world of gangsters and grift. Featuring close-up projection of Jimmy’s card scams live on stage, Lying Cheating Bastard stars the Australian Magician of the Year James Galea and his increasingly astonishing feats of skill with cards and sleight of hand.

James Galea, Australiens Magier des Jahres, ist mit seinen Shows ein Hit. Einer seiner Kartentricks:

Spider-Man singt: Reeve Carney

Sollte das “Spider-Man”-Musical von U2 tatsächlich jemals seine Broadway-Premiere feiern, sollten sich also neue, potente Geldgeber finden, und die Chancen scheinen derzeit nicht so schlecht zu stehen, dann, nun dann gibt es jedenfalls schon mal Reeve Carney, der darauf wartet, als Musical-”Spider-Man” am Great White Way durchzustarten. Was er stimmmäßig so draufhat, konnte man unlängst beim Musikfestival “Hear No Ho” in North Hollywood erleben - oder 2007 in Austin/Texas, wo er Queens “Bohemian Rhapsody” sang.

Offstage, Reeve Carney — frontman for the Los Angeles rock band that bears his last name — is a sincere, courteous, and disarmingly modest young man who will charm your socks off with funny stories about how he discovered “Bohemian Rhapsody” at age 9 while watching Wayne’s World. But put him onstage in front of a live audience, and this polite, well-mannered young man is transformed into a strutting rock-star peacock, wowing the crowd with his intensity, passion, and sheer talent.

Links
- Spiderman On Broadway - Official Site
- Is This Guy Broadway’s New Spider Man?
- Playbill: Reeve Carney Is Broadway’s Spider-Man; New Producers Promise 2010 Opening
- Carney - Official Website

Shaun Fleming

Shaun Fleming has had his hands in the entertainment industry for almost fifteen years. He began with voice over acting for Disney and feature films before he discovered his true love: music. Shaun is a classicly trained vocalist with an innate flare for rock and roll. While he is well versed in musical theory, and is proficient in guitar, drum, and piano playing, his area of expertise is vocal performance. He has studied jazz, opera, and choral music, and has performed in both Carnegie Hall, and the Lincoln Center in New York. He has performed and recieved honorable mention from the legendary jazz musician Winton Marsalis, and the family of Duke Ellington. At twenty years old, Shaun is an actively playing musician, who can be seen frequently gigging …

- Shaun Fleming @YouTube
- Shaun Fleming @MySpace
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- Shaun Fleming @Wikipedia

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