Martin Bruny am Mittwoch, den
27. Oktober 2010 um 12:25 · gespeichert in Theater
Berlin hat seine Kleinkunstmeile am Kurfürstendamm und Hamburg auf der Reeperbahn. Ab Januar 2011 wird es auch in Wien auf der Einkaufsmeile Nummer 1 ein Kabaretthaus geben, das durch seine Architektur und Lage auf der Mariahilferstraße neue Akzente setzen soll.
Mit einer Besucherkapazität von rund 360 Personen wird der “Stadtsaal” im 6. Bezirk die Kulturszene mitgestalten. Wien wird damit um einen Ort bereichert, an dem sowohl die großen Stars und aufstrebenden Nachwuchskünstler der österreichischen Kabarettszene als auch die des benachbarten Auslands zentrumsnah ein Zuhause finden.
Die Leitung des neuen Theaters übernehmen Andreas Fuderer, Fritz Aumayr und Till Hofmann. Andreas Fuderer leitet seit vielen Jahren erfolgreich das Kabarett Niedermair, Fritz Aumayr hat das Spektakel, die Kulisse und das Vindobona gegründet, und Till Hofmann führt in München die Bühnen Lustspielhaus, Lach- und Schießgesellschaft, Vereinsheim und Oblomov.
Eröffnet wird der “Stadtsaal” am 3. Januar 2011 mit der Vorstellung “Ein Gemeinschaftsabend - Martina Schwarzmann, Willi Astor und Josef Hader”, danach folgt bis 10. Januar ein Kleinkunstfestival mit einem abwechslungsreichen Programm.
Facts
- Der Stadtsaal hat 364 Sitzplätze.
- Mit der Eintrittskarte kann man mit einem Tagesfahrschein um 50 Cent mit den Öffis anreisen und bis vier Stunden nach dem Programm heimfahren.
- Es gibt zwei Ticketkategorien: 19,50 Euro, vorne 24,50 Euro.
- Das Haus wird ohne Subventionen geführt.
- Es wird sieben Tage die Woche gespielt, kein Ruhetag.
Martin Bruny am Mittwoch, den
27. Oktober 2010 um 12:04 · gespeichert in Netz, Pop, Kult
Spätestens wenn Coca-Cola Santa Claus auf Reisen schickt, ist klar, dass Weihnachten naht. In diesem Jahr ist es am 15. November so weit - dann präsentiert der Getränkeriese seine globale Weihnachtskampagne, die diesmal unter Federführung von Coca-Cola Deutschland entstand. Zentrales Element des weltweiten Auftritts ist ein neuer Weihnachtssong, den die US-Band Train eigens für Coke eingespielt hat. Der Titel des Stücks: “Shake up Christmas.” [–> weiterlesen bei horizont.net]
Martin Bruny am Donnerstag, den
21. Oktober 2010 um 21:31 · gespeichert in Musical, Theater
Herr Hurch, ganz einfach: Es ist baufällig. Wollen wir warten, bis Oma Berta von einem Fassadenstück erschlagen wird?
Aber geht es Hans Hurch, dem Chef des Filmfestivals “Viennale”, eigentlich wirklich um die Gründe für die fünfte (?) Renovierung? Natürlich nicht. Er hätte gerne mehr Geld vom Subventionskuchen für das Filmgenre und meint selbst in einem Interview mit der Wiener Zeitung: “Kultur bleibt Verteilungskampf.” Ob das freilich eine Vision ist, auf die man bauen sollte, bleibt fraglich.
Es ist in diesen Tagen faszinierend zu beobachten, wie viel negative Energie von Michael-Jackson-Fans ausgehen kann. Sie werden nicht müde, sich zum Teil unflätig in diversen Foren zu äußern. Zu äußern in Bezug auf eine Theaterproduktion, die im Dezember 2010 erst ihre Premiere feiern wird.
Interessant ist es, mitzuerleben, wie Menschen, die Michael Jackson nie persönlich kennengelernt haben, ihre eigenen Probleme in diese für die Öffentlichkeit von Michael Jackson selbst modellierte Kunstfigur projizieren. Wie sie sich auf Facebook, in Foren und auf andere Weise absprechen, konzertierte Mailwellen in die Welt setzen - und das alles nur, um die von ihnen so verstörend vereinnamte Person zu “beschützen”. Wovor? Das wissen wir nicht, denn worum es hier geht, ist die Produktion eines Theaterstücks.
Schon aus Prinzip wird es daher auf dieser Site jede Menge News über “Becoming Peter Pan” geben, heute zum Beispiel das finale Plakatmotiv der Produktion. Die Freiheit der Kunst hat Vorrang.
Martin Bruny am Dienstag, den
19. Oktober 2010 um 08:52 · gespeichert in Musical, Wien, Theater, Pop
Michael Niavarani: Haben Sie an Ihrer Karriere gezielt gearbeitet, oder hat die Liebe für Ihre Arbeit zu Ihrer Karriere geführt? Drew Sarich: Ich wusste schon mit 6, als ich Neil Diamond: “Hot August Night Live” hörte, dass ich kein Anwalt werden wollte. Ich habe mit 7 angefangen, im Chor zu singen. Mit 11 entdeckte ich die Gitarre UND das Theater. Hausaufgaben haben zum Zeitplan einfach nicht gepasst.
MN: Haben Sie noch ein großes Ziel (welches?), oder reicht Ihnen Ihr momentaner Status? DS: Ich glaube, dass kein Künstler jemals zufrieden sein kann. Man sehnt sich schon immer nach Abwechslung. Momentan sind meine Ziele Erfahrungen. Ich würde gern mit meiner Musik auf Tournee gehen. Ein paar Monate das Rock & Roll Leben führen. Ich würde gerne eine Kochschule besuchen, Fallschirmspringen, und vielleicht eine Kunstaustellung mit meinen Werken organisiere
MN: Wovor haben Sie mehr Angst: Vor dem Vorgang des Sterbens oder vor der Tatsache, dass sie danach tot sind? Warum? DS: Der Vorgang. Ich bin kein Fan von Schmerz. Ich hasse auch die Idee, dass jemand mein Leben irgendwie aufräumen müsste. Sobald ich weg bin, kann ich mir nur vorstellen, dass mir alles ziemlich wurscht ist.
MN: Aus irgendeinem Grund (die gute Fee) müssen Sie sich zwischen diesen beiden Lebensweisen entscheiden: 1) Sie werden steinreich (mehrere Milliarden Euro) und bleiben sterblich. 2) Sie müssen mit 700 Euro im Monat auskommen und werden unsterblich. Wie entscheiden Sie sich und warum? DS: Da ewige Leben kommt mir ziemlich lang vor. Gib mir 88 Jahre und Geld, um das Leben mit meiner Familie zu genießen, und ich werde nicht jammern.
MN: Ihr Kind hat einen Mord begangen. Sie haben die Möglichkeit, alle Indizien verschwinden zu lassen. Würden sie das tun? DS:Ich glaube, dass man Verantwortung für seine Taten übernehmen muss. Ich hoffe, ich erziehe meine Kinder so, dass sie das Leben eines anderen Menschen über alles respektieren. Dann stellt sich diese Frage nicht.
Martin Bruny am Samstag, den
16. Oktober 2010 um 23:24 · gespeichert in Theater, Pop, Event-Tipps, Kult
25. November 2010
19:30
bis
21:30
Take 6 ist ein amerikanisches A-cappella-Gospel-Sextett, das 1980 am Oakwood College in Huntsville, Alabama, von Claude McKnight gegründet wurde. Contemporary, R&B, Jazz, Soul & Gospel - das brachte Take 6 bis dato zehn Grammys, zehn Dove Awards, einen Soul Train Award und zwei Nominierungen für den NAACP Image Award. Grammys gewann Take 6 1988, 1989, 1990, 1991, 1994, 1997 und 2002. Stevie Wonder, Whitney Houston, Don Henley, Ray Charles, Queen Latifah, Joe Sample, Quincy Jones, Marcus Miller, Brian McKnight, Gordon Goodwin und Luis Miguel sind nur einige der Stars, die mit Take 6 zusammengearbeitet haben.
Einem breiteren Publikum wurde Take 6 bekannt, als Quincy Jones sie 1989 für seine CD “Back on the block” engagierte. Gemeinsam mit Al Jarreau, Ella Fitzgerald und Bobby McFerrin sangen sie “Wee B. Dooinit” a capella und untermalten ein Instrumentalstück des brasilianischen Sängers und Komponisten Ivan Lins (”Septembro - Brazilian Wedding Song”).
Charakteristisch für Take 6 sind stimmliche Prägnanz und Klarheit, häufige virtuose Melismen und eine selbst für professionelle Gesangsgruppen außergewöhnlich saubere Intonation sowie eine erstaunliche Homogenität des Gruppenklangs. Diese von den Aufnahmen bekannten Merkmale können Take 6 mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit auch live bieten.
Eine Möglichkeit, das zu überprüfen, bietet sich am 25. November 2010 im Festspielhaus St. Pölten. Im Großen Saal starten Take 6 ihr Konzert um 19:30 Uhr. Nähere Infos –> hier
Martin Bruny am Freitag, den
15. Oktober 2010 um 20:42 · gespeichert in Theater, Absurditäten
Zeit für ein Outing. Mein Name ist Martin Bruny und ich bin Michael-Jackson-Fan - schon länger als ich mich mit Musicals beschäftige. Ich kenne die Szene der Jackson-Fans aus eigener Erfahrung - die guten als auch die bösen Seiten. Für Michael Jackson jedenfalls galt, und das ist unbestreitbar, dass er nie destruktiv dachte und Kunst auf seine Art und Weise, in Tanz und Musik auf einzigartige Weise schuf.
Ganz sicher nicht in Michael Jacksons Sinn ist das Vorgehen einiger “heutiger” Jackson-Fans, die, weil sie eine Ankündigung von Nikolaus Habjans Puppen- und Schauspiel “Becoming Pater Pan” auf dieser Website (–> hier) gelesen haben, nun den Schöpfer dieser Show mit nennen wir es ruhig Schmähbriefen zuspammen. Nur um das etwas klarer darzustellen: “Becoming Peter Pan” ist ein Theaterstück, das noch nicht Premiere hatte, das nicht vorgibt, etwas zu sein, was es nicht ist, weil es einfach noch selbst nicht einmal so hundertprozentig weiß, was es sein wird. Beim Schubert Theater wiederum handelt es sich um ein kleines Wiener Theater, das nur deswegen existiert, weil ambitionierte Theaterleute ihr Herzblut in dieses Haus investieren und immer wieder großartige Produktionen herausbringen. Gerade Nikolaus Habjan beispielsweise ist es in den vergangenen Jahren am Schubert Theater gelungen, sich mit seiner innovativen Art des Puppentheaters einen Ruf zu erarbeiten.
Worüber regen sich die “Fans” denn nun auf? Konkret scheint es um die folgende Passage der Ankündigung zum Stück zu gehen, in der die künstlerische Umsetzung des Theaterstücks beschrieben wird:
Michael Jacksons Biografie rollt sich in diesem fiktivem Epilog neu auf. Seine eigene Geschichte und die Originalerzählung «Peter Pan†bilden die Grundlage. Michael Jackson hat selbst dafür gesorgt, dass sein Leben «zur größten Show auf der Welt†wurde. Es gibt unzählige verschiedene Versionen seines Lebens. Wie sein großes Vorbild, der Zirkusdirektor Phineas Taylor Barnum, hat auch er bewusst sein Leben zur fiktiven Geschichte gemacht. Der Konflikt der sich daraus ergibt, dass diese übermächtige künstliche Version seiner selbst ein Eigenleben entwickelt, ist ein großes Thema des Stücks. Was bleibt zurück vom ursprünglichen Menschen, der sich selbst neu erschaffen hat?
Das zweite große Thema ist die Konfrontation und der Stellenwert von Michael Jacksons Kindheit und seiner Weigerung erwachsen zu werden. Ganz genau wie sein Vorbild Peter Pan, lehnt es Jackson konsequent ab Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden. Ganz genau wie bei Peter Pan sind die Konsequenzen daraus Einsamkeit und Isolierung. Jacksons Kindheit wird in dem Stück lebendig, es findet ein direkter Dialog zwischen Jackson selbst und seinem kindlichen Alter Ego statt.
Die «Peter Panâ€-Geschichte dient als Rahmen und wird immer wieder zitiert. Wie bei Peter Pan hat auch Michael Jacksons Schatten in dieser Version ein Eigenleben. Dieser wird mittels Videoprojektion dargestellt und repräsentiert das perfekte Ebenbild aus der
Vergangenheit, das mittlerweile auch ohne den Menschen Jackson selbst weitertanzt.
Das Stück wird in englischer Sprache gespielt, um die Kunstfigur Michael Jackson möglichst authentisch aufleben zu lassen. Es sollte jedoch möglich sein, dem Stück auch ohne große Englischkenntnisse folgen zu können.
Das wars. Und das ist ein Grund, sich aufzuregen? Ist das ein Grund, wenn es überhaupt je einen geben sollte, eine konzertierte Aktion gegen einen Künstler zu starten? Die gute Nachricht für Nikolaus Habjan und das Wiener Schubert Theater: Wir leben in Wien, und da gilt für Vorfälle dieser Art immer noch: Ned amoi ignorieren. Es handelt sich bei all den Protesten, die im Theater eingelangt sind, um Mails von Mitgliedern eines oder mehrerer Fan-Foren, die sich untereinander abgesprochen haben. Mögen sie in ihren Foren die Sache ausdiskutieren.
Fazit: Freuen wir uns auf eine interessante und, davon bin ich überzeugt, großartige Produktion Nikolaus Habjans und des Wiener Schubert Theaters.
Martin Bruny am Dienstag, den
12. Oktober 2010 um 20:43 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
10. November 2010
19:00
bis
22:00
Am 10. November 2010 stehen ab 19 Uhr Granden der deutschsprachigen Kabarett-, Musik- und Schauspielszene auf der Bühne des Wiener Ronacher.
Werner Brix, Ottfried Fischer, Paul Gulda, Josef Hader, Karlheinz Hackl, Robert Meyer, Erwin Steinhauer, Ernst Stankovsky, Otto Tausig, die Strottern und 5/8erl in Ehr’n - sie alle leisten ihren Beitrag zur Entwicklungshilfe für Steinbruchkinder in Indien.
Der Ertrag des Benefizabends wird dazu beitragen, die Lebensumstände von Steinbruchkindern in Indien zu verbesern. Organisiert wird der Abend für das Projekt des Entwicklungshilfeclubs von Schauspieler und Kabarettist Werner Brix, dem es seit 2008 immer wieder gelingt, hochkarätige Künstler auf die Bühne zu bringen, die für den guten Zweck auf ihre Gage verzichten.
Ronacher Wien: “Zum Tod lachen”
10. November 2010, 19 Uhr
Ronacher Theater
Seilerstätte 9, 1010 Wien
Karten bei Wien Ticket : www.wien-ticket.at oder 01/58885
Martin Bruny am Donnerstag, den
7. Oktober 2010 um 09:56 · gespeichert in Event-Tipps
12. Oktober 2010 10:00
bis
19. Oktober 2010 14:00
Bereits zum 17. Mal findet die Kinderliteraturwoche mit österreichischen AutorInnen im WUK statt.
Dieses Jahr stellen Adelheid Dahimà¨ne, Franzobel, Saskia Hula, Andrea Karimà¨, Christoph Mauz und Oliver Steger ihre (fast) brandaktuellen Kinderbücher vor.
12. bis 19. Oktober 2010
WUK, 9., Währinger Str. 59, www.wuk.at
Reservierung: Tel 40121-70; kinderkultur@wuk.at
Programmübersicht
Oliver Steger: »Carlas musikalische Weltreise«, ab 5
Dienstag, 12.10.2010, 10 Uhr
Ein Mädchen entdeckt die Welt des Zirkus – Das Lied von »Bruder Jakob« in 11 verschiedenen Variationen. Mit Richard Barus
Adelheid Dahimene: »Da vorne gibt es was zu lachen«, ab 8
Mittwoch, 13.10. 2010, 10 Uhr und 15 Uhr
13 schadenfrohe Gesichte, schräge Poesie, frische Reime
Christoph Mauz. »Motte Maroni und die Flossen des Grauens«, ab 8
Freitag, 15.10.2010, 10 Uhr und 15 Uhr
Ein schreckliches Monster im Badesee ist der neue Fall für Motte Maroni.
Saskia Hula: »Oje, sagt die Fee« und andere Geschichten der Autorin, ab 5
Samstag, 16.10.2010, 15 Uhr
Stille-Post Geschichte über einen Hilferuf, der ganz anders ankommt.
Franzobel: »Schmetterling Fetterling«, ab 5
Sonntag, 17.10.2010, 11 Uhr, Matinee
Wie eine Fitnessfliege einem fetten Schmetterling ein paar Tipps gibt.
Franzobel : »Phantastasia«, ab 10
Sonntag, 17.10. 2010, 14 Uhr
Hannibal versucht seine grenzenlose Traurigkeit zu besiegen und muss viele Abenteuer bestehen.
Martin Bruny am Donnerstag, den
7. Oktober 2010 um 08:54 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
26. Oktober 2010
16:00
bis
16:45
Am 25. (von 11.00 Uhr bis 18 Uhr) und 26. Oktober 2010 (von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr) findet auch heuer wieder das Sicherheitsfest am Wiener Rathausplatz statt.
Die Vereinigten Bühnen Wien bieten am 26. Oktober ein “Best of …” von “Tanz der Vampire”. Wann dieses “Best of …” genau stattfindet, wie lange das Konzert dauern wird und wer singen darf … finden wir sicher demnächst –> hier oder gar auf musicalvienna.at.
Update/13.10.2010
Es singen: Barbara Obermeier, Alexander Di Capri, Sebastian Smulders und Gernot Kranner
Termin: 26.10.2010, 16 Uhr