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Archiv - News

theater virulent: AUSFLUG-AUSSICHT-EINORDNEN

13. November 2010 20:00bis14. November 2010 22:00

theater virulent: AUSFLUG-AUSSICHT-EINORDNEN von Neil LaBute

»Ich erinnere mich, wie ich – im Auto sitzend – verstanden habe, was ein Drama ist. Dafür haben mein Vater und meine Mutter hinreichend gesorgt. Auf dem Rücksitz unseres Sedans wurde mir schnell klar, wie tief die Kluft im Innern eines gewöhnlichen Familienwagens sein kann. Autos haben schon immer als heimliche Liebesnester, Schlachtfelder oder Rückzugsorte gedient. Warum sie also nicht fürs Theater nutzen?
Beengte Räume bieten Autoren und Schauspielern unbegrenzte Möglichkeiten.« (Neil LaBute)

Fahrten im Auto. Drei Paare sitzen jeweils vorne im Wagen. Die Enge des Raumes. das Gefangensein im Gefährte erzeugt eine ganz besondere Intensität. Nähe, Zuneigung, Lust, Spannung, Liebe, erkaltete Gespräche, aber auch leidenschaftliche Dialoge, alles kann passieren in der Enge des Autos. Keine Flucht und kein Rückzug ist möglich. Beengte Räume sind in ihrer Form unberechenbar. Wie werden die Autofahrten weitergehen? Neil LaButes Charakterstudien werden von der Regisseurin Renate Bauer in einem alten Kino inszeniert. Filmische Sichtweisen auf Theater, die Nutzung des Raumes ergeben neue Blickwinkel für das Publikum. Eine ungewöhnliche Theaterproduktion, wo sich nicht wenige im Publikum in manchen Situationen wiedererkennen?

Schauspieler
Sebastian Hufschmidt (Landestheater Linz)
Susanna Kellermayr (Wien, vorher Landestheater Linz)
Nadine Moser
Ralph Saml (Wien, Fernsehen: Soko Donau)
Christian Scharrer (Schauspieler aus Linz)

Regie: Renate Bauer
Dramaturgie: Chris Sennlaub
Bühne: Evi Prybil
Idee & Konzept: Renate Bauer und Chris Sennlaub

Ort: Ehemaliges Apollo-Kino (Maestro), Bismarkstraße 18, 4020 Linz
Karten: via Internet: http://www.theater-virulent.at oder tel: 0650 - 753 999 4
Vollpreis: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €
Gruppentarif, ab 10 Personen: Auf Anfrage

Aufführungstermine
13. November und 14. November 2010, Beginn: 20:00 Uhr

Palazzo Musikpalast: Karlheinz Hackl »Mei Lebn« mit Liedern von Georg DANZER

15. November 2010
18:00bis22:00

PALAZZO MUSIKPALAST
Karlheinz Hackl
»Mei Lebn« mit Liedern von Georg DANZER
Ein musikdramaturgisches Live-Programm

Montag 15. November 2010

Karlheinz Hackl, der Grandseigneur des österreichischen Theaters in der Rolle seines Lebens. Publikumsliebling Karlheinz Hackl hat gemeinsam mit den Musikern Christian Becker, Dieter Kolbeck und Stephan Maass nach dem Erfolgsstück »Ich, Hackl…«, das in Wien mehr als 10.000 Besucher gesehen haben, nun das Folgeprogramm »Mei Leben« erarbeitet, das nun in ganz Österreich zu sehen ist. Hackl singt Danzer.

Georg Danzer hat bis zuletzt an den Liedern, die er eigens für Karlheinz Hackl geschrieben hat, gearbeitet. Die Texte reflektieren das Leben des Schauspielers und das eines Künstlers im Allgemeinen und sind somit Spiegelbild von Karlheinz Hackl und Georg Danzer im gleichen Maße. »Georg Danzer hätte seine Freude an diesem Programm und an dem, was aus den Liedern geworden ist«, meint Danzer Freund und Musiker Christian Becker. Diese Lieder sind in dem Programm mit Erzählungen aus dem Leben Hackls zu einem Gesamten verschmolzen.

Der Abend ist spannend und spontan. Unterhaltung – mit Haltung – auf höchstem Niveau ist garantiert. Ernste Themen wie Krankheit und Tod haben genauso Platz wie eine gehörige Portion an Humor und Selbstironie, sowie der eine oder andere Seitenhieb in Richtung Politik und Gesellschaft.

Karlheinz Hackl (Stimme)
Christian Becker (Gitarre)
Dieter Kolbeck (Klavier)
Stephan Maass (Percussion)

Einlass: 18.00 Uhr | Konzertbeginn: 20.00 Uhr | Ende: ca. 22.00 Uhr
Manege: EURO 39,- | Rang/ Loge: EURO 25,-

Nähere Infos –> hier

Michelle Nicastro (1960-2010)

Ein klein wenig untergegangen ist die Meldung, dass die wunderbare amerikanische Sängerin, Musicaldarstellerin, Synchronsprecherin und Schauspielerin Michelle Nicastro im Alter von 50 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen ist. Im Alter von 39 Jahren wurde bei der Künstlerin Brustkrebs (Stadium 4) festgestellt, drei Jahre später diagnostizierten die Ärzte bei Nicastro Knochenkrebs. Drei weitere Jahre dauerte ihr Kampf gegen diesen Krebs, und als sie glaubte, ihn endgültig überwunden zu haben, gründete sie das Unternehmen trulymom. Am 4. November 2010 musste Michelle Nicastro ihren Kampf gegen den Krebs aufgeben. Sie hinterlässt ihren Ehemann und ihre beiden Kinder.

Nicastro spielte unter anderem am Broadway die Rolle der Ariadne in “Merlin” (1983) und war die erste Eponine in der amerikanischen Tourproduktion von “Les Misà©rables”.

Als Schauspielerin war sie in an die 30 verschiedenen Serien wie “Who’s the Boss?”, “Wings”, “Beverly Hills 90210″, “Airwolf”, “Santa Barbara”, “Full House” oder “Knight Rider” zu sehen, eine kleinere Rolle hatte sie im Blockbuster “When Harry Met Sally” (1989).

Nicastro nahm im Laufe ihrer Karriere vier Solo-CDs auf, die vom Musicalpublikum sehr geschätzt wurden: “On My Own - Contemporary Songs from Broadway” (1997), “Reel Imagination - Songs from Family Films” (1994)”, “Toonful” (1993) und “Toonful Toonful Too” (1995), sowie diverse Cast-CDs wie “Masada” (1997), “Pardon My English” (1993) und “Lady, Be Good!”. Weiters steuerte die Sängerin immer wieder Songs zu Musicals-CDs bei, die bestimmten Themen oder Komponisten gewidmet waren. So ist sie beispielsweise auf den CDs der “Unsung Musicals”-Serie zu hören.

“Have Yourself A Movie Litte Christmas” (2010)

have_yourself.jpgZur Weihnachtszeit gehören Kekse, Punschstände, Christkindlmärkte, Weihnachtslieder … und natürlich Weihnachtsfilme.

Limelight Editions bringt rechtzeitig zur bald startenden Weihnachtszeit mit “Have Yourself A Movie Little Christmas” einen kleinen Überblick über die besten und schlechtesten, die kultigsten und die schrägsten sowie die Klassiker der Weihnachtsfilme.

Alles ist dabei, vom Weihnachtshorror bis zum Weihnachtskinderfilm, von “White Christmas” über “Bad Santa” und “Die Hard” sowie “Eyes Wide Shut” bis zu den “Gremlins”. Jeder Film, in dem ein bisschen Weihnachten drinsteckt, wurde auf seine Tauglichkeit für die eine oder andere Erwähnung in diesem Buch geprüft.

Für alle, die Weihnachten mögen, ein Geschenktipp.

Have Yourself A Movie Little Christmas
Series: Limelight
Publisher: Limelight Editions
Format: Softcover
Author: Alonso Duralde
$16.99 (US)
ISBN: 9780879103767
260 Seiten

Mehr Infos –> hier

Der “Stadtsaal” - Wiens neues Kleinkunsttheater auf der Mariahilferstraße

Berlin hat seine Kleinkunstmeile am Kurfürstendamm und Hamburg auf der Reeperbahn. Ab Januar 2011 wird es auch in Wien auf der Einkaufsmeile Nummer 1 ein Kabaretthaus geben, das durch seine Architektur und Lage auf der Mariahilferstraße neue Akzente setzen soll.

Mit einer Besucherkapazität von rund 360 Personen wird der “Stadtsaal” im 6. Bezirk die Kulturszene mitgestalten. Wien wird damit um einen Ort bereichert, an dem sowohl die großen Stars und aufstrebenden Nachwuchskünstler der österreichischen Kabarettszene als auch die des benachbarten Auslands zentrumsnah ein Zuhause finden.

Die Leitung des neuen Theaters übernehmen Andreas Fuderer, Fritz Aumayr und Till Hofmann. Andreas Fuderer leitet seit vielen Jahren erfolgreich das Kabarett Niedermair, Fritz Aumayr hat das Spektakel, die Kulisse und das Vindobona gegründet, und Till Hofmann führt in München die Bühnen Lustspielhaus, Lach- und Schießgesellschaft, Vereinsheim und Oblomov.

Eröffnet wird der “Stadtsaal” am 3. Januar 2011 mit der Vorstellung “Ein Gemeinschaftsabend - Martina Schwarzmann, Willi Astor und Josef Hader”, danach folgt bis 10. Januar ein Kleinkunstfestival mit einem abwechslungsreichen Programm.

Stadtsaal
Mariahilferstraße 81
1060 Wien
Website: http://stadtsaal.com/

Facts
- Der Stadtsaal hat 364 Sitzplätze.
- Mit der Eintrittskarte kann man mit einem Tagesfahrschein um 50 Cent mit den Öffis anreisen und bis vier Stunden nach dem Programm heimfahren.
- Es gibt zwei Ticketkategorien: 19,50 Euro, vorne 24,50 Euro.
- Das Haus wird ohne Subventionen geführt.
- Es wird sieben Tage die Woche gespielt, kein Ruhetag.

Train: “Shake up Christmas” - der Titelsong der “Coke”-Xmas-Kampagne 2010

Spätestens wenn Coca-Cola Santa Claus auf Reisen schickt, ist klar, dass Weihnachten naht. In diesem Jahr ist es am 15. November so weit - dann präsentiert der Getränkeriese seine globale Weihnachtskampagne, die diesmal unter Federführung von Coca-Cola Deutschland entstand. Zentrales Element des weltweiten Auftritts ist ein neuer Weihnachtssong, den die US-Band Train eigens für Coke eingespielt hat. Der Titel des Stücks: “Shake up Christmas.” [–> weiterlesen bei horizont.net]

Viennale-Chef Hans Hurch: “Ich verstehe nicht, (…) warum das Ronacher zum fünften Mal renoviert wird.”

Herr Hurch, ganz einfach: Es ist baufällig. Wollen wir warten, bis Oma Berta von einem Fassadenstück erschlagen wird?

Aber geht es Hans Hurch, dem Chef des Filmfestivals “Viennale”, eigentlich wirklich um die Gründe für die fünfte (?) Renovierung? Natürlich nicht. Er hätte gerne mehr Geld vom Subventionskuchen für das Filmgenre und meint selbst in einem Interview mit der Wiener Zeitung: “Kultur bleibt Verteilungskampf.” Ob das freilich eine Vision ist, auf die man bauen sollte, bleibt fraglich.

Zum Interview gehts –> hier.

«Becoming Peter Pan - an epilogue to MICHAEL JACKSON”

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Das Wiener Schubert Theater präsentiert ab 16. Dezember 2010 Nikolaus Habjans «Becoming Peter Pan - an epilogue to MICHAEL JACKSON”, ein Panoptikum aus realer Biografie und Phantasie über den König des Pop und den verstörenden Menschen hinter der Kunstfigur Michael Jackson - als Puppentheater für Erwachsene.

Es ist in diesen Tagen faszinierend zu beobachten, wie viel negative Energie von Michael-Jackson-Fans ausgehen kann. Sie werden nicht müde, sich zum Teil unflätig in diversen Foren zu äußern. Zu äußern in Bezug auf eine Theaterproduktion, die im Dezember 2010 erst ihre Premiere feiern wird.

Interessant ist es, mitzuerleben, wie Menschen, die Michael Jackson nie persönlich kennengelernt haben, ihre eigenen Probleme in diese für die Öffentlichkeit von Michael Jackson selbst modellierte Kunstfigur projizieren. Wie sie sich auf Facebook, in Foren und auf andere Weise absprechen, konzertierte Mailwellen in die Welt setzen - und das alles nur, um die von ihnen so verstörend vereinnamte Person zu “beschützen”. Wovor? Das wissen wir nicht, denn worum es hier geht, ist die Produktion eines Theaterstücks.

Schon aus Prinzip wird es daher auf dieser Site jede Menge News über “Becoming Peter Pan” geben, heute zum Beispiel das finale Plakatmotiv der Produktion. Die Freiheit der Kunst hat Vorrang.

Infos zu “Becoming Peter Pan” –> hier

Michael Niavarani interviewt Drew Sarich

Michael Niavarani: Haben Sie an Ihrer Karriere gezielt gearbeitet, oder hat die Liebe für Ihre Arbeit zu Ihrer Karriere geführt?
Drew Sarich: Ich wusste schon mit 6, als ich Neil Diamond: “Hot August Night Live” hörte, dass ich kein Anwalt werden wollte. Ich habe mit 7 angefangen, im Chor zu singen. Mit 11 entdeckte ich die Gitarre UND das Theater. Hausaufgaben haben zum Zeitplan einfach nicht gepasst.

MN: Haben Sie noch ein großes Ziel (welches?), oder reicht Ihnen Ihr momentaner Status?
DS: Ich glaube, dass kein Künstler jemals zufrieden sein kann. Man sehnt sich schon immer nach Abwechslung. Momentan sind meine Ziele Erfahrungen. Ich würde gern mit meiner Musik auf Tournee gehen. Ein paar Monate das Rock & Roll Leben führen. Ich würde gerne eine Kochschule besuchen, Fallschirmspringen, und vielleicht eine Kunstaustellung mit meinen Werken organisiere

MN: Wovor haben Sie mehr Angst: Vor dem Vorgang des Sterbens oder vor der Tatsache, dass sie danach tot sind? Warum?
DS: Der Vorgang. Ich bin kein Fan von Schmerz. Ich hasse auch die Idee, dass jemand mein Leben irgendwie aufräumen müsste. Sobald ich weg bin, kann ich mir nur vorstellen, dass mir alles ziemlich wurscht ist.

MN: Aus irgendeinem Grund (die gute Fee) müssen Sie sich zwischen diesen beiden Lebensweisen entscheiden: 1) Sie werden steinreich (mehrere Milliarden Euro) und bleiben sterblich. 2) Sie müssen mit 700 Euro im Monat auskommen und werden unsterblich. Wie entscheiden Sie sich und warum?
DS: Da ewige Leben kommt mir ziemlich lang vor. Gib mir 88 Jahre und Geld, um das Leben mit meiner Familie zu genießen, und ich werde nicht jammern.

MN: Ihr Kind hat einen Mord begangen. Sie haben die Möglichkeit, alle Indizien verschwinden zu lassen. Würden sie das tun?
DS:Ich glaube, dass man Verantwortung für seine Taten übernehmen muss. Ich hoffe, ich erziehe meine Kinder so, dass sie das Leben eines anderen Menschen über alles respektieren. Dann stellt sich diese Frage nicht.

Das ganze Interview gibt es –> hier

“Take 6″ live in St. Pölten

25. November 2010
19:30bis21:30

Take 6 ist ein amerikanisches A-cappella-Gospel-Sextett, das 1980 am Oakwood College in Huntsville, Alabama, von Claude McKnight gegründet wurde. Contemporary, R&B, Jazz, Soul & Gospel - das brachte Take 6 bis dato zehn Grammys, zehn Dove Awards, einen Soul Train Award und zwei Nominierungen für den NAACP Image Award. Grammys gewann Take 6 1988, 1989, 1990, 1991, 1994, 1997 und 2002. Stevie Wonder, Whitney Houston, Don Henley, Ray Charles, Queen Latifah, Joe Sample, Quincy Jones, Marcus Miller, Brian McKnight, Gordon Goodwin und Luis Miguel sind nur einige der Stars, die mit Take 6 zusammengearbeitet haben.

Einem breiteren Publikum wurde Take 6 bekannt, als Quincy Jones sie 1989 für seine CD “Back on the block” engagierte. Gemeinsam mit Al Jarreau, Ella Fitzgerald und Bobby McFerrin sangen sie “Wee B. Dooinit” a capella und untermalten ein Instrumentalstück des brasilianischen Sängers und Komponisten Ivan Lins (”Septembro - Brazilian Wedding Song”).

Charakteristisch für Take 6 sind stimmliche Prägnanz und Klarheit, häufige virtuose Melismen und eine selbst für professionelle Gesangsgruppen außergewöhnlich saubere Intonation sowie eine erstaunliche Homogenität des Gruppenklangs. Diese von den Aufnahmen bekannten Merkmale können Take 6 mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit auch live bieten.

Eine Möglichkeit, das zu überprüfen, bietet sich am 25. November 2010 im Festspielhaus St. Pölten. Im Großen Saal starten Take 6 ihr Konzert um 19:30 Uhr. Nähere Infos –> hier

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