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Vereinigte Bühnen Bozen: “Ein Käfig voller Narren”

14. Mai 2010
20:00bis23:00

“La Cage aux Folles” feierte seine Broadway-Premiere am 21. August 1983 im Palace Theatre. Ausgezeichnet mit sechs Tony Awards zählt die Show seitdem zu den erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Die Macher (Musik: Jerry Herman; Texte: Jerry Herman und Buch: Harvey Fierstein) nehmen nicht nur sture gesellschaftliche Konventionen auf die Schippe, sondern erzählen auch eine sehr berührende Liebesgeschichte, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor.

Zu sehen ist “Ein Käfig voller Narren” ab 14. Mai 2010 (20 Uhr) in einer Produktion der Vereinigten Bühnen Bozen im Stadttheater Bozen. Unter der Regie von Peter Zeug und der Musikalischen Leitung von Stephen Lloyd spielt Erwin Windegger Zaza.

Handlung

Atmen Sie tief durch: Der Transvestitenclub »La Cage aux Folles« präsentiert den Superstar der französischen Riviera – die einzige und einmalige Zaza. Hinter Zaza aber verbirgt sich ein melancholisch alternder Mann namens Albin, der seit zwanzig Jahren mit dem Clubbesitzer George zusammenlebt. Die beiden sind ein glückliches Paar, bis Georges Sohn Jean-Michel – ein »Fehltritt« aus Jugendjahren – verkündet, er werde Anne Dindon, die Tochter eines bekannten Abgeordneten der »Partei für Tradition, Familie und Moral« heiraten. Jean-Michel will den Eltern seiner Braut eine untadelige
Familie vorführen. Also wird die leibliche Mutter Sybil zum Familientreffen bestellt, Albin aber möge sich als Onkel Al ausgeben. Albin ist tief getroffen, hat er doch Jean-Michel all die Jahre wie einen eigenen Sohn großgezogen, ihm Liebe und Sicherheit geboten. Man trifft sich im Nobelrestaurant »Chez Jacqueline«, der Abend scheint gerettet. Plötzlich fliegt die Tür auf. Eine Frau um die vierzig tritt ein. Die leibliche Mutter? Nein, es ist Albin – Mutter Albin. Jetzt heißt es tief durchatmen für den angepassten Jean-Michel.

Leading Team
Musik und Songtexte: Jerry Herman
Buch: Harvey Fierstein
Nach der gleichnamigen Komödie von Jean Poiret
Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin
REGIE: Peter Zeug
MUSIKALISCHE LEITUNG: Stephen Lloyd
CHOREOGRAFIE: Kati Farkas
BÜHNE: Christoph Weyers
KOSTÜME: Cordula Stummeyer
LICHT: Micha Beyermann

Darsteller
Albin: Erwin Windegger
Georges: Jan-Andreas Kemna
Francis: Markus Oberrauch
Jacob: Koffi Missah
Jean-Michel: Jonas Hein
Anne/Nonne: Eva Klikovics
Jaqueline/Gräfin: Brigitte Jaufenthaler
Edouard Dindon/M. Renaud/Seemann: Armin Dallapiccola
Marie Dindon/Mme. Renaud/Dame: Kira Primke

Hanna: Alexander Riff
Phaedra: Michael Kargus
Mercedes/Dance Captain: Matteo Gastaldo
Chantal: David Zinsmeister
Cagelles: Martin Kiuntke, Suzana Novosel, Christian Schleinzer, Cornelia Waibel
Babette/Dame von Welt: Ingeborg Frena

Kleindarsteller
Ricarda Amberg, Michael Breitenberger, Magdalena v. Mörl, Josef Ziernhöld

Für den Schulunterricht an Ober- und Grafikschulen bieten die Vereinigten Bühnen Bozen in diesem Jahr etwas ganz Besonderes: Oberschüler haben die Möglichkeit, im Rahmen des Musicals “Ein Käfig voller Narren” bei einer Theaterprobe zu fotografieren und ihre Fotos anschließend am eigenen PC zu bearbeiten. Die Aufnahmen werden ab 14. Mai 2010 im Foyer des Großen Hauses ausgestellt. Die schönsten Fotos werden von einer Jury prämiert. Die Teilnehmerzahl auf maximal 10 Schüler begrenzt. (Infos –> hier)

Das Leben ist schön! Absolut, Uwe

dancing.jpg
Etwas mehr als eineinhalb Stunden Schönklang schenkt uns Uwe-Fans MG-Sound/HitSquad Records mit der DVD-Veröffentlichung “Absolut Uwe”. Das Label bietet beeindruckende Ton- und Bildqualität, dem Meister kommt kein Missklang aus, das Ganze ist wunderbar … sagen wir abgemischt. Und wenn wir schon beim Abmischen sind: Das Interessanteste an “Absolut Uwe” ist sicher das absolute Geheimnis der Tonspur. Obwohl, was soll da schon so Geheimnisvolles dran sein?

Wie bei den meisten Künstlern hat man für diese DVD einfach live mitgeschnitten und ein bisschen was bearbeitet, das wars. Natürlich, ein klein wenig Bearbeitung muss sein, man kann keinem Künstler zumuten, ein Produkt quasi als Visitenkarte auf den Markt zu bringen, das nicht zumindest den Anschein erweckt, so produziert worden zu sein, dass es perfekt ist, absolut perfekt sozusagen, im Rahmen der Mittel. Ich meine, Uwe ist nicht Elvis, und “wirklich absolute” “Live”-DVDs sind doch sowieso nicht mehr als ein Mythos, oder?

Was die Performance von Uwe Kröger betrifft, so gut hat man den Meister ja in den ganzen letzten neun Jahren nicht mehr gehört. Absolut glauben wir ihm, dass er das live genau so gebracht hat. Absolut sind wir überzeugt, dass hier nicht im Tonstudio fast an jedem Song da ein bisschen geschnipselt und dort ein bisschen akustisches Botox injiziert wurde. Und selbst wenn, wer kommt heute ohne Botox und Augenlidstraffung aus. Ich meine, man muss ja schon froh sein, wenn man das Ganze nachher noch wiedererkennt - oder in real life, wenn der/die Betroffene nachher die “behandelten” Augen noch ganz zubekommt. Hach, so ist das eben im Künstlerleben. Showbusiness! Tadaaa!

Nie könnte man auf die Idee kommen, ein Bild vor sich zu haben, in dem Uwe Kröger seine eigene Performance quasi lippensynchron, in wochenlanger Kleinarbeit Take um Take, wieder und wieder einsingt, bis dann genügend Schnipsel vorhanden sind, um ganze Szenen zusammenzusetzen. Das wäre ja kompletter Irrsinn. Wenn man da und dort Uwe Kröger den Mund bewegen sieht, obwohl man ihn nicht singen hört, so liegt das am trockenen Auge des Betrachters. Absolut klar ist das allen. Wer wird sich über ein paar “babababaabdudbidu” bei zum Beispiel “Bin nur für die Liebe da”, die da zu wenig auf der Tonspur sind, schon beschweren. Es gibt ja afrikanische Künstler, die können irre Dinge mit ihren Stimmbändern machen, und vielleicht kann Uwe das auch. Nö, Uwe ist wieder absolut da und wird uns das total beweisen, bei seinen Konzerten im Sommer. Denn da wird er genauso gut singen wie auf DVD, denn die ist ja live, absolut live, und krank wird er diesmal sicher nicht vor der Vorstellungsserie, schließlich gibt es jetzt niemanden mehr, der helfend mit “Tralala, gerne opfert man einen Ton für eine Emotion” einspringt. Bis dahin hat er dann auch sein Ensemble zu Übungen verdonnert, damit es ohne all die schiefen Töne den Wohlgesang des Meisters adäquat unterstützt. Dass auf der DVD das Ensemble beispielsweise beim “Fame”-Medley derartig jenseitig performt, dass man sich nach dieser Sequenz gern mal eine Pinkelpause genehmigt, mein Gott. Es ist das Ensemble - so wichtig war es nicht, wirklich ALLES perfekt zu machen. Das liegt absolut nicht daran, dass Studiozeit Geld kostet, und das Ensemble etwa nicht wichtig genug wäre, um einige Stellen neu einzusingen, das ist einfach sagen wir mal passiert.

Die Frage ist auch, wieviel von dem, was nach dem Konzert im Tonstudio nicht neu aufgenommen wurde, nicht vorher schon als Playback existierte und einfach eingespielt wurde. Des Öfteren ist Uwe Kröger allein auf der Bühne und ein gar wunderbarer Chor begleitet ihn, allein, der Künstler ist tatsächlich allein auf der Bühne mit seiner Band - ohne “Ensemble”. Dass man sich da denken muss: “Ahja, klassischer Playback-Titel”, liegt das nicht auf der Hand? Vielleicht vermeiden die meisten Künstler bei Live-Konzerten daher solche Szenen. Naja, egal. Ist eben passiert, war ja nicht viel Zeit zum Proben, Ramesh Nair gab die Choreografie ab, Simon Eichenberger musste übernehmen, Vincent Bueno sagte seine Teilnahme ab - und dann noch der Stress aus lauter Freude über den Vorverkaufsrekord. Da musste man noch schnell eine Eilmeldung an die Medien rausformulieren, die dann folgendermaßen lautete:

“Absolut Uwe« erzielt absoluten Kartenverkaufsrekord! In nur zwei Wochen konnten beinahe 1000 Tickets für Uwe Krögers Sologeburtstagskonzert am 4.12. in der Wiener Stadthalle abgesetzt werden.

Na ist das nicht super? 1000 Tickets in zwei Wochen. Mal überlegen, wenn andere das Praterstadion in 10 Minuten ausverkaufen, wieviel Stadien würden die dann in zwei … Nein, das ist doch unfair. Und überhaupt, sicher hat ja das Ensemble absolut live von der Kantine aus gesungen … oder so.

Aber gehn wir weg vom Geheimnis der Tonspur. Die DVD hat zwei Highlights. Das eine: Pia Douwes generell und vor allem mit “All That Jazz“, das zweite: Uwe als Tänzer. Ja ehrlich, das hat was. “Dancing fool” aus Barry Manilows “Copacabana” ist schwungvoll, es ist mitreißend choreografiert und voller Elan auch von Uwe Kröger getanzt. Douwes’ “All that Jazz” ist der klassische Showstopper. Da merkt man jedes Mal, was für ein Genie Bob Fosse war, da hat auch MG Sound mit sehr guter Schnittarbeit zur tollen Wirkung beigetragen. Aber weil wir schon bei Barry Manilow sind. Ein paar Mitschnitte von Shows des legendären Entertainers sollte sich Uwe noch reinziehen. Kröger ist sicher auf gutem Weg zum Status eines Entertainers, wären da nicht manche noch ein wenig geschraubt klingende Moderationen. Würde da noch manches etwas natürlicher kommen und nicht im einstudierten Tonfall “Mr. de Winters”, wäre schon viel gewonnen. Szenenfolgen wie die völlig abstruse, wenig lustig erzählte und nicht auf den Punkt inszenierte “Kofferszene” und das darauf folgende mit Pathos zum Bersten gespickte “Stern” aus “Les Misà©rables”, das ungefähr das letzte Lied ist, das darauf passen würde - da kann man einfach nur sprachlos warten, bis das Entsetzen nachlässt. “Vater und Sohn” dagegen, ein Lied von Udo Jürgens, “Is it okay if I call you mine”, das sind Stilrichtungen, die Uwe Kröger vielleicht verstärkt in sein Repertoire aufnehmen sollte. Und Musical hat weit mehr zu bieten als “Das Phantom der Oper” oder “Les Misà©rables”, zwei Shows, mit denen Kröger live, und das mal ganz ohne Ironie: wirklich live, nicht mehr punkten wird können. Das ist ja das wahre Ärgernis, das hinter dieser DVD steckt. Sie täuscht etwas vor, was de facto nicht (mehr) existiert. Wenn die Fans damit leben können, ist das schön, aber nur mit seinen Fans wird Uwe Kröger auf Dauer keine Tourneen ausverkaufen. Er muss - als Sänger - LIVE mit stimmlicher Qualität überzeugen.

Die DVD hat auch bemerkenswerte Tiefpunkte. Ich beispielsweise habe noch nie erlebt, dass ein Darstellerensemble einen Showstopper wie “Let the sunshine in” dermaßen versenkt, wie es hier auf der DVD passiert. Die Choreografie wirkt peinlich, es ist auch absolutes Unvermögen zu spüren, das Publikum mitzureißen. Eines ist mal klar: Bei einer solchen Nummer hat am Ende der Sequenz keiner mehr zu sitzen. Bei “Absolut Uwe” saßen sie alle. Und man kann es ihnen nicht verübeln. Man wende sich an Rob Fowler. Er hat es im kleinen Finger, Performances so zu gestalten, dass die Zuschauer vor Begeisterung rasen.

Uwe Kröger konzentriert sich derzeit laut eigenen Angaben voll auf Auftritte mit dem Programm “Absolut Uwe”. Im Sommer stehen einige Konzerte in Österreich auf dem Programm, im Winter eine Deutschlandtournee. Die derzeit aktuellen Termine:

05.08.2010: Kufstein/Festung (mit Pia Douwes)
06.08.2010: Finkenstein/Burgarena (mit Pia Douwes)
07.08.2010: Tulln/Donaubühne
25.08.2010: Graz/Open Air Gelände/ Messehalle A

11.11. bis 28.11.2010: Deutschlandtournee (mit Annemieke van Dam)

Auch eine Autobiographie will Uwe Kröger veröffentlichen. Er schreibt, so die Formulierung, die der Sänger unlängst in der ORF-Show “Frühlingszeit” verwendet hat, er schreibt also selbst und lässt nicht schreiben, davon muss man jedenfalls nach dieser Aussage ausgehen. Man darf gespannt sein.

DVD: Absolut Uwe
VÖ: 19.3.2010
Label: HitSquad Records
Laufzeit: ca. 110 Min.

Tracklist

01. Chicago Ouvertüre (Chicago)
02. Bin nur für die Liebe da (Chicago)
03. Born free (Born free – Frei geboren)
04. California Dreamin’ – The Mamas and The Papas
05. Is it okay if I call you mine (Fame)
06. Hair Medley (Hair)
07. Starlight Express (Starlight Express)
08. Stern (Les Misà©rables)
09. Fame Medley (Fame)
10. Time of my life (Dirty Dancing)
11. Erinnerung (Cats)
12. Wenn ich tanzen will (Elisabeth)
13. Ich gehör nur mir (Elisabeth)
14. Der letzte Tanz (Elisabeth)
15. Goldfinger (James Bond)
16. Diamonds are forever (James Bond)
17. Unchained Melody (Ghost – Nachricht von Sam)
18. All I want
19. Vater und Sohn – Udo Jürgens
20. All that Jazz (Chicago)
21. Die Musik der Nacht (Das Phantom der Oper)
22. Das Phantom der Oper (Das Phantom der Oper)
23. Life is just a bowl of cherries (Fosse)
24. Dancing Fool (Copacabana)
25. The wind beneath my wings (Beaches – Freundinnnen)
26. Sweet Transvestite (The Rocky Horror Show)

27. Meine Herzwunschliste – My grown up Christmas List
28. Uwe Krögers privates Fotoalbum

PS: Kleine Anmerkung noch: Man kann mich ja gerne widerlegen und die Originaltonspur zum Download bereitstellen, dann hören wir uns das alle gemeinsam noch mal durch. Ansonsten, einfach mal darauf achten, wenn jemand schreibt “der Großteil klingt so wie im Konzert”.

PPS: Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit, Existenzberechtigung dieses Blogs und worüber wir nicht sonst noch alles anhand von Uwe Kröger reden könnten, scheint dieses Mal ausgelagert in der Musicalzentrale über die Bühne zu gehen. Greifen Sie sich ein Cola und ein paar Fritten, zur Vorstellung gehts –> hier

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Kyrre Kvam - der Videoblogger

Kyrre Kvam (”Hair”, Raimund Theater; “Into the Woods”, Stadttheater Klagenfurt; “Poppea”, Schauspielhaus Wien), Gründer des K & L Orchestra, geht unter die Videoblogger. YouTube-mäßig möchte er die Arbeit an seinem neuen Album dokumentieren und bis zur Fertigstellung jede Woche ein Video posten.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, könnte sich beispielsweise die erste CD des K & L Orchestra zulegen. Auf der 2009 bei Manuel Normal Records erschienenen Scheibe “Pling Plong” finden sich 11 Originalsongs, produziert von Clipwerk/Christoph Burgstaller. Erhältlich ist die Aufnahme bei:

- iTunes
- MUSICLOAD
- SOULSEDUCTION

Links
Kyrre Kvams MySpace-Site
Kyrre Kvams YouTube-Account
Kyrre Kvams Agentur
YouTube-Account des K & L Orchestra

Wer schließlich Kyrre Kvam live erleben möchte, hat dazu in Wien recht regelmäßig die Gelegenheit. Der Musiker spielt ein Mal die Woche im ost klub. Der nächste Termin: Freitag, 9. April 2010, 20.30 Uhr bis 23:30 Uhr.

Bettfedernfabrik Oberwaltersdorf: Sommernachtstraum 2010

23. Juli 2010
18:00bis20:00

sommernachtstraum.jpgSeit mittlerweile zwölf Jahren produziert Norberto Bertassi mit seiner freien Theatergruppe teatro Theatererlebnisse für Kinder und Jugendliche. Im Zentrum stehen dabei märchenhafte Geschichten, Mythen & Sagen sowie Themen aus der Weltliteratur.

In den Sommer 2010 startet teatro mit der Uraufführung »Sommernachtstraum 2010«. Das neue Musical von Walter Lochmann, Norbert Holoubek und Norberto Bertassi ist in der Bettfedernfabrik in Oberwaltersdorf/NÖ zu sehen, und zwar am 23. Juli um 18 Uhr (Prermiere) sowie am 24., 25., 30., 31. Juli und 1., 6., 7., 8. August 2010 (jeweils um 18 Uhr). Eine Benefizveranstaltung für rumänische Straßenkinder findet am 22. Juli statt.

Inhalt
Da tut sich was im Wald in einer lauen Sommernacht. Vier junge Liebende sind auf der Flucht. Das Problem ist nur, dass jeder den Falschen liebt. Hermia liebt Lysander, Helena liebt Demetrius, Demetrius liebt aber Hermia. Wen liebt eigentlich Lysander?
Dann gibt es da aber auch Elfen und Kobolde, die mit einem Liebeszaubertrank endgültig alles durcheinanderbringen. Als dann auch noch eine lustige Handwerkerbande die Nacht unsicher macht, steht der ganze Wald Kopf. Doch da geht der Spaß erst richtig los. Eine romantische Musicalkomödie für die ganze Familie sehr frei nach William Shakespeare.

Leading Team
Buch: Norbert Holoubek
Co-Autor: Norberto Bertassi
Musik: Walter Lochmann
Regie: Norberto Bertassi
Choreographie: Kathleen Bauer
Bühnenbild: Germano Milite
Kostüme: Andrea Bartha
Maske: Irene Altmann
Ton- und Lichtdesign: Richard Redl

Besetzung
Puck - Andrea Frohn
Titania - Andrea Malek
Oberon/Herzog - Sascha O. Bauer
Hermia - Lisa Habermann
Helena - Frederika Faust
Lysander - Alexander Moitzi
Demetrius - Marcus Kulp
Petra Squenz - Rita Nikodim
Zettel - Alexander Hoffelner
Hyppolita - Sabrina Bartl
sowie 40 Kinder und Jugendliche

Nähere Infos zum Programm und zu den Tickets für die Show gibt es –> hier

Unsterblich werden mit Patti LuPone - das Ergebnis

Patti LuPonePatti LuPone via last.fm

Wie vor ein paar Wochen erwähnt (zum Artikel gehts –> hier) schreibt Musicaldiva Patti LuPone gerade an einem Buch über ihre Theaterkarriere, und weil ein Buchtitel ja nicht ganz unwesentlich ist für den Erfolg, hat sie sich gedacht: Viele Köche verfeinern den Brei, frage ich doch mal meine Fans, wie ich das Buch nennen könnte. Den Aufruf startete sie auf ihrer Website, 1000 Vorschläge landeten im Mail-Postfach der Musicaldarstellerin, und nun hat sie sich auch schon entschieden. Das Ergebnis ist, wie soll mans sagen, etwas unspektakulär. LuPone wird das Werk einfach “Patti LuPone: A Memoir” nennen.

Dabei gab es auch durchaus kreative Vorschläge wie:

- “Entrances, Exits and Everything In Between / A Life, by Patti LuPone”
- “A Theatre Life: On Either Side of Intermission”
- “Eight Times a Week”
- “Five Minutes to Places - a life on the boards.”
- “PATTI: In The Original Key”
- “45 Miles” (Die Distanz von Northport zum Broadway)
- “Real Women Play the Tuba”

Lachen musste die Diva über Vorschläge wie:

- “Peaks & Valleys of The Doll”
- “Patti LuPone: Not Just a Tap-Dancing Fascist”
- “Curtains Up - Cell Phones Off!”
- “The LuPone Trio Minus Two”
- “‘SHUT UP, IT’S BEEN TWENTY-NINE YEARS!’ - Trials and Tribulations of a Tony Award Winning Actress”
- “Shut Up, It’s Been 29 Years! A Life in the Theatre”
- “Born With A Trunk: Theatrical Musings By A Big-Nosed Diva”
- “Don’t Cry For Me, For Me, For Me, For Meee!”
- “Mein Kampf” (diesen Vorschlag musste die Diva allerdings wieder von ihrer Site löschen mit folgender Begründung: “Ginny, I thought it was funny but I had to remove it. It offended people. Love, Patti”)

Die Gewinnerin, Precilla Ng aus Toronto darf sich über folgende Aussage LuPones freuen:

Ms. Ng came up with the simplest and most elegant title. It says it all. Thank you Precilla. I look forward to meeting you at the performance of your choice.

Zu Patti LuPones Website gehts –> hier

“Absolut Uwe” - von 0 absolut nach oben in die Charts

absolut-charts.jpg

Gerade eben noch auf der Showbühne, und jetzt schon als DVD in den Charts. “Absolut Uwe”, die erste DVD des Musicaldarstellers Uwe Kröger, ist in dieser Woche auf Platz 5 in die österreichischen DVD-Charts eingestiegen. Ganz hat es zum Aufsteiger der Woche nicht gereicht, da haben Brunner & Brunner die Näschen vorn, die kamen von 0 auf den sagenhaften Platz 2. Aber es gibt ja immer eine nächste Woche.

Kammerspiele: Premiere für Daniel Glattauers “Alle sieben Wellen”

Gut ist es gegangen, ein voller Erfolg war die dramatierte Fassung von Daniel Glattauers Briefroman “Gut gegen Nordwind”, die im Mai 2009 ihre Premiere an den Wiener Kammerspielen feierte. Was liegt also näher, als eine Fortsetzung zur Aufführung zu bringen. Die kommt am 6. Mai 2010 und heißt “Alle sieben Wellen” (Bühnenfassung von Ulrike Zemme).

Wieder dreht sich alles um Emmi und Leo, die in “Gut gegen Nordwind” per E-Mails einander lieben lernten. Nach einer durch äußere Umstände erzwungenen Schreibpause von fast einem Jahr sind die beiden ihre Gefühle füreinander nicht losgeworden. Der spritzige, zauberhafte Liebesdialog geht weiter, wie Emmi es ausdrückt: »Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam.«

“Alle sieben Wellen” ist ein ewiges Hin und Her, das Kommen und Gehen einer verbotenen Liebe, denn Emmi ist noch immer verheiratet, und Leo hat eine Frau getroffen, die er heiraten will. Sechs Wellen schwappen ans Ufer, doch die siebte ist für eine Überraschung gut. In den Hauptrollen sind wieder Ruth Brauer-Kvam und Alexander Pschill zu erleben.

Und da die Musikeinspielungen bei der Bühnenfassung von “Gut gegen Nordwind” so gut angekommen sind und es per Mail diverse Anfragen gab, welche Songs verwendet wurden: Hier die Songliste - direkt aus der Josefstadt:

Musikeinspielungen »Gut gegen Nordwind«
- Wrong Dance (De-Phazz)
- Crosstown Traffic (Jimi Hendrix)
- Steve McQueen (Lambchop)
- Räume räumen (Peter Licht)
- Angelica in Delirium (G.O.L)
- Northern Sky (Nick Drake)
- Love & Evil (Jean Jaques Smoothie)

“Wonderland” - Frank Wildhorn checkt bei Sony Masterworks ein

“Wonderland” machts möglich. Frank Wildhorn hat für sein jüngstes Musicalbaby und für viele weitere Projekte ein starkes Team gefunden: Sony Masterworks und Soul Bear Records.

Gemeinsam wird man in einem ersten Schritt versuchen, die Konzept-CD von “Wonderland” international zum Hit zu machen. Seit 30. März 2010 ist die Aufnahme in digitaler Form erhältlich.

Die 15 Tracks von “Wonderland” werden unter anderem von Janet Dacal, Jose Llana, Karen Mason, Darren Ritchie, Nikki Snelson, Tad Wilson, Julie Brooks und Ed Staudenmayer gesungen. Als Bonustrack ist die Demoversion des Songs “Go With the Flow”, gesungen von Rob Evan, zu hören.

Frank Wildhorn zu seiner Partnerschaft mit Sony:

I am so excited, honored, and grateful to begin what I hope will be a wonderful, longtime musical adventure with SONY MASTERWORKS. I hope we will be able to create and bring out exciting new works from the new shows and the artists that come from them, both in the U.S. and just as important, internationally.

Alex Miller, General Manager von Sony Masterworks:

As the home of world’s largest and greatest catalog of Broadway cast albums it brings me great pleasure to announce MASTERWORKS’ association with Frank Wildhorn. Frank’s talents as composer and producer are well known, respected, and admired. We all look forward to the new productions that he’ll create, discover and develop, joining the legacy of this venerable label.

In Österreich, Deutschland und der Schweiz, den so genannten GAS-Ländern, wird “Wonderland” im April exklusiv auf Hitsquad Records veröffentlicht, wo Frank Wildhorns »Music Without Borders« zu Hause ist. Bisherige Veröffentlichungen: »Dracula«, »Der Graf von Monte Christo«, «Rudolf« (CD & DVD).

Tracklist
01 Worst Day of My Life (Alice)
02 Advice from a Caterpillar (The Caterpillar)
03 Keep On Dancin’ (El Gato)
04 The Mad Hatter (The Mad Hatter)
05 One Knight (The White Knight)
06 Home (Chloe)
07 Once More I Can See (Alice)
08 Through the Looking Glass (Alice & The White Knight)
09 I Give You the Queen of Hearts (The Rabbit)
10 Off With Their Heads (The Queen of Hearts)
11 Don’t Wanna Fall in Love (Alice & The White Knight)
12 Love Begins (Alice & The White Knight)
13 The Nick of Time (The Mad Hatter)
14 Misunderstood (Jabberwock)
15 Finding Wonderland (Alice)
16 (Bonus Track) Go with the Flow (original demo) (Rob Evan)

Credits
Alice: Janet Dacal
The Caterpillar: Eugene Fleming
Chloe: Julie Brooks
El Gato: Jose Llana
Mrs. Everheart / The Queen of Hearts: Karen Mason
Jack / The White Knight: Darren Ritchie
Madeline / The Mad Hatter: Nikki Snelson
Richard / The Rabbit: Ed Staudenmayer
Jabberwock: Tad Wilson

Background Vocals: Andrea Burns, Janet Dacal, Rogelio Douglas, Jr., Henry Gainza, Zach Hanna, Natalie Hill, Darren Ritchie, Nikki Snelson, Shaun Taylor-Corbett
Piano, Keyboards, & Programming: Jeremy Roberts
Guitars: Kevin Kuhn
Drums: Rich Pagano, David Ratajczak
Bass: Dave Kuhn, Jeremy Roberts
Trumpet: Tony Kadleck
Saxophones & Flute: David Mann
Solo Violin: Antoine Silverman
Solo Cello: Dave Eggar
«Go with the Flow” (original demo) vocals: Rob Evan
Music Direction, Vocal & Dance Arrangements and Incidental Music by Ron Melrose

Album Coordinator: Nicholas Cheng
Kaleidoscopic Sound Sessions Engineered by Sal Mormando
Rich Pagano Drums Recorded at New Calcutta Recordings, Engineered by Rich Lamb
Recorded, Mixed, and Mastered by Jeremy Roberts
Arranged, Orchestrated & Conducted by Jeremy Roberts
Produced by Frank Wildhorn & Jeremy Roberts

“Slamdance” - Cedric Lee Bradleys neuestes Soloprojekt

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“Slamdance” - so lautet der Titel der neuen Single von Choreograph, Regisseur, Sänger, Musicaldarsteller und Tausendsassa Cedric Lee Bradley. Der Videodreh zur Single fand am vergangenen Dienstag statt, und einige Backstageeindrücke schildert Isabell Schatz, die als Fotografin den Dreh gecovert und auch das für diesen Artikel verwendete Bild geschossen hat, in ihrem Blog:

This Tuesday Cedric Lee Bradley was shooting the video for his new song “Slamdance” and I took some photos on the set. It was really interesting to see how much work a music video can be! […] There were many dancers, many faces I already know: Gernot Romic, Caroline Frank, Nina Tatzber, Lisa Tatzber, Miruna Mihailescu, Kerstin Löcker, Jerà´me Knols, Doris Seiringer, Eva Prenner, Albert Kessler, Annakathrin Naderer, … very cool choreography, nice location (”The Box”), and Cedric is so talented in choosing costumes and combining everything! I hope the video/the song will be successful! Last year we already took the photos for the CD-Cover.

“Slamdance” - das ist auch gleichzeitig der Titel des neuen Albums von Cedric Lee Bradley. Die Single gibts im Laufe des April 2010, den Longplayer einen Monat später. Zur Website von Isabell Schatz mit den aktuellsten Fotos gehts –> hier

Alex Gardner: Frische Popstars braucht die Welt

In England wird er mit George Michael verglichen, mit “I’m not mad” geht er kommenden Montag an den Start und hofft auf seinen Durchbruch. Sein Name: Alex Gardner. Mehr davon –> hier

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