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Archiv - Flicks

Stephen Kings Lieblingsfilme des Jahres 2008

NEW YORK - AUGUST 01:  Author Stephen King par...Image by Getty Images via DaylifeBestsellerautor Stephen King hat einen teilweise recht ausgefallenen Geschmack. Für “Entertainment Weekly” schreibt er seit einigen Jahren um die Weihnachtszeit herum Listen. Listen, die seinen ausgefallenen Geschmack dokumentieren, Listen seiner Lieblings-CDs des Jahres, oder auch seiner Lieblingsfilme. Da kann es schon vorkommen, dass man von seinen Lieblings-CDs noch nicht mal gehört hat, bei den Filmen scheint er ein wenig mainstreammäßiger unterwegs. Aber das hat einen Grund. Stephen King:

Let’s start with a confession: I’m not trustworthy when it comes to movies. I’m two-minded about them. Take this year’s Saw film. I sat there in my favorite seat — third row middle, so the screen towers above me — and my forebrain was thinking, Oh, man, this is the year’s biggest pile of cinematic dog vomit. But the rest of my brain is thinking, I’m at the mooooovies! IS THIS GREAT OR WHAT?
So when I get flamed in the letters column, as I usually do after one of these lists, I know why. This is almost surely the only 10-best list you’ll read that contains not one but two Jason Statham movies; it’s that two-brains thing.

Was hat dem Master of Horror 2008 im Kino am besten gefallen? Auf Platz 5 beispielsweise die USA-Adaption von “Funny Games” durch Michael Haneke, die beim Publikum gefloppt ist, dafür die Kritiken aber auch nicht überzeugen konnte - beste Voraussetzungen also dafür, dass “Funny Games” schon bald zum Kultfilm schlechthin wird.

Die Top 10 von Stephen King:

01 The Dark Knight
02 Slumdog Millionaire
03 Wall-E
04 Tropic Thunder
05 Funny Games
06 The Bank Job
07 Lakeview Terrace
08 The Ruins
09 Redbelt
10 Death Race

Links
- Entertainment Weekly: Stephen King - 10 Best Movies 2008

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Hollywood: Remake-Mania oder “I have come here to chew bubblegum and kick ass … and I’m all out of bubblegum”

In Hollywood scheint der Remake-Wahn ausgebrochen zu sein, nicht so sehr, was die Quantität der Filme betrifft, sondern den Kultstatus der Originale.

So planen die Universal Studios & Strike Entertainment eine Neuverfilmung von John Carpenters “They Live” (”Sie Leben”) (1988). Marc Abraham und Eric Newman (beide von Strike) sowie John Carpenter selbst werden als Executive Producer an Bord sein.
“They Live” ist teils Sci-Fi-Kult und teils Sozialsatire, in der der arbeitslose Ölarbeiter John Nada mittels einer Sonnenbrille, die er in einer Kirche findet, mysteriöse Botschaften und Wesen erkennt. Berühmt wurde der Streifen durch eine fünfeinhalbminütige Kampfszene und den Spruch: “I have come here to chew bubblegum and kick ass … and I’m all out of bubblegum.”

Strike Entertainment arbeitet auch an einer Neuverfilmung von John Carpenters “The Thing” (”Das Ding aus einer anderen Welt”) (1982).

Weg vom Sci-Fi-Kult hin zur Komödie. Auf dem Terrain arbeitet der britische Komiker Russell Brand. Er hat sich einen anderen Kultfilm vorgenommen: “Arthur”, die legendäre Komödie, mit der Dudley Moore 1981 einen Riesenerfolg einfahren konnte und für einen Oscar nominiert wurde, ebenso wie Steve Gordon, der Autor und Regisseur des Films. Zwei Oscars für diesen Film konnten John Gielgud (Beste Nebenrolle) und Burt Bacharach, Carole Bayer Sager, Christopher Cross und Peter Allen für das Titellied “The Best That You Can Do” ergattern. Das Remake wird von Larry Brezner (MBST) für Warner Bros. produziert.

Und noch ein Starvehikel wird für eine Neuverfilmung vorbereitet: “Romancing The Stone” (”Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten”) (1984), ein Film, der aus Robert Zemeckis einen Starregisseur machte und Michael Douglas, Kathleen Turner sowie Danny DeVito endgültig als Leinwandstars etablierte. Fox wird den Hit neu verfilmen, Daniel McDermott wurde beauftragt, die Story zu schreiben.

Dermott hat sich als ehemaliger Boss von DreamWorks Televison eine neue Karriere als Drehbuchautor erarbeitet. Er schrieb am DreamWorks-Film “Eagle Eye” mit, entwickelt gerade für Tom Cruise eine Story mit dem Titel “Adventurer’s Club” und arbeitet an einem Remake eines weiteren Klassikers: “Soylent Green” (”Jahr 2022 … die überleben wollen”) (1973).

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Hellboy II: “Can’t smile without you”

Schauspielerische Ambitionen hatte der amerikanische Singer/Songwriter Barry Manilow in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Viel ist daraus nicht geworden, was die große Leinwand betrifft, seine Songs allerdings werden in den letzten Jahren immer wieder in Hollywood-Blockbustern eingesetzt, und sei es auch nur, um eine bestimmte abstruse Stimmung zu erzeugen.

Zum Beispiel mit “Can’t smile without you”, einem Happy-Mitklatsch- und Mitpfeifsong - aber nicht, wenn ihn Hellboy im zweiten Teil seiner 2004 begonnenen Abenteuer anstimmt, und doch, gerade diese Szene sorgt in den amerikanischen Medien derzeit für Schlagzeilen. So schreibt die Salt Lake Tribune von “best use of a Barry Manilow song in a soundtrack ever”.

Guillermo del Toro, Regisseur von “Hellboy II” bezeichnete in Interviews jene Szene, in der Hellboy Ron Perlman “Can’t smile without you” singt, als seine liebste. Del Toro:

I think everybody is a secret admirer of Barry Manilow. When I was kid I used to be fully into punk; you know, the Sex Pistols, the Ramones - and/or progressive rock - Peter Gabriel, Genesis, Pink Floyd. But secretly, at the end of the day, the cassette that went into my car was “Mandy”.

“Hellboy II” startet heute in den amerikanischen Kinos.

Links
- Hellboy II: Official Trailer

Filmtipps, aktuelle Lesung & neues Audiobook von Robert Stadlober

Schon ein wenig alt, aber trotzdem interessant, Filmtipps des österreichischen Schauspielers Robert Stadlober auf –> sevenload.de

Live ist Stadlober bei der Styriarte, den steirischen Festspielen, am 5. und 6. Juli zu sehen, wo er im Rahmen der “langen Nacht des Meeres” “Die Meuterei auf der Bounty“ erzählt. [Styriarte]. Aus weiteren bekannten Werken der “Meeresliteratur” lesen Rainer Hauer, Tobias Moretti, Heilwig Pfanzelter und Wolfgang Kaven.

Ganz neu am Markt: Robert Stadlober liest “Die Reifeprüfung” (siehe Link rechts), einen Roman von Charles Webb, 1967 mit Dustin Hoffman verfilmt.

Justin Timberlake: “The Love Guru”

Justin Timberlake sorgt in den USA für Aufregung, derzeit vor allem unter Journalisten, die sich derzeit gerne über jenen “Vertrag” unterhalten, den sie unterschreiben müss(t)en, wenn sie sich dieses Wochenende die Pressevorführung von “The Love Guru” (offizieller Kinostart in den USA: 20. Juni 2008) ansehen woll(t)en.

So wird unter anderem Folgendes verlangt:

All Material which Journalist intends to use first must be submitted to Company and Artist for approval. The print, negative, or other material embodying disapproved Material will be promptly destroyed by the Journalist.

Accordingly, Journalist agrees not to disclose to anyone any confidential, personal, or private information about Artist, Artist’s family, or Artist’s personal relationships at any time, or to write or assist in the writing or preparation of articles, news stories, books, or other productions or materials of any nature whatsoever about or referring to Artist.

Journalist acknowledges and agree that the damages caused Company and Artist from a violation of this Agreement are irreparable, and that Company and Artist may seek appropriate equitable or injunctive relief to prevent or remedy a violation of the terms hereof, in addition to damages. In any controversy respecting this Agreement, the prevailing party will recover its attorneys fees and costs.

Den kompletten Vertragstext liefert Sharon Waxman auf ihrer Site –> hier

Update/18:00 Uhr
Sharon Waxman:

My sources tell me that the studio has backed down and the contract is no longer. Ladies and gentlemen, the power of the Internet.

30 Sequels: Hollywood im Fortsetzungsfieber

Wenn gute neue Ideen ausbleiben, wird eben Bestehendes weiter “verfeinert”, bestes Beispiel dafür die Flut an Fortsetzungen, die die Filmemacher in Hollywood gerade produzieren. Nicht alles davon wird im Kino landen, einiges vielleicht nicht mal auf DVD. Eine kleine Liste von 30 Sequels/Prequels, die 2008-2011 anlaufen (via denofgeek):

- The Brazilian Job (= The Italien Job 2) (2009)
- I, Robot 2 (2010)
- I Am Legend 2 (2010)
- Beverly Hills Cop 4
- National Treasure 3 (2011)

- Cars 2
- Toy Story 3 (2010)
- Jeepers Creepers 3
- Shrek 5
- Night at the Museum 2

- Crank 2: High Voltage (2009)
- Transporter 3
- Super Troopers 2 (2010)
- Silent Hill 2 (2010)
- The Descent 2

- The Grudge 3 (2009)
- Ice Age 3 (1. Juli 2009)
- Ghost Rider 2 (2009)
- The Untouchables: Capone Rising: A prequel
- The Thomas Crown Affair 2

- The People Under The Stairs 2 (2008)
- The Mummy 3: Tomb of the Dragon Emperor (1. August 2008)
- Punisher: War Zone (12.9.2008)
- Starship Troopers 3 (2008)
- Pink Panther 2 (13. Februar 2009)

- Ace Ventura 3 (2008)
- War of the Worlds 2: The Next Wave
- Jurassic Park 4 (2009)
- Scary Movie 5 (2008)
- Saw 5 (2008)

“Rent”: Der Broadway kommt ins Kino. Ein neuer Trend?

Am 7. September 2008 fällt für die Broadway-Produktion des Jonathan-Larson-Musicals “Rent” nach zwölfjähriger Laufzeit der letzte Vorhang.

Sony Pictures wird diese allerletzte Show filmen und als Teil eines neuen Geschäftszweiges, den die Firma gerade entwickelt, in den USA in die Kinos bringen.

Neben “Rent” will Sony beispielsweise auch “Delirium”, ein Programm des Cirque du Soleil, das gerade durch Europa tourt, auf der großen Leinwand zeigen, sowie Konzerte und Sport-Events. [The New York Times]

USA: ABC plant “High School Musical”-Castingshow

Der amerikanische Fernsehsender ABC entwickelt eine “High School Musical”-Realityshow, die im Sommer 2008 on air gehen soll.

Das Prozedere entspricht dem, was heutzutage jede Castingshow durchzieht. Im Rahmen einer großangelegten Auditiontour werden Talente ausgesiebt, die mittels eines Intensivkurses an einem Casting-Musikkonservatorium auf fernsehtauglich getrimmt werden. Danach müssen sich die Burschen und Mädels in Liveshows beweisen. Jede Woche scheidet ein Bewerber aus, der Sieger bekommt - was auch immer. Der genaue Preis steht noch nicht fest.

ABC und Disney-Channel gehören zum selben Mutterkonzern (Disney-ABC Television Group), die Idee ist also klar. Im Prinzip war eine “High School Musical”-Realityshow nur eine Frage der Zeit. Die erste Folge des Fernsehmusicals haben bislang 250 Millionen Zuschauer weltweit gesehen, das Sequel immerhin 187 Millionen. Die Reality-Show wird natürlich nicht nur auf ABC, sondern in einer speziellen Fassung auch auf dem Disney-Channel gesendet und gesendet und gesendet (war doch auch das “High School Musical” bereits mehr als zwanzigmal am Disney-Channel zu sehen).

Wie es der Zufall will, startet “High School Musical 3: Senior Year” im Herbst in den amerikanischen Kinos. Da kommt die phänomenale Werbefläche, die eine Castingshow bietet, natürlich gut. [Variety]

Update/4. April
“High School Musical: The Summer Session” läuft laut PLAYBILL ab 20. Juli 2008 auf ABC.

Aufregung um “Die Fälscher” in der deutschen Presse

Nach gefühlten Jahrtausenden ist mal wieder ein Film eines österreichischen Regisseurs für den Oscar nominiert: “Die Fälscher” von Stefan Ruzowitzky, mit dem österreichischen Schauspieler Karl Markovics in der Hauptrolle und den deutschen Jungstars August Diehl und Marie Bäumer in weiteren Rollen.

Dass August Diehl für diesen Film engagiert wurde, hat einen Grund: Der deutsche Film- und Theaterstar ist nicht nur enorm begabt, er ist auch populär und wird immer beliebter. Ohne Diehl, der mit all seinem Charisma wie ein Spiegel für die zurückgenommene Performance von Markovics agiert, wäre der Film vermutlich erst gar nicht für einen Auslandsoscar nominiert worden. Was liegt also näher, als selbstverständlich auch ihn zur Oscar-Verleihung einzuladen, und natürlich auch Marie Bäumer.

Doch genau an diesem Punkt setzt wie so oft die persönliche Eitelkeit und auch menschliche Unkultur an, am Vorabend eines möglichen Erfolgs. Der Regisseur geht lieber mit Familienanhang zur Oscar-Verleihung statt mit jenen Menschen, die all das erst ermöglicht haben. Letzten Endes ist dies eine Frage des Charakters, und die deutsche Presse urteilt hier mit allem Recht hart. [Welt online]

Oscar Awards 2008 mit Kristin Chenoweth

Kristin Chenoweth, der Welt beste Glinda (”Wicked”), wird bei den Oscar Awards 2008, die am 24. Februar live im Kodak Theatre in Hollywood über die Bühne gehen, den Alan Menken/Stephen Schwartz-Song “That’s how you know” (gemeinsam mit Marlon Saunders) interpretieren. Das Lied ist eines von dreien, die aus dem Film “Enchanted” die Chance haben, in der Kategorie “Best Song” einen Oscar zu gewinnen. Amy Adams wird das zweite nominierte Lied aus “Enchanted”, “Happy Working Song”, singen, und Jon McLaughlin das dritte (”So close”).

Im Showblock weiters dabei: Glen Hansard und Marketa Irglova mit dem ebenfalls für einen Oscar nominierten Lied “Falling slowly” (”Once”) sowie Jamia Simone Nash gemeinsam mit dem IMPACT Repertory Theatre of Harlem. Sie performen “Raise it up” (aus “August Rush”).

Als Präsentatoren treten 2008 unter anderem folgende Damen und Herren auf: Alan Arkin, Jennifer Hudson, Helen Mirren, Forest Whitaker, Amy Adams, Jessica Alba, Cate Blanchett, Josh Brolin, Steve Carell, George Clooney, Penelope Cruz, Miley Cyrus, Patrick Dempsey, Cameron Diaz, Colin Farrell, Harrison Ford, Jennifer Garner, Tom Hanks, Anne Hathaway, Katherine Heigl, Jonah Hill, Dwayne Johnson, Nicole Kidman, James McAvoy, Queen Latifah, Seth Rogen, Martin Scorsese, Hilary Swank, John Travolta, Denzel Washington und Renee Zellweger.

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