When the show was in town there was a little girl who was totally in love with “Les Mis”. She was listening to the songs and singing them at home as often as possible. So one day her mother surprised her with 2 tickets for the show! As you can imagine she was totally thrilled!
At the night of the performance in the theatre she was enchanted by the special atmosphere and she couldn’t wait to see her most favorite song “One Day More” performed live in front of her! The show started and she forgot everything around her.
During act 1 after the first excitement was gone she suddenly realized that she had to go to the restrooms as soon as possible. A few minutes before the final song of act 1 the little girl couldn’t help herself and left the auditorium! On her way back, expecting to see “One Day More” live, she was stopped by an usherette.
There she was, the sweet 13 year old girl, now being told that “it’s not allowed” to go back into the auditorium during the show! Sadly she had to wait outside and listen through closed doors while the people where singing her favorite song!
When I heard the story I felt so sorry for her!
That’s a story I always remember, when I’m listening to the music, seeing the show live or talking about it! And it is a running gag: don’t forget to see the loo before act 1 or you can’t stay for one day more!
Hope to hear lots of those stories from you see you at the O2 barricades for one day more!
Martin Bruny am Freitag, den
3. September 2010 um 21:14 · gespeichert in Absurditäten
Irgendwie komisch, nicht wahr? Im November 2010 soll Drew Sarich in Wien der neue Krolock im Jim Steinman-Musical “Tanz der Vampire” werden, das wissen Gott und die Welt seit Monaten, allein, man hat das Gefühl, als würden die VBW nach wie vor verbergen wollen, dass das Unvermeidliche bzw. das lang Geplante stattfinden wird.
Beispiel? Am Mittwoch, den 1. September, fand im Hotel Triest ein sogenanntes “Get Together” der Musicalensembles der VBW statt. Laut VBW-Site (siehe –> hier) mit dabei Lukas Perman, Marjan Shaki, Peter Fröhlich, Andreas Lichtenberger, Hertha Schell, Ann Mandrella und Gernot Kranner. Bilderchen belegen die nette Atmosphäre dieses Zusammenseins, zu dem einige wenige Medienvertreter geladen waren, so zum Beispiel die Kronen Zeitung. Und in der Kronen Zeitung lesen wir auf einmal auch jenen Namen, der längst angekündigt hätte werden müssen: Drew Sarich. Hat er sich etwa hinter der Bank verstecken müssen, als die Fotos gemacht wurden? Irrt die Kronen Zeitung in ihrem Artikel? (Die Antwort: nein siehe –> hier) Hat die Redaktion der VBW-Site den Befehl ausgeführt, der da hätte lauten können: “Und dass ihr mir ja nur nicht den Sarich erwähnt!”?
Martin Bruny am Donnerstag, den
2. September 2010 um 22:15 · gespeichert in Pop, Event-Tipps, Kult
9. November 2010
19:00
bis
21:00
Manchmal gibt es kleine Wunder. Wer hätte sich je gedacht, dass eine der Ikonen der US-Contemporary Christian Music, Michael W. Smith, einmal in Wien ein Konzert geben würde. Am 9. November 2010 ist es jedoch soweit. Um 19 Uhr gehts los in der Wiener Stadthalle, Halle F, und für alle, die sich einfinden, wird es ein Konzerterlebnis der anderen Art werden. Und auf alle Fälle sehr empfehlenswert.
Tickets sind ab sofort erhältlich zu Preisen von 40 bis 60 Euro, und da wollen wir mal nicht meckern, denn das, mit Verlaub, ist ein Star allererster Güte, in seinem Genre.
Romeo und Julia hätten längst das Zeitliche gesegnet, wären sie je aus Fleisch und Blut gewesen. Und doch teilen wir alle mindestens einmal in unserem Leben ein gemeinsames Schicksal - das Schicksal einer unerfüllten Liebe. Noch heute steht in Verona, bekanntermaßen Heimat des unglücklichen Liebespaares, ein Briefkasten, in den man Briefe an Julia einwerfen kann. Dieser Umstand war die Initialzündung für Elvis Costello und das Brodsky-Quartet, ihre ganz persönliche Korrespondenz mit Julia Capulet zu führen. Briefe über die Sehnsucht, das Verliebtsein, die Eifersucht, die Hoffnungslosigkeit, den Tod und die unerfüllte Liebe. Und welche Sprache könnte all diese Facetten besser einfangen als die Musik.
Mit “The Juliet Letters” realisieren Drew Sarich und The Dead Poet Quartet ein langgehegtes Wunschprojekt. Am 18. September 2010 ist die seltene Besetzung von Sänger und Streichquartett in Seekirchen am Wallersee bei Salzburg zu sehen. Zu erleben wird der Reiz des Variantenreichtums an Ausdrucksmöglichkeiten, aber vor allem auch der glaubwürdige Austausch von Rock, Pop und Klassik sein.
“The Juliet Letters” setzt nicht nur technisch perfektes, feinfühligstes Quartettspiel voraus, sondern ermöglicht es den Musikern sowie dem Publikum, neue musikalische Landschaften zu erforschen. Mit Drew Sarich fand das Quartett einen Sänger, der sich zweifellos zu den Ausnahmekünstlern seines Genres zählen darf. Die bedingungslose Auseinandersetzung mit seinen Charakteren, die Farbenvielfalt seiner Stimme, sein großer Erfahrungsreichtum sind nur einige wenige Attribute, die ihn zur Idealbesetzung dieses Projektes machten.
Einen Brief zu bekommen, ihn zu öffnen, hat etwas Geheimnisvolles, etwas Magisches. Fremde Briefe zu lesen, ist wie durch ein Schlüsselloch zu spähen. Sie eröffnen intime Ausschnitte einer Beziehung zwischen zwei Menschen - Momentaufnahmen eines Dramas.
Mit “The Juliet Letters” gelingt es, durch die Verbindung von Wort und Musik eine Geschichte zum Leben zu erwecken, die von jedem ganz individuell nachempfunden werden kann, jedoch mit ein und demselben Inhalt - nämlich der Liebe.
DREW SARICH - THE DEAD POET QUARTET - THE JULIET LETTERS
Michaela Girardi: Violine
Georg Wimmer: Violine
Sarah Grubinger: Viola
Matthias Bartolomey: Violoncello
Drew Sarich: Gesang
Aufführungstermin
18. September 2010, 20 Uhr, EmailWerk in Seekirchen am Wallersee
Kartenreservierung zum Vorverkaufspreis nur über www.kunstbox.at
Vorverkauf bei RAIBA Seekirchen: 18 Euro
Ermäßigung (Studenten mit Ausweis): 12 Euro
Ö1-Clubmitglieder: minus 15 %
S-Pass: minus 2 Euro
Abendkassa: 20 Euro
Ermäßigung (Studenten mit Ausweis): 14 Euro
Ö1-Clubmitglieder: minus 15 %
S-Pass: minus 2 Euro
Martin Bruny am Mittwoch, den
1. September 2010 um 11:31 · gespeichert in Absurditäten
… so hätte die BILD-Zeitung natürlich eine Show wie “Ich war noch niemals in New York”, von unser aller Udo Jürgens (geboren in Kärnten), auch in einer Schlagzeile ankündigen können. Hat sie natürlich nicht, aber es ist vermutlich symptomatisch für die ethische Ausrichtung dieses Blatts, dass man im Falle der Ankündigung, dass Serkan Kaya die Hauptrolle im Udo Lindenberg-Musical “Hinterm Horizont” spielen wird, auf die “Herkunft” oder was auch immer, zurückkommt. Aber vielleicht machen wir das bei allen Darstellern in Zukunft, die Hinzufügung der Herkunft, der Religion, der sexuellen Präferenzen und was es nicht alles Schönes gibt. BILD-Lesern wird es nicht auffallen, die sind Ärgeres gewohnt.
Martin Bruny am Freitag, den
27. August 2010 um 12:42 · gespeichert in Musical, Absurditäten
Absolut nicht gut scheints derzeit für Uwe Kröger auf seiner Solo-Tour zu laufen. So berichtet die “Kleine Zeitung” von 500 (!) Zusehern, die sich am 25. August 2010 in der Messehalle B (2500 Sitzplätze) in Graz eingefunden haben. Zitat “Kleine Zeitung”:
“Trotz aufwändiger Produktion und einem Stargast, seiner früheren “Elisabeth”-Kollegin Pia Douwes. Kröger zog sein Programm dennoch tapfer durch.”
Man sagt, Musicalsänger sind gerade so populär wie ihre letzte erfolgreiche Bühnenshow, wie jene Show, in der sie das letzte Mal erfolgreich eine Hauptrolle verkörpert haben. Bei Uwe Kröger liegt das eine ganz schöne Zeit zurück. Sein etwas verunglücktes Engagement in “Rudolf” sollten wir ausklammern. Bleibt “Rebecca” (2006), und das haben wir fast nur mehr in Erinnerung, weil es laufend blumige Ankündigungen über bevorstehende Auslandspremieren am West End oder irgendwann, in ferner Zukunft, gar am Broadway gibt. Doch bei all diesen Plänen wird Kröger keine Rolle spielen.
Kümmern sollte sich Herbert Fechter vielleicht ein wenig um die Promotionmaschine. Musicalstars, auch Namen wie Kröger, sind keine Houshold-Names, schon gar nicht in der tiefsten Steiermark. Nicht einmal in Wien. Da findet “Absolut Uwe” übrigens am 15. November 2010 im Wiener Raimund Theater statt. Das wissen die Fans natürlich, daher sind die Kategorien “Stehplatz” und “Plätze mit Sichtbehinderung” ausverkauft. “Behindert” muss man ja wirklich sein, um die Preise zu zahlen, die für die Tour veranschlagt wurden, aber lassen wir das, nicht mal die Hardcore-Kröger-Fans sind mit den Ticketpreisen einverstanden, und wen sonst wird das bald noch interessieren.
Vielleicht wäre es mal an der Zeit für einen kleinen Reality-Check. Wie macht das ein Thomas Borchert beispielsweise, also ein Musicalstar, der seine Partien souverän über die Bühne bringt, mag man seine Interpretationen nun mögen oder nicht. Bucht er sich ins Raimund Theater oder in Messehallen ein für seine Solo-Projekte? Vielleicht ist manchmal ein gewisses Understatement nicht gar so schlecht, oder hat eventuell irgendwer die folgende Anekdote falsch verstanden: Streiten zwei bekannte Komiker. Sagt der eine zum anderen: “Mach’ dich nicht so klein – du bist gar nicht so groß!«
Martin Bruny am Dienstag, den
24. August 2010 um 00:13 · gespeichert in Literatur, Listen, Sprache
Eine der berühmten Forbes-Listen sorgt für Schlagzeilen. Diesmal listet das US-Wirtschaftsmagazin die zehn bestverdienenden Schriftsteller der Welt auf. Insgesamt haben die Mitglieder des erlesenen Vereins der Top 10 zusammen im vergangenen Abrechnungsjahr (bis 1. Juni 2010) 270 Millionen Dollar verdient.
Die Top 10
01. James Patterson ($ 70 Mio.)
02. Stephenie Meyer ($ 40 Mio.)
03. Stephen King ($ 34 Mio.)
04. Danielle Steel ($ 32 Mio.)
05. Ken Follett ($ 20 Mio.)
06. Dean Koontz ($ 18 Mio.)
07. Janet Evanovich ($ 16 Mio.)
08. John Grisham ($ 15 Mio.)
09. Nicholas Sparks ($ 14 Mio.)
10. J. K. Rowling ($ 10 Mio.)
Martin Bruny am Mittwoch, den
18. August 2010 um 23:16 · gespeichert in Musical, TV
Zunächst einmal ist der Umstand, dass der amerikanische Kabelsender HBO eine TV-Serie über einen Broadwaykomponisten und Texter produzieren will, ein bemerkenswerter. Kommt ja nicht alle Tage vor, dass das Musicalgenre als TV-Serie abseits von Filmchen mit dröger Musik und dazu hüpfenden Schulmädchen und -jungen in einer TV-Serie verwurstet wird. Inhaltlich geht es in “The Miraculous Year”, so der Titel der Serie, um einen unbändigen, selbstzerstörerischen und manipulativen Broadway-Komponisten, der den Spagat zwischen seinem anspruchsvollen neuen Theaterstück und seiner dysfunktionalen New Yorker Familie zu bewältigen versucht.
Zweitens ist die Besetzung der Serie “The Miraculous Year”, die bis jetzt gefunden wurde, nicht gerade schlecht. Es spielen unter anderem Norbert Leo Butz, Susan Sarandon, Hope Davis, Frank Langella, Eddie Redmayne, Patti LuPone, Lee Pace und Linus Roache. Produziert wird die Show von Kathryn Bigelow (”The Hurt Locker”) und John Logan (”Red”).
Aber wieso droht Stephen Sondheim mit einer Klage? Das hat unser aller Michael Riedel von der New York Post, von vielen gehasst, von vielen gern gelesen, in einem Artikel zusammengefasst: Der Hauptdarsteller der Serie, die ab 2011 auf Sendung gehen soll, heißt Terry Segal. Beschreiben kann man ihn wie folgt:
Terry lebt in einem eleganten Stadthaus, er ist schwul, schreibt anspruchsvolle Broadwayshows, die bei den Kritikern ein Hit sind, aber nicht grade beim Massenpublikum. Terry trinkt, und das nicht wenig, und er hat Erfahrungen mit Kokain. Am Ende des Pilotfilms wird Terry 44 Jahre alt sein und einen Herzinfarkt erleiden.
Und was hat das nun mit Stephen Sondheim zu tun? Nun, Sondheim lebt in einem eleganten Sandsteinhaus in Turtle Bay, er ist, wie Terry, schwul, und er ist dem Trinken durchaus zugetan. In einem Interview mit der “Times” meinte er: “I have a large capacity for alcohol”. Ein Reporter der “Times” beobachtete Sondheim vor einigen Jahren, wie er in der Pause einer Aufführung von “Follies” eine Flasche Chardonnay recht zügig gelehrt hat und dann von seinem jungen Freund an der Hand über die Straße, zurück zum Theater geführt wurde. Auch Sondheim hat Erfahrungen mit Kokain gemacht, in den 1970er Jahren, wie er seiner Biographin Meryle Secrest anvertraute. Seinen Herzinfarkt hatte Sondheim zwar nicht mit 44, aber mit 49.
Kurz und gut, als Sondheim genauere Details von “The Miraculous Year” erfahren hat, schickte er seine Anwälte los. Das Resultat: Man wird Änderungen vornehmen. Terry wird am Ende des Pilotfilms nun keinen Herzinfarkt haben, sondern ein Aneurysma (Jonathan Larson ist tot, er kann nicht mehr klagen). Die Frage ist, ob nicht Stephen Schwartz der nächste sein wird, der seine Anwälte losschickt, denn gleich in der ersten Szene zieht sich Terry zwei Linien - auf einem Programmheft von “Wicked”. Es bleibt also spannend.